• #1

Unnachvollziehbare Sexualität: Bin ich nicht normal?

Hallo alle. Gerne möchte ich mit Euch mit einen Thema beginnen, das mich schon längst quält. In meinem Leben habe ich meistens wilde sexuelle Hinneigung zu Männern empfunden, die eine ausgeprägte dunkle Seite hatten und die ich aufgrund der unterschiedlichen Wertvorsellungen als Partner nicht akzeptieren könnte (verbotene Männer). Auch meine sexuellen Phantasien waren fast immer mit solchen Männern. Dagegen hat sich mein Herz für gütige Männer entschieden, die mich sexuell nie richtig reizen konnten. Ich habe immer davon geträumt, dass ich beides in der selben Person finde, aber das ist nie passiert. Und daher befürchte ich, dass ich eine richtig glückliche Partnerschaft nie haben kann. Gibt es viele, denen es ähnlich geht? Was denkt Ihr, bin ich normal oder gestört? :)
 
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  • #2
Mir geht es so😊. Ich bin auch eine diesen Sowohlalsauch Frauen, also Miststück und Engel in einem sozusagen. Ich glaube aber, dass es ein Pendant zu mir gibt, der liebe Gott macht keine Fehler😀, wenn er mich so erschaffen hat, dann hat es einen Sinn. Natürlich sind solche Männer extrem selten. Der Punkt ist, zeigst du dich so, wie du bist? Erlaubst du dir deine dunkle Seite auszuleben? Ich meine jetzt nicht öffentlich, sondern gibst du dir innerlich o.k.,dass du gut bist, so wie du bist? Wenn du dich "versteckst", dann "sieht" dich dein Mann nicht.
 
  • #3
Du bist nicht gestört. Du bist wie du bist. Seine sexuellen Neigungen kann man sich ja nicht aussuchen.

Ich denke viele Frauen stehen mehr auf den 'bad boy' rein sexuell und heiraten den 'nice guy.'

Ging mir lange auch so. Ich habe versucht mit Bad Boys klarzukommen oder mich in Nice Guys zu verlieben ...hat beides nicht funktioniert, ebensowenig hat es funktioniert, mich für den ein oder anderen Typ zu verbiegen und etwas vorzuspielen, was ich nicht bin.

Erst als ich mir meine dunkle und meine helle Seite zugestanden habe und mich nicht mehr verbogen habe, habe ich einen Mann gefunden der genauso tickt, wie ich. Sexuell der 'dunklen Seite' zugewandt, aber dennoch erwachsen und erfahren genug, eine richtige Beziehung führen zu wollen, nicht mehr rumspielen und alles riskieren zu wollen. Auch das wird irgendwann langweilig, wenn man immer wieder bei null anfangen muss.

Mein Tipp daher: such auf der dunklen Seite. Da gibt es vielleicht mehr Licht als du denkst.

Denn die, die sich gern als 'die Guten' darstellen, sind es oftmals überhaupt nicht.
 
  • #4
Ich habe immer davon geträumt, dass ich beides in der selben Person finde, aber das ist nie passiert.
Doch, diese Männer gibt es. Mein Ex war so einer. Sehr empathisch, respektvoll außerhalb der Sexualität. Er fand mich toll so wie ich bin (innerlich wie äußerlich). Hach, war das toll.

Seine dunkle Seite in der Sexualität fand ich am Anfang sehr aufregend, hat mich dann auf Dauer sehr überfordert und irgendwann befremdet.
Sexuell war er dermaßen egoistisch und verwandelt, dass er für mich als Partner nicht mehr infrage kam.
Ja, mir geht es ähnlich wie dir. Wenn mein Ex nicht so abnormal in seiner Sexualität wäre, würden wir noch zusammen sein. Das war aber zu viel Dunkelheit. Obwohl ich gern experimentiere, ist Sex für mich nur dann schön, wenn zwei Menschen involviert sind.

und die ich aufgrund der unterschiedlichen Wertvorsellungen als Partner nicht akzeptieren könnte
Er hat sich z.B. gewünscht, dass ich mit anderen schlafe. Absolut nicht vereinbar mit meinen Wertvorstellungen. Ich kann es bis heute nicht verstehen, dass man es geil findet, wenn seine Freundin mit einem anderen schläft.
 
  • #5
Ich finde Deine Definition on Sexualität irgendwie schwierig und schräg.
Du stehst auf einem anderen Typ Mann (bad guy, einer der Dich in Gefahr bringt, das verstehen wir hier alle ja sehr gut, ist nicht ungewöhnlich)

Das ist ja auch OK, aber das ist dann doch keine Frage der Sexualität !

Für mich besteht Sexualität konkret in gewissen Verhaltensweisen , Techniken, optischen Reizen, auch Liebe und Geilheit. Und dafür brauche ich keinen speziellen Typ Frau, auf die das zutrifft, sondern eine Frau die eben so ist . Das kann dann doch grundsätzlich jeder Typ von Frau sein.

Wie immer ist Sexualität von Frauen irgendetwas Undefiniertes und schwer fassbares und (wie immer bei Frauen) passives Element. Irgendwie nichts eigenständiges. So eben auch die FS. Soweit, so gewöhnlich.

Meine Sexualität ist ein Teil von mir und der existiert auch ohne Partnerin.

Die FS redet bei ihrer Sexualität immer nur von Männern, wie sie sind, wie sie sich verhalten oder nicht. Was ist mit ihrem eigenen Verhalten ?
Was ist mit eigener Geilheit und Sexwunsch ?

Ist das nicht der erste Ansatz, um sich selbst zu helfen und von irgendwelchen künstlichen "bad guy"- Definitionen wegzukommen ?
 
  • #6
Ich finde Deine Definition on Sexualität irgendwie schwierig und schräg.
Du stehst auf einem anderen Typ Mann (bad guy, einer der Dich in Gefahr bringt, das verstehen wir hier alle ja sehr gut, ist nicht ungewöhnlich)
Für mich ist Sex auch oft ein Rollenspiel, ich meine jetzt nicht Schwesterntracht und Häubchen, sondern ich löse mich von meinem Alltags-ich. Da brauche ich auch einen Bad Boy, einen richtigen Mann, keinen Käfer auf dem Rücken. Sondern einen Mann, der einen auch mal auf die Motorhaube nimmt. Ich überlege gerade welcher Film das war.

Im Alltag bestimme ich dafür viel, so gleichen wir das schön aus.

Liebe TE,

Du bist nicht allein und ja passender Männer gibt es dazu.
 
  • #7
Du bist unnormal im Sinne einer Häufung aber nicht im Sinne einer Pathologie.
Wirklich selten ist das, was du möchtest aber nicht.
Was du suchst, ist ein Dom.
Melde dich auf der einschlägigen BDSM-site an, die mit S beginnt und mit Zentrale aufhört und dann erstellst du dir ein möglichst genaues Profil.
Sag, was du bist und was du suchst.
So wie du es hier schilderst, ist es das, was man dort am häufigsten findet. Unter den BDSMlern bist du also die Mainstreamfrau und falls du einigermaßen hübsch und jung bist, wirst du sehr viele Angebote erhalten.

Keine Angst, BDSM heißt nicht zwangsläufig, Schmerzen zufügen oder zu erleiden, wenn das auch meist dabei ist.
Ich habe dort meinen Freund kennengelernt, der keine Schmerzen erleiden will und daher zu mir paßt, die ich keine zufügen will.
Das muss halt eindeutig im Profil stehen, damit man keine Zeit mit unpassenden Leuten verschwendet.
In der Zeit bevor ich ihn traf, hatte ich sehr viel Spaß und das meine ich gar nicht mal ( nur ) sexuell.
Ich habe dort und in entsprechenden Clubs und bei Stammtischen sehr viele Leute kennengelernt, mit einigen bin ich bis heute befreundet. Und da waren eben nicht wenige Paare dabei, die richtig fest zusammen waren, zusammen wohnten, gar verheiratet waren.
Und bei all diesen waren die Männer richtig gute, nette Kerle.
Klar gibt's auch da Leute, die dich verarschen oder ausnutzen, das ist einfach wie überall.
Aber hier hast du die Chance, genau das zu finden, wovon du träumst.

Er hat sich z.B. gewünscht, dass ich mit anderen schlafe. Absolut nicht vereinbar mit meinen Wertvorstellungen. Ich kann es bis heute nicht verstehen, dass man es geil findet, wenn seine Freundin mit einem anderen schläft.
Musst du nicht verstehen. Er versteht vielleicht auch manches nicht, was du geil findest.
Was du beschreibst, gibt es nicht so oft, aber immerhin so oft, dass es einen Namen hat. Das ist ein Cuckold.

Und daher befürchte ich, dass ich eine richtig glückliche Partnerschaft nie haben kann.
Habe ich auch gedacht.
Ich war viele Jahre ohne Partner, weil das, was eine Partnerschaft ausmacht, mich bis ich ca. 30 war, einfach nur unglücklich machte.
Ich dachte auch, das was ich will, gibt es nicht und dann kam ich durch Zufall ( eine Freundin ) in diese Kreise.
Da war ich schon über 40 und ich empfinde es bis heute als Riesenglück, doch noch die Kurve gekriegt zu haben.

w 53
 
  • #8
Ich denke, das ist ganz normale Biologie. Die bösen Buben haben besseren Gene (Sind stärker, brutaler!, durchsetzungskräftiger). Alles gut für den Nachwuchs, damals, vor 10.000 Jahr... Und das zieht die Frau an, starker Nachwuchs für den Erhalt der Art ist angesagt!
Der andere ist der Versorger, der die Kinder vielleicht besser aufziehen kann.
Ich finde das alles völlig normal, wenn auch nicht unbedingt (mehr) wünschenswert bei der heutigen Sozialisation.
ErwinM, 51
 
  • #9
Gib einem Bad Boy eine Chance ..... mit der richtigen Frau an unserer Seite sind wir gar nicht mehr so böse.
Ganz einfach - auch der böse Bub freut sich, wenn eine Frau ihn genau so nimmt wie er ist. Nicht umerziehen will, sondern seine wilden Seiten mag.

Dein Vorteil - das Leben wird nie langweilig
Dein Nachteil - es wird niemals alles nach deinem Willen passieren

Schau dir halt an, welche dunklen Seiten er hat - und ob du damit leben kannst. Du wirst keinen Mann erhalten, der mit den Weicheiern über die Vorzüge von polit. korrekten Regeln diskutiert . Und auch keinen, der übermässig Rücksichten auf Fremde nimmt. Dafür einen, der nie langweilig wird, interessante Freunde hat und nicht anhänglich wird.
Jeder Dollar hat 2 Seiten - und jede dunkle Seite eine Seite mit viel Sonnenlicht.
 
  • #10
Was meinst Du mit dunklere Seite beim Mann?

Das kann man meistens recht einfach erklären.... Dominiert zu werden hat angeblich was mit einer distanzierten Mutter zu tun. Der "animalische"Mann kann bedeuten, dass Du in der Phantasie so begehrenswert bist, dass sich der Mann nicht mehr halten kann und das Tier durchbricht. In die Richtung können auch Vergewaltigungsphantasien gehen usw. Dabei macht in Deiner Phantasie anders als in der Realität immer der richtige Phantasie-Mann genau das, was Dir gefällt.

Der wilde Outlaw steht für Abenteuer und hohem Puls usw.
Das könnte man danach einfach mal anschauen
 
  • #11
Hallo alle. Gerne möchte ich mit Euch mit einen Thema beginnen, das mich schon längst quält. In meinem Leben habe ich meistens wilde sexuelle Hinneigung zu Männern empfunden, die eine ausgeprägte dunkle Seite hatten und die ich aufgrund der unterschiedlichen Wertvorsellungen als Partner nicht akzeptieren könnte (verbotene Männer). Auch meine sexuellen Phantasien waren fast immer mit solchen Männern. Dagegen hat sich mein Herz für gütige Männer entschieden, die mich sexuell nie richtig reizen konnten. Ich habe immer davon geträumt, dass ich beides in der selben Person finde, aber das ist nie passiert. Und daher befürchte ich, dass ich eine richtig glückliche Partnerschaft nie haben kann. Gibt es viele, denen es ähnlich geht? Was denkt Ihr, bin ich normal oder gestört? :)
Das ist völlig normal. Giacomo Puccini galt als einer der ultimativen Womanizer seiner Zeit, und er verstand Frauen, ohne Frauenversteher zu sein. Hör Dir mal seine Werke genau an, dort findest Du immer zwei Typen von Mann: den Alpha-Macho (Prinz Calaf) und den kleinen, verlieben Künstlertypen (Rodolfo). Und Puccini wusste, dass Frauen beide wollen. Gibt es nicht in einer Person.

Ich rate Dir zu dem Bad Boy, der ist oft weniger bad als Du denken würdest...
 
  • #13
Hach ja, die "dunklen" Männer...süß wie die fast schwarzen Herzkirschen.....
Du bist normal, wie viele.....eine ganze Kinoindustrie wär pleite, würde es diese Empfindungen nicht geben.... 🤩 😌

Es gibt wie immer zwei Seiten, die Wilden, unabhängigen, die Verbindlichen, familiären, so wie wir alle wohl zwei Seiten haben, auch, wenn einige sie negieren.....
Alles gut bei Dir. Nur das Paket ist schwer zu finden, bzw. dann zu behalten, wenn man es möchte.
 
  • #14
Hm,.....Baby did a bad bad thing :cool:....Kennst du das Lied?
Ach, ich denke, dass solche Männer wie Sand am Meer vorhanden sind. Ich denke, dass die Jungs erst ab 40 richtig bad bad things machen. Suche älteren Männer ab 45 aufwärts.
Die Frage kann ich dir nicht beantworten aber du nennst dich selber Medusa, wahrscheinlich nicht ohne Grund :).
 
  • #15
Warum kannst du deine Sexualität nicht nachvollziehen?

Ich würde mich einfach als ersten Schritt von den falschen Männern fern halten, also Männer, die dir ein solides, langweiliges Fundament bieten wollen. Woher hast du diese Idee überhaupt? Von deinen Eltern? Freunden? Wer beeinflusst dich so stark?
 
  • #16
Darauf muss Mann stehen, wenn man sonst eher ein ruhiger und herzlicher Mensch ist, der stark auf den anderen eingeht ist es sicherlich schwierig im Bett plötzlich etwas ganz anderes abzubilden. Aber ich denke das es solche Männer gibt.

Bei mir ist das ähnlich, im normalen alltäglichen geschehen möchte ich auf gar keinen Fall dominiert werden, ich lasse mir mein Leben nicht vorschreiben und „gehorche“ meinen Mann nicht brav, das hat er ein paar mal versucht durchzusetzen, doch so kann ich keine Beziehung führen. Gemeinsam und nicht durch ihn/sie dominiert/bestimmt. Ich bin doch kein Kettenhund 🙀

Sexuell darf es allerdings schon etwas „härter“ zu gehen. Wobei mein Mann meiner Ansicht nach zu umsichtig, liebevoll ist. Fesseln, haue etc. kann man auch soft machen (ohne zeitweise bleibende Spuren), ich hätte es gerne schon ordentlich, was mein Mann sich vermutlich nicht so traut oder nicht drauf steht.

Für ihn ist es reizvoll, wenn er merkt dass ich Lust empfinde, mich winde, stöhne und er der dominante ist, ich ihn anflehe, vor ihm knie, ihm gehorche und er es mir „besorgen“ kann.


Ich denke nicht, dass du unnormal bist, eher normal.🙂
Wenn ich mich allerdings entscheiden müsste „Bad Boy“ der mir mein Leben vorschreibt, mich sexuell 100% reizt, oder den liebevollen Mann, der sexuell eher konservativ gestimmt ist, würde ich den gütigen Mann wählen, der mich nicht einschränkt,
 
  • #17
Ich kann das alles nicht nachvollziehen.
wilde sexuelle Hinneigung zu Männern empfunden, die eine ausgeprägte dunkle Seite hatten
Was soll denn eine "dunkle" Seite sein? Männer, die Frauen vergewaltigen und umbringen? Männer, die Kinder fi….? Männer, die kriminell sind? Nein? Dann nur welche, die nicht nach der Pfeife der Frauen tanzen? Das ist dann "dunkel"? wow!
Oder fühlst du dich zu Männern hingezogen, die über so wenig Impulskontrolle verfügen, sodass du immer Befürchtungen hegst, mit ein paar Zähnen weniger heimzukommen? Wenn dem so wäre, könnte man schon sagen, dass du nicht ganz normal bist.

"Dunkel" und "böse" werden auch inflationär genutzt. Man macht sich damit (bei Kindsköpfen) interessanter. Bestes Beispiel unser Tom26. Er schreibt auch immer er sei ein böser Bube, aber nichts, von dem er schreibt, deutet darauf hin. Ich kann mich nicht entsinnen, dass er mal schrieb, dass er eine Frau gegen ihren Willen genommen hat oder irgendjemanden grundlos in die Fr.... geschlagen hätte. Er macht, was er will. Das ist vielleicht rücksichtslos - aber böse?

Ich treffe diese "dunklen" Männer nirgends. Alle kochen nur mit Wasser. Auf diese dunkle-Männer-Show fallen wohl nur unreife Frauen rein.
 
  • #18
So selten ist es nicht und auch die Kombi gibt es.
Meine Freundin lebt sexuell BDSM mit ihrem Partner und in der Paarbeziehung an sich, ist er liebevoll und emphatisch.

Und da man bei Phantasien ja noch nicht weiss, wie es sich wirklich anfühlt und man definitiv nicht alles mitmachen muss.
Brauchst Du jemanden, der Dich vorsichtig und emphatisch, ganz langsam an die Sache heranführt.

Gefunden hat sie ihn auf einer Seite, wo es augenscheinlich um Spass geht.
Aber viele auch Partner suchen.
 
  • #19
Das Thema hatten wir hier schon oft.

Es ist das Unterbewusstsein der Frau, das den dominanten Mann will. Das Wachbewusstsein will den sozial Verträglichen. Das Unterbewusstsein gewinnt. Cesare Borgia war ein Frauenmagnet, nicht Franz von Assisi.
Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, bei Franziskus muss ich Dir widersprechen. Auch sehr viele "gute" Männer, die sich für das "Gute" einsetzen, sind bei Frauen beliebt. Dann, wenn sie hinter dem stehen, was sie sagen und ihren eigenen Ehrenkodex haben. Leider ist es halt so, dass Feminismus und falsch verstandene Gleichmacherei zu Männern geführt haben, die völlig weichgespült sind und all ihre Ideale aufgeben, um den Frauen zu gefallen - was natürlich voll nach hinten losgeht. Die Feministinnen haben einen zahnlosen Frankenstein geschaffen, den sie nun selbst nicht wollen.

Nur ein Beispiel: ein guter Freund von mir ist Serbe. Eher markant als wirklich schön, und er arbeitet im sozialen Bereich. Eigentlich ein "Frauenjob", der wenig Geld bringt und nicht sonderlich prestigeträchtig ist. Trotzdem laufen ihm die Frauen in Scharen hinterher. Weil er hinter dem steht, was er macht und aufrichtige Freude dabei empfindet, Schwächeren zu helfen.

Ein anderer Bekannter (den ich überhaupt nicht mag) ist erfolgreicher Anwalt und macht einen auf Frauenversteher und männlicher Feminist, nur um dann den Frauen in der Beziehung das Leben zur Hölle zu machen. Mit seinem "emanzipierten" Gejammer, mit seinem "Sprechen über Gefühle", etc. Der Typ ist wie ein Stück Seife, und ehrlich gesagt weckt er Aggressionen in mir.

Zum Thema Hollywood-Industrie: die Charaktere, auf die die Frauen stehen, sind eher interessante, außergewöhnliche Männer und keine Ungeheuer. Ich habe zumindest noch keine Frau getroffen, die auf Conan den Barbaren, auf Bolo Yeung oder auf Ser Gregor Clegane steht. Die Ausnahme ist vielleicht Jason Momo, aber eher deswegen, weil er privat einfach ein cooler, interessanter Typ ist.
 
  • #20
Was für eine reißerische Überschrift. Du bist völlig normal, wie die allermeisten Frauen.

Die wenigsten Frauen stehen ausschließlich auf Blümchen- und Kuschelsex. Mal etwas fester angepackt werden, überraschend und nicht absehbar lang geplant, mal ein etwas härtere Gangart, aber immer mit deinem Einverständnis und von ihm dominant geführt.

Ich kenne eher keine Frau, die nicht darauf stehen würde. Die meisten jammern von ihren netten, liebevollen Männern und Familienvätern, die nach 2 Monaten kennenlernen, diese wilde Art wohl verloren haben und nun im Bett ausnahmslos soft agieren würden. Theoretisch kann jeder Mann im Bett durchaus die Frau dominieren und es auch wilder angehen.

Deswegen stehe ich wie @Laubsk in ihrem Post vor der Frage, was ist die vermeintlich dunkle Seite eines Mannes.

Ich kann das alles nicht nachvollziehen.

Was soll denn eine "dunkle" Seite sein? Männer, die Frauen vergewaltigen und umbringen? Männer, die Kinder fi….? Männer, die kriminell sind?
Daran hatte ich auch gedacht und noch die Psychopathen, Sadisten, Schizophrenen und noch andere dabei im Sinn. Im Grunde, das was gesellschaftlich von der Norm abweicht. Ich glaube kaum, dass Du diese dunkle Seite meinst, sondern eher auf Hell-Angels, Hard-Rocker, Heavy-Metaller, Motorengangs, Rotlichtgrößen, Kleinkriminelle, der Türsteher ist es das, was Du mit einer dunklen Seite assoziierst, ein böser Junge?! Nur ob diese Männer dadurch gleich gut im Bett sind oder wirklich bad, hängt doch von der Persönlichkeit des einzelnen Menschen ab.

Menschen haben immer gute und schlechte Anteile in uns, wir sind alle wild und toben, kennen alle Aggression, aber auch Dominanz und Unterordnung, wie auch liebevolles und freundliches Verhalten, mitunter Empathie und Einfühlungsvermögen. Das vereint jeder von uns, so ist jemand vom Aussehen, Beruf und Ansehen ein Vorzeigebürger, aber hinter den Kulissen eine erschreckend andere Person und der jugendliche Rocker auf der Harley und mit Nietenjacke ein hoffnungsloser Romantiker, der seine Freundin auf Händen trägt. So verhält es sich auch mit Tatoos. Die wenigsten Wilden, tragen Tatoos, es sind gerade die liebsten Menschen, die so ihre "wilde" Seite zeigen wollen.

Nimm' dir einen Mann und wenn er beim Sex mal ein weniger mal einfühlsam und mehr egoistisch handelt, dann rede ihm sein Verhalten nicht aus, sondern lob ihn stattdessen. Das macht die Dominanz im Bett aus, einfach mal ihm frei Hand und sich führen zu lassen.
 
  • #21
Mir geht es auch so. Bis auf die letzte Beziehung war ich immer bewusst mit „netten“ Männern zusammen, verlor da aber schnell das Interesse an Sexualität. Es ging mir weder um ungewöhnliche Praktiken, noch wollte ich schlecht behandelt werden. Vielmehr fehlte mir die männliche Polarität, Entscheidungskraft und aktives Verhalten.
 
  • #22
In meinem Leben habe ich meistens wilde sexuelle Hinneigung zu Männern empfunden, die eine ausgeprägte dunkle Seite hatten und die ich aufgrund der unterschiedlichen Wertvorsellungen als Partner nicht akzeptieren könnte (verbotene Männer).
Was genau meinst Du damit - Drogenkonsumenten, Kriminelle, Spielernaturen, Schlägertypen? Also hast Du ein Helfersyndrom und willst diese Männer zur Liebe bekehren mit Deiner Güte, so nach dem Märchen "Die Schöne und das Biest", weil Dir das verspricht, dass sich dieser Mann, der ansonsten keine Frau an sich ranlassen kann, Dir öffnet und sich an Dich bindet?

Auch meine sexuellen Phantasien waren fast immer mit solchen Männern.
Das ist vermutlich Deine eigene finstere Seite, die Du auf so einen Mann projizierst, um die helle Seite zu leben. Was man sich nicht traut, lebt der andere aus.
Dabei macht in Deiner Phantasie anders als in der Realität immer der richtige Phantasie-Mann genau das, was Dir gefällt.
Genau das, denn diese realen Männer haben ja ihr Ziel im Sinn, nicht die vollendete Befriedigung der Frau.

Dagegen hat sich mein Herz für gütige Männer entschieden, die mich sexuell nie richtig reizen konnten.
Waren die wirklich gütig oder eigentlich doch irgendwie verklemmt oder sprangen nach jedem Pfeifton, den eine Frau abließ? Hatten sie vielleicht nur Angst vor Leidenschaft und der Sexualität der Frau, die sie gern kontrollieren wollen?

Ich habe immer davon geträumt, dass ich beides in der selben Person finde, aber das ist nie passiert.
Dazu musst Du erstmal Deine eigene zügellose Seite von der Leine lassen, denke ich. Damit der Mann mit der gewünschten Gesinnung auch Dich anziehend findet. Ich glaube nämlich nicht, dass einer mit ungezügelter leidenschaftlicher Sexualität denkt, er bräuchte als Partnerin eine besonders jungfräulich-verklemmte Frau, die sich ständig ziert. Damit will ich nicht sagen, dass Du so bist. Ich will nur darauf hinaus, dass falls Du eine finstere Mannsperson ersinnst, die sich auf bestimmte Weise verhalten soll, Du im Kopf auch das weibliche GEGENstück hast, das real aber nicht zu so einem Mann passt, der ja als realer Mann auch noch ein paar Beziehungsfähigkeiten mitbringen sollte, sofern Du eine Beziehung willst und nicht nur Sex.

Und dann kann es sein, dass Du zu sehr auf Äußerlichkeiten guckst. Wenn einer wie ein Bad Boy aussieht, muss er noch lange keiner sein. Vielleicht zeigt sein Verhalten auch nur einen doofen Macho, der ein mieses Frauenbild hat. Die gibt es ja sowohl unter den Biedermännern als auch unter den Typen, die so hart und wild aussehen.
Und ein sexuell wilder, leidenschaflicher Mann sieht nicht immer aus wie "The Kurgan".
 
  • #23
Komm auf die dunkle Seite der Macht, junger Padawan!
xD
Ich glaube, du musst einfach weitersuchen. Bis jetzt war nicht die passende Balance dabei. Es gibt sie aber. Kann ich dir versichern.
Wahrscheinlich meinen sie damit eher unangepasste Typen. Sowas wie "Raucher". gg
Hier geht es ja um den Sex. Also meinen die Damen Männer, die da etwas schamloser pornös agieren. Das empfinden sie für sich offenbar als "dunkel" (Sünde) usw. Da muss Gott wegschauen.
Gleichzeitig stellen sie bei jenen eben fest, dass diese auch in anderen Lebensbereichen etwas lockerer drauf sind. Wodurch sie sich verletzt fühlen "müssen" (z.B. Pornos gucken). Sie kommen deshalb mit den dunklen Typen nicht so zurecht.
Beim Schmerz der ihnen dabei widerfährt, lässt das sie ihre Liebe stärker empfinden, um sich dann wie Häschen in der Grube verhalten zu dürfen.
Helle Typen sind dann halt die angepassten, treuen Blümchen-Typen, die keinen Ärger machen. Häuschen bauen, heiraten, Kinder usw. Bei denen sich die Damen aber schnell langweilen in ihrem selbst errichteten goldenen Käfig, weil ihnen eben dieses Schmerz-Kick-Komm her-Geh weg-Unterhaltungsprogramm fehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #24
Hallo,

Hm ist doch jetzt nichts neues das Frauen einfach genommen werden wollen. Aber meistens ist es doch so dass sie da liegen wie ein Käfer und erwarten das Mann abliefert. Finde ich persönlich mal okay aber auf die Dauer auch langweilig. Vor allem ich laufe ja nicht mit nem Dauer Ständer rum und erwarte ein wenig Zuwendung. Die Zeiten wo Man nur vom gucken geil wird ist vorbei oder zumindest weniger. Sind ja nicht bei den Affen.Was ist Frauen denn jetzt angenehmer oder besser gesagt. Wobei kommen sie besser!?Härtere Egoistische Gangart ohne Rücksicht oder einfühlsam und auf ihrem Orgasmus bedacht.
 
  • #25
Hallo,

Hm ist doch jetzt nichts neues das Frauen einfach genommen werden wollen. Aber meistens ist es doch so dass sie da liegen wie ein Käfer und erwarten das Mann abliefert. Finde ich persönlich mal okay aber auf die Dauer auch langweilig. Vor allem ich laufe ja nicht mit nem Dauer Ständer rum und erwarte ein wenig Zuwendung. Die Zeiten wo Man nur vom gucken geil wird ist vorbei oder zumindest weniger. Sind ja nicht bei den Affen.Was ist Frauen denn jetzt angenehmer oder besser gesagt. Wobei kommen sie besser!?Härtere Egoistische Gangart ohne Rücksicht oder einfühlsam und auf ihrem Orgasmus bedacht.
Ich habe noch was vergessen!Aber egal ob Mann oder Frau, hat niemand das Recht, die Arroganz heraus zu nehmen, von einem anderen die Perfektion zu erwarten, die man selbst nicht fähig ist, zu erfüllen. Aber mit der Einstellung ist man ja schnell, wie das heute bei den Frauen so ist ein Weichei.
 
  • #26
Was genau meinst Du damit - Drogenkonsumenten, Kriminelle, Spielernaturen, Schlägertypen? Also hast Du ein Helfersyndrom und willst diese Männer zur Liebe bekehren mit Deiner Güte, so nach dem Märchen "Die Schöne und das Biest", weil Dir das verspricht, dass sich dieser Mann, der ansonsten keine Frau an sich ranlassen kann, Dir öffnet und sich an Dich bindet?
Genau, dass ist die Frage. Was genau meint sie überhaupt. Alle spekulieren hier wild bzw. projizieren hier ihre eigene Idee dazu auf diesen Fall.

Keinen Hinweis auf BDSM aber auf eine Neigung zu nicht greifbaren Typen gibt dieser Thread der FS


Aber unabhängig davon wie die FS ihre Sexualität nun definiert ist das für sie gut was ihr nicht schadet. Vielleicht sind ja unerreichbare Typen (wenn es darum geht) genau das was für sie richtig ist weil jede andere Beziehung sie zu sehr belasten würde.

Insoweit @Medusa_ kannst nur du selbst wissen was zu dir passt. Hier kann dir keiner wirklich etwas raten.
 
  • #27
Mit ein bisschen mehr zeitlichem Abstand zu dieser meinen "wilden Zeit" würde ich als nun 56-Jährige sagen: "Das ist nur eine Phase, Hase." :)

Eventuell musst du es jetzt gerade einfach so akzeptieren, wie es ist, und dir einen entsprechenden Mann suchen, der eben im Moment passt. Vielleicht entwickelt ihr euch mit den Jahren in eine ähnliche Richtung, werdet beide etwas ruhiger oder ihr baut eure "Badness" gemeinsam aus.

Du kannst jetzt nicht für die ruhigere Zukunft vorbauen, indem du dir einen "braven" Mann suchst, aber schau im Kreise der "bad boys" nach dem Mann, bei dem du das größte Potenzial siehst.

Viel Spaß und alles Gute!
 
  • #28
Da sich hier einige Schreiberinnen darüber ägern, oder anders gesagt es ihnen die Sexualität verleidet, wenn er in der Beziehung alsbald langweilig wird: Das Phänomen nennt sich "Betaisierung".

Ein markant selbstbewusster Mann will keine treu-doofe Beziehung. Einer der sich dafür einfangen lässt ist nicht stark genug, also alsbald der Langweiler, der er eben ist. Einen selbstbewussten bekommt ihr nicht in die Art Beziehung, die Euch vorschwebt. Zwickmühle.
 
  • #29
Hallo,

Hm ist doch jetzt nichts neues das Frauen einfach genommen werden wollen. Aber meistens ist es doch so dass sie da liegen wie ein Käfer und erwarten das Mann abliefert. Finde ich persönlich mal okay aber auf die Dauer auch langweilig. Vor allem ich laufe ja nicht mit nem Dauer Ständer rum und erwarte ein wenig Zuwendung. Die Zeiten wo Man nur vom gucken geil wird ist vorbei oder zumindest weniger. Sind ja nicht bei den Affen.Was ist Frauen denn jetzt angenehmer oder besser gesagt. Wobei kommen sie besser!?Härtere Egoistische Gangart ohne Rücksicht oder einfühlsam und auf ihrem Orgasmus bedacht.
Na ja einfach genommen werden ist für mein Verständnis eher eine schnell Nummer, kein bestrafen oder loben etc.
Ich fände es total langweilig wenn der Sex immer nach Schema F ablaufen würde, so ein bisschen Abwechslung ist nicht schlecht.
Gibt vermutlich viele Frauen die einfach nur da liegen und vom Mann erwarten, dass er alles in die Hand nimmt, allerdings ist das so wenn der Mann der dominante Part sein möchte und auf eine devote Frau steht, die seinen Anweisungen folgen soll (bzw. andersrum natürlich auch möglich). Beim „Otto-Normalverbraucher-Sex“ wünscht sich der Mann gerne auch mal mehr Aktivität die von der Frau aus geht, ohne diese auf Anweisung zu erteilen.

Für meinen Mann ist es beispielsweise erregend, wenn er sieht, dass das was er mit mir macht mir große Lust bereitet

Es ist doch nicht jede Frau/ jeder Mann gleich. Da muss man halt herausfinden was man mag.

Mein Mann sagt immer: „ach, ich komme sowieso.“
Allerdings hat er auch nicht immer Bock da Ewigkeiten mit mir beschäftigt zu sein und „warten“ zu müssen, mal macht er es, mal hört er einfach auf und macht dann „sein Ding“. Die meisten Frauen erleben keinen Höhepunkt beim Raus-rein-Spiel, vor allem dauert das meistens auch nicht lange.

Wir haben auch nicht so viel Zeit im Alltag, wäre schlecht wenn er mich fesselt (auch wenn mir das sehr gefällt) und plötzlich das Baby weint, in der Regel bin ich für das Baby verantwortlich und muss hin laufen, da ist eine schnelle Nummer oder mal eben oral schon sehr viel einfacher.

Übrigens kann eine Frau durchaus auch erregt werden wenn ihr dabei „Schmerzen“ zugefügt werden, zb. haue und danach genau diese Stelle streicheln, das kribbelt noch nach und einem Mann kann es erregen haue auszuteilen.

W 26
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #30
Interessant, was jeder so für Assoziationen hat.
Ich hab bei Männern mit dunkler Seite gar nicht an den Sex an sich gedacht oder an Bondage oder ähnliches. Sondern an Männer, die sich wie Arschlöcher verhalten. Derer sich die FS nie sicher sein kann. Welche, die nebenher noch eine Ehefrau haben, nur mal vorbeikommen, sich nicht auf sie festlegen, und das alles auf eine eher kaltschnäuzige, aber eben geheimnisvoll "männliche" Art. Der DJ, der immer unterwegs ist und an jeder Hand zehn Frauen hat, ihr ab und zu mal das Gefühl gibt, die eine zu sein, und dann doch nicht. Der einsame Wolf, der darauf besteht, nicht an lebenslange Partnerschaften zu glauben und allein in den Urlaub nach Sibirien fahren will, sie sich aber warmhält. Jemand, der nicht beziehungsfähig ist, den sie nie sicher hat. Nicht gedacht hätte ich an Kleinkriminelle, Rocker oder gar Psychopathen. Eher nach an Narzissten. Jemand, der im Gegensatz zu gütigen, beziehungsfähigen normalen Männern eben einen Schaden hat und egoistisch seins durchsetzt. Wäre interessant, wenn sich die FS nochmal dazu meldet, wer hier jetzt recht hatte.
Wenn es so ist, wie ich denke, dass also beziehungsfähige Männer zu lieb sind, und mehr Drama gebraucht wird, wäre das schon was für ne Therapie, weil da Bindungsangst oder -störung hinterstecken kann, wenn man funktionierende Beziehungen sabotiert. Natürlich nur, wenn die FS drunter leidet.

w, 36