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  • #1

Unterschied Stadt-Land wichtiger als Gehaltsunterschied?

Meiner Meinung nach ist der Unterschied Stadt - Land bei der Partnersuche wesentlich wichtiger , als der Gehaltsunterschied. Auto, Haus und Grundstück sind auf dem Lande oder in Kleinstädten wesentlich wichtiger bei der Partnersuche, als in der Großstadt: dort zählen gemeinsame kulturelle Interessen oder Unternehmungen, Sprachkenntnisse oder Auslandserfahrungen naturgemäß mehr als in Kleinstädten, in denen man ohnehin untereinander heiratet und den Hof vergrößern will. Ich hatte in der Großstadt auch ohne Auto und großes Haus keine Schwierigkeiten z.B, auch Frauen in Führungspositionen oder aus dem Bildungsbürgertum kennenzulernen. Auf dem Land oder in einer Kleinstadt wäre dies undenkbar. Wie seht ihr das? Bestimmt nicht doch unser Lebensumfeld ganz maßgeblich die Partnerschaftskriterien?
m 43
 
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  • #2
Hallo FS

Ich musste ein bisschen Schmunzeln über Deinen Beitrag.

Also ein bischen schwarz/weiss: Bildungsbürgertum und Oberschicht in der Stadt und Bauern auf dem Land? :)

Deine Frage mutet etwas mittelalterlich an, es gibt Autos und in der Schweiz die beste ÖV - Erschliessung der Welt. Und: der Trend geht immer mehr dahin, aus der Stadt zu ziehen und auf dem Land zu leben, weil es da zig-Vorteile gibt, Vorteile, die mit umgekehrtem Vorzeichen auch für das Wohnen in der Stadt sprechen.

Es gibt also Gebildete, die aus der Stadt weg ziehen, weil sie auch von dort aus das kulturelle Angebot dieser Stadt oder auch anderer nutzen können oder Ungebildete, die vom Land in die Stadt ziehen, weil sie der ländlichen Enge entfliehen wollen etc.

Bei der Partnersuche müsstest Du also dann, falls Du Deine Hypothese konsequent verfolgen willst, ganz genau analysieren, ob zugezogen, abgewandert oder einfach schon immer Stadt (was als langweilig und Veränderungsresistent empfunden werden kann).

Wie auch immer. Partnerwahl läuft wohl eher nach anderen Kriterien als solchen Banalen.

Viel Glück!
:) :) :)
 
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  • #3
Wie Recht du doch hast....

Hier auf dem Land heiraten wir strategisch: welche Höfe liegen gut beeinander, wie versteht sich das Elternhaus, wie passen die Viecher zusammen (Schweinezucht und Milchbauer lassen sich bekanntermaßen schwer kombinieren!). Abitur oder gar Studium brauche ich als Frau hier nicht, wer sich den dicksten Bauern mit den größten Kartoffeln angelt, hat schon gewonnen!

(IRONIE OFF)

Gehalt zählt in der Stadt noch mehr als auf dem Land. Warum? Weil der Wohnraum dort viel teurer ist. Wer möchte schon nach Studium noch in einer kleinen Butze hängen, also ich nicht.
Ich genieße mein stadtnahes Landleben mit Auto und schönem Grundstück, Weggehen in der City und bei Bedarf aber Ruhe vor meiner Haustüre, für mich perfekt.

Selbst ein Mittelloser kann mit etwas Witz und Charme gute Frauen an Land ziehen, umgekehrt heiraten Männer doch auch Friseurinnen.... daher finde ich deine Argumentation etwas fragwürdig.

w28
 
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  • #4
Du hast Recht.
Ich habe das 10 km Umkreis von einer Großstadt lebend nie so empfunden.
Ich war nicht mal der Typ, der ständig ausgehen musste und jedes Hochhausevent mitgenommen hat.
Dann bin ich in das tiefste südbadische gezogen.
Das Dörfliche hat mich nicht gestört, aber es ist ein anderer Schlag , der hier lebt.
Es gibt vieleHöfe, industrielle Werksanlagen und es wird 'geschafft'.
Auch völlig frei von Standesdünkel und eher einfacher Lebensweise als Medizinerin kommt es nicht zu Kontakten und wenn, sind die Interessen und Lebensumstände einfach schwer unterschiedlich.
Selbst die Mädels in meinem Alter leben für den Prosecco im Strickkreis und für Fasnacht.
Die einmal im Jahr Beachparty ist für alle der Hit, die Jungs stehen sehr oft auf Autotuning.

Davon sind die meistens 'Großstädter' im gleichen Alter meilenweit entfernt.
Es gibt einfach ein anderes Angebot.
Fängt in den verdienstschwächeren Regionen schon mit den Kleiderläden, Möbeln etc. an.
Und man muss immer den kompletten Tag planen, weil nie irgendetwas um die Ecke ist.
Ich habe hier zwar meinen Mann kennengelernt, aber Großstädter.

Prinzipiell spielt das also sehr wohl eine Rolle.
Allein schon für das Kennenlernen.
Für uns ist klar, dass Penthouse in der Stadt nicht in Frage kommt -
Haus mit Garten, gerne ländlicher, aber mit 15 min- Anbindung an Großstadt definitiv.

Ehrlich gesagt, kann man das auch nur beurteilen, wenn man in dieser Situation war oder ist -
Es ist ein deutlicher Unterschied und es nötigt mir immer ein gequältes Lächeln ab, wenn
Einige! aus meinem jetzigen Umkreis mir leicht arrogant erklären, wie toll es hier ist und dass man nicht woanders hinmuss, es hier alles gibt und es überhaupt nirgends schöner sei. Und von Kultur und den Events für 'die Besseren' vorschwärmen.
Auf Nachfrage stellt sich dann heraus, dass Mann/Frau niemals auch nur 50km über den Tellerrand geschaut hat... Uff.

Eine Zeitlang gerne - es hat auch etwas liebenswertes -
aber auf Dauer definitiv grossstadtnah.

Alles Gute
W36
 
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  • #5
Gehalt zählt in der Stadt noch mehr als auf dem Land. Warum? Weil der Wohnraum dort viel teurer ist. Wer möchte schon nach Studium noch in einer kleinen Butze hängen, also ich nicht.
Ich genieße mein stadtnahes Landleben mit Auto und schönem Grundstück, Weggehen in der City und bei Bedarf aber Ruhe vor meiner Haustüre, für mich perfekt.

Ob der Wohnraum auf dem Land billiger ist, hängt aber auch vom Standort ab. Gegen Starnberg oder Tutzing ist München, gegen Königstein Frankfurt und gegen Meerbusch-Büderich Düsseldorf eher günstig.
 
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  • #6
Spielt für mich eine grosse Rolle.
Ich wohne zwar in einem Ort, aber Gross-Stadt nah.

Ich brauche mit öffentlichen Verkehrsmitel maximal 40 Minuten bis Innenstadt, mit dem Auto 15-20 Minuten. Wohne sehr schön, direkt am Waldrand.

Weiter hinaus auf's Land zu ziehen käme für mich nicht in Frage. Diesen Horror erzählen mir alle Arbeitskolleginnen die manchmal 2 Stunden (wegen Verspätung der Züge) brauchen um auf ihre Arbeitsstelle zu kommen. Sie denken sie wohnen billiger als am Stadtrand, meiner Ansicht nach eine Milchmädchenrechnung.Sie bezahlen auch mehr für die Fahrkarte, Benzinpreise und die verlorene Zeit.

Ich verstehe es, wenn ein Mensch die Ruhe und Abgeschiedenheit mag, für mich käme es nicht in Frage. Da müsste ein Kompromiss her.
 
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  • #7
FS: mit Land meine ich nicht ländliche Einzugsbereiche der Großstädte, sondern richtiges plattes Land auf das sich allenfalls Touristen verirren:
Westerwald, Bayerischer Wald oder die nördlichhe Uckermark zum Beispiel. Einige dieser Regionen habe ich teils durch Verwandschaftsbesuche, teils durch Bundeswehr oder während monatelanger beruflicher Aufenthalte kennengelernt. Und es gibt hier meiner Erfahrung nach durchaus gewaltige Unterschiede in der Partnerschaftsgestaltung und Partnerschaftsfindung.
 
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  • #8
Grundsätzlich mag das wichtig sein. Überzeugte Innenstadtbewohner werden auf dem Lande nicht glücklich und Menschen, die gerne das erleben, was wir Natur nennen, werden sich in den Städten nicht richtig wohlfühlen.

Aber so schwarz-weiß wie beschrieben ist der Unterscheid zwischen Stadt und Land nicht - schon lange nicht mehr. Einerseits ist Deutschland recht dicht besiedelt und man kann gar nicht so wahnsinnig weit von einer größeren Stadt wohnen, andererseits mischen sich die Menschen: "Stadtmenschen" ziehen auf´s Land, und sei es nur wegen der Kinder oder der Grundstückspreise. "Landeier" gehen dafür in die Städte, sei es wegen Job, sei es wegen Studium. Na ja, und mit den ganzen Freizeitunternehmungen hält sich das ohnehin in Grenzen, wenn man nicht gerade eine 35 h Woche hat.

Aber irgendwie ist dein Bild ganz ulkig, es paßt so schön in die Zeit der frühen Industrialisierung.
 
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  • #9
Ich wohne in einer Kleinstadt mit ca. 20 T EW. Stell dir vor, wir haben schon fließendes Wasser und Strom. Und ich war auch schon mal für meine Firma 2 Jahre in USA.
Aber nach deinem Posting ist mir nun klar, warum ich keinen Mann finde. Weil ich soooo provinziell bin.
 
  • #11
dort zählen gemeinsame kulturelle Interessen oder Unternehmungen, Sprachkenntnisse oder Auslandserfahrungen naturgemäß mehr als in Kleinstädten, in denen man ohnehin untereinander heiratet und den Hof vergrößern will

Grins, lieber FS. Warst Du im Freilichtmuseum?? Ich komme aus nem winzigen Dorf gleich hinterm Mond. Aber irre- da gibt fliessend KAlt-und Warmwasser und sogar, man stelle sich vor, Internet!
Ach ja, und eine Internationale Firma mit Menschen die ständig das Dorf verlassen um in die grooose weite Welt zu gehen auch. Fahr mal durch den Schwarzwald oder über die Schwäbische Alb- da is nix mit Landwirtschaft zu verdienen. Da findest Du in fast jedem Dorf eine rennomierte Firma- die zu 80% vom Export lebt.

Dennoch ist es natürlich von Bedeutung- aber ganz einfach vom Lebensstil her. Wer jeden Abend auf die Piste will oder 3x/Woche zu einem kulturellen Event wird auf dem Land kreuzunglücklich- selbst in den Kleinstädten aus dem Speckgürtel. Wer die Anonymität der Grosstadt schätzt ebenfalls.

Andere wie ich können die Hektik, dem Lärm und die Anonymität nicht ab, Kultur gibt's hier auch (mehr als so mancher glaubt) und wenns die grosse Oper sein soll setzt man sich halt eine Stunde in die öffentlichen.

Kompromisse sind da eher schwer möglich.
 
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  • #12
FS: mit Land meine ich nicht ländliche Einzugsbereiche der Großstädte, sondern richtiges plattes Land auf das sich allenfalls Touristen verirren:
Westerwald, Bayerischer Wald oder die nördlichhe Uckermark zum Beispiel. Einige dieser Regionen habe ich teils durch Verwandschaftsbesuche, teils durch Bundeswehr oder während monatelanger beruflicher Aufenthalte kennengelernt. Und es gibt hier meiner Erfahrung nach durchaus gewaltige Unterschiede in der Partnerschaftsgestaltung und Partnerschaftsfindung.

Ich lebe im Bayrischen Wald - Cham -
Sicher verirren sich hierher Touristen und sicher, hier ist nicht gerade ein Ballungsraum.
Aber bitte, wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert, als man hier wirklich am Ende der Welt war.
Nach Regensburg z.B. fahre ich 1 Stunde. Ich kenne Leute, die vom Norgen Münchens in den Süden der Stadt länger brauchen.
Wei kommst du auf die Idee, dass wir hier Hinterwäldler sind? Deutschland ist so dicht besiedelt, dass es keine wirklich leeren Flecken mehr gibt.
Ich finde es ziemlich überheblich, uns hier so abzustempeln. Wir leben wie andere Menschen auch und wir denken auch so.
 
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  • #13
Das Problem beim Dorf ist die geringere Auswahl, da es einfach weniger Menschen gibt. Aber die Bildung der Menschen ist die gleiche, finde ich (bin auf dem Dorf aufgewachsen). In der Stadt finden sich auch sehr viele Leute ohne geistige Interessen.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, später wieder aufs Dorf zu ziehen. Aber erst, wenn ich einen festen Partner gefunden habe. Ich glaube, das das auf dem Dorf sehr schwierig ist (in meiner Jugend habe ich da auch keinen gefunden). Aber nicht wegen dem Menschenschlag, sondern eben wegen der kaum vorhandenen Kandidaten.

Andererseits ist ein Auto auf dem Dorf natürlich wichtig, wenn man Familie gründen will. Das liegt daran, dass Busse auf dem Dorf weitaus seltener fahren als in der Stadt.
 
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  • #14
Es gibt definitiv Unterschiede in der Partnerfindung und Beziehungsgestaltung. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, habe in einer mittelgrossen Stadt studiert und danach noch einige Jahre da gelebt, lebte lange Jahre im Speckgürtel der Millionenstadt und seit einigen Jahren mitten in der Stadt in einer sehr attraktiven Wohnlage.

In der Kleinstadt kannte jeder jeden, da fanden sich früh die Paare und daraus ergaben sich langjährige Ehen, meistens lebenslange - es gab ja auch nicht so viele Alternativen. Bildungs-, berufliche und Freizeitaktivitäten waren überschaubar, mangels Angebot gab es kaum Entscheidungsprobleme.

In der mittelgroßen Stadt war das schon schwieriger, die Treffpunkte der "Gleichgesinnten" zu finden Hätte man sie gefunden, lief es ähnlich wie in der Kleinstadt mit dem Eingehen von Partnerschaften und Freundschaften, es war wegen des größeren Angebots alles etwas instabiler - hat man mehr Alternativen, trennt man sich eher, statt an sich und der Beziehung was zu tun. Im Hinblick auf Freizeit, Job war es auch vielseitiger und daher mehr in Bewegung.

Die Zeit am Stadtrand unterschied sich kaum vom Leben in der Kleinstadt. Im Hinblick auf den Job war noch mehr Bewegung (Wechsel mit Karriere), aus der Stadt würden Bildungsangebote mitgenommen und Einkaufsmöglichkeiten, selten das kulturelle Angebot. Diese Bewegung in den allen Bereichen bezog sich auch auf die Partnerschaften - viel mehr und schnellere Trennungen. Die positiven Erfahrungen, was anderes zu machen und damit voran zu kommen, was schöneres zu erleben, wurde auch auf Beziehungen übertragen.

Mitten in der Stadt hat man kaum Chancen, unter der Masse an Menschen, die überall unterwegs sind, sich einen Bekanntenkreis aufzubauen - sind ja auch alle mit Handy, iPod & Co aus dem Leben weggebeamt. Man besucht den elitären Fitnessclub ohne Gemeinschaftssinn, aber mit Konsumhaltung, statt einen Sportverein mit sozialem Leben, frühstückt im Cafe und holt sich für abends einen Snack, geht nach Feierabend ins Kino, bummeln, zum Sport, Kleinkunst oder große Bühne, Vorträge, Lesungen... - Daueraction. Partnerschaften, sofern sie noch zustande kommen, haben eher den Charakter von Affären - passt etwas nicht, findet ein Modellwechsel statt.Geld spielt eine große Rolle, weil so ein Lebensstil nicht preisgünstig ist.
 
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  • #15
Ich finde die Tatsache viel ummöglicher, dass Leute sich ständig das Recht herausnehmen, Menschen qualitativ nach Großstadt und Dorf einzuteilen. Als würden in der Großstadt die besseren Menschen leben. Wo leben wir eigentlich? Besonders Leute, die meinen ein deutsches Großstädtchen wäre das Non Plus Ultra. Haha! Nennenswere Großstädte, mit denen man angeben kann, sind für mich vielleicht Tokio oder New York.
Ja, geht mal schön in eure dreckigen Großstädte, in der Hoffnung Karriere zu machen, wo alle übereinander wie Legehennen in überteuerten Miethäuser wohnen, die auch noch total heruntergekommen aussehen, mit verschimmelten Kleinwohnungen und Kellern. Sehr "cool". Die Häuser in Großtstädte sehen verranzter und älter aus, als auf dem Land. Bei uns in der Kleinstadt stehen eigentlich nur pingelingst modernisierte Villen und Einzelhäuser, kein einziges Mietshaus und jeder hat seine 2-3 polierte Wägen in der Garage.

Ständig muss ich mir Diskriminierungen wie "Landei" anhören. Dabei bin ich nichtmal ein Landei, sondern sehr modern und kleide mich ziemlich sexy, habe berufliche Connections bis nach Amerika und die anderen Leuten vom Land sind meist auch keine "Bauernseggel" mehr. Mir reicht es solangsam mit diesen dummen Vorurteilen, als können wir nichts, sind zu dumm, würden nicht studieren, ja als hätten wir nichtmal Sprachkenntnisse. Mann o Mann. Echt eine harte Erkenntnis, dass Leute immer plemm plemmer werden.

Wir brauchen nicht zwangsläufig ein Auto auf dem Land, weil der Markt 3 Minuten vor der Türe liegt. Da bekommt man natürlich nicht allen unnötigen Schnickschnack, aber wer braucht das schon? Ich brauche keinen Sekt in 5 verschiedenen Geschmacksrichtungen. Außerdem hat man auf dem land niemals Autolärm, Smog, kann nachts ohne Lärm einschlafen. Schon das allein, ist mir der Luxus des Landlebens wert. Wer das nicht schätzt oder braucht, hat eben Pech gehabt.

Ehrlich, ich kann auf Großstädter nicht neidisch sein. Die Kluft der Armen ist dort viel größer. Viele meiner alten Freundschaften sind in die Großstadt gezogen, ja warum? - Weil sie natürlich kein Geld haben, und arme Schlucker und Studenten sind, auch noch mit über 30 und 40 und sich ein schickes Haus auf dem Land niemals leisten könnten!
Die Frage ist also, wo die wahren Bauern heutzutage wohnen?

Und nein, selbst in einer Kleinstadt kennt nicht jeder jeden. Nichtmal die Nachbarn. Eben deswegen, weil jeder in seinem eigenen Haus wohnt. Vielleicht solltest du dir mal wirklich ein Bild von einer Kleinstadt machen.
 
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  • #16
Für mich spielt der Unterschied Stadt-Land eine entscheidende Rolle-ich sage habe immer Männern abgesagt, die ländlich wohnen. Und sie stets darauf hingewiesen, dass ich in meinem Profil geschrieben habe-bitte nur ein Mann aus der Großstadt. Man könnte mir ein Schloss auf dem Lande schenken und den dazu gehörigen Prinzen-nein, danke. Lieber in einer Mietwohnung in der Stadt mit einem Partner, der Stadtmensch ist.

Dazu muss ich sagen, ich bin geboren und aufgewachsen in der Stadtmitte einer europäischen Metropole. Ländlich selbst nur zu Besuch zu sein, tut mir nicht gut und ich fühle mich ganz unwohl dabei.

Einmal habe ich mich doch in einen tollen Mann verliebt, der ländlich wohnt und in der Stadt arbeitet. Ein Zusammenleben hätte bedeutet-ca. 20 km. entfernt von der Stadt auf dem Land in einem schönen ausbezahlten Eigentumshaus mit ihm zu leben-das habe ich probeweise gerade mal 2 Wo. ausgehalten. Trotz Liebe hatte ich das Gefühl, ich kriege keine Luft-es war psychisch bedingt. Das Leben auf dem Land ist für mich reines Gift. Das können manche nicht verstehen-ich finde es aber echt schlimm, nicht in einer Großstadt zu leben.

Der besagte Mann hat jedoch eine hübsche junge Frau geheiratet und beide haben eine Familie gegründet und leben auf dem Lande. Sie scheinen glücklich zu sein-die Frau kommt aber auch vom Lande und wollte nur Hausfrau und Mutter sein-und das hat sie auch so gut im Leben verwirklicht.

Ich stelle es mir auch sehr schwierig vor, als Mutter von kleinen Kindern arbeiten zu gehen (in die Stadt), wenn man irgendwo tief auf dem Lande lebt und pendeln müsste.

So ein Leben auf dem Lande ist bestimmt toll für Menschen, die traditionell leben wollen.

w/39
 
  • #17
Hui, liebe w39

pass auf dass es Dir nicht in die Nase regnet so wie Du sie trägst

Ich stelle es mir auch sehr schwierig vor, als Mutter von kleinen Kindern arbeiten zu gehen (in die Stadt), wenn man irgendwo tief auf dem Lande lebt und pendeln müsste.

So ein Leben auf dem Lande ist bestimmt toll für Menschen, die traditionell leben wollen.

[mod]

Lass man, hier aufm Land ist es sogar einfacher als Mutter arbeiten zu gehen. Hier gibt's sowas wie soziale Netzwerke, Nachbarn, Vereinskameraden, die einen nicht nur kennen sondern eben auch mal aushelfen wenn man mal kurzfristig wo hin muss oder die Erzieher mal wieder streiken. Es gibt hier viel Gegend, auslauf für die kurzen- also fällt auch die Dauerbespassung weg (all das was Du als Städter liebst wie Clubs etc. interessiert Kinder nicht so wirklich.

Klar Du würdest eingehen aufm Land- ich in der Stadt. Nur mach ich Deine Lebensweise nicht madig und unterstelle nicht Dinge die ich gar nicht wissen kann.

Und genau deshalb passt Stadt/Land tatsächlich schlecht.

Gruss Kalle, bekennendes Landei
 
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