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  • #31
Ich als Frau muss sagen, dass mir die Männer sehr leid tun, die an Frauen geraten, die diese Rules anwenden. Muss doch furchtbar sein, nie zu wissen, ob es jetzt ihre echte authentische Art ist oder ob sie Spielchen spielt.

Mein Mann hat sich noch nie beklagt, ganz im Gegenteil.
Ich hab die Regeln aber auch richtig verstanden und niemals Spielchen gespielt.
Er hat in mir eine w e i b l i c h e Frau. Ich kenne nur sehr wenige Männer, die
mit einer warmherzigen, fürsorglichen, treuen, zärtlichen Frau nicht klarkommen.
 
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  • #32
Mein Mann hat sich noch nie beklagt, ganz im Gegenteil.
Ich hab die Regeln aber auch richtig verstanden und niemals Spielchen gespielt.
Er hat in mir eine w e i b l i c h e Frau. Ich kenne nur sehr wenige Männer, die
mit einer warmherzigen, fürsorglichen, treuen, zärtlichen Frau nicht klarkommen.

Aber kann man das nicht auch ohne Rules sein? Das sind doch Charaktereigenschaften, die man ohnehin hat oder nicht hat.
 
  • #33
@27
Genau das ist eben nicht egal: Es spielt eben eine entscheidende Rolle, wie man sich kennen gelernt hat. Das kann man nicht einfach weg reden.

Ja klar, deshalb ist es ja auch derart unwahrscheinlich dass eine Frau die sich einen mit dieser postulierten Manipulation geangelt Ihr Verhalten (wie im Buch geraten) bei Erfolg ändert. Funktioniert ja doch toll. Sie wird ihn also schön weiter manipulieren wenn immer Sie grad was durchsetzen will.

Es gibt viele hübsche Frauen, die keine vernünftige Beziehung führen. Vielleicht führen sie eine Beziehung, aber zumeist keine erfüllte, wenn sie ihrem Liebsten gleich "zu Füßen" lagen.

Nun, was ist Ursache was Wirkung? Klar, attraktiv zu sein bedeutet nicht gleichzeitig eine gute Partnerschaft zu führen. Das aber auf die Art des kennenlernens zurückzuführen ist Unsinn- da ist sich die Fachwelt ziemlich einig.

Wie gesagt. es gibt eine Sorte Mann die gensu auf sowas stehen- und wenn Faru diese Sorte Mann haben will führt es zum Erfolg, keine Frage.

Einen Menschen wie mich oder meine Liebste bekommt man mit dieser Art nicht. Ich steh nicht auf Spielche spielende maipulative Damen die vorgeben etwas zu sein was Sie nicht sind. Es mag Männer geben die das sie anhimmelnde Häschen jagen müssen bis Sie sich nach einigem rumgezicke erlegen lässt- ich steh halt auf selbstbewusste Powerfrauen die solchen unsinn nicht nötig haben und seltsamerweise haben solche Frauen auch keine Probleme gute Partner zu finden.

Und das sollten diese Ratgeber auch Ihren Leserinnen mittteilen.
 
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  • #34
Das behauptest Du. Ich - und manche andere - behaupten etwas anderes.

Ja, weil die Menschen einfach unterschiedlich sind.

Wenn wir von Dominanz als sexuelle Spielart mal absehen, hat ein Mann, der eine Frau sucht, die ihn dominiert, zumeist irgendein Problem

Siehe da, ein Mann, der anders ist als du, hat ein Problem. Das ist ja mal eine ganz und gar "entspannte" Sichtweise. Es gibt einfach Männer, die sich nicht auf die Art selbst bestätigen müssen. Sie können doch für eine Frau da sein und Verantwortung übernehmen - was hält sie davon ab, wenn eine Frau den ersten Schritt gemacht hat? Das ist doch lächerlich.

Genau das ist eben nicht egal: Es spielt eben eine entscheidende Rolle, wie man sich kennen gelernt hat. Das kann man nicht einfach weg reden. Es gibt viele hübsche Frauen, die keine vernünftige Beziehung führen. Vielleicht führen sie eine Beziehung, aber zumeist keine erfüllte, wenn sie ihrem Liebsten gleich "zu Füßen" lagen.

Klar, und eine Beziehung entwickelt sich ja nicht weiter, sondern bleibt auch nach Jahren noch so wie beim Kennenlernen... Ermüdende Behauptungen. Es gibt Beziehungen, die entwickeln sich aus Freundschaften. Was soll es da bitte für eine Rolle spielen, ob Kumpel Kumpeline damals vor Urzeiten mal angesprochen hat oder umgekehrt? Nicht alle Menschen sehen "Daten" als verkrampfte Programmabspulung, manches im Leben entwickelt sich auch, was Menschen wissen, die längere Beziehungen geführt haben und deren Entwicklungen und Veränderungen bestaunen konnten.

Lieber Gast, es klingt ja alles wunderbar, emanzipiert und so schön politisch korrekt - bis auf den kleinen Schönheitsfehler, dass die Wirklichkeit anders ist.

Nach meiner Erfahrung eben nicht. Vielleicht suche ich mir andere Menschen aus, mit denen ich meine Zeit verbringe? Im Gegenteil - was meine Erfahrung mich lehrt, ist, dass Frauen oft einfach mal die Sache anpacken müssen,sagen müssen, was sie wollen. Viele Frauen planen die Beziehung, teils eher indirekt, aber sie liefern die Ideen, organisieren, ergreifen die Verantwortung. Ob einem das passt, ist eine andere Frage, aber es ist die Realitiät.

Diese Männer haben sich manche Dinge des Lebens einfach noch nicht bewusst gemacht. Sie betrügen sich nicht selbst, aber sie verpassen womöglich eine erfüllte Beziehung. Muttersöhnchen sind jetzt mal von meiner Argumentation ausgenommen.

Und du kannst dir nicht vorstellen, dass andere Männer andere Beziehungen führen wollen als du? Weil ja alle gleich sind, und sonst gleich Muttersöhnchen? Ich kenne dieses starke Verteidigen der Regeln in meinem Umfeld nur von solchen Männern, die eigentlich gar nicht die Wahl haben.
 
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  • #35
Das behauptest Du. Ich - und manche andere - behaupten etwas anderes.

Gut - dann waeren wir jetzt beim Klassiker des Kinderstreits im Sandkasten - jeder weiss es besser, aber keine Seite hat wirklich die Daten um dies zu untermauern. Oder?

Nicht ganz. Ich moechte mich auf den Beitrag #25 berufen: Ein Ratgeber versucht eine paar generelle Konzepte zu verkaufen, eine Beratung jedoch ist personenbezogen. Die "Rules" sind keine "Regeln" (z.B. Kommutativgesetz) als solche sondern ein ein Ratgeberkonzept. Sie basieren weder auf Modellen und Statistiken die weitere Personenkreise umfassen. Wie sollen sie da Allgemeingueltigkeit haben?

Keiner von uns kann tatsaechlich etwas ueber die Gueltigkeit oder Unbrauchbarkeit dieser Ratgeber sagen, auch wenn er erfolgreich mit der Anwendung dieser war oder gescheitert ist.

Wir Menschen manipulieren gerne und auch unbewusst und sprechen auf bestimmte Verhaltensmuster - auch unbewusst - an. Es sei jedem ueberlassen, ob er diesen nach "Regeln" spielt. Allerdings warne ich davor, dass man darauf achten sollten die Manipulationen gut zu tarnen.

Als Anmerkung dazu: Ich habe erst kuerzlich mich bei einem Cafe mit einer Psychologin unterhalten, die mich sehr auffaellig "gespiegelt" hat. Fuer mich persoenlich waere so eine Frau, die mich manipulieren moechte, im Bett sehr willkommen. Ich schlimmsten Fall wuerde ich mich nicht ehrlich behandelt fuehlen, mich auch verstellen und mich kurzfristig mit ihr austoben.

Waschlappen? Sicher, ich will auch keine schraege, zickige Prinzessin. Das heisst aber nicht, dass es nicht Maenner gibt die solche Frauen moegen. Umgekehrt muss Mann nicht ein barbarischer Feldherr sein, um einer Frau zu imponieren. Die Geschmaecker variieren doch sehr stark in der Bevoelkerung.


Genau das ist eben nicht egal: Es spielt eben eine entscheidende Rolle, wie man sich kennen gelernt hat. Das kann man nicht einfach weg reden. Es gibt viele hübsche Frauen, die keine vernünftige Beziehung führen. Vielleicht führen sie eine Beziehung, aber zumeist keine erfüllte, wenn sie ihrem Liebsten gleich "zu Füßen" lagen.

Das stimmt. Man sollte sich nicht unter Wert verkaufen - aber auch nicht ueber Wert.

Lieber Gast, es klingt ja alles wunderbar, emanzipiert und so schön politisch korrekt - bis auf den kleinen Schönheitsfehler, dass die Wirklichkeit anders ist.

Ja, siehe auch: "Sandkastenstreitereien".


Diese Männer haben sich manche Dinge des Lebens einfach noch nicht bewusst gemacht. (...)

Die "Dinge des Lebens"? Sorry - aber vieles in diesem Forum geht zu weit in Richtung Verallgemeinerung. Haben Sie schon einmal Frauen im Ausland huebsche Augen gemacht? In Asien? In Nordamerika? Einer Iranerin in Deutschland? Sie werden sehr schnell feststellen, dass es hier enorme Unterschiede gibt!
 
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  • #36
Wie soll denn das in der Praxis für eine Frau ab 55 aussehen? Jeder Mann weiß doch, dass sie, zumal dann, wenn sie besonders attraktiv ist, aber irgendwo jwd unter vorwiegend Ehepaaren lebt, eine Auswahl an passenden Partnern hat, die gegen null geht. Wirkt das nicht etwas gekünstelt, wenn sie dann dennoch mal nach 10 Jahren Suche einen Mann entdeckt, der passen könnte und mit dem die Chemie stimmt, und sie ihn dann erst mal auf Abstand hält, ganz gegen ihre eigentlichen Gefühle?

Das Beispiel zeigt sehr schön, daß diese Regeln nur für bestimmte Frauen, mit bestimmter Attraktivität und in einem bestimmten Alter gelten. Eine junge, hübsche Frau kann sich solche Spielchen leisten. Sie punktet durch ihre Schönheit so, daß sich ein Mann durch diese Dornröschenmauer durchkämpft - sie hat einen hohen Marktwert. Gibt er dennoch auf, hat sie genug Eratzmänner, die um sie buhlen. Anders bei Frauen, die nicht klassisch schön sind oder älter. Gerade sie müßten aktiver und zugänglicher werden, denn 1. hat sie nicht mehr den Reiz, daß ein Mann ewig diese Spielchen mitmacht und 2. kommt auch kein Ersatzkandidat.

m, 38
 
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  • #37
"The Rules" funktioniert bei verzweifelten und ziemlich unterbelichteten Frauen,die unbedingt einen Mann haben wollen zum Heiraten und Kinderkriegen.Mit Liebe hat das nüscht zu tun.Purer Pragmatismus und pures Kalkül.
 
  • #38
(...) was meine Erfahrung mich lehrt, ist, dass Frauen oft einfach mal die Sache anpacken müssen, sagen müssen, was sie wollen. Viele Frauen planen die Beziehung, teils eher indirekt, aber sie liefern die Ideen, organisieren, ergreifen die Verantwortung. Ob einem das passt, ist eine andere Frage, aber es ist die Realitiät.

Jeder hat seine Erfahrung - es ist legitim sie hier kund zu tun.

Ich habe viel mit selbstbewussten Frauen zu tun, die sich mitunter beklagen, dass nicht wenige Männer überhaupt keine Männer mehr sind und sich verplanen lassen und eben keine Verantwortung übernehmen und eben Dinge nicht auch selbst mal anpacken. Das ist meine Erfahrung. Was solle denn eine Frau neben der Kindererziehung, dem Engagement im Job und anderen Dingen noch alles anpacken - sofern ihr Kerl nicht auch mal in ein paar Lebensbereichen die Initiative übernimmt und ein eigenes Profil an den Tag legt?

Es wurde gerade ein Thread eröffnet mit dem Rubrum: "Kann auch ein extremer Softie ein bißchen männlicher werden?" Es ist ja durchaus eine Beziehung anzustreben, die in vielen Bereichen auf Augenhöhe läuft. D'accord. Aber ich bleibe dabei: Wer das klassische Rollenbild komplett umdreht und meint, dass eine Frau in einer Beziehung dominieren dürfte/sollte, dürfte wenig Beispiele finden, wo das praktisch funktioniert und beide wirklich zufrieden. Trotz aller Unterschiede gibt es bei Menschen auch gewisse Gemeinsamkeiten - auch geschlechtsspezifische. Aber bitte: Beispiele sind willkommen! Benennt und bescheibt bitte die von Euch genannte erfolgreiche Konstellation (Frau dominiert Mann). Ich bin gespannt - zumal ja hier ausdrücklich konkretes gefordert und selbst nicht geliefert wurde.

Zum Thema Sandkastenstreitereien sei noch kurz angemerkt: Derjenige, der selbst im Sand kräftig mitspielt, möge sich doch über Kinderstreits im Sandkosten nicht groß mokkieren.
 
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  • #39
Ich habe viel mit selbstbewussten Frauen zu tun, die sich mitunter beklagen, dass nicht wenige Männer überhaupt keine Männer mehr sind und sich verplanen lassen und eben keine Verantwortung übernehmen und eben Dinge nicht auch selbst mal anpacken. Das ist meine Erfahrung. Was solle denn eine Frau neben der Kindererziehung, dem Engagement im Job und anderen Dingen noch alles anpacken - sofern ihr Kerl nicht auch mal in ein paar Lebensbereichen die Initiative übernimmt und ein eigenes Profil an den Tag legt?

Ja, der Mann soll ruhig mitanpacken, aber eben auch bei einer selbstbewussten Frau. Ich kann Männer nicht ernst nehmen, die sich nur dann "männlich" fühlen, wenn sie eine extrem schwache, hilflose, ach so zarte Frau gegenüber haben.

Ich sage dir umgekehrt: Wenn ich einen wirklich selbstbewussten Mann vor mir habe, werde ich erst richtig zur "Frau". Nicht, wenn ich jemanden vor mir habe, der unter der unangemessen arroganten Oberfläche nur unentspannt und um seine Männlichkeit besorgt ist. Ich bin natürlich auch sonst eine Frau, kann diese Seite gegenüber einem Schwächling aber nicht herauskehren.

Ich müsste mich bremsen und an Qualität einbußen, wenn ich jemanden bewundern oder "machen ließe", der nicht in die Pötte kommt. Und jemand, mit dem man ewige Spielchen machen müsste, wäre für mich jemand, der es nicht auf die Reihe kriegt. Es gibt genug Gelegenheiten, auch mich zu beeindrucken, aber nicht auf so eine plumpe Tour - ja, vielleicht bin ich oder andere Ablehner der Regeln einfach nicht so leicht zu beeindrucken.

Zum Thema Sandkastenstreitereien sei noch kurz angemerkt: Derjenige, der selbst im Sand kräftig mitspielt, möge sich doch über Kinderstreits im Sandkosten nicht groß mokkieren.

Die Person, die diese Aussage getroffen hat, war nicht ich, und diese Person hat eben nicht im Sandkasten mitgespielt. Es geht um die Art, wie verallgemeinernde Aussagen getroffen werden.

Und es ist nunmal komisch, zu behaupten zu wissen, was andere für ihr Glück brauchen, nur weil man selbst so funktioniert. Wir haben doch alle unsere Sympathien. Sich Männern anzupassen, die einen mit ihrer Haltung abtörnen, halte ich für ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Da kann man doch nicht von der "Realität" reden. Die meisten waren schon einmal verliebt, es kann also nicht nur Menschen geben, deren Haltung einen abtörnt.
 
  • #40
@Christian:sehr gut und diplomatisch in Worte gefasst ist Dein Beitrag.
Da sind wir uns einig.Frauen benehmen sich wie Frauen,Männer wie Männer.
Wie die RICHTIGEN.
Dann passt's auch.
Gute Nacht.
 
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  • #41
@35 Also ich bin jetzt keine 20 mehr,aber genügend Backup hab ich immer.
So läuft das.Und wenn das Backup vom Backup versagt,so hab ich immer noch mich.
Auf die ich mich treu,selbstvertrauend immer verlassen kann.
w.
 
  • #42
Das Beispiel zeigt sehr schön, daß diese Regeln nur für bestimmte Frauen, mit bestimmter Attraktivität und in einem bestimmten Alter gelten. Eine junge, hübsche Frau kann sich solche Spielchen leisten. Sie punktet durch ihre Schönheit so, daß sich ein Mann durch diese Dornröschenmauer durchkämpft - sie hat einen hohen Marktwert. Gibt er dennoch auf, hat sie genug Eratzmänner, die um sie buhlen. Anders bei Frauen, die nicht klassisch schön sind oder älter. Gerade sie müßten aktiver und zugänglicher werden, denn 1. hat sie nicht mehr den Reiz, daß ein Mann ewig diese Spielchen mitmacht und 2. kommt auch kein Ersatzkandidat.

m, 38

(1) Bei den Regeln handelt es sich um keine "Spielchen", sondern um ein gewisses (Selbst-)Bild der Frau, das auch Aspekte, wie Stolz und eigene Wertschätzung beinhaltet.

(2) Jede Frau, unabhängig vom Alter, hat ihre Verehrer - es sei denn, sie lässt sich gehen (geistig und/oder körperlich). Vielleicht nicht immer, aber immer wieder.

(3) Gerade eine Frau, die dem klassischen Schönheitsideal nicht entspricht, würde einen Fehler begehen, wenn sie Deinen Worten folgt und irgendwann selber meinen würde, dass sie keinen sonderlichen Reiz mehr besitzt.
 
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  • #43
Ich glaube, bei den "Rules" geht es nicht um Spielchen, sondern darum, dass Frauen einfach wieder "Frau sein" sollen und keine oberemanzipierten Weiber, die männlich wirken.

w
 
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  • #44
FS:
Man kann The Rules, bzw. diese Ratgeber, welche immer den gleichen Rat geben: nämlich passiv zu sein eines abgewinnen. Männer messen sich an Herausforderungen im Leben, im Job, beim Sport, auch in der Liebe. Nimmt man ihnen diese Herausforderung ab, schwindet ihr Interesse. Für mich als (neutrale Bewerterin dieser Ratgeber) logisch nachvollziehbar.

Dann in The Rules:.Die Autorinnen schreiben davon, dass sie die Männer, bei denen sie aktiv wurden, nicht bekamen. Allerdings waren wiederum die Männer hinter ihnen her, denen sie keine Beachtung schenken. Folglich mussten sie die Männer, die sie wollten, behandeln wie die Männer, die sie nicht wollten. Logisch, denn das sind auch meine Erfahrungen, zumindest, was die Männer betrifft, die ich nicht wollte, die waren hinter mir her.

Also ich finde, man kann nicht alles in diesen Ratgebern als Blödsinn abtun. Wenn es so wäre, wie ich bereits erwähnte, müsste endlich mal das Gegenteil in Buchform erscheinen: Wieso The Rules Blödsinn ist. Aber seltsam keiner schreibt davon, wo die Welt doch voller erfolgreicher aktiver Frauen ist. Seltsam?? Ja, würd ich mal sagen.
 
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  • #45
Ich habe viel mit selbstbewussten Frauen zu tun, die sich mitunter beklagen, dass nicht wenige Männer überhaupt keine Männer mehr sind und sich verplanen lassen und eben keine Verantwortung übernehmen und eben Dinge nicht auch selbst mal anpacken. Das ist meine Erfahrung. Was solle denn eine Frau neben der Kindererziehung, dem Engagement im Job und anderen Dingen noch alles anpacken - sofern ihr Kerl nicht auch mal in ein paar Lebensbereichen die Initiative übernimmt und ein eigenes Profil an den Tag legt?

Ja, der Mann soll ruhig mitanpacken, aber eben auch bei einer selbstbewussten Frau. Ich kann Männer nicht ernst nehmen, die sich nur dann "männlich" fühlen, wenn sie eine extrem schwache, hilflose, ach so zarte Frau gegenüber haben.

Ich sage dir umgekehrt: Wenn ich einen wirklich selbstbewussten Mann vor mir habe, werde ich erst richtig zur "Frau". Nicht, wenn ich jemanden vor mir habe, der unter der unangemessen arroganten Oberfläche nur unentspannt und um seine Männlichkeit besorgt ist. Ich bin natürlich auch sonst eine Frau, kann diese Seite gegenüber einem Schwächling aber nicht herauskehren.

Ich müsste mich bremsen und an Qualität einbußen, wenn ich jemanden bewundern oder "machen ließe", der nicht in die Pötte kommt. Und jemand, mit dem man ewige Spielchen machen müsste, wäre für mich jemand, der es nicht auf die Reihe kriegt. Es gibt genug Gelegenheiten, auch mich zu beeindrucken, aber nicht auf so eine plumpe Tour - ja, vielleicht bin ich oder andere Ablehner der Regeln einfach nicht so leicht zu beeindrucken.

Zum Thema Sandkastenstreitereien sei noch kurz angemerkt: Derjenige, der selbst im Sand kräftig mitspielt, möge sich doch über Kinderstreits im Sandkosten nicht groß mokkieren.

Die Person, die diese Aussage getroffen hat, war nicht ich, und diese Person hat eben nicht im Sandkasten mitgespielt. Es geht um die Art, wie verallgemeinernde Aussagen getroffen werden.

Und es ist nunmal komisch, zu behaupten zu wissen, was andere für ihr Glück brauchen, nur weil man selbst so funktioniert. Wir haben doch alle unsere Sympathien. Sich Männern anzupassen, die einen mit ihrer Haltung abtörnen, halte ich für ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Da kann man doch nicht von der "Realität" reden. Die meisten waren schon einmal verliebt, es kann also nicht nur Menschen geben, deren Haltung einen abtörnt.
 
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  • #46
Huch, ja wo sind denn bitte die ganzen Männer, die eine Frau erobern wollen? Also ich kenne diese Rules noch nicht und muss sie wohl unbedingt lesen... denn bisher habe ich immer nur das Gegenteil in Frauenzeitschriften gelesen: man soll selbstbewusst und aktiv sein und sich promiskuitiv verhalten! Auch im Fernsehen gucken einen doch andauernd lasziv-dümmliche Frauen mit offenen Mündern an, von Anstand keine Spur.... Und die (deutschen?) Männer sind so verdammt zurückhaltend und tun einen auf schüchtern... nie weiß man was Sache ist. Ich finds einfach dämlich und unmännlich. Und das nervt mich mittlerweile so sehr, dass IMMER ich den ersten Schritt machen soll, dass ich ihn aus Prinzip NIE mache, quasi als Gegenbewegung zum (wie ich bisher dachte) Trend der selbstbewussten, aggressiven und luderhaften Frau. Dass ich mit dieser Taktik bisher erfolglos war ist mir natürlich klar, andererseits habe ich den starken Verdacht, dass Männer sich gerne auch von Frauen erobern lassen, die ihnen nicht wirklich gefallen und mit einer aggressiven Taktik ist die Gefahr größer, einen Mann nur für eine Nacht zu gewinnen und das ist das letzte was ich will. Man weiß dann quasi nie ob der Mann wirklich interessiert ist oder es nur genießt umworben zu werden. Außerdem bin ich an un-selbstbewussten Muttersöhnchen nicht interessiert.
Und garkein Partner ist mir allemal lieber als verarscht zu werden oder ein Weichei als Partner zu haben. Daran sollten die Männer mal denken, die erwarten, dass die Frau sie erobert. Man muss als Frau vorsichtig sein wenn man eine ernste Beziehung möchte und hat mit vielen Ängsten zu kämpfen. Ich verstehe nicht wie Männer da erwarten können, dass die Frau das alles in die Hand nimmt...
Viele Grüße
w27
 
  • #47
@Christian:
Ich habe viel mit selbstbewussten Frauen zu tun, die sich mitunter beklagen, dass nicht wenige Männer überhaupt keine Männer mehr sind und sich verplanen lassen und eben keine Verantwortung übernehmen und eben Dinge nicht auch selbst mal anpacken
Ja, dem ist wohl so- nur wieso glaubst Du dass Frau ausgerechnet über Macht-und Manipulative Dressurnummern so einen kriegen? Solche Kerle törnt das eher ab. Hier beisst sich grad die Katze in den Schwanz.
Gehts ums ansprechen? Wieso glaubst Du denn dass ein mann der zuerst angesprochenwurde nicht im weiteren Verlauf der Beziehungsanbahnung selbst anpackt? In dem Sinne wie ich eine Partnerschaft auf Augenhöhe verstehe- glaichberechtigt und gleichwertig aber nicht gleichartig. Dazu gehörts eben auch dass die Frau den Ball jedesmal zurückspielt und nicht nur jedes dritte mal.

Ich glaube, bei den "Rules" geht es nicht um Spielchen, sondern darum, dass Frauen einfach wieder "Frau sein" sollen und keine oberemanzipierten Weiber, die männlich wirken.
Irrtum, es geht nicht ums Frau sein, ums Weib sein (ist im Süden kein Schimpfwort) sondern ums FrauCHEN, das Prinzesschen und solche können mir gestohlen bleiben. Ich kann Dir versichern- meine Liebste hat im Sinne dieses ratgebers so ziemlich alles falsch gemacht und ist dennoch weder männlich noch herrisch noch dominant. Die meisten Frauen könnten sich an Ihrer Weiblichkeit ein Beispiel nehmen.

Das Frauenbild das dieser ratgeber zeigt ist nicht meines.
 
  • #50
Ich glaube, bei den "Rules" geht es nicht um Spielchen, sondern darum, dass Frauen einfach wieder "Frau sein" sollen und keine oberemanzipierten Weiber, die männlich wirken.
Es wäre positiv, wenn dieser Aspekt tatsächlich dabei eine Rolle spielen würde. Bei den mir bekannten Rules ist dies nicht der Fall.

Im Gegenteil ist die Essenz der Rules eine Mischung aus Manipulation, Selbstverstellung, Erwartungshaltung und rigiden Vorschriften. Genau das Gegenteil wäre richtig: Authentizität, Wahrhaftigkeit und Flexibilität.
 
  • #52
An Trost und Hoffnung ist niemals etwas falsch, solange man eben nur das will - Hoffnung und Trost. Aber damit ist tatsächlich das Problem nicht gelöst, wie Frederika korrekt schreibt. Denn was nutzt mit ein Ratgeber mit "Rules", die Hoffnung und der Trost, den sie mir zu geben, wenn ich doch nicht den passenden Partner finde?

Wären diese Ratgeber hilfreich und würden sie konsequent von jeder Frau angewendet, dann wäre praktisch keine Frau Single.
Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls Ratgeber für Männer, denen Werkzeuge in die Hand gegeben wird, wie sie "in Handumdrehen jede Frau erobern können und zu einem Casanova werden können".

Und so halten sich Männer an die für sie ausgedachten Regeln und Frauen an ihren und vor lauter Regeln laufen sie einander vorbei, ohne sich wahrzunehmen.
Eine Quizfrage: Wie viele Ratgeberbücher haben unsere Grosseltern und Eltern gelesen bevor sie sich kennengelernt hatten?
 
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  • #53
FS:
Leute, Leute, haltet mal die Luft an und diskutiert nicht nur über The Rules.
Nehmen wir doch mal Christian Sander (E-Book) oder John Grey, das sind Männer und wenn diese auch nicht alles detailgetreu von The Rules übernommen haben doch eines...
die Frau soll abwarten, sie soll "ihn" kommen lassen, der Mann will erobern, nicht erobert werden, eine Frau wirkt bedürftig, wenn sie "rangeht", der Mann flüchtet ins Nirwana, Männer wollen geheimnisvolle zurückhaltende aber unabhängige Frauen usw. usw. und sofort.
In gewisser Weise doch wie in The Rules, nur anders beschrieben und deutsch also nicht amerikanisch. Irgendwie liegt dort doch der Hase im Pfeffer....aktive Frauen sind nicht erwünscht...bei Männern gem. Christian Sander und John Grey. Also warum sich über The Rules dauernd aufregen, es gibt auch die anderen über die sich manche aufregen können.
 
  • #54
Leute, Leute, haltet mal die Luft an und diskutiert nicht nur über The Rules.
Nehmen wir doch mal Christian Sander (E-Book) oder John Grey, das sind Männer und wenn diese auch nicht alles detailgetreu von The Rules übernommen haben doch eines... die Frau soll abwarten, sie soll "ihn" kommen lassen, der Mann will erobern, nicht erobert werden, eine Frau wirkt bedürftig, wenn sie "rangeht"
Ja, lieber Fragesteller, das ist richtig: Frauen sollte nicht allzu sehr rangehen, nicht verfügbar oder bedürftig erscheinen und sollten einem Mann nicht hinterherrennen oder ihn billig anmachen. Das ist der wahre Kern, der so allgemein bekannt ist, dass er als gemeinsamer Nenner in allen Büchern auftaucht. Darüber lohnt es sich gar nicht zu diskutieren, denn diesbezüglich sind sich alle Teilnehmer und alle Ratgeber einig. Dafür braucht man aber eben auch keine Bücher.

Frauen dürfen schüchternen Männern natürlich schon mal Signale senden, die Mut machen. Frauen können
auch mal geschickt ansprechen, Blicke werfen, lächeln, ansprechbar sein. Aber mehr dann bitte auch nicht.

Aber letztlich ist Flirten ein Ping-Pong-Spiel, das aus abwechselnden Signalen besteht. Da müssen einfach beide mitspielen.

Also warum sich über The Rules dauernd aufregen, es gibt auch die anderen über die sich manche aufregen können.
Na ja, ich will den Sander nicht übermäßig loben, aber die wenigen Tipps, die ich von ihm kenne, haben wesentlich mehr Substanz und Authentizität in sich als alle Rules zusammen. Bei Sander geht es eher darum "wie ein Mann tickt" und wie sich die Frau dementsprechend geschickt und dennoch authentisch verhält -- zumindest soweit ich die Ausschnitte kenne. Genau deswegen wird darüber wohl weniger gemeckert.
 
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  • #55
"The Rules" habe ich vor einigen Jahren mal auszugsweise gelesen und kann mich im Detail gar nicht mehr so richtig daran erinnern.

Ein Mensch, der nicht immer präsent ist, wirkt doch immer interessanter, als eine Person, die ständig verfügbar ist, dazu braucht man eigentlich keine Regeln, sondern das sagt mir mein gesunder Menschenverstand..

Liest man hier im Forum nicht oft genug Postings von verzweifelten und unglücklichen Frauen - im Sinne von "jetzt habe ich ihm schon drei SMS geschrieben, er meldet sich immer noch nicht" oder: Ich habe alles für ihn getan und trotzdem hat er mich verlassen". Dann scheint doch an den Regeln, die in diesem Buch stehen doch etwas dran zu sein.

w
 
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  • #56
@53
Sicher, aber dennoch soll die Frau "nicht aktiv" werden, auch bei Christian Sander nicht.
Oder schreibt er, geh doch mal ran Mädel, so schlimm wirds nicht werden.

Und darum geht es mir, dieses - Frau soll passiv bleiben - zieht sich wie ein roter Faden durch diese Frauen-Ratgeber: Irgendwie muss da also was dran sein.
 
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  • #57
Hat hier niemand behauptet, Du hast wohl mein Posting nicht richtig verstanden.

w

Ich denke, doch. Dein Posting lautete: "Ich glaube, bei den "Rules" geht es nicht um Spielchen, sondern darum, dass Frauen einfach wieder "Frau sein" sollen und keine oberemanzipierten Weiber, die männlich wirken."

Wer sagt also, dass Frauen Frau sein sollen? Wenn nicht alle auf die gleichen stehen, gibt es vielleicht auch Männer, die auch die "oberemanzipierten Weiber" stehen? Die Regeln dagegen beanspruchen Allgemeingültigkeit für sich. Oder nicht?
 
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  • #58
Hier ist noch einmal der "andere" Gast - ja, der mit dem Sandkasten Vergleich.

Meiner Meinung nach ist per se nichts falsch daran sich an einen bestimmten Verhalternskodex zu halten. Jeder Kulturkreis hat seine eigenen Sitten, und jeder Mensch kann fuer sich selbst entscheiden diesen zu folgen.

Grundsaetzlich waere ich vorsichtig mit einem Erfolgsrezept in einer so komplexen Fragestellung wie der Partnersuche zu werben - und das sind leider die "Rules": Eine illusorische Zauberformel.

Die Reaktion eines Mannes auf solche Manipulationen haben mit "sozialer Intelligenz", seiner Situation und Erfahrung zu tun. Mit Sicherheit gibt es und wird es Maenner geben die auf solche Maschen ansprechen und diese nicht erkennen. Andere werden ihr eigenes Spiel spielen - und schliesslich wird es die geben, die sich abwenden werden.

Leider gibt es fuer Maenner - wie auch fuer Frauen - keine Gebrauchsanweisung. Ausser dem gesunden Menschenverstand. Und selbst der fehlt manchmal, wenn die Hormone ueberschwappen..

Gast, m33
 
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  • #59
@53
Sicher, aber dennoch soll die Frau "nicht aktiv" werden, auch bei Christian Sander nicht.
Oder schreibt er, geh doch mal ran Mädel, so schlimm wirds nicht werden.

Und darum geht es mir, dieses - Frau soll passiv bleiben - zieht sich wie ein roter Faden durch diese Frauen-Ratgeber: Irgendwie muss da also was dran sein.

Ich habe auch schon zahlreiche Ratgeber verschlungen, und natürlich kann man nicht alles befolgen, was dort geschrieben wird. Am Besten gefällt mir "Liebe dich selbst, sonst liebt dich keiner" von Irene Goldmann. Aber eine Sache haben sämtliche Ratgeber gemeinsam: Die Frau soll schön passiv bleiben und die Initiative ganz dem Mann überlassen. Nur zu blöd, wenn man als Frau trotz Eigenständigkeit keine richtig interessierten Verehrer hat, seit Jahren immer mal wieder von Männern angemacht wird, aber keine konkreten Fragen nach einem Date kommen...
 
  • #60
@55
Und darum geht es mir, dieses - Frau soll passiv bleiben - zieht sich wie ein roter Faden durch diese Frauen-Ratgeber: Irgendwie muss da also was dran sein.

Nun, ich kenne nur " The Rules" weil ich damals wissen wollte wieso sich die Mädels in den USA so seltsam verhalten.
Ich kenne aber eine Menge Literatur in Sachen Vertrieb inkl. diverser Trainings. Die Verfasser haben die Eigenart gerne abzuschreiben. Ich hab schon eine Menge unsinniger Vertriebstips mehrfach nur anders formuliert gelesen. Da ist es ähnlich, da gibts was was in einer bestimmten Branche und einer bestimmten Kundschaft funktioniert und schon wirds für allgemeingültig erklärt- ungeachtet der Tatsache dass es in einer anderen Branche ( anlog einem anderen Frauentyp) das Gegenteil bewirkt.

Auch mal gelesen dass Spinat viel Eisen hat? War ein Rechenfehler und alle habens abgeschrieben.
 
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