• #31
Für mich haben Männer mit einer dunklen Seite nichts mit SM und BD zu tun. Es ist eher eine mentale Haltung. Sie können unglaublich charmant sein, die Frau für die Zeit wie eine Königin auf Händen tragen, Sklave der Frau sein und Herrsche des Spiels.

Sie habe es nicht nötig, einer Frau Gewalt anzutun, denn sie sind keine Würstchen. Sie sind lustbetont und wild und poetisch manchmal auch, aber doch nur ein Geschenk auf Zeit.

Ja, sie können sogar verknallt sein, ihre Süße morgens ausschlafen lassen und Croissants vom Bäcker mitbringen.

Frau kann sich an ihnen erfreuen, wie am letzten warmen Sommerabend, und dann sind sie irgendwann wie Geister im Nebel verschwunden, weil sie einfach nicht anders können.

Aber eine lange Ehe zu erhalten, ist ihre Sache sicher nicht.

Frau muss sie genießen und ziehen lassen und manchmal ein bisschen in Erinnerungen schwelgen, die leicht bittersüß sind.


(Heijeijei, jetzt ging die Erinnerung aber mit mir durch…😌)
 
  • #32
Wobei kommen sie besser!?Härtere Egoistische Gangart ohne Rücksicht oder einfühlsam und auf ihrem Orgasmus bedacht.
Lieber @totti83 , immer mal wieder habe ich einen Beitrag von Dir gelesen, und das Gefühl, dass sie bei mir auslösen, - es macht mich traurig- auch wehmütig. Da scheint ein sehr verletzter Mann am anderen Ende der Leitung zu sitzen. Jemand, der eine Kränkung erlitten hat, und darüber einfach nicht wegkommen kann. Jemand, der eine zarte Seele hat, aber gleichzeitig total wütend und angepi**t ist, von den Frauen???, vom Leben???

Meine Alarmlampe geht gleichzeitig auch immer an, wenn ich Dich lese. Ist da jemand, der so gefrustet ist, dass er irgendwann die Kontrolle verliert?

Glaub mir, fast jeder hat schon mal so richtig ins Klo gegriffen. Manchmal nur ein bisschen, aber einmal auch so richtig schön tief rein. Das Leben kann ne harte Nummer sein, und eigentlich kriegt jeder mal eins reingewürgt, auf die eine oder andere Art und Weise.

Aber was macht man nun? Verharren und vor sich hin giften, den Frauen übelst grollen? (Ich behaupte nicht, dass Du das tun wirst, es ist eher leise Sorge…)

Irgendwie fühle ich bei Dir etwas Ungutes, dass nur noch nicht durchgebrochen ist. Ich möchte Dir raten, Dich auf den Weg zu machen, Dich zu entwickeln und dem Guten und Liebevollen eine Chance zu geben. Deine Verletzungen aufzuarbeiten, Dich selbst besser kennen zu lernen.

Ich rate Dir zu einer Therapie. Ganz ernsthaft. Du hast gute Chancen, denke ich, glücklicher zu werden. Vielleicht mit einem guten, warmherzigen Therapeuten.

Ich war als junges Mädchen schüchtern. Meine Kindheit war nicht rosig. Und ich hatte einen großen Schwarm. Ich war schwer verliebt. Und hatte eine gute Freundin, die vielleicht keine so gute Freundin war. Meine Schwärmerei hat ihn für sie erst interessant gemacht. Sie war schon wesentlich weiter entwickelt, und sie hat ihn sich gekrallt. Tja, da saß ich nun, mit meinem geknickten Herzen. Ohne Ihn, und was noch viel schlimmer war, niemals hat sie auch nur ein Wort der Entschuldigung an mich gerichtet.

Sie war eine sehr hübsche Asiatin. Was sollte ich tun? Für immer auf alle Asiatinnen sauer sein? Nein, ich finde sie auch heute noch sehr schön. Für immer auf alle Männer sauer sein? Nein, so ist es eben. Manchmal ist der Zeitpunkt nicht der richtige, manchmal nicht der Mensch.

Man hat ja nur das eine Leben, und man kann sich entscheiden, zu versuchen, weiter zu gehen, seine Erfahrungen zu machen und trotz aller Erschwernisse, sein Leben gut zu leben.

Ich hoffe, ich bin Dir nicht zu nahe getreten, vielleicht liege ich ja auch total falsch und ich wünsche Dir nur Gutes.
 
  • #33
Er hat sich z.B. gewünscht, dass ich mit anderen schlafe. Absolut nicht vereinbar mit meinen Wertvorstellungen. Ich kann es bis heute nicht verstehen, dass man es geil findet, wenn seine Freundin mit einem anderen schläft.
Ich bin bis heute 100 % überzeugt, dass ein Mann der tiefe, ehrliche und wahre Liebesgefühle für seine Partnerin empfindet, nicht mal daran denkt, sich zu wünschen, dass sie mit anderen Männern schläft. Alleine beim Gedanken würde sich ihm der Magen drehen.
Sehr wahrscheinlich hat er dich nicht so sehr geliebt und war bereit, dich zu teilen. Eine Frau, die er vom ganzen Herz liebte, würde er exclusive für dich haben wollen.

Sexuelle Experimente machen Männer gerne entweder mit Prostituirten oder Frauen mit denen sie keine Partnerschaft führen wollen.
 
  • #34
@totti82: Nicht jeder einfühlsame Mann hat Bock, die Frau zum Orgasmus zu bringen und manche Frauen kommen nur bei härtem Sex. Da sieht man wieder, dass Männer kaum Ahnung von der weiblichen Lust haben.
An Einfühlsamkeit ist nichts geil, auch nicht für Frauen. Eine Frau, die wie ein Käfer daliegt, ja gut, mags geben, aber dann such dir eben Frauen über 30 und keine Girlies mehr, die absolut gar nix können und auch keine Erfahrung im Bett haben. Das ist nervig, sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
 
  • #35
Ich hab bei Männern mit dunkler Seite gar nicht an den Sex an sich gedacht oder an Bondage oder ähnliches. Sondern an Männer, die sich wie Arschlöcher verhalten
Witzig. Ich habe überhaupt nicht an Männer gedacht, die entweder kriminelll sind oder sich sonstwie machomässig verhalten, sondern nur an BDSM. Deswegen war ich überrascht, dass die Nummer auf der Motorhaube hier aufgezählt wurde oder, dass sich @Tom26 hier sofort als angesprochen einreihte. Wäre mir neu, dass er auf BDSM steht.
Also @ Medusa_ wäre schon interessant zu wissen, von welchen dunklen Seiten Du sprichst. Ist es die harmlose Nummer auf der Motorhaube, der tätowierte Hells Angel, der Knasti oder träumst Du von Bondage und Auspeitschen? Wobei es bei Letzterem ja auch unterschiedliche Ausprägungen gibt.
W, 55
 
  • #36
Übrigens kann eine Frau durchaus auch erregt werden wenn ihr dabei „Schmerzen“ zugefügt werden, zb. haue und danach genau diese Stelle streicheln, das kribbelt noch nach und einem Mann kann es erregen haue auszuteilen.
Ich glaube Du verwechselst da was in Deinem jugendlichen Leichtsinn. Obwohl Du schon 26 bist. Wenn Du das möchtest und Dein Mann würde das möchten, wäre alles zwischen Euch wunderbar. Zumindest was den Sex betrifft.

Die meisten Frauen erleben keinen Höhepunkt beim Raus-rein-Spiel, vor allem dauert das meistens auch nicht lange.
Woher weißt Du das? Bist Du dabei? Es gibt nicht nur entweder oder. Die Penetration an sich braucht doch auch gar nicht lange zu dauern, kann sie aber. Ich selber möchte keinen Mann der einen Ständer kriegt wenn er mir eine Ohrfeige gibt und auf Schmerzen kann ich gut verzichten. Ich will auch nicht gefesselt werden und fessel selber auch nicht. Somit gehöre ich auch zu den wenigen Frauen, die kein feuchtes Höschen bei Mr. Grey bekommen, sondern anfangen zu gähnen. Dafür stehe ich auf wundervollen Raus-Rein-Sex, was aber voraussetzt, dass der Mann meine Begierde weckt und ich bei ihm.

So las ich es schon im alten Gesundheitsbuch meiner Eltern aus den 60ern glaube ich. Dort stand:"Es ist sinnlos es zu versuchen, bevor die Scheide nicht feucht genug und das Glied nicht erregiert ist."

Es fängt meiner Ansicht nach immer damit an, seine eigene Sexualität zu kennen und zu leben. Dann kann ich mich auf die Suche nach einem Partner begeben, mit dem ich das gemeinsam erleben kann. Dafür haben wir doch unseren Trieb.

Keinen Hinweis auf BDSM aber auf eine Neigung zu nicht greifbaren Typen gibt dieser Thread der FS
Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Ich hab auch mehr zwischen den Zeilen gelesen als drinstand. Eigentlich schreibt sie hier nur, die Männer die sie sexuell ansprechen sind entweder vergeben oder mit einem Bein im Knast oder Versager in ihren Augen. Und die Männer in die sie sich verliebt hat, fand sie trotzdem nicht reizvoll.
 
  • #37
Guten Morgen. Danke für die vielfältigen Inputs. Ich finde es so spannend, wie unterschiedlich eine Frage in diesem Forum interpretiert werden kann. Interessant sind auch Eure Ansätze, wo Ihr die ganze gesellschaftliche Problematik dahinter erkennt und analysiert... :)
Ich wollte mich eigentlich nicht so detailliert darstellen, da ich vor allem wissen wollte, ob es vielen ähnlich geht, aber da Ihr so viele Fragen gestellt habt, werde ich noch genauer darauf eingehen (bitte entschuldigt, wenn ich nicht alle Fragen beantworte):
Mein Problem besteht darin, dass meine Persönlichkeit zu meiner Sexualität gar nicht passt. Im realen Leben habe ich eine ziemlich anständige Lebensweise und einen anständigen Beruf. Mein Lebensprinzip: Tue immer das, was deiner Intuition nach gut ist. Eine von Euch hat gefragt, woher ich diese Einstellungen habe. Vor allem durch Erziehung vermittelte Werte, denen ich in den späteren Jahren nicht verraten konnte...
Meine Sexualität funktioniert ganz anders. Da erregt mich jede Szene, wo ich eine versaute "Bad woman" bin (wie realwoman erwähnt hat, Switch vom Engel zum Miststück). Und der Mann muss mich auf verschiedene Art und Weise (durch Blick, Worte, Berührung und alles andere) sexuell extrem manipulieren und ein richtiges Kopfkino bei mir machen können, sodass dieser Switch zum Miststück passiert. Dafür muss er weder Arschloch sein, noch Sadist. Ja, selbstverständlich erwarte ich auch Dominanz, sehr starke Dominanz, damit er meinen starken Geist zähmen kann. Aber ich mag keine extremen Handlungen und starke Schmerzen. Ich brauche eher natürliche Dominanz (wobei ich gewisse "mildere Spiele" nicht ausschliesse). Daher würde ich mich nicht einer BDSM-Gruppe anschliessen. Ich habe schon ein Paar solche Webseiten gesehen. Da sind vor allem Menschen, die dazu stehen, was sie beim Sex lieben. Das ist im Mittelpunkt ihres Lebens. Sie gestehen es und zeigen es der Welt. Das erschreckt mich irgendwie. Ich möchte nicht meine Sexualität zum Mittelpunkt meines Individuums machen. Ich mag meine mysteriöse/doppelte Art. Nein, ich bin kein Feigling, im Gegenteil, aber ich begreife, dass ich nicht öffentlich dazu stehen will, was ich bin... Und ehrlich gesagt, mir gefällt meine wechselhafte komplizierte Art – ich möchte mich nicht künstlich verändern, nur weil andere so und so sind... Nur einen passenden Partner finde ich nicht, da die Männer, die mich bisher sexuell angesprochen haben, in der Regel keine zuverlässigen Männer waren (und ich musste dann die Braven nehmen)... Aber ich glaube Euch, dass es auch anders sein kann....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #38
So las ich es schon im alten Gesundheitsbuch meiner Eltern aus den 60ern glaube ich. Dort stand:"Es ist sinnlos es zu versuchen, bevor die Scheide nicht feucht genug und das Glied nicht erregiert ist."
Ja da hast du recht, gibt allerdings auch Gleitgel und ohne Erektion klappt es natürlich nicht, deshalb sollte man aufeinander Lust haben.
Ich muss meinen Mann nicht viel berühren, das passiert automatisch zb. wenn man sich küsst, er mich anfasst etc.
Also meine Freundin kommt zum Beispiel auch nicht beim penetrieren... ich habe nicht geschrieben, dass das auf alle Frauen zutrifft. ;)
Wäre vermutlich einfacher wenn es bei der Frau so auch klappt.
Mir ist das auch zu wild wenn mein Mann da noch rumfummelt während der Penetration, er ist kein Typ für langsam, vermutlich ist es deshalb schnell vorbei.
Im Moment läuft es allgemein und sexuell wieder sehr gut mit uns.🥰
Früher habe ich ihm Dinge verboten zu tun, nach einer Geburt ist man dann doch ein wenig abgestumpfter und er darf nun, darüber hat er sich sehr gefreut. Für meinen Geschmack dürfte er noch weiter gehen, das möchte er aber nicht.
Wie bereits oben beschrieben, ist es für ihn erregend wenn er sieht, dass das was er macht mir große Lust bereitet, nicht wenn ich Schmerzen spüre (durch ihn verursacht - soll aber solche Herren der Nacht geben). Ich finde es sollte auch so sein, dass man Spaß hat wenn man seinen gegenüber während des Geschehens große Lust bereitet und beide auf ihre Kosten kommen. Härter angefasst werden möchte ich erst seit nach der Geburt am Anfang hatte ich das meinem Mann untersagt, da war ich wohl die Blume 🌻;)
Man kann die Frau auch erst kurz ✌ (ohne Höhepunkt) und dann penetrieren... für den Mann zielführend, für mich persönlich zu wenig (kann man mal machen - Quickie), ich muss nicht immer kommen, Frau kann auch Spaß haben ohne zu kommen, ich möchte allerdings keine wandelnde👝🐱 für meinen Mann sein. (Bin ich natürlich auch nicht, er gibt sich viel Mühe)

Thema Bad Boys, können dich in Schwierigkeiten bringen und viel Kummer bereiten. Meine Freundin hatte letztens einen, der war sehr gut im Bett allerdings so ein Lügner (zb. Hat er sich 8 Jahre jünger gemacht (28 vs. 36), sie hat es trotzdem nicht beendet 🤷‍♀️, war schon aufregend mit ihm, aber nichts stabiles, ständig Drama)😕 er hatte zudem krumme Geschäfte am laufen, war schon ein „Ladykiller“ der Kerl, ständig haben Frauen angerufen.👎
 
  • #39
Ja, selbstverständlich erwarte ich auch Dominanz, sehr starke Dominanz, damit er meinen starken Geist zähmen kann. Aber ich mag keine extremen Handlungen und starke Schmerzen. Ich brauche eher natürliche Dominanz (wobei ich gewisse "mildere Spiele" nicht ausschliesse). Daher würde ich mich nicht einer BDSM-Gruppe anschliessen.
Vielleicht hast du zu enge
Vorstellungen von BDSM ?

BDSM/Dominanz muss ja dabei nicht zwangsläufig bedeuten, das Gegenüber auszupeitschen oder wie eine Lampe an Seilen unter die Decke zu hängen. Wäre auch nicht meins.

Dominanz kann subtil sein, verbal. BDSM können Rollenspiele sein, Doktorspielchen, oä. Es gibt nicht nur schwarz/weiss. Man kann zwischen der dominanten und devoten Rolle switchen. Alles was gefällt.

Wenn du gern spielerisch das Miststück gibst, ist das doch letztlich nichts anderes. Du schlüpfst in eine Rolle, bei der dein Gegenüber natürlich entsprechend mitspielen muss. Wenn man das perfektioniert, kommen dann halt schnell noch entsprechende Klamotten dazu.

Ob oder inwieweit du dazu öffentlich stehen willst, liegt ja an dir. Du musst nicht in Clubs gehen oder auf entsprechende Parties, du musst kein Online-Profil erstellen, auf dem öffentlich dein Gesicht zu sehen ist.
Ich glaube vielen ist das einfach nur egal, sie stehen zu ihren Neigungen und ihnen ist es Wurst, ob das der Chef oder die Nachbarn mitbekommen.


Das kann man ja auch alles allein mit einem Partner praktizieren.

Sehe ich es richtig, dass du dir eigentlich einen lieben Mann auf Augenhöhe als Partner wünscht, der aber beim Sex so richtig der dominante Badboy sein kann? Eigentlich nur einen sehr selbstsicheren Mann?

Dann empfehle ich dir nach wie vor die entsprechende Szene. Klar gibts da viele Hardcore oder Möchtegerndoms, die gern mal eine Frau auspeitschen wollen, ja auch ein paar richtig kranke Gestalten. Man muss halt aufpassen. Es gibt aber auch genug Normale, die nur auf die etwas andere Nummer beim Sex stehen.
Ich glaube die wenigsten Männer stehen auf Blümchensex.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #40
Da erregt mich jede Szene, wo ich eine versaute "Bad woman" bin (wie realwoman erwähnt hat, Switch vom Engel zum Miststück)
Hm! Ich versuche gerade meine Phantasie zu strapazieren, was mich an dem "Miststück" sexuell erregen könnte.
Für Deine Art brauchst Du ja im Grunde jemanden, der darauf steht, Dich
zu dominieren.

Hast Du in diesem Spiel eine konkrete Vorstellung davon, was den Mann sexuell an Dir reizen könnte, damit er auch entsprechend motiviert ist ?
Ziehst Du dafür eine bestimmte Kleidung an ?

Ich habe so ein ganz bisschen die Befürchtung, dass Deine Phantasien für uns Männer etwas langweilig sein könnten, aber vielleicht irre ich micht ja auch.
 
  • #41
Hm! Ich versuche gerade meine Phantasie zu strapazieren, was mich an dem "Miststück" sexuell erregen könnte.
Für Deine Art brauchst Du ja im Grunde jemanden, der darauf steht, Dich
zu dominieren.

Hast Du in diesem Spiel eine konkrete Vorstellung davon, was den Mann sexuell an Dir reizen könnte, damit er auch entsprechend motiviert ist ?
Ziehst Du dafür eine bestimmte Kleidung an ?

Ich habe so ein ganz bisschen die Befürchtung, dass Deine Phantasien für uns Männer etwas langweilig sein könnten, aber vielleicht irre ich micht ja auch.
Ich würde vermuten, dass @Medusa_ sich einfach nur wünscht fester angefasst zu werden, mal ordentlich gegen die Wand gedrückt werden möchte. Keinen ruhigen (wortlosen), rücksichtsvollen, liebevollen Blümchensex. Mit ein paar Anweisungen, keine Schmerzen, vielleicht mal ein beherzter Griff an Po oder Busen, „dabei“ schön runtergedrückt werden (Handgelenke fest packen), kein „Ei“„Ei“🐱 auchhärtet penetriert werden, kein Slow-Motion.
und Mann komplett die Führung übernimmt, muss Mann allerdings mögen. Viele haben keine Lust immer Vollgas geben zu müssen und Frau tut nichts.

Wär ich ein Mann würde ich es komisch finden, eine gleichgroße oder gleichgewichtige Frau dominieren zu müssen. Glaube da ist es nicht schlecht, wenn man ein schüchterner, unscheinbarer, zurückhaltender Typ Frau ist (sich so gibt).
 
  • #42
Ich bin bis heute 100 % überzeugt, dass ein Mann der tiefe, ehrliche und wahre Liebesgefühle für seine Partnerin empfindet, nicht mal daran denkt, sich zu wünschen, dass sie mit anderen Männern schläft. Alleine beim Gedanken würde sich ihm der Magen drehen.
Sehr wahrscheinlich hat er dich nicht so sehr geliebt und war bereit, dich zu teilen. Eine Frau, die er vom ganzen Herz liebte, würde er exclusive für dich haben wollen.

Sexuelle Experimente machen Männer gerne entweder mit Prostituirten oder Frauen mit denen sie keine Partnerschaft führen wollen.
Ja, ich habe auch gedacht, dass er mich nicht lieben kann, wenn er möchte, dass ich mit anderen schlafe... bis ich erfahren habe, dass er das auch mit seiner Ex-Frau gemacht hat, die ihn dann wegen einer dieser Männer verlassen hat. Daran hatte er sehr lange zu knabbern. Karma oder? Ich denke, dass bei einigen die Sexualität höher wiegt als die Liebe.
 
  • #43
Und der Mann muss mich auf verschiedene Art und Weise (durch Blick, Worte, Berührung und alles andere) sexuell extrem manipulieren und ein richtiges Kopfkino bei mir machen können, sodass dieser Switch zum Miststück passiert. Dafür muss er weder Arschloch sein, noch Sadist. Ja, selbstverständlich erwarte ich auch Dominanz, sehr starke Dominanz, damit er meinen starken Geist zähmen kann.
Gesucht ist also mal wieder der begehrte Alphasoftie, ein Mann der die Manipulationsfähigkeiten einer narzisstischen Persönlichkeit besitzt aber nur zum Guten einsetzt, der das Charisma des einsamen Wolfs ausstrahlt ohne tatsächlich ständig auf der Flucht vor echter Nähe zu sein usw. und sofort. Quasi Batman bekannt aus Film und Comic. Der nette aber harte Kerl der dominant ist aber nicht dominiert daher nicht unterwirft.

Schwierig. Entsprechende Exemplare sind wahrscheinlich immer schnell vergriffen.

Ich würde vermuten, dass @Medusa_ sich einfach nur wünscht fester angefasst zu werden, mal ordentlich gegen die Wand gedrückt werden möchte. Keinen ruhigen (wortlosen), rücksichtsvollen, liebevollen Blümchensex. Mit ein paar Anweisungen, keine Schmerzen, vielleicht mal ein beherzter Griff an Po oder Busen, „dabei“ schön runtergedrückt werden (Handgelenke fest packen), kein „Ei“„Ei“🐱 auchhärtet penetriert werden, kein Slow-Motion.
und Mann komplett die Führung übernimmt
Nicht unwahrscheinlich, dass es genau so ist. Ich kenne das und ich kenne den Widerspruch zwischen dieser Erwartung und

Im realen Leben habe ich eine ziemlich anständige Lebensweise und einen anständigen Beruf.
Die FS legt Wert darauf gleichzeitig anständig und ein unanständiges Mädchen zu sein. Und dann noch das

Und ehrlich gesagt, mir gefällt meine wechselhafte komplizierte Art – ich möchte mich nicht künstlich verändern, nur weil andere so und so sind...
Was soll das? Der Wunsch nach einem Freibrief sich Borderliner mäßig zu verhalten? Ist dies die dunkle Seite die freigelassen und ausgelebt werden soll?
 
  • #44
Ich habe schon wieder Definitionsprobleme.
Mein Problem besteht darin, dass meine Persönlichkeit zu meiner Sexualität gar nicht passt [...] anständige Lebensweise und einen anständigen Beruf. [...] Vor allem durch Erziehung vermittelte Werte
klingt nach einem Charakter. Du hast Werte, Du bist vermutlich ehrlich, fair, nett, hilfsbereit.
Meine Sexualität funktioniert ganz anders. Da erregt mich jede Szene, wo ich eine versaute "Bad woman" bin
"Bad Woman" hat einen gemeinen Charakter, wenn ich das richtig verstehe.

Wenn eine Frau ihren netten Charakter nicht gern hat, weil er ihr wie ein Korsett aus Regeln, die die Eltern als "gut" vermittelt haben, übergestülpt wurde, ist das ein anderes Problem, mehr so ein Schizo-Ding. Vornerum nett und hilfsbereit, aber hintenrum am liebsten fies und egoistisch, aber sie traut sich nicht, weil die anderen und speziell die Eltern das böse finden würden.
Aber ich denke nicht, dass Du SOWAS meinst, sondern gehe mal weiter davon aus, dass es Dir darum geht, dass Du denkst, jemand mit einem heißen, abgründigen Sexleben müsste auch so einen Beruf haben und so aussehen.

Ich glaube, das Problem entsteht, wenn man nicht trennt zwischen ... Alltag/Beziehung-Ich und Sex-Ich und sich das Problem natürlich in die Beziehungsstruktur schleppt. Also DORT finden schon Rollenspiele statt, Machtspiele, Kränkungen, sich dem anderen entziehen und ihn allein bestimmte Aufgaben machen lassen, die eigentlich beide erfüllen müssten - keine Augenhöhe.

Gibt es Augenhöhe, so gibts auch kein Machtgefälle, keiner ist unter der Fuchtel des anderen, es wird nicht dauernd einseitig kritisiert oder gedemütigt, keiner entzieht sich, weil er sich nicht traut, sich durchzusetzen mit seinen Bedürfnissen.
Dann fühlt sich die Ehefrau im Sekretärinnenkostüm nicht daneben, wenn sie dem "Chef"-Ehemann einen bläst wegen der Rechtschreibfehler im Brief, und der Ehemann fühlt sich nicht noch kleiner, wenn er der Chefin die Stiefel lecken soll. Wäre die Ehefrau eine, die ständig hört, sie sei zu dick oder hätte nicht richtig geputzt, dann hätte sie vermutlich keinen Lustgewinn dabei, sich von dem Mann auch noch beim Sex kritisieren zu lassen. Und der Mann, der zu Hause unter der Fuchtel steht, will sicher nicht auch noch seinem Hausdrachen zu Füßen liegen und Befriedigung schenken wollen.
Angenommen, die Frau HAT diesen Sekretärinnentraum, der Mann WILL hohe Stiefel lecken - da bleibt denen nur, es sich woanders zu holen oder für immer drauf zu verzichten. Oder eben ne Partner/in zu finden, mit der Augenhöhe möglich ist. Dann muss man die aber selbst auch bieten.

Ich denke, wenn Du Dein Alltagswesen nicht mehr fest gekoppelt mit dem Sexwesen in Dir siehst, und nicht meinst, dass Du am netten Charakter eines Mannes erkennen könntest, dass er sexuell niemals Deine Erotik-Kragenweite sein kann, kommst Du einen Schritt weiter.
 
  • #46
Naja, das bleibt ja alles sehr wage, was uns Medusa über ihre "beängstigenden" Phantasien mitteilt und lässt den Foristinnen viel Raum, ihre eigenen Phantasien den geneigten Lesern darzustellen... ;-)

Eine Aufspaltung der Frau in biedere Hausfrau bei Tag und Miststück beim Sex ist so ein Klassiker, dass es bereits vor 50 Jahren in zahlreichen Filmen und Büchern, u.a. mit ehrwürdigen Schauspielerinnen wie Catharine Deneuve abgearbeitet wurde.

Genauso ist es mit der Aufspaltung des Mannes in charmanten Kavalier und animalischen, dunklen Bad Boy.
Frauen stehen auf Bad Boys? Na, vielleicht auf das Bad Boy Image von einem konservativ-biederen Steuerberater oder einem berühmten RAP-Sänger. Mit einem echten Zuhältern, Menschenhändlern, dem einfachen Banden-Taschendieb, wollen die meisten Frauen in ihrem Leben plötzlich überhaupt nichts mehr zu tun haben.
Da geht es mehr um die Phantasie als um das echte Leben.


Nein, ich bin kein Feigling, im Gegenteil, aber ich begreife, dass ich nicht öffentlich dazu stehen will, was ich bin...
Nur einen passenden Partner finde ich nicht, da die Männer, die mich bisher sexuell angesprochen haben, in der Regel keine zuverlässigen Männer waren (und ich musste dann die Braven nehmen)...
Naja, keine Ahnung, was Du bist oder willst. Weißt Du es überhaupt selbst konkret?

A Lady in the streets, a Freak in the sheets. Das ist die Idealvorstellung von manchen Männern für eine Frau. Also sage Deinem Partner, ganz konkret was Du willst.

Dein Problem sind nicht Deine sexuellen Vorlieben. Ich sehe Dein Problem darin, dass Du Deinem Partner Deine konkrete Sex-Wünsche nicht sagen kannst.

Du hast ja schon hier in einem anonymen Forum ein Problem damit, eine recht gängige Phantasie zu formulieren
 
  • #47
Gesucht ist also mal wieder der begehrte Alphasoftie, ein Mann der die Manipulationsfähigkeiten einer narzisstischen Persönlichkeit besitzt aber nur zum Guten einsetzt, der das Charisma des einsamen Wolfs ausstrahlt ohne tatsächlich ständig auf der Flucht vor echter Nähe zu sein usw. und sofort. Quasi Batman bekannt aus Film und Comic. Der nette aber harte Kerl der dominant ist aber nicht dominiert daher nicht unterwirft.

Schwierig. Entsprechende Exemplare sind wahrscheinlich immer schnell vergriffen.
Ich finde daran nichts auszusetzen. Ich habe selbst lange geglaubt, dass es sowas nicht geben kann.

Aber im Prinzip sehe ich es wie die Fragestellerin. So ein Mann ist ja eigentlich nur das Pendant zu einem selbst.

Ich würde das eher als facettenreich beschreiben, nicht als borderlinermäßig oä.

Nein, man soll sicher nicht seine Umwelt mit seinen Launen tyrannisieren.

Aber Authenzität hat meiner Meinung nach den höchsten Stellenwert insbesondere bei der Partnersuche, wenn man etwas Passendes finden möchte.



Selten sind solche Badmans, aber nicht unmöglich, hab meinen ja auch gefunden. 😎

Dies aber eben auch erst, als ich all diese Seiten an mir akzeptiert habe und sie auch entsprechend gezeigt habe. Denn mein Partner suchte eben auch genauso eine Frau, die weder nur Engel noch nur Teufel ist.

Irgendein Mann bezeichnete mich mal als liebböse. 😇😈
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #48
Liebe FSin, irgendwie denke ich Du bist verklemmt, weil Du spießig erzogen worden bist und gern "wild" sein willst bzw. es zu meinen, dass Dir ein Rebell wie James Dean oder Marlon Brando das aufregende Leben beschert, was Du Dir nicht selbst zutraust.

Also ehrlich, ich kenne so viele Leute und nach ihrem Äußeren und Reden beurteilt, bin ich manchmal doch überrascht, wie versaut diese Menschen oder auch wie faustdick es Menschen hinter den Ohren haben. Jeder Mensch ist neugierig, wild und abenteuerlustig, probiert sich heimlich aus, das ist normal. Und auch jeder hat sicherlich in seiner Vita seine Leichen im Keller oder ein paar dunkle Flecken, auf die er nicht stolz ist, aber mal einfach was gewagt an, auch mal übermütig war oder auch nur überheblich. Und bei manchen Episoden ist man auch froh, dass man nicht in der Zeitung oder im Netz steht/stand. Wie auch immer, es ist mMn. völlig sinnfrei, jemanden anhand seiner äußeren Erscheinung oder nach seiner Tätigkeit hin zu beurteilen, ins Besondere wie dieser Mensch sexuell tickt. Man selbst überschätzt und unterschätzt so leicht die Menschen.
Das Bild des Rebellen aus den Hollywoodfilmen, welche auch begnadete Liebhaber waren, kann zutreffen, muss aber nicht. Ich erkenne weder an der Kleidung, noch an irgendwelchen Merkmalen, ob mein Gegenüber ein Swinger ist, ein leidenschaftlicher Puffgänger, einer, der eine offene Beziehung favorisiert und schon gar nicht, wie er sich im Bett verhält, was er für Präferenzen hat, was seine Erfahrungen bisher waren und was er sich noch alles zu-/getraut.

Und ein 3-Tagebart mit Tattoos macht noch keinen Bad Boy oder Egoisten, manchmal ist dieser Mann einfach nur wirklich abgerissen. Und wenn man viel mit unterschiedlichen Menschen zusammen unterwegs ist, sind gerade die stillsten und unscheinbarsten Leute, welche auf Firmenfeiern, die Sau raus lassen und bei denen, wo man es angenommen hätte, die schwätzen nur darüber.

Liebe FSin, Du bist völlig normal. Gehe ruhig in Clubs und Bars und lass dich dort ruhig, von den Männern ansprechen, welche Du anhand ihres Auftretens und Kleidung als "bad" empfindest und wo deine Hormone aufgrund dessen in Wallung kommen. Aber sei Dir auch bewusst, dass jeder Mensch in der Lage ist völlig auszuflippen, sich wie ein Miststück zu verhalten und auch wieder ganz unschuldig erscheinen kann. Menschen haben alle Facetten in sich und in ihrer Persönlichkeit. Wenn Du meinst der kleine Gauner, der auf der Flucht ist, ist dein Beuteschema, dann nur zu. Es gibt unterschiedliche Vorlieben, so wie es unsagbar viele Frauen gibt, welche Schwerverbrechern im Gefängnis Liebesbriefe schreiben. Nur diese Frauen sprechen von einer artverwandten Seele, erwarten aber doch nur, dass dieser Mann, ihnen Aufregung, Abenteuer und Nervenkitzel in ihr langweiliges spießiges Leben bringt.
 
  • #49
Im Alltag bestimme ich dafür viel, so gleichen wir das schön aus.
Das kenne ich.
Stimme allem zu, nur das es für den Mann fast immer nicht "schön" ist.

Du machst als Frau da einen ganz wesentlichen Gedankenfehler.

Die Tatsache, dass der Mann Dich "nimmt" glaubst Du als Ziel und Wunschtraum seiner Sexualität zu erkennen und auch, ihm damit quasi einen Gefallen getan zu haben.

Wenn ich meine Partnerin z.B, mal in der Küche nehme, ist das ebenso eine Hinwendung zu meiner Partenrin die ich gerne leiste, weil ich sie liebe und auch weiß , das sie (genau wie ihr Frauen fast alle, wenigstens in der deutlichen Mehrheit) gerne "genommen" wird.
Das heißt eben auch, dass in Diesem Augebnblick wird mehr ihre, als meine, Sexualität bedient. Für mich ist es einfach GV mit eine bisschen mehr Unbequemlichkeit. Auf jedenfall ist es nicht meine Traum und wohl auch nicht der von vielen Männern

Deswegen geht auch Deine Rechnung, dafür ja im Alltag mehr zu bestimmen, insgesamt für den Mann nicht auf. das stimmt so nicht.
 
  • #50
Wenn ich meine Partnerin z.B, mal in der Küche nehme, ist das ebenso eine Hinwendung zu meiner Partenrin die ich gerne leiste, weil ich sie liebe und auch weiß , das sie (genau wie ihr Frauen fast alle, wenigstens in der deutlichen Mehrheit) gerne "genommen" wird.
Das heißt eben auch, dass in Diesem Augebnblick wird mehr ihre, als meine, Sexualität bedient. Für mich ist es einfach GV mit eine bisschen mehr Unbequemlichkeit. Auf jedenfall ist es nicht meine Traum und wohl auch nicht der von vielen Männern
Ja und? Soll ich jetzt, obwohl mir die Träume der allermeisten Männe sowas von am Allerwertesten vorbei gehen, meine schönen kleinen Rollenspielchen mit meinem Mann aufgeben, weil Du und andere Männer keine zwei Minuten am Küchentisch vögeln für den Schlussakkord aushalten könnt, ohne das Ihr jammert es wäre unbequem? Himmel wenn die Botenstoffe durch die Adern strömen können Mann und Frau ganz andere Dinge mal wegstecken. Im warsten Sinne des Wortes😂

ihm damit quasi einen Gefallen getan zu haben.
Hab ich noch nie so gesehen, klingt irgendwie gönnerhaft, kein Charakterzug den ich habe.

Und wir kommen prima klar damit, dass ich im Alltag viel bestimme. Was aber in Wirklichkeit nicht heißt, dass wir einen Rollentausch machen. Das hat eher was damit zu tun, dass es für mich einfacher ist zu handeln und meinem Mann so etliche Dinge auch egal sind. Er sagt: Mach Du mal.

Stimme allem zu, nur das es für den Mann fast immer nicht "schön" ist.
Ich finde es völlig falsch und höchst ungesund, wenn Männer oder meist Frauen beim Sex Dinge tun, die ihnen nicht gefallen und die unschön sind. Ich hab dafür auch eine Schallplatte, anderen Partner suchen.

Ansonsten wünsche ich der TE einen Mann mit dem sie beides haben kann, eine harmonische Brziehung und heißen Sex.
 
  • #51
Und der Mann muss mich auf verschiedene Art und Weise (durch Blick, Worte, Berührung und alles andere) sexuell extrem manipulieren und ein richtiges Kopfkino bei mir machen können, sodass dieser Switch zum Miststück passiert.
Das klingt, als ob eine gehörigen Portion Raffinesse erforderlich ist, um dich richtig auf Touren zu bringen. Mich würde mal interessieren, wieviele Männer dir bisher begegnet sind, die das so richtig gut draufhatten?

Ich hätte eigentlich auch gedacht, dass wenn ein Mann eine sexuell dominante Seite hat, diese am ehesten vom unterwürfigen kleinen Frauchen getriggert wird, das mit großen Rehaugen scheu zu ihm aufblickt. Aber vielleicht gibt es auch Männer, die es geil finden, wenn der Sex ein bisschen was von "Kampf" hat - so nach dem Motto: na warte, du kleines Miststück; dir werd' ich zeigen, wo der Hammer hängt.

Ich kann nur von mir selbst ausgehen. Als Frau mit leicht dominanten Neigungen finde ich weiche, unterwürfige Männer sehr erregend. Dominantes Verhalten (Gegen die Wand drücken, festes Zupacken und allgemeines "den Ton angeben") törnt mich ab.

Dummerweise bin ich im Alltag genau der Typ Frau, der dominante Männer anzieht, bzw. sogar eher weiche Männer verleitet, sich dominant zu verhalten. Zurückhaltend, passiv, sanftmütig. Männer, die von Frauen dominiert werden wollen, gibt es wie Sand am Meer. Aber im echten Leben springen die nicht auf mich an.

In entsprechenden Foren wurde ich natürlich mit Angeboten nur so überschüttet. Aber letztlich ist das, was die meisten dieser Männer suchten, nicht mein Ding. Ich will nicht "Herrin" genannt werden, mir ständig neue "Aufgaben" ausdenken oder überhaupt erst lange Verhandlungen über NoGos und Safewords führen. Ich will im Prinzip ganz normalen Sex - mal animalisch, mal zärtlich - nur dass ich mich dabei gern so verhalten würde, wie es klassischerweise von Männern erwartet wird. Gern auch mal mit ganz vertauschten Rollen (Strapon), aber ohne Rollenspiele im engeren Sinne. Spontan, intim, ungekünstelt.

Ich habe also ein etwas anderes Problem als die FS - ich finde erst gar keine Männer, die mit mir sexuell auf einer Wellenlänge liegen. Aber das quälende Gefühl, irgendwie "gespalten" zu sein, ist mir vertraut. Und auch mir geht es so, dass ich meine Alltagspersönlichkeit an sich gut finde. Wäre gern etwas selbstbewusster, aber von Grund auf umkrempeln will (und kann) ich mich nicht.

Aber vielleicht verändern sich auch die sexuellen Vorlieben, wenn man bestimmte Persönlichkeitsanteile in sich besser integriert. D.h., ich müsste mit mehr Selbstbewusstsein vielleicht nicht mehr unbedingt stets die Zügel in der Hand haben. Und die FS wird wohl nie sexuelle Höhenflüge mit dem netten Jungen von nebenan erleben, aber es müsste vielleicht auch nicht mehr der raffinierte "Manipulator" sein, der auch außerhalb des Schlafzimmers keine Augenhöhe erträgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #52
Ich finde es völlig falsch und höchst ungesund, wenn Männer oder meist Frauen beim Sex Dinge tun, die ihnen nicht gefallen und die unschön sind.
Früher - 1980er, 1990er Jahre - hieß es immer, Sex sei "die schönste Nebensache der Welt".

Davon lese ich schon lange nichts mehr. Ist das heute für viele nur noch Leistungsdruck, Nachturnen, gefallen wollen und deshalb sich selbst überwinden müssen?
Was ist schiefgelaufen?
 
  • #53
Das Internet, glaube ich. Also nein, es ist nicht schiefgelaufen, ich liebe es und finde es äußerst dem Fortschritt dienend. Aber durch das, was dadurch an Sexangeboten, Pornos usw. in die Welt kam, ist auch auf dem Gebiet des Sexes eine Menge geändert worden.
Wo früher der Unterwäschekatalog sehnlichst erwartet wurde und die Heftl gekauft wurden, bietet sich ein Buffet von ganz anderen Möglichkeiten. Und natürlich kann jetzt viel mehr verglichen werden, wo der Blick in andere Schlafzimmer möglich ist, viel offener drüber kommuniziert wird, auf einmal Paare schreiben, dass sie dreimal am Tag Sex haben, und das, obwohl sie 20 Jahre zusammen sind. Klar kann das ne Lüge sein, aber wer will, kann ja drüber nachdenken, warum er 3 mal im Jahr Sex hat. Alles, was man früher hatte, waren vielleicht Freunde, und wenn das bei denen genauso war, dann hieß es: Das ist eben so, obwohl das Bedürfnis da war und gesund war, mehr Sex zu wollen.

Ich denke, dieser Druck, mithalten zu können, betrifft insbesondere junge Leute, die noch nach Richtlinien suchen, "wie man sein muss". Es gab ja schon Untersuchungen, dass das, was diese Internetpornos für ein Bild von Mann und Frau erzeugen, dann auch in den Köpfen der jungen Leute ist. Nur haben die dann eben dieses Problem, sich damit auseinanderzusetzen. Wir, die ohne Internet Teenager waren, hatten andere. Jeder muss seinen Weg durch seine Zeit finden.

Es gibt ja auch schon Gegenbewegungen gegen den Druck, den Internetinhalte erzeugen, z.B. das Schlanksein oder das Makellossein.
Ich bin sicher, es gibt auch schon Abwehr gegen den "Pornodruck".

Und ganz ehrlich, dieses "Sex ist die schönste Nebensache der Welt" von damals war mE auf gar keinen Fall besser als heute. Ich will nicht wissen, wieviele Paare kein gesundes Sexleben hatten und haben, die im Alter sind, um damals und heute ein Sexleben haben zu sollen. Und es wurden auch damals schon Dinge sexuell getan, die nicht gewollt wurden, aber den Partner halten sollten, oder aber die Ehe "trocknete ein".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #54
Dummerweise bin ich im Alltag genau der Typ Frau, der dominante Männer anzieht, bzw. sogar eher weiche Männer verleitet, sich dominant zu verhalten. Zurückhaltend, passiv, sanftmütig.
Ich glaube, Du müsstest das ändern, und dann kriegst Du die anderen. Wir lesen doch hier schon mal Threads, wo "die starke Frau" schreibt, dass sie immer nur Männer kriegt, die sich von ihr anleiten lassen wollen. Die wird sich bestimmend bis herrisch im Alltag verhalten, weil sie ja alles unter Kontrolle bekommen muss, und das kommt beim Kennenlernen auch durch.

Falls Du Dating betreiben solltest, müsstest Du Dich vielleicht nur mal auf den Fotos in "schwarzem Leder" (oder Kunstleder) zeigen. Also dass Du die Facette, die Du im Alltag nicht zeigst, wenigstens so ankündigst und Männer neugierig machst.
 
  • #55
Davon lese ich schon lange nichts mehr. Ist das heute für viele nur noch Leistungsdruck, Nachturnen, gefallen wollen und deshalb sich selbst überwinden müssen?
Was ist schiefgelaufen?
Zwischen mir und anderen in meiner Altersgruppe sehe ich den Unterschied, dass ich andere Werte habe. Gläubig und wohlbehütet aufgewachsen, Otfried Preußler und Karl May gelesen, Hui Buh Schallplatten gehört. Die Gummibärenbande durfte ich im Fernseh gucken und Wunderbare Jahre. Ich wäre mit 16 gar nicht auf die Idee gekommen mit einem Jungen zu schlafen ohne es selber zu wollen. Meine Freundinnen damals haben das schon anders gesehen. Sie berichteten stolz von Blasen und alles mögliche, ich kannte das zwar auch, kam für mich nur noch nicht in Frage.

Ja in den ersten Jahren habe ich nur Blümchensex gehabt und fand das toll und habe nichts vermisst. Es hat mich aber auch kein junger Mann zu etwas gedrängt was ich nicht wollte. Vielleicht habe ich dadurch nicht die Verbindung im Gehirn, wenn Frau Mann für sich gewinnen und binden will, muss sie ihm sexuell gefällig sein.
 
  • #56
Hallo alle. Danke Euch.
@Joggerin, vielen Dank für Deinen Tipp. Ich habe mich dort registiert. Ich glaube aber nicht, dass ich dort das finde, was ich suche. Wie Du erwähnt hast, gibt's da ganz unterschiedliche Fälle. Aber mich abschreckt vor allem, dass das Sexleben für die meisten Leute dort ein Ritual ist. Die Rollen sind verteilt. Das beschränkt meine Freiheit. Für mich ist Sex nur ein freier und unplanbarer Ausbruch der Emotionen. Dabei bin ich sehr vielschichtig und oft ziemlich wechselhaft. Sexritual und feste Rollenverteilung wäre also nicht mein Ding (auch als Switcherin würde ich mich nicht bezeichnen)... Aber die Webseite find ich trotzdem spannend. Ich kann zumindest besser verstehen, was ich will und was ich nicht will. Also danke nochmals :)

Ich glaube, Du müsstest das ändern, und dann kriegst Du die anderen. Wir lesen doch hier schon mal Threads, wo "die starke Frau" schreibt, dass sie immer nur Männer kriegt, die sich von ihr anleiten lassen wollen. Die wird sich bestimmend bis herrisch im Alltag verhalten, weil sie ja alles unter Kontrolle bekommen muss, und das kommt beim Kennenlernen auch durch.

Falls Du Dating betreiben solltest, müsstest Du Dich vielleicht nur mal auf den Fotos in "schwarzem Leder" (oder Kunstleder) zeigen. Also dass Du die Facette, die Du im Alltag nicht zeigst, wenigstens so ankündigst und Männer neugierig machst.
Vielleicht hättest Du auch Tipps für die andere Sorte der Frau? Wie kann eine äusserlich dominante Frau sichtbar machen, dass sie im Bett nicht dominant ist?

Ich finde es seltsam, dass manche mich hier gleich als langweilig bezeichnen, ohne mich überhaupt zu kennen. Ich muss hier ja nicht alle meine sexuellen Phantasien darlegen, um Euch anders zu überzeugen. :)

@Andere Frau und alle, die mir nett und respektvoll geholfen haben, vielen Dank.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #57
Vielleicht hättest Du auch Tipps für die andere Sorte der Frau? Wie kann eine äusserlich dominante Frau sichtbar machen, dass sie im Bett nicht dominant ist?
Ich weiß gerade nicht, ob Du das ironisch meinst, weil Du meinen anderen Tipp doof fandes, also nehme ich es mal ernst und antworte.

Mein Tipp kam nicht aus der hohlen Hand, es geht um Erfahrungen, die ich gemacht habe, weil ich auch eher dominant wahrgenommen werde von Männern, die sowas in einer Frau sexuell suchen, und auch von anderen Männern, die das aber eher als "braucht einen Mann nicht unbedingt" interpretieren, als irgendwelche sexuellen Fantasien zu haben. Erst letztes Jahr - ich bin 50 - habe mitbekommen, wie das ganz anders sein kann. Und das lag nicht mal an der Kleidung, wobei man da auch noch viel machen könnte.

Ich weiß auch nicht, ob Du das genau meinst, denn Du willst ja verrucht oder lasziv rüberkommen, glaube ich. Nicht brav und devot?

Also ein paar Fragen, bevor ich weitere "Tipps" versuch :)

Was genau willst Du von einem Mann an Verhalten und was willst Du rüberbringen in Deinen Bildern, oder willst Du auch allgemein kleidungsmäßig nicht mehr so dominant rüberkommen? Was meintest Du mit der versauten Bad Woman?
 
  • #58
Dein Wunsch ist gewöhnlich. Nichts wofür man „strange“ wäre, eher jeder Mensch hat viele Facetten, in sich ruhige, ausgegl. Komponenten, wie auch wilde Seiten. Übergreifend gespr. dunkle und helle Seiten. Jeder Mensch switched hin und her, wie es ihm gut tut und er sich wohlfühlt. Deswegen gibt es für mich nicht nur den „Bad Boy“ & „Mister Nice Guy“. Nur Schwarz-Weiß sind die wenigsten. Männer wollen durchsetzungsstarke Frauen, aber in den richtigen Situationen rücksichtsvoll und auch mal von der Frau verführt werden, umgekehrt genauso, der Mann ist dominant, richtungsweisend, aber auch gefühlvoll, mit der Schulter zum Anlehnen. Im Großen & Ganzen bekommt man das hin, wenn man den Mensch sein lässt, wie er ist und nicht verändern will, denn das erst schafft Unsicherheiten auf beiden Seiten, welche Seite/Verhalten wann, wie und wo von jemanden erwartet wird, und dann immer auf‘s neue definiert werden muss, weil es zuvor erst kritisiert wurde. Nur dominant in allen Bereichen ist auf Dauer genauso unbefriedigend, weil rücksichtslos und egoistisch, wie nur wohlwollend und rücksichtsvoll, dann quatscht man die Dinge tot. Ich habe in meinen Kontakten viele Rollen, die ich einnehme, je nachdem, bei wem und wie sich unsere Dynamik zwischen uns entwickelte. Leider wird man selbst in Schubladen gesteckt. So bin ich für jeden Spaß zu haben, vernünftig, angepasst, dominant, egoistisch. Ich bin es nicht einzeln, sondern ich habe alle Anteile, die gestehe ich auch jedem zu. So gibt es für mich nicht langweilig, sondern eher sinnsuchend. Ich bin auch nicht frei vom 1. Eindruck und meinen Schubladen, und erst mit näherem kennenlernen erkenne ich, wie der Mensch tickt, welche Anteile in unserem Kontakt überwiegen. Denn wenn einer seine Eimer von seinen Anteilen an anderer Stelle von jemanden schon gefüllt bekommt, braucht/erwartet er von mir anderes. Ich wirke auf jeden anders, nach ihren Erfahrungen und Zielen. Ich ebenso, mal so, mal so, ein inneres Abwägen, nach meinen Wünschen & Erwartungen. Es ist auch unterschiedlich was ich Menschen gestatte im Umgang, bei manchen bin ich gehemmt, anderen zeige ich Grenzen auf, bei anderen bin ich nachsichtig & tolerant, je nach Sympathie. So habe ich Menschen kennengelernt, die mich in die Dominante Rolle drängen wollten, andere in die Devote, je nach ihrem Weltbild, Selbstbewusstsein, Bequemlichkeit. Ich brauche weder einen Papa, der mir sagt, wo es langgeht, noch bin ich eine Mutter, die seine Probleme löst. Ich habe aber nie den Mann kennengelernt, der mich nur mies behandelt hat, dieser hatte viele nette Seiten, als auch den Frauenversteher, der Dominant & though war. Nach dem Beruf, Aussehen & Anschein kann man nicht gehen, wie jemand sexuell tickt, man geht nicht mit seiner Sexualität einkaufen, feiern, arbeiten oder trifft sich mit Freunden. Ich habe Männer getroffen, da hätte man nie geglaubt wie versaut sie waren, und andere welche damit prahlten & lfd. Frauengeschichten waren Standard.
 
  • #59
n mit meinem Mann aufgeben, weil Du und andere Männer keine zwei Minuten am Küchentisch vögeln für den Schlussakkord aushalten könnt, ohne das Ihr jammert es wäre unbequem?
Ich mache es doch ! Und ja, als Gefallen für meine Partnerin.

Hab ich noch nie so gesehen, klingt irgendwie gönnerhaft, kein Charakterzug den ich habe.
Achso. Heißt das, dass Du Deinem Partner keinen Gefallen in dieser Hinsicht "gönnen" willst ?

Das bedeutet doch, es muss von vorne bis hinten alles nach Deinem Gusto lauften, auch zu kleine Unbequemlichketen bis Du nicht bereit.

Der Mann muss zu genau 100 % passen, oder NEXT.

Für mich heißt das , Du bist für eine Beziehung nicht bereit. Du jagst nur Illusionen hinterher.
 
  • #60
Die Rollen sind verteilt. Das beschränkt meine Freiheit. Für mich ist Sex nur ein freier und unplanbarer Ausbruch der Emotionen.
Ich denke ich verstehe was du meinst. Klar werden solche Profile sicher erstmal einseitig und vielleicht auch zu professionell oder abschreckend. Aber letztlich steht ein Mensch dahinter , mit dem man ganz normal sich an alles herantasten kann und sollte, gerade wenn man unerfahren ist. Man kann sich ja genauso kennenlernen.

Also ich war auf verschiedenen C-Date Seiten angemeldet und habe mich nie einfach nur zum Sex mit irgendjemanden verabredet. Das lief ganz normal mit Essen gehen und kennenlernen, auch wenn klar war, dass es daraufhin hinauslief miteinander Spaß zu haben und nicht unbedingt eine Beziehung anzustreben.

Ich möchte dir trotzdem empfehlen, gerade in dieser Sphäre nicht einfach wild drauf los zu legen.

Ich finde es auch abtörnend solche "technischen" Gespräche vorher zu führen. Das sollte meiner Meinung nach aber auch vor einem lustvollen Zusammentreffen erfolgen. Wenn man normal jemanden kennenlernt, fällt man ja gewöhnlich auch nicht beim ersten Date übereinander her oder spricht auch mal über Verhütung vorher.

Vor allem zu deiner eigenen Sicherheit. Wenn man wild draufloslegt, ist man hier ganz schnell in einem strafrechtlich relevanten Bereich. Ein bisschen gefesselt oder den Popo verhauen, gekratzt oder angebissen... da bist du ganz schnell bei Freiheitsberaubung und Körperverletzung. Also ich möchte da schon zumindest rein theoretisch wissen, wie weit der andere damit einverstanden ist.

Unabhängig davon: Auch wenn der andere dich nicht kennt und nach seiner Fasson drauflos legt ohne wirklich zu wissen, was du magst, wo deine (und auch seine !) Grenze ist und was für dich ein No-Go ist, kann das zu einem äußerst unschönen Erlebnis für dich werden.

100 % Sicherheit gibt es natürlich nicht, aber man muss sich ja auch den Spaß nicht aus Unwissenheit verderben.
Ganz banal bei mir zB: wenn mich jemand intensiv kitzelt, kann ich ausrasten und werde stinksauer, das ertrage ich überhaupt nicht.

Vertrauen halte ich hier für das Wichtigste. Je besser man sich kennt, umso genauer man weiß, was der andere will und was er nicht mag, umso spontaner kann man sein.