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  • #1

Wann und wie gesteht man, dass man seit vielen Jahren konsequent trockene((r) Alkoholiker(in) ist.

Ich bin seit über 12 Jahren trocken. Man muss sicher "früh Farbe bekennen", spätestens bei der ersten Einladung zu einem Glas Wein oder Sekt. Ich esse kein Mon Cherie oder ähnliches Süßes mit Alkohol, und. Es war ein sehr finsteres Kapitel in meinem Leben, will dafür aber kein Mitleid. Ich betrachte nur seitdem immer wieder mit Argwohn, warum man unnormal ist, wenn man keinen Alkohol trinkt. Würdet Ihr es schon mailen oder erst beim ersten Date sagen. Ich wäre für ehrliche und rasche Antworten.
 
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  • #2
Ich würde das erstmal trennen. Den Alkohol der angeboten wird dankend ablehnen, ist nicht einfach ich kenne das von mir, weil ich Alkohol nicht vertrage.
Und bei mehr Sympathie und Vertrauen von der Vergangenheit erzählen, aber auch nicht zu viel. Ich hatte mal eine Frau im Bekanntenkreis von der ich es irgendwann erfahren habe und der Satz "sie war mal abhängig" hat gereicht, eine lange Story braucht es nicht. Wer danach fragt ist neugierig.
 
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  • #3
Kann #1 nur bestätigen - ich w/39 lehne auch jedes Glas Wein oder Sonstiges ab, weil es mir nicht schmeckt und ich Alkohol auch nicht vertrage. Mittlerweile weiß jeder schon, ok, ich trinke Wasser und damit ist alles ok. Als Fahrer bin ich deshalb heute noch immer sehr gefragt.
 
  • #4
Ich finde, man sollte spätestens beim ersten Date sagen, dass man trockener Alkoholiker ist. Schließlich sollte das ein zukünftiger Partner wissen und sich auch aktiv für eine solche Schwäche des Partners entscheiden können -- wenn er damit leben will.

Ein Verheimlichen kann nur zu bösem Erwachen führen, wenn es denn irgendwann herauskommt. Auf Heimlichkeiten kann man keine vertrauensvolle Partnerschaft aufbauen und Alkoholismus ist ja durchaus keine Kleinigkeit.
 
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  • #5
Vielen Dank für die ersten Antworten, als Fahrererin bin ich auch sehr gefragt.
Ich will es auch gar nicht verheimlichen, ich stehe dazu.
Trotz Anerkennung als Krankheit, die man für immer behält und nur durch Abstinenz zum Stillstand bringt, ist es eben immer noch ein Tabuthema. Dher geht es mir nur um den einigermaßen rechten Zeitpunkt.
 
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  • #6
Ich trinke auch keinen Alkohol, weil es mir nicht schmeckt. Wußte gar nicht, dass man sich dafür "rechtfertigen" muss. Warum machst Du Dir Gedanken über Dinge, die 12 Jahre zurückliegen, würde ich nicht einmal erwähnen. Ausser Du möchtest es spektakulär.. ;)
 
  • #7
Ich würde damit auch noch länger warten als bis zum ersten Date. Erstens sehe ich das genauso wie #1, dass man bei einem Date (eigentlich auch immer) auf Alkohol verzichten kann. Verzicht macht keinen schlechten Eindruck, sollte er jedenfalls nicht. Insofern gibt es zu diesem Zeitpunkt keinen Erklärungsnotstand.

Sollte das Gespräch zufällig auf dieses Thema fallen, würde ich mit offenen Karten spielen und die Geschichte erzählen. Vermutlich das einzige Problem, das jemand mit dieser Krankheit hat, ist die Angst um einen Rückfall. Überlege dir am besten vorher, wie du einem Kontakt diese Angst nehmen kannst.

Sonst würde ich mit dieser Sache so umgehen wie mit jeder anderen schweren Krankheit auch. Ich würde sie erst erwähnen, wenn einer von beiden Verliebtheitssignale aussendet. Erste Dates gehen häufig mit einer Gemengelage zu Ende. So eine Geschichte könnte zu so einem frühen Zeitpunkt das Pendel Richtung Absage ausschlagen lassen. Und das wäre schade, denn die Kraft zur Überwindung dieses finsteren Kapitel in deinem Leben soll ja nicht umsonst aufgebracht worden sein.
 
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  • #8
#6, danke Thomas, sehr nett geschrieben und hilft mir weiter.
 
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  • #9
Fräulein Smilla
Ehrlichkeit, finde ich hier sehr wichtig, da Alkohol für die meisten Menschen ein normales Konsummittel darstellt, über das sie sich kaum Gedanken machen.
Der Umgang eines trockenen Alkoholikers mit Alkohol ist aber ein anderer und auf den muss man in einer Partnerschaft Rücksicht nehmen.
Daher würde ich das vor dem ersten Treffen erwähnen.12Jahre trocken klingt doch wie ein Erfolg und wenn Du dazu stehst zeigt das auch dass Du ein ehrlicher Mensch bist und Dich auch mit Deinen Problemen auseinandergesetzt hast. Für mich wäre das sogar eher vertrauenserweckend.
 
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Vicky

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  • #10
Hallo,

ich finde, bei einem ersten Date hat niemand einen Anspruch darauf, so etwas Intimes von einem zu erfahren. Wer weiß, ob es überhaupt zu einem zweiten Date kommt... Vielleicht gefällt Dir Dein Dating-Partner gar nicht und Du willst ihn gar nicht wiedersehen. Dann wäre es völlig unnötig, einem Fremden, den man ohnehin nie wiedersieht, einen so tiefen Einblick in die eigene Vergangenheit und Seele gegeben zu haben. Vielleicht will Dein Dating-Partner Dich nicht wiedersehen - aus welchen Gründen auch immer. Auch hierbei würde ich es für total verfehlt finden, wenn man diesem jenigen so Intimes anvertraut hat. Ich selbst habe manches Mal bedauert, einem Date, das ich ein oder höchstens zwei Mal getroffen habe, zu viel erzählt habe. Das waren jetzt keine vergleichbar intimen Dinge aber dennoch...

Auch beim zweiten Date würde ich nicht von Deiner Vergangenheit erzählen. Erst dann, wenn Ihr Euch mehrmals getroffen habt und Du möchtest, daß sich das ganze in Richtung Beziehung entwickeln könnte, dann würde ich davon erzählen. Ob Du das dann eher undramatisch gestaltest oder die ganzen Umstände, die dazu geführt haben, mußt Du selbst entscheiden. Ich denke, daß die meisten Leute klug und tolerant genug sein werden, das einfach zur Kenntnis zu nehmen und fertig. Diejenigen, die das nicht können oder wollen, wären sowieso keine geeigneten Partner für Dich. Einzig die Angst vor einem Rückfall könnte jemanden abschrecken, der ansonsten Interesse an Dir hat. (Das hat ThomasHH ja auch schon geschrieben.) Auch unter diesem Aspekt finde ich es gut und hilfreich, wenn man mit dieser Offenbarung etwas wartet. Denn wenn Dein Date Dich schon näher kennt, gesehen hat, daß Du ohne viel Mühe auch beim Ausgehen keinen Alkohol anrührst usw., dann wird derjenige auch genug darauf vertrauen können, daß Du weiterhin trocken bleibst.
 
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  • #11
Fragestellerin:
ein Rückfall kommt definitiv nicht in Frage, da muss man mir das Zeug schon mit Gewalt einflößen. Und ich habe in den letzten Jahren alle Krisen und alle Feste ohne Alkohol gemeistert.
Es bedarf eigentlich auch keiner besonderen Rücksichtnahme, man kann mit Saft, Wasser o.ä. im Weingas genausogut anstoßen.
ich danke Euch für Eure Antworten
 
  • #12
@#9 und Fragesteller: Die Frage, WIE man es erzählt, ist vielleicht noch offen.

Ich möchte, dass jemand seine Altlasten abgelegt hat, bevor er mit mir eine Beziehung eingeht. Altlast bedeutet in diesem Fall auch die emotionale Entbindung von dem Alkoholproblem. Wenn ich die Information also in zu emotionalen Worten zu hören bekomme, würde mich das abschrecken. Dann würde ich zwar denken, dass sie trocken ist, aber das Problem trotzdem noch in ihrem Kopf herumspukt.

Deswegen wäre ich für eine völlig unspektakuläre Nennung des Problems ohne blumige Beschreibung, wie dreckig es dir ging oder wie "heldenhaft" du es gelöst hast. Mit Souveränität zeigst du am besten, dass du über den Dingen stehst. Falls der Kontakt näheres Interesse hat (was durchaus passieren kann), dann wird er schon nachfragen. Und dann antworte knapp, präzise und nüchtern (sic).
 
  • #13
@#11: *lach* [sic] war super! :))

Also mal ganz ehrlich: Ich wäre skeptisch, ob ich eine Beziehung mit einem Anti-Alkoholiker eingehen würde. Latente Rückfallgefahr ist ja nun immer vorhanden, oder? Ich will das nicht als KO-Kriterium gewertet sehen, denn wenn man sich wirklich mag... aber es wäre für mich schon ein gewichtiger Punkt.
 
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  • #14
Fragestellerin,
Q#12: was ist bitte schön ein "Anti-Alkoholiker"?
doch jemand, der gegen Alkoholiker ist, oder?
Rückfallgefahr sinkt ab dem 3 Jahr der Abstinenz erheblich, ich merke, dass einige sich noch nie ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt haben.Dabei sit die Quote der Alkoholiker auch unter de Gebildeten sehr doch, ganz zu schweigen von der Dunkelziffer.
Schau noch mal meine #10 an, ich bin 12 Jahre trocken!

@#11 danke, ich würde fragen (wollen), ob der Partner damit leben kann, dass ich keinen Alkohol trinke.
wenn nach dem Warum gefragt wird, könnte ich auch wie oben #1, #2 sagen, er schmeckt mir nicht. (Ich kann ihn manchmal nicht mal riechen ) Aber hier wäre ich eben kurz und bündig für die Wahrheit.
 
  • #15
@#12: Mit dem Anti-Alkoholismus hätte ich eigentlich kein Problem. Es macht mir (natürlich) nichts aus, wenn sie auf einer Party immer nur Wasser & Co. trinkt.

Die Frage ist aber, inwieweit beeinflusse ich selbst die Rückfallgefahr? Erhöhe ich sie schon, wenn ich in ihrem Beisein selbst ein Bier trinke? Es kommt selten vor, aber wenn ich mit den richtigen Jungs unterwegs bin, dann kommen auch schon mal 5-6 Bier zusammen. Die sieht man mir auch an, wenn ich nach Hause komme (und man riecht sie). Wie reagiert ein Abstinenzler auf sowas?

Vielleicht kann die Fragestellerin das beantworten. Allerdings sind das so Punkte, bei denen ich entgegenkommen könnte. Ich könnte auch ohne Alkohol leben.

Wenn man so eine Krankheit überwunden hat, dann geht man bestimmt mit einem geläuterten und gestärkten Bewusstsein durch die Welt. Das wäre ein positiver Aspekt bei so einer Kandidatin. Aber in jedem Fall würde die Kontaktanbahnung länger dauern, da sie mir beweisen müsste, dass sie wirklich drüber weg ist.
 
  • #16
Ich trinke quasi NIE Alkohol und bin immer der Fahrer. Mich würde es nicht stören, wenn ein Partner keinen Alkohol trinkt. Allerdings kommt in manch einen Kuchen und manch ein Essen natürlich schon ein Schuß aromatisierender Alkohol. Geht das eigentlich, wenn man hinteher gut kocht und heiß backt? Der Alkohol geht ja vollständig raus, aber weckt das Aroma noch den Killerinstinkt?

Mich stört der Gedanke an Rückfälle, an Gesundheitsgefahren, an prügelnde und aggressive Alkoholiker.
 
  • #17
@#17: Ja, das meinte ich. Weinbrand in der Sauce kann natürlich vollständig abgekocht werden -- es bleibt nur das Aroma drin. Aber Du vermeidest das sicherheitshalber auch? Na ja, kann ich nachvollziehen, "better safe than sorry".

Wie sieht es denn bei Orangensaft aus? Kannst Du davon mehr trinken ohne Gefahr zu laufen?
 
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  • #18
ok, du willst wissen,: "Wann und wie gesteht man, dass man seit vielen Jahren konsequent trockene(r) Alkoholiker(in) ist?" und "Würdet Ihr es schon mailen oder erst beim ersten Date sagen?"
Dazu als erstes von mir: Ich gratuliere dir!!!!!!!!!!!!!!!!!! und egal, ob Thomas HH in #11 das hören wollen würde oder nicht, ich finde du bist eine Heldin! Die Anfangszeit durchzuhalten (später wirds leichter, irgendwann gehts nur noch drum, an der neuen, erarbeiteten Gewohnheit - der Abstinenz - dran zu bleiben) ist eine echte Leistung. Das können Menschen, die sich mit Sucht und Alkohol nicht wirklich auseinander gesetzt haben nicht ermessen. Ich find's jedenfalls klasse und wünsche dir einen Partner, der keine Klischees im Kopf hat, sondern klare Pläne für sich selbst und die Vision und den Glauben an eine Zukunft mit dir. In seinem Herzen sollte nicht die Angst (vor Alkohol, Rückfall oder irgendwelchen abstrusen Phantasien) regiren, sondern die Menschlichkeit, Neugierde, Achtsamkeit und die Freude an eurer Beziehung.
Alle andern kannst du wahrscheinlich sowieso vergessen.

Meine Antwort auf deine Frage nach dem "Wann" und dem "Wie" sind dem, was andere hier im Thread schrieben teilweise ähnlich;

Wann? Erst dann, wenn er sich ernsthaft für dich interessiert und auch du dir eine Liebesbeziehung mit ihm vorstellen kannst. Alles andere ist noch im Vorfeld, in dem du ihm ja auch keine anderen Intimitäten preisgibst.

Wie? Aufrichtig und direkt.
Wer abspringt - - - lass springen. Der hat entweder keine Ahnung und irgendwelchen Käse im Kopf und sieht dich deshalb gar nicht oder phantasiert, interpretiert und hat so viel Schiss und so wenig Liebe im Herzen, dass du auch locker auf ihn verzichten kannst.
Du hast beides nicht mehr.
Weder Schiss (du löst deine Probleme ohne in den Alkohol zu flüchten. Super! Das mache dir erst mal einer der Chefärzte nach (nachweislich ist die Rate der Alkoholkranken am Höchsten unter den Ärzten),
noch wenig Liebe (du bist offen und fürsorglich mit dir und mit anderen. Das höre ich aus deinen Worten).

Ich würde diese Info weder mailen, noch gleich beim ersten Kontakt sagen. Schau dir dein Gegenüber genau an und vertraue deinem Gespür.

Wenn du schon 12 Jahre trocken bist, hast du - auch durch die A-Sucht mit den Erfahrungen VOR deiner Abstinenz - eine große Menschenkenntnis. Trau dir (und ihr) und trau dich, dann kann gar nichts schief gehen.

Ich wünsche dir einen liebevollen, verlässlichen, reifen Partner. DAS und nichts anderes hast du verdient.
 
  • #19
@#20: LaTraviata, ich nehme an, dass du meine Postings nicht so falsch verstanden hast wie #19. Auch ich habe Respekt davor, dass du dich am eigenen Schopf aus dem Dreck gezogen hast. Und ich wünsche dir von Herzen, dass du einen lieben und verständnisvollen Partner findest.
 
  • #20
@#20: 1 Liter O-Saft oder Traubensaft enthält ungefähr einen halben Kurzen. Kommt darauf an, wieviel Saft Du trinkst... Absurd wäre es auf jeden Fall nicht und ins Blut aufgenommen werden auch kleinste Alkoholmengen.
 
  • #21
@#22: Das glaube ich dir sofort. Der Bänker, der eine Million an der Börse verzockt hat und jetzt nur noch 500k auf dem Konto hat, wähnt sich in dem gleichen Loch wie der H4-Empfänger, dessen Satz um 20% gekürzt wird.

Unterschwellig nehme ich auch vermehrt Suchtverhalten in der Gesellschaft wahr, aber nicht unbedingt nur Alkoholsucht. Obwohl Rauchen massiv teurer wird und vehemente Kampagnen dagegen laufen, nimmt die Anzahl der Raucher nicht substanziell ab. Kinder fangen schon früh mit GameBoys & Co. an. Es gibt immer mehr Offshore-Online-Casinos, in denen die Leute ihre Kohle verzocken. Das ist alles ziemlich besorgniserregend, wenn das so weitergeht.
 
  • #22
Einfach mal ein Kompliment, dass Du das schon so lange geschafft hast. Es ist verdammt schwer. Irgendwie scheinst Du dich jedoch für Deinen Schritt, auf Alkohol zu verzichten, zu schämen. Das musst Du auf keinen Fall. Sei stolz, dass es so ist.
 
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  • #23
Liebe(r) Otis53,
vielen lieben Dank ich bin es, (FS), immer noch trocken!
Ich schäme mich nicht, sondern eher für die anderen - siehe die vielen Threads zum Thema Alkohol, die nur Verachtung für Menschen mit Suchtproblemen haben.

Von meinen Dates weiß es nur der davon, der mit dem sich etwas längeres anbahnte, also ich habe es nie zum ersten Date gesagt, warum auch.
Es geht mir phantastisch gut ohne, meistere alle Krisen,..., ohne Alkohol.

Ich bin wie viele andere Alkoholiker/innen kein versoffenes Schwein, Spritti oder sonst etwas gewesen, sondern jemand, der aus Schwäche und instabiler Psyche, Kummer und Sorgen im Alkohol ertränkt hat.

Ich schäme mich nicht (mehr) dafür, dass ich keinen Alkohol trinke.
Ich bin stolz darauf es geschafft zu haben, und betrachte es neben einer Reihe anderer toller Lebens"Errungenschaften" (Kinder, Beruf, ... ) als eine der schönsten und am konsequentesten er- und gelebte.
Danke Dir und
Alles Gute und Mut, vor allem für die, die diesen Schritt gehen wollen, werden oder schon gegangen sind,
für die, die den Mut haben, Euch dabei zu Seite zu stehen,
und
für die, die es künftig tun werden, weil eine Partnerschaft zerbrochen und eine neue im Entstehen ist.
 
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  • #24
[Mod: Unzulässige Signatur entfernt. Bitte registrieren!]

...ihr lieben ich möchte euch hier kurz mitteilen wie sich ein mensch fühlt, der nach dem zweiten dad erfahren hat das das gegenüber seid drei jahren trockener alkoholiker ist.
hochachtung habe ich vor ihn. bin stolz solch einen menschen kennengelernt zu haben . der mut neue wege zu gehen ist bewunderswert. vorallem werde ich ihn weiter kennenlernen wollen. natürlich achte ich darauf in seiner anwesenheit nichts zu trinken. kein thema für mich.
wenn er reden möchte über seine erkrankung hör ich zu...und angst, nein die habe ich nicht.
ich habe mir in foren belesen mich schlau gemacht und man jeder muss für sich selbst diese entscheidung treffen. denn denkt nach wer weiss schon was einen in einer beziehung erwartet mit einen nicht alkoholkranken???
ich wünsche hier allen betroffenen den mut zur erlichkeit. ich muss hier betonen das ich auch dafür mein gegenüber total bewundere und es absolut schätze. er ist ein starker mensch.
 
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  • #25
Ich würde es gerne wissen wollen wnn ein Mann ein trockener Alkoholiker ist. Es geht ja nicht nur um den Wein beim Essen, es eght auch um Mundwasser, Apfelsaft, Essig usw.....
Natürlich sind wir darauf eingestellt und kochen ausschliesslich ohne Alkohol zuhause.
Aber ob ich ds in einer Beziehung wollte? ich glaube nicht, wenn ich ehrlich bin.
Dazu habe ich die Bilder meines besoffenen vaters und alle damit verbundenen Probleme vor Augen.
Ich würde erwarten dass so etwas gesagt wird wenn man beim ersten date merkt, dass es ein 2. geben wird.

w, 39
 
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