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  • #31
Hier nochmal die FS,

Ich danke euch für die (grösstenteils) sehr aufmunternden Worte!
In der Tat liegt ihr mit euren Vermutungen sehr richtig, auch ansonsten war er auf fast schon sterile Sauberkeit bedacht, seine Wohnung war wie ein Museum.
Eine Ästhet, wie Gast 23, so könnte man ihn auch bezeichnen.
Wenn ich seine optische Fixierung in einem Nebensatz fallen lies, verteidigte er sehr Selbstbewusst seine Haltung: Ihm seien Äusserlichkeiten eben wichtig und er würde daraus kein Geheimnis machen?!
Eine sehr gute Freundin bemerkte nach der Trennung folgendes: sie sagte, es ist eine sehr hässliche Eigenschaft dem Partner etwas madig zu machen, was er liebt.
Wohl wahr!

Nun, dass dieses Exemplar gut weiter ist, habe ich inzwischen auch realisiert. Mir ging es vielmehr um die Ängste, dass viele Männer so denken würden.
Aber ich habe dank euch größtenteils fürsprechende Kommentare bekommen:)

Meine Mama sagte mir in meiner Kindheit immer: wer zu Tieren gut ist, ist auch zu Menschen gut.
Ich sollte öfter auch meine Mama hören!!
 
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  • #32
Ich bin kein Hunde-, sondern ein Katzenmensch und finde das Verhalten des Freundes trotzdem komplett daneben! Ich würde keinen Mann mit Hund haben wollen aus verschiedenen Gründen - aber wenn ich jemanden kennenlerne, weiss ich ja, dass da ein Hund ist - und wenns mich stört, lass ichs lieber bleiben. Aber rummäkeln nach so langer Zeit danach geht gar nicht!

Lass den sausen, das bringt nix.
 
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  • #33
Von der Lebenseinstellung passt ihr einfach nicht zusammen. Vermutlich war es ihm nicht bewusst, wie schwierig es mit dem Hund wirklich wurde.

Ich finde Hunde toll, aber Tierliebe hat auch Grenzen und für mich hat ein Tier aus hygienischen Gründen nichts in der Wohnung zu suchen.
Dass dein Freund sich offenbar darüber ekelt, dass du den Hund in der Wohnung hältst, finde ich sehr wohl berechtigt (die genannte "Eifersucht" ist nur vorgeschoben).

Die Vorstellung, dass der Hund den ganzen Dreck auf der Straße in die Wohnung schleppt- eben alles, was an Pfoten, Haaren hängenbleibt, würde mich richtig anwidern.
So, und dann kommt der Hund zu Dir und du kraulst ihn, wirst von ihm vielleicht sogar angesabbert oder angeleckt (mit allerlei Kot, Pisse oder andere "leckere" Dinge etc. - eben allem, was er sich beim "reviermarkieren" erschnüffelt hat) und Du gehst zu deinem Freund und willst ihn küssen, mit der Hand streicheln, die voller Bazillen sind... Ich bitte dich, da würden selbst bei mir alle Haare zu Berge stehen!

Du musst Dich zwischen Deinem Hund und Deinem Freund entscheiden. Oder Du suchst Dir einen Mann, der es mit der Sauberkeit nicht so ernst nimmt.

w25
 
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  • #34
@32

Liebe 32,

das ist Unfug. Mein Hund z.B. läuft nicht durch den Dreck den Menschen auf dem Trottoir hinterlassen (beträchtlich, nebenbei). Er wird ins Auto verfrachtet und wir fahren jeden Morgen in den stadtnahen Wald. Dort läuft er über Waldboden, Wiesen und teilweise über Sandwege. Bei Sauwetter werden die Pfoten nachher abgeduscht und abfrottiert. Es ist so gut wie unmöglich dass der Hund unhygienisch ist. Nur wenige Männer sind so gründlich durchgeimpft wie mein Hund. Er hat saubere Zähne und ein glänzendes gepflegtes Fell. Er riecht nicht nach Urin und leckt sich mehrfach täglich seinen Pimmel sauber. Ich finde die Körperhygiene meines Rüden einfach vorbildlich. Bei den Ohren helfe ich ihm etwas nach. Ich möchte hier nichts darüber verbreiten was manche Männer in ihren Ohren oder Nasenlöchern so mit sich führen, schon gar nicht wie es um die Sauberkeit ihres Genitals bestellt ist. Nur dies: ein Hund ist seit über 2000 Jahren der verhaustierte Begleiter des Menschen. So war es, so ist es und so wird es noch im Weltall sein.
 
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  • #35
Liebe FS

Sei froh, dass du ihn los bist. Ein solcher Mensch ist nicht beziehungsfähig. Für mich gibt es nur einen Grund, einen Hund so abzulehnen. Das ist, wenn ich allergisch gegen Hunde bin und von einem Hundekontakt krank werde.

Etwas anderes wäre es, wenn du den Hund nicht im Griff hättest und er immer dazwischen steht bei Zweisamkeiten. Doch auch dann gibt es einen Weg wie etwa die Hundeschule, die du ja ohnehin schon besuchst.

Ein Tier zu haben, bedeutet Verantwortung zu übernehmen und das hast du mit dem Hund getan. Und du sorgst auch adäquat für das Tier, überlässt es nicht einfach seinem Schicksal. Dieses Verhalten verdient Achtung.

Für mich wäre eine Partnerin mit Hund kein Problem...ausser ich müsste mich alleine um das Tier kümmern und sie würde ihn mir quasi aufdrängen. Da ich beruflich viel unterwegs bin und oft entweder sehr spät abends zurückkomme oder ein paar Tage gar nicht nach Hause komme, habe ich mich bewusst gegen einen Hund entschieden. Ich hatte selbst lange einen Hund und weiss, was es bedeutet, ein Tier zu haben. Für mich war er wie ein Kind...

Mit einer Katze hätte ich hingegen ein Problem...ich kann die Tiere nicht leiden UND ich habe eine leichte Katzenhaarallergie. Dennoch wäre das für mich sicher KEIN Trennungsgrund von einer Partnerin, ausser sie würde sich trotz meiner Abneigung gegen Katzen eine anschaffen während unserer Beziehung. Das würde zumindest zu Diskussionen führen.

m44
 
  • #36
Ich bin jetzt auch nicht DER Hundefan, aber die Nummer, die dein Freund da abgezogen hat, hätte er mit Sicherheit auch abgezogen, wenn du ein Kaninchen, ein Katze oder gar ein Kind gehabt hättest. Also, wein ihm nicht nach, schein ein kaltherziger Egoist gewesen zu sein!
 
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  • #37
Sei froh dass du ihn los bist.
"Wer keine Tiere mag, der mag auch keine Menschen"

M68
 
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  • #39
So, jetzt werdet ihr mich in der Luft zerreißen, aber ich kann den Mann sehr gut verstehen.

Ich habe nichts gegen Hunde, aber ich möchte auch keinen Hund in meiner Wohnung haben. Ich kann den Geruch von Hunden nicht haben (nein, erzählt mir nicht, dass Hunde nicht riechen). Ich finde auch, dass Hunde Schmutz mit in die Wohnung bringen und ich kann nicht kontrollieren, wo der Hund vorher war. Es ist dabei egal, ob er auf der Straße gelaufen ist oder im Wald. Ich ziehe meine Schuhe nach einem Waldspaziergang auch aus - der Hund eben nicht.
Ich bin kein Hundehasser - sie sind mir eigentlich egal. Nur eben nicht in meiner Wohnung und in meinem Auto.
Ich habe auch mal einen Mann kennengelernt, den ich eigentlich sehr gerne mochte, der aber einen Hund hatte. Der Hund war gut erzogen und freundlich. Ich wollte die Beziehung nicht eingehen, weil ich eben keine Hunde im Haus haben möchte, aber er hat mich dann doch überredet und erklärt, dass es nie Probleme geben würde und der Hund doch so nett wäre.
War er auch, aber er kam ständig zu mir und wollte gekrault werden - mag ich eben nicht.
Die Beziehung wurde vom Hund beeinflusst, weil er einfach da war. Man musste sich nach dem Hund richten, man musse Gassi gehen, man musste schauen wohin mit dem Hund, wenn wir mal übers Wochenende weg wollten, ich musste immer zu ihm kommen, weil der Hund ja nicht mit zu mir durfte, nur hatte ich dann den Hund eben bei ihm in der Wohnung.
Nach 4 Monaten habe ich die Beziehung beendet, weil das Leben mit Hund einfach nichts für mich ist. Ich wusste, dass ich nicht verlangen konnte, dass er sich vom Hund trennt. Aber ICH konnte eben nicht mit Hund leben.
Das können sich Hundebesitzer nicht vorstellen - aber das ist egal. Es ist einfach so.
Wenn der Mann eben nicht mit deinem Hund kann, dann kann er nicht und damit musst eben DU nun leben. So ist es halt.
Ich finde es völlig daneben, ihn deswegen als beziehungsunfähig und mehr zu beschimpfen.
Such dir einen Mann mit Hund oder noch besser einen Mann, der gerne einen Hund hätte. Dann ist alles prima.
Ich werde nie wieder eine Beziehung mit einem Hundebesitzer eingehen.
Und kommt mir nun nicht mit der These, dass Hundebesitzer die besseren Menschen sind. Tierliebe muss sich nicht im Besitz eines Tieres festmachen.
 
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  • #40
Frau mit Hund kommt für mich auch nicht mehr in Frage.Hatte ich schon.

Mich haben dabei eher weniger Haare, Hygiene etc. gestört und ich mochte den Hund auch sehr, aber die damit verbundenen Einschränkungen waren/wären mir dann doch zu viel.
(Beziehung ging nicht wegen Hund auseinander, dies angemerkt!)


Katzen, Hasen, Meerschweinchen, etc. kein Problem, aber da ist man in der Regel nicht so angehängt.
 
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  • #41
Mich beschleicht nur langsam eine kleine Panik
...
Ist ein Hund solch ein "Beziehungshinderniss"?

Nicht für einen Hundefreund.
Du solltest das zu deiner Liste an Auswahlkriterien dazu fügen: "Er muß Hunde mögen".

Dein Ex hat sich vorher vielleicht noch nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht, ob ein Hund in seinem Leben ihn stören würde.
Als ihr zusammen wart wurde er erstmalig direkt damit konfrontiert und er hat gemerkt er ist damit nicht glücklich. Ich finde das muß man respektieren, man kann sich nun mal nicht aussuchen, was in einem positive Gefühle auslöst, und was negative.

Zusammenziehen bedeutet natürlich für deinen Partner fortan mit einem Hund in einem Haushalt leben zu müssen. Und wenn er feststellt er fühlt sich nicht wohl damit, dann ist es besser er trennt sich gleich, als dass ihr erst zusammen zieht, dann wird der Hund ständig zum Streitthema, und am Ende scheitert es doch daran.

Es gibt viele Hundefreunde unter den Männern, unter denen wirst du einen Partner finden.

Das ist wie mit dem Rauchen - einen anderen Raucher stört es nicht, es gibt auch Nichtraucher die es nicht stört, aber ein Nichtraucher der eine Abneigung dagegen hat wird nicht mit einem Raucher zusammen ziehen.
Auch da stellt der Nichtraucher die Abneigung gegen einen rauchenden Partner oft erst während der Beziehung fest, weil derjenige vorher mangels gleicher Erfahrung nicht wußte wie es überhaupt ist mit einem Raucher zusammen zu sein.
Kann man es ihm dann verübeln, wenn er sagt ihm ist bewußt geworden er kann nicht damit leben und sich trennt?

Genauso kann es einem bei dem Haustier des Partners ergehen. Man denkt zunächst mangels Erfahrung es wird einen nicht stören, und erlebt man es dann täglich stört es einen doch.

Es gibt vielerlei Gründe, warum es zwischen 2 Menschen manchmal nicht paßt.
Du mußt eben den Partner finden, bei dem alles paßt, auch der Hund.

w, 44
 
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  • #42
Für mich (m) ganz klar ein Vorwand. Er hat Dich "mit Hund" kennengelernt, Du bist ihm entgegen gekommen, und jetzt soll es trotzdem nicht gehen? Unglaubwürdig.

Vielleicht wußte er mangels Erfahrung noch nicht wie ein Leben mit Hund sein wird und hat erst während der Beziehung zur FS festgestellt, dass er keinen Hund in seinem Leben will?

Man kann Situationen oft erst beurteilen, wenn man eine Weile in ihnen drin steckt, merkt dann es ist doch anders als man es sich vorgestellt hat.
Was ist daran denn "unglaubwürdig"?
 
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  • #43
Ganz ehrlich: was ist das denn für ein Psycho? Sorry, aber er wusste von Beginn an das du einen Hund hast. Und jetzt beschwert er sich und sagt du sollst dich entscheiden? Und nur wegen eines Kinderwunschs würde ich nicht mit ihm zusammen bleiben. Du findest auch noch einen anderen. Außerdem wäre es doch wirklich schade wenn dein Hund wegen solch einem Trottel im Tierheim landet...
 
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  • #45
Ganz ehrlich: was ist das denn für ein Psycho? Sorry, aber er wusste von Beginn an das du einen Hund hast. Und jetzt beschwert er sich und sagt du sollst dich entscheiden? Und nur wegen eines Kinderwunschs würde ich nicht mit ihm zusammen bleiben. Du findest auch noch einen anderen. Außerdem wäre es doch wirklich schade wenn dein Hund wegen solch einem Trottel im Tierheim landet...

Der Mann ist sicher kein Psycho. Ich finde es schrecklich, wie hier immer auf Menschen geschimpft wird, die nicht mit einem Tier leben möchten. Auch immer gleich diese beiden Extreme: Hundeliebhaber und Hundehassser. Wirkliche Hundehasser gibt es so gut wie überhaupt nicht. Es gibt nur ganz viele Menschen, die Hunde nicht im eigenen Haushalt mögen - aber deswegen hassen sie keine Hunde und sind auch weder schlechte Menschen noch Psychos. Als ob Menschen, die Hunde haben automatisch die besseren Menschen wären. Hat kein Verbrecher, Betrüger, Mörder einen Hund??

Der Mann hatte einen guten Vorsatz, er hat versucht mit dem Hund zu leben und gemerkt, dass er das nicht kann. Natürlich wird sich die FS nicht vom Hund trennen, das ist auch ok, denn das Tier ist auf sie angewiesen. Aber es ist auch verständlich, dass sich der Mann trennen möchte. Er möchte die Frau - aber nicht den Hund. Und so werden sich Mann und Frau trennen - das ist die einzige und beste Lösung für alle.
 
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