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Gast

  • #1

Tochter wirft mir vor, ihr Leben zerstört zu haben

Meine tochter (Mitte 30) hatte noch nie einen richtigen Job und auch nie einen Mann mit nach Hause gebraucht. Sie ist extrem verschlossen und erzählt kein Wort über sich.

Sie wirft mir seit Jahren vor, ihr Leben zerstört zu haben und was ich ihr alles angetan haben soll. Sie wirft mir vor, sie beruflich ruiniert zu haben. (Sie musste die Ausbildung machen, die ich wollte und nicht das, was sie in Wirklichkeit wollte. Ich habe ihr das mit 18 verboten. Wobei ich ja dachte, das wäre ihr Traum und ihr macht das auch Spaß.) Sie sagt, sie leidet bis heute und seitdem hat sie starke Depression und nimmt starke Medikamente und habe seit Jahren keine Lebensmotivation mehr.
Sie wirft mir vor, ich hätte sie missbraucht, misshandelt und sie bräuchte einen Nervenarzt, weil sie viele Traumatas hat, womit sie nicht fertig wird. Ich hätte sie nie unterstützt, sie würde wegen mir stottern und gesundheitlich abbauen. Sie hatte letztes Jahr noch Krebs, einen Tumor, etwas an der Speiseröhre und am Herzen wegen Stress, und bettelt um Hilfe. Aber was soll ich tun?

Sie ist stark bösartig und ist am Tisch letzte Woche, als ich ihr beruflich was neues vorgeschlagen habe und ihr anbot zu helfen, urplötzlich ausgerastet, und hat mehrfach auf mich wild eingeschlagen.
Scheinbar hatte sie doch einen Mann, von dem sie nichts erzählt hat, der stand vor einer Weile dann vor unserer Tür und wollte rein. Mit dem sie aber nicht kein Wort sprechen wollte und den sie grundlos hasst. Ich habe mich also heimlich mit ihm unterhalten und er ist ein sehr netter Kerl und ich frage mich, warum sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Das fragte er sich übrigens auch. Ihr habe ihr aber nichts von dem heimlichen Treffen erzählt.

Sie wirft mir vor, alle ihre Freundschaften zerstört zu haben Und ich würde Freunde gegen sie aufzuhetzen und ich würde überall herumerzählen, wie böse und gemein sie wäre.Sie erzählt oft von ihrer Kindheit, was ich ihr da alles angetan hätte. Nichts davon ist wahr und ich kann mich auch nicht daran erinnern.
Ich wünsche mir für sie viele Kinder. Sie sagt, sie hasst Kinder und ich soll damit endlich aufhören, sonst gräbt sie mir ein Loch im Garten. Sie sagt das alles immer so trocken. 5 Minuten später ist sie sehr fröhlich und von einem Moment auf den anderen, wenn ihr nur ein Wort nicht passt, eine Bewegung , dann geht sie hoch. Sie krönt sich an manchen Tagen auch damit, sehr eigenständig zu sein und das sie vieles schon zustande gebracht hat und stolz auf sich ist, weil ich das ja nie wäre. Mit 13 wollte sie schon von daheim ausziehen, seitdem herrscht Terror.
Ausziehen kommt aber gar nicht in frage für mich. Ich will auch nicht, das die so in ihrem Zustand alleine in Urlaub geht. Mir wäre recht, wenn der Mann, mit dem ich geredet habe, in unser Haus zieht, dann hätte sie wenigstens eine Bezugsperson. Was meint ihr?
 
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Gast

  • #2
Sowas kann man schlecht von Ferne beurteilen. Geht zusammen in eine Familienberatungsstelle oder zu einem systemisch ausgebildeten Familientherapeuten. Hier wurde m.E. schon zu viel übereinander gesprochen, und zu wenig miteinander. Wenn Du hinter ihrem Rücken mit ihrem (Ex-)Freund redest und sogar daran denkst, den bei Euch einzuquartieren, finde ich das extrem übergriffig.
 
G

Gast

  • #3
Entschuldige bitte, aber wenn deine über 30-jährige Tochter ausziehen will dann darf sie das!
Du triffst dich heimlich mit dem Freund, sie darf nicht in Urlaub, sie darf nicht ausziehen, du willst, dass sie Kinder bekommt obwohl sie nicht will?
Ich denke dass Euch nur professionell geholfen werden kann indem Ihr beide zusammen in Therapie geht - das Verhalten deiner Tochter ist nicht normal aber deines ehrlich gesagt, noch weniger.
w, 43
 
G

Gast

  • #4
Boa, ich kann deinen Beitrag kaum lesen, ohne mich aufzuregen.
Ich kenne das, ich habe auch so eine Mutter, die sich in alles einmischt.

Es tut mir sehr leid, aber bist du des Wahnsinns? Deine Tochter will diesen Mann nicht. Warum ist egal. Respektiere ihre Entscheidung!
Schau dich an, du willst, dass er bei euch einzieht... Du setzt dich über sie und ihren Willen hinweg - bitte leb dein Leben, und lass sie endlich in Ruhe! Was soll das werden? Sie will ihn nicht - willst du, dass er sie jede Nacht vergewaltigt? Glaubst du, du tust ihr irgendeinen Gefallen damit?

Du willst, dass sie viele Kinder bekommt? Na hättest du halt selber mehr Kinder bekommen, dann wäre deine Chance auf Enkelkinder jetzt höher!
Ich verstehe, dass sie bei dieser Konstellation keine Kinder will.

Sie wohnt noch zu Hause? Deiner Tochter kann ich nur raten, so schnell wie möglich die Flucht zu ergreifen. Ich habe das zwar schon mit Anfang zwanzig gemacht, aber mein Leben ist dadurch so viel besser geworden!!!
 
G

Gast

  • #5
Liebe FS

Bei allem Respekt, deine Tochter ist Mitte 30? Und wohnt noch zuhause?
Du verbietest deiner erwachsenen Tochter, alleine in die Ferien zu gehen?

Ich weiss nicht, was bei euch los ist, oder warum eine Mutter auf ein Tochter Mitte 30 noch so einen grossen Einfluss hat. Bei euch scheint einiges im argen zu liegen, eine Familientherapie oder zumindest etwas Distanz scheint angebracht.

Würde meine Mutter hinter meinem Rücken mit meinem Ex sprechen oder mir in die Ferienplanung hineinreden, würde der Haussegen auch arg leiden.
Mir ist klar, dass du für sie sicher nur das Beste willst, und ich kann aus der Ferne auch nicht beurteilen, was bei euch genau los ist, aber falls deine Tochter zurechnungsfähig ist, keine Einschränkungen hat, die eine Betreuung durch dich notwendig machen, dann würde ich euch dringend raten, etwas Distanz in die Beziehung zu bringen.

LG
 
G

Gast

  • #6
Hallo,

du sagst sie ist Mitte 30. Mir kommt es etwas so vor, dass sie zwar unter Depressionen leidet, aber sich doch unter Kontrolle halten kann.
Wenn sie Dir einiges vorwirft, muss da auch wahres dran sein. Entschuldige Dich doch mal bei Deiner Tochter aufrichtig, für alles was Du bewusst oder unbewusst ihr "angetan" hast und dann aber zieh Dich zurück. Sag ihr, dass Du für sie da bist, wenn sie Dich braucht und bereit ist mit der Vergangenheit abzuschließen und zu vergeben.
 
  • #7
Im Thread "Elternhaus- Rückblick in die Vergangenheit", Beitrag 12,
schreibt eine Frau, die Deine Tochter sein könnte.

Der Tipp von #1 ist gut: Geht zu einer Familienberatung.
Hör außerdem endlich auf, Dich planerisch in das Leben Deiner Tochter einzubringen. Deine Gedanken rund um einen Einzug des Mannes, mit dem sie nicht mehr reden will, sind extrem übergriffig und respektlos.
So extrem unempathisch, wie Du Dich da verhältst, kann ich mir gut vorstellen, dass Du ihr auch früher massiv geschadet hast. Eine Trennung von Dir ist das Mindeste, was sie bräuchte, aber begleitend eine gute Therapie.

Merke: Wenn Du ihr nicht geschadet hättest, wäre sie nicht da, wo sie ist, sondern selbstbestimmt und selbstbewusst. Da sind Eltern immer (!) schuld!
Ich habe vier, bald fünf Kinder, kenne auch sehr viele andere Familien und weiß, wovon ich rede!

Ich hatte zu viel Familiestress um mich. 30 Jahre eine Mutter, die mir alles verbaute.
Ich durfte nicht den Beruf erlernen, den ich wollte und wofür ich Spaß oder Talent hatte, nein, ich musste das machen, was sie wollte, nämlich in ihrer Firma als unterbezahlter Handlanger arbeiten. Bis Anfang 30 hatte ich ein Gehalt von paar Kröten in der Tasche. Das wusste zu der Zeit niemand, bis auf meine Rentenversicherung und Bank, die erschrocken den Kopf schüttelten. Ich war schwerst depressiv, woraus ich mich erst mit Mitte 30 erstmals erfolgreich befreien konnte.
Meine Mutter war irgendwie krank und Drohungen und Bevormundungen waren an der Tagesordnung. Ich würde es heute als "offene Geiselung" interpretieren. Das Schloss vor der Türe fehlte, aber es gab trotzdem eine unsichtbare Barriere, die so stark war, dass ich mich fürchtete, mein eigenes Leben zu leben.
[...]
Sie zerstörten zudem meine Beziehungen und Freundschaften. Freunde als Teenager durfte ich nie haben. Interessen in jedem Lebensalter fürs andere Geschlecht wurden erfolgreich unterbunden. Ich war ja für alles zu jung. Heute bin ich für alles zu alt.[...]Wenn ich Gespräche suche, heißt es, ich hätte mir das alles nur eingebildet und sie können sich nicht mehr erinnern. Sie sind eben alt.

Einmal hatte ich eine Beziehung, der verurteile mich aufgrund meiner Mutter. Einmal hatte ich eine Affäre, der war vom Typ her genau wie meine Mutter. Ich hasse das Leben mit Menschen um mich. Die Vorstellung ein Kind zu bekommen und nochmals so etwas wie Familie zu durchleben, da wird mir speiübel.
[...] Und Freunde, die ich habe, sagen, es ist doch gar nicht so schlimm. Es versteht halt niemand. Ich denke also, ich könnte gar nicht glücklicher sein, als so, wie ich heute lebe - allein.
 
G

Gast

  • #8
Das klingt für mich so, als ob bei euch seit vielen Jahren sehr viel schief lief und läuft. Ich würde dir auch raten, dir/euch Unterstützung bei einer Familienberatungsstelle bzw. einer/einem systemischen Familientherapeuten zu suchen. Der Satz "Ausziehen kommt aber gar nicht in Frage für mich" gibt mir sehr zu denken, das wirkt auf mich sehr übergriffig. Deine Tochter ist Mitte 30? Dann hätte sie schon vor mindestens 10 Jahren ausziehen sollen. Auch dieses Schwanken zwischen extremen Gefühlszuständen, wie du es beschreibst, stimmt mich nachdenklich. Das könnte auf eine psychische Erkrankung deiner Tochter hinweisen. Außerdem spricht es für erhebliche Unreife, wenn eine Frau Mitte 30 einem anderen Menschen (in dem Fall ihrer Mutter) vorwirft, verantwortlich dafür zu sein, das eigene Leben nicht auf die Reihe zu bekommen.
Dass du hinter dem Rücken deiner Tochter agierst und dir wünschst, der Mann, den sie scheinbar nicht leiden kann, bei euch einzieht, weil du ihn gut findest, finde ich völlig unangebracht und übergriffig.

Bei euch scheinen Grenzen zu verschwimmen, sucht euch Hilfe.
 
G

Gast

  • #9
Liebe FS,

deine Zeilen hätten von meiner Mutter sein können, die genauso naiv und unwissend tut und nicht versteht, warum ich den Kontakt zu ihr abgebrochen habe, weil sie mich seit meiner Geburt emotional misshandelt hat.

Zum Glück ist es nicht soweit gekommen, wie bei deiner Tochter, da ich in Schule und woanders genug Menschen hatte, die vieles kompensiert haben. Dazu komme ich vom Charakter her nach meinem Vater und bin Hochsensibel. Ich habe vieles früh gescheckt und mir selber Hilfe gesucht. Meine Nichte hat dageen aber das volle Programm abgeliefert, Drogen, schiefe Bahn usw. jetzt mit Mitte 30 und zig Jahren Therapie und ich als Ersatzmutter bekommt sie ihr Leben immer mehr auf die Reihe. Zum Glück war sie so klug auf meinen Rat zu hören, sich nicht zu binden und kein Kind zu bekommen, solange man nicht richtig erwachsen und psychisch stabil ist.

Ich kann dir nur dringstens empfehlen gemeinsam mit einer Tochter zu einem Psychologen zu gehen und alles aufzuarbeiten. Es muss bei euch was schief gelaufen sein, auch wenn du das nicht sehen willst, oder sehen kannst. Kein Kind wird ohne Grund so lebensuntüchtig und macht ohne Gründe solche Aussagen.

Wenn du deine Tochter wirklich liebst, nimm ihre Gedanken ernst und klärt das gemeinsam mit einer Fachkraft auf. Damit zeigst du deinem Kind Respekt und Achtung. Machst du das nicht, wirst du sie verlieren und zeigst damit erst recht, dass eine Tochter recht hat.

w
 
G

Gast

  • #10
Du wünscht dir viel Gutes für die Zukunft deiner Tochter. Allein das scheint deine Tochter schon zu überfordern.

Sie scheint nicht in der Lage für sich selbst einzustehen und macht andere für ihr Scheitern/Passivität verantwortlich. Du bist am nächsten dran, also bekommst du alles ab.

Allerdings finde ich es seltsam wie vage die Krankheitsbeschreibungen sind.
Wenn Sie Medikamente gegen Depressionen nimmt, müsste sie doch in ärztlicher Behandlung sein.
Und Tumore an Speiseröhre und Herz gehen auch nicht von Gejammer weg. Da müsste doch auch intensivste medizinische Behandlung stattfinden. So recht scheint das aber keinen Platz in ihrem Leben zu haben. Kann es sein, dass sie es nur als Waffe gegen dich benutzt um dich zu kränken.

Ich glaube es wäre das beste, wenn ihr zwei getrennt voneinander lebt. Du musst sie loslassen, damit sie
1. ihr eigenes Leben leben muss,
2. erkennt, dass nur sie ihr Leben gestaltet,
3. ihr euch nicht gegenseitig runterzieht.

Du kannst sie aus der Ferne hilfreich und wohlwollend unterstützen, ohne direkt einzugreifen. Deine Tochter muss nun Lernprozesse durchlaufen, die sie vor 15 Jahren hätte machen sollen. Gerne auch mit professioneller Unterstützung, so wie #1 es vorgeschlagen hat.

Möchtest du ein schönes, unbeschwertes, selbstbestimmtes Leben fühen?
Möchte deine Tochter ein schönes, unbeschwertes, selbstbestimmtes Leben führen?
Dann müsst ihr etwas verändern!

Alles Gute!
 
G

Gast

  • #11
Deine Tochter braucht zunächst alleine, dann evt. später mit dir zusammen eine Therapie. Den Wunsch muss aber sie haben, du solltest dich distanzieren.
Du verhält dich ihr gegenüber übergriffig, lässt sie nicht erwachsen werden. Du bist das Problem und sie versucht sich, bislang mit wenig Erfolg, von dir abzunabeln. Sie verhält sich, wie ein Teenager und versucht, auch wenn es ihr selbst schadet, genau das Gegenteil von dem zu tun und zu sein, was du für sie willst.

Wenn du sie liebst, dann lass sie endlich los und distanziere dich. Führe dein Leben. Sie sollte ausziehen. Vor allem mische dich nicht mehr in ihre Angelegenheiten ein. Warum sprichst du mit diesem Mann und machst Pläne mit ihm ohne deine Tochter um Erlaubnis zu fragen. Du kommst nicht mal auf die Idee, dass dein Verhalten nicht in Ordnung ist.
Du behandelst deine Tochter, als wäre sie ein kleines Kind.
Sie versucht sich jetzt gegen dich zu wehren. Aber in Rahmen ihrer Möglichkeiten. Sie dürfte bei dir nicht erwachsen werden und sie ist es noch nicht. Daher reagiert sie so ambivalent und kindisch. Sie ist noch ein Kind!
Wann dürfte sie denn ihre Entscheidungen treffen, auch die falschen?
Solange sie mit dir zusammen wohnt und du sie nicht in Ruhe lassen wirst, wird sie es auch nicht erwachsen werden und sich selbst entdecken,, oder der Prozess wird noch sehr lange dauern und schmerzhaft für euch beide werden.

Du brauchst auch eine Therapie, alleine. Sonst wirst du deine Tochter nie in Ruhe lassen können. Dein Verhalten hat auch Ursachen, vermutlich auch in deiner Kindheit.
Wenn du das nicht schaffst, du weiterhin sie nicht erwachsen werden lässt, dann zerstörst du sie.
Willst du es?
Vielleicht willst du es insgeheim. Das gibt es auch.
 
G

Gast

  • #12
Es ist traurig, wie Eltern das Leben ihrer Kinder zerstören können. Kinder sind auf Leben und Verderb ihren Eltern ausgeliefert, im besten Fall haben sie Eltern, welche die Kinder in ihren eigenen Eigenschaften unterstützen und fördern, ihnen aber nichts überstülpen!!!

Und ja, wenn Du Deiner Tochter einen Beruf aufgezwungen hast, dann HAST DU IHR LEBEN ZERSTÖRT, denn nichts ist schlimmer, als jeden Tag einer verhaßten Tätigkeit nachzugehen, es macht zynisch, krank und kann einen Menschen in den Suizid treiben, erst recht, wenn dieser nie gelernt hat, sich gegen so einen Tyrannen wie Dich aufzulehnen!

Ich komme aus einem ähnlichen Elternhaus, ich hasse meine Eltern abgrundtief und bin mit 17 ausgezogen - und habe den Kontakt abgebrochen. Was muss passieren, bevor ein Kind so empfindet? Es fühlte sich nie ernstgenommen, immer übergangen und in keiner Hinsicht in seinen angeborenen Talenten gefördert und akzeptiert.

Du wirst Dein Kind nie akzeptiert haben, wie es ist, sondern es immer nur als Deinen Ausläufer gesehen haben, Deine Verlängerung quasi. Du wirst ihm sein eigenes Leben abgesprochen haben und erntest nun die Früchte für Dein krankes Vollversagen.

Ich habe heute selber Kinder, habe sie in all ihren Eigenschaften und Talenten gefördert und mit ihnen gemeinsam Berufe gesucht (nur als Beraterin, nie als Aufzwingerin!), die ihren Neigungen entsprechen und in welchen sie wirklich glücklich sind. Niemals wollte ich ihnen so einen elende Kindheit zumuten, wie ich sie bei meinen Erzeugern erleben musste.

Ich könnte zuviel bekommen, wenn ich sehe, dass das Zerstören von Kindern auch noch heute munter weiter geht, weil völlig kranke Leute ihre Kinder als ihr "Eigentum" ansehen. Deine Tochter wird nicht ohne Grund so wütend sein, denn: DU NIMMST SIE NICHT FÜR VOLL!!!!!!!! Und: DU ACHTEST SIE NICHT!!!!!!!!!
 
G

Gast

  • #13
(Sie musste die Ausbildung machen, die ich wollte und nicht das, was sie in Wirklichkeit wollte. Ich habe ihr das mit 18 verboten. Wobei ich ja dachte, das wäre ihr Traum und ihr macht das auch Spaß.)
(...)

Ich habe mich also heimlich mit ihm unterhalten und er ist ein sehr netter Kerl und ich frage mich, warum sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Das fragte er sich übrigens auch. Ihr habe ihr aber nichts von dem heimlichen Treffen erzählt.

(...)

Ich wünsche mir für sie viele Kinder. Sie sagt, sie hasst Kinder und ich soll damit endlich aufhören, sonst gräbt sie mir ein Loch im Garten.
(...)

Ausziehen kommt aber gar nicht in frage für mich. Ich will auch nicht, das die so in ihrem Zustand alleine in Urlaub geht. Mir wäre recht, wenn der Mann, mit dem ich geredet habe, in unser Haus zieht, dann hätte sie wenigstens eine Bezugsperson.
Jetzt schaue mal bitte auf die vielen "Ichs" die in deinem Text sind. Akzeptierst du auch mal die Meinung deiner Tochter? DU möchtest viele Kinder für sie, SIE aber nicht. DU willst nicht, dass sie auszieht, Sie aber schon. DU willst ihr diesen Mann aufquatschen, SIE will ihn aber nicht. DU wolltest diese Ausbildung, SIE aber nicht... Wie kamst du überhaupt darauf zu denken, dass diese Ausbildung ihr Traum ist? Das kann SIE wohl am besten einschätzen, nicht DU!

Überlege dir, warum deine Tochter so psychisch fertig ist. Leider erinnern mich deine Worte an eine Tante, die auch niemals versteht, was sie selbst für Fehler gemacht hat, dass ihre "gutgemeinten" Ratschläge keine Ratschläge, sondern eher Befehle waren, wie sehr sie seit Kindheitstagen Druck auf ihre Tochter ausgeübt hat.
Ich finde die Idee, gemeinsam zu einer Beratung zu gehen, sehr gut. Denn da wird auch DIR der Spiegel vorgehalten. Voraussetzung dafür ist, dass du bereit bist, auch deine eigenen Fehler einzugestehen...
Ich wünsche deiner Tochter alles Gute.
 
G

Gast

  • #14
FS, bei allem Respekt, du hast ein psychisches Problem, dein Verhalten war von Anfang an deiner Tochter gegenüber nicht in Ordnung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du das auch weisst, denn du schreibst genau sehr provozierend, was falsch gelaufen ist.

Deine Tochter spiegelt dich wieder, das heißt, sie zeigt dir, wie du eigentlich drauf bist. Bei dir stimmt ne Menge in der Psyche nicht. Wäre es anders, hättest du deine Tochter anders erzogen und sie wäre auch heute andersm psychisch und physisch gesund. Übrigens, es ist nachgewiesen, dass viele Menschen wegen psychischen Stress dann Krebs bekommen, gerade bei euch an der Speiseröhre (deine Tochter musste immer soviel negatives von dir schlucken, daher ist die Speisreöhre erkrankt...).

Lass bitte deine Tochter in Ruhe, lass sie gehen und hole dir selber prof. Hilfe. Damit hilfst du deiner Tochter am besten.

w, selber Mutter
 
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Gast

  • #15
Wärst du meine Mutter, ich hätte den Kontakt zu dir jetzt abgebrochen. Ich wäre weggezogen und hätte mich um mein eigenes Leben bemüht. Mit Mitte 30 ist Frau erwachsen und sollte sich auch so verhalten!!! Ich würde mich auch NICHT mehr zur Therapie bemühen, der Zug ist abgefahren!
w Mitte 30
 
G

Gast

  • #16
Ja, mit Sicherheit hast du einen großen Anteil am Scheitern deiner Tochter.
Du willst, dass sie viele Kinder bekommt, dass sie einen bestimmten Beruf ergreift, dass dieser Mann bei euch einzieht, usw.
Du bist massiv übergriffig.
Wenn deine Tochter eine normale Entwicklung durchgemacht hätte, dann wäre sie jetzt in der Lage sich von dir abzunabeln und zu distanzieren. Das kann sie nicht. In ihrer Verzweiflung wird sie körperlich aggressiv.

Lass sie gehen. Kümmer dich um dein eigenes armseliges Leben und lass sie frei. Halt dich davon fern deine Meinung zu irgendwelchen Themen zu äußern die sie betreffen. Halt dich von ihren Freunden fern, insbesondere keine heimlichen Gespräche oder Planungen. Such für dich selbst einen Psychotherapeuten auf, aber hör auf ihr irgendetwas aufzudrängen.
 
G

Gast

  • #17
Bei Deinem Bericht kräuseln sich mir die Fußnägel vor Entsetzen und Erinnerungen.

Wie kannst Du nur so respektlos Deine Tochter behandeln? Was willst Du ihr noch alles vorschreiben? Was hast Du ihr bis jetzt alles vorgeschrieben? Wie sehr möchtest Du sie noch mit Deiner (Eigen)Liebe erdrücken? War sie immer artig, um sich Deine Liebe zu verdienen und wenn nicht was dann?

Dass Du das Ganze nicht verstehst und mitbekommst, kann ich sehr gut nachvollziehen, da hast Du einen wunderbaren Mechanismus entwickelt, um nicht zu sehen und sehen zu müssen. Da ist die böse, nicht annehmen wollende, Tochter und da die Mama mit ihrer unendlichen Güte.

Bitte nicht!

46m
 
G

Gast

  • #18
Du hast immer nur ihr Bestes gewollt und es auch bekommen: Ein selbstständiger und seines Lebens bewusster Mensch zu sein.

Was für Deine Tochter übrig geblieben ist, hast Du sehr vortrefflich beschrieben.
 
G

Gast

  • #19
Entschuldigung, ist der Beitrag echt? Die Tochter ist Mitte 30 und Ausziehen "kommt nicht in Frage" für die Mutter?

Auch die Antworten, die eine Therapie empfehlen, sind fraglich. Das ist ganz alleine die Entscheidung der Tochter.

Wenn ich die Fragestellung so lese, steht für mich außer Frage, dass die Mutter viele Fehler gemacht hat und sich in unglaublicher Weise einmischt.

Aber das ist jetzt egal. Die Tochter muss ausziehen ung Abstand gewinnen. So schnell wie möglich. Dann kann sie ihr eigenes Leben führen. Sie muss dringend weg von dir! Das wird eine heilsame Wirkung auf sie haben, ganz sicher.
 
G

Gast

  • #20
Du behandelst deine Tochter, als wäre sie ein kleines Kind.
Sie versucht sich jetzt gegen dich zu wehren. Aber in Rahmen ihrer Möglichkeiten. Sie dürfte bei dir nicht erwachsen werden und sie ist es noch nicht. Daher reagiert sie so ambivalent und kindisch. Sie ist noch ein Kind!
Ja sorry - die Tochter lässt es ja mit sich machen. Die hat doch gar keinen Bock auf Eigeninitiative. Eltern/erw. Kind-Konflikte gibt es oft. Sie führen sinnvollerweise dazu, dass man im jungen Erwachsenenalter zuhause auszieht und sich dem Einfluß der Eltern entzieht.

Die Tochter ist nicht der erste Mensch, der eine ungeliebte Ausbildung macht. Ja und? Dann macht man halt noch 'ne Ausbildung im Wunschberuf hinterher. Sich von Mutti betüddeln lassen und darüber nur meckern und deprimiert sein - gilt nicht!! Man kann nicht für den Rest des Lebens die Mutter verantwortlich machen. Spätestens mit 18 kann die Tochter den Weg einschlagen, den sie selbst gehen will. Da zieht man halt zuhause aus, in eine kleine Butze, geht arbeiten und nimmt sein Leben selbst in die Hand. Von nix kommt nix.
 
G

Gast

  • #21
Meine verstorbene, psychisch höchst angeschlagene Mutter (Depressionen, Verarmungsneurosen usw.) hat mir damals auch den - natürlich unausgesprochenen - Auftrag gegeben: Es soll dir niemals besser gehen als mir. Selbstvertrauen unterminiert, mich klein gehalten, mir gezeigt, dass "man als Frau halt nicht glücklich werden kann". Natürlich lag das in ihrer Geschichte begründet, dennoch wäre es in ihrer Verantwortung gelegen, etwas zu ändern.
Mein Glück war, dass ich mit 16 daheim ausgezogen bin, so konnte ich wenigstens noch die Schule fertig und eine Psychotherapie machen. Und ja, auch nach dem Auszug ging es in abgeschwächter Form mit dem Terror und der Übergriffigkeit weiter, mit 27 habe ich den Kontakt dann gänzlich abgebrochen. Ich habe ihr auch offen gesagt, warum. Und natürlich hat sie es dennoch niemals verstanden. Jedenfalls konnte ich danach endlich in Ruhe erwachsen werden und zufrieden, ja, glücklich leben.
Wenn ich dein Lamento lese, liebe FS, dann steigt mir die Galle hoch.
Sie ist 35, eine erwachsene Frau. Lass sie in Ruhe, lass sie los, kümmere dich endlich um dich selbst - was natürlich nicht geht, weil du dann auf dich selbst zurückgeworfen und mit deiner eigenen Leere konfrontiert wärst.
Sie muss weg von dir, das scheint mir sicher.
 
G

Gast

  • #22
Liebe FS,

ich muss jetzt mal eine Lanze für Dich brechen. Also im Guten. Nicht immer sind die Mütter schuld, wie hier so oft behauptet wird.
Deine Tochter hatte Krebs. Gibt sie Dir daran auch die Schuld? Meine Schwester hatte auch Krebs, davor war sie in einer Ausbildung, die ihr im Nachhinein angeblich das Leben versaut hat und unsere Mutter war daran schuld. Wegen der Kindheit usw, wobei nie etwas Schlimmes vorgefallen war. Meine Schwester hatte ihre Ausbildung auch selbst gewählt. Ich weiss das genau, war ja dort anwesend.

Einen Sündenbock kann man immer suchen, egal, ob die Mutter es nur gut gemeint hat. Sie ist schuld und der Erziehungsstil usw. Vergessen wird oft, dass manche Kinder einen bis zum Abgrund bringen können und man dann hilflos davor steht und sich natürlich dauernd überlegt, wie es besser gehen könnte.
Muttersorgen sind die größten Sorgen, meine Mutter kann heute in ihrem hohen Alter immer noch nicht richtig schlafen, weil sie die Vorwürfnisse so bekümmern.
Die anschließende Krebstherapie hat dann meiner Schwester geholfen. Sie aus der Wohnung zu schmeissen, sicherlich nicht. Nur behutsame Schritte zur Selbständigkeit lernen mit Hilfe.
Ein neuer Freund hat ihr auch geholfen, da haben wir uns aber nicht eingemischt.

Alles Gute, w ü 50
 
G

Gast

  • #23
Ja sorry - die Tochter lässt es ja mit sich machen. Die hat doch gar keinen Bock auf Eigeninitiative. Eltern/erw. Kind-Konflikte gibt es oft. Sie führen sinnvollerweise dazu, dass man im jungen Erwachsenenalter zuhause auszieht und sich dem Einfluß der Eltern entzieht.
Was genau sie daran hindert, und wer daran Schuld ist, ist mühsam zu diskutieren, und dafür fehlen uns auch die Infos.

Fakt ist, sie muss da raus. Sie weiß vielleicht selbst gar nicht, wie wichtig das für sie ist. Weil sie es nicht anders kennt, insgeheim doch sich selbst eine Mitschuld gibt.

Wer hier schreibt, ist jedenfalls die Mutter, und wenn sie es auch nur ein kleines bisschen gut mit ihrer Tochter meinen würde, würde sie diese ab jetzt in Ruhe lassen und ihren Weg gehen lassen.

Dass die Tochter sich betüddeln lässt, davon lese ich nichts. Aber diesen unglaublichen Satz:

Mit 13 wollte sie schon von daheim ausziehen, seitdem herrscht Terror.
Ausziehen kommt aber gar nicht in frage für mich. Ich will auch nicht, das die so in ihrem Zustand alleine in Urlaub geht.
Ehrlich gesagt, wenn ich das noch mal lese, glaube ich, der Beitrag ist ein Fake. Wenn eine Mutter wirklich so etwas über eine Frau von Mitte 30 sagen kann, dann muss da in der Tat einiges zerstört worden sein. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, manche Menschen so klein zu halten. Aber es ist schwer, sich darüber als außenstehender ein Urteil zu erlauben.

Die Position der Tochter kennen wir nicht, nur die der Mutter, und die ist in jeder Hinsicht falsch, egoistisch und unnormal. Falls es denn kein Fake ist :)
 
G

Gast

  • #24
Auch dieses Schwanken zwischen extremen Gefühlszuständen, wie du es beschreibst, stimmt mich nachdenklich. Das könnte auf eine psychische Erkrankung deiner Tochter hinweisen. Außerdem spricht es für erhebliche Unreife, wenn eine Frau Mitte 30 einem anderen Menschen (in dem Fall ihrer Mutter) vorwirft, verantwortlich dafür zu sein, das eigene Leben nicht auf die Reihe zu bekommen.
Bist du selbst Mutter? Auf der einen Seite hältst du es für unreif, dass die Tochter der Mutter Vorwürfe macht, auf der anderen Seite "sprichst" du mit der Mutter über die mögliche psychische Erkrankung der Tochter. Das widerspricht sich!Wenn die Mutter sich weiterhin mit der Psyche der Tochter beschäftigt, wird diese sich (zu Recht!) auch weiterhin mit der Psyche der Mutter beschäftigen, mit der offensichtlich einige nicht in Ordnung ist.

Die Tochter ist alt genug, sollte sie psychische Schwierigkeiten haben, sich selbst Hilfe zu holen und daran zu arbeiten. Es wird für sie eine Erleichterung sein, der Mutter keine Vorwürfe mehr machen zu müssen, sondern alleine an sich zu arbeiten - wenn sie es will. Es geht die Mutter schlicht nichts mehr an. Sie hat überhaupt nichts zu entscheiden. Auch nicht auf die Vermutung hin, "die Tochter hätte Probleme".

Einerseits von der Tochter Eigenständigkeit zu erwarten, andererseits von ihr zu sprechen, als sei sie ein Kind, das geht auch von Seiten der Antworter nicht.

Ich habe mich also heimlich mit ihm unterhalten und er ist ein sehr netter Kerl und ich frage mich, warum sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Das fragte er sich übrigens auch.
Spätestens nach dem heimlichen Gespräch mit der Mutter ist klar, dass er kein "netter Kerl" ist, und bestens verständlich, warum die Tochter ihn nicht will! So einen "netten Kerl" wünscht sich sicher jede Frau, der versucht, über die Mutter an die Tochter heranzukommen. Pfui Teufel.
 
G

Gast

  • #25
Ihr braucht DRINGEND eine räumliche Trennung - So bitter es ist - Deine Tochter MUSS allein leben und hoffentlich die Kurve bekommen.

Irgendwas läuft bei ihr schief und sie macht Dich verantwortlich dafür - ich halte solche Dinge für zu kurz gegriffen. Wenn man erwachsen ist, muss man halt auch mal sein leben selbst in die Hand nehmen.

Wenn die Situation sich ändern soll, dann MUSS sie ausziehen !
 
G

Gast

  • #26
Ich frage mich, wie ihr beide eine solche Situation ertragt. Ihr lebt unter einem Dach und wisst so wenig voneinander. Du schreibst, mit 13 wollte sie ausziehen, seitdem herrscht Terror - also seit 20 Jahren terrorisiert ihr euch gegenseitig? Wieso ist sie nie ausgezogen? ch bin fassungslos, wie man sein Leben so wegschmeißen kann.
 
G

Gast

  • #27
ich denk, Du mußt Linie reinbringen:

1) Du bist schuld, daß sie die falsche Ausbildung machte. Sie ist Mitte 30 - sagen wir 35, und der Fehler passierte mit 18, also 17 Jahre später. Wie lang hat sie es - als erwachsene Frau - also versäumt, das Problem zu korrigieren ? Vor allem: Hätte sie es nicht als Volljährige gleich selbst tun können ?

2) Es sind Probleme da; Hotel Mama ist immer gut, um die Probleme zu lösen, eine Unterkunft zu haben und Ansprüche zu stellen. Aber: Es sind ihre Probleme und nicht Deine. Es ist höchst bequem, die Probleme der Tochter zu den Problemen der Mutter zu machen, vor allem, wenn Frau Mama auf dieses Spiel eingeht. Der Tochter gehts schlecht, sie weckt die Beschützerinstinkte der Mutter und bingo, sie hat Unterkunft, Geld, und je mehr sie auf die Tränendrüse drückt, desto aufrechter steht die Tochter da und desto mehr hinterfragt die Mutter ihr Verhalten.

3) Abnabeln: Die Mutter von der Tochter und die Tochter von der Mutter. Die Probleme der Tochter sind die der Tochter und die Mutter hat damit nichts zu tun. Die Tochter ist alt genug, sie muß ihre eigenen Wege gehen und sie muß lernen, im Leben auf die Schnauze zu fliegen und selbst wieder hoch zu kommen (und dabei gerade nicht nach Frau Mama zu schreien). Wenn die Tochter aber nur etwas aneckt, ist ja Frau Mama zum Ausheulen da. Nur wird Madame Tochter mit dieser Einstellung nie erwachsen; die Tochter muß lernen, ihre eigenen Fehler zu machen und auch selbst dafür die Verantwortung zu übernehmen.

4) Der Fehler ist, daß Du vermengst. Es sind ihre Probleme, also hat sie die Lösung zu finden; Du kannst allenfalls einen Rat dazu geben, doch bist Du nicht ihre Freundin sondern ihre Mutter und auch nicht für die Lösung ihrer Probleme zuständig.

ich war beim Lesen Deiner Zeilen geneigt zu sagen: Schmeiß sie raus und sorg dafür, daß sie auf eigenen Füßen steht. Ob es dieser extreme Weg sein muß ... bleibt offen, aber es wäre der effektivste Weg, aus dem Mädel mit teilweise pubertierendem Gezicke eine erwachsene, selbstbewußte und verantwortungsvolle Dame zu machen.
 
G

Gast

  • #28
Soweit hier die Unterstützung von Seelenklempnern gefordert wird, ist es so, daß dies nur dann was bringt, wenn Mutter und Tochter dazu bereit sind. Hier zickt die Tochter mächtig rum und - warum sollte sie dieses Herumgezicke aufhören ?

Stärke, Konsequenz und Linie ist angesagt.
 
G

Gast

  • #29
am Besten wäre, die Tochter würde ausziehen, sie braucht ein eigenes Leben. Außerdem soll sie sich ein Gutachten besorgen, dass sie eine Umschulung braucht, so dass sie beruflich eine Perspektive bekommt.

ihr sonstiges Leben geht dich nichts an:

es geht Dich nichts an, ob sie Kinder bekommt. Menschen mit Depressionen und unglückliche Menschen verzichten eh meist auf Kinder, wollen keine und das ist auch BESSER so!

es geht Dich nichts an, wen sie liebt oder als Partner nimmt.

was sie beruflich machen will auch nicht.

Sie ist 30 und nun ist es Zeit, dass sie IHR eigenes Leben lebt.

Du solltest nur soviel Kontakt halten wie nötig. Eure Beziehung ist massiv gestört. Irgendwas in eurer Familie stimmt nicht und hat keinen normalen Zustand erreicht.

Such Dir ein Hobby z.B. im Tierheim oder bei der Tafel helfen, das lenkt ab und Du kannst Dein Syndrom der Überwachsamkeit woanders ausleben.

Deine Tochter sollte zu einer Therapie oder Beratungsstelle gehen und sich eine neue berufliche Perspektive suchen.
 
G

Gast

  • #30
#19 Gast

Hast Du schon mal ein aus Mutter- und Eigenliebe erdrücktes und gebrochenes Kind kennengelernt? Hast Du das selber schon mal erlebt?

Wenn nicht, urteile bitte nicht so voreilig und erkenne auch die Schattenseite des Lebens!

#21 Gast

Auch Dir möchte ich widersprechen: Kinder werden unschuldig geboren, bis sie von ihrer Umwelt, meist Erwachsenen, er- und, im schlimmsten Fall, verzogen werden. Da hilft auch kein Schönschreiben.