• #1

Wann Freunde/Familie vorstellen?

Ab wann ist es eine Beziehung und man nennt Freundin oder Freund?
Wie lange warten bis man der Familie oder Freunden den neuen Partner / Freund vorstellt ?

Wann sagt man es den Kindern ?
 
  • #2
Ich denke, das ergibt sich idealerweise von selbst auf natürliche Art und ist individuell. Wir waren immer seit dem ersten Kuss in einer Beziehung und Freund und Freundin, wir haben uns dann einfach bei Gelegenheit dem jeweiligen Familien- und Bekanntenkreis vorgestellt. Es gab keinen extra Vorstellungs-Termin dafür, sondern der andere wurde dann einfach beim nächsten Treffen mitgebracht, ganz entspannt und unkompliziert.

Man muss meiner Meinung nach auch gegenüber Kindern kein großes Thema daraus machen, das ergibt sich. Mein Vater und meine Mutter sind getrennt und hatten dann jeweils andere, langjährige Beziehungen. Ich erinnere mich an keinen konkreten Vorstellungstermin oder an ein spezielles Gespräch zu dem Thema, sondern die neuen Partner waren dann einfach plötzlich da und mit dabei, wurden wahrscheinlich kurz namentlich vorgestellt, ein paar Sätze und fertig. Als Kind macht man doch alles einfach mit, jedenfalls war das für meine Schwester und mich damals kein Thema und wir haben da nichts weiter hinterfragt oder diskutiert, die waren beide nett und von da an oft dabei, wir haben viel zusammen unternommen und hatten Spaß zusammen. Also ich würde den Partner einfach irgendwann zum Abendessen mitbringen oder zum Sonntagsfrühstück und sagen: "Das ist xxx, wir sind jetzt zusammen und er kommt bestimmt öfter vorbei." Ist doch normal, dass Eltern ihre eigenen Beziehungen pflegen, Freunde und Bekannte haben. Ich fand das immer ganz normal und freue mich, wenn es meinen Eltern gut geht und sie liebe Menschen um sich und Spaß haben.
w27
 
  • #3
Es stimmt mich echt traurig, solche Zeilen zu lesen, nicht zu wissen, wann man eine Beziehung lebt, nicht zu wissen, wann man den Partner dem Umfeld und den Kindern vorstellen kann? Ich frage mich gerade, wie isoliert muss man denn zu sich selbst sein, um es nicht zu wissen? Ich schreibe, wie das für mich stimmig ist, das muss für andere jedoch nicht passen! Die erste Zeit des Kennenlernens vom ersten Date bis zur Beziehung kann wenige Wochen bis einige Monate dauern, je nachdem, wie schnell sich beide Seiten diesbezüglich nähern und sicher sind. Die ersten Wochen einer neuen Liebe sollten Aufregung und Freude sein! Sich gern und oft sehen wollen, sollte ein starkes Bedürfnis von beiden sein! Vertrauen entwickeln, sich zu öffnen, Liebe spüren. Dem neuen Partner sein Inneres offenbaren und das alles natürlich beidseitig, bei gleichem Tempo! Sich oft sehen, wenn es die Distanz erlaubt, dann paar Mal in der Woche. Wenn das von der Distanz nicht geht, Minimum einmal in der Woche, z.B. Wochenende. Viel telefonieren und/oder schreiben (täglich) ist ein gutes Zeichen für eine werdende Beziehung. Wenn das Gefühl stimmig und stabil ist, kann man einen weiteren Schritt gehen, sich dem Umfeld und den Kindern zeigen!
 

Laleila

Cilia
  • #4
Wenn es eine dauerhafte Sache ist. Kinder hätte ich da ja noch keine, aber mein Mann war der erste, den ich meinrn Eltern als Partner vorstellte. Nachdem er mir einen Antrag machte.
Das war zwar bereits nach sehr kurzer Zeit, aber das war für mich derPunkt wo es sich für mich "lohnte" ihn in mein soziales Umfeld einzuführen.
Alle Männer vorher hielt ich, auch jahrelang, von ihnen fern.

Meinen Partner stellte ich ihnen vor, nachdem er bei uns eingezogen war und klar wurde, er bleibt.


Auch heute würde ich einen neuen Mann erst vorstellen, wenn unsere Leben auch wirtschaftlich ineinander involviert sind.
Gemeinsame Wohnung, gemeinsame Konten, sowas.
 
  • #5
Dann wenn man es für sich als Beziehung empfindet und sich eine passende Gelegenheit ergibt.
 
  • #6
Ab wann ist es eine Beziehung und man nennt Freundin oder Freund?
Wenn beide es so empfinden. Kommunikation hilft da enorm, um es zu wissen.

Wie lange warten bis man der Familie oder Freunden den neuen Partner / Freund vorstellt ?
Wenn man meint, dass es der richtige Zeitpunkt ist - situativ angemessene Reaktion.
Wenn ich mich nur einmal in der Woche zum v**** treffe, dann könnte es später oder nie sein, als wenn ich mich 3-5 mal treffe zum kennenlernen.

Wenn man meint, dass der Mann im Familienleben längerfirstig eine Rolle spielt.
 
S

Sarina1

Gast
  • #7
Ich bin ganz bei Inspirationmaster. Ich habe meinen Mann zeitnah der Familie vorgestellt und umgekehrt. Wie alt bist Du wenn ich fragen darf? Man weiß doch ab wann man in einer Beziehung ist ? Wenn sich beide miteinander wohl fühlen , man viel Zeit miteinander verbringen möchte, es im Bauch kribbelt. Spaetens nach dem ersten Kuss.
 
  • #8
Ich kann doch jegliche Bekannte jederzeit meinen Kreisen vorstellen? Und wenn es wieder auseinandergeht, so what? Was soll dieses Gewese?
Wenn es dann länger, enger und ernster wird, merken sie das schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #9
Ab wann ist es eine Beziehung und man nennt Freundin oder Freund?
Sobald es sich für einen so anfühlt.
Wie lange warten bis man der Familie oder Freunden den neuen Partner / Freund vorstellt ?
Auch da, dann wann man es möchte.
Das ist altersabhängig, es kann erst einmal ein Freund bzw. eine Freundin sein, damit man sieht, ob es harmonieren kann.
Es gibt nie pauschale Antworten, nur aus ständig wechselnden Bekanntschaften sollte man Kinder raushalten.
 
  • #10
Eigentlich gibt es nur eine Antwort

Das ergibt sich.
 
  • #11
Ab dem ersten Kuss eine Beziehung zu haben? Wie geht das, frage ich mich gerade und würde es gerne wissen?
 
  • #12
Es kommt aber auch darauf an wo die Familie wohnt.
Meine Eltern haben ihren Wohnsitz im EU Ausland daher fand ein Kennenlernen in vivo erst nach 1,5 Jahren statt. Die Pandemie machte uns damals leider auch einen Strich durch die Rechnung.

Ich habe allerdings meiner Familie nach 2 Monaten von meiner neuen Beziehug berichtet und es fanden auf Kontaktaufnahmen über Skype statt.
 
  • #13
Das "kommt" drauf an...

Bei Kindern hab ich ganz genau drauf geachtet, wann ich wusste, dass es eine Beziehung ist und das war erst nach ein paar Monaten klar.
Aber da waren sie noch jung...jetzt wäre denen das egal.
Und ich seh einen Unterschied ob die ggf noch mit der Trennung der Eltern zu kämpfen haben.

Ansonsten muss man wissen wie man zueinander steht und wie die Freunde/Familien so "drauf" ist.
 
  • #14
War bei mir immer ganz unterschiedlich. In „jüngeren“ Jahren war man zusammen sobald man miteinander im Bett war, mittlerweile ist das anders. Ob man in einer Beziehung ist oder nicht merkt man aber finde ich im Laufe der Zeit von alleine.
Freunde und Familie vorstellen hat sich immer ergeben. Bei meinem letzten Partner war das sehr schnell der Fall, da ich am Anfang unseres Kennenlernens einen schweren Unfall hatte und sich dann alle im Krankenhaus kennengelernt haben😅 Den Freund davor haben meine Eltern nach einem Jahr kennengelernt (wir wohnten 650km entfernt).
 
  • #15
Das "kommt" drauf an...

Bei Kindern hab ich ganz genau drauf geachtet, wann ich wusste, dass es eine Beziehung ist und das war erst nach ein paar Monaten klar.
Aber da waren sie noch jung...jetzt wäre denen das egal.
Und ich seh einen Unterschied ob die ggf noch mit der Trennung der Eltern zu kämpfen haben.

Ansonsten muss man wissen wie man zueinander steht und wie die Freunde/Familien so "drauf" sind
 
  • #17
Ab dem ersten Kuss eine Beziehung zu haben? Wie geht das, frage ich mich gerade und würde es gerne wissen?
Bei mir war der erste Kuss auch der Punkt, wo mir klar war, dass wir jetzt in einer partnerschaftlichen Beziehung sind. Sonst hätte ich sie nicht geküsst.
Gut erklärt von @Steinbock89 -- man lernt sich kennen und der erste Kuss bestätigt dann die gegenseitige Anziehung und Zuneigung, er ist Ausdruck der beidseitigen Bereitschaft zu mehr und markiert den Beginn der romantischen, partnerschaftlichen Beziehung. Schließlich küsst man ja nicht einfach irgendwen, ich jedenfalls nicht, bei mir ging dem ersten Kuss immer ein Kennenlernen voraus.

Dazu gibt es aber unterschiedliche Einstellungen, es gibt auf der einen Seite die Leute, die sich erst kennenlernen und nur dann küssen, wenn sie sich gut verstehen und für mehr entscheiden, und auf der anderen Seite diejenigen, die sich erst küssen und danach kennenlernen und gucken, ob sie sich verstehen und mehr wollen, das sind wohl einfach zwei verschiedene Ansätze.

Ich selbst habe Romantik und Sexualität nur im Rahmen von festen Beziehungen erlebt und meine Partner hatten die gleiche Einstellung, es hat sich auch einfach nur in diesem Zusammenhang überhaupt ergeben, ohne bewusst darauf zu achten, es war einfach unausgesprochen klar, dass wir in einer Beziehung sind, sobald wir uns küssen und Sex haben -- völlig selbstverständlich und sehr gerne! Oft hat man es sich ja schon gewünscht und davon geträumt, sodass der Kuss mit einem erleichterten, begeisterten "Juhu, Freude!"-Gefühl einhergeht.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Mein Partner, ich und einige andere Leute, die ich kenne, küssen einerseits nur Personen, mit denen wir gerne in einer Beziehung sein wollen, und beginnen andererseits nur Beziehungen mit Personen, wenn wir verliebt sind und das Gefühl haben, es passt gut mit uns und könnte vielleicht für immer sein, hat zu dem Zeitpunkt zumindest theoretisch das Potential. Das wird nicht explizit thematisiert, sondern ist einfach irgendwie klar und ergibt sich ganz logisch. Ich habe nur später und irgendwann mal mit dem einen oder anderen darüber gesprochen und glaube, diese Einstellung ist gar nicht so selten, sondern eigentlich sogar total naheliegend. Denn warum sollte ich jemanden küssen, den ich nicht attraktiv finde und nicht sehr mag? Und er mich? Und wenn wir beide uns attraktiv finden, ineinander verknallt sind, sehr mögen und gut verstehen -- warum sollten wir dann keine Beziehung führen? Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn. 😉
w27
 
  • #18
Und wenn wir beide uns attraktiv finden, ineinander verknallt sind, sehr mögen und gut verstehen -- warum sollten wir dann keine Beziehung führen? Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn
Du bist noch jung.
Es gibt sehr oft den Fall, dass Liebe (ganz zu schweigen von „sehr mögen“ und „verknallt sein“) für eine dauerhafte Beziehung nicht ausreichen. Dass das aber andererseits auch kein Grund dafür sein muss, gleich überhaupt nichts anzufangen.

Und dann STELLT sich die Eingangsfrage, ob, wie und wann man denjenigen „offiziell“ in seinem SC vorstellt. Als Schwierigkeit dabei sehe ich vor allem, dass es keine „offizielle Bezeichnung“ für jemanden gibt, mit dem man sich in einer Kennenlernphase befindet. Andererseits gibt es auch keinen Grund dafür, dass derjenige den SC NICHT kennenlernen sollte (und umgekehrt).
 
  • #20
Du bist noch jung.
Es gibt sehr oft den Fall, dass Liebe (ganz zu schweigen von „sehr mögen“ und „verknallt sein“) für eine dauerhafte Beziehung nicht ausreichen. Dass das aber andererseits auch kein Grund dafür sein muss, gleich überhaupt nichts anzufangen.

Und dann STELLT sich die Eingangsfrage, ob, wie und wann man denjenigen „offiziell“ in seinem SC vorstellt. Als Schwierigkeit dabei sehe ich vor allem, dass es keine „offizielle Bezeichnung“ für jemanden gibt, mit dem man sich in einer Kennenlernphase befindet. Andererseits gibt es auch keinen Grund dafür, dass derjenige den SC NICHT kennenlernen sollte (und umgekehrt).
Ich weiß und habe ja auch geschrieben, dass es da verschiedene Ansätze gibt, halt die Fraktion "Kennenlernen --> Kuss + Beziehung" und die Fraktion "Kuss --> Kennenlernen --> Beziehung?".

Und es muss ja keine wirklich dauerhafte Beziehung sein, das zeigt sich erst, sondern kann irgendeine Art von Beziehung sein oder "Beziehungsversuch", wenn man so will.

Es scheint tatsächlich üblich zu sein, dass man Partner erst dann Freunden/Familie vorstellt, wenn es ein bisschen was Festeres ist, halt nicht jeden One-Night-Stand oder Menschen, den man eben erst kennenlernt. Die rationale Erklärung ist wohl, dass es sich quasi beidseitig nicht lohnt, jemanden vorzustellen, der sowieso gleich wieder von der Bildfläche verschwindet. Es ist doch in gewisser Weise natürlich, dass man mit Leuten, die man länger und besser kennt, immer mehr und intimere Details teilt, auch bei Bekannten, Kollegen und Freunden, warum soll ich jeden oberflächlichen Kontakt überall privat vorstellen?

Ich habe schon Partner von Freunden kennengelernt, wo es hieß, wir haben uns vor zwei Wochen kennengelernt und sind frisch zusammen. Es sagt ja keiner, dass die Beziehung für immer halten muss, aber sie hatten so was wie eine "Beziehungsabsicht". Manche Beziehungen enden nach drei Wochen, manche nach einem Jahr, manche nach fünf oder zwanzig, das ist ja ok, nur als was will man denn die Person vorstellen, wenn man sie mitbringt? "Wir haben uns kennengelernt, hatten ein paar Mal Sex, verstehen uns gut, aber sind uns nicht sicher, ob wir eine Beziehung haben wollen"? Das kommt ein bisschen schräg rüber. Ich kenne es so, dass so was gesagt wird wie "wir sind zusammen", dass man den anderen als Freund oder Freundin vorstellt, ggf. mit dem Zusatz, es ist noch ganz frisch und man hat sich gerade erst kennengelernt, es kann ja dann ggf. wieder enden, wenn es doch nicht passt, aber ist trotzdem eine Form von Beziehung, die Details der genauen Ausgestaltung sind dann noch ein anderes Thema. Nur wenn die Person überhaupt keine Bedeutung für einen hat oder man sich noch kaum kennt und unsicher ist, warum dann in engere Kreise einführen? Ich bringe ja auch nicht alle anderen losen Kontakte, die ich so habe, zu Freundes- und Familientreffen mit, was sollen so fremde Menschen irgendwen interessieren?
w27
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #21
Sobald es sich für einen so anfühlt.

Auch da, dann wann man es möchte.

Das ist altersabhängig, es kann erst einmal ein Freund bzw. eine Freundin sein, damit man sieht, ob es harmonieren kann.
Es gibt nie pauschale Antworten, nur aus ständig wechselnden Bekanntschaften sollte man Kinder raushalten.
Ok, dass muss wohl sein Plan sein.
Ich war wohl nicht seine Prinzessin der Zukunft nur zum flach legen. :-(
Mir fehlen die Worte, muss schauen das ich nicht ins Loch falle
 
  • #22
Ok, dass muss wohl sein Plan sein.
Ich war wohl nicht seine Prinzessin der Zukunft nur zum flach legen. :-(
Mir fehlen die Worte, muss schauen das ich nicht ins Loch falle
Ich habe deine Frage wohl falsch interpretiert...dachte Du überlegst, wann Du den neuen Partner vorstellst.

Hat er sich jetzt eindeutig geäußert und habt ihr konkret über euren "Stand" gesprochen oder interpretiert Du nur aufgrund unserer Aussage?
 
  • #23
Ok, dass muss wohl sein Plan sein.
Ich war wohl nicht seine Prinzessin der Zukunft
Ich denke mit Kindern ist es etwas anderes, und es kommt auch bei Kindern auch auf das Alter, Reife und ihre Gefühle an. Ob Papa-Kind, die Trennung der Eltern nicht verkraftet, pubertäre Probleme mit der AE-Mutter, die Mutter ganz alleine als Bezugsperson, etc. da ist es wichtig behutsam vorzugehen und ein langsames Kennenlernen zu befürworten, als dass das Kind ggü. dem Partner sich verschließt oder sich von der Mutter abgeschoben und ungeliebt fühlt.
Bei Partnerschaften oder angehenden Beziehungen habe ich Freunden/Familien von den Personen erzählt und diese erwähnt, die meinen Kopf beschäftigten, weil ich in sie verliebt war. Also Freunde und Familie wusste schon sehr früh, mit wem ich meine Zeit neuerdings gern verbringe. Das Kennenlernen ergab sie dann bei nächster sich bietender Gelegenheit, einfach um ihn zu zeigen, in welchem Umfeld ich lebe, agiere, wer meine Freunde sind, und auch darauf auf meine Persönlichkeit zu schließen, ebenso umgekehrt in der Interaktion des Mannes mit meiner Familie, Freunde und mich. Das rundet ungemein ein Bild ab und öffnet Sichtweisen und neue Einblicke über den anderen, wie er sich ggü. den mir wichtigsten und liebsten Personen verhält. Außerdem wollte ich die Person, in Dich ich mich verknallt habe, gern um mich haben und Zeit mit ihr verbringen, weil sie mir einfach durch ihre Anwesenheit ein tolles Wohlgefühl gibt und ich auch nicht mich nicht ständig von der Schokoladenseite präsentieren will, sondern wie ich bin, ticke und wie mein Leben real läuft und wie ich es gestalte, was mir wichtig ist… so passierte es schon öfters, dass Freunde meine Flamme eher kennenlernten, sogar bevor er meine Wohnung kannte; halt je nach Gelegenheit, was sich zuerst ergibt.
 
  • #24
Meinen Eltern stelle ich nur den Mann vor, den ich auch mal heirate. Sonst bin ich ja dabei, alle zwei Jahre einen neuen Männer vorzustellen, logisch oder?
Der Mann muss rundum passen. Einen Mann, den ich für zu jung und unreif im Benehmen und von seinen Einstellungen halte, stelle ich niemals meiner Familie vor.

Den Kindern sagt man es, wenn man sich eine gemeinsame Zukunft vorstellt und zwar so, wie ich es für richtig erachte (mit Zusammenziehen als minimum, und potentieller weiterer Familienaufbau und Heirat). Auch logisch, oder? Die Kinder brauchen ja auch eine Richtung, um zu wissen, wo es langgeht.

Den Freunden würde ich den Partner nur vorstellen, wo ich weiß, ich kann meinen Partner auch "verteidigen" hinter ihm stehen, ihm den Rücken stärken. Es gibt ja durchaus beste Freunde, die nehmen den neuen Partner gleich in die Mangel.
 
  • #25
Meinen Eltern stelle ich nur den Mann vor, den ich auch mal heirate. Sonst bin ich ja dabei, alle zwei Jahre einen neuen Männer vorzustellen, logisch oder?

Den Kindern sagt man es, wenn man sich eine gemeinsame Zukunft vorstellt und zwar so, wie ich es für richtig erachte (mit Zusammenziehen als minimum, und potentieller weiterer Familienaufbau und Heirat). Auch logisch, oder?
Naja, mit logisch oder auch unlogisch hat das wenig zu tun. Das Ganze ist weniger eine Frage der Logik als der Einstellung. Warum sollen meine Eltern nicht alle zwei Jahre jemand Neues kennenlernen? Sonst müsste ich ja beide zwei Jahre lang voreinander verstecken.
Das hängt eben immer sowohl der Partnerschaft als auch vom Verhältnis zu den eigenen Eltern ab.
 
  • #26
Meine Eltern hatten immer schon die Erwartungshaltung, meinen Freund vorgestellt zu bekommen, sobald ich mal einen hatte, denn "das gehört sich nunmal so". Der wurde dann kritisch beäugt und, je nach Beruf, für gut oder nicht gut genug befunden. Es ging ihnen im Endeffekt immer nur darum, Bescheid zu wissen, mit welchen Menschen ich mich abgebe. Das setzte mich immer schon unter Druck und meine jeweiligen Freunde auch. Die wollten dann teilweise gar nicht mehr mitkommen zu meiner Familie. Ich habe erkannt: "Es gehört sich so" gibt es gar nicht. Ich bestimme selbst, wie ich mich wem gegenüber verhalte oder wen ich wem vorstelle. Mein neuer Freund hat zum Glück dieselbe Einstellung wie ich. Wir beide finden die Vorstellung, in die Familie eingeführt zu werden, absurd. Ich bin nun erwachsen und stelle fest, es geht diese Menschen schlichtweg nichts an, mit wem ich zurzeit schlafe. Vielleicht dürfen sie mal zur Hochzeit kommen, meine Eltern, falls ich sie einlade. Dann erzähl ich ihnen aber nicht, dass er studiert hat und Akademiker ist. Was er beruflich macht, reicht als Information.
 
  • #27
Der wurde dann kritisch beäugt und, je nach Beruf, für gut oder nicht gut genug befunden. Es ging ihnen im Endeffekt immer nur darum, Bescheid zu wissen, mit welchen Menschen ich mich abgebe.
Ich musste gerade schmunzeln .......
Als junger Mann kannte ich das auch - bis zur Begutachtung des Mopeds durch den Vater. Mich hat das nie gestört - egal, ob die Frage nach dem zweiten Helm kam, was mein Vater beruflich machen würde, nach Immobilienbesitz der Familie oder meinen schulischen "Erfolgen".
Ich habe immer Gegenfragen gestellt - damit ich meinem Vater berichten könne. Und ja, ich bin meist gut mit den Eltern klargekommen. Nur einmal hat mich eine Mutter angezickt - ich habe den Sekt verweigert mit Hinweis auf das Fahren meines Motorrades. Hat sie nicht eingesehen ......

ADAC, ich fand das nie schlimm - ich habe eben gesehen, dass die Eltern sich Sorgen um ihre Tochter machen. Herausragend war ein Vater, der mir unterm Siegel der Verschwiegenheit ein paar Kondome zugesteckt hat. Auch klasse war die Oma, die sich gefreut hat, dass ich gleich 3 Stücke ihres hervorragenden Kuchens gefuttert habe .......

Du siehst - in der Erinnerung ist das Folklore - damals war es allerdings vielleicht manchmal doch lästig .....
 
  • #28
Nur wenn die Person überhaupt keine Bedeutung für einen hat oder man sich noch kaum kennt und unsicher ist, warum dann in engere Kreise einführen? Ich bringe ja auch nicht alle anderen losen Kontakte, die ich so habe, zu Freundes- und Familientreffen mit, was sollen so fremde Menschen irgendwen interessieren?
Wenn ich ein paar Monate regelmäßig jemanden treffe, ist es kein loser Kontakt mehr, der keine Bedeutung hat. Und dass es bei dem Mann-Frau-Ding was anderes ist, bzw der SC mehr interessiert als bei einem neuen Kollegen, ist ja auch klar.
Diese Formulierung „das ist XY, wir sind jetzt zusammen“ (weil sich „wir waren schon in der Kiste“ seltsam ausnimmt) finde ich etwas infantil. Mein SC weiß und akzeptiert einfach, dass eine Frau in der Kennenlernenphase gerne einen Blick auf meine Leute werfen mag, und ist selbst auch interessiert. Kein Grund für Gedöhns.
 
  • #29
Es stimmt mich echt traurig, solche Zeilen zu lesen, nicht zu wissen, wann man eine Beziehung lebt, nicht zu wissen, wann man den Partner dem Umfeld und den Kindern vorstellen kann?
D'accord, wie auch mit dem Rest deines Beitrags.
Wenn das Gefühl stimmig und stabil ist, kann man einen weiteren Schritt gehen, sich dem Umfeld und den Kindern zeigen!
Sehe ich grundsätzlich ganz genau so und würde ich auch jedem, der mich fragt, genau so empfehlen. Ich selbst hab es dann allerdings doch komplett anders gemacht: Ich habe meine Frau abends zum ersten Date getroffen, wir haben geredet, geredet, geredet, geknutscht - es war überwältigt. Und ich war mir sicher: "Die ist es". Zweites Date war dann schon 2-3 Tage später mit meinem Kind im Museum. Sie kam dazu, als "gute Freundin", um sich mit meinem damals 5jährigen Sohn zu beschnuppern. Es war ein Volltreffer..die beiden liebten sich ab der ersten Sekunde. Vorstellen bei meinen Eltern & der restlichen krummen Verwandtschaft dann 2 Monate später, als eine Taufe in der Heimat anlag und wir alle hingeflogen sind.

Meine Freunde hielten mich damals für irre - aber für mich war das logisch, denn wäre sie auf der einen Seite erkennbar nicht mit meinem Kind zurecht gekommen, dann hätte ein weiteres Kennenlernen absolut keinen Sinn gemacht. Schließlich ist er 50% der Zeit bei mir. Und auf der anderen Seite hatte ich keinen Zweifel, dass es klappt.
 
  • #30
Hihi, das ging mir jetzt bei deinem Bericht auch so 😉
Als junger Mann kannte ich das auch - bis zur Begutachtung des Mopeds durch den Vater. Mich hat das nie gestört - egal, ob die Frage nach dem zweiten Helm kam
... die könnte es sicher auch gegeben haben, aber
, was mein Vater beruflich machen würde, nach Immobilienbesitz der Familie
.. im Osten eher modifiziert (was machen deine Eltern beruflich) und nach dem Immobilienbesitz eher gar nicht.
Das hätte mein Eltern wohl wieder eher interessiert, Lehrer eben 😏
Ich habe immer Gegenfragen gestellt - damit ich meinem Vater berichten könne. Und ja, ich bin meist gut mit den Eltern klargekommen. Nur einmal hat mich eine Mutter angezickt - ich habe den Sekt verweigert mit Hinweis auf das Fahren meines Motorrades. Hat sie nicht eingesehen ......

ADAC, ich fand das nie schlimm - ich habe eben gesehen, dass die Eltern sich Sorgen um ihre Tochter machen. Herausragend war ein Vater, der mir unterm Siegel der Verschwiegenheit ein paar Kondome zugesteckt hat. Auch klasse war die Oma, die sich gefreut hat, dass ich gleich 3 Stücke ihres hervorragenden Kuchens gefuttert habe .......

Du siehst - in der Erinnerung ist das Folklore - damals war es allerdings vielleicht manchmal doch lästig .....
 
Top