• #1

Trennung nach 6 Monaten - Wirklich keine Gefühle?

Hallo!
Ich (32) habe im Jan. einen Mann (37) kennengelernt. Wir haben uns anfangs 1x/Woche gesehen. Wir hatten immer eine gute Zeit, haben uns super unterhalten, auch der Sex war gut. Nach ca. 3Mo. entschieden wir uns eine "Beziehung" zu führen.

Allerdings haben wir nie viel Zeit miteinander verbracht (2x/W), er wollte nie über Nacht bleiben, nicht mal 2 Tage in Folge. Er meinte er braucht viel Zeit für sich und hat sehr viel Stress auf Arbeit. Ansonsten wäre er total happy, verbringt gerne Zeit mit mir und mag mich sehr.

Auch mit der Zeit änderte sich nichts. Ich war sehr frustriert sagte, dass wir uns nicht richtig kennenlernen können, wenn wir uns nur 5-10 Stunden/Woche sehen, wir bräuchten einen Kompromiss ansonsten hat es keinen Sinn mehr. Er kam am nächsten Tag mit Blumen vorbei, war gut drauf, hat mich geküsst/Hand gehalten. Dann sagte er, dass er leider nicht genügend Gefühle hätte. Wir sollten das Ganze beenden. Das hat mich kalt erwischt. Er hatte immer Angst geäußert, dass ich ihn evtl. verlassen würde. Ich habe selbst öfters an Trennung gedacht, aber nicht erwartet, dass er dann wegen fehlenden Gefühlen Schluss macht. Ich hatte gehofft, dass wir einen Kompromiss finden, der für uns Beide funktioniert.

Anscheinend sind seine letzten 2 Bez. aus denselben Gründen gescheitert. Die letzte Längere ist über 10J her.

Er hatte mich nach dem Gespräch noch nach Hause gebracht (hatte die ganze Zeit geweint) hat mich nochmal geküsst und meinte, dass er mich sehr vermissen wird. Er sagte noch, dass ich letztendlich doch mit ihm Schluss gemacht hätte. Das irritiert mich bis jetzt noch, er initiierte doch die Trennung? Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr. Er schaut sich zwar alle meine IG Stories an, schickt aber keine Msg. Ich vermisse ihn sehr und bin einfach nur verwundert. Ob es wirklich aus ist, oder ob es doch noch Hoffnung gibt und würde das überh. Sinn machen?
 
  • #2
Ich war sehr frustriert sagte, dass wir uns nicht richtig kennenlernen können, wenn wir uns nur 5-10 Stunden/Woche sehen, wir bräuchten einen Kompromiss ansonsten hat es keinen Sinn mehr.
[...]
Er sagte noch, dass ich letztendlich doch mit ihm Schluss gemacht hätte. Das irritiert mich bis jetzt noch, er initiierte doch die Trennung?
Nein, Du. Lies das noch mal so im zitierten Zusammenhang: Du wolltest es anders, sonst hätte es keinen Sinn mehr. Das hast Du gesagt. Er wollte es nicht anders, Du hast ihn vor die Wahl gestellt und klargestellt, dass Du ihn nicht willst - SO.

Wenn Du selbst öfter an Trennung dachtest, warst Du ja emotional selbst nicht überzeugt. Ich verstehe daher nicht so wirklich, warum Du noch eine Chance willst ... na gut, das stimmt nicht ganz, ich glaube, meine Vermutung stimmt, wenn ich schreibe, dass Du gehofft hattest, dass er Dich so sehr will, dass er sich ändert und macht, dass alles zwischen euch schön wird. Denn Du sehnst Dich nach einer Beziehung und meintest, er sich auch. Du dachtest, Du bedeutest ihm so viel, dass er sich Mühe gibt, aber er hat vermutlich schon erwartet, dass es Dir nicht reicht. Er hat ja auch gespürt, dass Du Schluss machen könntest und hat den Schritt nur als erster gemacht.

Ich denke nicht, dass es einen Sinn hat, so eine Beziehung einzugehen. Er braucht viel Zeit für sich, für seinen Job und eine Beziehung, wie Du sie willst, will er nicht. Das, was Du über ihn schreibst, wirkt auch reichlich verkopft und unterkühlt. Wenn Du Dir wie ne Bettgeschichte vorgekommen bist und er ein gegenseitiges Füreinander-Dasein nie wollte, ist es doch gut, dass das ganze zu Ende ist.
 
  • #3
Liebe Askya,
Menschen sind verschieden. Das weisst Du mit dem Kopf.
Ihr habt Euch kennen gelernt und gemerkt, dass ihr unterschiedliche Bedürfnisse bei Nähe und Distanz habt.

Wir haben hier eine Foristin, die maximal 1 Treffen in 2 Wochen möchte, kein Übernachten, keine gemeinsame Wohnung. Sie braucht das Alleinsein, um sich zu erholen. Menschen strengen sie an.
Menschen sind eben verschieden.

Wenn das Nähes-Distanz-Bedürfnis zu weit auseinander geht, wird es keine gute Beziehung.

Ein Kompromiss macht dauerhaft keinen Sinn, wenn ihr zu weit auseinander liegt, weil ihr beide damit unzufrieden seid.
Der Mann könnte sich wöchentlich 5 weitere Stunden mit Dir treffen als Entgegenkommen. Tatsächlich hast Du aber eine ganz andere Vorstellung von Beziehung.

Warst Du mal bei ihm zuhause und konntest Du ihn auch am Wochenende und zuhause gut telefonisch erreichen?
 
  • #4
Mein Eindruck ist, dass es für ihn nur nach seinen Bedingungen läuft. Sobald eine Frau mehr Nähe einfordert, ist er weg.

Dass er dir jetzt auch noch den schwarzen Peter zuschiebt, finde ich ziemlich mies von ihm. Hak ihn lieber ab, denn es würde nur genauso weiterlaufen wie bis jetzt. Und da dir das nicht reicht (würde es mir auch nicht), würdest du auf Dauer nur unglücklich werden.
 
  • #5
Du fühlst Dich bestimmt etwas verschaukelt. Ein Absturz von Wolke 7 ist recht heftig. Anzeichen waren aber schon vorher da. Wenn der Kerl nicht mal Zeit hat bei Dir zu übernachten, dann liegt irgendwo ein Hase im Pfeffer, meistens hat dieser dann einen goldenen Ring am Finger oder in der Schublade liegen. Die wenige Zeit unter der Woche kann ich verstehen, ich gehöre auch zu den Menschen die viel Zeit alleine brauchen bzw. meine Zeit immer spontan verplanen möchte. Das er keine Gefühle für Dich hat(te) glaube ich nicht. Ein halbes Jahr verbringt man nicht einfach so, da sind schon Gefühle gewesen. Ich vermute leider ganz stark das er mehrgleisig gefahren ist.
 
  • #6
Du tust mir wirklich leid, das ist ein schreckliches Gefühl. Klingt, als wärst du an einen Beziehungsphobiker geraten. Der kann es nur so, das ist sein inneres Programm. Wenn du dich weiter darauf einlässt, wird es eine niemals endende On-Off-Geschichte. Er wird dir nach der Sendepause wieder seine Zuneigung zeigen, dich bitten, weniger zu fordern. Dann, wenn es wieder perfekt läuft, nimmt er unvermittelt wieder den Gang raus. Es wird dich zermürben und wenn du mit dir klar wirst und das nicht mehr willst, bist du diejenige, die ihn ja nicht mehr wollte. Pass gut auf dich auf und lass ihn nicht mehr in dein Leben.
 
  • #7
Ich denke, du warst nur eine Affäre. Lass ihn ziehen, er wollte nur Spaß und nie eine Beziehung
 
  • #8
Bitte, bitte einfach einen Haken machen ...
Das ist doch nicht das, was Du Dir vorstellst, oder? Ich werde es wirklich NIE verstehen, warum man sich so verbiegen möchte, nur damit man irgendeinen Mann an seiner Seite hat! Ich bin mittlerweile fast 55 Jahre alt und habe natürlich einige Erfahrung sammeln dürfen ... Ich fand es schon in meiner Jugend mehr als merkwürdig, warum dieses Streben nach einem „Kerl“ so angesagt war. Frauen verbiegen sich sich teilweise bis zur Unkenntlichkeit, nur damit sie den Mann an der Seite haben ... nicht falsch verstehen, ich hatte drei tolle Beziehungen, aber was ich hier so lese, da denke ich wirklich, Mädchen, da waren wir vor 25 Jahren weiter😉
 
  • #9
Er war zufrieden mit der 2-Tage-die-Woche-Regelung und es hätte wohl ewig für ihn so weiter gehen können, Du wolltest ihn öfters sehen, bestenfalls tagelang mit Übernachten und länger als 5-10 Stunden die Woche.
Du hast zu ihm gesagt, er soll Dir mehr Zeit einräumen, weil Dir der aktuelle Status Quo nicht reicht, ansonsten hat es mit euch keinen Sinn, was nichts anders heißt, entweder verbringt er mit Dir mehr als 2 Tage die Woche oder diese Tage komplett, damit es nicht täglich minimal 2-3 Stunden sind.
Das will er aber nicht, weil die wenige Zeit mit Dir ihm völlig reicht. Ein Kompromiss war in seinen Augen nicht möglich; d.b. entweder es bliebe auf dem Level wie bisher mit den 2 Tagen die Woche, was Dir nicht reichte und dich frustrierte oder dann zwangsläufig die Trennung. Da er Dir nicht mehr Zeit einräumen will, bleibt nur die Trennung; und da ist er Dir jetzt zuvor gekommen und einer Diskussion über Möglichkeiten doch mehr Zeit füreinander zu finden und die Beziehung für Euch anders zu gestalten, schnell ausgewichen.
Was ich an deinem Post nicht so ganz verstehe, er kam bei Dir vorbei und dann brachte er Dich nach Hause?
Wenn jemand schon die Grundeinstellung hat bei der Beziehung, den anderen nicht halten zu können, eben weil er schon die Erfahrung hat, dass (wohl viele) Frauen die Beziehung gern verdichten wollen und mehr Zeit mit ihrem Partner verbringen wollen, er sich bisher nie versuchsweise darauf eingelassen hat, weil er es ihm wohl so in dem Rhythmus reicht, dann gehen diese Frauen. Letztlich handelt er danach, dass es mehr Quality-Zeit mit ihm nicht gibt, außer diese 2-Tage pro Woche und es nicht ändern will, sonst hätte er es längst mal probiert oder Dich in seine Verpflichtungen (Treffen mit seinen Freunden, Haushalt, Sport, etc.) mit eingebunden, um noch mit Dir mehr Stunden zu haben.
Einzig mit ihm gibt es maximal die 2 Tage oder wenigen gemeinsamen Stunden, mehr ist für Dich und andere Frauen nicht drin, diese Konstellation macht Dich jetzt schon nur unglücklich. Er hat seine ungeänderten Regeln und festen Zeiten, wo er Dich nur jede Woche zeitlich reinquetscht. Sein Zeitmanagement stellt er nicht um, steht für ihn nicht zur Diskussion, er hat viel Arbeit, viel Stress und braucht allein für sich viel Zeit zur Erholung. 5 Tage will er für sich allein, sein emotionales Soll ist mit euren 2 Tagen an Gesprächen, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Paarzeit aufgefüllt und er satt. Auf was hoffst Du jetzt? Auf das du nach 1 Jahr dann frustriert das Handtuch wirfst? Das weiß er und kommt dem zuvor.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
wir bräuchten einen Kompromiss ansonsten hat es keinen Sinn mehr.
Es hat von deiner Seite aus nicht gepasst.
Du brauchst offenbar mehr Nähe, anderenfalls fühlst du dich ungeliebt.
Bzw. es fühlt sich für dich nicht wie eine Beziehung an, wenn es sich auf ein paar Treffen von 5 Stunden handelt, in denen ihr vermutlich auch Sex habt.
Nach deinem Ausspruch hat er es sich genau überlegt, wie viel er dir geben kann und will.
Heraus kam, dass er nicht mehr geben kann und will.
Ergo "hat nicht genug Gefühle für dich", um dir das zu geben, was du brauchst. Bzw. will diese starken Gefühle womöglich nicht zulassen.

Da du dieses faktische Ultimatum gestellt hast, entweder ihr verbringt mehr Zeit miteinander, oder es habe keinen Sinn mehr, betrachtet er es als Beendigung deinerseits. Du schreibst ja auch, dir öfter überlegt zu haben, Schluss zu machen. Das spürt das Gegenüber.
Deine Strategie etwas erzwingen zu wollen, ist schlicht nicht aufgegangen.
Er hätte regelmäßiger zu dir kommen MÜSSEN. Es wäre für ihn ein Zwang gewesen. Da dies nicht gut gehen kann, hat er es beendet.
Das ist auch für dich besser so.
Denn du wärst wohl dauerhaft unzufrieden gewesen, mit dieser Konstellation.

Remember:
Er wollte nicht über Nacht bleiben. Nicht mal zwei Tage hintereinander. Ihr habt euch immer nur kurz gesehen.
Das war der Grund deiner Unzufriedenheit.
Es wird nicht anders, wenn du nun ein Revival wünscht.
Du wärst weiterhin unzufrieden.
Zudem müsste dieser Wunsch nun von ihm ausgehen.
Ignoriere doch deine Bedürfnisse nicht. Denn sonst bekommst du nicht das was du brauchst.

verbringt gerne Zeit mit mir und mag mich sehr
Hat er gesagt, dass er dich liebt?
Vermutlich nicht.
Allerdings hatte er schon Gefühle, nur eben nicht genug. Genau wie er es sagte. Das sind keine "fehlenden" Gefühle.
 
  • #11
Es ist natürlich sehr traurig, aber da er so stur dagegen ist, seinen Zeitplan zu ändern, wären Sie nie mit ihm glücklich geworden.
 
  • #12
Vielen Dank für die lieben, vielen Antworten, hilft sehr, andere Meinungen und Eindrücke dazu zu lesen :)

Ja, ich denke ich habe mir sehr gewünscht, dass er sich irgendwann ändert. Jedes Mal wenn ich das Thema (mehr Zeit verbringen, übernachten usw.) angesprochen hatte, meinte er immer das klingt sehr schön und dass er das auch möchte., er hat mir immer viel Hoffnung gemacht, dass es sich mit der Zeit doch noch ändern wird, hat es aber nicht wirklich.

Wenn wir uns sahen hatten wir immer eine gute Zeit. Wir kamen super miteinander aus, konnten über vieles reden, hatten viel Spaß.

@Tomyi Ja, ich war auch öfter bei ihm zu Hause (wir wohnen nur ca. 2km entfernt). In der Wohnung war auch definitv länger keine andere Frau. Ich konnte ihn immer erreichen. Auf Nachrichten hat er meistens innerhalb 2h geantwortet. Treue war ihm sehr wichtig, ich glaube nicht, dass er weitere Frauen getroffen hatte, dafür war er irgendwie nicht der Typ. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass er immer ehrlich und loyal war.

@Andere Frau, Sorry, das war etwas unverständlich. Er hatte vor ca. 2 Wochen eine Verabredung sehr kurzfristig abgesagt, meinte er wäre nicht in Stimmung, auch am Tag drauf habe ich kaum was von ihm gehört. Er meldete sich erst Abends, dass er wohl das ganze Wochenende arbeiten müsse. Ich kam mir in dem Moment so egal vor, viel aufgeschobener Frust, dass ich etwas explodiert bin und ihm eben schrieb, dass mich die Art und Weise wie wir diese Beziehung führen langfristig nicht glücklich machen wird etc. Er hat daraufhin ein Treffen am nächsten Tag vorgeschlagen. Er kam bei mir zu Hause vorbei (mit den Blumen - wtf?) und wir sind dann spazieren gegangen. Haben uns auf einer Parkbank unterhalten. Sein Text kam mir auch ziemlich auswendig gelernt vor, es war einfach alles total merkwürdig. Auch, dass er die gesamte Zeit weinen musste (habe ihn nie weinen sehen).
Nach dem Gespräch brachte er mich dann noch nach Hause, jedenfalls vor meine Tür.

Das Ganze ist jetzt knapp 2 Wochen her. Ich habe einfach nicht erwartet, dass er die Beziehung beenden will. Er hatte mir nie gesagt, dass er unglücklich ist oder (noch) nicht genügend Gefühle aufbauen konnte - eher im Gegenteil. Wie gesagt, auch meinen Vorschlägen von wegen mehr Zeit hatte er eher zugestimmt, er hat niemals gesagt, dass ihm das zu viel wäre, sondern dass er das auch will aber zur Zeit viel Stress usw. hätte. Ich habe einige seiner Freunde kennengelernt, 3 Tage vor der Trennung meinte er sogar dass er mich auf eine Hochzeit meiner Cousine begleiten will... Ich bin einfach verwirrt über die Plötzliche Wendung und auch dass wir seitdem einfach keinen Kontakt mehr haben ist komisch.

@Schnuppe78 , Ja ich denke dein Beitrag trifft es so ziemlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Liebe FS, Es tut mir sehr leid für dich. Ich würde mich auch total unwohl fühlen. Das ist verständlich und würde mir genauso gehen. Ihr habt nicht zusammen gepasst und habt unterschiedlichen Ziele und Vorstellungen gehabt. Du wolltest, dass es sich weiterentwickelt und er wollte einfach einen unkomplizierten Sexkontakt. Das ist schade und traurig aber leider ist eine Trennung bei so einer Geschichte unvermeidbar. Er hat gemerkt, dass du viel mehr willst, was an sich das normalste der Welt ist. Eine Beziehung soll lebendig bleiben und muss sich entwickeln. Er hat eine andere Vorstellung. Das ist sehr schade. Es tut mir sehr leid für dich aber auch das wird vorüber gehen. Du wirst nach einiger Zeit wieder dich besser fühlen und wer weiß, vielleicht vermisst er dich und kommt wieder zurück.
 
  • #14
Lass die Finger von dem! Seine anderen Beziehungen sind eben aus diesem Grund gescheitert und er weiß nicht, was er will. Er sagt schon von vornerein, dass er nicht mehr Zeit mit dir verbringen möchte.

Was er da im social network macht, ist dich emotional dennoch an sich zu binden, so dass du keine Möglichkeiten hast, einen besseren Mann zu finden. Warum sollte er denn noch weiterhin Messages senden? Er hat dir doch schon gesagt, das wird nichts mehr.
 
  • #15
Dem Mann war das zuviel. Der braucht einfach seine Ruhe, vielleicht hat er auch irgendwelche Probleme.

Wenige Treffen im Monat reichen, wahrscheinlich pro Woche einmal.

Das Verhalten ist nicht gegen Dich gerichtet, er wird wissen, dass das so gut wie keine Frau mitmacht.
Mir geht es auch so, nur dass ich nicht flennen würde, das kommt mir doch verdächtig vor, deutet auf psychische Instabilität hin.
Du weißt ja nicht, was mit dem Typen los ist.

Vergiss den und such weiter.
Kopp hoch!
 
  • #16
Das klingt für mich auch merkwürdig. Aber wenn er sich zurückgezogen hat, kannst Du ja nichts machen. Und wenn Du nicht zufrieden warst mit der Häufigkeit der Treffen und der Entwicklung bzw. gab es ja gar keine, dann warst Du ja auch nicht glücklich.
Er hat das ja anscheinend schon öfter so erlebt, also wenn er wirklich mal eine schöne Partnerschaft haben will, wird wahrscheinlich auch dann diese Frau ein Problem haben mit seiner Art, mit einer Beziehung(sanbahnung) umzugehen.

Ich kann verstehen, dass Du noch ein bisschen gehofft hast. Er hat ja doch Energie reingesteckt in die Verbindung. Warum hat er geweint ... Ist er so unter Druck auf Arbeit, dass er keinen Ausweg sieht, seine Privatsituation diesbezüglich zu verbessern? Oder steckt noch was ganz anderes dahinter, das er Dir nicht gesagt hat in dieser Zeit, weil er Dich gar nicht so dicht rangelassen hat?
Naja, ist müßig, drüber zu grübeln, aber ich finde es auch merkwürdig.
 
  • #17
Ihr wohnt 2 km auseinander. Nein - das war keine Beziehung im klassischen Sinn. Ihr habt das so genannt, aber es war keine.

Mag sein, dass er ein introvertierter Mann ist, der seinen Freiraum, seinen Rückzugsort braucht. Das ist etwas, in das ich mich gut hineinfühlen kann. Aber: Dann fängt man keine sogenannte "Beziehung" an. Denn Beziehung bedeutet schon, dass ein Paar zusammen ist - und das auch merkt.

Ich denke, ihm ist klargeworden, dass er das, was zu einer wirklichen Beziehung gehört, einfach nicht anbieten KANN. Weil er typmäßig für ein Zusammenleben oder sonstige engere Beziehungen nicht gemacht ist.
 
  • #18
Ich war sehr frustriert sagte, dass wir uns nicht richtig kennenlernen können, wenn wir uns nur 5-10 Stunden/Woche sehen, wir bräuchten einen Kompromiss ansonsten hat es keinen Sinn mehr.
Du hast es ausgesprochen, er hat nachgedacht und Dir Recht gegeben.
Und ich muss sagen, das war richtig von ihm!

Nicht falsch verstehen , ich wäre mit den paar Stunden auch nicht glücklich, genauso wenig wie Du und es war richtig, dass Du es ausgesprochen hast.

Nur "hofft" man ja, dass jemand so liebt wie man selbst. Und wenn mal es ausspricht, so fühlt wie man selber, die gleichen Bedürfnisse hat. Und natürlich sagt: ich lieb Dich, will Dich nicht verlieren und ändert sich.

Nur jemand der so tickt wie Du, so liebt und zu Dir passt.....mit dem wäre es gar nicht zu einer solchen Situation gekommen...der will nämlich auch mehr Paarzeit

Er passt nicht, Du hast es erkannt und er hat Dir recht gegeben
 
  • #19
Er sagte noch, dass ich letztendlich doch mit ihm Schluss gemacht hätte
Nun, hast Du auch.
Du hast ihm mitgeteilt, wie Du Dir eine Beziehung vorstellst, anders als das,, was ihr hattet - und Du hast ihm gesagt, dass es so wie es ist, keinen Sinn macht.

Er hat aber seine Vorstellung, genau so - mit dieser Frequenz, mit diesem Maß an Nähe. Mehr kann/will er nicht.
Das hat mit seinen Gefühlen zu Dir nichts zu tun.

Er musste für sich abwägen, was ist für ihn wichtiger, die Liebe zu Dir, oder die Distanz, die er braucht.
Und für sich hat er richtig entschieden. Ein Kompromiss hätte bedeutet, dass er Dich öfters sehen müsste, mehr Nähe geben. Das kann er aber nicht, ohne zu leiden.
Mit Leiden stirbt die Liebe. Es wäre früher oder später damit sowieso vorbei gewesen.

Es gibt Menschen, die auch in einer Partnerschaft viel Distanz brauchen - für sie ist es schwer, ein passendes Gegenstück zu finden. Daher trägt es bei ihm immer nur solange, bis fehlende Nähe zum Thema wird.

Ich brauche mein Maß an Nähe - und Freiräume - und ich musste lernen, dieses Bedürfnis zu akzeptieren, ernst zu nehmen, mir zu erlauben. Und ich musste lernen, dass der Typ distanzierter Mann, den ich mir aussuchte, mir nicht gut tut. Ich konnte mich an ihnen abarbeiten, versuchen Liebe zu verdienen, ein Muster aus der Kindheit.

Es funktioniert nicht, wenn das Nähe - Distanz Bedürfnis bei Paaren ich passt. Es leiden beide. Der, der Nähe braucht, fühlt sich zurück gewiesen, der der Distanz braucht, fühlt sich eingeengt, vereinnahmt.

Da hilft Liebe nicht, und Kompromisse gibt es nicht.

Frage Dich mal nach Deinen Bindungsmustern.

Ich habe heute den Partner, der Nähe mag, liebevoll und zärtlich ist, gerne viel Zeit mit mir verbringt - und genauso haben wir unsere Freiräume, eigene Freunde und Interessen.

W, 50
 
  • #20
Dein Ex hatte sich schon vor deiner Aussage langsam zurückgezogen, während er eure Beziehung auf Sparflamme hielt, verliebte er sich nicht tief, also er wollte sich schon von Beginn nicht tief auf dich einlassen; bei Dir greift das Phänomen der Verknappung, umso weniger persönlicheres und auch an Zeit zur Verfügung steht, bist Du verliebt.
Dein Ex war insofern nicht so ganz ehrlich, er wusste das er nicht genügend Gefühle für Dich hat, aber Du für ihn schon bequem bist, zumindest bevor du mehr seiner Zeit wolltest, Übernachtungen und gemeinsames Frühstück und das er zu Familienfeiern mitgehen soll, auch wenn er dem erst einmal zugestimmt hat, weil er weiß, dass dies in einer Beziehung normal wäre, wollte er es nicht; das ist so wie eine Foristin schrieb, die Bitten und Wünsche von Dir werden zum Zwang für ihn. Wenn er Dir jedes Mal ehrlich geantwortet hätte, hättest Du ihn schon viel früher verlassen. Ich denke, er wollte sich selbst von Dir entwöhnen, nah rangelassen hat er Dich nicht, (er will/kann auch sonst keine Frau sehr nah an sich ranlassen), gern gehabt schon, doch nach 6 Monaten, waren seine Gefühle dann weitestgehend abgekühlt (vlt. hat er auch daran gearbeitet sich nicht zu verlieben) und dann konnte er eher auf Dich verzichten. Ich meine, wenn man täglich 2-3 Zigaretten rauchen würde, fällt das Vermissen nicht so ins Gewicht, als wenn man täglich eine Schachtel raucht. Und auch wenn er jetzt die 5-10 Stunden anders plant und was anderes macht, so denkt er ab und zu noch an Dich, aber wahrscheinlich weniger das er Dich zurück will, sondern das seine Entscheidung für ihn die richtige war.
 
  • #21
@Askya
Meiner Erfahrung nach braucht es Zeit und Geduld und Vertrauen bis sich Gefühle entwickeln. Du hast meiner Meinung nach zu laut auf den Tisch aufgeschlagen und zuviel gefordert! Gefühle können sich ja nicht von heute auf morgen entwickeln. 2 Treffen in der Woche im ersten halben Jahr finde ich völlig in Ordnung. Muss man es denn mit Gewalt erzwingen?! Er fühlt sich offensichtlich mit dir und in deiner Wohnung nicht so wohl und gut aufgehoben, dass er gerne über Nacht bleiben will. Wenn du mehr Zeit und Gefühl möchtest, musst du dir überlegen wie du den neuen Partner dazu motivieren und verführen kannst. Das muss man ausprobieren. Jeder steht auf was anderes. Aber einfach von heute auf morgen zu fordern wieviele Stunden man miteinander zu verbringen hat, das ist lieblos und zuviel Druck. Kein Wunder, dass er geflüchtet ist vor dir! Warum machst du nicht positive Vorschläge für Unternehmungen zu Zweit oder sorgst für ein angenehmes Miteinander im Alltag. Ich stimme den anderen Floristen diesmal nicht zu, dass Ihr nicht zusammen passt oder zuwenig Gefühle im Spiel seien. Ihr wart zu ungeduldig. Es spielt sich alles mit der Zeit ein.
 
  • #22
Ich war sehr frustriert ...wir bräuchten einen Kompromiss ansonsten hat es keinen Sinn mehr. … Dann sagte er, dass er leider nicht genügend Gefühle hätte. Wir sollten das Ganze beenden. Das hat mich kalt erwischt.
Du bist in der Beziehung nicht glücklich und äußerst Trennungswünsche, wenn sich das nicht ändert. Er greift das auf und trennt sich. Das wiederum wundert Dich.
Manchmal habe ich das Gefühl, es geht manchen Menschen darum, mit Trennungsdrohungen Änderungen herbeizuführen und dann, wenn die Trennung erfolgt die "Schuld" auf den anderen abzuschieben. So nach dem Motto "Bei mir ist alles in Ordnung und der andere muss sich kümmern".

Anscheinend sind seine letzten 2 Bez. aus denselben Gründen gescheitert. Die letzte Längere ist über 10J her.
Woran sind denn Deine letzten Beziehungen gescheitert? Ich sehe hier nur eine "Beziehung", die sich nicht richtig entwickelt hat. Dafür wird es Gründe geben, wahrscheinlich auf beiden Seiten. Da scheint das Nähe-Distanz-Verhalten nicht wirklich zusammenzupassen.
 
  • #23
Ich glaube, wenn du volles Programm mit Zusammenziehen, Heiraten und Kinder willst, ist er definitiv die falsche Adresse. Mir kommt er unzuverlässig und bindungsängstlich vor. Auch mit den Blumen anzukommen und dann Schluss zu machen... was für ein Mensch tut sowas?! Schrecklich... Wenn der Partner nicht bei einem schläft, ist das ein deutliches Zeichen von Mauern aufbauen, keine Intimität zulassen... Ändern kann man niemandem, das hat mir meine Mutter immer gesagt. Entweder Du nimmst Deinen Gegenüber wie er ist oder Du musst weiterziehen. Der Grund, warum man sich solche Problemmänner doch antut, ist der Mangel an (guten) Alternativen. Du bist natürlich auch in einem Alter, wo die meisten vergeben sind. Habe das alles auch durch. Von dem letzten Problemmann habe ich mich dann mit 30 getrennt. Ich blieb dann allein, bis ich endlich den einen traf. Davor habe ich auch Nieten kennengelernt, die gerne den Schmarrn wie Dein Exemplar abgezogen hätten (oder noch schlimmere Versionen). Da hab ich aber nach kurzer Verwirrtheit direkt den Kontakt abgebrochen und klar gemacht, was ich eigentlich suche. Gleiches rate ich dir. Wenn es schon kacke anfängt, wird es nicht besser. Wenn du dann aber trotzdem eine Beziehung beginnst, verstrickst du dich und leidest am Ende umso mehr. Dann lieber erstmal allein sein, auch wenn das weh tut und wir nicht für die Einsamkeit gemacht sind.

w32
 
  • #24
Du hast meiner Meinung nach zu laut auf den Tisch aufgeschlagen und zuviel gefordert! Gefühle können sich ja nicht von heute auf morgen entwickeln. 2 Treffen in der Woche im ersten halben Jahr finde ich völlig in Ordnung. Muss man es denn mit Gewalt erzwingen?!
Ich bin tatsächlich mal mit @Elfe11 einer Meinung.
Wenn man (in diesem Falle frau) mehr Zeit miteinanderverbringen möchte, macht man Vorschläge für Unternehmungen und/oder spricht Einladungen aus.
Z.B. :
Sonnabend möchte ich mit dir eine Radtour zu einem Badesee machen. Wollen wir schon morgens starten oder erst am Nachmittag?
Ich lade dich hiermit zum neuen syrischen Restaurant in der XY-Str. ein, passt dir Dienstag?
Die pure Forderung nach mehr Zeit mit ihm ist ein bisschen die Verschiebung seiner eigenen Bedürfnisse an den anderen. Der Mann als Alleinunterhalter seiner Frau.

Er meinte er braucht viel Zeit für sich und hat sehr viel Stress auf Arbeit
Das kann ein Vorwand sein, muss es nicht.
Ist er selbstständig und kämpft in der Coronakrise um seine Existenz? Gerade Menschen mit sicheren Arbeitsplätzen (öffentlicher Dienst) können sich oft nicht vorstellen wie hart der Überlebenskampf in der kapitalistischen Marktwirtschaft ist.
 
  • #25
Gerade Menschen mit sicheren Arbeitsplätzen (öffentlicher Dienst) können sich oft nicht vorstellen wie hart der Überlebenskampf in der kapitalistischen Marktwirtschaft ist.
Doch, können sie. Meist schon dann, wenn sie ihren Beruf wählen. Sie wählen den dann nämlich auch genau nach diesem Kriterium aus und nehmen in der harten kapitalistischen Marktwirtschaft in Kauf, etwas weniger zu verdienen und dafür einen sicheren Job zu haben.

Es gibt natürlich auch Menschen, die lassen sich von den tollen Autos von Selbstständigen blenden oder aber wählen ihren Beruf rein nach Interessen (frei schaffender Künstler, Friseurin, Arzthelferin, Musiker) ohne auf Sicherheit oder Verdienstmöglichkeiten zu achten. Ich würde behaupten, die haben dann viel eher keine Vorstellung...

Wir haben in Deutschland freie Berufswahl. Jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen. Jeder, der sich dem harten, aufopferungsvollen Kampf in der kapitalistischen Marktwirtschaft stellt, hat ja eine Motivation, dies zu tun und nicht als Beamter ein tristes Dasein in der Amtsstube zu fristen. Und natürlich bin ich all denen unendlich dankbar, die hart arbeiten und ihre Steuern bezahlen, damit ich als Beamter ein sorgenfreies Leben habe, nicht arbeiten muss, keine Steuern zahle, jede Menge sonstige Annehmlichkeiten habe und natürlich eine üppige Pension bekomme (das könnte bitte jemand in den Klischee-Thread kopieren). Und natürlich bin ich auch dankbar, dass die alle keine Beamten werden wollen, sondern lieber "richtig arbeiten". :)
Intelligenz ist eben nicht gleichverteilt und manche denken nicht so sehr nach, wenn sie ihren Beruf wählen und klagen dann den Rest ihres Lebens ;-)
 
  • #27
Und natürlich bin ich auch dankbar, dass die alle keine Beamten werden wollen, sondern lieber "richtig arbeiten". :)
Intelligenz ist eben nicht gleichverteilt und manche denken nicht so sehr nach, wenn sie ihren Beruf wählen und klagen dann den Rest ihres Lebens ;-)
Schon durch so eine kleine Bemerkung schon so angefressen?
Was kommt wohl wenn ich mal richtig loslege.
Übrigens habe ich nichts von Beamten geschrieben, ich schrieb 'öffentlicher Dienst'!
Ich arbeite zur Zeit in einem städtischen Betrieb und kann somit gut vergleichen was man sich dort im Gegensatz zur Privatwirtschaft leisten kann. Für mich eine neue Welt.
 
  • #28
Ich arbeite zur Zeit in einem städtischen Betrieb und kann somit gut vergleichen was man sich dort im Gegensatz zur Privatwirtschaft leisten kann. Für mich eine neue Welt.
Ich habe mal ein Praktikum in einer Abteilung eines DAX-Konzerns gemacht und kann daher gut vergleichen, wie dort im Gegensatz zum öffentlichen Dienst gearbeitet wird.

Beides sinnlose Pauschalurteile. Es hat alles im Leben Vor- und Nachteile. Und ja, bei Pauschalurteilen bin ich angefressen:)
 
  • #29
Hallo @Lebens_Lust ,
Ja ich habe ein Pauschalurteil abgegeben.
Ich bezog mich allerdings auf den Punkt 'Sicherheit des Arbeitsplatzes' (okay in meinem letzten Statement bin ich vom Kern meiner Aussage abgewichen).
Zur Zeit (Coronakrise) ist es halt ein Riesenunterschied ob ich im öffentlichen Dienst, als Angestellter in der Privatwirtschaft oder als Selbstständiger meine Kröten verdiene.
Wenn jetzt der Angeschriebene der FS in einem von der Coronakrise betroffenen Bereich arbeitet, kann ich mir schon vorstellen das er am Rad dreht und hofft durch viel Arbeit seinen Arbeitsplatz zu erhalten.
 
  • #30
Hallo ihr Lieben,

Er hat einen guten Job. Allerdings viel Verantwortung (auch Personal) und viel Stress. Er hatte auch erst vor 3 Wochen eine Vertragsverlängerung erhalten. Dennoch war er oft auf der Suche nach Alternativen. Kurz vor der Trennung hatte er auch eine Absage bekommen. Ich habe versucht ihn aufzubauen und zu motivieren, aber er war generell recht down. Meinte oft er braucht Urlaub…

Sonnabend möchte ich mit dir eine Radtour zu einem Badesee machen. Wollen wir schon morgens starten oder erst am Nachmittag?
So haben wir das gemacht. Wir haben uns meistens an einem Tag in der Woche gesehen, da ist er dann nach der Arbeit (18-19h) direkt zu mir, wir haben dann zusammen gegessen, oder waren noch bisschen draußen. Er ist dann recht früh schon verschwunden (gegen 21-22h), da er immer Angst hatte zu wenig Schlaf zu bekommen. Für einen Tag am Wochenende haben wir dann (bzw. ich) was geplant, wir waren viel unterwegs, spazieren, wandern usw. (was Corona-bedingt halt möglich war). Aber auch am Wochenende ist er höchstens bis 23h geblieben, wenn überhaupt. Hat mich manchmal geärgert, nicht nur das Nicht-Übernachten, sondern auch, dass er mit Freunden am Wochenende öfters mal bis 04-05h unterwegs war, mich mitnehmen wollte er nie. Habe dann meist was mit meinen Freunden gemacht, die haben sich aber teilweise auch gewundert warum wir immer getrennt unterwegs sind.

Ich denke, ihr habt Recht, ich habe ihm zu viel Druck gemacht. Ich kannte es aus meinen bisherigen Beziehungen bisher so, dass man grade in der Anfangs-Zeit gerne viel Zeit miteinander verbringen will. Ich bin auch eher der Typ, der dann gerne die Zeit vergisst, wenn ich einen tollen Abend verbringe, ist es mir egal, ob ich am nächsten Morgen ein Meeting habe. Im Nachhinein tut es mir wirklich leid, dass ich zu viel gefordert habe. Er hat mir leider nie mitgeteilt, dass es zu viel für ihn ist, im Gegenteil, gab mir immer Recht. Er hat dann auch manchmal Vorschläge gemacht, Wochenendtrip o.Ä., ich habe dann alles geplant aber kurzfristig gabs doch irgendeine Ausrede.

Es hätte wohl auf längere Sicht nicht funktioniert, wir beide hätten uns da zu sehr verbiegen müssen. Schade sowas.

Wie geschrieben, haben wir auch seit der Trennung keinerlei Kontakt. Dennoch stalkt er mich auf Social Media, schaut sich jede meiner IG Stories an (hatte er früher nur sehr selten), war auf meinem LinkedIn Profil etc. - Keine Ahnung ob er Spielchen spielt, oder auf sich aufmerksam machen will. Er meinte nach der Trennung noch, dass wir weiterhin "Freunde" wären, bzw. "kein Problem miteinander haben". Ich sagte dazu nur, dass ich kein Problem mit ihm habe, jetzt aber nicht vorhabe, mich weiter mit ihm zu treffen. Wir würden uns höchstwahrscheinlich irgendwann eh wiedersehen, da wir ein paar gemeinsame Freunde haben.