• #1

Such dir lieber einen verbindlichen Mann - gibt es den überhaupt?

In sehr vielen Threads und Antworten liesst man, dass Frauen sich auf Single-Männer eingelassen haben, die nicht wissen, was sie wollen, keine Verbindlichkeit und keine Zukunft planen, nicht zu der Frau stehen mit der sie zusammen sind und sie niemandem aus der Familie oder des Freundeskreises vorstellen, die offensichtlich nur die Frau nehmen, die erstmal gut genug zu sein scheint, damit sie nicht alleine sind und regelmässig den Sex geniessen aber weitersuchen. Entweder sehr offensichtlich oder klammheimlich bzw. versteckt:

- Sie sind und bleiben angemeldet bei einer SB oder Partnerbörse, die sie regelmässig besuchen,
- Sie haben Kontakt (und Cybersex) über Facebook & Co. mit Exfreundinnen oder Affären,
- Sie schauen im Beisein der aktuellen Freundin anderen Frauen intensiv und durchbohrend nach oder flirten gar,
- Sie machen heimlich ab und treffen sich mit alten Bekannten, beste Freundinnen und wollen sie ihrer aktuellen Freundin nicht vorstellen oder gehen mit ihren Exfreundinnen einen Kaffeetrinken,
- Sie machen den besten Freundinnen ihrer Partnerinnen sexuelle Avancen
- Sie betrügen und geben es nicht mal dann zu, wenn die Freundin eine Affäre und seltener nur ein ONS entdeckt.
- Sie hatten sooo schlimme Beziehung und sind nicht bereit oder wollen keine feste Beziehung eingehen und sagen "...im Moment nicht aber ich kann mir das mit dir gut vorstellen."
...
Ausreden über Ausreden, warum nicht jetzt und wann das Später kommt. In 100 Jahren vielleicht, wenn die Frau Glück hat ;-).

Dann wird verständlicherweise der Frau geraten, nicht nur im letzten Fall, sondern auch in allen anderen Fällen damit sie sich seelisch vor Verletzungen schützt und keine wertvolle Lebenszeit verliert, den quälenden Schwebezustand zu beenden und den Mann zu verlassen, bevor sie von ihm abserviert oder nur als Reserve warmgehalten wird, bis er sicher ist, dass mit der Neuen alles schöner ist.
"Suche dir einen, der genauso wie du eine feste Bindung will und bereit dazu ist" - heisst es dann meistens, weil zumindest fast jede Frau davon träumt mit einem Mann alt zu werden.
Wunderschöne Empfehlung, doch sind nicht die verbindlichen Männer schon längstens in einer festen Verbindung und somit nicht mehr auf dem Singlemarkt? Oder nach kurzem Solodasein bereits weg? Wo soll sie den finden?

Sie hat nur dann Chance, wenn sie sich damit abfindet und gar nichts mehr erwartet - oder täusche ich mich?

Habe den Eindruck auch in Gesprächen und beim Chatten mit Männern, dass sie nicht mal genau wissen, was sie wirklich wollen, sie konnten mir nicht mal eine Vorstellung davon geben. Es heisst nur: "ich weiss es nicht so genau", "ich muss mich wohl fühlen", "sie soll mir keine Probleme machen und nur Diskussionen führen", "keine hohen Ansprüche stellen" u.ä. Alles schwammig und nichts konkret! Schadet er sich nicht damit auf Dauer selbst? Manche sind jahrelang auf SB unterwegs!

Bin gespannt auf eure Meinung!
 
G

Gast

  • #2
Zunächst mal denke ich, dass es schon zwei Paar Schuhe sind:
das, was man sucht und das, was man sagt.
Möglich, dass es viele tatsächlich selbst nicht genau wissen, viele trauen sich aber vielleicht auch nur nicht, direkt so konkret zu werden.
Ich habe vor 2 Monaten in einer Partnerbörse jemanden kennengelernt, der von Anfang an klar kommuniziert hat, was er sucht und das hat mich schon deshalb fasziniert, weil es so selten ist.
Sonst war das eher so, dass man in der Kennenlernphase mal vorsichtig angesprochen hat, was man so erwartet und sich wünscht, manchmal aber auch gar nicht.
Ich bin eher der Typ, der sagt, was sie möchte, auch wenn ich sicher viele potenzielle Partner damit von vornherein abgeschreckt habe.
Na und?
Das wären ohnehin nicht die richtigen gewesen.
Vielleicht bekommt man Verbindlichkeit auch nur, wenn man sie selbst anbietet??
 
G

Gast

  • #3
Du solltest das mal besser geschlechtsneutral formulieren, denn Frauen benehmen sich nicht anders.
Meine Erfahrungen aus einiger Zeit Single- bzw. Partnerschaftsbörsen.
 
G

Gast

  • #4
Ganz einfach, die verbindlichen Männer sind meistens vergeben, oder halt äusserlich nicht der Knaller und die unverbindlichen Männer treffen auf zu viele Liebessüchtige Frauen, die erst schwerverletzt werden müssen, ehe sie aufwachen und sich mit dem Thema beschäftigen.

Auf deutsch gesagt, gibt es mehr unverbindliche Männer, die die Vielfalt an Frauenangebot der SB gerne nutzen, oft dazu noch in einer Beziehung leben, und es die wenigen verbindlichen Männer sind alle fest vergeben. Daher gibt es auch immer wieder Beiträge von Frauen, die klagen.

Sicherlich gibt es auch unverbindliche Frauen, aber die sind meiner Erfahrung nach sehr selten und komischer Weise treffen die dann ausgerechnet auf verbindliche Männer, denen dann das Herz dauerhaft gebrochen wird. Wieder ein Mann mehr bei den dann Unverbindlichen.

Daher gibt es auch viele Single-Frauen, die ungewollt so leben, aber keine Lust mehr auf diese Unverbindlichkeit haben und viele der unverbindlichen Männer, die in SB "jagen". Es steckt ja in ihren Genen drin, sie können nichts dafür. Ironie-Modus aus.

w
 
G

Gast

  • #5
Hallo

lass diese Sorte Mann doch einfach links liegen. Was schert es dich wie lange die in SBs nach der Traumfrau fischen ?

Sollen Sie meinethalben alt und hinfällig dabei werden.
Die Zeit glücklich zu sein als Paar ist jetzt und nicht erst in 100 Jahren irgendwann mal, bei guter Führung und anhaltender Kompromissbereitschaft spätere Heirat nicht ausgeschlossen - so hiess es früher in Anzeigen.

Hey, du bist der Pokal.
Die Männer sind bloss die Fussballer die den Pokal erst mal erspielen müssen.
Jage sie auf den Rasen.
 
G

Gast

  • #6
Ja, es gibt sehr viele verbindliche Männer.

1. Mach dir klar, was Du willst. Welche Werte sind Dir wichtig?
2. Such einen Partner, der die gleichen Werte teilt.
3. Schau ihn Dir sehr gut und genau an; welches Vorleben hatte er?

Viel Erfolg!

M Ende 30
 
G

Gast

  • #7
Das ist gerade mein Problem. Der Begriff "Verbindlichkeit" wird von beiden Geschlechtern offensichtlich unterschiedlich definiert.

Das was Du über unverbindliche Beziehungen schreibst (fremdgehen etc.) hast Du in sehr vielen verbindlichen Beziehungen. Fremdgehen kann es ja nur geben, wenn es eine verbindliche Beziehung ist. Oder sehe ich das jetzt falsch/anders?

Für mich ist "Verbindlich" = exklusiv. Das heißt für mich aber nicht der Trauschein und der "Gefangenenring". "Unverbindlich" hingegen ist ein ONS oder eine Affäre. Es gibt hier auch einige Frauen, die den Freunden und der Familie vorgestellt wurden, auf Familienfeiern mitgehen, die sich aber - weil der Trauschein und der Ring fehlen - eben nur in einer unverbindlichen Beziehung fühlen. Daher verstehe ich nicht, warum Frau das nicht so kommuniziert. Es wird subtil gefragt, was denn der Partner von seiner Zukunft erwartet. Wenn er dieses Wörtchen Ehe nicht positiv erwähnt (Ja, ich will), dann wird ihm gleich vorgeworfen, das er nur etwas unverbindliches sucht.

Irgendwie schräg. Daher liebe Frauen, seid doch mal ehrlich und sagt gleich zu Beginn, das ihr nur an einer Ehe interessiert seid, damit der Mann gleich offen Stellung dazu nehmen kann. Somit ersparen sich beide Seiten viel Zeit, viel Gefühle und viel Schmerz.

w, 50
 
G

Gast

  • #8
dass sie nicht mal genau wissen, was sie wirklich wollen, sie konnten mir nicht mal eine Vorstellung davon geben. Es heisst nur: "ich weiss es nicht so genau", "ich muss mich wohl fühlen", "sie soll mir keine Probleme machen und nur Diskussionen führen", "keine hohen Ansprüche stellen" u.ä. Alles schwammig und nichts konkret!
Doch, diese Männer wissen sehr genau, was sie wollen, nur haben die Frauen dafür kein Ohr. Verbindlichkeit ist keine Einbahnstraße nach dem Motto: sind wir erst einmal ein Paar, hat er sein Leben gefälligst an meinen Bedürfnissen auszurichten, ob ihm das nun paßt oder nicht. Notfalls wird eben so lange diskutiert, bis er freiwillig nachgibt.

Verbindlichkeit bedeutet Verantwortung für das Wohlbefinden des anderen. Und zwar gegenseitig.
 
G

Gast

  • #9
Die meisten Frauen wissen, dass sie einen Halodri haben! Aber sie wollen genau diesen!

Singlebörsen gehören heute zum Singleleben heute praktisch dazu, und auch wenn man vergeben ist, wird man das weiter führen. Viele suchen ja gar keine große Liebe, sondern vielmehr Freizeit- und Ausgehkontakte.
 
  • #10
Achja, die gibts, die will nur bloss Keine.. das sind meistens die eher schüchternen, durchschnittlich (für Frauen: Unterdurchschnittlich) aussehenden Kerle die sich keine Frau anschaut weil sie ja "in ihrer Liga" (sprich "nur das Beste" ) sucht.. Der Cool Water Davidoff Mann mit ausreichend Kohle und Status ist dann eher nicht so der Sesshafte, der sich gerne mit seiner Angetrauten ein Häusschen am Grünen Stadtrand baut.. aber natürlich wird auf die 1/10000 Ausnahme geschaut von der irgendwer mal irgendwann mal gehört hat.. =)
 
  • #11
Super Mandoline,
eine grandiose Vorlage für die Anti-Feminismus-Fraktion hier im Forum: Gerade gestern haben ein paar unserer Experten genau zu diesem Thema im Thread "Alles nur noch Affärensucher" dein Thema angeschnitten. Wer ist Schuld an den unverbindlichen Männern? Der Feminismus.
Der Feminismus ist eigentlich an allem Schuld -
daran, dass Männer von Frauen (!) als "Beta" bezeichnet werden (diesen gedanklichen Boden hinzukriegen ist schon eine Sonderleistung),
dass sie Feministinnen (!) nachahmen und deshalb nun auch vermehrt fremdgehen,
und überhaupt,
oder - wie es einst ein Gast auf den Punkt brachte: "Auch am Ozonloch könnte der Feminismus Schuld sein."

Also: Verbindliche Männer sterben aus. Und das haben wir dem Feminismus zu verdanken.
Super Meinungsäußerung, right?
So, der rant musste mal sein.

Grundsätzlich würde ich gerne den zarten Hinweis anfügen, dass die im Forum geschilderten Fälle nicht 1:1 gesellschaftliche Verhältnisse abbilden. Hier posten Frauen und Männern mit Problemstellungen und Fragen aufgrund negativer Erfahrungen, von dem zufriedenen Rest hört man eher wenig.
Habe den Eindruck auch in Gesprächen und beim Chatten mit Männern, dass sie nicht mal genau wissen, was sie wirklich wollen, sie konnten mir nicht mal eine Vorstellung davon geben.
Kann ich nicht bestätigen. Die Gesprächspartner meiner anvisierte Altersgruppe von Männern (40+) können deutlich darüber Auskunft geben, was sie wollen. Und das ist eine feste Partnerschaft. Polyamore Männer stehen bei deiner Fragestellung ja nicht zur Debatte.

Gerade mit diesen Kandidaten würde ich keine Chats über ihre Vorstellungen führen, es liegt doch auf der Hand, dass du von dieser Gruppe nichts Konkretes hören wirst.

Peter-Pan-Syndrom,
die Verflechtung von Kapitalismus und Partnerwahl (Marktwerte/Selbstoptimierung),
die Glorifizierung des kulturgeschichtlich noch nicht sehr alten Liebesideals als Ersatzreligion, Wegfall bindender Wertmaßstäbe,
der Einfluss des Internet auf Partnersuchbewegungen und die Fähigkeit zur Festlegung auf eine Option,
eine alles erfassende Sexualisierung durch Überflutung mit Bilderwelten der Werbung/Popkultur - alle diese Faktoren tragen auch zu den derzeitigen Rahmenbedingungen für Partnersuche und Partnerschaft bei.
Ich empfehle dir die Lektüre von E. Illouz ("Gefühle in Zeiten des Kapitalismus"), Allain de Botton, Esther Perel, Hans Jellouschek, "Die Soziologie der Liebe" (Juehler/Behler) - vielleicht fällt anderen Gästen hier noch mehr ein - um deine best of-Sammlung von unverbindlichem Mann vs. Frau, die "davon träumt, mit ihren Partner alt zu werden" auf ein ordentliches Fundament zu stellen. Von Leuten, die sich auf hohem geistigen Niveau mit deinem Thema beschäftigt haben.
 
M

Mooseba

  • #12
Sollen die Männer gleich mit einem ganzen Zukunftsplan anrücken? Dann heißt es wieder, er würde die Frau erdrücken, sie unter Druck setzen. Dann wäre es also das Beste, gleich zackzack volle Pulle in die Beziehung einzusteigen mit Kindszeugung etc.?
Was wäre denn mit der Aussage eines Mannes, dass er vor allem die Gegenwart genießen möchte? Denn das wird schnell verloren gehen bei all der Zukunftsplaneritis.
 
G

Gast

  • #13
Ich denke, es gibt keine verbindlichen oder nicht-verbindlichen Menschen im Sinne von schwarz-weiß. Da ist die ganze Bandbreite und das betrifft nicht nur Männer. Meiner Ansicht nach hängt es ab von der emotionalen Intelligenz, davon, dass man sich und seinen Willen kennt und weiß, wo man Kompromisse machen kann und wo nicht, und von der Leidensfähigkeit.

Wenn man sich ansieht, welche Opfer jemand bringen muss, der in einer Beziehung ist und BLEIBEN will, frage ich mich: Wie halten manche das aus? Doch nur, indem sie niemals über sich und ihr Leben reflektieren.

Die Paare, die ich kenne, sind bis auf eine Ausnahme so gestrickt:
Mann hat studiert, verdient gutes Geld. Frau ist mit Kind(ern) zu Hause. Mann ist innerlich noch kleiner Junge, Frau benimmt sich wie kontrollierende Mutter. Trennung wird NIEMALS in Erwägung gezogen, lieber spaltet man sich von dem Anteil seiner Persönlichkeit ab, der "stört" in "einer Beziehung". Das muss in " " gesetzt werden, weil es nur in DIESER Beziehung stört, aber so wahrgenommen zu werden scheint, als wäre es in jeder Beziehung so, dass Frau = Kontrollmutter, Mann = Kind.

Das soll auch keine Aussage zu den bösen Frauen sein. Die können nicht anders, weil die Männer sich teilweise absolut unverantwortlich verhalten. Aber niemand entwickelt sich, weil Entwicklung bedeutet, die Beziehung auch mal auf Trennungswünsche hin zu prüfen und zu merken, dass was nicht stimmt. Und das ist tabu.

Ein Mann, der sowas auch wahrnimmt, geht vielleicht davon aus, dass alle "Frauen so sind" und will sich nicht in diese Falle begeben. Ebenso, wie emanzipierte Frauen sich auch nicht in verbindliche Beziehungen begeben wollen, wenn sie Angst haben müssen, die Herdhüterin werden zu sollen. Die Lösung wäre, seine Vorstellungen offen zu äußern, statt Beziehung zu vermeiden. Aber man muss länger suchen, bis man jemanden passenden findet.

Das andere ist das Konsumdenken, das auch bei der Partnersuche zu finden ist. Wenn jemand Menschen einteilt nach den gleichen Kriterien wie einen Toaster, dann kann das nix werden.

Heute mit Internet ist es einfach, für unverbindlichen Sex jemanden zu finden, ebenso für Partnerschaft. Von daher sind auch wesentlich mehr Möglichkeiten gegeben, sich weiter umzusehen statt wie früher irgendwen aus dem Dorf als Partner abgekriegt zu haben und egal wie glücklich zu leben.
Das pervertiert sich nur in "Marktwert"-Gesülze und Kriterien wie Einkommen, als ginge es um Lebensfinanzierung statt um einen lieben Menschen. Keiner will was abgeben, obwohl genug da wäre.

Es gibt sicher gute verbindliche Partnerschaften. Die sehen aber anders aus als früher, berücksichtigen mehr individuelle Bedürfnisse. Das macht Probleme, wenn die alten Vorstellungen noch in den Köpfen sind.
Mal ganz abgesehen davon, dass es jede Menge Menschen gibt, die sich auch nicht persönlich weiterentwickeln wollen, sondern einfach von allem das beste mitnehmen, egal, wie mies sie sich dabei verhalten.
 
G

Gast

  • #14
Wenn ein Mann nicht weiß, was er will, dann genieße ich einfach die schönen Stunden mit ihm und schließe eine feste Partnerschaft aus. Das muss ich mir nicht geben. Ich führe einfach eine lockere Affäre weiter, so lange, bis ich jemanden finde, dem es wirklich ernst ist.
Dass ich tiefe Gefühle für einen Affärenmann entwickle, der nicht weiß, was er will, oder mir gar eine Beziehung mit ihm wünsche, ist bisher noch nicht vorgekommen. Tiefe Gefühle kommen bei mir nur, wenn wirklich viele Dinge passen und der Mann mir wirklich zeigt, dass er mich will.
Eines deiner Beispiele wäre für mich allerdings so ein NoGo, dass ich den Mann nie wieder sehen wollte: Wenn er sich an Freundinnen von mir ranmachen würde. Das ginge gar nicht und dann wäre er, selbst als Affärenmann, bei mir unten durch.
 
G

Gast

  • #15
Das Thema ist doch mal wieder reiner sexistischer Schwachsinn.

1. Sind deine Stichpunkte teilweise genau so zutreffend auf manche Frauen. Vielleicht in anderer Form, im Kern ändert sich aber nichts. Schau dir einfach mal an, wieviele Männer sich hier darüber beklagen, dass der Sex quasi garnicht mehr stattfindet, sobald die Beziehung gefestigt ist. Wo ist denn bitte da die Verbindlichkeit (in der Sexualität)?

2. Wenn alle verbindlichen Männer (was auch immer du damit überhaupt sagen willst) in festen Beziehungen sind, waren sie vor ihrer Beziehung dann unverbindlich? Oder was ist mit verbindlichen Männern, die in keiner Beziehung sind - existieren die dann kurzzeitig nicht? Hoffe du merkst, dass deine Logik überhaupt nicht schlüssig ist.
Jeder Mensch wünscht sich eine feste Bindung in seinem Leben. Was hingegen keiner will, ist ein Klotz am Bein.

3. Wie konkret soll ein Lebensplan denn ausschauen? Erstmal 3-4 Jahre in einer "lockeren" Beziehung sein und DANN den Schritt Hochzeit und Co gehen ist doch auch ein Plan? Ich habe so den Eindruck, dass du eine Beziehung suchst, um eine Hochzeit zu bekommen. Viele Männer wollen aber erstmal eine Partnerschaft und dann schauen, wie und ob sich diese entwickelt. Das hat nichts mit "nicht wirklich wissen was wir wollen" zu tun. Gewisse Sachen im Leben kann man schlicht und ergreifend nicht planen und oftmals muss man nunmal kurzfristige Entwicklungen abwarten, um langfristig seine Pläne anpassen zu können.

M
 
G

Gast

  • #16
Liebe FS,

siehst du gerade das die Welt ein Scheibe ist? Es werden auch angenehme Männer mit Werten wieder verlassen und sie trennen sich, weil die Ex Mist gebaut hat oder weil die Beziehung nicht mehr passt usw... Es bleibt doch nicht der letzte Rest übrig? Ist doch bei den Frauen auch nicht so oder siehts Du dich als Übrigbleibsel?

Als Frau muss man nicht mit einen der vorgenannten Typen leben, ehrlich gesagt dann lieber mit keinen als mit so einen Mann.

w34
 
  • #17
Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr gut läuft, wenn frau ihr eigenes Ding macht.

Auf einmal interessieren sich etliche Herren lebhaft und immer lebhafter..... Ich sehe in keiner Weise außergewöhnlich toll aus und dennoch hatte ich mehrere ernsthafte, sehr engagierte Interessenten und bin seit drei Jahren mit dem tollsten Mann zusammen - nachdem ER mich überzeugt hat, dass feste Beziehung doch gut und möglich etc ist.
 
G

Gast

  • #18
Deine Thematik ist geschlechterunabhängig.
Gibt es keine verbindlichen Männer? Die verbindlichen Männer sind vergebene Männer oder nicht vergenene Männer, die auf Frauen treffen, die sich über den Mann verbessern wollen und auf Frauen, deren Bedürfnisse nicht von der Art sind, dass der Mann interessiert ist. M 50 (verbindlich, exlusiv)
 
G

Gast

  • #19
Ich denke Verbindlichkeit entsteht, wenn es einfach passt zwischen zwei Menschen und sie ähnliche Werte und Ziele haben im Leben.

w, 42
 
G

Gast

  • #20
(...) sind nicht die verbindlichen Männer schon längstens in einer festen Verbindung und somit nicht mehr auf dem Singlemarkt? Oder nach kurzem Solodasein bereits weg?
Nein, glaube ich absolut nicht, denn ich habe in meiner Singlezeit eine ganze Reihe "verbindlicher" Männer kennengelernt, die ernsthaft auf der Suche waren. Und auch nicht so schnell wieder vom Markt waren (außer meiner;), denn sie hatten hohe Ansprüche und wollten auch nicht leichtfertig und um jeden Preis sofort wieder eine Beziehung eingehen. Ähnlich, wie auch bei anspruchsvollen Frauen, die auf der Suche sind, vermute ich. Denn Untersuchungen dazu gibt es nicht. Also kann man nur spekulieren und Erfahrungen weitergeben. In meinem Fall (wie auch im Bekannten- und Freundeskreis) sind diese Erfahrungen jedenfalls durchweg gut, mit lediglich kurzen, unpassenden dating-Erfahrungen am Rande. Also kein Lied von (gebundenen) Affairensuchern, Unentschlossenen, notorisch Unverbindlichen, Unehrlichen und / oder Dauerdatern.

Also es gibt sie sehr wohl und es ist m.E. viel mehr eine Frage wo und wie man sie finden kann, und wie man selbst seine Chancen erhöhen kann. Auf keinen Fall aufgeben und sich durch negative Beispiele entmutigen lassen! Den negativen Beispielen wird oft viel zu viel Beachtung geschenkt, dadurch entsteht leider auch ein verzerrtes Bild der Realität. Manchmal ist es hilfreich, sich auch mal die positiven Beispiele anzuschauen, denn die gibt es.

Sie hat nur dann Chance, wenn sie sich damit abfindet und gar nichts mehr erwartet - oder täusche ich mich?
Auf keinen Fall würde ich da zustimmen. Wie gesagt: Nicht entmutigen lassen, den Dingen Zeit geben, die Suchstrategien verbessern (vor allem in in SB's) und: optimistisch bleiben.

Viel Glück!

w, 53
 
  • #21
Oh hier würde ich von einigen falsch verstanden! Nun ich war bei 3 Partnerschaftsbörsen bzw. SB nacheinander angemeldet und bin es nicht mehr bzw. habe ich mich überall auch nach und nach angemeldet - da ich zur Zeit jemanden habe, auch wenn es wohl nicht auf Dauer sein wird, da er mal ein Kind will und für mich als Rollstuhlfahrerin da Sicht in Frage kommt. Jedenfalls verstehen wir sehr gut, machen Ausflüge und er packt meinen Rollstuhl in sein Auto, kochen und essen zusammen, gehen auswärts essen und natürlich geniessen wir die Sexualität zusammen.

Viele Männer erkannte ich ansonsten in allen 3(!) Börsen und das war seit ca. 2010 also im grossen und ganzen bin ich einigen bekannten Gesichter auf allen 3 Sites begegnet und den einen oder anderen gefragt: "hat es noch nicht geklappt und du bist noch Single?" Und alle zw. 40-47. Und sogar einen Pater Pan oder besser ausgedrückt einen Dorian Gray der statt älter sogar in der anderen Börse jünger würde. Statt 40 würde er 36(!). Wie lächerlich sich bloss einige Männer machen. Da fragte ich mich selbst "was suchen diese Männer wirklich?" Für mich es so ich lasse mich nur auf einen Mann mit Haut und Haar und will eine Beziehung eingehen und nein nicht mit Heiraten, denn ein Eheschein ist, wie wir ja wissen keine Garantie für ewiges Eheglück.

Ich denke es gibt weniger unverbindliche Frauen und falls das auf einige Männer so wirkt, dann nur weil die Frauen zunächst reserviert sind und wie Gast 5 empfiehlt den Mann genau unter die Luppe nehmen, ob er tatsächlich sich eine Beziehung wünscht. Gerade, weil sie zu viel Erfahrung gemacht haben, dass Männer meistens nur Affären suchen (oder Schönwetter-Beziehungen) aber such niemals um die Freundin kümmern würden, wenn sie Grippe hat, sich ein Bein gebrochen hat oder ihr beim Ausfüllen der Steuererklärung hilft. Nur Beispiele.

Sie wollen sich nicht verpflichtet fühlen, keine Verantwortung übernehmen nur die angenehmen Seiten geniessen aber sobald das Schicksal zuschlägt sind sie über alle Berge auch bei Kleinigkeiten. So auch hier gelesen, dass der Freund einer Fragestellerin sie nicht besuchen /sehen wollte aus Angst sich mit dem Grippevirus anzustecken und auf der anderen Seite sieht man andere Menschen im Kampf gegen den Ebolavirus ihre Gesundheit riskieren.

Verkehrte Welt! Man könnte gerade das von einem Mann erwarten, dass er seiner Freundin zur Seite steht, wenn sie krank ist. Würde er nicht das selbe von ihr erwarten?

Ich wundere mich, dass vor allem Männer die Endlichkeit des Lebens verdrängen (vielleicht bin ich eine Ausnahme, da ich viel mit Leid und Tod konfrontiert wurde) und statt sich auch ohne Heirat zu einer Frau bekennen und zu ihr stehen, nach links und rechts schauen, ob sie eine bessere finden, immer auf dem Aufsprung!

Man beginnt doch eine Beziehung und konzentriert sich nur auf diese Person - beidseitig natürlich. Wenn es nicht gut geht, trennt man sich und sucht sein Glück erneut!
 
G

Gast

  • #22
"Suche dir einen, der genauso wie du eine feste Bindung will und bereit dazu ist" - heisst es dann meistens, weil zumindest fast jede Frau davon träumt mit einem Mann alt zu werden.
Wunderschöne Empfehlung, doch sind nicht die verbindlichen Männer schon längstens in einer festen Verbindung und somit nicht mehr auf dem Singlemarkt? Oder nach kurzem Solodasein bereits weg? Wo soll sie den finden?
Die bindungsfähigen, -willigen und insbesondere attraktiven Frauen sind ab einem gewissen Alter (spätestens Ende 20) doch ebenso längst vergeben. Damit gesellt sich gleich zu gleich und alles ist fair und in bester Ordnung. Oder möchtest du ernsthaft behaupten, die "guten Männer" seien allesamt vergeben, wohingegen die "guten Frauen" Single sind? Die "guten Männer" seien quasi an "schlechte Frauen" gebunden? Das wäre natürlich komplett lächerlich und vollkommen realitätsfern.
 
G

Gast

  • #23
Liebe FS,
ich weiß genau, dass ich eine verbindliche Beziehung will und verschwende keine Lebenszeit mit Männern, die Affären wollen oder nicht wissen was sie wollen. Die Affärenmänner finde ich ohnehin unangenehm, unhygienisch und ein Gesundheitsrisiko - nichts was ich brauche. Die anderen können sich in die Ecke setzen und nachdenken, bis sie es wissen oder es bei einer anderen probieren.

Ich lasse mich auf sowas nicht ein, um dann darin zu hängen und den einzigen paasenden Mann zu versäumen, weil der denkt ich bin gebunden. Oder diese unverbindliche Beziehungschaos belastet mich und macht mich blind gegen andere Gelegenheiten. Besser keine Beziehung als eine Beziehungsart, die nicht zu mir passt und die ich nicht will.
Beziehung soll eine Bereicherung in meinem Leben sein, kein Ärgernis.
w
 
G

Gast

  • #24
Vermutlich muss man nur aufmerksam sein und selbst auch ausstrahlen/kommunizieren, was oder wen man genau sucht. Ich glaube nicht, dass es wirklich ein Problem ist eine verbindliche Beziehung einzugehen und denke, dass viele sich einen Partner schön reden & dann überrascht sind, wenn dieser doch eine ganz andere Vorstellung vom Leben (Werten) hat.

Mein Partner war circa ein halbes Jahr Single und ich war 5 Monate Single, als wir uns kennenlernten. Die Kennenlernphase dauerte alleine fast 4 Monate und ich war mir sehr sicher, dass er gerne eine verbindliche Beziehung eingehen würde (wenn diese dann funktioniert). In der Beziehung (mittlerweile 1 Jahr) reden wir ab und an darüber, wie wir uns unser weiteres Leben vorstellen und ich freue mich, dass er mich in seine Zukunftspläne integriert und ganz selbstverständlich davon ausgeht, dass wir noch in einigen Jahren ein Paar sein werden. Da wir beide bald fast zeitgleich fertig mit dem Studium/ der Promotion sein werden, sind dabei natürlich auch die jeweiligen Karriereabsichten und die Vereinbarkeit mit uns als Paar ein Thema. Verbindlichkeit bedeutet für mich nicht gleich die Hochzeit usw. .

Ich kann nicht verstehen, wie man nicht merken kann, ob ein Partner es ernst meint oder nicht.

w,28
 
G

Gast

  • #25
Man kann mit fast jedem Menschen eine Beziehung führen. Anstatt mit einer festen Vorstellung, wie die Beziehung zu sein hat, einen Menschen zu nehmen und mit Gewalt in den "Plan" reinzupressen, sollte man überlegen, wie man die Beziehung gestaltet, damit sie den Beteiligten gerecht wird.
 
G

Gast

  • #26
Kann ich nicht bestätigen. Die Gesprächspartner meiner anvisierte Altersgruppe von Männern (40+) können deutlich darüber Auskunft geben, was sie wollen. Und das ist eine feste Partnerschaft.
Männer erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Ich glaube sogar, dass Männer in der Altersgruppe 40+, ist ja auch meine Altersgruppe, eine feste Partnerschaft wollen. Aber warum stelle ich dann immer wieder fest, wenn ich solche Männer näher kennenlerne, dass die eine feste verbindliche Beziehung gar nicht leben können, weil sie dazu die charakterlichen, emotionalen und alltäglichen Lebens-Bedingungen gar nicht haben?

Vergessen wir nicht dabei, dass es Unterschiede gibt, was eine Frau sich unter einer verbindlichen Beziehung vorstellen und was ein Mann sich unter einer verbindlichen, festen Partnerschaft vorstellt.

Wenn ich meine Definition der Männer einem Mann sage: "Guter Sex, gutes Essen, saubere Wohnung und Ruhe vor der Frau..." bekomme ich oft ein schmunzelndes: "So unrecht hast du gar nicht, zu hören...".

Finde ich ganz schon armselig. Die Männer, die anders denken, sind meistens verbindlich fest gebunden.

w
 
G

Gast

  • #27
Ich habe die Erfahrung gemacht, jeh verbindlicher ein Mann beim Kennenlernen ist, desto unverbindlicher wird er nach der Eroberung. Ich hab einen Bekannten mit dem bin ich nur sehr ungern unterwegs. Der gräbt alles an, was nicht bei Dreien auf den Bäumen ist. Nur um dann nach einer Nacht wieder zu berichten, am nächsten Morgen hätte sie ihm doch nicht mehr gefallen. Es geht ihm primär um die Eroberung, er ist vier Jahre älter als ich und hatte noch nie ne feste Beziehung.
Ich bin da das Gegenteil, ich hatte schon vier Beziehungen, einmal drei, einmal vier und einmal acht Jahre (wenn ich ganz weit zurückrechne). Zweimal habe ich mich getrennt, einmal wir Beide. Ich grabe nie Frauen an und für mich sehen auch alle Frauen gleich aus. Wirklich attraktiv wird erst jemand für mich, wenn ich sie wirklich sympathisch finde und das ist selten. Dann kann sie sogar übergewichtig sein und einen Bart haben, wenn ich mich verliebe bleibe ich am Ball.

Sicherlich wäre es weiser in hoher Frequenz Frauen zu daten oder anzuquatschen, um schneller jemanden zu finden, der sympathisch ist. Aber dafür bin ich nicht der Typ. Ich warte auf den Zufall; vielleicht klappt es ja sogar bei EP. Liebe ist für mich nicht planbar und auch wenn sie Sehnsucht einen manchmal treibt, nimm ich mir trotzdem die Zeit. Und wenn keiner kommt, dann kauf ich mir nen Hund. :)

Gruß
m31
 
G

Gast

  • #28
Wenn ich meine Definition der Männer einem Mann sage: "Guter Sex, gutes Essen, saubere Wohnung und Ruhe vor der Frau..." bekomme ich oft ein schmunzelndes: "So unrecht hast du gar nicht, zu hören...".
Und was soll daran nun "verbindlich" sein? In so einem Satz steckt keinerlei Aussage über das Wesen von Verbindlichkeit. Ich gehe also davon aus, daß der Angesprochene gar nicht weiß, was denn damit überhaupt gemeint ist. Solche Männer bewegen sich auf dem geistigen Niveau eines Kleinkindes. Ich würde ihre Aussagen mal lieber nicht als repräsentativ einschätzen. (m)
 
G

Gast

  • #29
Ich denke es gibt weniger unverbindliche Frauen und falls das auf einige Männer so wirkt, dann nur weil die Frauen zunächst reserviert sind und wie Gast 5 empfiehlt den Mann genau unter die Luppe nehmen, ob er tatsächlich sich eine Beziehung wünscht. Gerade, weil sie zu viel Erfahrung gemacht haben, dass Männer meistens nur Affären suchen (oder Schönwetter-Beziehungen) aber such niemals um die Freundin kümmern würden, wenn sie Grippe hat, sich ein Bein gebrochen hat oder ihr beim Ausfüllen der Steuererklärung hilft. Nur Beispiele.
Für mich ist es auch eine Form von Unverbindlichkeit, zunächst mal "reserviert" zu sein und den Mann genau unter die Lupe zu nehmen. "Verbindliche" Beziehung erst, wenn ich mir sicher bin, so diese Frauen.
Warum sollte ich als Mann dann nicht genauso erstmal "unverbindlich" schauen, ob die Frau passt? Gerade weil ich als Mann die Erfahrung mache, dass Frauen sich anfangs gerne mal verstellen und nach einer Weile den "Hausdrachen" herauskehren und meinen, mich so erziehen zu müssen, wie sie das für richtig halten. Ich würde ihr aber nie ein Bein brechen, um mein wahres Interesse zu zeigen, nur als Beispiel ;-)

Ich finde die Frage grundsätzlich unsinnig. Natürlich schauen wir alle in der ersten Phase einer Beziehung, ob es denn passt. Und natürlich entwickelt sich Verbindlichkeit genauso wie Nähe, Vertrauen oder tiefere Liebe erst mit der Zeit, wenn man Partnerin oder Partner genauer kennenlernt. Selbstverständlich sind die Beispiele der FS alles klare Punkte, die dafür sprechen, die Beziehung nicht weiter zu entwickeln.

Ich stelle übrigens auch keine Liste vor, was ich mir "vorstelle". Auch wenn ich eine habe ;-) Mir ist klar, dass es genügend Frauen gibt, die das säuberlich abarbeiten und genügend Scheinargumente vor die Realität stellen.

Ich suche eine verbindliche Partnerschaft. Aber nicht um jeden Preis und daher nicht mit jeder Frau. Die Frau schaue ich mir genauso an, wie sie das umgekehrt tut. Und ich finde es auch völlig normal und in Ordnung, wenn sich Verbindlichkeit beidseitig entwickelt.

m, 46
 
  • #30
3. Wie konkret soll ein Lebensplan denn ausschauen? Erstmal 3-4 Jahre in einer "lockeren" Beziehung sein und DANN den Schritt Hochzeit und Co gehen ist doch auch ein Plan? Ich habe so den Eindruck, dass du eine Beziehung suchst, um eine Hochzeit zu bekommen. Viele Männer wollen aber erstmal eine Partnerschaft und dann schauen, wie und ob sich diese entwickelt. Das hat nichts mit "nicht wirklich wissen was wir wollen" zu tun. Gewisse Sachen im Leben kann man schlicht und ergreifend nicht planen und oftmals muss man nunmal kurzfristige Entwicklungen abwarten, um langfristig seine Pläne anpassen zu können.

M
Ich würde sogar sagen, dass Frauen noch viel genauer den Mann prüfen bevor sie heiraten und ihn längerfristig "beobachten" und sein Verhalten für sich innerlich registrieren. Schliesslich sind sie diejenigen, welche eine Schwangerschaft austragen müssen, die sogar mit erheblichen Gesundheitsrisiken (Schwangerschaftsdiabetes oder auch Nierenprobleme usw.) verbunden sein kann und auch die Entbindung birgt Risiken.

Gerade die Frau prüft den Mann auf Herz und Nieren und muss sich sicher sein, dass er sofern sie ihn heiratet, ihr zur Seite steht schon während der Schwangerschaft, falls es eine Risikoschangerschaft ist und sie natürlich nach der Entbindung ein wenig entlastet, wenn ihre Eltern oder die Schwiegertern nicht in der Nähe wohnen. Deshalb verlassen auch Frauen Männer nach einigen Jahren falls ihr Partner keine Kinder will oder sich als verantwortungslos und unzuverlässig heraustellt.

Denn die Hauptlast mit einem oder mehreren Kindern trägt hauptsächlich die Frau, wie ich das auch bei meiner Schwester erleben konnte. Und es geht nicht nur um ein Jahr, sondern die Eltern sind für ihre Kinder bis zu deren Volljährigkeit verantwortlich.

Oft genug haben wir auch hier gelesen, dass eine Schwangere sitzen gelassen oder von ihrem "Partner" zur Abtreibung gedrängt wurde. Später, wenn die Kinder da sind und sie sehr klein sind und die Mutter zeitlich sehr viel brauchen, fühlen sich Männer vernachlässigt. So steigt das Risiko von ihrem Mann betrogen zu werden von 0,2 auf 1,2 % zwar ein geringes Risiko aber das ist ein Anstieg um das fünffache. Auch das erste Jahr nach der Geburt gehen Männer fremd.

Auch wenn ich nie Kinder haben werde, so hätte ich mir mit Sicherheit einen stabilen, verantwortungsvollen und zuverlässigen Mann für eine Familie ausgesucht. Ein Mann muss sich bewusst sein, dass für eine begrenzte Zeit das Baby und Kleinkind die meiste Pflege und Fürsorge beansprucht, aber dass es nicht 100% so bleibt und in dieser Zeit geduldig sein, weil es auch sein Kind wäre. Die ungeeigneten hätte ich links liegen gelassen.

So ist Prinz William viel geeigneterer Ehemann und Vater als sein Bruder Harry, zumindest wie man beide aus den Medienberichten wahrnehmen und beurteilen kann.