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  • #1

Wann ist ein Mann ein Mann?

Was macht einen Mann attraktiv? Erfolg, Macht, Geld? Optik, Sexappeal? Reife, Ausstrahlung und Charisma? Mut und Durchsetzungsvermögen? Einfühlungsvermögen und Zärtlichkeit oder sexuelle Potenz?
 
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  • #2
Fräulein Smilla
Wenn er dahinschmilzt wenn ich in schöner Wäsche vor ihm stehe. Wenn er keine Probleme damit hat, dass ich besser ausgebildet bin oder einen höheren IQ habe, oder mehr Geld. Wenn er sein Auto zwar liebt, aber weiß daß echte Menschen wichtiger sind. Wenn er wie ein Fels in der Brandung sein kann und er aber doch hin und wieder mit Blumen (selbstgepflückt) nach Hause kommt.Wenn er seinen Kindern gerne eine Gute Nacht Geschichte vorliest, oder ihnen etwas lecheres kocht. Wenn er mich in dreissig Jahren trotz meiner Falten noch liebt und wir zusammen Händchen haltend auf einer Parkbank sitzen und lächelnd Tauben füttern. Wenn er gerne auch mal Holz hackt oder den Wäschekorb trägt. Wenn er mich auf seinem Motorrad mitnimmt und wir gemeinsam um die Kurven fliegen und mir genau erklärt warum es drei Zylinder hat und etwas besonderes ist. Wenn er sich morgens von mir Kaffee bringen lässt und ich ihm abends den Rücken massieren kann. Wenn man sich gemeinsam entwickeln kann.
 
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  • #3
Irgendwoher kenne ich diese Frage *grübel-grübel*
...stimmt von Herbert G.

Ich denke materielle Dinge machen keinen Mann.

Natürlich hat jeder seine eigenen Ansichten - meine Meinung ist

ein Mann:
sollte ein selbstbewuster Mensch sein, der weiss was er will
der auch mal Gefühle zeigt (lachen/weinen/kummer/anteilnahme)
und natürlich auch Einfühlungsvermögen hat.

Ausstrahlung und Charisma ist individuell - kann man nicht ändern
und lassen einen evtl. attraktiv erscheinen
 
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  • #4
Anwalt sagt:

...für die meisten Frauen dann, wenn er sich diese Frage nicht stellt!

...für einige wenige Frauen, wenn er genau darüber nachdenken kann und muss.

;-)

@ Frl. Smilla: klingt verlockend!
I.Ü.: Kein "echter" Biker kauft sich eine Maschine mit 3 Zylindern. ;-)
 
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  • #5
Ganz spontan:
1. der Geruch
2. die Haare - fast überall
3. er fühlt sich härter und rauer an als eine Frau
4. er hat eine fast unendliche Geduld
5. er ist einfühlsam und in sich ruhend
5. er ist ruhig und aufgeschlossen
6. er ist mir in puncto Intelligenz und Bildung gewachsen
7. er ist selbstbewusst und durchsetzungsstark
8. er hat Humor
Weniger wichtig:
9. tiefe Stimme
10. stattliche Figur
 
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  • #6
wenn er es nicht mehr nötig hat, sich als mann zu beweisen.
wenn er den krieg beendet hat und bäume pflanzt
 
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  • #7
#5 20. 06. 09 Lisa

Zunächst ist ein Mann nichts weiter als ein gesellschaftliches Konstrukt das einen Gegenpart, die Frau benötigt, um als Mann überhaupt in Erscheinung treten zu können (umgekehrt gilt dies ebenso). Bedingt durch seine spezifische Sozialisation ist er darauf bedacht, sich in seinem Denken, Handeln, in seiner Rhetorik, Habitus, in seinem gesamten Auftreten, von Weiblichkeit abzugrenzen. Zeigt ein Mann typische (sozialisationsbedingte) weibliche Eigenschaften wie, Sanftmut, Einfühlsamkeit, Hingabe, Zurückhaltung, Geduld usw., gerät er leicht in Verdacht kein "richtiger" Mann zu sein. Homosexuelle Männer können hier als Beispiel dienen.
Ja, auf jeden Fall, Macht und Erfolg macht selbst den hässlichsten Mann attraktiv. Weitere männliche Attribute wie Durchsetzungsvermögen, Mut, Ehre, (sportlicher) Wettkampf usw. das alles macht einen "richtigen" Mann aus! Vor 100 Jahren als man(n) sich noch duellierte, wäre Mann lieber tot gewesen, als den geringsten Zweifel an seiner Ehre zuzulassen!
#1 Tja Fräulein Smilla, ein Mann der die Wirkung eines Felsen in der Brandung auf dich haben soll und der dir gleichzeitig ein paar Gänseblümchen von der Wiese pflückt, das ist aktuell noch nicht kompatibel. Man stelle sich vor, Ackermann, die Nr. 1 in der Hierarchie der Macht, bringt seiner Liebsten die selbstgepflückten Butterblumen...........Vielleicht kann frau sich dies ja in 100 Jahren nochmals ausmalen. Ebensowenig schmelzen Männer wenn sie eine halbnackte Frau vor sich sehen. Sie schmelzen nicht, sondern es erregt sie....... leidenschaftlich.............
Frauen schmelzen - sie schmeicheln, einem geschmeidigen Kätzchen gleich - dem Mann das vergrößerte Bild seiner selbst zurück - womit sie das idealisierte Bildnis seiner Identität verstärken. Holzhacken ist ok, das ist männlich - aber Wäschekörbe tragen? Wäschekörbe sind nicht so schwer, als dass frau sie nicht selber tragen könnte - zumal Männer eine Allergie gegen Hausarbeit haben! Hausarbeit ist mit Weiblichkeit konnotiert - so ist dies leider immer noch! Doch wünsche ich dir viel Glück, auch einen für das Körbchen zu finden.
Fragesteller: Klar, auch sexuelle Potenz, der Phalluskult - ein Symbol für Männlichkeit! Weiblichkeit dagegen wird symbolisch durch Mangel definiert. Ein Fragesteller in diesem Forum wollte wissen, ob er mit 68J. das erste Kind in seinem Leben zeugen darf!!!! Ich meine nein!
Welcher Mann im fortgeschrittenen Lebensalter könnte wohl zugeben, dass dies nicht mehr so gut funktioniert wie mit 30 J. ? Wenn ich meinem Schwiegersohn glauben darf, verkauft er mehr Viagra als Aspirin!
Ein wichtiges soziales Symbol von Männlichkeit schmilzt dagegen unaufhörlich: Mann hat seine Rolle als "Haupt" der Familie und als Alleinernährer schon längst eingebüsst.

Also, wenn du über Macht, Erfolg, Status, Geld, verfügst, dann wird die Optik zur Nebensache. Männer wissen das - und Frauen auch! Falls du dich ernsthaft mit dieser Thematik auseinandersetzen möchtest empfehle ich dir von Robert Conell "Der gemachte Mann" , Konstruktion und Krise von Männlichkeiten.
#1 und 4 Ich glaube, dass sich Frauen langfristig darauf einrichten müssen, dass sie Männern in Bezug auf Bildung und Intelligenz überlegen sein werden. Das bedeutet, dass die Ärztin auch mal mit einem Krankenpfleger vorlieb nehmen muss! Frauen haben in den vergangenen 20 Jahren zu stark aufgeholt und die Männer hinken hinterher. Das verändert auch das Angebot auf dem Heiratsmarkt.
So wünschenswert es auch wäre, einen Mann mit Sensibilität, Empathie, frei von Machtgehabe und Dominanzanspruch, zu finden - sie haben es nie gelernt! Hier tragen vorallem auch die Mütter eine Verantwortung.
 
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  • #8
#6

Mann DARF doch ((seit Jahrtausenden und bis heute) gar nicht sanftmütig sein!

Bzw., wenn er es (unglücklicherweise) denn ist, dieses tunlichst nicht heraushängen lassen, gilt er doch sonst sehr schnell nicht mehr als "Mann"... ;-) (und wird allenfalls gerne als "Kummerkasten-Onkel" von mit Alphas liierten und unter deren Rücksichtslosigkeit leidenden Damen in Anspruch genommen)

Nehmen wir unseren Ex-Kanzler oder Münterfering, Fischer und Co als Beispiel: Würden sich diese wohl bar jeglichen Machtgehabes und Dominanzanspruchs reger Nachfrage (deutlich jüngerer) Damen erfreuen?

Also, Mädels, entscheidet euch, was wollt ihr denn nun wirklich? (bzw. MÜSST ihr aufgrund des genetischen Auftrags unbewusst wollen???!!!)
 
  • #9
@#6: "Ich glaube, dass sich Frauen langfristig darauf einrichten müssen, dass sie Männern in Bezug auf Bildung und Intelligenz überlegen sein werden." - was veranlasst dich zu dieser Annahme?

Und selbst wenn es dafür eine stichhaltige Begründung gäbe, wäre noch die Frage, ob Frauen das in der Breite überhaupt nutzen könnten. Zu Ausgeglichenheit bei der Besetzung von Führungspositionen dürfte es allein damit nicht reichen beispielsweise. Dafür stehen sich Frauen im Allgemeinen mit ihrer großen Gefühlspräsenz zu sehr selbst im Wege. Damit will ich nicht sagen, dass alles super läuft, solange Männer das Ruder im Wesentlichen in der Hand halten.
 
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  • #10
Ganz einfach,

- wenn der Mann nicht mehr bei Mami die gestärkte Bügelwäsche abholt
- wenn man selbstständig seinen Haushalt führt und nicht zur nur alles aufräumt, wenn Besuch
bekommt, bzw. falls nicht so aufgeräumt auch dazu stehen kann.
- wenn er sich nicht durch seine Autos auszeichnet, um sein Selbstbewusstsein zu stärken.
- wenn er seine Fassade ablegen kann, d.h. auch in der Partnerschaft Beruf und Privat trennen.
- wenn er sein Inneres spüren lassen kann.
- wenn er aufhört mit oder wegen seinem Status zu lieben
- wenn Mann den Unterschied zwischen Zufriedenheit und Glück erkennt hat
 
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  • #11
Für mich ist ein Mann, dann einer,

wenn er zu sich und zu seinem Wort steht,
selbstbewußt auftritt,
verantwortungsbewußt ist
klug ist
und zupacken kann- unabhängig von körpergröße oder muckis
wenn er mutig ist
und aufmerksam mit anderen umgehen kann
wenn er für seine Ziele kämpft und
eine Frau zu erobern weiß
und vor allem Mensch ist

Mit Geld, Muckibude und schönen Klamotten könnt Ihr Männer Euch Eure Männlichkeit bei mir nicht erkaufen
 
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  • #12
Boah.. ist der dick man...

sexuelle Potenz macht den Mann aus..ist doch klar..

hört auf, so weichfusselig um den heißen Brei zu reden!
 
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  • #13
Ein Mann ist ein Mann, wenn er mein Mann ist, mich liebt und kein Weichei ist, sondern eine eigene Meinung hat und sie auch mir gegenüber logisch vertreten kann. Letztendlich muss er kompatibel sein, Charisma haben und auf Augenhöhe sein.

(w)
 
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  • #14
#10 22. 06. 09 Lisa
@#8 Hallo Thomas, obwohl wir vom Thema des Fragestellers abkommen, will ich gern darauf erwidern. Es gibt mehr Mädels als Jungs die Abi machen, die Bildungsabschlüsse der Mädels sind besser, in manchen universitären Fakultäten liegt der Frauenanteil über 50% (z.B. Medizin), dagegen sind sie in den technischen Fächer weiter unterrepräsentiert (das liegt u. a. an ihrer typischen weiblichen Sozialisation!), Männer brechen häufiger das Studium ab als Frauen! Wenn Frauen bessere Bildungsabschlüsse erzielen wird dies ihrem Fleiß zugeschrieben. Sollte ein Mann besser abschneiden wird seine Intelligenz dafür verantwortlich gemacht!!!! Zu diesem Thema existiert eine Flut wissenschaftlicher Studien.
Du hast recht - trotz bester Bildung stoßen Frauen an eine gläserne Decke, die ihnen den Aufstieg in oberste Etagen verwehrt. Dafür sind vielschichtige Gründe verantwortlich. Von den jährlich ermittelten 50 Topmanagerinnen weltweit, ist keine einzige deutsche Frau dabei !
Die Führungselite der deutschen Wirtschaft zieht sich seinen Nachwuchs nach dem eigenen Bild heran - und dies wird dann ganz sicher keine Frau sein. Allerdings sind dafür weniger die Gefühlsduseleien der Frauen ursächlich, als vielmehr die subtilen Schließungsmechanismen der Eliten, die selbst für Männer nicht ohne weiteres zu überwinden sind. Als aktuelle Ausnahme
wäre hier z. B. Renè Obermann zu nennen. Er passt in Bezug auf seine Biografie so gar nicht in
in das selbstverliebte Bildnis der momentan herrschenden (männlichen) Führungselite.
Und wenn Frauen ausnahmsweise in den obersten Rängen mitmischen, dann haben sie ganz sicher einen Mann im Hintergrund der ihnen den "Rücken freihält" , z. B. Jutta Limbach - ihr Mann hat auf eine eigene berufliche Karriere verzichtet, zugunsten von Frau und Kindern.
In der Tat - nichts läuft super solange Männer an der Macht sind. Es wäre an der Zeit, es mal mit dem anderen Geschlecht zu probieren.
# 7 Du hast vollkommen recht, kein Mann wird zur Sanftmütigkeit erzogen! Das würde ihn zu sehr mit dem weiblichen vermengen. Und gerade davor muss Mann sich abgrenzen, um noch als "Mann" durchzugehen. Nichts anderes meint mein obiger Text.
Es ist eine archaische Erfahrung die auch aus dem Tierreich bekannt ist: das Weibchen sucht sich den Geschlechtspartner aus, der über das vermutlich beste genetische Material verfügt und imstande ist die Brut mitzuversorgen und durchzufüttern. Die Weibchen wählen aus und nicht die Männchen - schließlich haben sie nur ein Ei pro Zyklus das sie nicht an weniger passende Partner vergeuden wollen!
 
  • #15
@#13: Ich habe mal versucht, statistische Belege oder Widerlege für deine Aussagen zu finden.

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2008/03/PD08__125__211,templateId=renderPrint.psml

Demnach machen tatsächlich mehr Mädels als Jungs Abi. Die Zahlen liegen aber mit 46,7% zu 53,3% noch nicht signifikant auseinander. Es ist aber bekannt, dass Mädchen in jüngeren Jahren den Jungen voraus sind. Jungen holen dann aber auf.

Zu den bestandenen Hochschulprüfungen:

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/BildungForschungKultur/Hochschulen/Tabellen/Content50/BestandenePruefungenBundeslaender,templateId=renderPrint.psml

Die Jahre 2006 und 2007 unterstützen deine These leicht, 2005 nicht. Auch hier ist kein klarer Unterschied festzumachen.

Du führst das Studienfach Medizin als Beispiel an. Das ist nun gerade ein typisches Fach, in dem es sehr viel auf Auswendiglernen und eher weniger auf Intelligenz ankommt.

Schließlich habe ich diesen Artikel hier gefunden:

http://www.welt.de/wissenschaft/article2107405/Maenner_sind_intelligenter_als_Frauen.html

Sicherlich sehr provokant. Aber die Tatsache, dass sich unter Schachgroßmeistern so gut wie keine Frauen befinden, ist schon nicht von der Hand zu weisen.

Lisa, ich glaube, deine These, dass Frauen intelligenter sind als Männer, ist nicht wirklich haltbar, solange wir nicht nur über die dritte Nachkommastelle beim IQ-Wert reden. Und dies ist gleichzeitig auch meine Behauptung: Männer und Frauen werden auch in Sachen Intelligenz immer mehr auf Augenhöhe agieren, aber keiner wird dem anderen nennenswert überlegen sein.

Intelligenz wird ja auch sehr stark durch Erfahrungen beeinflusst. Eine Zylinderkopfdichtung an einem Automotor kann eben nur jemand auswechseln, der sich im Motorraum gut auskennt. Frauen werden mehr und mehr in diese typischen Männerdomänen eindringen und daher auf geistiger Ebene auch die gleichen Leistungen vollbringen können. Auf körperlicher Ebene werden Frauen aber immer unterlegen bleiben.

In diesem Angleichungsprozess sehe ich auch den Bezug zum Thema. Es ist durchaus die Frage, wie sich das alles auf Beziehungen auswirkt, wenn Männer ihre bislang typischen männlichen Dominanzeigenschaften nicht mehr wie gewohnt ausüben können. Wir reden hier im Forum oft genug darüber, warum hübsche Frauen oft nicht angesprochen werden. Ich glaube, das hängt mit unserem Thema hier zusammen.
 
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  • #16
Anwalt sagt:

Eine kleine Ergänzung noch zu ThomasHH's sehr ausführlichem Text: Es gibt mehr hochintelligente Männer als Frauen. Es gibt aber auch mehr debile Männer als Frauen. Beides ist unbestritten. Im Ergebnis führt das Verhältnis der IQ-Häufigkeiten der Geschlechter an den Rändern der Verteilungskurve dazu, dass im Durchschnitt der Mann 1-2 Punkte intelligenter ist.

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus muß ich leider sagen, Frauen sind eher fleißiger (und deshalb besser) und Männer stellen eher infrage und haben auch den Mut dazu. Bsp: ich habe es nicht einmal während meines Studiums erlebt, daß von 300 Studenten im Hörsaal bei einer Frage des Profs und darauffolgender Totenstille sich mal eine Dame zu Wort gemeldet hätte! Die waren alle entweder zu blöd oder zu feige. Immer brav das nachplappern, was der Bundesgerichtshof vorplappert...Hurra! Und in der Grundschule war das auch schon so: Hauptsache artig den Anweisungen des Lehrers folgen, selbst wenn die unsinnig waren. Ich hatte zwar im "Betragen" immer eine "Drei" bekommen (was ziemlich schlecht war), dafür mußte ich mich aber nicht für eigenes devotes Verhalten schämen...
Ich kenne löbliche Ausnahmen (ich war mit einer verheiratet ;-)) aber die sind eben selten...

Was das mit dem Thema zu tun hat? Ganz einfach: auch beim Lernen gibt es Rollenverhalten.

Frauen in echten Führungspositionen sind leider keine Frauen mehr. Deshalb gibt es sowenige davon. Männliche Verhaltensmuster müssen angenommen werden, um bis ganz nach oben zu kommen...

Hübsche Frauen werden von intelligenten(!) Männern deshalb nicht angesprochen, weil das vielleicht zu einem guten Flirt führen würde, aber nicht in eine gute Beziehung. Warum ist das so? Von zwei Ausnahmen abgesehen, habe ich ausschließlich(!!!) psychisch deformierte Frauen dieser Art kennengelernt. Wenn die "Nachfrage" nach der eigenen Person aufgrund Äußerlichkeiten sehr hoch ist, dann passieren idR drei Dinge: entweder lernt die Frau sich wie ein Objekt zu benehmen (geschätzte Quote: 80%), sie wird narzisstisch (geschätzte Quote 10%), oder sie entwickelt starke Minderwertigkeitskomplexe weil sie sich immer nur aufs Äußere reduziert sieht (10%). Dass ein Mädchen/junge Frau entwicklungspsychologisch einen starken "Nachfrageüberhang" seelisch heil übersteht ist nicht nur statistisch unwahrscheinlich. Auch meine persönliche Erfahrung zeigt, dass diese Frauen für eine gute Beziehung nicht taugen.
 
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  • #17
@15: Ich gehe mal davon aus, dass du schlechte Erfahrungen mit (hübschen) Frauen gemacht hast. Bei momentanem Frust schießt man manchmal über das Ziel hinaus, so deute ich das Statement deiner subjektiven Statistik einfach mal wohlwollend.
Falls aber deine Ansichten ein Dauerzustand sind, finde ich solche und ähnliche Äußerungen über Frauen extrem unmännlich! Da ist ein Mann kein Mann, sondern das perfekte Gegenstück zur sogenannten "Emanze" (im negativen Sinne).
Was die Intelligenz anbetrifft: Intelligenz misst einfach nur das, was an Aufgaben von Menschen zur Verfügung gestellt wird. Und nur diese werden dabei gemessen! Also sollte man den IQ nicht allzu ernst nehmen, wenn es um kleine Nuancen geht.
Angela
 
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  • #18
Anwalt sagt:

@ 16 (Angela)

Was genau ist das perfekte männliche Gegenstück zur Emanze im negativen Sinne? Das ist mir jetzt nicht ganz klar. Was wäre an meinen Äußerungen nach Deiner Meinung "unmännlich"?

:) Natürlich ist Intelligenz nur das, was man mißt. Und für die normale Standardabweichung ergeben sich zwischen den Geschlechtern eben gerade KEINE Unterschiede.
 
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  • #19
@#17: Mit Emanze "im negativen Sinne" meine ich diejenigen Frauen, die über Männer in der gleichen Art und Weise herziehen, wie du es bei Frauen machst.
Solche Frauen empfinde ich als unweiblich und deine Äußerungen als unmännlich.

Aber jetzt wirklich die Frage an dich: Ist deine Einschätzung der Frauen bei dir ein Dauerzustand??

Angela
 
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  • #20
Anwalt sagt:

@ 17 Angela

Es war nicht meine Absicht, über irgendwen "herzuziehen". Ich habe nur versucht, meine persönliche Erfahrung darzustellen. Und zwar nicht wertend, sondern rein beschreibend! Der Großteil der "betroffenen" Damen stimmt mir übrigens zu. :) Zudem habe ich ja nicht ausgeschlossenen, dass es Ausnahmen gibt.
Falls Dir die Verallgemeinerung meiner Aussage nicht gefällt, kannst Du sie sowohl logisch-abstrakt, als auch empirisch angreifen. Ich habe kein Problem damit. ;-)
I.Ü. mache ich (idR) auch niemandem einen persönlichen Vorwurf. Menschen verändern sich eben, je nachdem wie die Umwelt auf sie reagiert. Bsp: ich habe damals während meines Referendariats im Rahmen der staatsanwaltlichen Sitzungsvertretung eine Menge Leute angeklagt und (wie sich das gehört ;-)) die meisten zur Verurteilung geführt. Da waren auch viele Jugendsachen dabei und mir standen jedesmal die Haare zu Berge wenn ich den Bericht der Jugendgerichtshilfe gelesen habe. Nicht ein junger Mensch aus intakten Verhältnissen. Nicht ein einziger! Dann kann man sehr wohl eine "Regel" aufstellen und Umweltbedingungen beschreiben, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem abweichenden Sozialverhalten führen. Das war das pure Elend, das mir da begegnet ist und obwohl ich das als betroffener Familienangehöriger nie hören wollen würde, glaube ich nicht, dass man den Leuten einen echten Schuldvorwurf machen kann. Aber das führt hier vom Thema weg...
Nichts anderes habe ich versucht, mit meinem vorherigen Beitrag zu beschreiben.

Unter hübsch verstehe ich übrigens, wenn 90% der Umstehenden die Kinnlade runterfällt und sie anfangen zu sabbern. ;-)
Auf Männer trifft das meiner Erfahrung nach ebenfalls zu. Nur sind es dort nicht 80% "Objekte", sondern Narzissten.
 
  • #21
@#19: Naja, nicht wertend?? " Blöd, feige, nachplappern" halte ich aber doch genau dafür! Und auch die Bezeichnung "psychisch deformierte Frauen" ist keine neutrale Beschreibung, sondern eine subjektive Bewertung von dir!
Dabei glaube ich dir aufs Wort, was du über deine Beobachtungen in deinem Beruf schreibst! Vielleicht beeinflussen dich diese in der Sicht der Dinge??
Angela
 
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  • #22
Anwalt sagt:

@ 20 Angela

Ok, "blöd, feige, nachplappern" ist keine reine Faktenwiedergabe. Zugegeben. :) Auf die "Übersetzung" in emotionslose Begriffe verzichte ich aber lieber, das würdest Du mir (nicht zu unrecht) als Sarkasmus auslegen. *lach* ["psychische Deformation" ist allerdings ein staubtrockener Begriff]
Wie ich sehe hast Du inhaltlich meine Darstellung gar nicht kommentiert?! Tja, da vermute ich fehlende Argumente. ;-)))

Wenn man einen Hang hat zum wissenschaftlichen Vorgehen, dann nimmt man seine Umwelt meist in Form von "Modellen" wahr. Das trifft auf die Kategorie "Frauen" ebenso zu, wie auf die Kategorie "Straftäter" oder "Anwälte" etc. Zulässige Verallgemeinerungen sind Wahrscheinlichkeitsaussagen und mit denen arbeite ich. Was nicht bedeutet, dass in Einzelfällen konkrete Eigenschaften nicht anders sein können. Wichtig ist nur, dass man sich der Modellhaftigkeit (im Sinne eines "Vor-Urteils") bewußt ist und es korrigieren kann.

Ich hätte nie Strafrichter oder Staatsanwalt werden wollen, viele Ältere (nicht alle) laufen auf im Rest des Lebens mit einem heruntergeklappten Visier durch die Gegend...
 
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  • #23
Fräulein Smilla
XY Chromosom und funktionierende Gehirnzellen, manche haben zwar ersteres scheinen aber an zweiterem arm zu sein. Muss mehr gesagt werden?
 
  • #24
@#Anwalt: "Psychische Deformation" mag wohl als Diagnose eines Fachmannes(!) ein neutraler Begriff sein. Als eine Beleidigung sehe ich diese subjektive Bewertung aus dem Munde eines Laien.
Deine Ausführungen kann ich zum Teil dennoch als deine persönlichen Ansichten akzeptieren. Warum also sollte ich sie kommentieren?
Angela
 
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  • #25
Anwalt sagt:

@ 22 Frl. Smilla

Überwältigend: welch "eleganter" Diskursentzug...
 
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  • #26
Anwalt sagt:

@ 23 Angela

Ich gebe zu, dass die Verwendung von Begriffen, die nicht exakt benutzt werden können schwierig ist. Während man in der Mathematik ganz genau sagen kann, wann ein Kreis ein Kreis ist und wann etwa eine Ellipse, ist dies in den Geistes- und Sozialwissenschaften, ebenso in der Medizin häufig nicht der Fall. Wie stark muß ein Symptom sein, damit eine gewisse Schwelle zu einer Krankheit überschritten ist? Ab wann ist ein Verhalten "sittlich verwerflich" (z.B. beim Mord)? Das kann niemand exakt beschreiben. Wenn ich also diesen Begriff verwende, dann mag das Symptom, welches mich zu dieser Feststellung veranlaßte für mich gravierend sein, für Dich vielleicht nicht. Wer definiert, was normal ist??? Es handelt sich also um ein allgemeines Methodenproblem...

"Aus dem Munde eines Laien"
Angenommen, ich benutze den Begriff sehr unscharf: wenn vor Deiner Nase jemand erschossen wird und Du den Täter als "Mörder" titulierst, käme ich doch auch nicht auf die Idee zu sagen "Oh, ein Laie, woher weiß der, was genau ein Mörder ist?" OBWOHL ich weiß, dass der Laie Totschlag fast immer für Mord hält, Du Dich also juristisch gesehen irrst. Trotz Deines Fehlers liegst Du aber in der Sache richtig und nur wenn ich Dich mit juristischer Spitzfindigkeit ärgern will, korrigiere ich Dich und sage es wäre ja sonst eine Beleidigung.
I.Ü.: Ich war mit einer Ärztin verheiratet, kenne den "Psychokram", nicht nur aus Büchern...die Psychologen aus meinem Freundeskreis teilen meine Auffassung auch (was jetzt nicht als Autoritätsargument herhalten soll ;-))

Warum kommentieren? Tja, manchmal frag ich mich das auch: wozu etwas in ein Forum schreiben ;-)))

Damit: wünsche eine schönen Abend!

PS: Falls es hier die aufgebrachten Gemüter beruhigt, mal ganz ehrlich, sind wir nicht alle ein bißchen bluna??? ;-)
 
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  • #27
#26 23. 06. 09 Lisa
@ 14 Hallo Thomas, leider habe ich momentan nicht allzu viel Zeit die von dir angegebenen www. -Adressen zu besuchen, doch ich habe sie im Hinterkopf!
Zunächst zum Schach. Du hast recht - es gibt wesentlich weniger Frauen die Schach spielen als Männer. Ursache? Ist es ein typisch männlicher Sport weil er Intelligenz erfordert? Nein, es liegt vielmehr daran, dass kleine Mädchen aufgrund ihrer unterschiedlichen Sozialisation zu Jungen dafür nicht interessiert wurden! Ich hatte das Glück, dass mein erster Verlobter mir Schachspielen beibrachte. Heute spiele ich aus purem Vergnügen Schach im Internet - und kein Gegner weiß dass er gegen eine Frau spielt!!! Hab` ein wenig Geduld - in 100 Jahren wird es auch mehr Schachweltmeisterinnen geben!!
Jetzt zur Medizin. Du meinst, Auswendiglernen reicht, Intelligenz ist nicht erforderlich! Ich muss dir widersprechen. Mit deiner Ansicht müßtest du unter exorbitanten Ängsten zu leiden beginnen, solltest du einmal ein klinischer Notfall werden! In diesem Beruf geht es um das höchste Mass an Verantwortung die ein Mensch zu übernehmen imstande ist - es geht um Leben oder Tod für andere! Hast du schon einmal die Erstversorgung eines Polytraumas miterlebt? Zügig und effektiv zu entscheiden und zu handeln? Richtig zu handeln!
Ausweniglernen reicht dafür nicht aus! Ich entschuldige dein Vorurteil weil du die Praxis nicht kennst.
"Auf körperlicher Ebene werden Frauen immer unterlegen sein"? Wem unterlegen? Na , na na, ..............waren es nicht Frauen, die die letzte Fußballweltmeisterschaft für Deutschland errungen haben? Und - wieviele normale Männer gibt es, die mit den Muckis dieser Frauen in Konkurrenz treten könnten? Könntest du deine Muckis mit denen von Regina Halmich messen; immerhin ist ihr linker Haken berüchtigt!
Frauen sind bereits in alle Männerdomänen eingedrungen! Gibt es noch einen Bereich der ihnen verschlossen ist? Ja es gibt einen - sie dürfen noch nicht Päpstin werden!
Männer haben es zudem noch nicht begriffen - durch die Emanzipation der Frau werden sie zwangsemanzipiert. Man(n) denke nur an die armen Kerle die durch Scheidung zu dem gezwungen werden was sie in einer Partnerschaft tunlichst aussparten - Hausarbeit! Es sei denn, sie greifen nunmehr auf eine bezahlte Haushälterin zurück!
@21 Hallo Anwalt..........es können nur diejenige Richter oder Staatsanwalt werden, deren Notendurchschnitt dafür ausreicht! Ich finde deinen Diskurs mit Angela durchaus interessant und kann ihre Ansichten in Bezug auf deine Person nur unterstreichen. Eigentlich bist du kein Kandidat für eine ernstzunehmende Partnerschaft!
 
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  • #28
# 26 23. 06. 09 Lisa
@ 17 Anwalt
Das perfekte negative Gegenstück zur Emanze wäre ein nicht emanzipierter Mann! So einer wie eben du!
 
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  • #29
#28 23. 06. 09 Lisa

@ 22 Ja, Frl. Smilla - es muss mehr gesagt werden!!! Falls du ernst genommen werden möchtest ziemt es sich, mit messerscharfen rational/ logischen Argumenten zu kontern und nicht mit Polemik. Eine Prise davon wäre noch akzeptabel!

@ 10 Seltsam, wenn ich die von dir hier aufgeführten Attribute lese, beschleichen mich Zweifel an meiner Geschlechtsidentität! Aus deiner Aufzählung schliesse ich, dass Frauen NICHT :

zu ihrem Wort stehen
selbstbewusst auftreten
verantwortungsbewusst sind
klug sind
zupacken können - unabhängig von Körpergröße und Muckis
mutig sind
aufmerksam mit anderen umgehen können
für ihre Ziele kämpfen
einen Mann zu erobern wissen

und das Beste kommt zum Schluss............vor allem ein Mensch ist!

In der Tat ist es so - der "Mensch" wurde jahrhundertelang männlich definiert. Erst in jüngster Zeit sind auch Frauen in diese Kategorie erhoben worden. Und nun machst du alles wieder rückgängig @ 10 und behauptest, ein Mann sei dann ein Mann, wenn er vorallem Mensch ist!

Tstststs...........
 
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  • #30
Anwalt sagt:

@ 26 Lisa

Dir ist sicherlich recht zu geben bei der Frage, was denn bei der Intelligenz (und ihrer Messung) Ursache, und was Wirkung ist. Rollenspezifische Erziehung streitet - soweit ich das überhaupt überblicken kann - auch kein Mensch ernsthaft ab. Ob Schach spielen da als Untersuchungsgegenstand taugt, weiß ich nicht, die Verzerrungen sind eventuell tatsächlich zu groß. Das beste ähnliche Beispiel ist das Autofahren: meiner ganz persönlichen Erfahrung nach können Frauen es vielleicht(!) - ich habe keine Ahnung, ob es dazu valide Statistiken gibt - tatsächlich nicht so gut. Das liegt dann aber nicht daran, dass sie von Natur aus nciht dazu in der Lage wären, sondern an der mangelnden Übung, weil sehr oft die Männer das HEft beim Fahren in der Hand haben wollen. Oft scheint es nur eine negative, sich selbst erfüllende Prophezeiung zu sein. Daher wäre dieses Klischee wohl unzutreffend (ich kenne jedenfalls ebenso viele Männer, die mir bisher eine Beule reingefahren haben ;-))

Zur Medizin:
Wenn ich mich an die Zeit der Examensvorbereitung meiner Ex-Frau erinnere, dann weiß ich definitiv, dass Medizin noch mehr stupides Pauken ist, als Jura (und das ist schon nervig!). Die Ärzte-Kollegen meiner Ex-Frau haben das auch nie bestritten.
Dass das Maß an Verantwortung und die Fähigkeit schnell und richtig zu reagieren mit obiger Feststellung nix zu tun hat, steht doch außer Frage oder?
I.Ü. habe ich gerade weil ich mit einer hervorragenden Ärztin verheiratet war größte Bedenken, irgendwo stationär behandelt zu werden. Ich habe mir JEDEN Tag 20 min für sie Zeit genommen und mir den Arbeitstag schildern lassen, inklusive eigenen Fehlern und den von Kollegen und Schwestern...In die Ärztepfusch-Statistiken (und die Gerichtsverfahren) darf man dann erst gar nicht gucken...

Zu meinem Dialog mit Angela:
*lach* Du wärst die erste FRau, die mir nicht vorhandene Emanzipation vorwirft! ;-) Sage mir doch bitte, an welchem Punkt genau ich unemanzipiert gewesen bin.

Zu meinen Noten:
Tja, hätte ich schon werden können! Ich kenne das "VB" nicht nur vom Hörensagen. :)
Aber neben dem genannten Grund ist die Bezahlung im Vergleich zu bestimmten Kanzleien eben unangemessen niedrig...

zu Deiner Replik auf @ 10:
Na, diese Einstellung nenne ich doch mal erfreulich! Eine der wenigen, die "es" begriffen haben ;-)
 
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