• #1

Wann Kinderwunsch aufgeben?

Liebe Forumsteilnehmer,

je älter ich werde (32) desto mehr Gedanken mache ich mir wegen möglicher Kinder und eigener Familie. Ohne Mann lässt sich das nicht für mich realisieren.

Hattet ihr damit Erfahrungen, dass ihr irgendwann dachtet „jetzt ist es zu spät“ bzw. aufgeben habt?

Ich bin noch optimistisch und hoffe auf den richtigen Partner, mit dem dann alles schnell geht. Gibt es hier vielleicht positive Geschichten und dass der Kinderwunsch doch noch erfüllt wurde?
 
  • #2
Ich glaube, "hoffen" ist das falsche Stichwort. Da kannst du 1000 Jahre hoffen. Du hast resigniert, wie jeder andere auch, weil er in der falschen Gesellschaft lebt. In der momentanen Gesellschaft, in der du dich ganz persönlich befindest, sind die Männer nicht brauchbar als Vater. Ich weiß nicht, wie dein Lifestyle ist und was deine Hobbys sind, aber dort, wo du jetzt bist, ist der falsche Ort!
Das musst du erstmal erkennen, dass dir dort die Männer nicht zur Familiengründung zu Füssen fallen, sondern unabhängig leben wollen!

Wenn du Kinder möchtest, solltest du deine Bedürfnisse also nicht von dieser Gesellschaft abhängig machen, sondern dir den richtigen Männer-Umgang suchen. Ich kenne z. B. traditionellere Gruppierungen und Hobbys, denen eine klassische Familiengründung sehr wichtig ist. Überhaupt kenne ich dort nur 30 jährige Männer, die alle verheiratet sind und in den nächsten 1-2 Jahren an Kinder denken.

Schaue dir dein Umfeld an. Sind dort überwiegend Singles oder Verheiratete? Entferne dich von den Singles, Dauersingles, Langzeitsuchenden, Karrieremenschen, Selbstverwirklicher und Langzeitstudierenden! Suche dir gezielt Menschen, die das Bild leben, das du zu leben pflegst!!
 
  • #3
Mal ganz nüchtern betrachtet, obwohl es bei dem Thema schwierig ist, mit jahrelangem unerfülltem Kinderwunsch verschwendet man ganz schön sein Leben. Auch das in weiter Zukunft planen kann gewaltig nach hinten losgehen.

Such gezielt, die die zögern, erst noch Urlaub, Auto oder anderen Job brauchen aussortieren, weitersuchen. Und wenn Du den passenden gefunden hast, Ratgeber mit Zeitangaben wie lange was zu dauern hat, wegschmeißen, Pille und Kondome auch.
Sonst geht es Dir wie einigen Frauen, hingehalten und dann klappt es nicht sofort und die Beziehung geht in die Brüche und zack bist Du 40 und das Thema meist durch. Und dann kannst Du überlegen wieviel besser Du die verschwendeten Jahre hättest nutzen können. Bevor man jetzt meckert, hier geht es um vorhandenen Kinderwunsch. Ich hab über ein Jahr gesucht.

Alles Gute
 
  • #4
Meine Frau war 34 als wir 1990 geheiratet haben. 32 als wir uns 1988 näher kennen gelernt haben (ich kannte sie schon seit 1986 - Kollegin) und hat 1995 ihr erstes Kind bekommen. 1999 kam unser leider verstorbene Sohn.

Sie hat mir relativ schnell gesagt, dass sie zusammen ziehen, heiraten und Kinder bekommen will und sich ansonsten trennt. Ich habe geantwortet, dass ich 6 Monate darüber nachdenken will und ihr nach ca. 4 Monaten einen Heiratsantrag gemacht. Allerdings habe ich gesagt, dass wir ca. ein Jahr zusammen leben bevor wir heiraten. Ende 1989 sind wir dann zusammengezogen und haben im August 1990 geheiratet.

Gut 2016 habe ich mich getrennt. Gedanklich begann die Trennung 2014. Aber ich denke zwischen 1988 und 2014 liegen 26 überwiegend gute Jahre.

Du hast hier verschiedene Threads einerseits mit deiner Hoffungslosigkeit zum Thema Beziehung, andererseits zu deinen Eigenschaften (charakterstark) und Eigenheiten (Minimalistisch) veröffentlicht. Was leider fehlt ist eine Aussage ob du Kandidaten direkt sagst was du willst, eine feste Beziehung und Kinder und ob du konsequent bist, wenn dir dies verweigert wird.

Ich schätze dich irgendwie wie meine letzte Bekannte ein. Einerseits willst du die Nähe einer Beziehung und Kinder in einer Beziehung, andererseits willst du viel Distanz um ungestört deinen minimalistischen Lebensentwurf zu pflegen und bist dabei kompromisslos. Kompromisslos bedeutet auch geringes Durchhaltevermögen. Damit meine ich nicht warten auf eine Prokindentscheidung sondern z.B. ertragen von Eingriffen in den eigenen minimalistisches Leben. Meine Bekannte (ebenfalls Minimalistin, lowcab, Naturfreundin, Spirituell, reiches Innenleben) kann solche EIngriffe nur kurz ertragen und distanziert sich dann heftigst (Streit oder sogar Trennung).

Menschen die so sind suchen Nähe bei anderen distanzierten Menschen, weil sie wissen, dass diese ihnen nicht zu nah kommen. Solche Menschen lieben ihre Träume von einer richtigen Familie mehr als, dass sie bereit sind einen anderen Menschen in ihr Leben zu lassen der Nähe will. Eigentlich wollen diese Menschen nur träumen, denn sie wissen, dass sie eine entsprechende Realität nicht ertragen könnten. Sie sind entsprechend oft traurig und melancholisch.

Nur Menschen die Nähe wollen oder zumindest ertragen können, können und vorallen wollen überhaupt ein glückliches Familienleben führen. Klar auch z.B. Narzissten gründen Familien. Diese Familien sind dann aber ein Instrument ihren Narzissmus auszuleben und zu herrschen.

Ich glaub du bist noch nie direkt auf einen meiner Posts eingegangen. Ich würde aber mal gerne wissen was du von meinen Gedanken hältst. Vielleicht liege ich ja völlig falsch.
 
  • #5
Ich möchte dir von einer Freundin berichten, das wird aber nicht das sein, was du gerne hören möchtest.
Trotzdem genehm ?

So alt wie ich, sehr attraktiv bis heute.
Sie hat keinen besonderen Wert auf Ausbildung gelegt, weil sie sich wirklich als glückliche Familienfrau gesehen hat.
Sie ist neudeutsch 'Assistentin der Geschäftsleitung', also Sekretärin, arbeitet sehr viel, verdient auch ziemlich ordentlich und hatte über diese Schiene immer Kontakt zu tollen Männer, Alphatier-Männern, Männern mit viel Einkommen und hohem Status.
Sie würde sich auch richtig gut als Gattin machen, denn sie ist wie gesagt attraktiv, elegant, kultiviert und eloquent.

Sie hatte es immer leicht, Männer abzukriegen, aber eben nie den richtigen. Sie war nie lange Single, aber auch nie richtig lange in einer festen Beziehung. Und sie war auch mehr als einmal richtig klassisch die Affaire ihres verheirateten Chefs.

Als wir Mitte 20 waren und bei uns beiden was längeres zu Ende ging, haben wir im Frust und vielleicht sogar Suff gesagt, dass wir, wenn wir bis 30 noch keinen Mann für die Familiengründung gefunden hätten, wir uns von einem Mann auch ohne Beziehung schwängern lassen würden.
Bei mir klappte es dann bevor ich 30 wurde, bei ihr bis heute nicht, denn natürlich war das nicht wirklich ernst gemeint.
Sie hat dann nämlich später immer gesagt, dass sie sich das als AE nicht zutraut und ja, bei ihr waren die familiären und auch beruflichen Bedingungen ungünstiger als bei mir.

Mit 41 wollte sie die letzte´Chance nutzen.
Dänemark.
Sie ist über zwei Jahre insgesamt ca. 8 mal dahin gefahren.
Das war sehr mühsam, weil man die Befruchtungsversuche nicht lange planen konnte. Sie hat dann immer für die kommenden Tage Urlaub genommen, einen Flug und ein Hotelzimmer gebucht.
Viel Mühe, viel Erklärungsgestammel, viel Geld, VIEL Enttäuschung und Tränen, denn nach zwei Wochen kam dann immer die Blutung.
Wahrscheinlich war sie einfach schon zu alt.
Nach zwei Jahren gab sie auf.

Mit 48 war sie in der Menopause, d.h. sie hatte keine Blutung mehr.
Ich habe sie damals gefragt, wie das mit ihren Wechseljahren war, denn damals bekam ich die ersten Symptome.
Ich stach damit ungewollt in ein Wespennest.
Sie fing an zu weinen und später hat sie mir eben dies alles erzählt.
Das deutlich sichtbare Zeichen, nun endgültig zu alt zu sein, tat ihr nochmal richtig weh.
Das ist jetzt zwei Jahre her, sie leidet immer noch darunter, dass es bei ihr nicht geklappt hat und bereut, dass sie nicht viel früher aufgegeben hat, auf den richtigen Mann zu warten.
Schlimm auch gerade zu sehen, dass es klappen kann, dass es andere Frauen ( hier: ihre Freundin ich ) allein geschafft haben.

Ich empfehle, zu überlegen, wie wichtig dir ein Kind ist.
Wenn es dir sehr wichtig ist, wirst du es auch ohne guten Vater angehen.
Wenn du das nicht willst, ist es wohl nicht so wichtig.
Dann mache deinen Frieden mit der Kinderlosigkeit.
Das Leben ist bunt und schön, es ist nur ein Weg unter vielen, ein Kind zu haben.

w 51
 
  • #6
M51 ich finde ganz ehrlich das mit 32 noch kein Grund zur Panik gibt.
Habe 2 Kinder beim 2. war ich 41 meine EX damals 39 und alles verlief sehr gut, getrennt haben wir uns aus völlig anderen Gründen.
Aber ich schließe mich hier einigen FS an, dass dein Umfeld sich gründlich ändern muss um den passenden Mann für Dein Lebensplan zu finden. Er muss deutlich reifer und gestandener sein um mit Dir in die gleiche Richtung zu blicken.
 
  • #7
Liebe Annabell_32

Ohne Mann lässt sich das nicht für mich realisieren.
Ich schliesse mich weitestgehend @Ejscheff an..

Wenn ich Deine Frage lese und dann vor allem die zitierten Stellen, erschleicht mich ein Gefühl, dass bei Dir der Mann und das Kind Mittel zu Zweck sind, nämlich Dein (sehr egoistisches) Ziel zu erreichen.

Du fragst nach positiven Geschichten. Ich rate Dir, geh in Dich und schau, weshalb Du mit allen Mitteln eine Familie haben willst. Wenn Du das nicht tust, und es wird sich früher oder später ein Mann finden, der dies auch nicht tut, dann hast Du sicher Deine Geschichte, aber ganz bestimmt eine negative. Ich schreibe dies so klar, denn für mich sind Kinder keine "Ziele" oder "Selbstverwirklichungsgegenstände", sondern beseelte Wesen, welche Achtung, Respekt und wahre Liebe brauchen. Und die wahre Liebe zu Dir hast Du noch nicht entdeckt, sonst würdest Du nicht so stark im Aussen suchen.

Kurt, 51
 
  • #8
Hattet ihr damit Erfahrungen, dass ihr irgendwann dachtet „jetzt ist es zu spät“ bzw. aufgeben habt?
Ich hatte den richtigen Partner, es klappte aber aus hormonellen Gründen nicht mit dem Kinderwunsch. 4 Invitrofertilisationen, schmerzhafte Verluste nach hoffnungsvollen Monaten, Noroperationen und schließlich mein Alter ließen mich vom Kinderwunsch abrücken.
Mein Alterslimit für die Elternschaft war mit 33 (mein Mann 38) erreicht. Noch ältere Eltern wollte ich meinem Kind nicht zumuten.
Im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft hätte ich wahrscheinlich bis max. 40 von einem Abbruch abgesehen.
Heute finde ich mein kinderloses Leben unerwartet toll und finde es rückwirkend gar nicht so schlecht, dass es nicht klappte.
Allerdings erst, nachdem ich das Thema aufgearbeitet hatte und feststellte, dass mein Kinderwunsch etwas war, was für mich gar nicht in Frage gestellt werden konnte. Seit meiner Kindheit war klar, ich werde mal Kinder haben. Mein Wunsch war kein Wunsch in diesem Sinne, sondern eine unbewusste Lebensplanung, die ich nie hinterfragt hatte.
Auch heute noch finde ich es grausam, wenn man die Eltern optisch nicht von den Großeltern anderer Kinder unterscheiden kann. Aber letztlich muss jeder seine eigene Altersgrenze finden und sich klarmachen, dass dem egoistischen Wunsch nach Kindern, die Kinder entgegenstehen, welche dann mit den Konsequenzen, welche sich aus den Vorbedingungen ergeben, klarkommen m0ssen.
 
  • #9
Mensch, du bist 32. Torschluß ist noch nicht. Du solltest eben deine Zeit dann nicht mehr mit Männern verplempern, die sich eh keine Kinder vorstellen können. Und mit über Dreißig können sich auch schon viel mehr Männer eine Vaterschaft vorstellen als mit unter Dreißig.
Es gibt doch wirklich genug Frauen, die erst mit Ende Dreißig oder Anfang Vierzig Mutter werden.
 
  • #10
Ich bin ebenfalls (fast) 32 und wünsche mir Kinder, aber eine Frau aus dem Hut zu zaubern ist da nicht so einfach. Der Kinderwunsch war auch einer der Eckpunkte, warum die 6 jährige Beziehung Anfang des Jahres zu Ende war.

Teils bin ich erstaunt, dass Frauen mit einem Kinderwunsch in dem Alter noch extrem aussortieren. Ich kann gut verstehen, dass niemand mit jemanden zusammen sein will, den man nicht attraktiv findet, aber muss es immer der bestaussehende Interessent sein?

Mein Vater war 42 als ich geboren wurde und ist vor 6,5 Jahren gestorben. Ich hätte ihn gerne viel länger in meinem leben gehabt, deswegen will ich da nicht warten bis ich 40 bin...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #11
Was ein minimalistischer Lebensstil mit einem Kinderwunsch oder mit der Beziehungsfähigkeit zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Es gibt auch Männer, die so leben wollen. Sogar Familien, die im Bus auf Weltreise gehen. Mehr Nähe geht nicht.

Mit Anfang 30 hast du noch einige Jahre Zeit. Ja, es gibt viele Männer die keinen Kinderwunsch haben oder ihn aufschieben. Aber das heißt nicht, dass du nicht einen der Exemplare finden kannst, die auch gerne Kinder möchten. Gerade heute, wo viele online nach einem Partner suchen, kann doch schon vor dem ersten Date klargestellt werden, ob dieser Wunsch bei beiden vorhanden ist.
Ich hatte es an anderer Stelle in diesem Forum bereits berichtet: mein Ex-Mann ist so ein Beispiel. Ich konnte mir aufgrund seiner Passivität nicht vorstellen, mit ihm Kinder zu bekommen und wollte nicht diesen Punkt auch noch pushen, weil ich ohnehin schon vieles entscheiden musste. Hätte ich ein Kind gewollt, hätte er mitgemacht. Wie bei allem anderen auch. Nachdem ich mich trennte, suchte er online. Er traf auf eine wunderschöne Lehrerin, die aus einer Langzeitbeziehung kam. Sie hatte mit ihrem Partner, ebenfalls Lehrer, schon Ehe, Haus und Kinder konkret geplant, da betrog er sie mit einer Schülerin. Beim ersten Date mit meinem Ex-Mann spielte sie mit offenen Karten: sie wollte zeitnah Mutter werden. Er war einverstanden und ein Jahr später waren sie Eltern.

Es ist nicht ausgeschlossen, einen Mann für das Projekt Familie zu finden. Auch wenn einige sagen, das könnte abschrecken, würde ich schon beim Kennenlernen diesen Zukunftsplan offen legen.

Ansonsten bin ich der Meinung: ein glückliches Leben ist mit und ohne Kind möglich. Wer ein zufriedener Mensch ist und sich nicht auf das Kinderkriegen fixiert, wird auch eine entspannte Mutter bzw. ein entspannter Vater werden.
 
  • #12
Auch heute noch finde ich es grausam, wenn man die Eltern optisch nicht von den Großeltern anderer Kinder unterscheiden kann.
Die Natur hat es vorgesehen, dass Frauen von 14 bis 45 Jahren (+/- einige Jahre) fruchtbar sind. Die Lebensumstände stehen dem nur im Wege (lange Schul- und Ausbildungszeiten in jungen jahren und gesellschaftliche Ächtung in späteren Jahren). Alle konzentrieren sich fast schon hysterisch auf die Jahre von 30 bis 35 (davor Beruf + sein Leben genießen, danach zu alt). Mit 32 muss die FS noch keine Panik bekommen. Andrerseits sollte sie sich auch nicht mit Männern abgeben, die dazu keine Meinung haben und so in den Tag rein leben. Das wäre wirklich Zeitverschwendung. Der Tipp, sich in einem konservativeren Umfeld umzusehen, ist wahrscheinlich noch am besten.
Außerdem sollte sie sich an die Vorstellung AE gedanklich gewöhnen. Auch ein Partner zum Kinderkriegen ist keine Garantie, dass die Beziehung hält.
 
  • #13
Es gibt doch wirklich genug Frauen, die erst mit Ende Dreißig oder Anfang Vierzig Mutter werden.
Ja. Gibt es. Dennoch ist es ein heutzutage weitverbreiteter Fehler, davon auszugehen, dass quasi jede Frau diese Option hätte. Die Fruchtbarkeit lässt einfach ab 30 nach und ab 35 rapide, und letztendlich weiß man nicht, ob man zu denen gehört, bei denen es mit 41 noch klappt, oder zu denen, bei denen schon mit 37 alle guten Eizellen verbraten sind.

An sich schließe ich mich absolut @frei an, eigentlich sollte man nur dann ein Kind bekommen, wenn man auch imstande und bereit wäre, das alles allein durchzuziehen.

Wenn das für dich aber so gar nicht vorstellbar ist, dann würde ich dir empfehlen, bei der Männersuche gewisse (!) Abstriche zu machen - zur Familiengründung muss man nicht wahnsinnig verliebt sein, der Sex muss nicht toll und der Mann kein Alpha sein. Ich habe ein Hobby, in dem Männer überproportional vertreten sind, und selbst als alleinerziehende Mutter Mitte 30 habe ich einige beziehungswillige, studierte, sympathische Männer kennengelernt - durchaus brauchbar, aber jetzt halt nicht die Traumtypen, die man sich mit 20 vorgestellt hat. Könntest du dir vorstellen, in der Hinsicht Kompromisse zu machen?
 
  • #14
Na ich denke bis Anfang 40 hast du noch Zeit. Caroline Beil hat mithilfe der Medizin sogar mit 50 ein Kind bekommen, aber bis so 42-43 dürfte es klappen.
Kümmer dich doch einfach mal um DICH! Genieße das Leben, reise, lerne neue Menschen kennen und sei nicht so drauf fixiert, den Mann fürs Leben zu finden.
 
  • #15
Ich habe im Freundes- & Bekanntenkreis mehr als genug Paare, die sich erst mit lange nach 32 gefunden haben und noch viel später Kinder bekommen haben. Manche mit Trauschein, andere ohne.
Und mit einer Ausnahme ist bei allen, die mit 30 schon ein oder mehrere Kinder hatten, die Beziehung/Ehe danach zerbrochen.
Also hab Geduld. 32 ist heute kein Alter.
 
  • #16
Hallo TE
hier raten Dir Frauen, die Kinder haben, Du hättest ja soviel Zeit. Nein, hast Du nicht. Du bist schon 32, nicht erst 32. Die Blüte hast Du hinter Dir. Wenn es Dir vorrangig um Kinder geht, mach Abstriche, macht der Mann dann auch.
 
  • #17
Na ich denke bis Anfang 40 hast du noch Zeit. Caroline Beil hat mithilfe der Medizin sogar mit 50 ein Kind bekommen, aber bis so 42-43 dürfte es klappen.
Kümmer dich doch einfach mal um DICH! Genieße das Leben, reise, lerne neue Menschen kennen und sei nicht so drauf fixiert, den Mann fürs Leben zu finden.
Wow, selten etwas so egoistisches gelesen. Kinder sind kein Spielzeug oder Haustiere. Kinder brauchen ihre Eltern, auch über das achtzehnte Lebensjahr hinaus. Natürlich "geht" es auch ohne, aber die schmerzen und den Verlust wissentlich und willentlich herbeizuführen, weil man bis 50 SEIN Leben leben will und dann doch noch die Kinder "braucht"...

Wer Kinder will, sollte sich um ihretwillen am Riemen reißen. Wer das nicht will, sollte von der Verantwortung sowieso Abstand nehmen. Und das alles betrifft noch nicht einmal die ganzen stark erhöhten Chancen auf Behinderungen.
 
  • #18
Liebe Annabell
Doch klar habe ich solche Geschichten in meinem Umfeld miterlebt. Natürlich ist das keine Garantie für dich, aber du solltest jetzt die Hoffnung sicher nicht aufgeben.
Dennoch finde ich als kinderlose Frau (35) auch wichtig, sich die Frage zu stellen: MUSS ich überhaupt ein Kind haben? Was erhoffe ich mir davon? Was befürchte ich im Falle von Kinderlosigkeit?
 
  • #19
Ich bin jetzt 36 geworden und hatte immer einen ziemlich starken Kinderwunsch, bis vor ca. 2 Jahren. Jetzt haben alle in meinem Freundeskreis noch mal ein zweites Kind nachgelegt. Bei mir dagegen fand sich halt meistens nicht der richtige Partner bzw. die berufliche Situation war ziemlich ungewiss, so dass das Thema Kind immer weiter nach hinten verschonen worden ist.

Tja, was soll ich sagen, mein Kinderwunsch schwindet gerade von alleine mehr und mehr, ich muss da nix ablegen. Die Zeiten, in denen ich unbedingt ein Kind wollte, sind vorbei, mittlerweile lebt es sich viel entspannter. Ich denke nicht, dass ich dann unglücklicher bin. Das muss natürlich nicht auf dich zutreffen liebe FS, das war nur ein Beispiel von mir.
 
  • #20
Wenn das für dich aber so gar nicht vorstellbar ist, dann würde ich dir empfehlen, bei der Männersuche gewisse (!) Abstriche zu machen - zur Familiengründung muss man nicht wahnsinnig verliebt sein, der Sex muss nicht toll und der Mann kein Alpha sein.
Hm, und wenn der Nachwuchs dann aus dem Gröbsten raus ist (sie aber natürlich als Mutter trotzdem noch braucht) kriegt sie den Rappel, hat das Gefühl, was verpasst zu haben und holt sich den lang entbehrten tollen Sex und die Verliebtheitsgefühle vom Klavierlehrer der Tochter oder vom Vater des besten Freundes ihres Sohnes. Oder unterdrückt ihre Sehnsüchte und lässt den Frust an Mann und Kind(ern) aus.

Für mich gehen solche Konstellationen schon in Richtung "Lebenslüge". Da ist das Ausbrechen in der Midlife-Crisis bzw. Spannungen in der Familie fast schon vorprogrammiert. Außerdem sollen Verliebtheit und sexuelle Anziehen mit genetischer Passung zusammenhängen; d.h. bei vorhandenem Kribbeln ist die Chance auf (gesunde) Kinder größer.

Und wenn schon kribbelfreie Zweckgemeinschaft zur Familiengründung, dann würde ich konsequenterweise gleich eine reine Co-Parenting-Geschichte draus machen. Am besten mit einem homosexuellen Mann. Da sind die Fronten von Anfang an geklärt, keiner muss dem anderen etwas vorspielen und das Funktionieren der "Familie" hängt nicht davon ab, dass einer oder beide die Sehnsucht nach Romantik und sexueller Erfüllung unterdrücken, weil beide Elternteile diese Bedürfnisse ganz offen nebenbei ausleben können. Sicher bringt ein solches Modell auch gewisse Stolpersteine mit sich (z.B. fehlendes Verständnis des Umfeldes, organisatorischer Aufwand, wenn man nicht zusammenlebt), aber ich könnte mir das wirklich besser vorstellen, als eine Familiengründung im Rahmen einer halbgaren Paarbeziehung. Nur muss man auch für Co-Parenting erstmal einen passenden Mann finden.

Pauschale Richtwerte, wann man die Suche nach dem Traummann bzw. den Kinderwunsch an sich aufgeben sollte, lassen sich natürlich kaum angeben. Meine persönliche Herangehensweise (wenn ich einen ausgeprägten Kinderwunsch hätte) wäre folgende: bis ca. 35 würde ich versuchen, einen Mann für eine klassische Familiengründung zu finden und parallel schon überlegen, welche alternativen Modelle (Co-Parenting, Samenspende im Ausland) in Betracht kommen. Wenn es bis 35 mit dem Traummann nicht geklappt hat und mein Kinderwunsch wirklich stark ist, würde ich die Umsetzung einer der Alternativen in Angriff nehmen. Wenn man sich z.B. eine Samenspende vorstellen kann, sollte man damit nicht bis "5 vor 12" warten. Also lieber mit 35 anfangen als mit 38. Und wenn man Co-Parenting in Betracht zieht, sollte man vielleicht lieber schon vor 35 vorsichtig die Fühler nach einem passenden Kindsvater ausstrecken - evtl. sogar parallel zur Suche nach einem "richtigen" Partner.
 
  • #21
Ich meine mit Abstrichen auch nicht fehlende Gefühle, das fände ich ziemlich schrecklich.
Nein, einfach mal bei der Wahl der Männer realistischer werden und vom Traumtypen einfach mal den "Traum" entfernen und den Menschen sehen. Und vor allem sich selbst richtig einschätzen und als Frau nicht unbedingt so weit nach oben daten wollen.

Ich kann es mir zwar kaum vorstellen, aber ich find dieses Parenting als letzte Chance akzeptabel. Zwei Elternteile, die ihr Kind lieben und dafür sorgen.
 
  • #22
Wow, selten etwas so egoistisches gelesen. Kinder sind kein Spielzeug oder Haustiere. Kinder brauchen ihre Eltern, auch über das achtzehnte Lebensjahr hinaus. Natürlich "geht" es auch ohne, aber die schmerzen und den Verlust wissentlich und willentlich herbeizuführen, weil man bis 50 SEIN Leben leben will und dann doch noch die Kinder "braucht"...

Wer Kinder will, sollte sich um ihretwillen am Riemen reißen. Wer das nicht will, sollte von der Verantwortung sowieso Abstand nehmen. Und das alles betrifft noch nicht einmal die ganzen stark erhöhten Chancen auf Behinderungen.
Wie ich ja geschrieben habe, muss eine Frau nicht unbedingt Kinder haben, um glücklich zu werden.

Ich finde es aber nicht gut, Frauen abzuwerten, weil sie sich spät und eventuell mit ärztlicher Hilfe für Kinder entscheiden.
Es liegt selten daran, dass Frauen bis über 40 ihren Spaß haben oder Karriere machen und deshalb so spät anfangen müssen. Viele Frauen finden einfach nicht den passenden Partner, weil Männer eben häufig unverbindlich sind und eine Familiengründung scheuen. Nicht jede Frau will "ausversehen" schwanger werden und dem Mann ein Kind unterjubeln.
Dazu kommen, nicht selten bei Akademikern, befristete Arbeitsverträge. Ich hatte mit 42 meine erste entfristete Arbeitsstelle. Vorher hätte ich meine Arbeit verloren, wenn ich schwanger geworden wäre.
Dazu noch passive Männer, die nicht wirklich wollen. Was bleibt einer Frau also übrig, wenn sie gerne Kinder hätte?
Das Argument, dass die Verantwortung für das Kind wegen des hohen Alters nicht lange genug getragen werden kann, kann ich trotz steigender Lebenserwartung noch nachvollziehen. Aber wenn ich mir so anschaue, in welche unverantwortlichen Verhältnisse die meisten Kinder gedankenlos hineingeboren werden... dagegen hat das Wunschkind einer 50-jährigen Akademikerin (nicht selten mit jüngerem Vater) ein paradiesisches Leben vor sich.
 
  • #23
Wer Kinder will, sollte sich um ihretwillen am Riemen reißen. Wer das nicht will, sollte von der Verantwortung sowieso Abstand nehmen. Und das alles betrifft noch nicht einmal die ganzen stark erhöhten Chancen auf Behinderungen.
Zum ersten Teil: volle Zustimmung.
Das mit den Behinderungen sehe ich aber anders als du.
Die allermeisten Behinderungen entstehen rund um die Geburt und zunehmend auch dadurch, dass immer kleinere Frühgeburten am Leben gehalten werden. In Deutschland sind die Ärzte verpflichtet, Kinder ab 500 g ( ein Meerschweinchen wiegt 700-1.000 g. Zwei Butterpäckchen wiegen 500 g ) am Leben zu erhalten. Kleinere werden nicht als Früh- sondern als Fehlgeburt definiert und dürfen in Würde sterben.
Von den 500 g-Kindern stirbt ein Drittel bald, ein weiteres Drittel trägt schwere Behinderungen davon, das letzte Drittel leichte. Richtig gesund wird keines dieser Kinder.

Weitere Auslöser für Behinderungen sind Unfälle und Krankheiten, wie z.B. Hirnhautentzündung.

Genetisch bedingte Behinderungen machen gerade mal ca. 5% aus und davon auch welche, die nichts mit dem Alter der Eltern zu tun haben.
Hast du mal gemerkt, dass man kaum noch Kinder / junge Leute mit Downsyndrom, Trisomie21 sieht ? Das liegt daran, dass diese Kinder abgetrieben werden.
Auf die Welt kommen nur die, die von ihren Eltern trotzdem gewollt werden oder die nicht entdeckt wurden, weil die Mutter unter 35 war. Den Test bietet die Krankenkasse nur älteren Schwangeren an.

Hier kommt der Bogen zum ersten Teilsatz, den ich hierher kopiert habe: ich finde, wer nicht bereit ist, auch ein behindertes Kind anzunehmen und lieb zu haben, sollte gar keins bekommen, denn eine Garantie gibt es nie. Auch nicht für junge Eltern und auch nicht, wenn die Schwangerschaft normal verlaufen ist.

w 51
 
  • #24
Für mich gehen solche Konstellationen schon in Richtung "Lebenslüge". Da ist das Ausbrechen in der Midlife-Crisis bzw. Spannungen in der Familie fast schon vorprogrammiert.
Ich glaube ehrlich, dass heutzutage die Bedeutung der "großen Liebe" als Basis für eine funktionierende Familie zu sehr gehyped wird.
Nein, ich propagiere keine reinen Zweckehen mit irgendjemandem, mit dem man keinerlei Passung hat, mit dem man sich dann für den Rest des Lebens gegenseitig das Dasein zur Hölle macht, da ist es meiner Meinung nach ein großes Glück, dass hierzulande heutzutage niemand mehr darauf angewiesen ist.

Aber zwischen "Hassbeziehung" und "ganz große Liebe, gaga vor Romantik und Kribbeln" liegen ja sehr, sehr viele Grautöne. Und in der Annahme, dass gute Alltagspassung (Lebensplanung, Charakter, Humor, Beruf, Hobbies,...), dauerhafte wechselseitige Sympathie und "Durchschnittssex" auf gar keinen Fall genug sein können, liegt meiner Meinung nach einer der Gründe für die vielen (unfreiwilligen) Singles heutzutage, die im mittleren Alter anfangen, sich zu beklagen, dass ihnen das Leben was schuldig geblieben sei.

Ich kenne beides: Frauen, die idealistisch nach der Hollywood-Liebe gesucht haben (inklusive solcher Aktionen wie "X ist total super, aber ich kann nichts mit ihm anfangen, weil ich im tiefsten Herzen noch meinen Exfreund Y liebe"), und andere, die dann einfach mal pragmatisch zugegriffen haben.

Von der zweiten Kategorie sind nicht mehr alle mit dem Vater ihrer Kinder zusammen. Aber keine von ihnen wirkt auf mich verbittert oder unglücklich oder sagt von sich selber, sie hätte falsche Entscheidungen getroffen.

Von der ersten Kategorie schon.
 
  • #25
Hallo Annabell,
mit 32 bist du auf jeden Fall noch jung genug um schwanger zu werden.
Wenn du allerdings keinen Sex hast, dann kann es schwierig werden.
Es sei denn, du lässt dich durch eine Samenbank befruchten.
Von daher würde ich schauen, dass du Sex hast. Dann könnte es klappen. Wer ein Kind will, sollte Sex haben.
Mit 32 bist du noch jung und attraktiv genug um einen Mann dafür zu finden. Die meisten Frauen, die ich kenne sind einfach schwanger geworden, wenn sie ein Kind oder mehrere Kinder wollten. Ein Kind ist ein Kind. Männer kommen und gehen. Kinder bleiben.

w 45
 
  • #26
Vielen Dank an alle, die sich bisher die Zeit genommen haben und Denkanstöße gegeben haben. Frauen haben irgendwie scheinbar einen großen Nachteil, denn die Fruchtbarkeit nimmt ab 35 rapide ab. Ich habe studiert und wollte erst einmal Geld verdienen und beruflich vorankommen. Damals war der Partner da, jedoch war er unverbindlich und passiv. Zwingen will ich den Mann an meiner Seite nicht und möchte, dass er von sich aus Kinder möchte-alles andere geht schief.
Jetzt mit 32 merke ich wie schnell die Zeit vergeht und es scheint kann Mann in Sicht zu sein, jedenfalls nicht der passende.

Ich liebe Kinder und bin ein Beziehungsmensch. Kinder wären kein Mittel zum Zweck. Kinder mögen mich und suchen meine Nähe. Ich denke mit meinem Eigenschaften könnte ich gut Mutter werden und traue mir das sogar alleine zu. Ein Kind braucht jedoch auch einen Vater, der sich kümmert. Ich hätte da ein schlechtes Gefühl mich einfach schwängern zu lassen und eine AE zu werden. Nicht weil ich es nicht schaffen würde, sondern wegen der Vaterfigur, die dann fehlt.

Ist es gut es schon frühzeitig anzusprechen? Männer von heute lassen einen oft im ungewissen oder vertrösten einen auf ein paar Jahre später. Also wäre es doch gut hier direkt zu sagen was Sache ist. Auch wenn es einige verschreckt. Was meint ihr?
 
  • #27
Jetzt mit 32 merke ich wie schnell die Zeit vergeht und es scheint kann Mann in Sicht zu sein, jedenfalls nicht der passende.
Wenn Du nicht gerade dick und wenig attraktiv wärst und Du online suchst, filterst Du die Männer ohne Kinderwunsch direkt raus. Beim ersten Kontakt, ja frag wie es aussieht und wenn der Mann Kinder noch Jahre nach hinten schiebt, kannst Du die auch aussortieren.

Wenn Du etwas willst musst Du aktiv werden und nicht abwarten bis es Dir vielleicht vor die Füße fällt. Mit den Männer die Du verschreckst, kannst Du doch eh nicht Deinen Lebenswunsch erfüllen, also ist das doch egal.
m/35
 
  • #28
Hallo Annabell,
mach es nicht so kompliziert.
Männer, die von sich aus Kinder wollen, kannst du an einer Hand abzählen. Da kannst du lange warten.
Was ich kenne, ist Männer die gleich sagen, sie würden Kinder wollen, aber nur um schnell am Anfang Sex zu kriegen. Dann verschwinden sie wieder.
Ich kenne kaum Männer, die diesen Kinderwunsch explizit kommunizieren. Es sind doch eigentlich mehr die Frauen, oder habe ich da was falsch verstanden?
Wenn ein Mann von "sich aus Kinder" möchte, dann kann es hinterher auch ordentlich schief gehen.
Kinder sind absolut kein Garant für eine funktionierende Ehe.
Nur weil einer Kinder von sich aus möchte, heisst noch lange nicht, dass es klappt.
Also, das solltest du wirklich wissen. Oder?
Dann durfte ja keine Ehe mit Kindern geschieden werden, wo der Mann auch welche wollte. Also..ne du verstehst was ich meine.
Kinder sind da. Das ist keine Sicherheit für nichts.
w 45
 
  • #29
Liebe FS,
mein Tipp: Spreche deinen Kinderwunsch möglichst frühzeitig an. Will ein potentieller Partner Kinder, dann kannst du ihn in deinem Alter nicht verschrecken.
Es ist optimal, wenn Kinder einen liebenden Vater haben, aber wenn es nicht oder nicht mehr passen sollte, ist das auch in Ordnung und gut.
Alles Gute.
 
  • #30
Ich würde es früh ansprechen. Spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem du dir vorstellen kannst mit dem Mann mehr als nur ein paar dates zu haben.

Wenn er dann geht, hast du euch beiden Zeit und leid erspart, wenn er bleibt und du willen und Begeisterung von seiner Seite erfährst, ist das doch eine schöne Sache. Sollte er prinzipiell zustimmen, aber wenig oder gar keine Begeisterung dafür zeigen, dann kannst du dir selbst auch noch einmal überlegen, ob dir das reicht.