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Gast

  • #1

Stehen Männer auf langes kuscheln und ein ausgedehntes Vorspiel??

oder wollen Männer lieber gleich an ihren Geschlechtsorganen gestreichelt werden?
 
  • #2
Leider gibt es da kein Geheimrezept! Erstens ist jeder Mann anders! Zweitens kommt es sehr stark auf die Situation an.

Ganz grob gesagt, mögen die meisten Männer am liebsten schneller zur Sache kommen und benötigen nur vergleichsweise wenig Vorspiel. Sobald sie erregt sind, kann es losgehen. Das liegt in der Biologie der Sache. Solche Erektion hält eben nicht ewig und Ablenkung schadet da nur!

Um einen Mann aber erstmal in Erregung zu versetzen, ist es am besten, ihn zu küssen und sich selbst anfassen zu lassen. Wenn er Dich streichelt, Dir an die Brüste faßt, Deine Haut berührt, Du zeigst, daß Du dadurch erregt wirst, dann wird auch er meistens sehr schnell erregt sein. Mehr ist dann gar nicht mehr nötig. Fast schade. Ich denke nicht, dass man vor allem bei neueren Beziehungen den Penis anfassen sollte, bevor der Mann erregt ist; das wirkt zu zwanghaft oder unter Druck setzend. Nein, Männer erregen sich an Dir, nicht Du sie.

Je länger eine Beziehung andauert, desto besser kennt man ja seinen Mann. Und wenn man ihn dann abends mal selbst zu Sex verführen will, dann sind wieder Küsse und sicherlich auch eindeutige Berührungen an den Geschlechtsorganen gangbare Wege. Aber sobald man sich kennt, weiß man ja auch, was man darf und was nicht.
 
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  • #3
Also ich als Mann stehe durchaus auf ein ausgiebiges Vorspiel. Für eine Erektion ist es sicher nicht nötig, aber meiner Meinung nach ist es eine der besten Sachen am ganzen Sex. Vorfreude ist nunmal die schönste Freude... ;)
 
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Gast

  • #4
Mann (34): Ich kuschel sehr gerne und genieße auch ein langes Vorspiel an der Frau. Ich selbst benötige aber eigentlich kein Vorspiel. Bei voller Erektion muss es eigentlich losgehen. Wenn man länger spielt, nimmt die Erregung wieder ab und man muß die nächste Welle abwarten. So ist das halt. Keiner hat 30 min Vorspiel lang eine volle Erektion nehme ich an. Je mehr ich mich zum Beispiel auf die Frau konzentriere und sie manuell oder oral befriedige, desto weniger erregt bin ich selbst -- jegliche Form der Ablenkung oder Konzentration stört die Erektion. Das heißt aber nicht, dass ich nicht so ein langes Liebesspiel sehr genieße und sehr gerne die Frau befriedige.

Wenn es aber darum gehen würde, was ich alleine gerne mag, dann würde ich sagen, küssen und umarmen bis zur Erektion und dann loslegen. Das wäre optimal.
 
  • #5
also mir macht das vorspiel an der frau auch spaß, da ist mir zeit nicht wichtig, das einzige was mich stört wenn sie dann bevor sie so weit ist beginnt an mir rumzuspielen, weil es bei mir natürlich nicht so lange geht wie bei ihr *g*
Was ich nicht mag sind so halbherzige berührungen die zwar ein wenig erregen aber für eine errektion einfach zuwenig stimmulation sind.

kuscheln geht bei mir eigentlich immer, haut/körperkontakt ist mir sehr wichtig. Nur im sommer wenn es zu heiß ist verweigere ich manchmal, da ich den körper dann als unerträglich heiß empfinde.
 
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  • #6
ich fragestellerin (38,w): ich liebe im liebespiel den mann an seinen geschlechtsteilen zu berühren. mir gefällte es ihn zu erregen und ihm dabei zuzusehen, zu erfahren und zu beobachten was ihm so sehr gefällt und ihm gut tut, aber oft verstehen das männer als aufforderung zur penetration. ich will auch ihn spüren und streicheln und ihn umarmen und küssen und verführen, will nicht nur passiv sein und verführt werden. gegenseitig eben. ich will erregen und erregt werden. haben männer ein problem damit? was spricht dagegen?
 
  • #7
#5 hab ich ja gerade geschrieben

es kommt darauf an wie du es machst, wenn die geschwindigkeit und der griff passen, ist es vollkommen ok und endet mit einem orgasmus.
die den meisten fehlt es auch an technik und ein orgasmus mit der hand ist nicht befriedigend.
einmal, und ich war überrascht, dass das überhaupt möglich ist, habe ich wegen dem blöden herumspieln 1. ohne orgasmus und 2. ohne richtige errektion ejakuliert also was unbefriedigenders habe ich noch erlebt.
sich gleichzeitig mit der hand zu stimmulieren ist zu 90% entweder unbequem oder/unbefriedigend.

es läuft dann meistens darauf hinaus mann will schnell und hart/frau will sanft und langsam und genau das gegenteil passiert. Frau stimuliert so wie sie es will in der hoffnung mann passt sich an, mann gequält von dem halbherzigen herumgefummle gibt mehr druck ungeschwindigkeit.

also wenn schon mit der hand dann jeder extra. mann kann sich sonst weder auf sich noch auf den anderen voll einlassen
 
  • #8
@#5: Ich kann nachvollziehen, was Du meinst, aber ich muss Thomas (#6) rechtgeben, dass gegenseitige Stimulation aufgrund von Problemen mit "sich einlassen" und "sich konzentrieren" schon schwierig sein kann -- ganz besonders für Männer. Männer erregen sich selbst, wenn sie Dich anfassen dürfen.

Ich weiß aber, was Du meinst. In längeren Beziehung ist das meiner Erfahrung nach auch sehr gut möglich, insbesondere wenn man selbst darauf verzichtet, stimuliert zu werden, und stattdessen den Mann verwöhnt. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Er muss einfach wissen, dass jetzt absolut nichts von ihm erwartet wird und er es einfach genießen darf. Dann kommt es auch zu den Handlungen und Anblicken, auf die Du scharf bist. Wenn man anfängt, ihn zu streicheln und kurz küßt, damit er bescheid weiß, dann kann man auch den schlaffen Penis streicheln und betrachten, wie er sich langsam erigiert und dann den Mann überall küssen und streicheln. Idealerweise geht man dann zu Fellatio über. Wahlweise kann man das dann mit Reiten beenden, also alles Praktiken, in denen der Mann mehr oder weniger passiv bleiben kann. Probier das doch mal aus, hat bisher jedem gefallen! :) Als Frau merkt man dann auch, wie sehr solche aktiven Phasen auch erregend sein können. Ich brauche dabei zumindest keine physische Stimulation und bin trotzdem zu allem bereit.

@Thomas: Ich stimme Dir bzgl. der gleichzeitigen Stimulation voll zu. Ich selbst kann auch 69 gar nicht genießen. Ich liebe es, mir bei Fellatio Mühe zu geben und es wirklich situationsgerecht passend zu variieren und ich kann auch Cunnilingus genießen, aber beides gleichzeitig ist meines Erachtens für beide kein Genuß. Ich bin einfach zu abgelenkt für feinfühlige Aktivität und viel zu abgelenkt, um michs elbst fallen zu lassen. Mich hat schon immer gewundert, warum 69 derart hochstilisiert wird. Anscheinend muss es Personen geben, die die Gleichzeitigkeit nicht stört.
 
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  • #9
Also ich mag die schnelle Nummer in der Regel nicht, aber da sind die Männer nun mal verschieden. Ich liebe also nicht Beine breit und dann rein. Ich möchte ein langes, langes Vorspiel, möglichst mehrmals bis kurz vor dem Orgasmus, und dann der Endkampf. Ich liebe auch die gegenseitige Stimulation bis kurz vor der Explosion.
Es ist schon schlimm genug, dass wir in der Regel in 15 Minuten mit einer Mahlzeit fertig sind, da kann man ruhig beim Sex etwas mehr geniessen.
 
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  • #10
Ich (Mann, 40) mag auf jeden Fall viel Zärtlichkeit und auch ein langes Vorspiel. Ich mag es auch sehr, wenn mein Penis zärtlich berührt wird (je nach Steifigk
it nicht zu hart anfassen!!). Manchmal hilft etwas Öl. Es gibt auch verschiedene Techniken, den Penis zu massieren, die ganz toll wirken.
Wichtig ist, dass der Mann durch diese Stimulation nicht vorschnell zum Orgasmus gebracht wird, der den Sex zu schnell abkürzt. Daher gemächlich rangehen.
Wenn der Penis zu schnell und zu doll angegangen wird, nimmt das auch ein bißchen von der Schönheit des Vorspiels, als ob es nur darum geht.
Aber vielleicht ist das ...manchmal...auch schön.

Wie das bei anderen Männern ist, weiß ich nicht...
 
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  • #11
(Mann, 65):Meine Frau möchte lange und intensiv gestreichelt werden, da sie Zeit benötigt, erregt zu werden. Mit zunehmendem Alter ist dies für die Männer gut zu wissen. Ich selbst möchte vornehmlich im Geschlechtsbereich massiert und gestreichelt werden, was sie inzwischen gelernt zu haben scheint. Ich halte mich so lange zurück, bis sie mir den Wunsch zur Vereinigung signalisiert. Nur dann ist sie voll bei der Sache. Ihr höchstes Glück ist der Moment der Ejakulation in ihrem Schoß, auch wenn dies erst nach ca. einer halben Stunde nach der ersten Penetration erfolgt. So lange kann ich inzwischen eine Ejakulation zurückhalten, durch geschickt verteiltes Innehalten, gefolgt von kurzen, heftigen Stößen. Auch unterstützen wir unser Vorspiel vornehmlich durch gegenseitiges, aber auch eigenes Masturbieren - was ihr anfangs fremd war. Inzwischen (!) wird sie durch mein (von der Jugend an gewohntes) Onanieren erregt - ein inzwischen nonverbales, eindeutiges Signal meines Verlangens, um damit auch ihr Interesse zu wecken und ihre Lust zu steigern.
Ich verbinde meine Schilderung in der Hoffnung, anderen (auch der reiferen Jugend) das Erleben eines 65-jährigen zu zeichnen, um die Liebe nicht nur der Jugend das Wort zu reden.
 
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  • #12
@5 finde ich super und so sollte es auch sein - da gibt es so viele Möglichkeiten, von denen manche Frau nichts ahnt. Leises dirty talking ist übrigens auch ganz schön. Und zwischendurch mal fester aber sehr gefühlvoll zupacken ist eine weitere Variante. Gilt alles für beide. Die Abwechslung in der Dramaturgie ist es eben.
 
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