G

Gast

Gast
  • #1

Viel Hinterfragen = keine Liebe ?

Wenn ich bei einer potentiellen Partnerin viel hinterfrage und alles abwäge analysiere, stelle ich immer fest, dass ich alles andere als verliebt bin. Denn wenn ich Gefühle für sie aufbringen könnte, dann wären mir solche Details primär nicht so wichtig, und es würde sich schon eine Lösung finden z.B. wenn nicht alle Hobbies übereinstimmen. Wie gehts euch dabei ?
 
G

Gast

Gast
  • #2
Bin w und 30 Jahre, diese Frage hab ich mir auch schon gestellt und bin für mich zu folgenden Schlüssen gekommen:
Viel Hinterfragen = Angst die Liebe zulassen zu können und Angst davor, verletzt zu werden. Sich einzulassen auf jemanden bedeutet verletztlich zu sein und wenn man nicht dafür bereit ist, hinterfragt man, sucht "Fehler" und Gründe, warum es nicht passt. Erst wenn du durch diese Angst durchgehst, und frei davon bist, hinterfragst du nicht mehr.
Weil wenn du eine Frau absolut nicht magst, ist es doch NEIN. Also keine Diskussion mehr mit dir selbst, kein hinterfragen.
Grundsätzlich, wenn dich eine "umhaut" hinterfragst du sicher nicht mehr, sondern bist neugierig und diese Details wie Hobbies zB sind weniger wichtig, weil die Lösung und die Kompromisse finden sich so automatisch.
Hinterfrage nicht die Person die vor dir steht, sondern dich: Warum triffst du dich mit ihr? Welchen Reiz übt sie auf dich aus? Wie geht es dir, wenn du an sie denkst? usw... Dann kommst ganz schnell drauf, ob es die Angst ist dich einzulassen oder ganz einfach zu wenig Interesse deinerseits für eine Beziehung mit ihr.
 
  • #3
Lieber Fragesteller!

Ich glaube, es ist sehr typabhängig, ob Analyse und Liebe zusammenfallen oder nicht.

Ich persönlich bin sehr rational und gerade WENN ich mich in jemanden vergucke und die ersten Gefühle sich regen, analysiere und hinterfrage ich sehr stark. Gerade WEIL er mich interessiert, möchte ich viel über ihn erfahren und beurteilen können, ob wir auch ansonsten zusammenpassen. Wenn mich jemand kalt lässt, ist mein Interesse viel geringer!
 
G

Gast

Gast
  • #4
Ich glaube auch, dass das Hinterfragen und Analysieren eigentlich ein gutes Zeichen ist, ein Zeichen für echtes Interesse an dem anderen Menschen. Und es ist wohl tatsächlich so, dass gerade die Personen, die Fehler bei dem potentiellen Partner und Gründe gegen eine Partnerschafte SUCHEN, Angst haben sich voll auf ihn einzulassen. Es könnte ja tatsächlich sein, dass es der/ die Richtige ist und dann müsste man sich weiter öffnen und riskiert damit, möglicherweise eines Tages verletzt zu werden.
 
G

Gast

Gast
  • #5
03.03.2010 17.28
Ich denke hinterfragen ist nicht so schlecht, doch wenn Du generell immer feststellst, dass Du dann nicht verliebt bist bzw. kein Gefühl von Zuneigung aufkommt. Solltest Du evt. anfangen Dich selbst zu hinterfragen. Warum Du eine Partnerschaft anstrebst? Ob die Angst dich einzulassen nicht doch grö0er ist als dir bewusst ist.
Ich frage auch viel, aber weil mich das Leben des anderen interessiert. Ich auch gespannt bin, was alles gut übereinstimmt, wo ich merke hier sind Lösungen zu finden oder das geht gar nicht.
Und je mehr für mich passend ist um so kribbeliger werde ich.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Wie du zu recht siehst...hinterfragen tun nur Leute die kein Vertrauen haben, Liebe ohne Vertrauen ist keine Liebe!!!
 
G

Gast

Gast
  • #7
Wildfremden Menschen Vertrauen entgegenzubringen ist naiv (das hat die Erfahrung gezeigt...)
Vertrauen muss man sich verdienen. Es ist absolut normal, dass man am Anfang hinterfragt - solange, bis man einschätzen kann, ob der andere Vertrauen verdient. Die Liebe kommt sowieso erst, wenn das Vertrauen da ist!
 
Top