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Gast

  • #1

Traumpartner nur Mythos oder einfach nur irreal?

Also ich keine niemand, der mit seiner Traumfrau bzw. Traummann eine Beziehung hat.
Würde man mit seinen Traumpartner zusammen sein, dann hätte man ja keine Träume mehr.
Im Laufe der Beziehung kam zwar die Frau ziemlich nahe an den Begriff „Traumfrau“ heran, da man sich demensprechend zusammen „gerauft“ hat.

Wenn man also seine Träume lebt, hat man doch keine Träume mehr oder man muss sich neue Träume suchen. Wenn dies aber so wäre, dann müsste man doch eher das Wort TRAUM durch ZIEL ersetzen.

Wie definiert ihr denn euren Traumpartner bzw. hattet ihr schon einmal eine Beziehung mit euren Traumpartner?
M,46
 
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Gast

  • #2
Meine Erfahrung: Je größer die Wunschvorstellungen, desto weniger Lust kommt auf, für ein Kennenlernen. Wer möchte schon zu seinem Alltag noch die superduper Idealfrau spielen müssen ... ? . Für vermeintliche "TRAUMMÄNNER", bzw. "TRAUMFRAUEN" sind ja schließlich die Film-Fabriken und Werbe-Industrien zuständig ;-)!
 
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Gast

  • #3
Sobald ich mit jemandem zusammen war, war es MEIN Traumpartner - ohne Kompromis. Zu dem Zeitpunkt hat der jeweilige Partner gepasst und ich war unsterblich verliebt. Sonst wäre ich ja nicht mit ihm zusammen gewesen. Selbstverständlich kann man mehr als einen Traumpartner im Leben haben und selbstverständlich kann man sich in seiner großen Liebe auch eines Tages irren. Bist du vielleicht einfach nur schon zu lange Single und hast deswegen resigniert? Mir ist immer unverständlich, warum Männer nach einer Beziehungsscheiterung das Leben immer so arg negativ sehen.
 
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Gast

  • #4
Ja, ich hatte schon eine Beziehung mit Traumpartner. Definiert hat das das Gefühl, es war einfach toll.

Wie kann man Angst davor haben, keine Träume mehr zu haben? Wenn die Partnerschaft geklärt ist, kann man träumen, die Welt zu verändern. Ein Buch zu schreiben und so weiter.

Manche Männer sind aber auch fantasielos. Kein Wunder, dass sie sich Schönes gerne mal kaputtmachen.
 
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  • #5
Ich bin mit meinem Traummann verheiratet - ich hätte ihn mir nicht besser backen können. Jetzt haben wir gemeinsame Träume - und hoffentlich ewig Zeit sie zu verwirklichen, weil es so viele sind. Traummangel: ausgeschlossen.
 
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  • #6
Wenn die Partnerin vor mir steht, super aussieht, ich mit ihr Lachen kann und sie auch noch meine Ansichten und Einstellungen teilt, was geht da noch mehr? Alles andere wär nebensächlich.
m,39
 
  • #7
Mir geht es immer so, dass meinem gedanklichen Traummann immer einige Eigenschaften fehlen...
Denn die Persönlichkeit eines realen Mannes ist doch vieeel interessanter als ich in meiner Fantasie das je übertreffen könnte :)
 
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  • #9
Ich hatte in meiner Jugend und Anfang bis Mitte der Zwanziger schon noch romantisch-verklärte Vorstellungen von Beziehung und Partnerschaft, die ich im Nachhinein nun als Träumereien und unwirkliche Wunschbilder bezeichnen würde. Meiner Ansicht nach gibt es schon potenzielle PartnerInnen, die meinen damaligen Traum- oder Zielvorstellungen sehr nahe kommen. Allerdings bleiben die vollkommen unerreichbar, weil sie meist ohnehin vergeben, nicht interessiert oder ein Kontakt unmöglich ist.

Einen nüchternen Blick auf den Partnermarkt werfend, muss ich nun feststellen, dass ab ca. 30 nur noch diejenigen übrig bleiben, die in der ein oder anderen Hinsicht ganz und gar nicht den gängigen Vorstellungen von der/dem TraumpartnerIn entsprechen (da bin ich auch keine Ausnahme). Dementsprechend schwer zu vermitteln sind diese Singles natürlich. Insbesondere untereinander. Mein Eindruck ist, dass die Traumpartner beider Geschlechter untereinander bleiben, was man ihnen nun wirklich nicht verübeln kann, und alle anderen zweitklassige, im Grunde zum Scheitern verurteilte Kompromissbeziehungen eingehen oder sich eben mit einem langen Singledasein abfinden müssen. Ich bin nicht so der Fan von Kompromisslösungen, weshalb ich mein Leben wohl mit neuen Beschäftigungen anreichern werde. Vielleicht überlege ich mir zum Ausgleich für die fehlende Beziehung ein privates (Traum-)Projekt das ich dann angehen kann.

Also ja, den/die TraumpartnerIn gibt es. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute [mod] Nachricht ist, dass einfach nicht genug für alle da sind. Trotzdem kann man Träume ja auch außerhalb der Partnersuche verwirklichen.
 
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  • #10
Nein, Erwachsene haben auch Träume. Nur Ziele würde bedeuten, es wäre jede Vorstellung von vornherein an der Realität gemessen, und nicht daran, wie schön es sich träumen lässt. Wie langweilig. So jemand kann auch nie über sich hinauswachsen, das sind dann so typische "Realisten", die in Wahrheit Pessimisten sind. Ich finde daran nichts toll, und kenne genug Erwachsene mit Träumen.
 
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  • #11
Um so älter ich werde und um so mehr Erfahrung angehäuft wird muß ich sagen, gibt es keinen Traumpartner. Ich lebe seit Jahren in einer glücklichen Beziehung, nach Scheidung, Kinder und allem was zum leben gehört. Wenn man einen Partner findet und rationale Dinge wie Lebenseinstellung, gleiche Interessen und Gewohnheiten ist das meiner Ansicht das Optimum. Aber.. ob ich nochmals eine Beziehung eingehen würde weiß ich nicht. Denn ich kann mir schlecht vorstellen mich an die Eigenheiten, die "bucklige" Verwandten, womöglich fremde Kinder und und und einzulassen. Und Tatsache ist auch dass die Meisten Partner Ansprüche stellen. Ich bin aber nicht für das Glück anderer da. Somit hat die Realität den naiven Gedanken an den Traumpartner eingeholt. Im übrigen wieso sollte bei Millionen Menschen mur einer passe.?
 
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Gast

  • #12
Also bei mir ist es so, dass ich das Bild "Traumpartner" zwar schon in groben Zügen vor meinen Augen habe. Wobei es da eher im inneres, als um Äusserlichkeiten geht. Also der Charakter, die Werte und Lebenseinstellung. Äusserlich ist aber schon auch wichtig, also gepflegtes Auftreten, Stimme, Geruch..

So. Deshalb schränke ich mich da nicht zu sehr ein und bisher war es so, dass ich sehr verschieden aussehende Partner hatte. Soviel waren es ja nicht :), aber alle entsprachen ausnahmslos meinen Werten usw.

Ja, und Traumpartner bedeutet aber schon auch die Bereitschaft und vor allem Fähigkeit, sich auf eine tiergehende, echte Beziehung einzulassen. Also kein oberflächliches "spielen wir Beziehung", sondern einfach sich draufeinlassen, mit allem was dazugehört
Das hat zB mein letzter Partner nicht geschafft.
Ja, er hatte und hat immer noch das Bild einer Traumfrau, die gewissen Richtlinien entsprechen musste. Ich hab da nicht reingepasst und bin gegangen. In meinem Alter habe ich kein Interesse mehr, ein inhaltsloses Püppchen zu spielen.

Also zusammenfassend: Traumpartner bedeutet vielleicht so etwas wie "angekommen sein" mit guten Gefühlen und ankommen heisst ja nicht stehenbleiben.
Im Gegenteil. Weitergehen, Hand in Hand, neue Ziele setzen, Pläne, Umsetzungen, aber eben nicht im Alleingang sondern als Paar.

w/45
 
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Gast

  • #13
"Kinder haben Träume, Erwachsene haben Ziele"
der Satz erinnert mich an einen Leichenzug der diese Woche an mir vorbeifuhr - hierzulande (lebe nicht in D) werden Särge in Leichenwagen mit Fenstern transportiert. Wer so schreibt ähnelt meiner Auffassung nach dem in der Truhe liegenden Menschen sehr: der hat auch nur noch ein Ziel, bestimmt aber keine Träume mehr.
Einen Traumpartner kann man schon haben - so lange Mann/ Frau einen Menschen findet, bei dem er so empfindet ist es doch schön. Nur eins sollte man nicht: versuchen einen Menschen in den Partner seines Traums umzuwandeln. Sonst wacht man bald ohne Partner aus seinen Träumen auf. m43
 
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Gast

  • #14
Mein Eindruck ist, dass die Traumpartner beider Geschlechter untereinander bleiben, was man ihnen nun wirklich nicht verübeln kann, und alle anderen zweitklassige, im Grunde zum Scheitern verurteilte Kompromissbeziehungen eingehen oder sich eben mit einem langen Singledasein abfinden müssen.

Also ja, den/die TraumpartnerIn gibt es. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute [mod] Nachricht ist, dass einfach nicht genug für alle da sind.
Das ist richtig und insbesondere ernüchternd, für die Personen, die schon einmal zu der oben genannten Gruppe gehörten (nach allem, was man objektivieren klann!) und jetzt feststellen, dass sich das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht wiederholen lässt.

Mir wird immer vorgeworfen, dass ich den Tod meiner (Traum)Frau noch nicht verarbeitet hätte und deswegen andere Frauen ablehnen würde. NEIN, ich habe noch nicht verarbeitet, dass die Gruppe von Frauen, die ich irgendwann im Alter zwischen 20 und 30 auf Augenhöhe meiner Frau wahrgenomen hatte und unter anderen Vorzeichen (wenn ich meine Frau noch nicht kennengelernt hätte) eine Alternative dargestellt hätten, praktisch von Markt verschwunden ist.

Das entspricht praktisch dem, was der Gast hier ausführt!

m43
 
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Gast

  • #15
Mir wird immer vorgeworfen, dass ich den Tod meiner (Traum)Frau noch nicht verarbeitet hätte und deswegen andere Frauen ablehnen würde. NEIN, ich habe noch nicht verarbeitet, dass die Gruppe von Frauen, die ich irgendwann im Alter zwischen 20 und 30 auf Augenhöhe meiner Frau wahrgenomen hatte und unter anderen Vorzeichen (wenn ich meine Frau noch nicht kennengelernt hätte) eine Alternative dargestellt hätten, praktisch von Markt verschwunden ist.
Ja klar. Das empfindest du so. Und siehst dich als Traumpartner (denn das ist ja die Voraussetzung, dass du und eine andere Traumpartnerin sich wieder finden).

Ich sehe dich nach deinem Auftreten aber z. B. nicht als Traumpartner, sondern finde, dass es etwas verkorkst herüberkommt, wie du über andere denkst und urteilst. Nun, ich weiß nicht, ob ich das so sagen darf, sonst muss ich es wohl umformulieren. Ich denke aber, dass du, anstatt immer das Gleiche zu wiederholen, mal die andere Seite mit einbeziehen könntest: Bist du selbst der Traumpartner, den die Traumpartnerinnen überhaupt wollen?

Und das gilt natürlich für alle. Man merkt doch immer wieder, wie sich Traumpartner finden, oder ein Traumann sich mit einer nicht so großen Traumfrau, aber genauso oft sich auch Traumfrauen mit nicht so großen Traummännern einlassen. Auf dem "Markt" existieren sie in verschiedenen Altersstufen, es sei denn, man hat so ein verengtes Bild, dass man z. B. Geschiedene generell aussortiert, und am besten zugleich noch unerfahrene, und sich somit selbst jede Chance ausräumt. Denn man kann mit 30, 40 oder 50 nicht so tun, als sei man wieder 18. Aber jemand, der das nicht begreift, und nicht in der Realität des aktuellen Lebens ankommt, disqualifiziert sich sowieso als Traumpartner.
 
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Gast

  • #16
Ich habe auch bisher gedacht, dass es den Traumpartner nicht gibt.

Zum Glück bin ich jetzt eines Besseren belehrt worden. Aber dazu gehört eben viel Glück oder im Sinne meines Glaubens ein Geschenk Gottes.


m53
 
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Mooseba

  • #17
Nein, Erwachsene haben auch Träume. Nur Ziele würde bedeuten, es wäre jede Vorstellung von vornherein an der Realität gemessen, und nicht daran, wie schön es sich träumen lässt. Wie langweilig. So jemand kann auch nie über sich hinauswachsen, das sind dann so typische "Realisten", die in Wahrheit Pessimisten sind. Ich finde daran nichts toll, und kenne genug Erwachsene mit Träumen.
Thema Traumpartner. Sobald hier Männer damit kommen, wird ihnen doch eh gleich um die Ohren gehauen, dass sie gefälligst ihre Ansprüche herunterschrauben sollen. Und ich selbst habe das Träumen auch schon aufgegeben - weil es mir nicht guttat. Denn wenn man weiß, dass die Träume unerreichbar sind aufgrund der eigenen Defizite, fühlt es sich nicht mehr gut an.
 
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Gast

  • #18
Ich weiß, wie es an der Seite eines Mannes ist, von dem ich mir sagen konnte: Ich hätte es mir kaum besser ausmalen können, eine Steigerung ist praktisch nicht möglich. Er war alles, was ich wollte: Ein wundervoller Charakter, ein kreativer und intelligenter Geist, modeltaugliches Aussehen, im Bett mit mir bestens harmonierend, und voller Liebe und Leidenschaft zu mir. Die Beziehung zwischen uns war genau das, wovon Leute gerne sagen: Das kannst du nicht haben, du erwartest zu viel, so läuft es nur im Film. Aber es war real, auch wenn es nicht für immer hielt. Nach sieben Jahren mussten wir uns eingestehen, dass wir uns zwar noch liebten und begehrten, aber nicht mehr die Erfüllung füreinander waren. Wir hatten uns auseinander entwickelt, und wenn wir an der Beziehung festgehalten hätten, hätten wir einander verletzt und enttäuscht, weil wir uns einfach verändert hatten. Also ließen wir los.

In gewisser Weise hat es mich vermutlich für "normale" Beziehungen verdorben. Ich bin wenig kompromisswillig, sortiere einen Interessenten nach dem anderen aus, messe jeden Mann an dieser Erfahrung. Vielleicht wird sich das legen, wenn mehr Zeit seit der Trennung verstrichen ist, aber ich habe mich an gewisse Dinge gewöhnt und werde mich wohl nicht mehr mit einem Mann zufrieden geben, der mich nicht in jeder Hinsicht erfüllt.

26, w
 
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Gast

  • #19
Ich habe meine Traumfrau vor zwei Jahren kennengelernt und hätte beinahe einen fatalen Fehler gemacht. Eben den, sie zu ignorieren. Deswegen, weil sich rein äußerlich nicht wirklich meiner Traumfrau bis dato entsprochen hätte. Sie ist in die Rolle Traumfrau rein gewachsen und es ist ihr nicht bewusst. Für mich ist sie (noch) unerreichbar und ich überbrücke die Zeit mit Übergangsbeziehungen. Sie ist alles was ich mir wünsche. Warum? Weil wir einfach total gut zusammen passen und wir uns sehr gut ergänzen würden. Sie gehört weiterhin in meinen Lebensplan. Und wenn es 10 Jahre dauert. M44
 
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Gast

  • #20
Thema Traumpartner. Sobald hier Männer damit kommen, wird ihnen doch eh gleich um die Ohren gehauen, dass sie gefälligst ihre Ansprüche herunterschrauben sollen.
Man kann zwischen Reallität und Traum einen Ausgleich finden. Für manche anscheinend schwer möglich. Geht man z. B. an eine Beziehung mit der Haltung: "Du bist eh nicht mein Traum sondern nur ein fauler Kompromiss", dann bleibt es das auch.

Man ist für die Erfüllung seiner Träume mitverantwortlich, und aus Deinem Post spricht das Gegenteil: Passivität, Schicksal, unüberwindbare Defizite, die einen der Chancen berauben... Das löscht Träume aus.

Ich weiß, wie es an der Seite eines Mannes ist, von dem ich mir sagen konnte: Ich hätte es mir kaum besser ausmalen können, eine Steigerung ist praktisch nicht möglich. Er war alles, was ich wollte. Die Beziehung zwischen uns war genau das, wovon Leute gerne sagen: Das kannst du nicht haben, du erwartest zu viel, so läuft es nur im Film.

...

In gewisser Weise hat es mich vermutlich für "normale" Beziehungen verdorben.
Ich habe genau das Gleiche hinter mir und verstehe Dich sehr gut. Das Vergleichen, die hohen Maßstäbe... Ja, vielleicht geht es wieder, wenn sehr, sehr viel Zeit verstrichen ist.
 
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Gast

  • #21
Ja, es gibt den Traumpartner. Auf jeden Fall.

Jahrelang habe ich mich geweigert, das zu glauben, hielt es für romantischen Blödsinn. Deswegen habe ich mich mit Beziehungen zufrieden gegeben, die alles andere als traumhaft waren, habe mir engebildet, dass man nunmal Kompromisse eingehen müsse, niemand perfekt wäre.

Dann hatte ich einen "Partner", der mich jahrelang misshandelt hat - als ich den Absprung endlich geschafft hatte, wollte ich nie wieder eine Beziehung führen (auch wenns kindisch kling). In dieser Situation voller Verzweiflung lernte ich dann meinen Traummann kennen. Es war schwer für ihn, weil ich so verletzt, verschüchtert und desillusioniert war, aber dennoch hat er immer das richtige gesagt und getan, war Balsam für meine wunde Seele. Mittlerweile sind die meisten Wunden verheilt, wir führen seit 5 Jahren eine erfüllte Beziehung - ich habe aufgegeben, Fehler an ihm zu suchen: Er scheint tatsächlich perfekt zu sein. Zumindest für mich.

Ja, es gibt den Traumpartner. Aber bitte nicht vergessen, dass man dafür auch etwas selbst ein Traumpartner sein sollte, damit man zusammen ein rundes Ganzes werden kann.
 
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Gast

  • #22
Von "Traumpartner" spreche ich erst, seit dem ich ihn kennengelernt habe. Er lässt meine langjährige Ehe und auch die Beziehung danach in gefühlsmäßiger Hinsicht komplett verblassen. Vorher habe ich dieses Wort für eine romantische Verklärung gehalten und war überzeugt, dass in einer Beziehung nie alles stimmen kann. Aber weit gefehlt! Diesmal geht alles wunderbar leicht, achtsam, freudig und sehr leidenschaftlich. Schon das Kennenlernen war ein Traum und der setzt sich nun täglich fort. Die anfängliche Verknalltheit hat viel länger gedauert, als in den beiden Beziehungen davor. Und sie war sehr viel intensiver. Die Verliebtheit ist sogar geblieben. Es ist, als ob man sich gesucht und gefunden hat, sich von Anfang an nie mehr loslassen möchte. Es gibt keine faulen Kompromisse. Man fühlt sich uneingeschränkt wohl mit dem Anderen, ist wunschlos glücklich, wenn man ihn nur ansieht und möchte nur eines: ihn glücklich machen. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass man so eine Traumpartnerschaft nur leben kann, wenn beide auf gut reflektierte langjährige Erfahrungen zurückblicken, wertschätzend miteinander leben gelernt haben und, ganz wichtig: die Fähigkeit nicht verloren haben, sich nochmal ganz von vorne, aufgeschlossen und optimistisch auf jemanden neu einlassen zu können. Dafür ist der richtige Zeitpunkt im Leben entscheidend und natürlich eine riesengroße Portion Glück, den "Richtigen" zu treffen. Gegenseitige Bewunderung auf geistiger Ebene & eine starke körperliche Anziehung spielten dabei eine entscheidende Rolle. Mir war von Anfang an sofort klar, dass es der "Richtige" ist und er auch mein letzter Partner sein wird. "Er" ist der erste Mann in meinem Leben, der die berühmten drei Worte von mir hört. Und ich bin sehr froh, dass ich sie mir für ihn, wenn auch unbewusst, aufgehoben habe. Manchmal kommt das (bzw. "der") Beste eben zum Schluss :)

Frau, 53 mit gleichaltrigem Traumpartner, der alle meine bisherigen Erwartungen & Wünsche sprengt
 
  • #23
Ich habe meine persönliche Traumpartnerin.

Aber nicht in dem Sinne dass Sie einer Traumvorstellung die ich mir vorher gemacht hatte zu 100% entspricht. Das geht schlichtweg nicht.

Sondern im Sinne dass ich es mir besser nicht hätte erträumen können.

Ist so ein bisschen wie der klassische Satz im Krimi: "Was suchst Du?"-- "das weiß ich wenn ichs gefunden habe"
 
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Gast

  • #24
Hattet ihr schon mal einen Traumpartner ?


Yepp, bis durch einen dummen Zufall herauskam dass er auf Männer mehr steht und
eigentlich selbst erstaunt war dass er sich in mich schwer verliebt hatte.

Wir hätten gut gepasst - bis auf diese Kleinigkeit.
 
  • #25
Optisch habe ich ein Ideal und ich muss zugeben, dass mich bisher auch immer nur die Männer angezogen haben, die so aussahen.
Leider stimmte der Charakter oft nicht.

Dann gibt es diese Männer, denen ich optisch nichts abgewinnen kann, wo der Charakter stimmt.
Daraus könnte sich die sogenannte Zweckgemeinschaft oder besser als nichts entwickeln.

Da ich aber eine Idealistin bin suche ich weiter bis ich beides gefunden habe oder ich bleibe weiterhin Single. Denn Optik ist mir schon wichtig, die inneren Werte muss ich nicht jeden Tag ansehen.
 
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Gast

  • #26
Ob es denn Traumpartner gibt oder nicht kommt auf die jeweiligen träume und wünsche an die man sich dabei zusammenstellt..

Übrigens setze ich das Wort Traumpartner mit "dem richtigen/" auf Augenhöhe/ der passende/..

Es gibt dafür einige Umschreibungen ..Gemeint ist immer dasselbe..

Es ist doch ganz einfach zu beantworten warum die einen Ihren Traumpartner haben und andere nicht..


Es kommt immer und immer wieder auf die Erwartungstungs und die Anspruchshaltung an ..

Das reicht von Menschen die sehr bescheiden, bis zu denen die sehr Anspruchsvoll sind...

Umso bescheidener ein Anspruch ist umso eher lässt er sich erfüllen...Logo!

Und ich glaube das es von allen hier die geschrieben haben das sie ihren Traumpartner gefunden haben eben kleine und bescheidende Dinge sind die ihn oder sie zum Traumpartner machen.

M47
 
  • #27
Es finden diejenige ihren Traumpartner, die konsequent, zielstrebig und besonnen vorgehen.
Andere finden eine Zweckbeziehung. Das sind die meisten.
 
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  • #28
den Traumpartner suchen bedeutet ja nach festen Skills suchen, vergleichbar mit "querlesen", da finde ich auch nur die Stellen, die ich bewußt suche, das heißt aber noch lange nicht, dass ich damit die optimale Quelle gefunden habe. Ich habe keinen Traumpartner gesucht, bin aber auch nicht in einer Zweckbeziehung gelandet, sondern eben in einer individuellen künstlerisch geprägten Beziehung, die ich vorher gar nicht kannte - und sie deshalb auch nicht als "Traumbeziehung" hätte definieren können.
Nicht gesucht, eher zugelaufen. Ich bin aus dieser Erfahrung heraus auch der Meinung, dass zu verkopfte Vorstellungen nicht der Königsweg für eine glückliche Partnerschaft sein müssen.
Etwas offen lassen können ist eigentlich ein Luxus, den wir leisten sollten. Optisch hätte ich meinen "Traummann" auch "weiter unten" gesucht
W