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  • #32
Daß Frauen auf Machos stehen habe ich eigentlich nur in westlichen Staaten beobachtet. Es gibt kulturell entwickelte Regionen auf der Welt, in denen das völlig anders aussieht.
Daß Frauen hierzulande auf Machos stehen kann niemand, der mit offenen Augen durch die Straßen geht, verneinen. Meiner Ansicht nach begründet dieses Verhalten in einer frauenunterdrückenden Erziehung durch Medien und Gesellschaft.

Was mich auch erstaunt: Frauen in Deutschland sind sehr schnell zu Sex auch mit fast unbekannten bereit. Es wird ein Verhalten eingeübt, das Blender stark favorisiert und sehr oft psychisch gebrochene und physisch versehrte Frauen zurückläßt, die dann nicht mehr für eine Langzeitbeziehung mit Familiengründung taugen (Abtreibungen, diverse unheilbare Sexualkrankheiten, Depressionen bis hin zu Suizidversuchen etc.).

Es hängt halt immer davon ab, was eine Frau anstrebt: für empathiefreie Sexbeziehungen bieten sich Machos an; wenn etwas langfristigeres geplant ist, sollten sie aus logischen Gründen aus dem Raster fallen. Interessanterweise überschätzen sich viele Frauen und meinen, sie seien die eine, die ihn ändern könnte. Mindestens 90% scheitern dann daran.

Männer, die gute Manieren aufweisen, können in Deutschland direkt einpacken. Nachgefragt werden Statussymbole, Dominanz (einschließlich Unterdrückung), oft auch Aggression und oberflächliche Sexbeziehungen. Nicht nachgefragt werden Humor, Gesundheit, Bildung, langfristige Bindungen.

Folgerichtig hatte ich mein Lebtag keine westlich sozialisierte Frau als Partnerin. Ich habe nichts verpaßt (außer sexuell übertragbaren Krankheiten, Depressionen, und unreifem Verhalten).

M
 
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  • #33
So wie es Frauen gibt, die gerne vom Mann angebetet werden und nur einmal mit den Finger schnippen müssen, um das zu kriegen was sie wollen, gibt es auch Frauentypen, welche auf Machos stehen und sich vieles sagen lassen.

So wie es Männer gibt, die gerne von der Frau angebetet werden und nur einmal mit den Finger schnippen müssen, um das zu kriegen was sie wollen, gibt es ach Männertypen, welche auf starke und unabhängige Frauen stehen.

Ich finde es immer wieder verwunderlich, dass man hier im Forum entweder auf der Seite der Frau ist und den Mann stichelt oder andersrum. Es müssen immer beide Seiten betrachtet werden. Daraus wird ein Fazit gezogen: In der Mitte liegt der Kompromiss zwischen beiden Ansprüchen.

Weiblich/18 Ich fühle mich mit 18 reifer, als manch andere Personen hier im Forum. Komisch.
 
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  • #34
Nein, Frauen stehen aber auf dominante Männer, wobei dominant nicht heißt, dass sie die Frau nicht respektieren.
Frauen stehen auf Männer, die wissen, was sie wollen und wie sie es bekommen.
Sie stehen auch auf kleine Unsicherheiten, so ist es nicht, aber die meisten Frauen wollen eben eine Macher, einen Mann der Tat. Mit einem Bad Boy hat das allerdings überhaupt nichts zu tun.
Nur sind Machos eben auch oft Macher und Männer der Tat.
Ein bisschen Macho ist auch zum Werben gar nicht schlecht, in einer Beziehung hat das aber nichts zu suchen.
Ich will nicht auf Händen getragen werden. Es reicht mir, wenn ich respektiert werde, wenn ich verführt werde, wenn ich ab und zu behandelt werde wie eine FRAU und nicht wie die süße Schwester, die Putzfrau, das Kindermädchen oder die WG-Partnerin.
Bei einem Macho kann sich eine Frau eben oft auch als solche fühlen und nicht nur als Kumpelfreundin auf Augenhöhe. Da geht die Erotik meines Erachtens flöten!
w,40
 
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  • #35
Bitte verliert euch nicht in den Klischees. Meiner Erfahrung nach wollen Frauen einen erwachsenen Mann, der seinen Weg geht und sich nicht abbringen lässt, außer er macht es aus freien Willen heraus und dabei eine positive kriegerische Art an sich hat. Ein richtiger Mann ist unabhängig vor allem von Frauen.

Das Problematische an der Sache ist dass Frau zwar einen Nice Guy gleich erkennt und im Vergleich dazu lieber den Bad Boy oder Macho (wie auch immer man solche Männer nennen will) nimmt, weil der mehr verspricht. Ob es sich dann tatsächlich auch um einen erwachsenen Mann handelt wird die Frau erst viel später erkennen. Nice Guy und Machos sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Beide suchen sie einen Mutterersatz weil sie von ihr nicht losgekommen sind. Dabei hat der Macho gegenüber dem Nice Guy die bessern Karten bei Frauen. Das schädliche Verhalten des Nice Guy ist sehr offensichtlich, das des Machos tritt erst viel später zu Tage und meistens ist die Frau da schon in einer emotionalen Abhängigkeit die auch von Frau zu Frau sehr verschieden ausgeprägt ist.

Und bitte hört mal auf Machos Selbstvertrauen zu unterstellen, das haben die definitiv nicht, genau wie der Nice Guy. Diese zwei Männertypen sind sich letztendlich erstaunlich ähnlich und bilden zwei Gegensätze in denen die anderen Männertypen sind.

Und statt hier zu lamentieren, kann ich jedem Mann nur empfehlen seinen unabhängigen Weg zu gehen. Sucht euch männliche Freunde, gerne auch Männer die als Mentoren dienen können. Hört auf mit euren Freundinnen eure Probleme zu bequatschen (das turnt die Frauen erst recht ab) oder Tipps von ihnen zu holen. Das sind zwar hin und wieder ganz gute Ratschläge die man beherzigen darf, aber leider oft die falschen. Ich weiß Männer reden über dies und jenes nicht, aber da muss man durch und wenn man es schafft eröffnen sich ganz neue Welten im Mannsein auch in Bezug auf Frauen. Und Frauen werden euch dafür schlichtweg mögen und die passenden sogar lieben. Und bitte betrachtet die Frauen als das an was sie sind... Menschen.

Und liebe Frauen, statt hier immer nur über die Männer abzuziehen, kehrt mal vor der eigenen Haustüre, da liegt ebenso viel im Argen wie bei den Männern. Ihr seid nicht perfekt.
 
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  • #36
Im Grunde bin ich eher so eine Art Flirt-Parasit. Sobald die Frauen merken, dass die Gespräche relativ monoton verlaufen (1000 Monologe, die alle den gleichen Inhalt haben: "Ich bin der tollste Hecht im Teich"), wenden sie sich eben den anderen Männern der Gruppe zu.

Und in dem Moment beginne ich durch Authentizität zu punkten. Hier ein Scherz, da ein kleines Kompliment, aufrichtiges Interesse, dann wieder ganz unverfängliche Gespräche über Gott und die Welt, hin und wieder vielleicht auch etwas mit mehr Tiefgang und am Ende des Abends gehe ich eben mit der Nummer nach Hause. Natürlich muss mir niemand glauben, aber es gab bisher nicht eine einzige Frau, die den Macho mir vorgezogen hätte.

Ich habe das umgekehrt als Frau erlebt, habe also einen Mann an eine Frau mit machohaften Überzeugungskünsten verloren, und kann dir nur bestätigen: eigentlich kann man so etwas vergessen, neben einem Macho, egal ob männlich oder die weibliche Variante, nicht zu verblassen. Dafür ist dieses offensive Flirtverhalten zu effektiv, die Monologe, die keinen Raum für Einwände lassen, die Werbung in eigener Sache.

Mag sein, dass die Frauen, bei denen du im Nachhinein erfolgreich warst, von der Machoanmache übersättigt waren, weil im Vorfeld zu oft erlebt, und sich deshalb dir zuwendeten. Die machohaften Sprüche funktionieren halt irgendwo immer nach dem gleichen Prinzip. In diesen Fällen hattest du Glück.

Wenn aber aus irgendeinem Grund diese Tour für einen eine neue Erfahrung ist, Beispiel: stilles Mauerblümchen das selten weggeht, oder eben ein Mann, Männer erleben so einen Ranschmiss seltener als Frauen, sorgt der Überraschungseffekt für den Erfolg. Ich hatte damals versucht, die Situation zu retten, einmal tief Luft geholt, mich beruhigt, Sprechpausen genutzt und versucht mit Witz zu punkten...hat alles nichts mehr genützt, gegen Offensivität solchen Ausmaßes, Erobern im Sturm ist alles andere wirkungslos und geht unter.

Die Klagen von Softies kann ich als nettes Mädchen im Übrigen auf mich übertragen. Besonders die Rolle der Trösterin, die gerne mitgenommen wird, bis die Traumfrau am Horizont erscheint. Ich denke, so verschieden sind die Geschlechter in diesem Punkt nicht. Das meschliche Bewusstsein reagiert eben intensiver auf das Laute, Schrille, Aggressive...
 
  • #37
zu 19:

das hab ich ja so ähnlich gemeint. Eigentlich genau so. Sicher gibt es Frauen Ü45 die attraktiv sind. Und genau das von dir beschriebene Problem haben Sie. Einen Bindungsfähigen und Bindungswilligen Mann finden. Und da ist der von mir beschriebene Haken. Viele der Männer, die in jungen Jahren die nice guys waren und abgelehnt wurden, haben keine Lust auf Frauen in diesem Alter mit Anhang und all den Problemen. Vor allem wenn sie selber keinen Anhang haben. Oder sie wollen nur noch Affairen. Gibt es genug Klagen von Frauen über diese Thematik hier.
Und ich denke, das hängt auch mit dem Wahlverhalten der Frauen in jungen Jahren zusammen.
 
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Mooseba

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  • #38
Und statt hier zu lamentieren, kann ich jedem Mann nur empfehlen seinen unabhängigen Weg zu gehen. Sucht euch männliche Freunde, gerne auch Männer die als Mentoren dienen können. Hört auf mit euren Freundinnen eure Probleme zu bequatschen (das turnt die Frauen erst recht ab) oder Tipps von ihnen zu holen. Das sind zwar hin und wieder ganz gute Ratschläge die man beherzigen darf, aber leider oft die falschen. Ich weiß Männer reden über dies und jenes nicht, aber da muss man durch und wenn man es schafft eröffnen sich ganz neue Welten im Mannsein auch in Bezug auf Frauen. Und Frauen werden euch dafür schlichtweg mögen und die passenden sogar lieben. Und bitte betrachtet die Frauen als das an was sie sind... Menschen.
Ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen, seitdem ich mit 19 von daheim über 600 km weit weg gezogen bin, habe mir auch so gut wie nie reinreden lassen und hatte männliche Freunde. Erfolgreicher wurde ich dadurch nicht. Es müssen noch ganz andere Eigenschaften her wie Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit und Schlagfertigkeit, woran es mir bis heute mangelnd, obwohl ich mittlerweile nicht mehr unbeweibt bin. Nach meiner Erfahrung war es stets zu wenig, was ich gerade an Fähigkeiten hatte.

(m,31)
 
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Mooseba

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  • #39
Männer, die gute Manieren aufweisen, können in Deutschland direkt einpacken. Nachgefragt werden Statussymbole, Dominanz (einschließlich Unterdrückung), oft auch Aggression und oberflächliche Sexbeziehungen. Nicht nachgefragt werden Humor, Gesundheit, Bildung, langfristige Bindungen.
Das stimmt doch einfach nicht. Wie kann man denn so abledern? #34 beschreibt es da schon besser, was Männer draufhaben sollten, auch wenn bei ihr manche Punkte fehlen.
 
  • #40
Ich plädiere gerade für zuverlässige, treue und bodenständige Männer mit Herz und Hirn. Macho ist doch längst überholt.
Hallo FS, ich persönlich kenne ähnliche Aussagen von Frauen, die bereits verheiratet sind und Kinder haben, wie Ehefrauen meiner besten Freunde. Vor einiger Zeit habe ich z.B. erfahren, dass mein bester Freund sich sportliche Aktivitäten sucht, an denen auch weibliche Single Frauen teilnehmen, während seine Frau daheim bleibt und sich alleine um das Baby kümmert. Ich habe es von ihr selbst erfahren und sie war dabei kurz davor zu weinen. Wenn man sich aber genauer erinnert, ist er schon immer so gewesen und sie hat sich damals für ihn entschieden - ich z.B. war damals uncool, ich habe nicht geraucht und nicht getrunken und wenn doch, dann war ich der erste, der betrunken war, weil ich darin keine Übung hatte. Ich spiele z.B. bis heute keine Computerspiele usw.
Eine meiner Cousinen hat im Sommer standesamtlich geheiratet, ihr Mann mag kein Bier, trinkt kein Wein, wenn er trinkt, dann nur den Wodka, aber nur, wenn es ihm danach ist usw. und wenn ihm etwas nicht gefällt, kann er es gleich zu Ausdruck bringen - sie interpretiert es wahrscheinlich als "er weiß er will". Wenn es bald Kinder gibt, ändert sich ihre Meinung wie bei den Ehefrauen meiner Freunde.
 
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  • #41
Liebe FS,

das ist eine Tatsache, das viele Mädels auf "Bad Boy s " stehen.
Mich würden eher die Gruende interessieren..

FS

Nein ich halte es für ein Gerücht.

Ich glaube auch nur weil einige Männer in früheren oder auch heutigen Zeiten Abfuhren bekommen müssen die Machos dafür herhalten.
Am Ende waren sie nur nicht der Richtige für diese Frauen.

Sie entschieden sich aber nicht für einen Macho, sondern eben für einen anderen Mann.

Die Männer halten eben diese anderen Männer für Machos, weil diese andere Charaktereigenschaften aufweisen, wirklich kennen tun sie diese Männer aber nicht.

Die Mär vom Macho, den die Frauen lieben, wird somit aufrechterhalten um ihr eigenes Versagen bei bestimmten Frauen zu rechtfertigen.

In jungen Jahren war ich öfter verliebt, aber nie in einen Mann, wie er hier von "Männern" so oft dargestellt wird. Einer, der weiß was er will, z.B. Pustekuchen, ich verliebte mich in einen sehr gutaussehenden Mann, der nicht wußte was er wollte und ich großen Liebeskummer hatte.

Dann der Mann, der aktiv wird und alles in die Hand nimmt, Pustekuchen, ich verliebte mich in einen Mann, der nicht aktiv wurde aber mich somit reizte, weil er zurückhaltend und schweigsam war.

Also ich weiß auch nicht, aber ich habe mich in das Gegenteil eines Machos verliebt.
Ich konnte selbstherrliche Typen nie leiden, auch liegt es wohl daran, dass ich alles andere als eine devote Frau bin, evtl. zog ich somit auch keine Machos an.

Aber auch meine Freundinnen verliebten sich nicht alle in Machos, soviel ich weiß sind alle auch heute in Ehen, wo die Frau eher "die" Hosen an hat.

Auch kenne ich privat keinen Mann, der so ist, wie hier beschrieben, der taffe, immer und überall coole und keinen Fehler begehende Superheld. Es ist Fiktion meiner Meinung nach.
 
  • #42
Mir kommt vor, dass die heutigen Frauen einen gewissen hang zur Selbstzerstörung haben, sie suchen nach einem gewissen Maß an Ablehnung, Gleichgültigkeit und Fremdbestimmung.
Mir laufen seit jeher nur die Frauen nach, die mir egal sind und auf die ich folgedessen auch keine besondere Rücksicht nehme, sie interpretieren quasi mein fehlendes interesse als "Macho" un dlegen sich dann teilweise sogar noch richtig ins Zeug.
Verkehrte Welt...

Umgekehrt nämlich konnte ich auch beobachten, wie von mir begehrte Frauen dann ihrerseit einem Typen nachliefen der eigentlich gar nichts von ihnen wollte und sie nur ausgenutzt hat, wenn sie dann zu mir kommen ausheulen, bin ich weg --> doppeltes geheule aber ich bin ja kein Dummchentröster.
 
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  • #43
Erfolgreicher wurde ich dadurch nicht. Es müssen noch ganz andere Eigenschaften her wie Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit und Schlagfertigkeit, woran es mir bis heute mangelnd, obwohl ich mittlerweile nicht mehr unbeweibt bin. Nach meiner Erfahrung war es stets zu wenig, was ich gerade an Fähigkeiten hatte.

(m,31)

Lieber Mooseba, bei der Geschichte im Elternhaus, das Vorbild an einem "VAter", die einen das ganze Leben prägt, ist es nicht verwunderlich, dass sich bisher wenig Leidenschaft usw. entwickeln konnte. Das braucht Zeit und ist auch Typabhängig. Es gibt Menschen, die sind einfach so strukturiert, viel davon zu haben, manchmal zu viel, oder gar nichts, das ist auch eine Prägung, die mit vererbt wird, bzw. wenn ein Mann introvertierte ist, wird aus ihm selten ein offener, lustiger und Schlagefertiger Mann.

Sie sind aber noch so jung, warten Sie ab, manchmal braucht die Pflanze länger, um schön zu werden, weil sie eine Zeitlang zu wenig Sonne und Wärme hatte.

w
 
  • #44
recht simpel und gut erklärt:

http://www.stupidedia.org/stupi/Diverses:Nette_Männer

=)
 
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  • #45
Mir kommt vor, dass die heutigen Frauen einen gewissen hang zur Selbstzerstörung haben, sie suchen nach einem gewissen Maß an Ablehnung, Gleichgültigkeit und Fremdbestimmung.
Mir laufen seit jeher nur die Frauen nach, die mir egal sind und auf die ich folgedessen auch keine besondere Rücksicht nehme, sie interpretieren quasi mein fehlendes interesse als "Macho" un dlegen sich dann teilweise sogar noch richtig ins Zeug.
Verkehrte Welt...

Na das ist doch bei Männern nicht anders! Nur wird das bei Männern positiver bewertet.
Du beschreibst das Verhalten der Frauen als "Hang zur Selbstzerstörung".
Wenn man als Frau an einem Mann kein Interesse hat, dann ist er oft auch gleich viel interessierte, es "fördert seinen Jagdinstinkt".
Frauen haben aber auch ihren Stolz und einen Jagdinstinkt.
Ich als Frau bin es nicht gewohnt, dass ein Mann, zu dem ich wirklich nett bin, kein Interesse an mir hat. Das muss dann erst mal mal korrigiert werden. :) Da entwickle ich einen sportlichen Ehrgeiz. Vorausgesetzt, ich fand ihn vorher schon attraktiv.

Allerdings ist es auch so, dass Männer sofort die Klischeekiste rauszerren, wenn eine Frau nicht auf sie steht, obwohl sie doch so nett waren und die böse dumme Frau einen anderen bevorzugt - das ist dann natürlich der Macho.
Viele Männer meinen doch, sie seien die Nice Guys und die Frau erkennt das nur nicht, während der andere Mann, den sie interessanter findet, natürlich keine charakterlichen Qualitäten haben kann, sondern nur das größere Auto oder mehr Geld hat. Auf die Idee, dass sie mit diesem Mann einfach mehr Spaß hat, mehr lachen kann und sie mit ihm einfach eher auf einer Wellenlänge ist und er vielleicht durchaus auch ein nice Guy sein kann, kommen diese Männer gar nicht.
Also ich bin noch nie mit einem Mann zusammengekommen, der nicht nett zu mir war.
Ich habe gerade auch eine Affäre mit einem Mann, der nicht wirklich an mir als Person interessiert ist, es wird sicher nie eine Beziehung daraus und ich finds ok. Natürlich gibt es Nice Guys in meiner Umgebung, die an mir als Person interessiert wären und nicht nur mit mir ins Bett wollen, aber mit denen wollte ich mich einfach nicht näher beschäftigen, die will ich nicht küssen, ich finde sie nicht sexy und ich könnte mich in keinen verlieben, der Gedanke daran, mich mit einem dieser Männer einzulassen, lässt mich schon schütteln.
Hang zur Selbstzerstörung ist das nicht, aber ich will mich nur mit einem Mann treffen, den ich attraktiv und sexy finde - und nicht nur "nett". Wir wissen ja alle, was "nett" wirklich ist.

w,40
 
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  • #46
Erstmal müsste man definieren was ein macho ist.
Macho heißt ja eigentlich nichts anderes als männlich.

Und mal ehrlich Mädels, männlich soll er schon sein oder?

Dann ist es natürlich so das der Ausdruck Macho bei uns einen faden Beigeschmack hat. Es wird grundsätzlich mit etwas negativem verbunden. So weit würde ich gar nicht gehen denn
mein erster Freund war auch ein Macho.
Er war dominant, wusste was er wollte, stand hinter mir und seiner Familie und war durchsetzungsstark.
Dennoch war er ein ganz toller Freund und Mann und hat mich auch in keinem Fall unterdrückt oder fies behandelt. Auch das typische "hol mir Bier" gab es bei uns nicht. Er hat auch mal gekocht. Dennoch konnte man ihn ganz klar als Macho bezeichnen.

Ich würde eher sagen das Frau auf selbstbewusste Männer steht die wissen was sie wollen, ihre eigenen Meinung haben und ein gewisses Maß an präsenz zeigen. Manchmal kommt ein solcher Mann eben Großkotzig und Machohaft rüber.

Einen Ja und Amen Sager will doch euch keine!
 
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  • #47
Das stimmt doch einfach nicht. Wie kann man denn so abledern? #34 beschreibt es da schon besser, was Männer draufhaben sollten, auch wenn bei ihr manche Punkte fehlen.

Hallo Mooseba,

ich bin männlich, natürlich fehlen manche Punkte im meinem sehr kurzen Post zu diesem Thema, sogar recht viele. Ich will nur aufzeigen was möglich und wichtig ist für einen Mann in Bezug auf dieses Thema.

Und Mooseba vergiss es mal dir als Ziel "Erfolgreich" zu werden zu nehmen. Das ist kein Ziel, keine Vision, das ist ein Traum. Du stehst dir dadurch nur selber im Weg und zeigst dass du dir nicht wirklich wichtig bist sondern nur der Erfolg bei Frauen. In erster Linie musst du Veränderung um "Deinetwillen" einleiten, das verspricht zwar mehr Rückschläge und das ist auch gut, wir Männer wachsen an unseren Rückschlägen, entwickeln und reifen dadurch. Mach die Dinge weil du es willst, damit es dir gut tut. Hör auf an den Erfolg bei... zu denken. Ich kenn genügend Menschen die Erfolg haben, aber das ist äußerliche Bestätigung die keine lange Haltbarkeit hat. Sie suchen und suchen und sind trotzdem nie zufrieden. Das musst du im Inneren suchen und finden. Ansonsten wirst du noch in Jahren hier sitzen und jammern.

Vor 8/9 Jahren hatte ich Erfolge im Studium, bei Frauen, hab wahnsinnig abgenommen. Ich dachte jetzt gehts los und alles steht mir offen. Pah Pustekuchen, der Fall war sehr tief, erst später hab ich gemerkt dass ich die Grundlegenden Dinge nicht beachtet habe, das waren alles äußere und oberflächliche Sache die mir Bestätigung gegeben habe. Danach sah es wieder so aus wie davor, sehr düster. Erst danach hab ich Stück für Stück das Potential in mir erkennen können und daran zu arbeiten. Und ich muss sogar zu geben, dass mein alter Herr einiges dazu beigetragen hat, was er in meiner Kindheit und Jugend versäumt hat.

In der Entwicklung eine Mannes sollte hier der Vater die Aufgabe übernehmen seinem Sohn das bei zu bringen, was es bedeutet eine Mann zu sein. Leider hapert es immer mehr daran, weil Väter seit einigen Dekaden abwesend sind.

Und auch wenn du "beweibt" bist kannst du diese Dingen nachholen und erleben. Trotz Freundin, wirken deine Posts als ob noch so vieles bei dir sich nicht richtig anfühlt.
 
M

Mooseba

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  • #48
Lieber Mooseba, bei der Geschichte im Elternhaus, das Vorbild an einem "VAter", die einen das ganze Leben prägt, ist es nicht verwunderlich, dass sich bisher wenig Leidenschaft usw. entwickeln konnte. Das braucht Zeit und ist auch Typabhängig. Es gibt Menschen, die sind einfach so strukturiert, viel davon zu haben, manchmal zu viel, oder gar nichts, das ist auch eine Prägung, die mit vererbt wird, bzw. wenn ein Mann introvertierte ist, wird aus ihm selten ein offener, lustiger und Schlagefertiger Mann.
Ich habe das wohl bisher zu einseitig geschildert. Also ich verbinde weißgott nicht nur schlechte Erinnerungen mit meinem Vater - nur sind diese leider stets leichter zu finden. Es hat wohl noch ganz andere Ursachen, wie das Fehlen einer eher klassischen warmherzigen Mutter (nein, nicht automatisch das Heimchen Herd, liebe Wessis ;) ) und Veranlagung, denn ich war von sehr klein an ein sehr ängstliches, weinerliches (schnief) Kind, dass sich in manchen Entwicklungspunkten sehr schwer getan hat - komischerweise nie in der Schule. Ob es Auslöser gab wie frühe Schockerfahrungen durch Backpfeifen oder nicht, bleibt wohl ewige Spekulation.

Und passend zum Thema steht mein Vater für einen Männertypus, den sich viele Damen hier wünschen: sowohl äußerlich als auch innerlich sehr attraktiv (Aussehen, Stimme, Rhetorik, Humor, Allgemeinbildung, Schlagfertigkeit, Durchsetzungsvermögen - alles topp). Er ist vielleicht ein Mensch, der ein Übergewicht an positiven Eigenschaften trägt, was ihn wohl wenig selbstreflexiv gemacht hat.
 
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Mooseba

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  • #49
Allerdings ist es auch so, dass Männer sofort die Klischeekiste rauszerren, wenn eine Frau nicht auf sie steht, obwohl sie doch so nett waren und die böse dumme Frau einen anderen bevorzugt - das ist dann natürlich der Macho.
Viele Männer meinen doch, sie seien die Nice Guys und die Frau erkennt das nur nicht, während der andere Mann, den sie interessanter findet, natürlich keine charakterlichen Qualitäten haben kann, sondern nur das größere Auto oder mehr Geld hat. Auf die Idee, dass sie mit diesem Mann einfach mehr Spaß hat, mehr lachen kann und sie mit ihm einfach eher auf einer Wellenlänge ist und er vielleicht durchaus auch ein nice Guy sein kann, kommen diese Männer gar nicht.
Das ist ein wesentlicher Teil der Wahrheit. Ich kam nie auf den Macho-Gedanken (wahrscheinlich weil ich durch das Internet nicht darüber informiert war). Diese Erkenntnis hat mich aber leider runtergezogen und nicht für Verbesserung gesorgt.

(m,31)
 
  • #50
zu 44:
naja, also ich kenn eher wenig Männer, die eine attraktive Frau wenn sie nett ist, wegen dem "Nett-sein" uninteressant finden. Ich hab noch nie von einem Mann gehört: "Sie sieht super aus, ist intelligent, im Bett läuft es gut, sie ist total lieb.....aber leider zu nett und deshalb mag ich sie nicht."
Von Frauen hört man das oft.....
 
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  • #51
Dabei hat der Macho gegenüber dem Nice Guy die bessern Karten bei Frauen


Aber nur kurz oder mittelfristig..langfristig macht der Nice-Guy das rennen..

Bitte verliert euch nicht in den Klischees. Meiner Erfahrung nach wollen Frauen einen erwachsenen Mann, der seinen Weg geht und sich nicht abbringen lässt, außer er macht es aus freien Willen heraus und dabei eine positive kriegerische Art an sich hat. Ein richtiger Mann ist unabhängig vor allem von Frauen.
...
Und liebe Frauen, statt hier immer nur über die Männer abzuziehen, kehrt mal vor der eigenen Haustüre, da liegt ebenso viel im Argen wie bei den Männern. Ihr seid nicht perfekt.
 
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  • #52
Warum glauben viele Männer, dass Frauen auf Machos stehen?

Weil sie sich sexuell mehr von dieser Sorte angezogen fühlen..

In der Regel sind Machos und Bad-Guys was für kurz oder mittelfristig..

Langfristig sind aber eher Nice-Guys bessere Beziehungstypen..

Der Freund ist irgendwann im Alter eher gefragt als der spannende ..

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  • #53
Ich habe das wohl bisher zu einseitig geschildert. Also ich verbinde weißgott nicht nur schlechte Erinnerungen mit meinem Vater - nur sind diese leider stets leichter zu finden. Es hat wohl noch ganz andere Ursachen, wie das Fehlen einer eher klassischen warmherzigen Mutter (nein, nicht automatisch das Heimchen Herd, liebe Wessis ;) ) und Veranlagung, denn ich war von sehr klein an ein sehr ängstliches, weinerliches (schnief) Kind, dass sich in manchen Entwicklungspunkten sehr schwer getan hat - komischerweise nie in der Schule. Ob es Auslöser gab wie frühe Schockerfahrungen durch Backpfeifen oder nicht, bleibt wohl ewige Spekulation.

Lieber Mooseba,

das meine ich ernst, hast du es schon mal mit einer Behandlung eines Heilpraktikers und Bachblüten-Tropfen versucht? Ich habe so eine Behandlung vor zig Jahren über die Krankenkasse bei einer Mutter-Kind-Kur nach einer traumatischen Trennung bekommen. Meine seelische Balance hat sich gut erholt, ist neu geordnet worden, dauerhaft.

Auch Akkupunktur kann sehr gut helfen, um unausbalancierte seelische Zustände im Körper ins richtige Lot zu bekommen.

Manchmal hilft auch ein nicht abgeschickter Brief an die Mutter, um ihr zu schreiben, wie sehr man sich schon als Baby nach inniger Wärme und Liebe und Fürsorge gesehnt hat und anscheinend nicht bekommen. Eine gewisse Änstlichkeit kann angeboren sein, aber wird meistens vorgelebt.

Viel Eigenliebe für dich. Gute Tipps haste hier ja schon zu Hauf bekommen.

w
 
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  • #54
Wenn ich so den Großteil der Männerantworten lese... man, hier könnten 100% aller Frauen sagen "wir stehen nicht auf Machos, glaubt es uns" und bis auf wenige Männer würden die meisten immer noch jammern "stimmt gar nicht, ihr Frauen wisst nicht was ihr wollt, ich hab die Wahrheit gepachtet, ich wurde schon dreimal von Frauen abgelehnt weil ich viel zu nett bin und meine Kumpels sehen das genauso, mimimi".
Die so genannten Nice Guys sind anscheinend überhaupt nicht daran interessiert, die Frauenmeinungen zu hören. Lieber suhlen sie sich weiter in ihrem Selbstmitleid. Und genau das ist euer Problem. Deshalb will euch keine Frau. Weil Selbstmitleid eine absolut unerotische Eigenschaft ist und nicht etwa weil der böse Macho euch die triebgesteuerten Weibchen wegschnappt.

w25
 
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  • #55
Warum glauben viele Männer, dass Frauen auf Machos stehen?

Weil sie sich sexuell mehr von dieser Sorte angezogen fühlen..

In der Regel sind Machos und Bad-Guys was für kurz oder mittelfristig..

Langfristig sind aber eher Nice-Guys bessere Beziehungstypen..

Der Freund ist irgendwann im Alter eher gefragt als der spannende ..

M

FS

Sorry, halte ich auch für Quatsch und ein Klischee von "netten" Männern.

Es wird wohl noch kein Hetero-Mann mit einem Macho im Bett gewesen sein und kann somit deren Liebhaberqualitäten garnicht beurteilen, aber Frauen wird dies gleich vorgeworfen, dass diese Kerle super im Bett sind. Dabei wisst ihr das doch garnicht. Tzzzz Tzzz Tzzz

Da lachen die Hühner, ein Egomane ist niemals ein guter Liebhaber, ein Mann, der nur an sich denkt - welch ein Widerspruch und Unsinn da wieder die "netten" Typen von sich gerne geben.

Es gibt fantastische Liebhaber unter zurückhaltenden und liebevollen Männern, Männer, die nicht prahlen, nicht damit angeben und lieber schweigen, aber wenn sie verknallt sind die Post abgeht - und das sind nunmal keine Machos.

Also haltet bitte mal den Ball flach, dass Machos die Bomben im Bett seien.
Ich lach mich gerade weg mit dieser These.
 
  • #56
Das männliche :" ich werde abgelehnt weil ich zu nett bin..." Ist das Pendant zum weiblichen ".. Männer haben Angst vor starken Frauen..."

Wobei "nette Männer" und "starke Frauen" jeweils vom anderen Geschlecht anders definiert werden und alle damit aneinander vorbei reden ^^
 
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  • #57
Sorry, halte ich auch für Quatsch und ein Klischee von "netten" Männern.

Es wird wohl noch kein Hetero-Mann mit einem Macho im Bett gewesen sein und kann somit deren Liebhaberqualitäten garnicht beurteilen, aber Frauen wird dies gleich vorgeworfen, dass diese Kerle super im Bett sind. Dabei wisst ihr das doch garnicht. Tzzzz Tzzz Tzzz

Immerhin ist aber in verschiedenen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden, dass Frauen während ihrer fruchtbaren Tage andere Männer attraktiv finden als sonst. Rein optisch, nur anhand von Fotos. Und die betreffenden Unterschiede im Aussehen der Männer (z.B. Gesichtsform) lassen sich primär auf unterschiedliche Testosteronspiegel zurückführen. Der Testosteronspiegel wiederum hat auch Auswirkungen auf Verhaltensweisen, z.B. die Aggressivität. Insofern kann man schon sagen, dass sich Frauen für kurze Affären oder gar ONS zu aggresiveren Männern hingezogen fühlen, als es ihrem langfristigen Partnerwunsch entspricht. Ganz so falsch scheint mir die These also nicht zu sein. Das ist ja kein Vorwurf oder oder eine Unterstellung, für unsere angeborenen Instinkte können wir schließlich alle nichts.
 
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  • #58
Gast 54

[mod]

Sexuelle Anziehung bezieht sich nicht auf den praktischen Sex sondern mehr darauf das ein Mann durch seine ganze Art, persönliche Haltung , seine Gestik , seine Mimmik. seine Ausstrahlung , Stimme , sein Geruch immer und immmer wieder dadurch für eine Frau reizvoll und spannend bleibt..

Und da schneidet der Macho oder Bad-Guy "IN DER REGEL" besser ab als der Nice-guy..

Frauen lieben es wenn der Mann persönlichkeit ausstrahlt hat. seine Meinung vertritt ..

Der Nice-guy macht es gern der Masse recht..wirkt etwas looserhaft..

Dieser Beschützerinstinkt ist bei Frauen immer noch verankert..

Bücher darüber Lesen schafft neue Horizonte..

m47
 
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  • #59
Also haltet bitte mal den Ball flach, dass Machos die Bomben im Bett seien.
Ich lach mich gerade weg mit dieser These.

Machos können gar nicht gut im Bett sein, weil Machos eigentlich unreife auf dem Stand eines Teenies gebliebener Mann ist. Teenager können selten differenzierend denken, verallgemeinern nur und von mangelnder Differenzierung liest man hier im Forum ja sehr viel, leider meistens bei den Männern.

Aber zu den Machos muss es ja als Gegenpart auch passende Tussis geben. Die fliegen garantiert auf solche "Machos". Manchmal wird aus einem Macho doch noch ein erwachsener männlich wirkender Mann, was nicht nur mit dem Aussehen was zu tun hat, sondern vor allen Dingen mit dem Auftreten, dem Handeln, im Leben stehen, mit Problemen umgehen können, usw. Bei Frauen halt die selbe Reifung.

Aber dazwischen gibt es ganz normale Frauen und Männer, die über den Tellerrand hinweg schauen können, wollen, hinterfragen, selbstkritisch sind, an sich arbeiten wollen, sich weiterentwickeln wollen, dazu lernen möchten, weil man bis zum letzten Tag seines Lebens lernt. Manche lernen vieles sehr früh, manche lernen es durch familiäre Umstände erst später und sind daher einige Zeit unfreiwillig Single geblieben.

Leider gibt es von diesen normalen Frauen und Männer m.E. viel zu wenige.
 
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  • #60
Wenn ich so den Großteil der Männerantworten lese... man, hier könnten 100% aller Frauen sagen "wir stehen nicht auf Machos, glaubt es uns" und bis auf wenige Männer würden die meisten immer noch jammern "stimmt gar nicht, ihr Frauen wisst nicht was ihr wollt, ich hab die Wahrheit gepachtet, ich wurde schon dreimal von Frauen abgelehnt weil ich viel zu nett bin und meine Kumpels sehen das genauso, mimimi

Das ist ein sehr aufschlussreicher Beitrag. Es geht nämlich überhaupt nicht darum, ob Frauen beteuern keine Machos zu mögen oder nicht. Es geht darum, dass Männer hier ihre Erfahrungen und ihre Probleme schildern, die, völlig unabhängig von den Beteuerungen der Damen, für sie zunächst einfach wahr sind. Einfach nur aus dem Grund weil sie es so wahrehmen. Ob das dann Frauen aus ihrem Blickwinkel vielleicht anders sehen, ist zweitrangig, da es ja um das subjektive Problem geht.

Interessant finde ich aber deine Reaktion darauf: Du unterstellst den Männern aufgrund ihrer Äußerungen Wehleidigkeit ("mimimi") und Selbstmitleid. Dann sagst Du, dass Du das unattraktiv findest. Ergo: So Unrecht haben die Männer mit ihrer Beobachtung gar nicht, dass Frauen (zumindest Du) keine Männer mögen, die offen mit ihren Problemen umgehen. Das ist dann wohl die weibliche Variante von Machismo.
 
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