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  • #1

Trifft der Trend zur Androgynie den Geschmack der neuen Männer?

Anlässlich der Hochzeit in Monaco fiel mir auf, dass Charlene Wittstock immer wieder mit Grace Kelly verglichen wurde. Auf mich wirkte Charlene wie eine ganz typische Vertreterin ihrer Generation: unabhängig, sportlich, groß gewachsen mit besonders langen Armen und Beinen, insgesamt elegant und hübsch, doch im Vergleich mit Grace Kelly wirkt ihr Gesicht eher herb und maskulin. Als ich mir nochmal die Bilder von 1956 anschaute mit der jungen Grace, fiel mir auf, dass es solche Frauen in der jungen Generation garnicht mehr gibt: die Körperproportionen haben sich verändert und die Gesichter wirken weniger weiblich. Das mag mit der Berufstätigkeit der Frau und der sich angeglichenen Erziehung von Jungen und Mädchen zusammenhängen. Doch wie wirkt das auf Männer? Haben sie sich an die "neuen" Frauen gewöhnt und sich dabei auch selbst verändert?
 
  • #2
ich bin zwar recht "neu" aber ich mag den männlichen Frauentypus gar nicht.. bitte niedlich, mit eindeutig weiblichen Formen.. Nix männliches, tough kann eine Frau auch sein, wenn sie nicht wie eine Transe aussieht.. ..
 
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  • #3
Meiner Meinung nach ist der Trend zur Androgynie Schnee von gestern. Der wurde in den 90ern diskutiert, als Lady Di ihre großen Auftritte hatte.

Heutzutage sind doch auch weibliche Rundungen wieder gefragt, da muss man sich nur mal die heutigen Teenager anschauen. Die stehen zu ihren Proportionen, da macht auch ein bisschen Bauchspeck das Selbstbewusstsein nicht kaputt. Dass die Gesichter nicht mehr weiblich wirken, ist doch Unsinn.

Charlene Wittstock stellt für mich in keinster Weise eine typische Vertreterin ihrer Generation dar. Sie war Leistungssportlerin, da sind ganz andere Proportionen gefordert als bei der Durchschnittsfrau. Hätte Rainier in den 50ern statt Grace Kelly eine Sportlerin geheiratet, hätte diese ähnliche Proportionen gehabt wie Charlene.
 
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  • #4
Sie ist eine Schwimmerin, die müssen nun mal so aussehen, das hat doch aber nichts mit dem allgemeinen Männergeschmack zu tun. Und androgyn find ich sie auch nicht. Sie hat ein weibliches Gesicht, spitzes, kleines Kinn, kleine Kieferpartie, kleine Nase, hohe Stirn und die Augenpartie ist auch eindeutig weiblich. Sie ist nicht androgyn, viel weiblicher kann ein Gesicht nicht sein.
 
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  • #5
Ich bin so eine androgyne Frau. Ich bin sehr schlank bis dürr und habe kaum brüste, Talie und Hintern. Angezogen sehe ich noch recht gut aus, manche denken, ich treibe sehr viel Sport. Männer drehen sich selten nach mir um. Mein Ex nannte mich "speziell aber schön". Sagt doch schon alles. Es gibt nur wenige, die meine Androgynität anziehend finden. Ich würde gerne weiblicher rüberkommen, doch das scheint nicht möglich zu sein.

w29
 
  • #6
Ich sehe es gar nicht so, dass die Frauen von heute androgyner wirken, als früher.

Auch Charlene Wittstock hat in meinen Augen alles andere als ein herbes Gesicht! Sie hat wunderschöne Augen und macht auf mich einen warmen, weiblichen Eindruck. Allerdings sind ihre Schultern sind sehr breit, was ihr sicher bei ihrem Sport weiter geholfen hat.
 
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  • #7
Heutzutage sind doch auch weibliche Rundungen wieder gefragt, da muss man sich nur mal die heutigen Teenager anschauen. Die stehen zu ihren Proportionen, da macht auch ein bisschen Bauchspeck das Selbstbewusstsein nicht kaputt.

Da bin ich überhaupt nicht deiner Meinung. Viele Jugendliche (Ältere sowieso) sind schlicht und einfach bereits übergewichtig bis fett und wirken sehr unsportlich! Was ich so jeden Tag im Bahnhof sehe, da kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn sie 200m bergauf laufen müssen, sind wohl viele bereits ausser Puste, etc. Ms Wittstock hat eine tolle, schlanke Figur und ein hübsches Gesicht. m, 42
 
  • #8
Also ich weiß nicht wo Charlene bei dir Androgynie ist. [ ]

Aber die Bilder von Grace Kelly sind fast alle schwarz weiß und die Fotoqualität war da eine andere. [ ]
Also beide Frauen haben dieses etwas kühle Blonde und zurückhaltende und haben eine gewisse Aura. Also Charlene ist etwas sportlicher aber nicht maskulin. Die Mode war damals anders und ich glaube Charlene möchte auch nicht mit ihr verglichen werde. Aber wenn ich ehrlich bin, ich habe auch daran gedacht.
 
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  • #9
Ich denke nicht, dass der androgyne Typ von Männern bevorzugt wird - von manchen Männern vllt. aber nicht von der Mehrheit. Zudem finde ich nicht, dass C.Wittstock androgyn wirkt, sie hat doch eine schöne Figur und ein hübsches Gesicht.

w
 
  • #10
Ich bin so eine androgyne Frau. Ich bin sehr schlank bis dürr und habe kaum brüste, Talie und Hintern. Angezogen sehe ich noch recht gut aus, manche denken, ich treibe sehr viel Sport. Männer drehen sich selten nach mir um. Mein Ex nannte mich "speziell aber schön". Sagt doch schon alles. Es gibt nur wenige, die meine Androgynität anziehend finden. Ich würde gerne weiblicher rüberkommen, doch das scheint nicht möglich zu sein.

w29

Naja man kann da auch was mit langen Haaren machen, Schminke, richtige Kleidung... wenn du weiblicher wirken willst, dann z.B Nicole Richie [ ] ist auch super dürr und hat keine Brust mehr und keinen Hintern aber sie schaut angezogen weiblich aus.
 
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  • #11
abseits von DICK gibt es vieles, was den geschmack der männer von heute trifft!
die burschikos, sportliche variante ist nur eine von vielen, hauptsache nicht fett.
sorry, dass das so simple ist.
männer stehen auf frauen und das ist in aller regel der weibliche typ. männer stehen auf rundungen, aber nicht auf rundungen, die synonym für dick verwendet werden...
alle anderen thesen kommen meist von jenen, die sich selbst beschönigen wollen
m/45
 
  • #12
Sag mal, Wo hast Du lieber FS denn Deine Augen??

Diese Frau ist nun wirklich eine attraktive Vertreterin Ihres Geschlechtes, ganz und gart nicht unweiblich.

Kann es sein Dass Du weiblichkeit an Speckröllchen oder einer Körbchengrösse nicht unter 90D festmachst? Oder wie kommst Du auf einen solchen Unsinn?

Weiblich, Sportlich, Selbstbewusst (in Sinne von sich selbst bebusst sein) Jaaaaa, gerne

Androgyn, a la Annie Lennox? Neeee nicht meines.
 
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  • #13
Hier noch mal ein Tipp von FS: versucht doch einfach mal, Charlene im Vergleich mit Grace zu charakterisieren, und zwar lediglich, was deren Gesichtszüge und Figur - unabhängig von der Kleidung - angeht. Bin mal gespannt, welche Adjektive dabei herauskommen. Dann überlegt euch mal, welche der beiden Gestalten uns heutzutage häufiger begegnet. Vielleicht kennt ihr sogar die Gründe dafür?
 
  • #14
Hier noch mal ein Tipp von FS: versucht doch einfach mal, Charlene im Vergleich mit Grace zu charakterisieren, und zwar lediglich, was deren Gesichtszüge und Figur - unabhängig von der Kleidung - angeht. Bin mal gespannt, welche Adjektive dabei herauskommen. Dann überlegt euch mal, welche der beiden Gestalten uns heutzutage häufiger begegnet. Vielleicht kennt ihr sogar die Gründe dafür?

Leider wurden meine Fotobeispiele gelöscht. Die Fotos von Grace Patricia Kelly, als sie noch eine junge Frau war, sind alle oder fast alle mit einem Weichzeichner Filter gemacht oder sehen so aus. Es sind fast alles auch Porteaufnahmen, also wenn du dir Fotos von Charlene unter den selben Bedingungen anschaust, dann wirkt ihr Geseich auch anders.

In den 50er war eine andere Mode und würdest du die Frauen von heute darein packen, dann würde bei viele auch die Figur so aussehen. Das einzige was bei Charlene ist, sie hat sehr breite Schultern, das kommt aber durch ihren Sport und hat nichts mit dem Frauenbild zutun.
 
  • #15
Weiblich, Sportlich, Selbstbewusst (in Sinne von sich selbst bebusst sein) Jaaaaa, gerne
Androgyn, a la Annie Lennox? Neeee nicht meines.
Ch. Wittstock ist schon sportlich und weiblich aber sie wirkt nicht selbstbewusst und sehr sinnlich. Grace Kelly war schon eine sinnlichere Frau. Genauso finde ich Monica Belucci sehr sinnlich. Kate Midltton wirkte richtig glücklich an ihrer Hochzeit und Charlene wirkte so, als hätte sie überlegt: "Vielleicht mache ich den grössten Fehler meines Lebens den Fürst zu heiraten, aber es gibt kein Zurück mehr".
 
  • #16
@14
Du mögest mir verzeihen, ich habs nicht so mit Royal Weddings gucken. Ich kenne diese Damen nur von Fotos und da muss ich eben sagen find ich diese Schwimmerin deutlich attraktiver als die Engländerin- die ist zumindest auf den Hochzeitsfotos ziemlich anorexisch. Aber wenn das Deine Beobachtung war: Tja, dann denke ich dass Charlene wohl eher wusste welchen Preis sie zu bezahlen hat- der weitgehende Verlust der Privatshäre. Ich denke dass Sie dann wohl die klügere Dame ist, oder?

@FS
Ok, Du Vergleichst mit Grace Kelly- die eine ist Schaupielerin, die andere Spitzensportlerin. Da ist es doch klar wer den höheren Muskelanteil hat. Vergleiche btte nicht Äpfel mit Birnen.

Ich versuch mal "androgyn" zu definieren: sehr dünn, kurze Haare, männlich gekleidet, keine Taillie und kaum Oberweite... Annnie Lennox halt. Sportlerinnen sind eine andere Kategorie.
 
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  • #17
Keine Ahnung, ob es da einen Trend gibt, wahrscheinlich eher nicht, denn im Allgemeinen wird ja von wachsendem Durchschnittsgewicht auch bei jüngeren Menschen gesprochen. Und das schließt sich dann doch etwas aus.

Letztlich scheint mir das eine Frage des persönlichen Geschmacks zu sein. Eine androgyne Figur (um mal ein weiteres Beispiel aus der Filmwelt anzuführen: Tilda Swinton) schließt ein (ggf. auch sehr) feminines Erscheinungsbild nicht aus. (Ich verwende hier bewusst nicht den Begriff 'weiblich', weil das im Alltag oft mit einer gewissen Üppigkeit im Bereich der sekundären Geschlechtsmerkmale assoziiert wird.)

Kleidung, Styling, Make-up, Frisur, Körperhaltung, z.T sogar Stimme, etc. sind dabei Ausdrucksebenen, die ganz bewusst verändert und entsprechend eingesetzt werden können, jedenfalls wenn man es gelernt hat. Und für Schauspielerinnen (und viele Angehörige der zitierten Medienprominenz) gilt das in jedem Fall. Die 'herbe' Ausstrahlung eines Gesicht lässt sich ganz gut mit einschlägiger Schminktechnik erreichen, solange Frau nicht kugelrund ist.
 
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  • #18
Tja, Geschmäcker sind halt verschieden. Ich konnte z. B. nie verstehen, was viele an Viktoria Beckham auszusetzen hatten, als sie unheimlich dürr und mit Pagenschitt erschien. Ich fand das Klasse. Meine erste Freundin sah ähnlich aus. Taillen-/Hüftenverhältnis allerhöchstens 0,9, wenig Brust und Pagenschnitt (Bob). Das macht mich einfach an, wie andere Männer andere Frauen toll finden.

Heutige Frauen empfinde ich in der Regel eher monströs, plumb, unelegant. Und das hat nichts mit fett zu tun. Schon der Knochenbau ist eher pyknisch, vielleicht liegt es ja an der Masthilfe im Futter, das die Schweine bekommen und das durchs Schweinefleich in den pubertären Körper kommt. Schaut Euch mal eine Whitney Houston in den 80ern an oder die Damen von den Bangles. Solche Schlanken sieht man heute kaum noch.

Andogyne Menschen werden wohl immer schön empfunden, sie sind praktisch der Durchschnitt aus Mann und Frau. Durchschnitt wird meist als schön empfunden. Man kopiere mehrere Paßfotos übereinander und bekommt i. .d .R. das schönste, weil symmetrische Bild. Noch einen kleinen Ausreißer (etwas überdurchschnittlich lange Nase, großer Mund) einkopiert und die Mehrheit ist fasziniert.

m, 38
 
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  • #19
@17 Ich empfinde androgyne Menschen nicht als schön, gleich welchen Geschlechts und ich glaube den meisten anderen geht es genauso. Jedes Geschlecht ist, sofern Heterosexuell, auf die ausgeprägten Geschlechtsmerkmale des jeweils anderen Geschlechts geeicht, da ist eine Mischung nicht förderlich.
 
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  • #20
lieber FS,

ich bin überzeugt, es gibt keinen Trend in Richtung Androgynie bei den Männern. Androgynie ist meines Erachtens weitgehend unabhängig von der Körperform eher eine Einstellungssache.

Auch der viel gepriesene "Unisex" ist von meinem Gefühl her auf dem Weg des Rückzugs; es wird noch ein paar Jahre dauern, dann ist dieser von den Emanzen geförderte "Spuk" zuende.

Frau wird wieder zu ihrer Weiblichkeit zurückfinden.
 
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  • #21
@17 Ich empfinde androgyne Menschen nicht als schön, gleich welchen Geschlechts und ich glaube den meisten anderen geht es genauso. Jedes Geschlecht ist, sofern Heterosexuell, auf die ausgeprägten Geschlechtsmerkmale des jeweils anderen Geschlechts geeicht, da ist eine Mischung nicht förderlich.

Schau mal den Bill Kaulitz von Tokio Hotel an. Der Inbegriff des Androgynen. Die Damen (in seinem Alter) haben nichts dagegen. Und obwohl ich nicht homosexuell bin, muß man neidlos anerkennen: Ein Häßling ist der mit Sicherheit nicht.

m, 38
 
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  • #22
lieber FS,

ich bin überzeugt, es gibt keinen Trend in Richtung Androgynie bei den Männern. Androgynie ist meines Erachtens weitgehend unabhängig von der Körperform eher eine Einstellungssache.

Auch der viel gepriesene "Unisex" ist von meinem Gefühl her auf dem Weg des Rückzugs; es wird noch ein paar Jahre dauern, dann ist dieser von den Emanzen geförderte "Spuk" zuende.

Frau wird wieder zu ihrer Weiblichkeit zurückfinden.

leider ist der "Unisex" in vielen Branchen gerade auf dem Vormarsch, zum Beispiel im Bankensektor und in vielen Industrien, überall dieser Einheitsbrei aus grauen oder schwarzen Hosenanzügen, dann bei vielen Frauen dieser Kurzhaarschnitt ....grauenhaft!

Quo usque tanden femina germania patientia nostra!
 
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