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Gast

  • #1

Wann verratet ihr euer Gehalt?

Wie lange müßt ihr jemanden kennen, um eurem Partner eurer Gehalt oder gar eure Vermögenslage zu offenbaren? Wochen, Monate, Jahre? Nie?
 
  • #2
jedem der fragt, wann immer er/sie/es es wissen will, ist ja kein geheimnis *g* hab noch nie verstanden warum da manche zum geheimniskrämen anfangen.
Mit der info fängt sowieso keiner was an.
 
G

Gast

  • #3
Darüber spreche ich erst, wenn man sich wirklich nahe steht. Wenn alles gut läuft, nach einigen Monaten vielleicht. Für mich ist bei einer neuen Partnerin nur wichtig, dass der Level paßt und man nicht unterschiedlichen Vorstellungen von Urlaubspreisen oder Restaurants hat. Genau Werte sind mir schnuppe.
 
G

Gast

  • #4
Wenn eine Frau bei einem der ersten Treffen nach dem Gehalt fragen würde, würde ich glatt sofort gehen. Sucht die nur einen Versorger? Die Gehaltfrage ist für mich absolut tabu.

Wenn man zusammenwohnt und eine enge Beziehung führt, dann ist das was anderes.
 
G

Gast

  • #5
Das ist ziemlich oberflächlich gleich danach zu fragen. Man wird, wenn man sich näher kommt, schon ein Gespür dafür entwickeln, wie der/die Partner/in finanziell gestellt oder eingestellt ist. Klar kann ein Porsche nur geliehen sein oder die Miete seit 3 Monaten überfällig. Aber vielleicht hat man dafür die "große Liebe" getroffen!
 
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Gast

  • #6
und wehe wenn die frau mehr verdient...
die erfahrung habe ich als frau gemacht...
 
P

Poncho

  • #7
mir persönlich ist das Gehalt ziemlich egal, darum werde ich danach auch nciht fragen. Wenn ich jedoch merke, dass es einer Frau sehr schnell darum geht was man Verdient, ist bei mir die Klappe zu, ich hab keinen Bock auf jemanden, dem Geld so wichtig ist, dass es innerhalb der ersten Wochen geklärt werden muss was jeder verdient.

Aber vielleicht ist dass das Denken von jemandem der Finanziell abgesichert ist, ich weis nciht wie es bei Leuten mit weniger ausschaut. (wie gesagt, für mich ist die Frage nach Gehalt, oder gar Vermögenswerten Tabu)
 
G

Gast

  • #8
Ich weiß gar nicht wieviel genau ich verdiene bzw. im letzten Jahr verdient habe (Selbstständig), aber beim deutlichen Untertreiben hab ich schon blöde Sprüche von den Damen bekommen. Selbst wenn ich eine genaue Zahl wüßte, würde ich sie nie verraten. Ein ca. Wert darf Sie nach einigen Treffen gerne erfahren, ansonsten kann sie ja meine Autos, Firma etc. anschauen und selbst schätzen ... dann weiß ich gleich wie realistisch sie eingestellt ist.
 
  • #9
Offene Fragen nach dem Gehalt sind bei den ersten drei-sechs Treffen komplett tabu. Alles andere würde mich extrem abstoßen.

Ich verrate mein Gehalt erst, wenn ich ein enges, vertrautes Verhältnis zu einem Freund (egal ob Partner oder Bekannter) habe. Letztlich ist es kein großes Geheimnis, aber gehört halt doch zur Privatsphäre.

Bezüglich der Gesamtvermögenslage bin ich sogar noch vorsichtiger. Das müßte schon einen konkreten Grund geben, um zu erzählen, wieviel Anlagevermögen ich besitze. Letztlich haben solche Informationen und Diskussionen solange Zeit, bis man wirklich gemeinsame Zukunftspläne wie Hausbau, Wohnungskauf, Familienplanung ins Auge faßt.

Wichtig wäre mir nur, rechtzeitig abzuklären, dass er einen guten Job hat, dass er genug verdient und dass er keine Schulden hat. Alles andere und genaue Zahlen sind sekundär.

@#5: Ja, das mögen manche Männer nicht so gerne, stimmt. Ein Grund mehr, nicht allzu früh darüber zu reden. Ich muß zugeben, dass es sich für mich auch normaler anfühlt, wenn der Mann mindestens das gleiche verdient.
 
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Gast

  • #10
Normalerweise kann man die finanzielle / wirtschaftliche sowieso schon aus dem Beruf und Lebensstil vermuten, das sollte also für die Kennenlernphase reichen. Ich will ja nicht, als Versorger gesehen werden, von einer Beziehungsschwindlerin auf Zeit ausgenommen werden oder noch schlimmer kriminelle Subjekte anlocken.

lg F.
 
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Gast

  • #11
Bisher habe ich noch nie erlebt, dass diese Frage sehr schnell aufgeworfen wurde. Warum auch? Jedoch habe ich persönlich überhaupt kein Problem damit zu sagen, was ich in etwa verdiene. Genau weiss ich das sowieso selten wirklich (so eine Art selbständig), und genau planen kann ich es auch nicht. Aber die Frage nach dem Einkommen gehört für mich nicht zu meinen "Lebensgeheimnissen", und ich konnte noch nie nachvollziehen, warum so viele Leute ein Geheimnis daraus machen. Ist das wirklich Angst davor, als Versorger "missbraucht" zu werden?
Ute
 
  • #12
@Ute: Dass ein Mann dir als Frau keine Fragen zum Gehalt stellt, ist ja auch verständlich. Aus meiner Perspektive würde ich nicht so sehr von Angst sprechen, als Versorger missbraucht zu werden (da passe ich zu sehr auf). Es ist eher so, dass offene Fragen zum Gehalt bei den ersten paar Dates für mich absolute Stimmungskiller sind. Ich würde mich dann fragen, ob sie nicht auch in anderen Bereichen zu monetär oder materialistisch orientiert ist und das Gespräch in eine entsprechende Richtung lenken. Dabei würd ich mich lieber über viel schönere Dinge unterhalten ...
 
  • #13
#11 ich denke es kommt darauf an aus welchem zusammenhang heraus gefragt wird, wenn man gerade über verwandte themen spricht ok. wenn man sich gerade übers wetter unterhält und dann aus heiterem himmel kommt die frage nach dem gehalt, ist es wohl etwas komisch.

*ggg* spätestens wenn ich kurz vor der hochzeit alles in inmobilien investiere und mit dem ehevertrag winke wird irh wohl klar werden, dass das wissen über meine finanzlage nichts zu ihrem wohlstand beiträgt.
 
G

Gast

  • #14
Es ist einfach traurig, dass für ganz viele Frauen das Gehalt und das Vermögen des Mannes immer noch einen wichtige Rolle spielen. Emanzipation hin oder her, das Geld des Mannes ist und bleibt ein wichtiger Baustein für seine Attraktivität.

Tja, und wenn Frauen mal mehr verdienen, dann wird darüber auch noch gelästert, wie man oben sieht.

Am besten man redet möglichst wenig drüber und praßt auch nicht gerade mit Einladungen herum, dann muss die Frau halt mehr auf Charakter und allgemeine Kompatibilität achten. Mich persönlich kotzt dieses Verhalten von Frauen wirklich an -- wahrscheinlich gerade, weil ich denke, dass sie auf mein Geld scharf sind. Ich verheimliche das so gut es geht.
 
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Gast

  • #15
Die Frage nach dem Gehalt finde ich beiderseits völlig unangebracht, wirkt auf mich zu materialistisch. Gerade im Anfang gibt es doch soviele andere schöne Dinge, über die man sich unterhalten kann, und die die Wertevorstellungen eines Menschen direkter spiegeln. Was ich aber durchaus beachtenswert finde, auch und gerade in der Anfangszeit ist die persönliche Einstellung zu Geld, z.B. gibt er/sie Trinkgeld oder zählt er/sie ab, rechnet er/sie auf halbe/halbe, ist er/sie großzügig oder tolerant anderen gegenüber, lästert er/sie, wenn andere geizig erscheinen oder großzügig, hat er/sie ständig Ebbe in der Kasse, schmeist er beim Bezahlen im Restaurant mit seinen Kreditkarten um sich, ist erst die dritte gültig usw. Moniert er/sie die Wirtschaftsflaute, die Verluste, obwohl selber gar nicht beteiligt usw..Daraus lässt sich sehr viel Charakter ablesen, viel wichtiger für die Kompatibilität ist, welche Einstellung beide zu Geld haben, wenn die sehr verschieden ist, kann`s schon mal Probleme im Umgang mit Geld geben, z.B. Sparen contra Verschwendung. Vie wichtiger, als wenn der eine oder andere mehr oder weniger auf der Bank hat.
 
  • #16
@#11: Stimmt, der Zusammenhang ist noch wichtig zu erwähnen. Bei fast jedem Kontakt komm ich zum Beispiel irgendwann auf das Thema Lieblingsurlaubsziele zu sprechen. Und von meiner Seite kommt dann eben nicht Hamburg-Harburg, Lüneburg und Castrop-Rauxel, sondern Sydney, Tansania und die USA (zum Beispiel). Mehr Informationen über finanzielle Möglichkeiten sollte sie zunächst nicht interessieren.

@#11: Den Ehevertrag würde ich vorsichtshalber schon beim ersten Date mitbringen. Ich würde allerdings "DRAFT" drüberschreiben - man soll ja in einer harmonischen Beziehung immer kompromissbereit sein. *g*
 
  • #17
@#14: Sehr gute Aspekte! Auf solche Details achte ich auch. Gerade "mit Geld umgehen können" ist ein wichtiger Punkt für mich. Die Balance zwischen Sparsamkeit und Großzügigkeit muss auch stimmen.
 
G

Gast

  • #18
Meine Finanzen sind meine Sache. Ich muss auch nicht die Vermögensverhältnisse meines
Freundes wissen. Wenn er ein armer Schlucker wäre würde ich das schon mitkriegen. Sein
Geld ist seine Sache. Ein Mann sollte seiner Frau/Freundin eh immer großzügig sein, seinen
Verhältnissen entsprechend, alles andere wär eh nix für mich.
 
G

Gast

  • #19
@17: ...Ein Mann sollte eh immer großzügig sein - nette Ansichten! Mit welcher Begründung? Das würde mich mal ernsthaft interessieren!!! Daraus resultiert doch dann auch, dass Mann am Ende die Ehezeche zahlt und zahlt und zahlt.... Und Frau sich womöglich mit einem neuen Lover ein schönes Leben auf Kosten des "Alten" macht. Mein Tipp von emanzipierter Frau an alle Männer mit Vermögen: Also doch Ehevertrag und vorher immer schön aufpassen...
 
G

Gast

  • #20
Ingeburg: zu nummer 5. Ich verdiene als Frau auch eher überdurchschnttlich gut. Für mich ist es ehrlicher Weise auch wichtig, dass mein Partner in etwa gleich viel verdient.
 
G

Gast

  • #21
Genau wie der Bildungsstand sollten sich auch die Vermögensverhältnisse nicht gross unterscheiden.Das bekommt man schnell mit und dann muss über Geld nicht mehr geredet werden.Die Zeche wird halbiert, dann empfindet niemand einen Nachteil.Ich würde mir von einem Mann auch niemals etwas bezahlen lassen und wenn die Situation es doch so vorsieht, würde ich später einen dezenten Ausgleich schaffen.Leider gibt es auch Männer, die sehr gern nehmen.Die passen dann eben nicht in die Landschaft.
 
D

Deanne

  • #22
#14 Du sprichst mir aus dem Herzen. Die Frage nach Geld und Vermögen ist für mich kein Thema. Ich finde das ist Privatsache. Möchte meinen Marktwert nicht von einer gewissen Summe abhängig machen, wie auch umgekehrt. Für mich ist wichtig, das mein Partner einen Job hat und Ziele. Das er seine Ziele so steckt, dass er sie bei Bedarf auch finanzieren kann. Ueber Vermögen rede ich nicht mal in meinem engsten Bekanntenkreis, ich brauche auch keinen Versorger sondern ein interessantes, charmantes, einfühlsames, verspieltes usw. Gegenstück. Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass die Kriterien wie #14 beschrieben durchaus sehr aussagekräftig sind und auch funktionieren.