• #1

Warum haben weniger gebildete Frauen, die meisten Kinder?

Eine Frage mit Zündstoff, die jedoch durch Statistiken belegt wurde. In meinem Umkreis sehe ich das leider auch sehr oft, dass die weniger gebildeten (um es vorsichtig auszudrücken) schon sehr früh mit Kindern beginnen und meistens nach kurzer Zeit einen neuen Partner haben und da auch wieder Kinder in die Welt setzen, obwohl sie es sich z.B. Finanziell gar nicht leisten können.

Oft erlebe ich in meinen Bekanntenkreis, dass die Frauen erst mit 35 ihr 1. Kind bekommen und vielleicht mit 40. ihr 2. Kind. Dagegen haben Frauen mit Realschulabschluss schon mit 25 ihr 2. Kind.

Wenn es so weitergeht, dann bekommen viele Frauen mit 40 ihr 1. Kind und wenn die Kinder in die Schule gehen, dann sind die Mütter älter als der Direktor an der Schule.
 
  • #2
Ich glaube, dass gebildetere Frauen wählerischer bei der Partnersuche sind und es dann einfach länger dauert den Richtigen zu finden. Gibt unter Akademikerinnen dafür dann auch weniger Single Moms.
Außerdem studieren sie 5 Jahre Und wollen danach natürlich erstmal BE sammeln.
Beides trifft zumindest auf mich zu.
 
  • #3
Den Frauen wird erzählt, dass sie erst die Ausbildung abschließen und bisschen Berufserfahrung sammeln sollen, bevor sie Kinder bekommen.
Frauen wurde auch lange erzählt, sie soll immer selbständig sein und bleiben. Vor allem soll sie sich nie von einem Mann abhängig machen. Das war ein Erbe der Kriegsgeneration.
Faktisch ist aber eine Mutter wegen ihrer Kinder sehr abhängig, weil sie Unterstützung braucht.
Klar, jetzt schreien AE Foristinnen, sie hätten es alleine geschafft... Nee, haben sie nicht. Es gibt eben staatliche Unterstützung durch Sozialhilfe oder Betreuungseinrichtungen und Unterstützung durch Netzwerke.

Und Sozialhilfe will eine Akademikerin nun auch nicht beziehen.

Wenn die Frau verinnerlicht hat, wird es später mit dem Kinder kriegen.

Kinder sind für Frauen das größte Armutsrisiko.

Dagegen der Teenie aus der Hartz4 Familie erhält wegen eines Kindes eine eigene Wohnung und höhere Leistungen bezahlt.
Selbe Situation, verschiedene Perspektiven
 
  • #4
Ich kenne in meinem Umkreis eher jüngere Mütter, zwischen 25-35.
Und was sagt es?

Willst Du Kinder, hast Du welche?

Ich habe Abitur, studiert und meine Kinder mit 26/28 bekommen, bin heute sehr froh darüber - sie sind erwachsen und ich kann tun und lassen, was ich will.
Und bin wohl auch dann noch eine fitte Oma, wem es soweit ist.

Also, warum die Frage - oder soll es ein Sozialbashing werden.
Nach den Motto, wer doof ist, bekommt unkontrolliert Nachwuchs?

W,50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #5
Für mich ganz einfach zu beantworten:
Weniger gebildete Frauen positionieren sich eben überwiegend über Kinder, ohne darüber groß nachzudenken, sie bekommen sie deshalb auch schon in jungen Jahren, hingegen gebildete Frauen positionieren sich meist über ihren Beruf, denken darüber meist nach, wann der richtige Zeitpunkt ist und oft verpassen Sie den richtigen Zeitpunkt, natürlich gibt es immer die Ausnahme aber die ist hier ja nicht angesprochen!
Wir haben insgesamt weltweit eine Wachstums Explosion und einfach zu viel Menschen auf diesem Planeten! Eigentlich müsste jeder überlegen und denken, wie es zu weniger Menschen kommen könnte und nicht immer noch mehr und noch mehr!
Für weniger gebildete Frauen, bedeutet das Kindergeld wesentlich mehr, als für gebildete Frauen, das kommt auch noch dazu!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #6
Gegen die ganzen Statistiken hätte ich Dr. Thiele-Eich im Angebot. Sie ist 37 und hat 3 Kinder und 2021 wird sie die 1. deutsche Frau im Weltall. Wenn sie dann auf den Mars ist, dann motiviert sie auch andere junge Frauen dazu.

Und Akademikerinnen werden heute für die Jobs als Sekretärin oder Assistentin eingestellt und such für eine Lehre als Frisörin oder KFZ-Mechaniker braucht man heutzutage schon Abitur. Mittlerweile sind ca. 4 % der Akademiker arbeitslos und vor 30 Jahren hieß es, das Sodes den Akademiker nicht passiert.

Ich freue mich darauf, wenn Thiele-Eich auf den Mars ist und vielleicht motiviert sie damit junge Mädchen auch dies zu Studieren. Ich habe es erlebt, wie dies 1969 war. Nach der Ladung auf den Mond, wollte jeder Astronaut werden, aber bei mir reichte dies nicht, weil ich schon eine Brille mit 6 hatte. Auf dem Gymnasium waren im LK Mathe und Physik nur 3 Mädchen und vielleicht ändert dann der weibliche Marsbesuch auch die jungen Frauen dazu.
 
  • #7
Also, warum die Frage - oder soll es ein Sozialbashing werden
Das frage ich mich auch. Ist auch nichts Neues. Der unterste und der oberste Rand der Gesellschaft erfreuen sich jeweils an der höchsten Kinderzahl.

Klar, jetzt schreien AE Foristinnen, sie hätten es alleine geschafft... Nee, haben sie nicht. Es gibt eben staatliche Unterstützung durch Sozialhilfe oder Betreuungseinrichtungen und Unterstützung durch Netzwerke
Ich wiederhole mich ungern, aber mir geht gerade der Cholesterinpegel wieder hoch. Der Anteil der AEs an Hartz 4 Bezügen liegt bei 37% .Dies sind immer noch 37 % zuviel, aber 63 % erhalten sie nicht. Betreuungseinrichtungen gelten übrigens für alle Kinder. Und nein, ich habe weder Sozialhilfe noch Sonstiges bezogen. Ausser den Leistungen, die alle beziehen wie Kindergeld, Steuerfreibeträge etc.
Und der Teenie aus der Hartz 4 Family, der selbst früh schwanger wird, hat auch sein Päckchen zu tragen. Sozialneid ist da nicht wirklich angebracht.
W,55
 
  • #8
Es ist eine menschliche Konstante, dass Bildung und Status (leider) mit tendenziell niedrigen Reproduktionsraten einhergehen. Für Deutschland ist das bereits für das Kaiserreich empirisch nachgewiesen; auch schon für das New York des 19. Jahrhunderts.

Die Intelligenten wollen sich Lebensperspektiven im Leben offen halten und scheuen, sich früh festzulegen. Es gibt nichts, was so sehr bindet, wie Kinder. Von Partner kann man sich scheiden lassen, von Kindern nicht. So zögern und taktieren sie, bis es oftmals zu spät ist.

Der Adel hingegen hat seit jeher viele Kinder. Dort sind die Freiheiten und die materielle Ausstattung aber auch meist sehr. Man braucht sich dort nicht in seinen Lebensoptionen reduziert zu sehen. Der Adel seit jeher übrigens die liberalste Sexualmoral was zB am englischen Königshaus sehr gut zu beobachten ist.
 
  • #9
Oha. Da fühle auch ich mich ganz böse angesprochen. Ich komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie. Meine Mutter bekam mich mit 19, ich war die erste, die Abitur in der Familie machte. Dem schloss sich ein Studium an, aus welchem ich schuldenfrei ging - also kein Bafög. Mit 28 kam Kind 1, mit 30 Kind 2, mit 32 Kind 3 und mit 34 war ich alleinerziehend. Nach 2 Monaten hatte ich einen Job. Unterhalt für mich habe ich nie bekommen und auch nie eingefordert. Lediglich die Kinder bekommen den ihn zustehenden Unterhalt vom Kindsvater. Ich kann mich ganz hervorragend versorgen, habe einen gut bezahlten Job (immerhin 70 % Stelle) und es bleibt sogar Geld zum Arbeiten.

Gehen wir weiter. In meinem Freundeskreis sind eine weitere dreifach-Mutter, eine vierfach-Mutter, eine Mutter mit zwei Kindern plus Ziehkind und in der Klasse meiner Tochter, die zu 80 % aus Akademiker-Kindern besteht, gibt es vier weitere Familien mit drei Kindern. Alle haben ihre Familienplanung abgeschlossen, bevor sie 40 waren... die meisten mit Mitte 30.

Mit welch üblen Klischees hier um sich geworfen wird, ist schon wirklich erschreckend.:oops:
 
  • #10
Das frage ich mich auch. Ist auch nichts Neues. Der unterste und der oberste Rand der Gesellschaft erfreuen sich jeweils an der höchsten Kinderzahl.

Ich wiederhole mich ungern, aber mir geht gerade der Cholesterinpegel wieder hoch. Der Anteil der AEs an Hartz 4 Bezügen liegt bei 37% .Dies sind immer noch 37 % zuviel, aber 63 % erhalten sie nicht.
Na, dann hatte ich ja Recht.

Hohes Armutsrisiko.

Eine Einzelperson alleine kann nicht gleichzeitig Geld fürs Essen ranschaffen und Kinder betreuen. Also ist die Person auf Unterstützung angewiesen, entweder muss jemand das Kind betreuen oder es muss jemand den Unterhalt bezahlen.
Das ist Unterstützung durch Dritte, Staat etc.

Damit ist die Mutter aber nicht mehr unabhängig. Das ist ein Problem, dass sich eine Frau dafür entscheidet, abhängig zu werden, wenn ihr während der Kindheit Erzieher 20 Jahre lang erzählen, sie soll immer unabhängig sein.

Und der Teenie aus der Hartz 4 Family, der selbst früh schwanger wird, hat auch sein Päckchen zu tragen. Sozialneid ist da nicht wirklich angebracht.
W,55
Vermutung, man wäre wegen des H4 Bezugs eines Alleinerziehenden Teenagers sozialneidig, sagt viel über Silly aus - übrigens ist Silly auch ein englisches Wort.

Das ändert nichts daran, dass eine Akademinerin sich wahrscheinlich nicht vprstellen kann, auf H4 Basis leben zu können. Das wirkt eher bedrohlich.
während Frauen mit niedrigem Einkommen Sozialleistungen vielleicht eher als Sicherungsnetz empfinden, weil sich der Lebensstil nicht so sehr ändert.

Vielleicht gibt's auch Unterschiede zwischen Ost und West
 
  • #11
Der Anteil der AEs an Hartz 4 Bezügen liegt bei 37% .Dies sind immer noch 37 % zuviel, aber 63 % erhalten sie nicht.
In der Gesamtbevölkerung beziehen 10% Hartz4. Darunter ein erheblicher Anteil Migranten. Rein faktisch beziehen also sehr viel mehr AE Sozialhilfe als im Rest der Bevölkerung. Natürlich sind es nicht alle. Natürlich sind es vorwiegend auch die, bei denen sich die Männer drücken ( oder die Frauen zu noch höheren Anteilen) und der Staat einspringt. Dir persönlich unterstellt niemand was, der Blutdruck kann also sinken. Und nicht zu viel Fleisch essen, dann passt es auch wieder mit dem Cholesterinspiegel. Für die Kinder ist gesunde Ernährung ja auch wichtig.

Ich denke, gebildetere Frauen sind schlicht länger mit ihrer Ausbildung beschäftigt und verschieben die Kinder auf später. Dann sind sie im Beruf und wollen deswegen weniger Kinder. Darüber hinaus würde ich auch mal unterstellen, dass sie aus rein rationalen Erwägungen eher Familienplanung betreiben. Das führt dazu, dass sie insgesamt weniger Kinder haben, sondern auch noch andere Ziele im Leben mit entsprechender Priorität. Rein rational betrachtet und ohne Wertung...
 
  • #12
Oft erlebe ich in meinen Bekanntenkreis, dass die Frauen erst mit 35 ihr 1. Kind bekommen und vielleicht mit 40. ihr 2. Kind. Dagegen haben Frauen mit Realschulabschluss schon mit 25 ihr 2. Kind.
Lieber Fs,
Statistik muss man verstehen - da hapert es bei Dir.
Wenn die eine Frau (vermutlich Akademikerin) ihr 1. Kind mit 35 und das 2. Kind mit 40 bekommt, die andere hingegen mit 25. bereits ihr 2. Kind, dann haben beide Frauen zwei Kinder - da sehe ich kein weniger oder mehr.

Auch sonst kann ich keinen relevanten Unterschied erkennen: die "Realschülerin" (die mit 25 keine mehr ist), steht nunmal mit Anfang 20 ganz anders im Leben als eine Studentin, hat schon lange ihre Ausbildung beendet, etliche Jahre ihr eigenes Geld verdient und diverse Entscheidungen für Ihr Leben getroffen und sitzt beruflich fest im Sattel. Da traut sie sich mit Anfang 20 auch die Entscheidung für das erste und vielleicht 2-3 Jahre später auch für das zweite Kind zu.
Die Akademikerin hingegen fängt mit 24 oder 25 erst mal an, den ersten Job zu suchen, oft als Zeitvertrag und braucht noch ein paar Jahre, bis sie beruflich so gefestigt ist, wie die Realschülerin es mit 22 war und sich dann eine kinderbedingte Auszeit leisten kann - auch finanziell, denn oft müssen erstmal Studienkredite zurückgezahlt werden oder die Akademikerin will sich nach der langen Ausbildungszeit und dem schlichten Studentenleben erstmal was leisten.

Im Schnitt bekommen Frauen in Deutschland knapp 1,5 Kinder. Ich mache ganz andere Beobachtungen als Du: die Realschülerin bekommt eher nur ein Kind, selbst wenn sie gern ein zweites hätte - aus finanziellen Gründen.
Die Akademikerin bekommt eher 2 Kinder, weil sie sich wegen ihres Einkommens ihre Wünsche eher erfüllen kann.

Ich gehe davon aus, dass Du Dich nicht getraut hast, Deine These krasser zu formulieren, auf Frauen ohne Schulabschluss und ohne Berufsausbildung. Das stimmt es durchaus: Kinder bekommen ist in unserem Sozialstaat kein Armutsrisiko, wenn man eh nichts hat. Eher ermöglichen sie einem ein besseres Leben als man sich selber erarbeiten könnte - wenn die Armut im Geiste nicht wäre.
Aber auch hier liegst Du falsch, denn in dem obersten Segment der Gesellschaft ist Kinderreichtum genauso verbreitet wie im Untersten, nur mit anderen Motivationen.

Was das Ganze nun mit dem Alter der Schuldirektoren zu tun hat, verstehe ich endgültig nicht mehr.
 
  • #13
Ich denke, ein Hauptgrund ist, dass "Gebildete" eben einige Jahre studieren und somit erst später fest im Leben stehen und sich bereit für Kinder fühlen. Das können locker 5-8 Jahre sein, wenn man auch noch promoviert oder ein Auslandsjahr macht. Wer sein Studium erfolgreich voranbringen möchte, wird sich denken, dass Kinder da problematisch sind, denn die kosten Geld und lenken vom Studium ab. Und nach den Jahren der Entbehrung wollen viele erstmal einen Job finden und etwas Berufserfahrung sammeln, das Studium soll sich ja lohnen. Hinzu kommt: Je gebildeter, desto mehr Gedanken und Pläne machen sich die Leute. Wer jahrelang sein Studium koordiniert und seine Karriere geplant hat, plant auch den Zeitpunkt zum Kinderkriegen sehr genau. Es muss alles perfekt sein. Und eventuell -- aber mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig -- haben "Gebildete" auch vielfältigere Interessen, wollen weiterhin viele neue Sachen lernen und die Welt erkunden, auch da sind Kinder hinderlich. Und so bekommen Akademikerinnen tendenziell erst ab Mitte 30 Kinder.
 
  • #14
Mit welch üblen Klischees hier um sich geworfen wird, ist schon wirklich erschreckend.:oops:
Da gebe ich Dir recht.

Ich bin froh, DASS ich meine Ausbildung hatte, DASS ich nicht aus finanziellen Überlegungen - wie so manche Foristinnen eine "Ehe" aufrecht hielt.
Es war nie das Ziel, AE zu sein, aber die Ehe trug eben nicht.

Und solche Pauschalisierungen sind schlicht falsch.
Es gibt eben staatliche Unterstützung durch Sozialhilfe oder Betreuungseinrichtungen und Unterstützung durch Netzwerke.
Staatliche Unterstützung gilt für alle, die Bedarf haben, das sind nicht nur AEs, und nicht alle AEs brauchen das.

Inzwischen gibt es das Recht auf die Kinderbetreuung.
Auch zu meiner Zeit gab es Kindergarten /Hort, in Bayern - für alle, die es wollten.
Nicht nur für AEs. Also keine Sonderleistu g.
Alle anderen Unterstützungen brauchte ich nicht, ICH war unabhängig.
Es gab ein Netzwerk mit Freundinnen, auch heute haben Eltern Netzwerke. Also was soll der Vorwurf? Wieviele Eltern nutzen Sie Unterstützung der Omas?

Also was soll das?
Es gibt Eltern, auch Paare, und AEs, die Unterstützung benötigen, dafür sind wir ein Sozialstaat. Und andere schaffen es ohne.

Ich habe es ohne geschafft, und auch nie für mich Unterhalt gewollt.
Und es ging auch, als der Vater nicht mehr zahlte.

Ich weiß auch nicht, was es mit Intelligenz zu tun hat, wenn man sich nicht festlegen will - das sind ja eher Bindungsthemen, oder andere Fragen.
Manche haben ihre Lebensplanungen, Ziele und versuchen, sie zu realisieren - und andere zögern, und warten, und schauen... Und das Leben läuft.
Mir war agieren immer lieber. Ziele setzen, planen, umsetzen, und bei Bedarf Kurskorrekturen, Änderungen, und neue Ziele.

W,50
 
  • #15
Mit welch üblen Klischees hier um sich geworfen wird, ist schon wirklich erschreckend
Ich denke nicht, dass es Klischees sind, aber wenn man selbst drei Kinder hat, ist es doch klar, dass man im Freundes- und Bekanntenkreis hauptsächlich auch Leute mit Kindern kennt, egal wie die soziale Herkunft ist und dadurch evtl. der Eindruck entsteht, es sei nicht so. Es gibt aber eine Vielzahl von Studien, die diese Zahlen belegen, es ist also kein Klischee. Und die Anzahl der Kinder hat ja verschiedene Gründe. Die Frage des FS ist etwas ungünstig formuliert, aber ich denke, es geht nicht nur um die Anzahl.

Es wurden ja schon haufenweise Gründe genannt, die man in den Studien so auch nachlesen kann. @Vikky hat den wichtigsten genau erklärt, es liegt vor allem an der wesentlich längeren Ausbildung und auch oft an der Mobilität der Akademikerinnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
Wenn es so weitergeht, dann bekommen viele Frauen mit 40 ihr 1. Kind und wenn die Kinder in die Schule gehen, dann sind die Mütter älter als der Direktor an der Schule.
Jeder Mensch muss sich einmal daran gewöhnen, dass ein Funktionsträger irgendwann plötzlich älter ist, als er selbst...
Wenn der Rektor ein guter Leiter ist, wäre mir das sowas von Schnuppe, oder ich würde es sogar begrüßen....
Also, warum die Frage - oder soll es ein Sozialbashing werden.
Nach den Motto, wer doof ist, bekommt unkontrolliert Nachwuchs?
Das frage ich mich auch. Ich denke, Deine Frage ist in einem Sozialanthropologie-Forum gut aufgehoben, falls es sowas gibt, und Du Feldforschung betreiben möchtest.
 
  • #17
Herrlich, diese Klischee-Denke. Das ist wohl der Grund, warum mich Leute allen Ernstes mit 23 nach Ausbildung, Bachelor-Studium und mitten im Master völlig distanzlos fragten, ob meine Schwangerschaft denn geplant war. Fand ich immer sehr unangebracht. Mit 29 bekam ich mit Masterabschluss und einigen Jahren Berufserfahrung das zweite Kind. Ach ja: Tatsächlich gehört auch der Vater beider Kinder noch zu unserem Haushalt und das ganz freiwillig.
Für uns ausschlaggebend bei der Entscheidung, jung eine Familie zu gründen, war klar das statistisch geringere Risiko für Komplikationen, Fehlbildungen. Auch in meinem Umfeld (überwiegend Akademiker) finden sich aus dem genannten Grund einige junge Eltern.
 
  • #18
Eine Einzelperson alleine kann nicht gleichzeitig Geld fürs Essen ranschaffen und Kinder betreuen. Also ist die Person auf Unterstützung angewiesen, entweder muss jemand das Kind betreuen oder es muss jemand den Unterhalt bezahlen.
Das ist Unterstützung durch Dritte, Staat etc
Es ist schon bei Dir angekommen, dass es mittlerweile viele Doppelverdiener mit Kindern gibt? Diese haben auch eine Betreuungsthematik. In Deinem ersten post ging es mal generell um staatliche Unterstützung und nicht allgemein um Unterstützung durch Dritte. Unterstützung durch Dritte benötigt die gesamte arbeitende Bevölkerung mit Kindern, nicht nur Alleinerziehende.
Und ja, Kinder sind ein hohes Armutsrisko. Aber wie bei allen Risiken, muss es nicht eintreffen. Du wirst hier alles finden. Mütter, die mit Mitte 20 Mutter wurden oder mit 40. Meistens findet jede den eigenen Werdegang am besten. Aber auch da gibt es Ausnahmen.

- übrigens ist Silly auch ein englisches Wort
Echt? Gut, dass Du es mir sagst, wäre ich nicht drauf gekommen. Ist aber glaube ich nicht das Thema.
Und nicht zu viel Fleisch essen, dann passt es auch wieder mit dem Cholesterinspiegel
Das stimmt. Ich koche in diesen Corona Zeiten zuviel. Muss ich ja - da Kind keine ( oder nur unregelmäßig) Schule mit Mittagsbetreuung bzw. mit REWE Selbst-/Freundinnenbetreuung hat. Womit wir wieder beim Thema wären.
W,55 ( mit tatsächlich gutem Cholesterinspiegel, aber immer noch Fleischesserin)
 
  • #19
Ich möchte mal einen neuen Gesichtspunkt mit einbringen, man kann auch unbequeme Wahrheit dazu sagen.

Viele Frauen die einen Master Studium haben und gut im Beruf gestartet sind orientieren sich nur an gleichwertige Partner aber eher an den Chefarzt oder erfolgreichen Unternehmer. Unter ihrem vermeintlichen Stand kommt sowieso keiner ins Haus.

Das Problem ist das der Chefarzt oder Unternehmer schon vergeben sind oder kein langfristiges Interesse haben. Wenn die Frau dann so langsam ihre Schönheit verliert, ab Mitte 30, kann es auch ein Mann unter ihrem Stand sein. Bloß die Männer haben dann keine Lust mehr auf die Frauen von denen sie früher abgewiesen worden sind.

Aus dem Fakt resultiert die höhere Kinderlosigkeit von Akademikerinnen.
Klar ist jedes Schicksal individuell und es gibt viele andere Beispiele aber in der Summe kommt das dann raus. Im Grunde ist die eigene Anspruchshaltung Schuld.
 
  • #20
Eine Frage mit Zündstoff, die jedoch durch Statistiken belegt wurde.
Was soll an diesen "old news" jetzt so viel Zündstoff sein?
Manche Menschen entfalten sich vielleicht nicht auf akademische Weise und haben daher keinen Grund, mit der Familiengründung zu warten.
In meinem Umkreis sehe ich das leider auch sehr oft, dass die weniger gebildeten (um es vorsichtig auszudrücken) schon sehr früh mit Kindern beginnen
Oft erlebe ich in meinen Bekanntenkreis, dass die Frauen erst mit 35 ihr 1. Kind bekommen und vielleicht mit 40. ihr 2. Kind.
Aha, im Umkreis die jungen Mütter, die ständig Partner wechseln. Und im Bekanntenkreis die älteren Akademikerinnen, die dann erst spät ihr Kind bekommen und älter sind als der Schuldirektor. Am Ende sogar erst mit 40 das erste Kind, Himmel hilf. Scheint dir beides nicht recht zu sein und die Frauen im Umfeld machen's alle falsch.
Kannst du uns Frauen nicht einfach eine Anleitung schicken, wie wir uns deiner Meinung nach - in Abhängigkeit unseres Jahrgangs und unseres Bildungsniveaus - zu reproduzieren haben? Bitte auch mit detaillierten Angaben, wann wir das erste Kind haben sollen, wann das zweite, und welches die maximal akzeptable Anzahl Kinder ist. Vielleicht auch noch mit einer Graphik, wie viel Mal wir maximal den Partner wechseln dürfen.
Herzlichen Dank für deine Anregungen.
 
  • #21
Ich habe Abitur, studiert und meine Kinder mit 26/28 bekommen
Und warst du damals mit 26 schon Akademikerin?
Zu meiner Zeit gab es auch viele Studentinnen
die während ihrer Zeit an der UNI schwanger waren.

Aber was heißt schon gebildet. Früher galten die, die ein Abitur hatten als gebildet, aber 2018 gab es einen Bericht auf ZDF, wo ca. 1/3 der neuen Studenten ihr Studium nach 3 Semestern wieder aufgaben. Nicht sehr gebildet oder? Meine Mutter war 20 als sie mich geboren hat und hatte schon ihren Beruf. Das geht heutzutage nicht mehr, weil man ohne Abitur kaum noch eine Lehre anfangen kann. Damals konnte man Versicherungskaufmann, Speditionskaufmann, usw. mit Realschulabschluss lernen, aber heute geht das ohne Abitur nicht mehr.
 
  • #22
Es war nie das Ziel, AE zu sein, aber die Ehe trug eben nicht.
Bei den AE gibt es noch einen kleinen Unterschied.

Wenn die Frau AE ist, dann klagt sie den Unterhalt ein und wenn ein Mann AE ist, dann lebt er ohne Unterhalt weiter, so wie bei meinen Freund. Die Kinder leben bei ihm und die Mutter zahlt nichts. Da sagte der Anwalt, dass es mehr Mütter gibt, die einen Unterhalt zahlen als Männer. Das liegt auch daran, dass die Frauen schneller zum Anwalt laufen, als die Männer. Der Anwalt meinte, dass sein weiblicher Teil, bei ca. 70 % liegt. Vielleicht liegt es auch nur daran, das er mit Kundinnen besser arbeiten kann als mit Kunden, was ich jedoch nicht glaube.
 
  • #23
Meine Eltern waren geschieden und es war die Tatsache, dass meine Mutter es schwer hatte. Sie hatte keinen sehr gut bezahlten Job. Sie wollte aber unabhängig sein. Mein Vater hat auch nicht viel verdient.

Nahezu alle meine Freundinnen sind Ü30 und keine von ihnen hat noch Kinder. Erstens möchte man seine Ausbildund fertigmachen, gut verdienen, etwas von der Welt sehen, eine Immobilie kaufen, dem Kind etwas bieten, bevor es auf die Welt kommt und nicht von Hand in den Mund leben.
Ich bin nicht der Meinung, dass Geld das Wichtigste ist, aber es macht das Leben einfacher und wenn ich meinem (zukünftigen) Kind das Leben einfacher machen kann dann warum nicht?
Ich bin der Meinung, dass es unreif ist, Kinder in die Welt zu setzten, wenn man selbst noch nicht sicher ist, was man will. Man ist bei der Partnerwahl auch vorsichtiger.

Klar, gibt es Akademikerinnen, die schon im Studium Kinder gekriegt haben.
Man muss aber differenzieren. Es gibt Studiengänge, die nicht so anspruchsvoll sind.
Wenn eine Frau in ihrem Beruf erfolgreich ist und viele Kinder hat, werden die Kinder entweder fremdbetreut oder der Mann und die Großeltern kümmern sich um die Kinder.
Ich finde persönlich, dass ein überdurchschnittlicher Erfolg im Berufsleben selten mit einer großen Anzahl an Kindern zu vereinbaren ist und man irgendwo Abstriche machen muss. Deshalb kommt für mich nur ein Kind in Frage oder max. zwei, wenn mein Partner auch mithelfen würde.
 
  • #24
Erstaunlich ist eigentlich nur, dass manche Foristen schon Problem damit haben, die Realität anzuerkennen.
Die Zahlen zur Kinderzahl und Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen sind doch offiziell bekannt.

Es gibt eben Unterschiede in der Kinderzahl. Es ist auch legitim, nach den Gründen zu fragen.

Allein durch die Frage schon hohen Blutdruck zu bekommen, oder einen Versuch für Sozialneid oder Bashing abzuleiten, zeigt, dass diese Foristen allein durch die Frage massiv getriggert werden, vielleicht weil sie selbst mit ihrem Lebens-Weg nicht zufrieden sind.

Um so sinnvoller wäre es, nach den Gründen zu fragen, um die gesellschaftliche Situation zu verändern....

Interessant ist, dass hier scheinbar noch eins der letzten Tabus gebrochen wurde. Das Thema geht den Foristen so nahe, dass sie es aus diesem Forum verweisen wollen und in ihrem Beitrag schreiben, dass es keiner Diskussion wert sei.
 
  • #25
Bloß die Männer haben dann keine Lust mehr auf die Frauen von denen sie früher abgewiesen worden sind.
Aus dem Fakt resultiert die höhere Kinderlosigkeit von Akademikerinnen.
Kinderlosigkeit ist hier aber gar nicht das Thema. Sei ehrlich: Es sollte nur wieder dieser Spruch kommen, dass die Frauen, die früher nicht wollten, "im Alter" nicht mehr erwünscht sind. Dies ist aber kein klassischer Altersunterschieds-Thread.
Und dass Frauen ab Mitte 30 ihre Schönheit verlieren, findet längst nicht jeder. Nach Information der/des FS wird gerade in dem Alter zumindest bei Akademikern eine Familie gegründet.

Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten ist das spät, aber heutzutage nicht zu spät.

Was ist übrigens gegen einen Realschulabschluss zu sagen? Zu meiner Zeit war das schon (oder noch) was. Heute nicht mehr? Egal. Es wäre Energieverschwendung, wenn man sich darüber ärgern wollte ...
 
  • #26
Hm, also obwohl ich ein Gymnasium besucht habe, bin ich dann "nur" mit Mittlerer Reife abgegangen und habe noch eine kaufmännische Schule besucht. Ich gehöre also für dich auch zur bildungsfernen Schicht.

Mein (einziges) Kind bekam ich mit 28, da hatte ich schon 10 Jahre gearbeitet, mich weitergebildet, im Beruf einiges erreicht. Gearbeitet habe ich dann auch als junge verheiratete Mutter.

Mit 33 wurde ich AE.

Unterstützung? Mein Kind war ab 3 Jahren im Kindergarten, so wie das hier üblich ist. Nicht nur, damit beide arbeiten können, auch damit das Kind unter Gleichaltrigen ist.
Mein Kind war schon dort, als ich verheiratet war und selbstverständlich auch danach, bis es in die Schule kam.

Übrigens: Für Kindergarten und Betreuung nach der Schule bezahlt man jeden Monat Geld, und das teilweise nicht wenig. Das ist kein Almosen vom Staat speziell für AE Mamas. Mit anderen Hilfen kenne ich mich nicht aus, da ich nie welche bezogen habe.

Großeltern sind da, arbeiten aber beide noch, so dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass ich das Meiste allein geschafft habe. Die Unterstützung durch den Kindsvater war aufgrund seiner Arbeitszeiten leider auch nur begrenzt möglich.

Es mag sie schon geben, die Frauen, die früh anfangen und dann ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen. Ich persönlich kenne keine. Die meisten in meinem Umfeld haben zwei Kinder, ob nun finanziell gut gestellt oder weniger, und egal mit welchem Schulabschluss.

Ich weiss nicht wer hier jetzt gebasht werden soll, es wird ja irgendwie gegen alle geschossen.

Wie soll man es denn genau machen? Kein Abschluss - keine Kinder? Alle studieren? Sicherstellen dass man sich nicht trennt, auch nicht bei häuslicher Gewalt? Ich wollte nach der Trennung kein Kind mehr von einem anderen Mann, aber das darf doch jede Frau für sich entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #27
Und warst du damals mit 26 schon Akademikerin?
Ich habe studiert, und auch 2 Abschlüsse, bin aber keine Akademikerin...

Das erste Studium habe ich parallel mit den Kindern gemacht, auch so etwas ging und geht. Bei mir war es ein Fernstudium (FH), die Kinderbetreuung an Hochschulen ist allerdings inzwischen richtig gut. Spricht für de Nachfrage - die es laut Fragestellung nicht geben sollte.

Aber auch, wenn man bis nach dem Studium wartet, kann man einen Kinderwunsch relativ früh realisieren, auf jeden Fall U30.

@Tomyi, jede*r der Kinder hat, steht vor der Frage Kinderbetreuung - gerade jetzt aktuell ein heißes Thema.
Widerstreit systemrelevanter Job(Frau), die aber, da keine Kinderbetreuung, Zuhause bleibt, damit der besser verdienende Mann arbeitet.

W,50
 
  • #28
Interessant ist, dass hier scheinbar noch eins der letzten Tabus gebrochen wurde.
So ein Quatsch.
Als Frau ü30 ist das Thema Kinderkriegen, Nichtkriegen, in welchem Alter und wieviele am besten - längst totdiskutiert. Ich bin es mir gewohnt, auf meine biologische Uhr etc. angesprochen zu werden von Leuten, die meine Situation vor allem zum Anlass nehmen möchten, sich als etwas Besseres darzustellen. Beispielsweise die Frauen, die dann doch noch einen Mann gefunden und ein Kind bekommen haben, die lieben es, mich drauf anzusprechen, wenn es bei mir so weit ist. Selbst wenn klar ist, dass ich Single bin und ein Kind zu bekommen nicht via Selbstbestäubung geht.
Hier im Forum kann man zuhauf lesen, wie viele Frauen gerne Kinder hätten, aber der Partner möchte noch nicht, sagt "später vielleicht", oder möchte dann aber gar keine. Dieser ziemlich wichtige Grund für die späte Mutterschaft wird meist gar nicht diskutiert. Auch die Zögerlichkeit des durchschnittlichen Mannes, sich zu binden und eine Familie zu gründen, wird ausgeblendet. Studien zeigen zudem, dass Männer in der Theorie gerne intelligente Frauen hätten, in der Praxis jedoch Frauen bevorzugen, die einen niedrigeren Bildungsstand haben (kann man googeln). Aber all das wird nie angeschaut beim Thema Elternschaft oder kinderlose Akademikerinnen. Stattdessen schaut man dann auf das Alter der Frau beim ersten Kind. Und sagt, oh, warum sind diese Mütter so alt? Oh war ihnen ihre "Karriere" so wichtig? Oder dann oh warum sind diese Mütter so jung? Haben die nichts vor mit ihrem Leben?
Davon, dass den jungen Müttern gewisse Bildungs/Karrierechancen verbaut werden, WEIL sie Kinder haben und für sie sorgen müssen oder wollen, schreibt man auch nicht. In der Schweiz, wo Kita-Plätze knapp sind und je nach Gegend ein hoher Druck herrscht, als Mutter erst mal eine Weile zuhause zu bleiben (für die Bindung), bei kaum existentem Vaterschaftsurlaub, ist das ein ziemlicher Faktor.
Ich mag diese Diskussionen daher wirklich nicht, weil man die Elternschaft automatisch als ein "Frauenprojekt" darstellt und dann jede Wahl, die eine Frau diesbezüglich trifft oder treffen muss - aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen - bekritteln kann. Wie der Fragesteller: Die einen werden zu jung Mutter und machen's nicht recht, die anderen zu spät. Dass dazu immer zwei gehören, wird jedes Mal ausgeblendet und da schicke ich mein Hirn lieber in die Ferien, als solche undifferenzierten Gespräche zu führen.
 
  • #29
Ein Grund, warum heutzutage kein Kind realisiert wird -
Man weiß nicht was man will, man probiert, man schaut, man will noch "leben" als ob das Leben MIT Kind vorbei sei.

Und dann geht die Partnerschaft auseinander oder Frau findet DEN Partner nicht mehr, oder... Und dann ist Frau Ü35, kein Partner in Sicht und die Uhr tickt.
Die meisten bindungswilligen Paare haben sich früher gefunden.

Der Aspekt was bieten "müssen" - ja ein Auskommen, dass es für die Lebenshaltungskosten reicht. Aber es braucht manches nicht, was manche meinen bieten zu müssen. Ein Kind braucht vor allem Liebe, Fürsorge und ein Zuhause.
Es braucht nicht den Englischkurs mit 3, die Kunstförderungen, und was manchen Latte Macchiato Müttern als Bildungs-MustHave einfällt. Zum.Spielen und Kind sein haben diese Kinder dann keine Zeit, nur volle Terminpläne - spätestens ab Kindergarten.

Und weil man meint MAN muss bieten, warten manche dann, bis man dann ein gewisses Alter erreicht hat - und für manche ist es dann ein zu lange Warten gewesen.

Soll jede ihren Weg gehen - warum man aber Frauen angreift, nur weil sie sich früher dir Kinder entscheiden, verstehe ich nicht.

@Tomyi warum so aggressiv?

W,50
 
  • #30
Wie kommst du darauf? Hattest du keine Kriegsgroßeltern?
Früher hat man auch bis 50 Jahren noch Kinder bekommen und dabei 15 Kinder in die Welt gesetzt. Manche Männer auch mit 60 oder 70 noch.

Dir ist aber schon klar, dass, das nicht an den Frauen liegt, sondern an der unterschiedlichen Erziehung der Generationen?
Frauen zwischen 35 und 40 sind noch 90er Jahre Kinder und die hat man stark im Leben ausgebremst. Deren Eltern waren Wohlstandseltern, die wollten, dass ihr Kind langsam tut. Die Männer für diese Frauen wollten sich nicht mehr binden und heiraten (hatten ebenfalls Wohlstandseltern), so gab es für diese Frauen auch keinen Partner zum Kinderkriegen mehr und auch keinen Grund Familien zu gründen. Und auch die Asexualität und das Einsiedlerleben ist bei dieser Generation am höchsten.

Ich finde es nicht schlimm, wenn man jung Kinder bekommt. Wer potent ist, bekommt Kinder und hat einen hohen Sexualtrieb. Komm vielleicht mal selbst in deiner Natur an.