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  • #1

Trennungsvater Nachteile für 2. Partnerin

Ich w. 39 Jahre alt habe einen sehr netten und lieben Mann kennengelernt. Dieser befindet sich im Trennungsjahr und wird in den kommenden Monaten geschieden. Aus dieser Partnerschaft sind 3 Kinder hervorgegangen (1 x 10 J.; 1 x 13 J, 1 x 15 J.).
In meinen Job verdiene ich einigermassen gut aber grosse Sprünge kann ich damit leider auch nicht machen.
Irgendwann plant er ein Zusammenziehen.
Nun stelle ich mir die Frage welche Nachteile daraus entstehen bzw. worauf ich achten muß damit ich finanziell nicht in Mitleidenschaft gezogen werde!?
Ist es Ratsam eine 2. Ehe ebenfalls eher auf 7-8 Jahre zu verschieben? Sollten wir 2 getrennte Wohnungen behalten um Nachteile zu vermeiden?

Bitte nicht falsch verstehen ich schätze meinen neuen Partner - möchte aber nicht in etwas hineingezogen werden in dem ich keine Aktien habe.

Vielen Dank für Tips und Ratschläge.

LG
 
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  • #2
Liebe FS,

keine Panik, warte doch erstmal ab, wie sich eure Beziehung entwickelt. Frage dich allerdings, warum du dich auf so einen schwierigen Fall einlässt. Jetzt schon von Zusammenziehen und Heiraten reden finde ich sehr naiv und unrealistisch. Übringes musst du ja mit ihm weder das Eine noch das Andere und kannst trotzdem eine Beziehung mit ihm fürhen.

Oft sind solche Männer aber sehr klug und suchen sich ein warmes Nest, wollen schnell mit einer anderen Frau zusammenziehen um finanziell besser durchs Leben zukommen.

Du wirst immer Rücksicht nehmen müssen und wirst immer zu kurz kommen. Wenn du das willst, wenn das für dich in Ordnung ist, mache das.

w 49 und AE-Mutter, die sowas nicht machen würde
 
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  • #3
Das sind sehr viele Nogo´s.

Noch im Trennungsjahr, also relativ frisch getrennt, noch nicht geschieden, dazu 3 Kinder vom Anfang der Pubertät bis Mitten drinne, der Mann muss mindestens noch 15 Jahre für die Kinder zahlen, noch einige Jahre die Urlaubsplanung mit der Kindesmutter abstimmen usw., warum tut Frau sich sowas an?
 
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  • #4
Wie kommst Du denn jetzt auf Heirat? Geschiedene Männer sind in der Regel nicht so scharf aufs Heiraten und wenn sie sich mit ihrer Exfrau, der Mutter von 3 (!!!) gemeinsamen Kindern einigermaßen verstehen, dann ist es noch gar nicht so sicher, dass sie sich in letzter Instanz wirklich scheiden lassen, selbst wenn die Scheidung erst mal läuft - zigfach erlebt!
Nachteile entstehen Dir keine, es sei denn, du hast in den nächsten Jahren einen großen Zugewinn zu verzeichnen, was sich aber nicht so anhört.
Wieso 7 Jahre warten? Was soll sich in dieser Zeit ändern?
Kinder haben bis zum Abschluss ihrer Ausbildung ein Recht auf Unterhalt - bei einem Studium also bis ca. 26 Jahre.
Mach aber doch erst mal einen Step nach dem nächsten. Erst mal scheiden lassen, dann zusammenziehen und dann mal sehen, ob eine Heirat zur Debatte steht. Glaube auch nicht, dass er noch ein Kind wollte...

w,40
 
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  • #5
Für mich kommt ein geschiedener Mann mit Kindern nicht in Frage, aber man sollte trotzdem nicht alle über einen Kamm scheren. Eine meiner besten Freundinnen kam mit ihrem Partner 1 Monat nach seiner Trennung von der Ex zusammen. Einen Monat später wurde ihr die Wohnung gekündigt, und sie zog zu ihm. Nach einem weiteren Jahr war der Mann geschieden. Jetzt sind die Beiden seit 2 Jahren glücklich zusammen und haben sich vor kurzem eine gemeinsame Wohnung gekauft. Die Ex macht zwar immer mal wieder Probleme, aber zwischen den Beiden läuft es bestens.
 
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  • #6
Liebe FS,
für die Unterhaltszahlungen an seine Kinder ist der Mann allein verantwortlich. Auch wenn ihr zusammen lebt, hast Du darin keine Aktien. Bei der Eheschließung ist es problematischer, weil Du zwar nicht seinen Kindern gegenüber unterhaltsverpflichtet bist, aber ggfs, ihm gegenüber. Ein Ehevertrag, der sowas ausschleißt, ist dann sehr hilfreich.
Wenn ihr eine gemeinsame Wohnung nehmt, dann achte darauf, dass er sich an den Kosten beteiligt und auch, wer den Mietvertrag unterschreibt, wie dieser konkret ausgestaltet ist, gemeinsam, einer von Euch ..... Binde Dir keine Mietwohnung an den Hals, die Du nicht finanzieren kannst, nur weil sie Raum für 3 Kinder bieten muss.
Geschiedene Männer mit Unterhaltsverpflichtungen gehen schnell neue Beziehungen mit Zusammenleben ein, damit sie sich finanziell entlasten. Die gewählte Frau spielt dann eine untergeordnete Rolle.
Der finanzielle Engpass für ihn kann bis zu 15 Jahren dauern. Bei 3 Kindern in dem Alter kann man von einer langjährigen Ehe ausgehen und die Frau wird wenig gearbeitet haben, d.h. der Versorgungsausgleich, der seine Rente mindert, wird erheblich sein.

Da muss die Liebe aber sehr groß sein, um so eine Last zu tragen.
 
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  • #7
Augenöffnend was man hier liest :)

Nun, also brauche ich mich nicht wundern, dass ich so gut wie keine Antworten bekomme. Als Vater mit sogenannter Altlast ist man automatisch ein No Go für die Weiblichkeit.

An die FS: Geht es erstmal langsam an und trennt eure Finanzen.
Schon ein Zusammenziehen könnte seine Unterhaltszahlungen weiter erhöhen, da ihm eine solche Entlastung als Einkommen angerechnet werden könnte...also keine Eile....
 
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  • #8
Hier noch mal die FS-

Zur Zeit befindet er sich bereits in der Vorbereitungphase (Gerichtlich) bzgl. des Unterhalts. Meines Wissens nach wird erst das geregelt bevor die Scheidung erfolgt. Die Kindsmutter hat bereits einen neuen Partner. Zur Zeit ist der Kontakt mit den Kindern auf ein Minimun reduziert. Die Ehe lief ca. 14 J.. Die Ehefrau hat auf ihren Unterhalt verzichtet.
Zusammenziehen und heiraten ist momentan erstmal kein Thema ... die Fragen die ich hier gestellt habe dienen mir nur als grobe Richtung.
Klar weiß ich das es nicht leicht wird aber gerade in der heutigen Zeit wo Patchwork immer mehr Trend wird sollte das doch wohl kein KO- Kriterium sein für eine Beziehung.

LG
 
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  • #9
Zusammenziehen und heiraten ist momentan erstmal kein Thema ... die Fragen die ich hier gestellt habe dienen mir nur als grobe Richtung.
Klar weiß ich das es nicht leicht wird aber gerade in der heutigen Zeit wo Patchwork immer mehr Trend wird sollte das doch wohl kein KO- Kriterium sein für eine Beziehung.
LG

Das liest sich nicht gut. Worüber sich den Kopf zerbrechen, wo die Beziehung noch gar nicht lange genug dauert. Da wird zu viel geplant, anstatt im hier und jetzt zu denken. Patchwork ist heutzutage sehr sehr anstrengend und funktioniert oft nicht gut.

FS, überlege dir wirklich gut, auf was du dich da einlässt. Stöbere hier mal im Forum, du wirst viele gute Gedanken lesen.

Ich empfehel dir noch das Buch "Der gebrauchte Prinz". Mir hat dieses Buch sehr die Augen geöffnet.

w 49
 
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  • #10
Augenöffnend was man hier liest :)

Nun, also brauche ich mich nicht wundern, dass ich so gut wie keine Antworten bekomme. Als Vater mit sogenannter Altlast ist man automatisch ein No Go für die Weiblichkeit.

Ja, sorry. Vor allem wenn die Scheidung noch nichtmal durch ist.
Die moralischen Stütze in der nervenaufreibenden Scheidungszeit ist sicher sehr bequem und angenehm, aber will danach die neugewonnene Freiheit nicht erstmal ausgiebig genossen werden? Übergangspartnerschaften haben eine eigene Dynamik. (Der Gedanke gilt freilich für Männer und Frauen gleichermaßen.)
Etwas anderes ist es, wenn Mann/Frau schon eine Zeitlang Single ist und die Situation mit den Altlasten zur Alltagsroutine geworden ist. Dann wirds wieder interessant, schließlich hat jeder sein Vorleben.

Ich wüsste gerne, wie lange die Fragestellerin ihren Freund schon kennt, weil sie schon an Zusammenziehen und Hochzeit denkt. Weiß der Mann davon? ;-)
 
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