• #31
@#29: Ich kann ThomasHH nur in voller Breite unterstützen. Bloß nicht schon wieder eine Getrenntlebenden-Diskussion in diesem Thread. Dazu bitte ggf. wirklich die anderen reaktivieren. Abgesehen davon bleibe ich bei meinem Statement aus #25: So ein Verhalten ist verwerflich und verarscht Tausende EP-Männer.
 
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  • #32
Keine leichte Entscheidung, dass die Situation schon seit 12 Jahren so ist, zeigt euer beider "Steherqualität". Ich hatte zu Beginn auch gedacht, miteinander reden und Paartherapie wäre so, was ich versuchen würde, da es schon erfolgt ist und nach deiner Ansicht nach sinnlos war, würde ich es mit Einzelpsychotherapie versuchen. Zum einen wegen der depressiven Verstimmung wie du es nennst (genau genommen solltest du auch zum Arzt gehen und abklären, ob es sich nur um eine Verstimmung handelt oder doch eine handfeste Depression vorliegt), zum anderen, damit du eine Möglichkeit hast für dich herauszufinden, wie du möchtest dass es weiter geht. Bei diesem Prozeß, der letztendlich zu einer Entscheidung führt, die für dich paßt, kann dich ein Therapeut gut unterstützen. Mir erscheint jedoch klar: egal was du tust (gehen oder bleiben) - alles hat einen Preis, den du bezahlen mußt, daran führt kein Weg vorbei.
Ich verstehe, dass du dich umschaust bei EP, hoffe, dass du zu den interessierten Männern ganz ehrlich bist bezüglich deiner Situation, wenn es zu einer Kontaktaufnahme kommt, sonst wäre es unfair. Ebenfalls unfair ist es allerdings, dir Worte wie verwerflich, verarschen, unanständig an den Kopf zu werfen, der Ton und die respektlose Wortwahl mancher Beiträge läßt schon zu wünschen übrig - mach dir nichts draus, ich stehe vermutlich auch gleich am Pranger ;-)
FrauAnna
 
  • #33
@#31.2: Genau das tust du, aber weniger weil du ins gleiche Horn bläst wie Hanjo, sondern weil du mit völlig unrealistischen Vorschlägen versuchst, ihre EP-Mitgliedschaft doch noch moralisch zu rechtfertigen.

Wer bitte ist denn so weltfremd und schreibt in seine Anfrage hinein: "Ich bin noch verheiratet, wohne auch noch mit meinem Mann zusammen, aber wir haben so viele Probleme, dass ich dich jetzt gerne dich kennenlernen möchte."? Damit wird sie bestenfalls ONS- oder Affärensucher animieren können.
 
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  • #34
Wie viele Männer bezeichnen sich als "getrennt lebend" obwohl ihren Ehefrauen diese Tatsache noch nicht bekannt ist? Ich schätze mal, 10 bis 20 Prozent. Wenn eine Frau das selbe tut, bricht gleich die moralische Entrüstung aus.
 

hanjo58

Gesperrt
  • #35
Die Fragestellerin hat eiin Problem. Das nehme ich ernst. Das kenne ich aus eigener schlechter Erfahrung.
Wir befinden uns hier nicht in einer wissenschaftlichen Arbeit, bei der alle Vor-Quellen zu berücksichtigen sind. Mir ginge es noch besser, wenn ich wüsste, dass meine Exfrau sich jetzt im Alleinleben zu Hause fühlt oder eine neue Liebe gefunden hat. Hingegen ist sie, wenn nicht vom Regen in die Traufe, so doch allenfalls von einer für sie negativen Situation in eine andere geraten.
Wer Hilfe braucht, kann mit Egoismen und erst recht mit verallgemeinernden Negativ-Prädikaten meiner Erfahrung nach nicht wirklich etwas anfangen.
 
  • #36
@#33: Unsachlicher Beitrag. Niemand konzentriert sich hier mit Kritik auf ein Geschlecht.
 
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  • #37
Was erwartest Du?

Aus Sicht der Evolution ist die Sache klar: Hormonausschüttung, Paarung, Kinder zeugen - Aufgabe erledigt. Früher oder später führt der Alltag die anfängliche Begeisterung in eine Wirtschafts-/Zweckgemeinschaft über.

Wer jung genug ist, legt dann noch eine weitere Familie auf. Die dann irgendwann den selben Weg geht...

Alternative (wie in einem Beitrag oben sehr treffend beschrieben): Als Single alleine, alleine, alleine. Oder nach den Wechseljahren halt eine Beziehung ohne Zeugung.

A never ending story, aus der Partnerbörsen klingende Münze machen...

Fragt sich also, ob der Wechsel auf Sicht also überhaupt Sinn macht?

Mein Fazit: Hör auf zu träumen und sieh, was Du hast.

Ich möchte nicht wissen, wie vielen Paaren es hinter der ach so glücklichen Fassade so geht. Nur geben das vermutlich die allerwenigsten zu? ;-)
 
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Gast

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  • #38
@#33
Na, dann zeig mir mal hier einen einzigen User, der gesagt hat, dass das bei Frauen nicht okay ist, aber bei Männern schon?!

Ich find das verlogen, bei beiden Geschlechtern! Und vor allen Dingen betrügt sich auch der vergebene Suchenende, denn man verschiebt die Probleme einer Trennung nur. So etwas holt einen unweigerlich ein. Es ist eine Illusion diese Zwischenphase umgehen zu können!
 
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Gast
  • #39
von Fragestellerin:

Ich lese Eure Beiträge mit großem Interesse und auch mehrmals. Besonders hilfreich sind für mich die Meinungen derjenigen, die sich selbst schon mal in einer ähnlichen Situation befanden ......
 
E

excuse-me

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  • #40
zuletzt #22 an Fragestellerin:
Sei realistisch - weder dein Mann noch du werden sich auch zukünftig in eurem Verhalten miteinander ändern.
Vielleicht könnt ihr euch beide eine zeitlang Mühe geben - und dann ist wieder alles beim Alten.

Ich (w48) bereue nachträglich jeden Tag, den ich entscheidungslos heulend mit der Suche nach einer Lösung dieser Situation vergeudet habe.Und am Ende gibt es doch nur eine Möglichkeit.

Kleiner Tipp: Nimm dir mal ein 100 cm Maßband zur Hand - schneide vorne deine 58 bereits gelebten Jahre ab - und hinten kannst du locker 20 abschneiden (vlt. lebt man länger-die Frage ist, wie lebendig und beweglich ist man da noch).
Sieh dir das kurze Stück genau an, das da übrig bleibt - erschreckend, oder?
 
G

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  • #41
@Fragestellerin, hanjo58 und excuse-me,

ich reihe mich ein. Meine Ehe währte nicht so lange, aber vieles kommt mir bekannt vor. Es spielt m.E. wenig Rolle, nach welcher Zeit das Nebeneinander her leben beginnt und wie lange es dauert, wie #39 sagt, es ist immer zu lang. Da braucht es keine großgezogenen Kinder, keine Häuser, keinen, der in Rente geht, das passiert auch in deutlich jüngeren und kürzeren Ehen. Hanjo, die Bezeichnung "alleinfühlend" ist wirklich sehr treffend.

Ich kämpfe hier, wenn ich das lese, mit den Tränen und versuche genau dies, was excuse-me rät nicht zu tun: zurück zu sehen und die vergangenen Jahre als vergeudet zu betrachten.

Ich frage mich statt dessen, was hat es mir gebracht, warum habe ich diese Erfahrung gebraucht, wofür war sie gut? Die Antwort lässt heute reichlich auf sich warten, denn heute ist ein besonderes Datum für mich und es erinnert mich, dass auch meine Bemühungen in den schlechten Zeiten gnadenlos verpufft sind. Ich habe mir meine Ehe, deren Rettung und deren Ende wahrlich anders vorgestellt, das ist ist noch gar nicht so lange her.
Inzwischen habe ich jedoch so viel an mir gearbeitet, so viel über mich, das Leben und die Menschen gelernt, dass ich manches Mal denke: alleine das war es wert.

Jetzt, wo du, liebe Fragestellerin für mich so transparent darstellst, was in dir vorgeht, würde ich dich am liebsten einfach nur in den Arm nehmen.

Und an all die hier, die in ihrem Leben anscheinend immer alles richtig machen und ihr nicht zugestehen wollen, bei EP zu sein:
ich habe die Fragestellerin heute gebraucht, dieser Thread ist genau das, was mich heute auf den Boden der Tatsachen holt und mir zeigt, dass das Ende meiner Ehe letztlich das Beste war, was mir passieren konnte.

Liebe Fragestellerin, ich hoffe, du kannst die Angriffe einfach ausblenden. Ich bin der Meinung, dass jede(r) hier richtig ist, der versucht, sich mit deiner Frage auseinanderzusetzen und jede(r) andere getrost überlesen werden kann.

Liebe Grüße
Mary, w/47
 
G

Gast

Gast
  • #42
was für eine frechheit als verheiratete nicht mal getrennte frau hier die männer wild zu machen. so was hat nichts verloren hier. du spielst mit unseren gefühlen!!

zu Mary: wie kann man der meinung sein ausgerechnet frauen mit gescheiterten ehen wären gute beraterinnen für die rettung eine ehe? dir kommt es wohl pässlich wenn andere auch scheitern. ich würde eher auf frauen hören die ihre ehe retten konnten!!! ach ja angriffe ausblenden, moral auch ausblenden was?? kann doch gar nicht sein so ein verwerfliches handeln auch noch zu fördern

37j Mann
 

hanjo58

Gesperrt
  • #43
30 Jahre Partnerschaftsglück haben unter anderem meine Identität mitgeprägt. Sie als vergeudet wegzuwerfen, hieße, mich selbst ein Stück weit wegzuwerfen. Wer bin ich denn, mir sowas anzutun?

Ich möchte, die Fragestellerin betreffend, vor allem eines: Dass sie zu einem Lebensglück zurückfindet, das ihr zusteht, das sich nur auszugsweise selbst erarbeiten lässt, und das im übrigen je nach eigener Ausrichtung als Gnade, als Geschenk, als Zufall daherkommt.

Gerade w e i l sie sich die Sache nicht leicht gemacht hat (und offensichtlich nicht leicht machen will), hat sie, wie auch immer sie sich entscheidet, mein Mitgefühl und meinen Respekt.
(Das mit dem Indenarmnehmen kommt auch mir gerade in den Sinn . . .)
 
G

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  • #44
@ 40
Mich ergreift das Thema nach 20 jähriger Ehe ebenfalls. Es gibt noch viel schlimmere Erfahrungen, als die, die die Fragestellerein beschreibt. Ihr geht es gut, sie hat keine finanziellen Sorgen etcpp. nur ein Auseinanderleben. Mein Gott, DAS hätte ich mir für das Ende meiner Ehe auch gewünscht!!!!

Frederika und Thomas sind weißgott keine Moralapostel, denn es geht hier nicht um den traurigen Egoismus EINES Menschen, der sich bei EP umschaut, sondern auch um DEN Menschen, mit dessen Gefühlen die Fragestellerin spielen würde!!!

Liebe Fragestellerin, entschuldige die Worte, aber dir wird klar sein, dass man in den wichtigsten Momenten seines Lebens ganz alleine auf sich gestellt ist und nur DU dir selbst helfen kannst um DEINE eigene Entscheidung zu treffen. Die Frau, die meine Ehe zerstörte, sagte zu meinem Ex er sei ihr "Rettungsanker" und ich unterstelle dir jetzt einfach mal, dass du genau DAS bei EP suchst. Diesen Mann, wenn es ihn überhaupt hier geben sollte, mußte sich voll auf dich konzentrieren, dir helfen von deinem mann wegzukommen und eventuell dabei der Verlierer sein. Findest du das Fair??
Erika 47
 
  • #45
@#43: Danke, Erika, für die Zustimmung!

Ja, Du bringst es noch einmal auf den Punkt: Wir könnten hier genauso gut den x-ten Thread eines Mannes haben, der eine "getrenntlebende Frau" kennengelernt hat, die in Wirklichkeit noch verheiratet und zusammenlebend war. Er würde sich ausgenützt fühlen, hätte sich verliebt, sieht aber kein Glück, sondern nur Ärger, Schmerzen und Probleme. Er ist der Rettungsanker, der Mülleimer, der Therapeut und verpfuscht ein Jahr seines Lebens nur weil es hier Personen gibt, die wider jeder Moral mit anderen Menschen regelrechten spielen wie eine Katze mit der angeschlagenen Maus.
 

hanjo58

Gesperrt
  • #46
Liebe Erika 47,

kannst du dir vorstellen, dass es auch Menschen gibt, die NICHT bestrebt sind, den Versuch einer Hilfestellung mit eigenen Ambitionen zum Nachteil Dritter zu verknüpfen? Auch sie existieren hier, und zwar gleich reihenweise!

#41 und andere beschränken ihr Hiersein aus guten Gründen auf eine einseitigere Ausrichtung, nämlich auf die reine Parter(innen)suche. Das ist vollkommen o. k. Ich denke nicht, dass die Fragestellerin beabsichtigt, sie ,,in ihre Situation hineinzuziehen". Die ,,Qualität" dieser Plattform besteht meines Erachtens aber auch darin, mehr leisten zu können als dies. Nicht alles ist für alle geeignet. Wichtig finde ich nur, darauf zu achten, dass da nicht Dinge in die falsche Richtung laufen. Zumindest die Fragestellerin halte ich für verantwortungsbewusst genug, genau dies zu vermeiden.
 
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  • #47
@ Frederika:
in #30 schreibst du:
Zitat
" @#29: Ich kann ThomasHH nur in voller Breite unterstützen. Bloß nicht schon wieder eine Getrenntlebenden-Diskussion in diesem Thread. Dazu bitte ggf. wirklich die anderen reaktivieren."

Ist konsequent sein so schwer?
Warum hältst du dich nicht an deinen eigenen Vorschlag?
Ich würde das sehr begrüßen.

LG
Mary, w/47
 
G

Gast

Gast
  • #48
@ 40 und 41
Meine Ehe werte ich auf keinen Fall als vergeudete Zeit - aber die Zeit, die ich entscheidungslos verharrt habe, die schon - genau lesen, bitte.

Uns allen, die wir hier über ähnlich gemachte Erfahrungen in unseren Ehen berichten vereint mit Sicherheit eines - wir haben alle mal gedacht, es sollte für immer sein.
 
E

excuse-me

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  • #49
Das war ich # 47 - sorry-war nicht eingeloggt
 
G

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  • #50
lieber Hanjo,

die Unterstützung im Forum ist vollkommen ok und ich finde die Anteilnahme der Leute hier spricht wohl für sich!!!! Aber NUR im Forum!
Bitte zeig mir die Herren, die gleich "reihenweise" zur Hilfestellung bei EP auftauchen, OHNE eigene Ambitionen!! Woher weißt du das überhaupt?..Glaubst du, dass sich in der EP-Partnersuche-Plattform so viele Samariter herumtreiben? Du scheinst wirklich noch neu zu sein!!!

Auch ich besitze ein Helfersyndrom und helfe wirklich gerne und mit viel Einsatz. Diese investierte Energie muß sich aber irgendwann auszahlen, OHNE Ambition funktioniert sowas gar nicht!!..NATÜRLICH wird die Fragestellerin einen anderen "Partnersuchenden" in "ihre" Situation hereinziehen. WIE DENN BITTE SONST, wenn sie überhaupt nicht weiß, was sie will und sogar noch DEPRESSIVE Züge entwickelt hat???? Du kannst es drehen und wenden, ob sie will oder nicht, sie WIRD mit Gefühlen von anderen spielen, weil sie Rettung sucht! Irgendeinen, der sie da 'rauszieht. Zu mehr ist sie in ihere Situation noch gar nicht inder Lage!

Ich weiß ganz genau, wie schwer so eine Entscheidung ist und dass selbst die besten Freunde in dieser Zeit überfordert werden....DAS will man also einem völlig neuen Menschen zumuten??? Sorry, es gibt dazu den Altlasten-Thread und den meist geliebten Getrennt lebenden Thread.
Klar ist ihre Situation traurig, aber bei allem Mitgefühl, bleib bitte realistisch. Du weißt, dass es deiner Ex-Frau nicht gut geht, wie du in Posting #34 schriebst..."verlagerst" du damit nicht nur dein eigenes Helfersyndrom in die falsche Richtung, weil du vielleicht mit deiner Ex auch noch nicht durch bist???
Erika
 

hanjo58

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  • #51
zu #47: Die einen haben sich bis zum Umfallen darum bemüht, diesem Denken auch weiterhin eine passende Wirklichkeit zu bewahren und sind entweder partnerschaftlich ausgekontert worden oder in eine für sich selbst existenzbedrohende Situation geraten, die das Ziehen der Notbremse erforderlich gemacht hat. Wiederum andere haben sich vom Ehegelöbnis auf die Anerkennung eines Verfallsdatums umgestellt, wobei von einschlägigen Nachholbedürfnissen bis hin zu neuen Ansichten von ,,Attraktivität" eine ganze Bandbreite von Auslösern wirksam geworden ist. Das Ergebnis allerdings vereint uns tatsächlich.
 

hanjo58

Gesperrt
  • #52
an #49
Liebe Erika,
nach einem mir lebenswichtigen Satz aus dem ,,Kleinen Prinzen" ist ,,Durchsein" für Menschen mit entsprechenden Vorsätzen überhaupt nicht möglich. Ansonsten ist meine besondere Kenntnis der Thematik aus meiner Sicht hier kein Hinderungsgrund für eine Reaktion.

Auch acht meiner Freunde / Bekannten sind premium-Mitglieder bei ,,elite" und haben auch allesamt die Lebenserfahrung, die für das nötig ist, was du ,,Samaritertum" nennst. Allerdings fühlen wir uns nicht als Samariter, sondern auch selbst als Profiteure. Mitmenschliche Zuwendung verläuft unserer Erfahrung nach kaum je einseitig in Richtung Gewinn oder Verlust.
 
  • #53
@#46: Ja, Mary, angesichts solcher Postings wie derjenigen, die die Fragestellerin in ihrem Ansinnen unterstützen - so wie deines in #40 -, ist es ziemlich schwer, konsequent zu bleiben.

Es ist aber in der Tat nicht besonders sinnvoll, sich über die Maßen zu echauffieren. Vielmehr sollte man einfach zur Kenntnis nehmen, dass einige Menschen hier bei EP von ihren eigenen Problemen so verblendet sind, dass sie sogar Anstand, Moral und Respekt vor anderen Mitgliedern vergessen.

Ich selbst bin auch vor längerer Zeit schon mal auf einen Kontakt hereingefallen, der seine Altlasten noch nicht entsorgt hat. Und auch wenn sie nicht getrenntlebend oder geschieden war, so bin ich dabei gefühlsmäßig ziemlich auf die Nase gefallen.

Man sollte einfach vorsichtig bei der Kontaktanbahnung sein, damit man nicht blindlinks ins offene Messer läuft. Dies auch als Mahnmal an diejenigen, die schon vor dem ersten Date tiefere Gefühle entwickeln.
 
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  • #54
na wunderbar, ich möchte jetzt nicht über psychologische Hintergründe philosophieren.
Ich frage mich worüber eigentlich noch dikutiert wird? Hier ist eine Frau, die ALLES hat, was wichtig ist für eine gute Existenz und sich vielleicht erst trennen muß um das, was sie hatte, erst wertschätzen zu können! Wenn sie sich trennt und es nicht vermisst, noch besser! Diese Entschiedung obliegt alleine IHR.
Hundert Ratschläge wurden erteilt und mehr kann man zu diesem Thema nicht sagen.
Ich freu mich allerdings riesig, dass schon 8 völlig uneigennützige, tolle Männer (oder sogar Engel?)bei EP unterwegs sind, auf die bestimmt eine Unzahl Frauen fliegen werden :) Ich wünsche euch viel Erfolg beim "provitieren".........
Erika 47
 
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  • #55
Liebe Fragestellerin.

Vergessen wir nicht, WO du deine Frage gestellt hast. ;-)

Und WER dir - und ich nehme mich da nicht aus - hier Ratschläge erteilt?

Nun, in der Regel dürften es Singles sein. Singles, die nach der (x.) GESCHEITERTEN Beziehung (kataloggleich) wieder auf der Suche sind und hoffen, via PC einen Partner/eine Partnerin herbeiklicken zu können, der/die bitteschön "auf Augenhöhe" zu sein und (ichzentriert) zuvorderst ihren (elitären) Ansprüchen zu genügen hat.

Wie vielen anderen Threads zu entnehmen, empfinden (verklären?) viele ihre Trennung(en) in der Retroperspektive als "notwendig" und "richtig".

Letztlich Trennungsexperten also, die nach GESCHEITERTEN Beziehungen in einer Partnerschaftsbörse unterwegs sind.

Interessant, wenn nicht besser für dich und deine Fragestellung wäre aus meiner Sicht, Antworten von Menschen zu hören oder zu lesen, die in einer ähnlichen Situation wie du die Ehe/Beziehung ERFOLGREICH ERHALTEN haben und dabei auch (GEMEINSAM!) glücklich geworden sind. ;-)

Nur: Die werden - wie ich! - kaum zu allen möglichen Tag- und Nachtzeiten am PC sitzen und sich vermutlich seltenst in Singlebörsen aufhalten und mal eben aus der Hüfte Statements abgeben, die schon in ein paar Tagen in den Tiefen des www untergegangen sein werden? ;-)

Also: Mach dir nichts vor und wäge sehr gut ab...
 
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  • #56
@#54: Alles richtig! Nur: Die Fragestellerin stellt ihre Frage gerade HIER, in einer Singelbörse, womit die Antworten, die sie erwartet, schon vorgegeben sind. Es ist also klar, in welche Richtung sie sich bewegt. In jeder besseren Buchhandlung/Bücherei gibt es übrigens eine ganze Reihe von Literatur zum Thema Eherettung. Aber die zu empfehlen, scheint überflüssig.
 
  • #57
@#55: Deine Logik kann ich nicht nachvollziehen. Immerhin gab es doch hier viele Ratschläge, die empfehlen, die Ehe zu retten. Nur weil man Single ist, kann man doch trotzdem denken und sinnvolle Ratschläge für Ehen geben!

Du hast aber recht, dass Die Fragestellerin durch Aufsuchen einer Singlebörse deutlich zeigt, wie sehr sie schon an eine neue Beziehung denkt. Das wurde ja auch entsprechend kritisiert.
 
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  • #58
@53 "ALLES hat, was wichtig ist für eine gute Existenz"
Persönliches Glücksempfinden ist also nicht wichtig für eine GUTE Existenz? Das meinst Du bestimmt nicht wirklich, aber Du hast es offenbar übersehen: die Fragestellerin ist nicht mehr glücklich!

@Fragestellerin:

Ich denke Du stehst vor Der Wahl

1. Deine Ehe fortzuführen und eine gesicherte (aber nicht "gute") Existenz fortzuführen. Evtl. die Beziehung wieder zu verbessern. (Eine Chance auf neues Glück? Aber auch eine Chance auf Unglück, weil Dich Dein Partner eines Tages bei einer "günstigen" Gelegenheit verlassen könnte.)

2. Etwas Neues anzufangen. Das Neue gibt Dir keine Garantie auf Glück, aber sie bietet Dir auch eine Chance auf Glück (oder noch mehr Unglück). Wenn Du dabei allerdings nichts dazugelernt hast, also nicht verstehst, was vorher schief gelaufen ist (und das sind bestimmt mehrere Dinge), dann hat es wahrscheinlich geringe Wahrscheinlichkeit dauerhaftes Glück zu sein.

Ich denke die Kritik ist angebracht:

1. nach neuem Glück hier zu suchen, ohne den Partner zu informieren, ist unfair. Entweder die Beziehung klar beenden oder aber mindestens ihm mitteilen was Du tust und zwar ehrlich und permanent VOLLSTÄNDIG! So missbrauchst Du zumindest nicht sein Vertrauen. Das WIRD die Beziehung richtig aufrütteln siehe #9! Entweder er bewegt sich und liest (und Du auch) z.B. mal "Männer sind anders, Frauen auch bzw. Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus", z.B. in Sachen "zuhören". Aber auch Du hast mit Sicherheit Dinge "falsch"/nicht gut genug gemacht, die Du zum Teil aus dem Buch lesen kannst! Außerdem finde ich "Gewaltfreie Kommunikation" von Rosenberger sehr wertvoll zu lesen.

2. nach neuem Glück hier zu suchen, ohne den potentiellen Neuen gegenüber VOLLSTÄNDIG ehrlich zu sein, ist unfair. Wenn Du aber ehrlich bist, wirst Du einige Kandidaten "vergraulen"! Und aus denjenigen die sich nicht vergraulen lassen, z.B. vielleicht ein hanjo58 oder so, musst Du denjenigen aussuchen, der in der Lage ist Dir Liebe zu geben und Dich herauszuziehen, denn Du hast Dich offenbar noch nicht selbst herausgezogen.

Liebe Grüße
 
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  • #59
Berlinerin, 40 J
Liebe Fragestellerin,

Wenn Du Dich die letzten 12 Jahre nicht getrennt hast, wird es jetzt auch nicht leichter, diesen Schritt zu machen.
Du möchtest nicht in eine 2-Zimmer-Wohnung ziehen, hast Du geschrieben. Erhoffst Du Dir hier einen Mann mit Villa, um aus der jetzigen Villa in eine andere zu ziehen?

Der neue Mann wird Dich anbeten und Ihr liebt Euch heiss und leidenschaftlich? Tut mir leid, aber das ist völlig unrealistisch. Das Leben ist kein Rosamunde-Pilcher-Film. Solange Dein Mann Dich mit Respekt behandelt habt Ihr eine sehr kostbare Beziehung. Das solltest Du schätzen lernen.

Im Prinzip willst Du Dein jetziges Leben ja nicht aufgeben, sondern nur den Mann austauschen. Du solltest Deinem Mann dankbar sein, wenn er auf Deine bisherigen Bemühungen nicht mit Neu-Orientierung seinerseits reagiert. Stell Dir vor, er findet auf EP eine Partnerin, 10 Jahre jünger als Du?
Schwupps hast Du ne 2-Zimmer-Wohnung und die Neue repräsentiert an seiner Seite und sitzt in Deinem Wintergarten.

Versuche, an Dir etwas zu ändern. Dein Mann hat seinen Beruf und was hast Du? Was kannst Du ihm am Abend erzählen? Friseurbesuch, Maniküre, Kaffee trinken?

Ich denke, Du bist zu wenig ausgelastet mit Deinem Tagesablauf.
Gutsituierte Hausfrau eines wohlhabenden Mannes zu sein klingt nach viel Freizeit. Sei mir nicht böse aber möglicherweise hast Du ein Luxusproblem.

Ich bin alleinerziehend, berufstätig und bin täglich am organisieren und rotieren. Eigentlich bin ich so beschäftigt, dass ich kaum Zeit für einen Mann habe, wenn ich denn mal einen finden sollte. Aber natürlich will ich auch eine schöne Partnerschaft haben.
Wenn ich Depressionen habe, dann deshalb, weil mir keiner hilft, meine Probleme zu lösen und ich alles alleine machen muss: Haushalt, Geld verdienen, Kind betreuen, Elternabende, Sachen reparieren, Flecken aus Kinderklamotten rubbeln etc.... Ausser der Liebe meines Kindes habe ich keinen, der mich für den tollsten Menschen der Welt hält.

Ich habe den Antrag meines wohlhabenden Kindsvaters während der Schwangerschaft abgelehnt, sonst würde ich vielleicht auch ein Leben führen wie Du. Bloss mit dem Unterschied, dass Eure Ehe ja ne ganze Zeitlang super gewesen sein muss. Ohne Liebe will ich ebenfalls nicht mit einem Mann leben. Es ist aber zugegeben anstrengend.

Du hast Deine Kinder, die inzwischen erwachsen sind, vielleicht Enkel und einen Mann, der schon Jahrzehnte an Deiner Seite ist. Du wüsstest Deinen Mann ganz anders zu schätzen, wenn Du meine Erfahrungen hättest.

Willst Du nicht Deine Tage mit etwas sinnvollem ausfüllen?
Möchtest Du Dich nicht engagieren, es muss ja nicht für Geld sein. Du bist frei, zu tun was Du möchtest, ob kreativ oder mit Menschen. Das ist besser als Pillen gegen eine Depression, die durch innere Leere entstanden ist.

Es gibt viele Aufgaben, die Du sicher super machen kannst. Du hast Kinder grossgezogen und kannst einen gehobenen Haushalt führen.

Frag doch in einem Kindergarten, ob sie jemanden als Unterstützung brauchen. Helfe in einer Bücherei bei Beratung oder lese den Kindern in der Vorlesestunde vor. Du kannst Malkurse machen oder geben, vielleicht kannst Du Handarbeitskurse anbieten oder Kochkurse? Die Volkshochschule sucht immer Kursleiter, besonders, wenn sie ehrenamtlich arbeiten.

Oder Du bietest einer Alleinerziehenden an, ihr bei der Bewältigung ihres Alltags zu helfen. Wo wohnst Du denn? Auf dem Land oder in der Stadt?

Fülle Dein Leben nicht mit Tagen sondern fülle Deine Tage mit Leben

Verschwende Dein Leben nicht mit rumsitzen und warten auf den Märchenprinzen. tu etwas für Dich und helfe Deinen Mitmenschen, dann freust Du Dich hoffentlich wieder an Deiner super Lebenssituation mit dem Prinzen, der Dich geheiratet hat!

Würde mich sehr über Antwort freuen
Grüsse von Berlinerin, 40 J
 
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  • #60
zico,m
Ich verstehe zwar den Wunsch und die Situation-nur wir kam es dazu.Du warst vielleicht nur immer damit beschäfftigt,die Kinder groß zu ziehen und ihr habt vergessen auch an euch zu Arbeiten und zu Denken.Die Kinder sind weg und eine Leere entsteht,dabei hat natürlich auch dein Mann seinen Anteil.Was versprichst du dir von einem neuen Partner nach so vielen Jahren?Soll er viele gute Eigenschaften mitbringen und die guten Eigenschaften deines noch Mannes gratis mitbringen?-Jeder hat Fehler,mit denen mußt du dann auch leben und umgehen können-was sicher in einer geprägt gestanden Altersgruppe keine einfache Aufgabe sein wird.Versucht euer Zusammenleben zu retten,neue Akzente setzen,Mode ,Urlaub,Interessensgebiete,Freunde,Lachen und Lebensfreude ausstrahlen--gemeinsam mit deinem Partner----vielleicht klappts.
.....wenn nicht wärs schade,aber immer auch daran Denken-könntest du auch ganz allein leben-daß kann ja auch auf dich zu kommen.
Ich weiß nicht ob jeder Mann in diesem Alter nun unbedingt unter die"Haube" will....!
LG
 
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