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Gast

  • #1

Unterhalt abziehen, wenn Kinder mit unterhaltspflichtigem Elternteil 3 Wochen im Urlaub sind?

Es soll eine Regelung geben, dass es dem Unterhalt zahlenden Elternteil möglich macht, seine Unterhaltszahlungen partizell um x % zu kürzen, wenn die Kinder mind. 2-3 Wochen mit ihm in Urlaub sind. Denn dadurch fallen auch bei - nenne es der Einfachheit halber mal die Mutter- weniger Kosten für Verpflegung, Wäsche, Energiekosten etc. an. Wer hat damit Erfahrung oder wo bekommt man Informationen?
 
  • #2
Mir erscheint der Zeitraum von 2-3 Wochen Urlaub so kurz, dass er nicht unter die Regelung fallen wird, aufgrund eines längeren Aufenthalts beim Umgangsberechtigten den Unterhalt zu kürzen. Bedenke, dass der normale Umgang, also Wochenenden und einschließlich der üblichen Urlaubsanteile beim Umgangsberechtigten, bereits in der Unterhaltsberechnung Berücksichtigung gefunden hat, also geradezu vorausgesetzt wird.

Bedenke ferner, dass der Großteil der Unterhaltskosten nicht gerade Essen und Wäsche betrifft, sondern unveränderliche Beträge für Miete, Kleidung, Fahrtkosten etc.

http://www.ehescheidung24.de/blog/2007/07/10/kuerzung-unterhalt-wenn-kind-bei-dem-umgangsberechtigten/

daraus zitiert: "wenn sich das Kind während der Ferien über den üblichen Zeitraum hinaus beim Umgangsberechtigten aufhält" -- das dürften deutlich MEHR als 3 Wochen sein, wenn man davon ausgeht, dass es der Regelfall sein wird, die Hälfte des Jahresurlaubs mit dem Kind zu verbringen.

Versuche vielleicht, Dich gütlich mit der Unterhaltsberechtigten zu einigen, zum Beispiel, dass sie Dir Euro 150,00 für das Essen und Trinken des Kindes gibt.
 
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  • #3
...In der Unterhaltsberechnung Berücksichtigung gefunden hat - naja! Da ist es sowieso so, dass Kinder von Männern mit hohen Gehalt mehr wert sind, als Kinder von Männern mit niedrigem Gehalt... Schon erstaunlich!
 
  • #4
@#3: Ja, eine der bizarrsten Regelungen überhaupt. Da stimme ich Dir zu. Völliger Quatsch!
 
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  • #5
Na super! @ 3 und @ 4....das ist nicht bizarr. Würden die Kinder bei dem "vielverdienenden" Elternteil leben, hätten sie ja auch den entsprechenden Lebensstandard. Warum soll das anders sein, wenn die Eltern sich nicht mehr verstehen? Diese Einkommensabhängige Unterhaltspflicht ist eine (für die Kinder) sehr faire Lösung. Ich finde es bizarr, dass diese Elternteile immer wieder darüber meckern und es ihren eigenen Kindern nicht gönnen!!!
Aber zur Frage: 3 Wochen Urlaub sind sicherlich kein Grund den Unterhalt zu kürzen. Die fixen Kosten fallen ja auch in dieser Zeit an und Urlaube sind eben (wie oben auch schon gesagt) in den monatlichen Unterhaltszahlungen berücksichtigt.
 
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Gast

  • #6
Klar #5 - mit diesem Unterhalt, den Frau bekommt und nicht für die Kids aufwenden muss - kann sich sie super einen eigenen Urlaub finanzieren. Wenn man davon ausgeht, dass es mal mind. 2 Kinder im Alter zwischen 11 und 17 sind...
 
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  • #7
@6...super! Das kann niemand im ernst glauben....Kinder zwischen 11 und 17 benötigen schon einiges an monatlichem Unterhalt (Hobbys, Kleidung, Fahrkarten, Schulbedarf, Miete...etc.) ich habe selbst zwei Kinder (13 und 16). Vom Kindesunterhalt könnte ich nicht in den Urlaub fahren. Vielleicht sollten Eltern, die getrennt leben, mal weniger den Lebensstandard des ehemaligen Partners analysieren und sich mehr auf die Betreuung ihrer Kinder konzentrieren. Die haben nicht darum gebeten zwischen diesen Fronten zu sein und auf ihrem Rücken wird es ausgetragen.
 
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Gast

  • #8
@7: ich habe auch anteilig den Unterhalt für die 3 Wochen Urlaub gemeint, den die Mutter nicht für die Kids aufwenden muss, da die Kids nicht da sind. Und in dieser Zeit fallen weder Verpflegung, noch Schulbedarf noch Wasserkosten an) Und für diesen Betrag könnte Frau sich einen netten Urlaub leisten! So war das gemeint! Wenn wir mal von Größenordnungen von einer Unterhaltszahlung von ca. 700-800,- /Monat ausgehen, und da stehe ich zu!
Und wie oft kommen die Mütter und wollen noch zusätzliche Zahlungen zu Hobbies (neues Fahrrad) zum Schulbedarf (Schulbücher) zu Zahnspange, zu Familienfeiern wie Kommunion/Konfirmation etc. Dann muss damit auch Schluß sein!
 
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Gast

  • #9
@8
und dann nicht zu vergessen das die Frauen in einigen Fällen auch noch Unterhalt bekommen.
Dann hat der Mann einen Selbstbehalt von 960,00 EUR, von dem er sich dann noch an Kosten wie Zahnarzt, Landschulheimt etc. beteiligen soll. Ist dann schon witzig wenn der Mann am WE die Kinder hat und ihnen einen Ausflug bieten möchte ( Zoo ) der mal eben für drei Personen 100,00 EUR und mehr kostet. Wenn man dann noch einen richtigen Glücksgriff gelandet hat, wohnt die Frau mit den Kindern im finanzierten Haus. Und dann soll ich von den paar Mücken meine Kinder 3 Wochen unterhalten ohne Anspruch auf die Zahlungen für quasi nicht genutzten Zeitraum zu haben. Bravo. Und wer mir jetzt hier allen ernstes erzählen möchte, dass die Parteien bei Zahlungsverpflichtungen einzig an die Versorgung des Kindes oder der Kinder denken, dem kann ich nur mit einem müden Lächeln entgegnen. Und zum Schluss ist der Vater immer der, der ins Leere schaut. So ist unsere Rechtsprechung. Zudem wenn es ums Geld geht gehts auch immer um die eigene Existenz und nicht nur um die der Kinder und so wirkt sich auch die Rechtsprechung gegenüber den Müttern aus. Das ist leider so. Ich kenne leider mehrer Fälle in denen alles den Bach herunter geht und der Mann weder vor noch zurück kann und die Frau den Unterhalt für sich und die Kinder einstreicht und noch zwei Nebentätigkeiten nachgeht. Sicherlich gibt es auch Fälle wo die Männer sich einfach davon stehlen ohne Verantwortung zu tragen, ja das geht sicherlich nicht und gehörte bestraft aber es gibt auch Fälle in denen verantwortungsvolle Väter ausgesaugt werden und ihnen die Existenzgrundlage entzogen wird. Ich persönlich würde rechtlich alle Hebel in Bewegung setzen, dass die Kinder bei mir blieben. Denn wenn ich dann nur Brot und Wasser zu mir nehmen kann, weiss ich wenigstens warum.
 
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Gast

  • #10
@9: Stimmt!!! Doch das alles wollen die ach so "lieben und hochanständig moralisch einwandfreien" Ex-Frauen nicht sehen. Nein, sie haben ja nur das verlangt, was ihnen vom Gesetz her zusteht. Doch an die Lebenqualität und an die Erhaltung des Lebensstandards des Mannes - daran ist schon garkeine Ex, geschweige denn das Recht interessiert. Leider gibt es zuviele raffgierige und bisweilen zusätzlich faule Frauen, die sich auf Kosten des Ex - am besten noch in Koop mit dem Neuen ein tolles Leben finanzieren (lassen). Ach #9 - wie können wir da etwas ändern? Es muss doch noch mehr Väter in dieser beschi... Situation geben?
 
  • #11
#6 ich bin sicher, die meisten hätten kein problem, wenn sie monatlich eine genau detailierte rechnung bekommen würden, was für die kinder aufgewendet wurde und welchen teil davon die mutter bezahlt.
Den kindern gönnt man es, aber der mutter nicht und ganz klar steigt der lebensstandard der mutter beträchtlich durch die zahlungen des vaters, da brauch mir keiner was erzählen, ich bin so ein kind und meine mutter war 12 jahre zu stolz ihr recht einzuklagen. Die nachzahlung und die übernahme der alimente durch das jugendamt ist nich nur mir zu gute gekommen. Man muss das ganz objektiv sehen.
 
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Gast

  • #12
@10: Das wäre doch mal eine Idee - aber auch davor werden sich die Frauen drücken oder die Kosten für Whg. und Nebenkosten überproportional den Kindern zuordnen. Vor allem interessant, welchen Teil die Mutter bezahlt!!!

Danke Thomas für das ehrliche Statement!
 
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Gast

  • #13
Bald sind doch Wahlen .... und könnt Euch die Herrschaften der Gesetzesbildung aussuchen. Wenn jeder Geschädigte Ehemann eine Protestpartei wählt, sind das auch Stimmen, die fehlen. So wie dem Ex-Mann das Geld, selber überleben zu können.
 
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Gast

  • #14
Mein Vater gab mir einen guten Rat auf den Weg.
Er sagte zu mir:"Junge heirate erst, wenn du dir die Scheidung leisten kannst" ;-)
Sicherlich etwas gemein aber in der Realität siehts ja teilweise so aus. Es ist eine traurige Entwicklung. Werte werden in keinster Form geachtet auch wenn das Gesetz sich darauf gerne beruft und das Kind an erste Stelle setzt, wo es auch definitiv hin gehört. Aber mal wieviel Kapital wird hier zu lande dadurch verbrannt, das einem der Partner die Existenzgrundlage geraubt wird und Häuser oder sonstige Vermögensgegenstände nicht mehr gehalten werden können und schlimmsten falls verschachert werden müssen. Wenn ein Mann oder eine Frau ein Haus bauen oder kaufen, so ist die natürlich in erster Linie für die Familie aber in zweiter Linie für die Kinder und ihre Zukunft. Und was passiert mit solchen Werten? Sie werden dann zwangsversteigert. So siehts aus! Ich habe mein Haus inkl. Möbel, Autos etc. alle eigenständig gekauft. Davon kann mir keine Ehefrau etwas nehmen. Wenn ich nicht alles alleine hätte finanzieren können, hätte ich es auch nicht gemacht! Na gut und verheiratet bin ich ja auch noch nicht ;-) aber wenns denn passiert ist alles geregelt.
Ist doch traurig das man solche eine Angst um seine Existenz haben muss. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Männer noch bei ihren Frauen sitzen nur wegen Haus und Hof. Und wenn ich dann noch lese das fast 10% der neugeborenen Kinder Kuckukskinder sind dann wird mir schlecht. Dennoch würde ich heiraten und Kinder in die Welt setzen denn es gehört zum Leben und ist Leben auch wenn einem im Scheidungsfall als Mann meist von diesem Leben nicht mehr viel bleibt, leider.
 
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susann

  • #15
Also ich kenne keine Frau die durch den Kindesunterhalt reich geworden ist. Der Lebensstandart sinkt doch nach einer Trennung für alle Beteiligten. Vielleicht gibt es Frauen die sich am Unterhalt "bereichern" aber es gibt auch Männer die weniger zahlen als sie könnten. Bevor mein Mann die Familie verlassen hat ging es uns allen gut. Nachdem er weg war, ging es nur noch ihm gut. Wenn er jemals eines der Kinder mit in seinen Urlaub nimmt, (und das tut er schon seit 7 Jahren nicht)würde ich die Finanzen auch nicht neu regeln. Es gibt so viel Unvorhersehbares was mich finanziell immer wieder neu belastet und meinen geschiedenen Mann auch nichts angeht. Außerdem wird der Bedarf auch nicht neu berechnet wenn ich mit den Kindern im Urlaub bin, obwohl "Mann" doch davon ausgehen kann, dass die finanz. Belastung dann wesentlich höher ist. Übrigens sind die meisten verarmte Familien in Deutschland die Alleinerzieherfamilien. Warum kann das Wohl der Kinder nicht beiden Eltern weiterhin amHerzen liegen. Selbst wenn die Mutter mal 10 Euro im Monat mehr hat, so hat sie doch auch ungleich mehr Arbeit mit den Kindern. Eine anhaltende Sressituation aufgrund von Existenzängsten tut der Mutter auch nicht gut und somit auch nicht den Kindern. Wenn man ab und zu mal überdenkt um welche Summe es im Einzelfall gerade geht, merkt man häufig das sich nur um Pienatz dreht. Viel zu oft ist Mißgunst und Rache die einzige echte Motivation für solche Diskussionen.
 
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Gast

  • #16
Ich kenne solche Frauen, die sich bereichern und auf Kosten des Ex leben - und das sehr gut, ohne arbeiten zu müssen! Wenn dein Mann sich nicht um die Kinder kümmert, dann ist das leider Pech für dich wie für die Kinder. Doch wenn ein Mann regelmäßig (entsprechend viel) Unterhalt zahlt und sich zusätzlich regelmäßig um die Kinder kümmert - vgl. #9 - dann sind es doppelt und dreifach so viele Kosten. Und mal ehrlich - es wird auch vom Vater erwartet, dass er mind. ein Kinderzimmer vorhält, Essen bezahlt, Ausflüge - das kostet zusätzlich zum Unterhalt nochmal eine ganze Stange Geld. Bitte liebe Exfrauen und Mütter - denkt auch darüber mal nach. Das hat nichts mit Mißgunst und Rache zu tun - sondern ist leider Realität!
 
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