• #1

Stress mit den Eltern, was tun?

Folgende Situation: Meine Verlobte und ich haben uns beide in Frankfurt kennengelernt, sind beide wegen dem Beruf nach Frankfurt gekommen. Ursprünglich kommen wir beide circa 250 km von Frankfurt weg her. Wir haben uns nun entschieden, dass wir bei mir in der Heimat standesamtlich und bei meiner Verlobten in der Heimat kirchlich heiraten. Zum einen, da wir beide noch nicht so viel Bezug zu Frankfurt haben und zum anderen wir uns in der Heimat einfach auch viel besser auskennen was Unterkünfte und Locations etc. angeht. Für uns ist die standesamtliche Hochzeit genauso wichtig wie die kirchliche, deswegen haben wir uns keine großen Gedanken gemacht, wo wir was machen.

Nachdem wir die Location für die Feier nach der kirchlichen Trauung ausgesucht hatten, war noch alles in Ordnung. Einen Monat später kam dann auf einmal von meinen Eltern ein Anruf, dass sie total enttäuscht von mir wären und sie mir wohl offensichtlich total egal wären. Sie sehen die standesamtliche Hochzeit nur als ‚Entschädigung‘ dafür das wir kirchlich in der Heimat meiner Verlobten heiraten. Ihnen geht es eigentlich auch gar nicht darum, dass wir in meiner Heimat heiraten, sondern nur darum das wir nicht in Frankfurt heiraten. Sie bringen so Argumente das es ja total unfair wäre, dass nur meine Verwandtschaft Kosten und Aufwand hat… Ich verstehe nicht, wo der große Unterschied für meine Verwandtschaft liegt, Reisekosten und Aufwand werden nur nicht so viel höher. Wie kann ich meine Eltern den irgendwie erklären, dass die Entscheidung nicht ansatzweise gegen sie war? Unser bisher sehr gutes Verhältnis ist dadurch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden, wir haben kaum noch Kontakt. Wir haben schon öfter darüber diskutiert, sie sehen es einfach nicht ein. Was kann ich denn sonst noch tun?
 
  • #2
Ganz einfach: Du bist volljährig und triffst die Entscheidung mit deiner Verlobten zusammen. Ich denke, ihr habt euch gut überlegt, wie EURE Feier auszusehen hat. Deine Eltern haben kein Mitspracherecht. Wenn sie beleidigt sein wollen, lass sie beleidigt sein. Früher oder später kommen sie schon wieder an.
Ich habe keinerlei Verständnis für übergriffige Angehörige! Lass dir bloß kein schlechtes Gewissen einreden!
 
  • #3
Du musst gar nichts erklären. Ihr heiratet wo ihr wollt. Das musst du nicht begründen und darüber muss man auch nicht diskutieren. Ich würde mir in dem Fall sogar überlegen den Kontakt abzubrechen. Das muss man sich mal überlegen. Das einzige Kind heiratet und die eigenen Eltern denken nur an Kisten und Aufwand. Ich gehe mal davon aus, dass sich deine Eltern das bestimmt leisten können.
 
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  • #4
1. Du bist erwachsen und entscheidest selbst, denn es ist eure Hochzeit und nicht die Hochzeit deiner Eltern. Wenn sie nochmal feiern wollen, wie und wo es ihnen gefällt, können sie ja gerne nochmal eine eigene Feier feiern und ihr Gelöbnis nochmal wiederholen oder was auch immer.

2. Mein Mann und ich hatten das gleiche Thema, bei uns war das aber kein Problem. Meine Verwandtschaft war die, die von weiter weg kam, also haben die kein Hochzeitsgeschenk mitgebracht sondern alle für ihre Auslagen selbst gezahlt (wir hätten niemals für alle ein Hotelzimmer stellen können, und für eine Nacht ist das auch nicht die Welt). Dies haben wir schon in den Einladungen so formuliert, und da hat auch keiner gemuckert. Die Feier war ein voller Erfolg. Wir machen aber auch nicht so einen Riesenaufriss um den ganzen Hochzeitskram, ehrlich gesagt.

3. Das ganze Theater auf dem Standesamt könnt ihr komplett ohne Verwandtschaft durchziehen. Das ist nur eine Unterschrift und ein paar warme Worte vom Standesbeamten. Das ist in einer Viertelstunde erledigt. Dazu müssen die Leute nicht erst von nah und fern anreisen. Da ihr eh nochmal kirchlich feiert, reicht es doch, wenn nur einmal mit Verwandtschaft gefeiert wird.
 
  • #5
Wenn du es mit Reden schon versucht hast, kannst du erstmal gar nichts weiter tun.
Wobei, hast du Geschwister oder andere Verwandte, mit denen du dich sehr gut verstehst? Vielleicht können die deine Eltern zur Vernunft bringen.

W35
 
  • #6
Am besten, ihr gebt euren Eltern keinen Raum für Extra-Wünsche. Das hört nämlich dann gar nicht mehr auf, unabhängig vom Thema. Ihr werdet es nie jedermann Recht machen.

Es ist eure Hochzeit, eurer Glück. Ihr ladet die anderen dazu ein, dass sie dabei sein können. Ihr habt schon für alle beiden Seiten mitgedacht. So würde ich das vermitteln. (Man kann auch wegbleiben, wem das nicht passt).

Auch wenn das anfangs nicht auf Gegenliebe stößt, wird das auf längere Zeit akzeptiert. Es ist besser, das ganz von Anfang an klar zu machen, dass ihr, deine Frau und du, euer eigenes Ding macht und Einmischungen nicht wünscht.
 
  • #7
Was haben nur manche Eltern mit der Heirat?? Meine Eltern reden mir da nie rein.
Ich würde mich in Ruhe mit ihnen hinsetzen und deine Argumente sagen, d.h. dass es doch für die Verwandten nicht teurer wird, dass ihr beide in Frankfurt noch nicht so heimisch seid, dass ihr dort feiern wollt und dass ihr euch deshalb für die Heimat von deiner Verlobten entschieden habt, denn eine von beiden musste es ja nun mal sein. Ich würde in der Situation sagen, dass ich mich sehr freue, wenn sie kommen und ich natürlich mit ihnen feiern will. Wenn sie dann immernoch mosern, dann würde ich schon auch sagen, dass ich erwachsen bin und deshalb Entscheidungen mit dem Partner treffe und ob sie es gern gehabt hätten, dass ihre Eltern oder Schwiegereltern ihnen da überall reinreden wollen. Und dass ich keinen Familienkrach will, es soll doch ein schöner Tag werden.
Ich hab leicht reden, da meine Eltern nicht so sind, aber die Mutter meines Freundes wiederum wird uns die Augen auskratzen, wenn sie erfährt, dass wir nur zu zweit heiraten und überhaupt niemanden dabeihaben wollen. Da gehts dann auch wieder auf die Tränendrüse, sie wäre uns ja egal (in diesem Fall stimmt das aber auch, was soll man sagen...).
Lasst euch nicht eure Feier von den Familien diktieren, aber versucht es diplomatisch zu erklären. Wär ja schade, wenn sie dann beleidigt nicht kommen :)
w, 37
 
  • #8
Sie sehen die standesamtliche Hochzeit nur als ‚Entschädigung‘ dafür das wir kirchlich in der Heimat meiner Verlobten heiraten. Ihnen geht es eigentlich auch gar nicht darum, dass wir in meiner Heimat heiraten, sondern nur darum das wir nicht in Frankfurt heiraten.

Sachen gibts...

Statt sich zu freuen, dass es eine Hochzeit gibt, mäkeln sie an Dingen, die letztlich nebensächlich sind. Warum solltet ihr in Frankfurt heiraten, wenn ihr dort niemanden kennt?
Ihr seid erwachsen, ihr habt letztlich für eure Hochzeit entschieden, wo und wie ihr sie stattfinden lassen wollt. Wer zahlt? Wer hat sich bereiterklärt, mit zu organisieren? Die Brauteltern? Manchmal kann das ja eine "gute" Begründung sein...
Sonst fällt mir im Moment keine schlüssige Begründung ein an einer Stelle, wo ich auch keine Notwendigkeit dazu sehe...
 
  • #9
Ich kann solche Eltern nicht verstehen. Anstelle sich über das Glück ihres Kindes zu freuen ... Finde ich unmöglich von ihnen. Am Ende ist es doch nur eine Hochzeit, warum muss man das so überbewerten? Diese Missgunst ... Schrecklich.

Wie du das erklären kannst? Keine Ahnung, genau so, wie es ist. Wenn sie was nicht verstehen oder komisch interpretieren wollen, dann sollen sie doch. Ich hoffe für euch, das verdirbt dann nicht die Stimmung auf der Feier.

Hat die kirchliche Hochzeit für deine Verwandten eine ungleich größere Bedeutung? Ich meine, sind sie sehr religiös? Und die von deiner Partnerin? Falls eine Familie viel religiöser als die andere ist, hätte man ihnen zuliebe vielleicht drauf achten können. Aber eigentlich egal, es ist eure Entscheidung!
 
  • #10
Wenn bis jetzt alles gut war, ist es ja nicht unbedingt ein Grund mit deinen Eltern zu brechen.

Ich hoffe ich habe den Stein des Anstoßes verstanden.
Frankfurt wäre für alle Verwandten gleich gut zu erreichen...und das fänden sie fairer, weil der Aufwand für Brautanhang und deinem Anhang, gleich groß wäre? Richtig?

Also vor einem Gespräch durch rechnen.
2x Frankfurt also Standesamt und Kirche = 2x fahren und ggf übernachten für alle Beteiligten.
So für jeden nur einmal...auch richtig?
Für die Kirche/Braut spricht die Tradition sich vorher nicht zu sehen, im Elternhaus zu übernachten und sich fertig zu machen zb.

Hol sie ab wo sie stehen!
Sag ihnen: Natürlich habe ich an Euch und meine Verwandten gedacht.
Ich dachte es wäre besser, sie müssten nicht 2x fahren und ggf Unterkünfte mieten.
Wir haben jetzt nochmal hin und her gerechnet, auch mit Frankfurt etc. um uns das nochmal zu überlegen...aber kommen immer zu dem Schluss, dass es für unsere Familien anstrengender ist.
Seid so lieb und rechnet das mal durch...gerne mit mir.

Die Traditionen vor der Kirche wären Dir aber sehr wichtig, auch da könnten sie gerne einen Gegenplan machen

Wichtig wäre bei Ihrem Plan nur, dass sie Euch euren schönsten Tag lassen.

Auf den putz hauen und sagen: unsere Hochzeit, kannst du immer noch
 
  • #11
An deiner Stelle würde ich mir Gedanken machen, warum du diese Frage hier stellst, bist du dir jetzt so unsicher geworden, mit deiner gemeinsamen Entscheidung deiner Partnerin, weil deine Eltern so reagieren! Ehrlich gesagt, mir wäre es schnuppe, weil meine Partnerin und ich haben das zu entscheiden, sonst niemand, wer das nicht akzeptiert und nicht respektiert soll wegbleiben!
 
  • #12
Wenn das so ein Problem ist, dann hast du dich noch nicht von deinen Eltern gelöst. Ist das bei anderen Dingen genauso problematisch? Sind deine Eltern besonders religiös? Ich finde eine kirchliche Heirat sowieso nicht schön und überholt.
 
  • #13
Bezahlt ihr die Hochzeit komplett selbst oder unterstützen euch deine Eltern? Wenn ja, dann muss ich meine Aussage etwas zurücknehmen, da sie dann meiner Meinung nach durchaus Mitspracherecht haben.

Davon abgesehen, habt ihr keine Angst, dass die Hochzeit nicht sowieso abgesagt wird wegen der Pandemie oder soll sie Ende des Jahres erst stattfinden?
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #14
Stress mit den Eltern, was tun? Also, ich würde Dir empfehlen, Dich dringend von Deinen Eltern zu emanzipieren!

Wenn Du im heirats- und geschäftsfähigen Alter "Stress" mit Deinen Eltern (!) hast, wegen solch einer sehr persönlichen Entscheidung, die letztendlich nur Dich und Deine Künftige etwas angeht, da es EURE Hochzeit ist, die alle anderen eingeladenen Gäste so zu akzeptieren und respektieren haben, und das so weit geht, dass die Eltern SCHMOLLEN, weil sie Dir nun mal nichts mehr verbieten können, ist da aber mit der Abnabelung gewaltig was schiefgelaufen! Denk da bitte mal drüber nach...

Du mußt Dich überhaupt nicht erklären, rechtfertigen oder sonst was! Ihr habt doch das Recht, diesen Tag zu gestalten, wie Ihr es möchtet. Wem das nicht gefällt, hat Pech gehabt. Selbst wenn Ihr allein zu zweit auf den Malediven heiraten wollen würdet, ginge das nur Euch beide etwas an. Aber vermutlich seid Ihr noch sehr jung und habt wenig Lebenserfahrung, nehme ich an...

Deshalb kannst Du es natürlich auch notfalls so machen, wie Pixie67 es vorschlägt, falls Du das Gefühl hast, vor Deinen Eltern buckeln und lieb Kind machen zu müssen, falls Du es nicht schaffst, hinter Euren (Heirats)Wünschen zu stehen und Euch unerwünschte Einmischung zu verbieten.

Jedenfalls alles Gute für die Hochzeit! Und vielleicht mal ein bischen selbstbewusster werden! Ihr seid ja erwachsen...
 
  • #15
Ich verstehe nicht, wo der große Unterschied für meine Verwandtschaft liegt, Reisekosten und Aufwand werden nur nicht so viel höher.
Ich denke, die Eltern nehmen eure Entscheidung persönlich und interpretieren hier eine Ablehnung oder Zumutung hinein, obwohl es nichts persönlich zu nehmen gibt.
Einen Monat später kam dann auf einmal von meinen Eltern ein Anruf, dass sie total enttäuscht von mir wären und sie mir wohl offensichtlich total egal wären.
Manche Eltern haben unausgesprochene Wünsche, dass von den erwachsenen Kindern etwas "zurückkommen" sollte. Also, dass die erwachsenen Kinder ihre Dankbarkeit durch bestimmte Gesten zeigen sollten. Dies wird aus Scham dann oft nicht kommuniziert (man will ja nichts fordern) und dann sind die Eltern aber trotzdem beleidigt wegen Dingen, die das erwachsene Kind nicht nachvollziehen kann.
Vielleicht haben die Eltern heimlich davon geträumt, am Hochzeitsfest gross raus zu kommen. Oder in die Planung einbezogen zu werden, das Hochzeitsfest auszurichten - keine Ahnung. Jedenfalls hast du ihre Fantasien durchkreuzt und sie unsanft daran erinnert, dass du erwachsen bist und dein Leben so lebst, wie es dir passt. Zudem muss man auch einfach bedenken, dass die Corona-Zeit den Menschen im Allgemeinen zusetzt. Wir fühlen uns alle einsamer, vermissen unsere Mitmenschen. Da wird vielleicht auch das eine oder andere Mal überreagiert.
Also, vielleicht das nächste Mal nicht über die "Sachlage" sprechen (warum die Hochzeit jetzt wo ist), sondern über Gefühle.
 
  • #16
Ich habe auch da geheiratet wo meine Frau ursprünglich her kommt. Wir haben in Rüsselsheim geheiratet. Das ist auch in der Nähe von Frankfurt. Für keinen meiner Verwandten, Eltern und Freunde war das ein Problem.
 
  • #17
Du und dein Freund seit doch erwachsen, daher trefft ihr Entscheidungen für euch. Deine Eltern können ihre Meinung ja mitteilen, am Ende entscheidet einfach ihr. Ich würde mir da nicht reinreden lassen. Noch würde ich mich in irgendeiner Weise erpressen lassen mit schlechten Gewissen, dass deine Eltern mit ihren Vorwürfen bei dir hervorrufen.
 
  • #18
Deshalb kannst Du es natürlich auch notfalls so machen, wie Pixie67 es vorschlägt, falls Du das Gefühl hast, vor Deinen Eltern buckeln
Er sagt, dass er bisher ein gutes Verhältnis mit seinen Eltern hat...
Wären das sonst welche vor denen man buckeln muss, hätte er das schon erwähnt.

Manchmal versteht man sich aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht.
3 Missverständnisse gespart mit etwas Sturheit und es gibt unnütz böses Blut.
Zumal sie, wenn sie alles an sich reißen wollten, wohl nicht für Frankfurt sondern für ihren Ort stimmen würden.


Deshalb glaube ich, die fühlen sich überfahren wie der FS es gemacht hat.
Deshalb nicht an einzelnen Punkten rumdiskutieren, sondern das Thema auf 0 bringen und mit ihnen zusammen neu anfangen.
Im Gespräch
Ich meinte nicht, er soll sich ihrem Willen fügen.

Und wenn er bisher immer ein gutes Verhältnis hatte, dann ist Hochzeit ohne die Eltern, ein sch...gefühl.

Da kann man auch mal auf Diplomatie setzen
 
  • #19
Wenn Du bisher ein gutes Verhältnis zu Deinen Eltern hattest, dann wäre eine Hochzeit im Streit mit geliebten Eltern eine Wunde im Fleisch, an die man ständig stoßen würde. Auf jedem Foto, jedem Video, jeder Erinnerung, würden zwei wichtige geliebte Menschen fehlen.

Ich kann Deine Eltern zwar nicht wirklich verstehen, - so bockig zu sein. Aber vielleicht sind sie wirklich verletzt? Um die Kohle würde mir das als Mutter nicht gehen, ich wär natürlich froh, wenn meine Jungs nicht in Honolulu heiraten, aber was solls, dann lerne ich eben Honolulu kennen.

Ich glaube, eine Hochzeit im Unguten ohne die Eltern, die sonst immer ein gutes Verhältnis hatten, wäre wie ein Fahrt in der Hochzeitskutsche an der ein Rad schleift.

Es gibt im arabischen/türkischen? Raum so eine Geste, an die musste ich gerade denken. Die Jungen zeigen ihre Ehrbekundung, indem sie die Hände der Eltern nehmen, sie küssen und dann auf ihren Kopf legen. Ein Zeichen der Liebe, Achtung, auch Unterordnung, wie ich das interpretiere. Ich habe so ein Bild, die Hände der Eltern zu nehmen, ihren zu sagen, nochmals, wie sehr man sie liebt und braucht, und dass man doch seinen Weg gehen möchte. Und sie bittet, inständig bittet, dabei zu sein. Weil es natürlich auch ohne sie gehen wird, aber nicht schön ist.

Als buckeln würde ich das nicht sehen, sondern als Geste der Achtung und der Bitte um ihre Liebe und ihren Segen. Können Eltern da widerstehen???

Auf den Putz hauen kannst Du dann immer noch, finde ich auch. Oder eben im Stillen Dein Ding machen, sollte es kein Einlenken geben.

W46
 
  • #20
Deshalb glaube ich, die fühlen sich überfahren wie der FS es gemacht hat.
Deshalb nicht an einzelnen Punkten rumdiskutieren, sondern das Thema auf 0 bringen und mit ihnen zusammen neu anfangen.
Im Gespräch
Ich meinte nicht, er soll sich ihrem Willen fügen.
Und wenn er bisher immer ein gutes Verhältnis hatte, dann ist Hochzeit
Ich sage dir ganz offen und ganz ehrlich meine Meinung, Eltern die so autoritär, so negativ, so besitzergreifend und so destruktiv reagieren, wollte ich bei meiner Hochzeit gar nicht dabei haben, sie verderben garantiert die Stimmung, FS braucht sich und soll sich bloß nicht ihnen gegenüber erklären, er wird das dann immer wie als ein nicht volljähriges Kind tun müssen, die Eltern müssen verstehen, der Sohn ist erwachsen und hat ebenso eine erwachsene Frau, das Thema geht sie gar nichts an, du meist bestimmt unter Diplomatie, dass FS bei seinen Eltern sich entschuldigen soll, das wäre der allergrößte Fehler!
 
  • #21
Ihr könnt es eskalieren lassen.
Aber heiratet Ihr dann unbeschwert?

Ich finde es gut, nochmal das Gespräch zu suchen.
Ähnlich wie Pixi67 - und mit Euren Gründen.

Ihr habt Bindungen in beide Orte, Ihr wollt beide Orte - Deinen und Ihren Heimatort für Eure Hochzeit.
Vielleicht hat ja die Braut eine besondere Bindung zur heimischen Kirche - daher die Wahl dieses Ortes.
Frankfurt ist noch nicht Heimat, Euren neuen Lebensabschnitt wollt Ihr mit dem Heimatbezug feiern...

Hört ihnen auch zu.
Vielleicht fühlen sie sich nur überfahren.

Allerdings, bleibt bei Euch, es ist Eure Hochzeit.
Vermittelt ihnen, dass es Euch wichtig ist, sie dabei zu haben, aber EURE Hochzeit.

Ihr seid erwachsen, den Respekt müsst ihr Euch nun einfordern.
Ggf. Dann mit klarer Ansage, wenn sie nicht verstehen und akzeptieren wollen.

Eure Hochzeit - Eure Wahl der Orte - und jeder gut gelaunte Gast ist willkommen.

Für wann plant Ihr überhaupt - 2022?

W, 51
 
  • #22
Ich habe zwei Fragen und zwar wie viele Leute habt Ihr denn von deiner Verwandtschaft eingeladen und wie weit haben diese Leute zu fahren? Ich meine hin und zurück, ist es 500km? 1000 km? Ich kann deine Eltern irgendwie verstehen. Sie müssen um allein dahin zu kommen viel Geld und Zeit mitbringen und sehen, dass die andere Seite direkt Vorort ist und fast nichts investieren muss und das ist ungerecht. Es sei denn, die andere Seite zahlt für die Hochzeit.
Schau mal, sie müssten dort übernachten und das kostet auch.

Natürlich ist es eure „Entscheidung“ aber das bedeutet nicht, dass alle diese Entscheidung akzeptieren müssen.

Die Idee von Normajean finde ich nicht schlecht. Ihr könnt sagen, dass deine Verwandtschaft kein Geschenk mitbringen soll und so ist der Druck raus, die Leute fühlen sich nicht mehr abgezockt und würden dann auch gut gelaunt und gerne zu eurer Hochzeit kommen und sogar Geschenke mitbringen 😊.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #23
Mein Gott - eine Rechnerei...

Ich bin noch nie auf dem Gedanken gekommen, meinen Aufwand bei einer Einladung zu rechnen.

Ich komme, und dann gerne, oder nicht.
Natürlich zahle ich meine Fahrtkosten, Übernachtung, etc. Und bringe was mit.
Und auch bei meinen Feiern war es nicht anders. Es kam, wer wollte

OK, man lernt dazu.

Ehrlich bei solchen Erbsenzählereien würde ich die Feier entsprechend reduzieren - auf die Leute, die wirklich gerne dabei sind, und denen man nicht den Aufwand erstatten muss.

W, 51
 
  • #24
Bezahlt ihr die Hochzeit komplett selbst oder unterstützen euch deine Eltern? Wenn ja, dann muss ich meine Aussage etwas zurücknehmen, da sie dann meiner Meinung nach durchaus Mitspracherecht haben.
Selbst da finde ich, dass sie da trotzdem kein Mitspracherecht haben. In dem Fall wäre es ja so sie bekommen ein Geschenk aber dafür haben sie gefälligst das zu tun was die Eltern sagen. Wenn man was schenkt im Gegenzug dafür eine Gegenleistung erwartet kann man es meiner Meinung nach gleich bleiben lassen.
 
  • #25
Ich komme, und dann gerne, oder nicht.
Natürlich zahle ich meine Fahrtkosten, Übernachtung, etc. Und bringe was mit.
Und auch bei meinen Feiern war es nicht anders. Es kam, wer wollte
Finde ich auch. Es ist natürlich auch schön wenn man zur Hochzeit was geschenkt bekommt. Trotzdem war es mir viel wichtiger, dass jeder kommt. Es gibt ja viele die dann noch erwarten, dass man die Kosten für die Übernachtung übernimmt. Das ist gelinde gesagt unverschämt.
 
  • #26
Mein Gott - eine Rechnerei...

Ich bin noch nie auf dem Gedanken gekommen, meinen Aufwand bei einer Einladung zu rechnen.

Ich komme, und dann gerne, oder nicht.
Natürlich zahle ich meine Fahrtkosten, Übernachtung, etc. Und bringe was mit.
Und auch bei meinen Feiern war es nicht anders. Es kam, wer wollte

OK, man lernt dazu.

Ehrlich bei solchen Erbsenzählereien würde ich die Feier entsprechend reduzieren - auf die Leute, die wirklich gerne dabei sind, und denen man nicht den Aufwand erstatten muss.

W, 51
Liebe Lionne, das ist für dich so aber für die Eltern der FS ist es anscheinend nicht so. Sie fühlen sich benachteiligt. Wir wissen auch nicht um welche Summe es sich letztendlich handelt, die seine Verwandtschaft zu zahlen hat. Wenn man die Fahrt, Hotel, Frühstück und Mittagessen vor und nach der Hochzeit für zwei Personen zusammenrechnet, kommt man sehr schnell auf hohe Summen und nicht jeder hat so viel Geld im Monat zur Verfügung um locker 500 Euro zusätzlich zu zahlen.
 
  • #28
Ich glaube, eine Hochzeit im Unguten ohne die Eltern,
Das sehe ich nicht so, wenn die Eltern so uneinsichtig sind, sollen sie wirklich weg bleiben, tut mir echt leid, wenn ich heirate, dann sollte ich schon erwachsen sein und wirklich selbst bestimmen können, Punkt.
Natürlich ist das buckeln, was sonst?Für Liebe sollte niemand bitten müssen, das ist keine Liebe! Die Eltern müssen genau jetzt kapieren, dass die Kinder irgendwann mal erwachsen und selbstständig geworden sind!
Auf den Putz hauen kannst Du dann immer noch, finde ich auch. Oder eben im Stillen Dein Ding machen, sollte es kein Einlenken geben.
Falscher Ansatz, es gibt gar nichts auf den Putz zu hauen, sondern ausschließlich erwachsen und eigenständig handeln!
Ich kann deine Eltern irgendwie verstehen. Sie müssen um allein dahin zu kommen viel Geld und Zeit mitbringen und sehen, dass die andere Seite direkt Vorort ist und fast nichts investieren muss und das ist ungerecht.
Auch falscher Ansatz, darum geht es überhaupt nicht, hier sind ausschließlich negative Eltern/Kind Emotionen am Werkl
Natürlich ist es eure „Entscheidung“ aber das bedeutet nicht, dass alle diese Entscheidung akzeptieren müssen.
Natürlich, werden es alle Leute akzeptieren, die dabei sein wollen, Punkt.
Die Idee von Normajean finde ich nicht schlecht. Ihr könnt sagen, dass deine Verwandtschaft kein Geschenk mitbringen soll und so ist der Druck raus, die Leute fühlen sich nicht mehr abgezockt und würden dann auch gut gelaunt und gerne zu eurer Hochzeit kommen und sogar Geschenke mitbringen 😊.
Ausredeargument, darum geht es doch gar nicht! Da sind Emotionen autoritärer Eltern - Art ( mit schlechtem Gewissen einreden!) am Werk, nichts anderes und wenn FS kleinbeigibt, das durchgehen lässt, fängt das Spiel erst richtig an! Es kommt megaschnell in Fahrt, deshalb darf FS seinen Standpunkt mit seiner zukünftigen Frau niemals verändern, auch würde seine Frau jetzt erkennen, was für eine Marionette, was für einen Hampelmann - Kasper, was für einen Clown, sie als Mann genommen hat! Das wäre einen ganz super schlechten Start in ein neues Glück, ich weiß von was ich spreche, da ich täglich viele solche Themen mit Menschen zu besprechen habe! Diesen Schuh muss nicht FS anziehen, sondern seine Eltern! Auch Punkt. Wem meine Punkte, meine❗und mein Fett nicht gefallen, sollte sich derjenige selber an seiner Nase anfassen, für mich heißt das, aufpassen, es ist eine ganz wichtige Lebenslektion, es ist meine alleinige Entscheidung, wenn ich das so zeichne, liebe Leser!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #29
Du hast ja "nette" Eltern! Emotionale Erpressung vom Feinsten nennt sich das! Du hast sogar die klischeehafte Formulierung genutzt: "Wenn du das/jenes tust, hast du mich ja nicht mehr lieb!" Mein Gott.... ich würde mich schleunigst versuchen von ihnen zu distanzieren. Sie versuchen dich zu manipulieren. Für IHR WOHL, nicht für DEINES. Obwohl es EURE Hochzeit ist. Denn das interessiert sie offensichtlich nicht!
Nabel dich schleunigst von ihnen ab, scheinbar hast du das noch nicht getan, denn sonst würden sie nicht auf den Gedanken kommen sich das bei dir zu erlauben. Die Grenzen setzt ALLEIN DU. Überschreiten sie diese, gibt es Konsequenzen. Und danach begreifen sie es. Das findet aber eigentlich statt, wenn man vom Teenie zum Erwachsenen wurde. Bei dir hat das eine völlig ungesunde, toxische Form angenommen (da zu lange Zeit). Deine Freundin tut mir leid...
Feier gar nicht mit ihnen. Sie würden aus Rache sogar deine Hochzeit kaputt machen, da bin ich mir sicher.

Ich würde an eurer Stelle aufgrund Corona gar nicht Heiraten ODER dies nur zu zweit bzw. mit den entsprechenden Trauzeugen machen. Sonst niemand. DAS wäre vorbildlich! Es gibt im Moment echt wichtigeres als Hochzeit.

w.,34
 
  • #30
Für die Hochzeit des eigenen Kindes?
Sorry.

Und nachdem das nicht morgen ansteht, könnte man ggf. darauf hin sparen.

W, 51
Ich habe ihn so verstanden, dass es nicht nur um die Eltern ging: Verwandten sind doch Onkel, Tanten, Cousinen, oder? Wie gesagt, wir wissen nicht um welchen Betrag es sich handelt und viele Informationen sind unbekannt. Wenn ich Leute zu mir einlade, mache ich es so, dass alle glücklich sind. ok, dann, alles Liebe und ein schönes Wochenende.
 
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