K

Kati1966

  • #1

Trennung nach 5 Jahren und was kommt dann?

Ich bin seit nunmehr 5 Jahren mit meinem LG zusammen. Wie immer, war am Anfang alles gut, man respektiert den anderen, es entstand Liebe. Gemeinsame Kinder haben wir nicht. Allmählich läuft es in die Richtung, das er es ist, welcher immer und immer glaubt, im Recht zu sein, er verdreht alles so, wie er es braucht. Diskussionen werden permanent zu endlosen stundenlangen Debatten, wieder und wieder von vorn. Jede Äusserung wird zur Empfindlichkeit. Da er in seiner Kindheit durch übermässigen Konsum von Alkohol durch seine Mutter sehr geprägt ist, wird auch im unserer Beziehung das Glas Wein am Samstagabend, z. Bsp. auf der Terrasse zum stetigen Streitpunkt. Nun geht er inzwischen soweit, das er erwartet, das es absolut bei dem einen Glas pro Woche bleibt, andererseits sieht er das als respektlos an. Streits enden nur noch zu seinen Gunsten, mir sagt er, ich solle Demütig sein und wieder vernünftig mit ihm umgehen, sonst verliere ich ihn. Das ist nur ein kleiner Auszug von allem. Ich denke daran, mich zu trennen..
 
  • #2
Was nach 5 Jahren kommt kann dir keiner sagen, keiner weiß, was morgen ist, sehe was kommt, diese Beziehung ist zu Ende, das Kind liegt ganz tief im Brunnen, ich an deiner Stelle würde bei einem solchen Partner nicht bleiben, das ist doch die Hölle, eine solche Beziehung zu haben, absolut respektlos, eine Beziehung muss für mich auf Gegenseitigkeit in Leichtigkeit, in der Liebe, in der Fülle, in der Freude und im Glück geführt werden, nicht anders!!
 
  • #3
mir sagt er, ich solle Demütig sein und wieder vernünftig mit ihm umgehen, sonst verliere ich ihn
Einem Menschen zu sagen, er solle "demütig" sein, hat m. E. etwas Kleinmachendes. Rechtshaberisches. Belehrendes. Hinzu die "Drohung", dass du ihn "verlieren" wirst.

Geht es bei euren Streitigkeiten um mehr als das eine oder andere Glas Wein? Wer beginnt die Streitigkeiten? Das ist doch sehr belastend.

Das hört sich ganz furchtbar an. Stundenlange Debatten - vermutlich wegen Kleinigkeiten (?)

Man kann nicht immer nur ertragen. Auf Dauer macht das krank. Wenn Trennung für dich eine Befreiung ist - solltest du es tun.
 
  • #4
Endlose "Diskussionen" .... da sind immer mindestens 2 Menschen beteiligt.
Und diese unterschwellige Drohung "sonst verlierst du mich" ist derart unterste Schublade, dass sie nur dumme Leute inflationär verwenden. Denn Drohungen ohne Taten in Folge sind nur warme Luft. Die Vorgehensweise der ewigen Verlierer. Reisende soll man nicht aufhalten - das ist die Antwort darauf.
Und zu seiner Regulierungswut kann man nur sagen- Kannst du mit Freiheiten nicht umgehen heisst das noch lange nicht, dass ich es auch nicht kann.
So gesehen müsste er demütig sein - denn du bist kurz davor, ihm den verdienten Tritt in den Arsch zu geben. Wahrscheinlich das Einzige, was er je verdient hat.
 
  • #5
Du scheinst Angst davor haben, allein zu sein und neu suchen zu müssen. Du fragst in der Überschrift schon danach.

Nun, wenn ein Lebensabschnitt endet und ein neuer beginnt, ist man wieder frei. Es gibt keine absoluten Gewissheiten im Leben. Du musst Dich schon in die Freiheit wagen, um etwas Belastendes beenden zu können.
 
  • #6
Es kann nur besser werden!

Wichtig: Nicht von dieser Beziehung in die erstbeste Nächste, sondern den nächsten Mann besser prüfen.

Es bringt nichts, sich mit Menschen zusammenzutun, die sowas Schreckliches erlebt haben. Die Leute können nichts dafür, aber du bist nicht auf der Welt um es auszubaden.
Empathie ist da völlig Fehl am Platz. Du bist keine Therapeutin für große Jungs, die sowas selber können müssen. Er macht dir jetzt dein Leben schwer, betreibt den Missbrauch an dir, den seine Mutter an ihm getan hat. Da gehört sofort ein Stoppschild hingestellt.

Erwartungen seinerseits sind kindisch. Ich hätte ihm längst eine Ansage gemacht. Und beim "demütig sein", hätte er sofort das Haus verlassen müssen. Glaube mir, diese Art Menschen schont man nicht, indem man versucht, es ihnen möglichst recht zu machen. Es ist seine Aufgabe zum Psychologen zu gehen, wenn er so einen riesigen Knacks weg hat. Wie kann man so rumspinnen? Selbst wenn ich 10 Glas Wein trinke, ist es meine Angelegenheit. Er muss damit klar kommen. Soll er sich halt mal en paar Eier wachsen lassen.

Was sagen denn deine Freunde und Eltern zu so einem Kasper? Ich würde mir da mal Verbündete holen, bevor er sich dein Umfeld als Verbündete gegen dich holt und herumerzählt, was für ein Säufer du wärst! Männer sind leider intrigant bei sowas und schaffen es, dich als die Böse hinzustellen. Sei nicht so lieb und blauäugig! Er macht hier wirklich wüste Sachen die eingeschränkt und blockiert gehören. Man darf nicht alles! Solchen Partner muss man Grenzen aufzeigen!
 
K

Kati1966

  • #7
Einem Menschen zu sagen, er solle "demütig" sein, hat m. E. etwas Kleinmachendes. Rechtshaberisches. Belehrendes. Hinzu die "Drohung", dass du ihn "verlieren" wirst.

Geht es bei euren Streitigkeiten um mehr als das eine oder andere Glas Wein? Wer beginnt die Streitigkeiten? Das ist doch sehr belastend.

Das hört sich ganz furchtbar an. Stundenlange Debatten - vermutlich wegen Kleinigkeiten (?)

Man kann nicht immer nur ertragen. Auf Dauer macht das krank. Wenn Trennung für dich eine Befreiung ist - solltest du es tun.
Ja, es geht um mehr als das dumme Glas Wein, es geht um jede nur greifbare Möglichkeit seinerseits, mich zu korrigieren, belehren oder auch zu disziplinierten. Natürlich gehören immer 2 zu einer Diskussion, oder Streit, aber es ist eben so, dass er einfach nicht aufhören kann, bis ich sage, okay, du hast recht. Anders hört es nicht mehr auf. Er war Zeit seines Lebens selbstständig, viele Mitarbeiter unter sich. Ich danke für die Antworten, helfen mir sehr
 
K

Kati1966

  • #8
Was nach 5 Jahren kommt kann dir keiner sagen, keiner weiß, was morgen ist, sehe was kommt, diese Beziehung ist zu Ende, das Kind liegt ganz tief im Brunnen, ich an deiner Stelle würde bei einem solchen Partner nicht bleiben, das ist doch die Hölle, eine solche Beziehung zu haben, absolut respektlos, eine Beziehung muss für mich auf Gegenseitigkeit in Leichtigkeit, in der Liebe, in der Fülle, in der Freude und im Glück geführt werden, nicht anders!!
Ja, die von dir beschriebene Leichtigkeit ist verloren gegangen, das herzhafte Lachen erstickt allmählich, alles muss klare Linien, Regeln und Absprachen haben. Was ist nur daraus geworden?! Ich bin 54 Jahre, eine normale Frau, weder ungepflegt noch unattraktaktiv für dieses Alter? Und muss nun feststellen, das ich in meinen Augen manipuliert werd. Mein Wunsch, endlich angekommen zu sein (1.Ehe geschieden, 2.Ehe verwitwet), löst sich in Enttäuschung auf.
 
  • #9
Mein zweiter Ehemann war auch so. Irgendwann sagte er, er müsse mich klein machen, damit ich nicht glaube, ich sei etwas Besseres.

Nach 8 Jahren Beziehung mit ihm war ich fertig.

Die ständigen Demütigungen, Kritiken und dieses ewige Kontern und vieles mehr haben mich richtig gehend zermürbt.

Es wurde schlimmer und schlimmer.

Zum Schluss gab es keine Geschenke für mich zu Geburtstagen oder Weihnachten, er strafte mich bei "Fehlern" mit wochenlangem Schweigen, diese Endlosmonologe wurden länger und bedrohlicher, ich traute mich kaum noch zu widersprechen.

Seit 2 Jahren bin ich da weg, wieder zurück in meine Stadt. Es war fast eine Flucht.

So langsam bin ich wieder die "Alte", aber vom Energieniveau her bin ich fast auf allen Vieren damals rausgekrochen.

Ich kann dir nur dringend die Trennung empfehlen, so schnell wie es geht und auch mit totalem Kontaktabbruch.
Hier geht es um Macht. Nicht um Liebe.
Geh da bloss weg!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Ich habe grade ein tolles Buch gelesen: Familienkrankheit Alkoholismus von Ursula Lambrou.
Vielleicht kauft ihr euch das Buch mal. Wenn Eltern Alkoholproblem haben, dann macht das was mit Kindern. Das ist einem als Erwachsener gar nicht mehr so richtig bewusst aber unterschwellig trägt man die Kindheitserfahrungen mit sich rum und auch in seine Beziehungen. Dein Glas Wein ist vielleicht nur ein Trigger.
 
  • #11
Ich bin seit nunmehr 5 Jahren mit meinem LG zusammen. Wie immer, war am Anfang alles gut, ...
Ich lese nur Schlechtes über die Beziehung. Schuld daran hat nur der Mann. Was ist die Frage? Du stellst die Lösung doch selbst dar: Trennung. Was dann kommt? Weiß niemand.

Mir fällt Dein zweiter Satz auf. Warum ist immer alles am Anfang gut und dann nicht mehr? Bei wem? Wo ist Dein Anteil? Wie willst Du den nächsten Mann aussuchen, damit es anders wird? Wie Deinen Beitrag dazu leisten?
 
  • #12
TE,

vor einem Jahr hast Du schon mal geschrieben und bist noch keinen Schritt weiter.

Das Problem liegt meiner Ansicht nach, hier auch nicht beim Mann, sondern bei Dir. Wobei ich nicht von Schuld reden würde.

Du hast einen schweren Lebensweg gewählt und auch einige Schicksalsschläge zu verkraften gehabt. Was noch passiert ist, dass Du so überhaupt kein Selbstwertgefühl mehr hast, weiß ich nicht.

Aber Du hast nichts davon das Problem in ihm, seiner Mutter und Deinem Glas Wein zu sehen.

Kümmer Dich um Dein Leben, hol Dir Hilfe.
 
K

Kati1966

  • #13
Ich lese nur Schlechtes über die Beziehung. Schuld daran hat nur der Mann. Was ist die Frage? Du stellst die Lösung doch selbst dar: Trennung. Was dann kommt? Weiß niemand.

Mir fällt Dein zweiter Satz auf. Warum ist immer alles am Anfang gut und dann nicht mehr? Bei wem? Wo ist Dein Anteil? Wie willst Du den nächsten Mann aussuchen, damit es anders wird? Wie Deinen Beitrag dazu leisten?
Hier geht es nicht darum, das alles schlecht war oder ist, denn das ist es nicht. Es geht darum, das von seiner Seite nunmehr Forderungen oder Erwartungen an mich gerichtet werden, nächstes Bsp., Haare fönen. Für jeden von uns das normalste im Alltag. Wenn ich das mach, muss ich mir - jedesmal - einen Vortrag anhören, wie schädlich das ist und ich womöglich in 2 Jahren oder später keine Haare mehr haben werd, weil sie kaputt sind, er würde aber auch bereit sein, mit mir zu einem guten Friseur zu gehen, der mich dann ebenso aufklärt. Usw... Verstehst du, worum es mir geht, das ist auch wieder nur ein kleiner Auszug... Immer sagt er, er will es mir nur erklären, wie es richtig ist... Das ist der Punkt.
 
  • #14
Wein, es geht um jede nur greifbare Möglichkeit seinerseits, mich zu korrigieren, belehren oder auch zu disziplinierten.
Wenn du das schon so erkannt hast, mach du ihm doch mal eine Ansage.

Nicht streiten und diskutieren, sondern eine Ansage.

So in der Art: " Hör mal, ich bin erwachsen und in der Lage, selbst auf mich aufzupassen und meinen Alkoholkonsum zu regulieren. Dafür rechtfertige ich mich nicht. Ich brauch auch keinen Vati, der mich ständig kritisiert. Wenn du ein Problem wegen deiner Kindheitserfahrung hast, tut mir das leid. Aber es ist dein Problem, komm damit klar oder lass dich behandeln. Aber lass mich da raus." PUNKT.

Man muss sich nicht immer trennen. Du musst jedoch lernen, dich durchzusetzen und solche Frechheiten dur zu verbitten.

Sonst stößt du wieder auf so ein Problem mit dem nächsten Mann.
 
  • #15
Hier geht es nicht darum, das alles schlecht war oder ist, denn das ist es nicht. ... Verstehst du, worum es mir geht, das ist auch wieder nur ein kleiner Auszug... Immer sagt er, er will es mir nur erklären, wie es richtig ist... Das ist der Punkt.
Nein, verstehe ich nicht. Jedenfalls nicht so, wie Du möchtest, dass ich "verstehe".

Du hast hier vor einem Jahr einen Thread mit gleichem Inhalt eröffnet. Auch da war der letzte Satz "Ich denke an Trennung".

Auf die Vorschläge, Gedanken, Erfahrungen und Anregungen, die damals wie jetzt kamen, gehst Du überhaupt nicht ein. Du antwortest nur mit noch ein paar aufgezählten Verfehlungen. Wir sind hier doch weitgehend einer Meinung, das ist eigentlich selten. Aufgrund Deiner Schilderung bleibt die Entscheidung "trennen" übrig.

Nein, Du "denkst" nicht an Trennung. Du denkst überhaupt nicht. Du jammerst eigentlich nur ein wenig rum und brauchst ab und an mal ein Ventil um Dich auszuheulen.

"Denken" hat etwas damit zu tun, auszusprechen, was ist, um es zu ordnen. "Denken" würde bedeuten, dass Du Dir über Deine Lebensziele klar wirst, dass Du alle Aspekte der Beziehung einbeziehst, Dir dazu auch Sichtweisen von außen holst, dass Du strukturierst, abwägst, vergleichst, mögliche Schlüsse ziehst, einen Plan entwickelst. Diesen könntest Du dann umsetzen.

"Denken" würde bedeuten, dass Du Nachteile und Vorteile der Beziehung betrachten und bedenken würdest. Hier gibt es nach Deiner Beschreibung nur Nachteile.
Vorteile kann ich nur zwischen den Zeilen lesen und vermuten. Ich lese "wir haben ein großes Haus mit allem, was man sich wünscht" (sein Haus, lese ich so zwischendrin), ich lese "die erste Ehe ergab ein behindertes Kind, "die zweite endete als Witwe".
Du hast vom Leben den einen oder anderen Schlag versetzt bekommen und würdest jetzt lieber geniessen und einen fairen Ausgleich bekommen. Das ist legitim, aber das Leben ist nicht fair. Die Ressourcen für den Genuss sind wohl damit verbunden, dass Du die Person akzeptierst, die sie bietet. Oder selbst für Dich sorgst.

"Denken an Trennung" würde bedeuten, dass Du darüber nachdenkst, wie Du Dich trennen könntest, welche Folgen das hätte, was Du an Voraussetzungen dafür schaffen müsstest. Perspektiven zu entwickeln.
Bei Dir ist nichts davon zu erkennen. Du antwortest stereotyp auf alle Beiträge hier mit neuen Anschuldigungen an Deinen Partner, die belegen sollen, wie sehr Du Recht hast und wie schlimm die Situation ist.
Ja, sie ist wohl schlimm. Aber ändern kannst nur Du sie.
 
  • #16
Hier geht es nicht darum, das alles schlecht war oder ist, denn das ist es nicht.
Also - eigentlich ist alles gut.
Du willst unbedingt einen Partner, willst angekommen sein.
Jetzt hast Du Du diesen Partner, selbst ausgesucht. Du hast Dich für ihn entschieden.

Du denkst nicht daran Dich zu trennen, Du möchtest, dass er anders wird.
Nicht erzieht, Dich klein macht, Demut verlangt.

Jeder vernünftige Mensch würde beenden.
Er wird sich nicht ändern, es wird nicht besser.
Also müsstest Du die Verantwortung für Dein Leben übernehmen, aber die Konsequenz müsstest Du ziehen.

Such Dir fachliche Unterstützung - oder lass es wie es ist.

W,50
 
  • #17
Ihr Freund hat ein Trauma, das er an Ihnen abarbeitet. Mit jeder anderen Frau wuerde er es genauso machen. Mit den staendigen Angriffen meint er wahrscheinliuch seine Mutter, Sie sind nur das Objekt. Durch Ihr Verhalten verschlimmern Sie jedoch die Situation, weil Sie ihm nichts entgegensetzen. Er hat gemerkt, dass Sie unter seinen Anschuldigungen leiden, das gibt ihm Befriedigung und damit wird er auch nicht aufhoeren.

Ihr LG gehoert in Behandlung. Freiwilliug wird er jedoch zu keinem Psychiater gehen, denn er haelt sich fuer normal. Die, die gelenkt und "gedemuetigt" werden muss, sind Sie in seinen Augen. Warum machen Sie das mit? Sie wissen doch, dass Sie ihn nicht heilen koennen. Viele Frauen glauben, durch Still- und Wiohlverhalten den Partner zur Vernunft bringen zu koennen. Das hilft in so einem Fall aber nicht.

Sie haben 3 Moeglichkeiten:

Sie ueberzeugen Ihren LG sich helfen zu lassen und unterstuetzen ihn dabei.

Sie bleiben bei ihm und lassen alles so weiterlaufen, bis Sie nur noch ein Haeufchen Elend sind und hoeren ein fuer allemal auf, ueber diesen selbstverschuldeten Zustand zu jammern.

Sie retten sich, verlassen ihn und lassen sich weder von Drohungen noch Versprechungen weichmachen.
 
  • #18
Durch die Erwähnung des Glases Wein konnte ich mich erinnern. Du hattest schon einmal einen Thread erstellt, genau vor einem Jahr.
Anscheinend hat sich nichts geändert.

Hast Du mal über eine Beziehungstherapie nachgedacht und würde er da mitmachen?
Demütig ...
Anscheinend kann er Dich ja damit erpressen, dass Du ihn verlieren könntest. Ich würde sagen, lass es zu. Wenigstens dafür, dass er einen Anlass hat, sein Verhalten zu ändern und zu merken, dass auch Du sagen kannst "sonst verlierst du mich".

Hast Du jemals erlebt, dass sich ein Mensch geändert hat ohne Anlass? Ohne Krise oder ohne Aha-Erlebnis? Wenn einer sich von selbst ändert, hatte er einen Impuls von außen. Entweder hat er andere in seiner Situation gesehen oder einen, der sich in einer vergleichbaren Situation befand und sich änderte, oder er musste erkennen, dass auch die andere Person ein Druckmittel hat.

Seine Ängste aus der Vergangenheit (Alkoholismus) bestimmen komplett seine Ansichten über Menschen, und er hat das nie mal in Frage gestellt. Klar, man kann mit Menschen zusammen sein, die gar keinen Alkohol trinken. Du wirkst nun so, als "bräuchtest" Du es zu einem fixen Zeitpunkt. Aber es ist ja keine Flasche Wein in einer Stunde getrunken, um "runterzukommen" oder sowas.

Hast Du denn den Verlust Deines letzten Mannes verarbeitet? Wenn Du Dir so viel gefallen lässt, könnte es doch sein, dass Du mit der Einsamkeit nach dem Tod Deines Mannes nicht klarkommst und deswegen so wenig Deine Grenzen schützen kannst.

Das schriebst Du letztes Jahr schon. Wie lange hattest Du ernsthaft drüber nachgedacht?
 
  • #19
Den Thread kenne ich vom letzten Jahr

Damit...auch wenn es hart klingt, verlierst Du Respekt.
Du machst Dir einmal Luft und das war es

Es spiegelt ein Naturell, so wie Du gerade bist und verleitet den ein oder anderen hier....dich auch klein zu machen

Man kann kaum anders, wenn jemand sich Biekermässig mimimi verhält.

Und darin sehe ich Deinen Anteil an Deinem Dilemma

Steh auf und mach Dich mal gerade anstelle den Kopf einzuziehen, Dich demütig zu verhalten und später heimlich über den pösen Purschen zu weinen.

Auf ein weiches Kissen schlägt es sich leicht

Du formst Dein Leben!
 
  • #20
Hier geht es nicht darum, das alles schlecht war oder ist, denn das ist es nicht. Es geht darum, das von seiner Seite nunmehr Forderungen oder Erwartungen an mich gerichtet werden, nächstes Bsp., Haare fönen. Für jeden von uns das normalste im Alltag. Wenn ich das mach, muss ich mir - jedesmal - einen Vortrag anhören, wie schädlich das ist und ich womöglich in 2 Jahren oder später keine Haare mehr haben werd, weil sie kaputt sind, er würde aber auch bereit sein, mit mir zu einem guten Friseur zu gehen, der mich dann ebenso aufklärt. Usw... Verstehst du, worum es mir geht, das ist auch wieder nur ein kleiner Auszug... Immer sagt er, er will es mir nur erklären, wie es richtig ist... Das ist der Punkt.
Verstehe ich ja alles.

Deine Antwort müsste ja lauten:
"Ich nehme mir nun das Recht heraus. mien Leben so zu leben, wie ich es mag. Ganz egal ob Du das jetzt als richtig oder falsch in Deinen Werten misst. Wenn Du damit nicht klarkommst, dann geh! "

Ich wette, da hast Du keinen Mumm dazu sondern stellst hier weiter Fragen, die nichts bringen.
 
  • #21
Aber er hat nicht recht. Ihm recht zu geben, nur damit er aufhört, bringt nicht viel, denn schwupps - kommen die nächsten Kritikpunkte, für die du dich zu rechtfertigen hast (nicht wirklich, aber in seinen Augen schon).

Du lässt dich kleinmachen. Mit über 50 Jahren macht er dich zum kleinen unmündigen Kind, das man zu kritisieren und zu belehren hat.

Was macht das alles mit dir? Wenn du nicht aufpasst, bist du bald nur noch ein seelisches Wrack.
 
  • #22
Da du im letzten Sommer dieselbe Frage gestellt hast und es sich nichts geändert hat, spare ich mir eine Antwort.
Solange du dich mit deiner Rolle abfindet, wird sich auch nichts ändern.
Eine Trennung wird sicher unbequem werden aber das vergeht schnell sobald du mal etwas Luft im Hirn hast.
Aber ansonsten freue ich mich auf denselben Beitrag von dir im nächsten Jahr.....
 
  • #23
Du lässt dich nicht wirklich auf ihn ein, und daher versucht er immer mehr auf dich einzureden, durchzudringen, stundenlang.

Liebst Du ihn? Oder dieses Leben mit ihm? Hattet ihr anfangs einen liebevollen Umgang miteinander?

Du könntest auch Kompromisse eingehen, Beziehung bedeutet manchmal auch Verzicht, dann hat er Recht du ziehst das Glas Wein ihm vor.

Ich hatte in sehr jungen Jahren auch mal diese Angst, dann hat der Junge mal nur Orangensaft getrunken - mir zuliebe - und ich hab mich seeehr darüber gefreut!

Wenn ihr Euch wichtig genug seid, wäre sicher eine Paartherapie hilfreich!
 
K

Kati1966

  • #24
Nein, verstehe ich nicht. Jedenfalls nicht so, wie Du möchtest, dass ich "verstehe".

Du hast hier vor einem Jahr einen Thread mit gleichem Inhalt eröffnet. Auch da war der letzte Satz "Ich denke an Trennung".

Auf die Vorschläge, Gedanken, Erfahrungen und Anregungen, die damals wie jetzt kamen, gehst Du überhaupt nicht ein. Du antwortest nur mit noch ein paar aufgezählten Verfehlungen. Wir sind hier doch weitgehend einer Meinung, das ist eigentlich selten. Aufgrund Deiner Schilderung bleibt die Entscheidung "trennen" übrig.

Nein, Du "denkst" nicht an Trennung. Du denkst überhaupt nicht. Du jammerst eigentlich nur ein wenig rum und brauchst ab und an mal ein Ventil um Dich auszuheulen.

"Denken" hat etwas damit zu tun, auszusprechen, was ist, um es zu ordnen. "Denken" würde bedeuten, dass Du Dir über Deine Lebensziele klar wirst, dass Du alle Aspekte der Beziehung einbeziehst, Dir dazu auch Sichtweisen von außen holst, dass Du strukturierst, abwägst, vergleichst, mögliche Schlüsse ziehst, einen Plan entwickelst. Diesen könntest Du dann umsetzen.

"Denken" würde bedeuten, dass Du Nachteile und Vorteile der Beziehung betrachten und bedenken würdest. Hier gibt es nach Deiner Beschreibung nur Nachteile.
Vorteile kann ich nur zwischen den Zeilen lesen und vermuten. Ich lese "wir haben ein großes Haus mit allem, was man sich wünscht" (sein Haus, lese ich so zwischendrin), ich lese "die erste Ehe ergab ein behindertes Kind, "die zweite endete als Witwe".
Du hast vom Leben den einen oder anderen Schlag versetzt bekommen und würdest jetzt lieber geniessen und einen fairen Ausgleich bekommen. Das ist legitim, aber das Leben ist nicht fair. Die Ressourcen für den Genuss sind wohl damit verbunden, dass Du die Person akzeptierst, die sie bietet. Oder selbst für Dich sorgst.

"Denken an Trennung" würde bedeuten, dass Du darüber nachdenkst, wie Du Dich trennen könntest, welche Folgen das hätte, was Du an Voraussetzungen dafür schaffen müsstest. Perspektiven zu entwickeln.
Bei Dir ist nichts davon zu erkennen. Du antwortest stereotyp auf alle Beiträge hier mit neuen Anschuldigungen an Deinen Partner, die belegen sollen, wie sehr Du Recht hast und wie schlimm die Situation ist.
Ja, sie ist wohl schlimm. Aber ändern kannst nur Du sie.
Ich glaub nicht, das es dir zusteht, mir zu sagen, das ich nicht denke. Da du soviel zwischen den Zeilen liest, solltest du doch auch dazwischen mal die Zeilen als solches lesen. Mir scheint, Du bist am Erfahrungen nicht zu überbieten, bist der /die grosse Denker /in.. Das soll ein Austausch sein, wie du selbst so schlau schreibst, auch von aussen, um eben auch mal eine unparteiische Meinung zu erfahren.
 
  • #25
Ich sehe jetzt erst, dass du letztes Jahr schon mal zu der gleichen Thematik geschrieben hast. Dabei fiel mir auf, dass zwischen diesen Beiträgen fast auf den Tag genau ein Jahr dazwischenliegt.

Letztes Jahr hattest du am 23.5.2019 den Thread eröffnet, dieser ist vom 24.5.2020. Ist das Zufall oder hängt das mit einem besonderen Datum zusammen (Hochzeitstag? Jahrestag? Geburtstag?)

Schade ist es schon, dass du da gar nicht so recht weitergekommen bist mit deinem Problem.
 
  • #26
Ich glaub nicht, das es dir zusteht, mir zu sagen, das ich nicht denke. Da du soviel zwischen den Zeilen liest, solltest du doch auch dazwischen mal die Zeilen als solches lesen. Mir scheint, Du bist am Erfahrungen nicht zu überbieten, bist der /die grosse Denker /in.. Das soll ein Austausch sein, wie du selbst so schlau schreibst, auch von aussen, um eben auch mal eine unparteiische Meinung zu erfahren.
Na, geht doch. Beifall, Applaus. Dafür hält @Lebenslust doch sicher gerne die virtuelle Wange hin. Nun, aber das Ganze auch mal zuhause ausprobieren.

Mmmhhh, das eine oder andere Glas Rotwein weniger?!
Ja! Da sind wir uns einig und tuen es bewusst.
*) Das ist der entscheidende Unterschied. Auch beim Wein.

Zur Zeit Deines ersten Thread habe ich mich zum Autofrei entschlossen und umgesetzt. Gleichzeitig hat sich meine Freundin ein neues Auto gewünscht. Ich habe sie bestärkt und (finanziell) unterstützt.
*)

Nun kommt Dein 2. identischer Thread und wieder habe ich mich zu etwas entschlossen. Ich lebe seit 1 Monat (fast) verpackungsfrei und konsumiere nur noch regional und saisonial beim Erzeuger um die Ecke. Meine Freundin geht (fast) unbeirrt beim Discounter den multiabgepackten "Fraß" von Überallher kaufen. Ich denke nicht im Traum daran sie eines anderes zu belehren.
*)

Ich bin sehr gespannt auf Deinen nächsten Thread

M51

Psssst
Lass mir noch ein bisschen Zeit: Autonomes Wohnen/Haus schwebt mir da vor. Benötigt halt ein paar noch nicht flüssige Investitionen. Aber in einem Jahr ... ;)
Was sie dann macht? Keine Ahnung.
*)

Aber vielleicht handelst Du auch bis dahin. Gute Tipps hast Du ja wieder genug bekommen.
 
  • #27
Ich glaub nicht, das es dir zusteht, mir zu sagen, das ich nicht denke. Da du soviel zwischen den Zeilen liest, solltest du doch auch dazwischen mal die Zeilen als solches lesen.
In Deinen Zeilen als solches steht immer das Gleiche. Mantraartig wiederholt. Als Antwort kommt immer nochmal eine Verfehlung Deines Mannes.
Warum fragst Du, wenn mir nicht zusteht, Dir ehrlich zu antworten? Soll ich Dir zustimmen, dass Dein Mann ja zwar ein herzloser Typ ist und Du es trotzdem schon richtig machst, bei ihm zu bleiben, weil das Haus schön und der Garten groß ist? Steht Dir zu, eine Frage zu stellen und Dich nicht um das zu kümmern, was inhaltlich geantwortet wird? Du gehst ja auf meine Inhalte auch nicht ein...
 
K

Kati1966

  • #28
Du lässt dich nicht wirklich auf ihn ein, und daher versucht er immer mehr auf dich einzureden, durchzudringen, stundenlang.

Liebst Du ihn? Oder dieses Leben mit ihm? Hattet ihr anfangs einen liebevollen Umgang miteinander?

Du könntest auch Kompromisse eingehen, Beziehung bedeutet manchmal auch Verzicht, dann hat er Recht du ziehst das Glas Wein ihm vor.

Ich hatte in sehr jungen Jahren auch mal diese Angst, dann hat der Junge mal nur Orangensaft getrunken - mir zuliebe - und ich hab mich seeehr darüber gefreut!

Wenn ihr Euch wichtig genug seid, wäre sicher eine Paartherapie hilfreich!
Nein, MoonRiver, ich ziehe den Wein nicht vor, und brauch ihn auch nicht. Hier geht es, und das scheint niemand wirklich zu verstehen, nur um ein Beispiel. Ich stehe jeden Tag um 2.30 auf, komme vor 17 Uhr selten nach hause, habe alle 14 Tage meinen Sohn bei mir zu hause, da muss ich mir das doch nicht auch noch von jedem einreden lassen. Hat irgendjemand, welcher hier so unglaublich superschlau mit allwissenden Diagnosen um sich wirft, sehr oft parallel zu anderen FS iHRE Schlauheit zu Tage bringt, im entferntesten auch nur einmal wirklich den Gedanken beim lesen der Threads getragen, das der oder die FS einfach nur mal eine andere Meinung hören möchte!? Statt dessen glaubt der ein oder andere, dessen Nicname 's ich mir erspare, hier neunmalklug aufzutreten. Einmal bei Dr. GOOGLE kopiert und eingesetzt, schon allwissend.. Mein Gott!!!
 
  • #29
Es geht darum, das von seiner Seite nunmehr Forderungen oder Erwartungen an mich gerichtet werden, nächstes Bsp., Haare fönen. Für jeden von uns das normalste im Alltag. Wenn ich das mach, muss ich mir - jedesmal - einen Vortrag anhören, wie schädlich das ist und ich womöglich in 2 Jahren oder später keine Haare mehr haben werd, weil sie kaputt sind, er würde aber auch bereit sein, mit mir zu einem guten Friseur zu gehen, der mich dann ebenso aufklärt.
Das mit dem Alkohol-Konsum konnte ich ja noch ein bisschen nachvollziehen, wobei, wenn ihm das so wichtig ist, hätte er sich von vornherein eine Partnerin suchen müssen, die Trinken genauso ablehnt wie er.

Hat er aber nicht, deshalb denk ich eher, es geht ihm tatsächlich nur darum, dich in seinem Sinn zu erziehen.

Das Beispiel mit dem Föhnen ist einfach nur lächerlich. Wo hat er das denn her? Da musste ich echt lachen, wie der drauf ist.

Ich frage mich auch, warum du dich nicht schon längst getrennt hast. Von „ankommen“ kann ja keine Rede sein, wenn du stundenlange Vortrage und Diskussionen über dich ergehen lassen musst ohne jegliche Aussicht, einen Konsens zu erreichen. Hat das vielleicht was mit deinem behinderten Kind zu tun, weil ihr es bei ihm bequemer habt?
Alles, aber auch alles wird mir Munde verdreht, solang, bis ich an mir zweifeln muss. Es entstehen stundenlange Debatten, endlos und energieraubend.
Hört sich wirklich furchtbar anstrengend an.
 
K

Kati1966

  • #30
Hallo Matrix, der Fön, ja, auch das nur ein kleiner Auszug, wie gesagt. Mein Sohn lebt seit seinem 18.Lj in einer Wohnstätte für Behinderte Menschen, kommt entweder 14 tägig, in der Regel, oder alle 4 Wochen nach hause, er lebt also schon lang nicht mehr bei mir. Und auch hier noch einmal zum Wein, es ist selten der Fall, zuletzt Ostern zum essen bei meiner Freundin am Mittag, seitdem nichts. Alles Beispiele, das es eben dann zum Thema wird.