• #1

Und nun? Wie soll ich je wieder glücklich werden?

Hallo
Ich weiß garnicht wo genau ich anfangen soll! Seit 2 Monaten sind wir getrennt. Ich bin ausgezogen. Und nun kommt der Schmerz.
Wir waren über 6 Jahre verheiratet. Wir haben 3 wundervolle Kinder.

Aber unsere Beziehung war nie leicht. Es war eine Beziehung von Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt aber ohne die Bereiche dazwischen.
Meine Frau wollte sich faktisch jedes Jahr min. 2 bis 3 mal theoretisch von mir Trennen. Was aber eher eine Drohnung war als ihr wirklicher Wunsch.

Nachdem wir 2 Jahre verheiratet waren, bin ich das erste mal zu einer Psychologin gegangen weil ich einfach nicht mehr weiter wußte. Die hat mir damals lange zugehört und dann abschließend folgendes gesagt. "Mein Rat an Sie rennen sie weg von ihrer Frau solange sie noch können. Und ich glaube sie können schon nicht mehr. Damals war meine Frau einfach mal so mit Kind spurlos verschwunden für einige Tage. Ich habe durch intensive Suche sie wieder gefunden und nach Hause geholt.

So sind die Jahre vergangen (Liebe, Ausraster große blaue Flecke bei mir, Versöhnung Ausraster etc)

Letztes Jahr im Januar dann der große Knall ich wollte nicht mehr. Aber bin nicht wirklich von ihr los gekommen. Ende vom Lied sie zeigt mich fälschlich einer Körperverletzung an, obwohl ich deutliche Spuren ihrer Gewalt am Körper hatte. Die Anzeige hat sie schnell zurück gezogen. Eine Woche später waren wir wieder ein Paar. Ein Therapeut hat vor kurzen zu mir gesagt ich wäre die perfekte Marionette. Er nannte ein Beispiel: Ihre Frau könnte ihnen einen Bratpfanne über den Kopf hauen, und sie würden loslaufen und Blumen kaufen um sich dann dafür zu entschuldigen das ihre Frau ihnen eine Bratpfanne über den Kopf gehauen hat.

Dann habe ich Krebs bekommen mit allem drum und dran (Tumor Op, Chemo Reha etc) Während der Chemo konnte ich dann endgültig nicht mehr. Ich fühlte mich allein gelassen. Und ziemlichen Beschimpfungen ausgesetzt. Aller du liebst mich nicht mehr, du hast doch ne Geliebte, eine Chemo ist auch nicht schlimmer als Schwanger zu sein etc. Und als ich mal eine schwere Magen und Darm Infektion hatte während der Chemo und ich wirklich am Ende war, kommt meine Frau zu mir und sagt sie würde ja gern mal wieder verreisen. Und ob ich was dagegen hätte ich würde ja sowieso im Krankenhaus liegen.
Last but not least kam der Satz "Ich hoffe du kackst ab am Krebs". Dann bin ich ausgezogen.

Wie soll ich je wieder glücklich werden?
 
  • #2
Du lieber Himmel, ich bin entsetzt. Was tun sich zwei Menschen über Jahre an? Dann noch 3 Kinder.
Die Frage haben Dir doch verschiedene Psychologen schon beantwortet. Lauf! Du bist der Frau hörig und scheinst im Unglück gern zu baden. Was muss noch passieren, damit Du in der Lage bist, von ihr loszukommen? Offenbar reichen körperliche Gewalt, Beleidigungen und auch der Satz "Ich hoffe Du kackst ab am Krebs" nicht aus. Die Frau scheint psychisch krank zu sein. Du auch. Erschreckend, wenn dann noch 3 Kinder im Spiel sind. Wäre ich Eure Nachbarin, hätte ich längst das Jugendamt informiert. Ihr seid offenbar nicht in der Lage, die Verantwortung für 3 Kinder zu übernehmen.
 
  • #3
Last but not least kam der Satz "Ich hoffe du kackst ab am Krebs". Dann bin ich ausgezogen. Wie soll ich je wieder glücklich werden?
In dem du offensichtlich mal verarbeitest was deine Therapeutin sagt. Vor allem hat es doch wohl Priorität das du überhaupt den Krebs besiegst? Ich vermisse die Erklärung was du getan hast um die Kinder zu beschützen. Außer das es gleich drei mit dieser gestörten Frau sind von der du abhängig zu sein scheinst und das sie "wundervoll" sind, erfährt man da nicht was da läuft. Menschen wie deine Frau werden wenn man ihnen keine absolut klaren Grenzen setzt immer drastischer und frecher. Menschen denen man absolut klare Grenzen setzen muss kann man als Partner nicht attraktiv finden. Das ist jetzt keine Anleitung das du da was retten kannst. Werde erst mal fit und dann mach unbedingt die Therapie weiter.
 
  • #4
Den ersten Schritt zum glücklichwerden hast Du durch Deinen Auszug doch schon getan. Das wird Dir auch Dein Therapeut so sagen.
Du musst halt dabei bleiben und irgendwie damit umgehen, dass Du Dich von der Frau fernhältst, was schwierig ist, wenn man 3 gemeinsame Kinder hat.

Du bist zu ihr wie in einem Abhängigkeitsverhältnis und das ist krankhaft, wie eine Sucht. Dazu solltest Du kein Laienforum befragen, sondern mit Deinem Therapeuten eine Strategie aufbauen, wie Du den Entzug von ihr in Deinem Alltag umsetzt. Keiner hier kennt Dich, Deine Schwachpunkte, keiner kennt sie, keiner kennt Eure Beziehung zu den Kindern und keiner kennt Eure gegenseitigen kranken Strategien.

Geh' regelmäßig zu Deinen Therapiesitzungen und kümmer' Dich um Deine Gesundheit, das sind die wichtigsten Schritte in Richtung Glück. Übrigens sind die wenigsten Menschen glücklich. Vielleicht solltest Du Zufriedenheit anstreben und nicht so auf Extreme fixiert sein.
Das ist ja auch ein Zeichen dafür, dass Du psychisch krank bist - es ist nicht nur die Frau. Da haben sich die beiden Richtigen gefunden und mit 3 Kindern alles gemacht, was es braucht, sich aneinanderzuketten und nicht mehr voneinander lassen zu können. Dafür solltest Du als erstes mal die Verantwortung übernehmen und nicht nur auf Deine Frau schimpfen. Du bist nicht nur Opfer. Deinen Kindern gegenüber bist Du auch Täter.

Reich' die Scheidung ein und mach' ihr klar, dass es vorbei ist. Hoffentlich kümmert sich der Therapeut auch um das Wohl der Kinder, wenn die Frau so gewalttätig ist.
 
  • #5
Nimm den Rat der Therapeutin an! So schnell wie möglich! Viel Glück dir
M44
 
  • #6
Hi
Danke für die ersten Antworten. 2 Kinder sind von mir eines aus einer früheren Beziehung.
Was tue ich für die Kinder? Ich versuche gerade das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen. Umgang wird mir aktuell weitestgehend verwehrt. Ich werde um sie kämpfen.
Ich bin vom Wesen her ein Mensch der Wert auf Harmonie legt und leider nicht Nein sagen kann. Daran arbeite ich gerade.
 
  • #7
Ende vom Lied sie zeigt mich fälschlich einer Körperverletzung an, obwohl ich deutliche Spuren ihrer Gewalt am Körper hatte. Die Anzeige hat sie schnell zurück gezogen. Eine Woche später waren wir wieder ein Paar.
Das war vielleicht auch dein größter Fehler.
Ich wäre nie wieder nach so einer Aktion zurückgegangen. Ich schlage keine Frauen und möchte dies auch für mich in Anspruch nehmen. Ich hätte sie einfach angezeigt

Last but not least kam der Satz "Ich hoffe du kackst ab am Krebs".
Aus diesem Spruch würde ich versuchen mir Kraft zu ziehen. Jedes Jahr würde für mich doppelt und dreifach zählen. Eventuell sie dann auch auf Unterhalt verklagen, da ich nicht mehr in der Lage bin zu arbeiten. Der Rosenkrieg wäre dagegen für mich nur eine Kinderkomödie.
 
  • #8
Da liegt ja eine ganze Menge im Argen bei euch beiden. Das sind so krasse Verhaltensweisen - von beiden!!!! - das ist nahezu unglaublich. Was soll dir das Leben noch bringen, dass du endlich aufwachst????? Du warst schon bei Beratern, aber mir scheint, du hast davon noch fast nichts umsetzen können. Deine Frau hat unglaubliche Verhaltensweisen, aber du auch. Aber: DU hast dich getrennt. Herzlichen Glückwunsch. Du hast agiert. Du hast einen Schritt gemacht. Mache weiter. Gehe den Weg weiter. Sei gut zu dir. Du warst es in deinem Leben bisher in keinster Weise. Eure Kinder mögen wundervoll sein, oft sind sie das genaue Gegenteil von dem, was sie erleben - wenn es so ist, dann nimm' dir an ihnen ein Beispiel. Ansonsten frage ich mich auch, ob deine Einschätzung stimmt. Es wäre erstaunlich, dass Kinder in einem von dir beschriebenen Umfeld ohne "Macken" aufwachsen, und dann auch noch drei. Hole dir professionelle Hilfe, deine Kinder zu stützen. Und vor allem, suche sie dir weiterhin selbst. Suche dir jemanden, dem du vertraust, wohin du einen Draht hast. Dir können viele vieles raten, UMSETZEN musst du selbst. Du hast einen ersten Schritt gemacht. Mache das weiter. Traue dich. Du bist auf dem richtigen Weg. Bleibe auf ihm, gehe weiter. Dein Schmerz ist der Schmerz darüber, dass du bisher wenig für dich getan hast, du hast dich leben gelassen. Lebe!!!
 
N

nachdenkliche

  • #9
Das ist das Allerletzte, das ist einfach menschenverachtend, lieber FS. Ergreife wirklich die Flucht und höre bitte auf den professionellen Rat!!!!! Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und denke nur noch an Dich!
 
G

Gast

  • #10
Ich verstehe, dass es nicht einfach ist, im echten Leben umzusetzen "Laufen Sie weg". Wohin? Und wegen der Kinder geht es doch garnicht so weit.
Du solltest mit den Therapeuten erarbeiten, wie das Loslassen in der Realität aussehen kann. Einen 1. Schritt hast Du mit dem Auszug getan. Diese Reise geht aber noch weiter.
Prio 1 hast jetzt Du. Tue Dir Gutes. Alles was Du willst. Arbeite deine Bucketliste ab. Sei egoistisch. Genau jetzt hast du alles Recht dazu. Tot nützt Du niemanden mehr, auch nicht den Kindern.

Und überlege, wie du dir Dein optimales Leben vorstellst und gehe in diese Richtung. Jetzt hast Du die Chance. Lege den Plan fest und setze ihn Stück für Stück um.
Alles Gute
 
  • #11
Wie sollst du "je wieder glücklich" werden? Waren die letzten 6 Jahre denn Glück?

Was du beschreibst, war die absolute Hölle mit einer psychisch kranken Frau.
Sieh es mal lieber so: deine Erkrankung ist die Chance für einen Neuanfang für dich. Endlich bist du ausgezogen und bist nun erstmal "unten". Das kann aber nach diesem Dauerstress mit dieser Frau und deiner Krankheit nicht anders sein. Du musst dich langsam aufbauen und das musst du auch wollen, sonst funktioniert das nicht. Dabei behilflich können dir Ärzte und Therapeuten sein. Und nebenher musst du dein Privatleben (ohne diese Frau!) aufbauen.

Gib dir Zeit! Das geht bestimmt nicht schnell, aber es kann gehen!
 
  • #12
Du meine Güte, das tut mir sehr Leid - ich hoffe, es geht Dir mittlerweile gesundheitlich schon besser.
Ich denke, wenn Du es schaffst ganz weg von ihr zu kommen, wird es Dir auch mental besser gehen. Nur ist es sicher schwer, besonders wegen der Kinder.
Therapie ist sehr gut, hilfreich, man kann viel über sich selbst lernen und über Verhaltensmuster. Am wichtigsten erstmal ist, dass es Dir besser geht. Ich wünsche Dir sehr viel Erfolg dabei!
 
G

Gast

  • #13
Ich bin vom Wesen her ein Mensch der Wert auf Harmonie legt und leider nicht Nein sagen kann.
Kenn ich von mir. Damit wirst Du untergebuttert, und zwar von jedem, für den Du Gefühle hast, weil Du Dich da nicht traust, Grenzen zu setzen, um denjenigen nicht zu verlieren.

Das hat vielleicht damit zu tun, dass Du Deinen Selbstwert nicht siehst. Denn dann würde man sich mal fragen, ob es auf der Welt überhaupt jemanden geben darf, der Dich so behandelt, und ob nicht lebenslange Einsamkeit besser ist als das.

Beziehung ist immer Kompromiss, und derjenige, der am meisten Angst hat, den anderen mit eigenen Gefühlsbelangen zu vertreiben, hat verloren. Der ordnet sich immer unter und wird nichts entgegensetzen, wenn der Partner schlimmer und schlimmer Grenzen verletzt, Ansprüche stellt usw.

Abgesehen davon hat auch Deine Frau ein ziemlich großes psychologisches Problem, wenn sie sich so sprunghaft verhält und ihren Frust an Dir in Form von Gewalt auslässt.

Frage Dich, warum Du sowas ertragen hast, warum Du meinst, das müsse man, wenn man liebt oder in einer Beziehung ist. Frage Dich, was Liebe für Dich ist und ob irgendein Mensch auf der Welt so eine Behandlung verdient hat. Wenn Du dem auf den Grund gehst, kannst Du mehr Selbstwertgefühl entwickeln und das nächste Mal gehen, wenn sich jemand so schlecht zu Dir verhält.
Das Ganze wird aber möglicherweise sehr schmerzhaft, weil Du Dich dann auch mit Deiner Kindheit auseinandersetzen musst, und welches Bild von Liebe Dir da vermittelt wurde.
 
  • #14
Ganz ehrlich, wenn du schon nicht auf den Rat von Therapeuten hörst, die dir schon vor Jahren gesagt haben dass du mit diesem Drachen in der Hölle endest, dann frage ich mich was das Geblubber von ein paar Leuten in irgendeinem Forum noch bewirken soll.
Du bist leidensfähig bis zum Ende und mutest das auch noch 3 unschuldigen Kindern zu. Diese tut mir an der Geschichte am allermeisten leid, da ihr sie quasi schon zur nächsten psychisch kranken Patientengeneration heranzieht. Die Therapeuten und Kliniken werden sich die Hände reiben und die Gerichte und Anwälte in eurer Schlammschlacht wohl ebenfalls.
Rette was zu retten ist, trenne dich mit allen Konsequenzen und sei deinen Kindern ein guter Vater. So wie du deine Alte beschreibst wäre es wohl auch das beste wenn du die Kinder von ihr komplett fernhältst. (Und ja mir ist klar, dass das Forum nun wieder aufschreit, aber das is mir egal)
Wenn du damit soweit bist kommt das Glück wieder von ganz allein aber jetzt ist erstmal Schadensbegrenzung wichtig.
Dazu gehört auch, dass du dir einen neuen Therapeuten suchst den du menschlich soweit für voll nimmst, dass du seine Ratschläge auch konsequent umsetzt.

Viel Glück.
 
W

wahlmünchner

  • #15
Was du brauchst ist nicht dieses Forum, sondern Profis:
- Ärzte
- Therapeuten für Seele und Körper
- Berater wie es weiter gehen soll mit dir, finanziell und rechtlich

Was die Kinder angeht:
wieso bekommst du das, das du mitgebracht hast nicht? Verstehe ich nicht?
Warum hast du kein Umgangsrecht?
Hast du auch sie geschlagen?
Nach paar solchen Sätzen auf deine Gesamtlage zu schliessen ist unmöglich, sorry
Trotzdem alles Gute
 
  • #16
Ich bin schockiert darüber, dass du keine Anzeige erstattet hast wegen Körperverletzung gegen deine Frau und auch das du deine Kinder nicht aus diesem gewalttätigen Umfeld holst. Aber es ist nicht überraschend, du verhältst dich wie auch mißhandelte Frauen sich verhalten. Und du müsstest viel konsequenter in deinem Verhalten gegenüber deiner Frau sein, da du es mit dem Beweis der mißhandlung schwerer hast. Beschütze deine Kinder, dass sollte oberstes Gebot sein. Die haben schon Schaden genommen wenn sie in so einem Umfeld gelebt haben. Man kann nur hoffen, dass sich das Verhalten deiner Frau auf dich fokussiert und sie mit den Kindern besser und berechenbarer umgeht
 
A

Ars_Vivendi

  • #17
Klingt zur Abwechslung mal nach einer völligen Psychopatin auf weiblicher Seite und einen Mann, der sich so verhält, wie sonst nur Frauen: alles ertragen und es fehlt nur noch, dass Du Dich für Schläge bedankst. Eigentlich war doch (spätestens) nach dem ersten Kind klar, dass das im Chaos endet, oder?
Glücklich werden wirst Du wohl nur ohne die Frau. Leid tun mir die Kinder, die sie wohl weiter ertragen müssen. Und Du wirst wohl für die nächsten Jahre eine finanzielle Belastung tragen, die Dich für eine Reihe von Frauen hier uninteressant macht, weil Du völlig ausgeplündert bist. Kopf hoch, es kann nur besser werden!
 
G

Gast

  • #18
Du solltest in eine Angehörigengruppe für Borderline-Erkrankte gehen, weiter um deine Kinder kämpfen und dich an die Autorin von "Mit zerbrochenen Flügeln" wenden, kannste googlen.

Ich beglückwünsche Dich, dass du für dich durch die Chance hast, ein gutes, neues Leben zu führen.
Ich bin an eine ähnliche Frau geraten, konnte meine Kinder leider nicht retten, obwohl ich es versucht habe, aber mich konnte ich retten, Wir waren nur zwei Jahre zusammen. nach weiteren zwei Jahren mit ein bißchen psychologischer Beratung (es waren insgesamt 22 Stunden, keine Therapie) geht es mir wieder gut. Diese Zeit musst du dir auch nehmen, mindestens.
Alles, alles Gute!
 
  • #19
Und nun, lieber FS, stellst du erst einmal fest, dass du gegen Ende dieser Beziehung sogar hast um dein Leben kämpfen müssen.

Nun hast du die Chance, zukünftige Hinweise und Anregungen von Therapeuten in die Tat umzusetzen, denn zurück in ein weiteres Leiden willst du sicherlich nicht mehr. Du kennst den Preis.

Nun kannst du erst einmal Luft holen, den Frühling wahrnehmen und den Schmerz kommen lassen. Vielleicht wird dir klar, dass der Schmerz an ein Kindheitsthema angebunden ist. Wer sich auf einen solchen Leidensweg wie du begibt, ist nicht nur harmoniesüchtig. Aber hier solltest du im Dialog mit Therapeuten sein/bleiben, das hier ist ein Laien-Forum.

Nun reibe dich nicht gleich wieder in Kämpfen um die Kinder auf, damit neuer Stress und Schmerz das überdecken, was nun aus dir herausbricht. Gebe deiner Erholung Raum. Fange endlich damit an, für dich selber gut zu sorgen - damit wirst du zugleich ein stabilerer Vater.

w
 
G

Gast

  • #20
Lieber Fs,

mir kamen die Tränen beim Lesen deines Posts. Unvorstellbar, warum man sich sowas gefallen lässt.

Beim Psychologen warst du schon, gefruchtet hat es offenbar nicht. Vielleicht versuchst du mal, anhand von entsprechender Literatur es dir selbst zu erarbeiten ? Indem du nicht von außen Heilung erwartest, sondern aktiv selbst daran arbeitest. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber man kann es kontinuierlich betreiben, wie eine Art Selbststudium... ich finde, da bleibt mehr hängen... Als Themen schlage ich dir Selbstwert, Selbstliebe und Verlustangst vor. Geh auf Ursachenforschung in deine Kindheit, dann kannst du es besser verstehen, was passiert ist und warum du heute noch nach diesen Mustern handelst.

Du fragst, wie du je wieder glücklich wirst. Überleg doch mal genau, was Glück für dich bedeutet und wann du es zuletzt erlebt hast ? Was war da anders, als jetzt ?

Ich denke, du wärest glücklicher, wenn du dich selbst mehr lieben und wertschätzen könntest. Denn dann würdest du es nicht zulassen, dich so behandeln zu lassen.

Manchmal ist es auch Glück, Entspannung, Ruhe und Frieden zu haben. Das lernt man aber erst wertschätzen, wenn man es erfahren hat.
 
  • #21
2 Kinder sind von mir eines aus einer früheren Beziehung.
Warum heiratet man ausgerechnet so eine Frau ? Die tickt doch bereits sehr lange verkehrt.

Warum ein gemeinsames Kind mit ihr ? Und als die Probleme bereits kamen - warum auch noch ein weiteres Kind mit ihr ?

"Ich hatte Sehnsucht nach Liebe und Harmonie" ..... aber sich dafür genau die falsche Frau ausgesucht. Und vermutlich zu schnell geheiratet, und sehr naiv die zwei Kinder.

Mir scheint, ein Haustier wäre momentan der bessere Partner für den FS (z.B. ein Hund). Mit dem hat er mehr Glück, und ist einfacher - als mit Menschen.
Außerdem ist Sport und Ernährung wichtig, nach einer überstandenen Krebs-Erkrankung.

Und bis er psychisch "repariert" ist. (z.B. den Rat der Psychologen ernst nimmt -> Psychotherapie)
Und lernt, wie er selber über sein Leben etc. bestimmt und durchsetzt. Denn sonst wird er bei der nächsten Frau wieder das "willige Opfer" sein = "...ich kann nicht nein sagen"
 
  • #22
HI
So viele Antworten. Um auf einiges direkt einzugehen. Ich brauche keinen Ratschlag das ich meine Frau verlassen muss. Das habe ich mittlerweile begriffen.

Und ja es war fatal nie Nein zu sagen und alles mit sich machen zu lassen. Und ihr zudem ein relativ Sorgenfreies Leben zu bieten. Leider konnte sie das nie schätzen. In 6,5 Jahren waren wir insgesamt 21 mal verreist wenn man Reisen ab 3 Tage als Urlaub bezeichnen darf.

Und ja ich bin an vielem selber Schuld. Habe Warnungen nicht gesehen und weggeschaut und ignoriert. Weil so extrem meine Frau auf der einen Seite sein kann so extrem kann sie auch auf der anderen Seite sein. Es war in den guten Tagen wie das sprichwörtliche Paradies. Und darum konnte ich alles erdulden. Ja weil es mich abhängig gemacht hat.

Die Kinder, ja da mache ich mir selbst schwere Vorwürfe. Und denke aktuell viel darüber nach wie ich deren Schaden minimieren kann. Ich stehe dafür in engen Kontakt mit meiner Anwältin und bald wird in dem Punkt etwas passieren.

Viele hier schreiben ich hätte auch psychische Probleme. Ja das mag wohl sein, allerdings kann ich nicht sehen was an Harmonie und Nett sein so krank sein soll. Ich würde alles für meine Familie tun, ohne wenn und aber. Und ich habe genau das getan. Okay es war falsch sich alles gefallen zu lassen, nie mal klare Grenzen zu setzen etc. Und ja es war falsch zu glauben das ich alles reparieren kann.

Nun stehe ich am Scheideweg. Und aktuell ist es so das mir meine Seele den ganzen Film vorspielt. Vieles hatte ich längst verdrängt oder vergessen. Ich bin selbst schockiert über all das was ich in 6,5 Jahren erlebt habe, sowohl an extrem schönen als wie an extrem schlechtem.

Ich bin nur so extrem Unsicher was das richtige gerade im Bezug auf die Kinder ist!
 
N

nachdenkliche

  • #23
Klingt zur Abwechslung mal nach einer völligen Psychopatin auf weiblicher Seite und einen Mann, der sich so verhält, wie sonst nur Frauen: alles ertragen und es fehlt nur noch, dass Du Dich für Schläge bedankst. Eigentlich war doch (spätestens) nach dem ersten Kind klar, dass das im Chaos endet, oder?
Glücklich werden wirst Du wohl nur ohne die Frau. Leid tun mir die Kinder, die sie wohl weiter ertragen müssen. Und Du wirst wohl für die nächsten Jahre eine finanzielle Belastung tragen, die Dich für eine Reihe von Frauen hier uninteressant macht, weil Du völlig ausgeplündert bist. Kopf hoch, es kann nur besser werden!
Also ich glaube, der FS hat jetzt wirklich andere Sorgen als seinen "Marktwert" bei den Frauen zu testen! Ich schäme mich zu tiefst für dieses Monstrum von Frau.
 
  • #24
Werden die Kinder auch mißhandelt??
Körperlich oder seelisch?
das wäre für mich jetzt erst mal das Wichtigste und dies würde ich sofort dem Jugendamt melden, damit die mal einen Einblick bekommt in diese kranke Welt und Umfeld.
Oft machen körperliche und seelische Gewalt nicht Halt vor den Kinder.
Wende dich an einen Anwalt, Seelsorger, Jugendamt, damit du stärker bist als diese kranke Frau.
Ich glaube nicht dass sie in der Lage ist als alleinerziehende Frau 3 Kinder zu erziehen.
Und was den Hass gegenüber dir betrifft, kann ich mir denken dass du als..sorry --Weichei---sie erst recht provoziert hast, nach dem Motte, wie weit kann ich mit dem Idioten gehen , damit ER endlich geht.
das gibt es auch bei Männer zu genüge.
Viel Erfolg uns suche den Weg nicht alleine,denn dafür bist du wirklich zu schwach.
 
  • #25
Die Frage: "Wie soll ich je wieder glücklich werden?" setzt voraus, dass Du je glücklich gewesen bist. Schreibe doch mal bitte wie Dein Glücklich-gewesen-sein ausgesehen hat. So wie ich Dein Post lese wurdest Du von Deiner Frau wie der letzte Dreck behandelt. Ein Glück kann ich da nicht erkennen. Du? Wo?
 
  • #26
Viele hier schreiben ich hätte auch psychische Probleme. Ja das mag wohl sein, allerdings kann ich nicht sehen was an Harmonie und Nett sein so krank sein soll. Ich würde alles für meine Familie tun, ohne wenn und aber. Und ich habe genau das getan. Okay es war falsch sich alles gefallen zu lassen, nie mal klare Grenzen zu setzen etc. Und ja es war falsch zu glauben das ich alles reparieren kann.
Lieber FS,
krankheitswert kann haben, dass Du all diese Warnungen ignoriert hast, weil Du dieses euphorische Gefühl der Guten Tage nicht verlieren wolltest. Das hat etwas Suchtartiges und Du bist jetzt quasi auf Entzug, dieser Weg ist nicht einfach.

Ein Mensch mit besseren Warnsensoren ist nach ein paar Terrortagen so alarmiert, dass die manipulierende Person nicht mehr an ihn heran kommt. Er schützt sich, weil er weiß, dass der Absturz kommt - Du wolltest das "Hoch", den "Rausch" so dringend, dass Dir der Kater danach viel zu lange egal war.

Kümmere Dich bitte wirklich um die Kinder. Sie selbst haben fast keine Chance heil aus einer solchen familiären Situation heraus zu kommen.
 
G

Gast

  • #27
Viele hier schreiben ich hätte auch psychische Probleme. Ja das mag wohl sein, allerdings kann ich nicht sehen was an Harmonie und Nett sein so krank sein soll.
Daran ist nichts falsch. Es ist nur falsch, keine Grenzen zu setzen. Und wenn Du dieses "Paradies" so mochtest, musst Du Dich mal fragen, warum Du das so teuer zu bezahlen hast in Deiner Welt. Irgendwas ist doch da aus dem Lot, wenn man das Bild des Partners so spaltet. Das ist wie bei den Frauen, die mit einem Säufer verheiratet sind, der sie schlägt, wenn er betrunken ist. Wenn er dann ankommt und tröstet, weil er wieder nüchtern ist, ist es aus der Sicht dieser Frauen auch das Paradies, denn sie reden sich ein, DAS wäre ihr Partner und diese besoffene, gewalttätige Seite ist ... irgendwas anderes.

Ich drücke den Kindern (allen) ganz fest die Daumen, dass Du sie bekommen kannst. Die werden sich später mal fragen, warum ihnen das Leben so ein Drama der Eltern antun musste, und in ihren eigenen Beziehungen furchtbare Schwierigkeiten haben.

# 12
 
G

Gast

  • #28
Hallo Allesanders,
aus meiner Krankheitsgeschichte weiß ich, dass die Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit harte Schläge im Boxring des Lebens sind, die auch der tapferste Kämpfer erst verkraften muss. Das geht auch für den Stärksten mit Coach nicht von heute auf morgen. Solange Du selbst taumelst, kümmere Dich um Dich, wie im Flugzeug: erst die Sauerstoffmasken für die Erwachsenen, dann den Kindern helfen.
Du willst mit Recht Deinen Kindern helfen. Die Methode ist keine geeignete Frage für ein offenes Laien-Forum. Es kommt sehr auf den konkreten Fall an. Frage am besten Deine Experten, da findet ihr bestimmt eine Lösung
 
  • #29
Lieber FS, Du bestreitest psychische Probleme zu haben? Du warst doch beim Psychologen. Also weißt Du selbst, dass Du Diese psychischen Probleme hast. Wer Harmonie um jeden Preis will und sich von einer anderen Person derart abhängig macht, ist krank. Dem solltest Du Dich stellen. Ansonsten wird das nichts mit dem "Glücklichsein". Das Du Dich so behandeln lässt, hat Ursachen. Diese liegen vielleicht in Deiner Kindheit und Jugend. Was führten oder führen Deine Eltern für eine Beziehung? Du musst Dich mit den Gründen für DEIN Verhalten beschäftigen. Natürlich kannst Du weiter mit dem Finger auf die Frau zeigen, ohne Dich zu reflektieren. Das könnte allerdings zur Folge haben, dass Du Dir wieder eine ähnlich gestrickte Frau suchst und wieder Schiffbruch erleidest. Fang bei Dir an. Die Frau kannst Du nicht ändern.
 
  • #30
Hi
Zum Glücklichsein braucht es nicht viel. Im Gegensatz zu scheinbar vielen anderen empfand ich den bisherigen Großteil meines Lebens als glücklich. Ich habe eine schöne Kindheit gehabt mit sehr wenig Streit ohne Gewalt und verbale Verletzungen. Ich konnte später machen was ich wollte. Studium, Ausland etc. Und dann habe ich Sie kennen gelernt und das war zunächst auch unglaublich schön. Ich hatte eine Zeit der absoluten Liebe. Innerhalb eines Jahres haben wir geheiratet. Und dann gab's eine Warnung ihrer besten Freundin
Ich glaube du bist der einzige der es schaffen kann. Ich habe dem Satz damals nichts beigemessen. Heute weiß ich was sie damit sagen wollte. Das erste Jahr unserer Ehe war auch noch okay. Aber dann gings los und zwar richtig. Im Winterurlaub 2009 kam es zum Streit weil ich gesagt habe ich werde nichts mit ihr Unternehmen wenn sie sowieso kein Wort mit mir redet. Daraufhin ist sie ausgerastet. Hat Umsichgeschlagen , versucht mich die Treppe runter zu stoßen, wollte das ich mit den Kindern verschwinde, dann das ich allein verschwinde. Als ich weg war wollte sie das ich wieder komme. Es war fürchterlich. Damals wurde ich wahrscheinlich gebrochen. Es war die erste schwere Ausschreitung, die mich nachhaltig schockiert hat, vorallem vor dem Hintergrund das am nächsten Tag wieder alles in Ordnung war.
Aber wir waren beim Thema Glück. Naja später empfand ich jeden Tag als Glück an dem es keinen Streit gab und Frieden herrschte.