• #1

Traumdeutung: Angst vor der Hochzeit

Am Wochenende wurde ich Zeuge eines formvollendeten Heiratsantrages im Freundeskreis. Happy End.
Aber - Freud lässt grüßen: Ich selbst litt in der darauffolgenden Nacht unter einem schweren Alptraum.
Ich hatte selbst in eine Hochzeit eingewilligt mit einem Mann, den ich kaum kannte. Er stammte aus einem anderen Kulturkreis und ich liebte ihn offenbar gar nicht.
Nun fand ich mich in der Fremde wieder in Begleitung von Freunden und stand schlimme Ängste aus. Aber ich schaffte nicht, die Hochzeit abzusagen und einfach abzureisen. Es war eine Story zwischen "Sex and the City 1" und "Nicht ohne meine Tochter", die Sie hier nachlesen können.

Haben Sie eine Idee, warum ich so etwas geträumt haben könnte und was dieser Traum über mich verrät?

Ihr Fräulein Wunder
 
  • #2
Ach, Fräulein Wunder! Träume bedeuten niemals 1:1 das, was das Traumszenario uns sagt/zeigt. Es gibt ja sogar viele Wissenschaftler, die sich ihr Leben lang damit beschäftigen und keine nachprüfbaren Ergebnisse erzielen. M. E. nie erzielen werden.

Zum Glück weiß ich im wachen Zustand nie, was ich geträumt habe.

Der Versuch, Träume zu deuten, der gehört für mich absolut in die gleiche Kategorie wie Esoterik, Astrologie, Wahrsagung etc. In meinem Leben haben solche Dinge keinen Platz und ich kann mich dadurch mit realen Problemen/schönen Dingen beschäftigen.

Das sollten Sie auch tun! - Ihr Unterbewusstsein hat sich noch mit dem Antrag beschäftigt und Sie haben sich am Morgen an den Traum erinnert. Mehr ist das nicht. Wenn Sie da Dinge sehen wollen/müssen, die nicht vorhanden sind, dann bleibt Ihnen nur weiteres Rätselraten... ups, sorrry - Traumdeuten übrig. ;-)

Aber - ob es Ihnen danach besser gehen wird? Ich denke mal nicht.
 
G

Gast

  • #3
Solche Träume zeugen für mich immer von einer Art A) Angst/Hemmungen Hemmungen im Erwachsenenalter, nicht genau sagen zu können, was man im Leben eigentlich will und nicht will und B) Abhängigkeit/noch nicht vollzogene Abnabelung von irgendwas/irgendwem (Mutter?/Elternhaus?)

Wovon hast du dich im Leben also noch nicht gelöst?

Ursache könnte sein:

- Mutter/Elternhaus verbat der Tochter oft (dir), einen Ausländer mit nach Hause zu bringen
- oder du selbst hast du dich in einer Partnerschaft schonmal unterdrückt gefühlt/bzw. bist bei einem Mann geblieben, den du nicht geliebt hast
- eine persönliche Abneigung gegen gewisse Menschengruppierungen/Ausländer.
- Angst, an einen Mann zu geraten, mit dem man nur aus Zwang oder Ansehen zusammen ist
- Angst, an einen Mann zu geraten, mit dem man zusammen bleiben muss, weil er Geld hat und man selber nichts hat
- oder wie oben schon gesagt: noch nicht im Leben gelernt, zu sagen, was man will und wen man um sich haben will und was/wen nicht (häufig Durchsetzungsschwierigkeiten im Leben/Bedrängung und Druck von außen/oder gar sexuelle Nötigung und nicht dagegen ankommen können).

Im Traum verarbeitet man ja immerhin die Dinge, die einen tagsüber seelisch belasten.
 
G

Gast

  • #4
Träume sind Schäume - also nichts dran.
 
G

Gast

  • #5
Ja, liebes Fräulein Wunder,
das ist so eine Sache mit diesen Alptraeumen, da könnte man viel hineinlesen und herausinterpretieren, aber das kann man auch lassen. Man könnte einfach zur Kenntnis nehmen, dass einen dieses Thema sehr stark beschäftigt, anscheinend so stark, dass man sich sogar im Schlaf noch damit auseinandersetzen will oder muss...
Ich für mich würde diesen Traum so positiv wie möglich deuten, zB enthalten Ängste auch meistens eine Hoffnungskomponente...