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Gast

  • #31
Ich würde auch die Tochter nicht zwingen so "umgänglich" zu sein wei die breite Masse, manche mögen's so, manche so, wichtig ist, dass man ihr selbstvertrauen stärkt, zu ihr steht und ihren intellekt fördert. Der rest kommt von alleine.
Du könntest ja auch herausfinden ob sie bestimmte vorlieben oder hobbies hat (musik, künstlerisch, sportlich...) und sie fragen ob sie einem verein beitreten will. Mit Menschen die sich für ähnliches interessieren kommt man von ganz alleine ins gespräch.
Falls sie noch keine hobbies hat kannst du ihr ja ein paar sachen aufzeigen die sie ausprobieren kann (und lassen kann wenn es nichts für sie ist). Auch wenn sie sehr introvertiert ist und zB nur gernie liest gibt es trotzdem bestimmte bücherclubs oder foren im internet wo solche sachen besprochen werden das kann dann sogar in einer Harrypotter verkleidungsparty enden usw. es gibt 1 mio möglichkeiten das zu tun was einem gefällt

Viel Erfolg ich bin mir sicher deine Tochter geht IHREN Weg
M28
 
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Gast

  • #32
Ich habe in dem Alter meine Tochter sie nicht mehr als nettes Mädchen bezeichnet, sondern als junge Frau, die schon in der Pubertät steckt. Für mich lesen sich die Zeilen der FS, als ob sie ihr Kind selber noch als kleines Mädchen sieht, was sie mit 14 einfach nicht mehr ist.

Ich frage mich auch, warum seitens der Eltern nicht schon früher was unternommen wurde, um das Kind z.B. auf Hochbegabung usw. zu testen, bzw. früh ihre Motorik usw. zu fördern. Kinder, die sich so verhalten, wie die FS es beschreibt, fallen ja schon in der Kita bzw. in der Grundschule auf.

Warum ausgerechnet die FS jetzt erst darauf kommt, andere Menschen, z.B. hier im Forum, nach Hilfe zu fragen, erschliesst sich mir nicht. Dafür gibt es doch Fachleute bzw. auch erstmal Lehrer oder Beratungsstellen vor Ort.

w
 
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  • #33
Die Schulen und Lehrer würde ich raushalten, da nur die wenigsten kompetent genug sind, um ein Lernschwäche, etc. zu erkennen. Lehrer diagnostizieren gern ADS/AD(H)S, wenn ein Kind nicht dem "Normalfall" entspricht. Und wer tut das schon! Vielleicht suchst du ersteinmal den Kinderarzt (ist nämlich bis 18 für die Kinder zuständig) auf und bittest um Hilfe, bzw. Überweisung an einen Facharzt. Generell würde ich dieses Problem nicht so hochkochen lassen. Jeder von uns hat seine komischen Momente und Zeiten!
 
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Gast

  • #34
Liebe FS-Eltern,
ich würde meine Tochter erstens in Ruhe lassen, zweitens in Ruhe lassen, drittens in Ruhe lassen !
Wenn sie beispielsweise hochbegabt ist - dann kann sie bei den Normalbegabten keine befriedigenden Kontakte finde, weil die nicht ihre Peergruppe sind. Punkt. Ihr schreibt nirgendwo, dass eure Tochter euer - sorry für das Wort - übergriffiges Verhalten mit dem ihr Pseudo-Kontakte aufgezwungen werden von euch fordert! Denkt mal in eine andere Richtung !
 
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Gast

  • #35
Klar, man würde auch Mozart zum Therapeuten jagen und Beethoven heute als Fehlbildung abtreiben. Vielleicht ist diese Introvertiertheit einfach Hochbegabung. Vielleicht wird aus ihr mal eine berühmte Künstlerin. Eventuell ist sie übersensitiv. Es kann auch sein sie ist als einzige als Kind aus besserem Hause verschrieen. Ich wurde auch in der Schule geschnitten. Kinder können zueinander ganz schön grausam sein. Es kann aber auch einfach ein Entwicklungsschub sein der sich so äussert dass sie sich zurück zieht und lieber für sich ist. Grössere Gedanken würde mir machen womit sie sich geistig beschäftigt und was sie allein als befriedigende Zeit empfindet.
 
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Gast

  • #36
Ich finde, das ganze klingt beunruhigend!
Ein Mädchen, dass den Erwartungen anderer, vor allem der Eltern, nicht entspricht.
Zu introvertiert, kontaktarm, verträumt und langsam.
Dann noch die schlechten Leistungen in der Schule mit Ausnahme einiger Fächer, wo die Tochter anscheinend sehr begabt ist.
Es kann gut gehen und das ganze wird sich im frühen Erwachsenenalter "rauswachsen".
Dennoch würde ich an eurer Stelle den Weg zum Psychotherapeuten wählen.

Denn: die Schilderungen erinnern mich an meine Kindheit und Jugend!
Ich war genauso wie das hier beschriebene Mädchen.
Am schlimmsten war für mich zu verkraften, dass ich die Erwartungen meiner Eltern nicht erfüllen konnte und meine Mitschüler mich mobbten, weil ich in ihren Augen dumm war.
Man sprach mit oft nicht mit meinem Vornamen an, sondern rief mich verächtlich beim Nachnamen. Ansonsten war ich der Esel oder Affe.

Ich hatte irgendwann kaum noch Selbstvertrauen.
Mein Selbstwertgefühl zerbrach endgültig, als ich nach einem miesen Abitur mit der Durchschnittsnote 3,6 ins Berufsleben einstieg. Schon in der Ausbildung wurde verbal auf mich eingeprügelt, weil ich sehr langsam und unkonzentriert bin.
Das Scheitern setzte sich so fort, denn irgendwann wird das zum Selbstläufer. Mit jedem neuen Job sank mein Optimismus, dass es dieses Mal besser werden würde.

Ich wünschte, man wäre in meiner Kindheit und Jugend mehr auf meine Bedürfnisse eingegangen und hätte versucht, mit mir an meinen Defiziten zu arbeiten.
Bei mir liegt wahrscheinlich eine nicht erkannte Lernbehinderung vor (ADS wurde ausgeschlossen).

Bitte lasst das nicht so laufen, sondern lasst die Probleme eurer Tochter professionell abklären!