• #1

Sucht sich die Frau den Mann aus?

Im sozialen Leben hat sich die Erwartungshaltung eingebürgert, dass der Mann die Frau anspricht und sie somit auswählt. Doch wie sieht die Realtiät aus? Welchen Eindruck haben Sie?
 
  • #2
Im sozialen Leben hat sich die Erwartungshaltung eingebürgert, dass der Mann die Frau anspricht und sie somit auswählt. Doch wie sieht die Realtiät aus? Welchen Eindruck haben Sie?
Nein das würde ich so nicht unterschreiben, da selten oder fast nie die richtigen Männer einen ansprechen, da muss man auch als Frau etwas kreativer werden und auf sich deutlicher aufmerksam machen, es ist nicht immer direkt ein ansprechen ABER es muss ein deutliches Zeichen sein, damit er auf die Idee kommt, es könnte sich lohnen.
 
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Gast

  • #3
Manchmal verstehen Männer die - für Frauen zumindest - eindeutigsten Zeichen nicht. Wenn man dann nicht direkt fragt, dann würde Frau nie weiterkommen.
 
  • #4
Manchmal verstehen Männer die - für Frauen zumindest - eindeutigsten Zeichen nicht. Wenn man dann nicht direkt fragt, dann würde Frau nie weiterkommen.

manchmal geben Frauen homöopathische Signale und wundern sich dann das die niemand sieht.. Als Faustregel gilt, wenn's für eine Frau anfangen würde "peinlich offensichtlich" zu werden, hat sie eine recht gute Chance das ein Mann es wahrnimmt.. ..
 
  • #5
dass der Mann die Frau anspricht und sie somit auswählt
Falsche Schlussfolgerung. Die Jungs baggern, idealerweise mehrere und die Frau sucht sich den "besten" aus. Der Rest kriegt nen Korb. DAS ist die Erwartungshaltung der meisten Damen.

Evulotionsbiologisch wählt das Weibchen und ist üblicherweise deutlich selektiver. Wie sagte schon Herr von Hirschhausen, Männer haben täglich einige Hunderttausend Spermien, Frauen alle 4 Wochen ein Ei, mit was wären Sie vorsichtiger?
 
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Gast

  • #6
Ich bin ein sehr introvertierter und ziemlich merkbefreiter Mann und bei mir hat sich das mitnichten so "eingebürgert", da ich nunmal nichts gegen meine Natur machen kann. Da es sich aber bei den meisten Frauen so "eingebürgert" zu haben scheint, bin ich wohl Dauersingle - Frauen, die selbstbewußt genug sind, sich den Mann aktiv auszusuchen, scheinen leider sehr rar gesät zu sein.

Die Wahrscheinlichkeit, daß ich aktiv werde, liegt jedenfalls so ziemlich bei 0, selbst wenn innerlich der Hormonkrieg tobt ...

Durch meine Introvertiertheit komme ich mit dem Singlesein aber glücklicherweise auch relativ gut zurecht.

m, 33
 
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Gast

  • #7
Es ist zwar richtig, dass Frau sich den Mann aussucht, aber nur unter den Männern welche sie auch umwerben. Die Flavor of Choice liegt aber bei den aktiven Männern, welche viele Frauen ansprechen.

Ich persönlich spreche nur Frauen an, die mir auf den ersten Blick optisch auch wirklich sehr gut gefallen. Somit muss ich bei der Optik keine Abstriche machen. Wenn aber eine Frau zB. von drei Typen in einem Club angebaggert wird, wählt sie den besten unter diesen drei Herren aus. Auf den sie aber vielleicht wirklich scharf gewesen ist, traut sich nicht sie anzusprechen und somit gibt sie sich mit dem zufrieden was sie hat.

Ich hoffe das Prinzip war verständlich erklärt :)
 
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Gast

  • #8
Als Frau eine "Erwartungshaltung" zu haben ist falsch und ungünstig. Dennoch meine auch ich, dass die Frau sich den Mann aussucht, selbst wenn sie dafür "nachhelfen" muss.
Auch wenn mich drei tolle Männer umschwärmen.....wenn ich nun mal an dem Schüchternen da hinten interessiert bin, sorry, haben die drei keine Chance.
 
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Gast

  • #9
Zur Frage, wer sich wen aussucht: Ich denke weder noch bzw. Mann und Frau suchen sich letztlich doch gegenseitig aus.

Zur Frage, wer wen anspricht: Sehr oft ziehen sich Gegensätze im z.B. Temperament doch an. Der oder die jeweils "Aktivere" sollte daher einfach die Initiative ergreifen. Und dabei ist völlig unerheblich, ob das der Mann oder die Frau ist.

Bei vielen Frauen scheint sich aber tatsächlich, die Erwartungshaltung eingeprägt zu haben, daß das der Mann machen muß. Sehr oft ist das dann einfach nur Pech für beide und die Ursache verpaßter Gelegenheiten.

m
 
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Gast

  • #10
Die Frau hätte (sich) einen beliebigen Mann auswählen/ansprechen können, wenn sie denn den Mut dazu hätte. Da das aber sehr selten der Fall ist, und selbst wenn's mal passiert, dann ist es nichts direktes a la "ihn direkt ansprechen", sondern z.B. ihm in die Augen gucken. Der Mann soll nun daraus ableiten, dass die Frau von ihm angesprochen werden möchte.

Mit anderen Worten die Männer suchen sich die Frauen aus. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie sie auch bekommen.
 
  • #12
Kommt darauf an. Zunächst einmal stimmt es schon, dass der Mann die Frau aussucht, aber ob und wie sehr es weitergeht, bestimmt doch die Frau auch. Nicht ausschließlich natürlich, denn wenn der Mann nicht weiter will geht es auch nicht weiter.
 
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Gast

  • #13
Je nach Flirtvorgeschichte halte ich beides für möglich, ich bevorzuge allerdings, dass ich angesprochen werde... w50
 
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Gast

  • #14
Auswählen kann immer nur wer Alternativen zum Wählen hat.
Das kann theoretisch und abhängig vom "Marktwert" auf Vertreter beider Geschlechter zutreffen.

Die Praxis scheint da einen deutlichen Unterschied in der Zahl der sich dann Anbietenden aufzuzeigen.

Ungefähr wie bei Jobbewerbungen für die Masse.
 
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Gast

  • #15
Initiative ergreifen ungleich Aussuchen. Die Mehrzahl der Frauen will angesprochen werden, jedoch können gerade Frauen zwischen 18 und 25 aus einem Meer an Männern auswählen, also sind schon Sie es, die aussuchen. Stört mich das als Mann? Schon. Lässt sich daran etwas ändern? Nur das eigenen Verhalten: Hält sie mich hin, weil sie in der Zwischenzeit intensiv parallel datet? Scheut sie nach drei Dates Exklusivität? Dinge, über die ich mir früher keine Gedanken gemacht habe, die aber bei meinen erfolgreichen Beziehungen niemals vorhanden waren, weshalb ich das jetzt als meine Grundregeln handhabe. So lerne ich zwar weniger kennen, die Frauen aber auf einer gleichberechtigteren Ebene und dann hab ich auch Lust, zu investieren.
 
  • #16
Wenn ich (m) von einer Frau wahr genommen werde, erwarte ich (in jedem Alter) gewisse Reaktionen oder gar Signale von ihr, die auf ein Interesse schließen lassen.
Kommt aber nichts, dann nehme ich an, daß sie kein Interesse hat. (z.B. weil sie bereits in einer Partnerschaft ist ?)

Ganz früher ließen die Damen z.B. ihr Taschentuch fallen, um Interesse an Kontakt zu signalisieren.
Heute kann man(n) schon froh sein, wenn ihre Blicke "fallen".
Tlw. habe ich bei Frauen den Eindruck, als ob man sprichwörtlich "den Hund zum jagen tragen muß"

Wenn ich tlw. sehe, für welche Männer sich die Frauen entschieden haben, dann bin ich froh......
daß ich es nicht bin !

Ich bin als Mann kein ausgesprochener "Jäger". Das ist mir viel zu primitiv.
Ich signalisiere mein Interesse, und räume der Frau Chancen dazu ein.
Aber nicht das Prinzip "Jäger und dessen Beute".

Tlw. kommen Frauen auf mich zu, oder nennen ihr Interesse im gemeinsamen Freundeskreis.
Daraus sind auch ein paar Partnerschaften entstanden.

Manchmal suche ich aus - manchmal werde ich ausgesucht. Das muß aber nicht immer erfolgreich sein.

Besonders süß finde ich die schüchternen oder heimlichen Frauen. Die mir heimlich hinterher schauen, aber sich nicht trauen, mich anzusprechen. Aber dafür habe ich Verständnis.
Trotzdem würde ich mich nicht als besonders attraktiv bezeichnen. Und auch nicht als ausgesprochener Frauentyp.
 
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Griet

  • #17
Bei beiden Männer mit denen ich Beziehungen hatte, ging die Initiative von mir aus. Ich habe sie gesehen, beobachtet, Interesse an meiner Person gespürt, aber nachdem (einer selbst nach Monaten) nicht aktiv wurde, habe ich es in die Hand genommen.
Beide sagten mir, dass sie nicht dachten, dass sie eine Chance bei mir hätten.
Es ist bei mir scheinbar die Kombination daraus, dass ich 1. ruhige & überlegte Männer mag, dabei aber 2. bei aller Offen- und Herzlichkeit allen Menschen gegenüber, bei tatsächlichem Interesse unnahbar und auch scheu wirke.
Mir bleibt damit nichts anderes übrig, als das Ansprechen der Männer, die mich interessieren selbst in die Hand zu nehmen. Von anderen fühle ich mich ohnehin schnell nur überrollt.
Sich aussuchen tun sich aber beide.
 
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Gast

  • #18
Das glaube ich schon. Weil ein Mann, dessen Ego nicht übersteigert ist und der eine Frau will, die mehr ist als ein hübsches unbedarftes Dummchen, Angst vor Zurückweisung hat. Die Frauen, die in jedem Alter begehrt sind, kennen auch ihren Wert. Ohne deutliches Signal hätte ich mich an meine jetzige Frau nicht herangewagt. Schon junge Mädchen suchen sich den Mann aus, wenn sie können. Sowohl meine Frau als auch ich haben Erfahrung mit der Ausbidung von weiblichen Jugendlichen. Die Mädchen sind oft gerade noch willens, eine Lehre zu machen, suchen aber in erster Linie den Mann, der für sie das Geld besorgt. Wenn man dann fragt, was ist, wenn sie sich in einen Mann verlieben, der ihnen nichts bieten kann, sagen sie überzeugt "in so einen verliebe ich mich nicht."
 
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Gast

  • #19
Nach meiner Erfahrung gibt es ein paar wenige Männer (diese sog. Alphatypen), die mehr oder weniger die freie Auswahl haben und viel ausprobieren können, zumindest in jungen Jahren. Der Rest (so wie auch ich) muss warten, bis er eine findet, die ihn will. Manche finden auch nie eine, habe selber so einen Fall in meinem Bekanntenkreis.
 
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Gast

  • #20
Ich bin ein sehr introvertierter und ziemlich merkbefreiter Mann
m, 33
Das Problem mit solchen introvertierten Männer ist, dass sie in der Beziehung auch so introvertiert und passiv sind und es gibt nicht viele Frauen, die immer und in der Sparte der Beziehung die Macherin sein wollen. Es muss schon ein Geben und Nehmen sein.

Vielleicht gibt es daher so viele Single, weil es so viele introvertierte Menschen gibt?

w
 
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Gast

  • #21
Das Problem mit solchen introvertierten Männer ist, dass sie in der Beziehung auch so introvertiert und passiv sind ...
Dies Männer waren nicht wirklich, ernsthaft an einer Beziehung mit dir interessiert.
Denn introvertierte Männer können in einer Partnerschaft ganz anders, aufgeschlossen sein, wenn sie erstmal Vertrauen aufgebaut haben.
 
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Gast

  • #22
Im sozialen Leben hat sich die Erwartungshaltung eingebürgert, dass der Mann die Frau anspricht und sie somit auswählt. Doch wie sieht die Realtiät aus? Welchen Eindruck haben Sie?
In der Realität kann das auch genauso gut andersherum passieren. Ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass Männer sich gebauchpinselt fühlen, wenn eine Frau den ersten Schritt tut. Gerade noch ist mir dies hier auf der Plattform so ergangen.
Und wenn die Chemie dahingehend stimmt, lassen sich Männer auch gern "auswählen". Ich finde da nichts schlimmes dabei, dass eine Frau sich den Partner aussucht, bei dem sie meint, dass er zu ihr passen könnte.
 
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Gast

  • #23
Introvertierte Menschen gehen in Beziehungen aber eigentlich eher auf und öffnen sich dem Partner. Es gibt dazu den m.M. sehr passenden Spruch "Quiet in groups. Loud between me and you.". Nur die Beziehungsanbahnung ist bei introvertierten Menschen meist das große Problem, da sie sich sehr schwer damit tun, auf Menschen zuzugehen.

Ich denke daher auch, daß sicherlich nicht wenige der introvertierten Männer und Frauen Singles sind - ob nun gewollt oder ungewollt.
 
  • #24
Aussuchen können sich die, für das andere Geschlecht, jeweils attraktiven, charismatischen und lockeren Menschen.
Bei allen anderen ist es ein wages Gezappel zwischen ja, nein... vll. doch. Sieht er mich, sieht sie mich. Keiner will mich, den ich will.
 
  • #25
Neulich in der Disco stand ich früh morgens in der Schlange zum Rausgehen und habe folgende Szene beobachtet: Ein Mädel geht auf den Türsteher zu und sagt ihm, die Dame da drüben - anscheinend ihre Freundin - habe ihr Handy vergessen, würde aber gerne die Telefonnummer austauschen. Beide gehen in einen Raum nebenan, tauschen wahrscheinlich die Nummern aus, sie geht raus und zu ihrer Freundin, beide lachen und sind lustig drauf.
Ich bin längst der Meinung, dass Frauen diejenigen sind, die heutzutage Go oder No Go sagen, nach welchen Kriterien auch immer. Kriterien, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann, den besagten Türsteher würde ich als Frau nicht kennenlernen wollen.
Frauen sind auch diejenigen, die sich scheiden lassen. Ich kenne bis heute kein Gegenbeispiel aus dem Real Life.
 
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Gast

  • #26
Das Problem mit solchen introvertierten Männer ist, dass sie in der Beziehung auch so introvertiert und passiv sind und es gibt nicht viele Frauen, die immer und in der Sparte der Beziehung die Macherin sein wollen.
Die einen nennen es "in die Puschen kommen", die anderen "rastloses Herumhektiken". Ich zum Beispiel würde gerne mal ein Buch lesen. Geht aber nicht, weil es der "Macherin in der Beziehung" ein Dorn im Auge ist, nach dem Motto: du könntest mal was tun statt hier herumsitzen und lesen.
 
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Gast

  • #27
Im Tierreich sind in der Regel die Männchen prächtig und die Weibchen unauffällig. Damit ist unmißverständlich klar, wer hier wen wählt.

Bei den Menschen ist’s – auf den ersten Blick – umgekehrt. Daraus könnte man schließen, daß der Mann die Frau wählt. Wenn sie sich denn wählen läßt. Und genau das ist der Punkt: die Frau von heute läßt sich nicht einfach wählen, sie wählt selbst - und tut ihre Entscheidung kund, indem sie Sex zuläßt.

Umgekehrt: unmöglich. Würde der Mann diese Entscheidung der Frau ablehnen, wäre der Beziehungsversuch gescheitert. Letztlich ist es also doch wieder so wie im Tierreich, nämlich daß der Mann zuerst (!) ein Paarungsangebot unterbreitet und die Frau dann entscheidet, ob sie es annimmt.
 
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Gast

  • #28
Seien wir doch mal ganz dreist non-konformistisch.
Es interessiert mich nicht wirklich was sich gehört oder eingebürgert haben könnte.
Fakt ist: Die besten Männer
habe ich von mir aus angesprochen.
Wenn umgekehrt die Männer
mich unbedingt kennenlernen
wollten waren es nie die, die
mich begeistern konnten. Ich weiss
schon selbst gut genug was mir gefällt.
 
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  • #29
Liebe Fragestellerin

ich suche mir immer den Mann aus.
Anders bin ich noch nie vorgegangen.
Habe auch keinen Anlass tief zu stapeln.
Ich kann den Partner nicht im hinteren Kämmerchen
verbergen, z.B. als Gelegenheitsbelustiger. Der muss
schon charakterlich überzeugen und was solides sein, er wird nämlich mit der
der Sichtbarkeit des Lebensgefährten einer gleichfalls
sichtbaren Frau umgehen lernen oder sich schnell wieder
verabschieden müssen.
Das ist halt der Nachteil mit den bekannten Frauen.
Das Licht fällt auch immer auf den Mann an ihrer Seite.
Und da kann ich mir einen Fehlgriff wirklich nicht leisten.