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Gast

  • #1

Sollte man sein Gesprächsstoff fürs Date aufbewahren?

Wenn man als Mann im Internet immer intensiver mit einer netten Internetbekanntschaft schreibt kann da dann der gesprächsstoff nach mehreren tagen wenig oder ganz weg sein fürs Date? Kann der Gesprächsstoff überhaupt weniger werden beim Date nach mehreren tagen chatten im netz? Nach wieviel tagen Internet kontakt hattet ihr schon mal ein Date gehabt?
 
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Gast

  • #2
Ich habe Kontakte beendet, wenn der Mann nicht nach der vierten, spätestens fünften Mail um ein Treffen gebeten hat. Meine Mails waren auch nie sehr lang. Ich habe mir nicht "intensiv" geschrieben und schon gar nicht gechattet. Ich halte überhaupt nichts von langer Mailerei oder gar Chatterei. Zumindest für die Partnersuche sind virtuelle Kontakte völlig ungeeignet, sie sind nur ein erstes Sich-Finden, dann zählt das richtige Leben, der persönliche Kontakt Aug' in Auge. Alles andere baut leicht Illusionen auf, die der Wirklichkeit nicht standhalten.

Intensivere Gespräche sind den Dates vorbehalten - und auch da sollte es bei den ersten Treffen nicht gleich um sämtliche Tiefen oder Untiefen des Lebens gehen. Leichtigkeit, Spaß, Freude, Heiterkeit, Humor sind die Stichworte.
 
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Gast

  • #3
Das habe ich genauso gemacht. Nach jeweils 5 Mails sind die Herren nicht zum Thema Daten oder Telefonieren gekommen, also gab es eine höfliche Absage.
Ich habe keine Lust mehr auf ausführliche Mails, die doch zu gar nichts führen. Lieber schnell telefonieren und dann auch zügig ein Date vereinbaren. Alles andere ist Zeitverschwendung.

Spare dir deine Themen für ein persönliches Treffen auf.
 
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Gast

  • #4
Ich denke, es kommt stark auf die eigenen Vorlieben an, wenn es darum geht, wie schnell man sich trifft. Da ich anfangs immer etwas zurückhaltend bin, habe ich es lieber, wenn man sich vorher ein wenig schreibt. Und einigen Männern wird es sicher auch so gehen, deshalb kann ich diese Regel "nach 5 Mails nichts von einem Date gehört = Absage" überhaupt nicht verstehen. Ich denke, da könnte man unter Umständen einen wirklich netten Kontakt verlieren.

Auch ein weniger ermutigendes Treffen nach langen Mails empfinde ich persönlich nicht als Zeitverschwendung. Ich habe dann zumindest per Mail einen anderen Menschen kennengelernt, der sich ebenfalls Zeit für mich genommen hat und mir geschrieben hat. Wie kann man das als Zeitverschwendung sehen?!

Mein schnellstes Treffen hat 10 Tage nach der ersten Mail statt gefunden, die Mails bis dahin habe ich nicht gezählt - es waren sehr viele. Und tatsächlich sieht es vielversprechend aus - ich zumindest habe nun, nach dem 2. Treffen, Kribbeln im Bauch :)

w/30
 
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Gast

  • #5
zu #1 und #2
Ihr habt nicht recht......hätte ich mich so verhalten, dann hätte ich hier meine Partnerin hier nicht gefunden und würde hier heute noch suchen, wie ihr (wahrscheinlich) .

Die Zeit für das erste Date ist gekommen, wenn man sich über die mails soweit abgetastet hat, das einige Grundlagen (das kann nach 2 oder auch nach 12 mails sein) ausgelotet sind.

Leute, im Gespräch kann man auch schnell in Fallen tappen, die bei vorher nur oberflächlichem Kontakt nicht aufgefallen waren. Dates sollte man nicht verscheludern. Soviel Zeit hat keiner.

Lieber FS,
ja aus den mails sollte sich eine kleine gemeinsame Gesprächsbasis für das Date ergeben, das macht vieles einfacher.... M/39
 
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Gast

  • #6
Ich hatte jeweils im Vorfeld von Treffen ausführliche Mailontakte, in denen wir einander viel über uns (Vergangenes/Ansichten etc.) mitgeteilt haben. So war gesichert, dass wir einander auch etwas mitzuteilen haben und miteinander kommunizieren können.

Dies wurde bei Telefonaten jeweils bestätigt und vertieft und hat sich bei den Treffen als sehr günstig heraus gestellt. Wir hatten etwas, auf dem wir aufbauen konnten, es gab kein sich um Worte bemühen müssen. Die Treffen hatten schon etwas sehr Vertrautes.

Bei zwei Kontakten, die sich in dieser Art anbahnten, sind jeweils zwei mehrjährige Beziehungen entstanden.

Zwei Mal habe ich mich auf ein Treffen mit Männern eingelassen, die wirklich im Vorfeld keine Lust hatten, sich auch nur ein bischen um Austausch zu bemühen - bei diesen Herren war im persönlichen Treffen klar, sie geben sich auch im real life nicht so viel Mühe und sind ruck zuck verschwunden, wenn etwas nicht sofort perfekt ist.

Da ich so etwas nicht brauche, kann ich schon im Vorfeld aussortieren.
 
  • #7
Ich muss auch entschieden widersprechen! Besonders #1+2

Man würde sich viele frustrierende Dates sparen wenn man im Vorfeld besser ausloten würde obs passt. Wenn ich hier im Forum von Enttäuschenden Dates lese, von Menschen die dabei schon am lügen sind etc. Ich habe das nie erlebt, weil ich gewisse Dinge eben schon online geklärt hatte.

Beim Date wollte ich sehen ob ich die Frau attraktiv finde, wie Sie sich bewegt, redet, mit anderen Umgeht, ob ich Sie riechen kann, ob ich mich mit Ihr wohlfühle. Nichtdann erst zu erfahren dass Sie beispielsweise keinen Partner brauchen kann der auch seine eigenen Wege geht oder eine ist die völlig unsportlich ist.

Und lieber FS, Wenn Du nach 10-20 Inhaltsreichen Mails nix mehr zu sagen hast, tja dann musst Du wohl damit Haushalten. Aber was machst Du dann beim zweiten und dritten Date wenn Dir dann schon die Themen ausgegangen sind?
 
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Gast

  • #8
Ich finde ausführliche Mails ansprechender als kurze, inhaltslose. Nur so kann man doch feststellen, ob da ansatzweise überhaupt von einer gemeinsamen Basis zu sprechen ist. Und wenn 2 auf einer Wellenlänge sind, dann geht der Gesprächsstoff beim Date gewiss nicht aus.
Du kannst ja auch etwas, worüber du reden willst, in einer Mail andeuten und dann sinngemäß dazu schreiben, dass du das Thema gerne bei einem Treffen näher zur Sprache bringen würdest.
Ich persönlich würde mich nie mit jemandem treffen, über den ich so gut wie nichts weiß. Dabei zählen keine Eckdaten: Alter, Beruf, Wohnort, sondern Ansichten, Weltanschauungen, politische Richtungen, Ausleben von Religionen, Stellungswert der Familie/ Kinder usw... Der Alltag interessiert mich.
 
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Gast

  • #9
Sowas kann man doch nicht verallgemeinern. Ich sage, dass hängt stark von den Persönlichkeiten ab, die da aufeinandertreffen. Hier sollte man schon ein bisschen flexibel sein. Ich hatte schon Kontakte, die im oben genannten "5-Mail-Rahmen" waren und ich hatte schon Kontakte, die erst nach einer Unzahl von Mails geklappt haben. Oft spielen hier auch zeitliche Gründe eine Rolle. Bitte kommt jetzt nicht mit den Worten: "Wenn er will, dann findet er auch Zeit"
JA meine lieben Damen....er findet bestimmt Zeit, aber auch der Kopf muss da mitspielen. Also lasst das Thema doch flexibel. Wenn Euch schon nach 5 Mails die Themen ausgehen, dann braucht Ihr Euch über reale Kontakte erst gar keine Gedanken machen.

Bis denne.....
 
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  • #10
Ich musste nie Gesprächsstoff fürs Date aufbewahren - wenn man sich sympatisch ist, hat man genug Gesprächsstoff um Nächte durch zu telefonieren. Und auch heute, mit meinem Partner, können wir Jahre nach unserem ersten Date noch stundenlang reden, diskutieren usw.
 
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Gast

  • #11
Habe mehrfach schon recht intensiven Kontakt vor einem Date gehabt. Aber es ist dann noch mal was ganz anderes, wenn man sich gegenüber steht. Man merkt schnell, dass Gestik und Mimik doch ein sehr wichtiger Faktor sind. Daher warne ich eher vor zu intensiven Kontakt vorab. Lieber schnell treffen. Die Zeit die man mit ewigem hin und her schreiben vertut, kann man sich auch sparen und gleich ein Date ausmachen...
 
  • #12
ein mail ist ein mail - und ein Gespräch ist ein Gespräch.

Wenn einem nach 10 mails der Gesprächsstoff ausgeht, führt man eher Monologe.
 
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  • #13
Muss #5 recht geben hinsichtlich ihrer letzten Absätze.
Nach meinen Erfahrungen würde ich es so umreißen:
Wenn vor dem ersten Treffen ein längerer Austausch per Mail, Telefon möglich ist und man gerne auch so miteiander zu tun hat und sich austauscht, wird das Treffen keine Probleme bringen, da vieles bekannt, geklärt, 'vertraut' ist und daraus entwickeln sich eher längere Kontakte, Beziehungen.
Wenn der Mann sich schnell treffen möchte und im Grunde noch nichts von mir weiß, außer den Angaben im Profil und einigen wenigen Infos bezüglich meiner Person, meines Lebens etc., dann war meist nur oberflächliches Interesse vorhanden, was lediglich auf eine Art 'sexuelles Verhältnis' nach dem Motto 'ich komme gerne ab und zu bei dir vorbei, stell die Beine unter deinen Tisch, schlüpf gerne unter deine Decke' hinauslaufen sollte.
Somit war dann auch bald klar, da ich das nicht wollte und auch nicht signalisierte, dass aus uns nichts wird.
Also, steht einem regen Austausch vor dem ersten Treffen nichts im Weg. Kann nur förderlich sein.
 
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Gast

  • #14
Kommt drauf an, wieviel du tatsächlich zu erzählen hast. Dann kann es durchaus sein, dass dir dieser zeitnah ausgeht.

Aber grundsätzlich sollte alles der Reihe ausgetauscht werden, sonst ist ja dann auch bald mit der Neugierde dahin...
 
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  • #15
Ich sehe es so wie die meisten hier. Wer schon nach fünf eMails aufgibt und weitersucht, soll es von mir aus tun.

Ich kann nach fünf eMails allenfalls eine Tendenz erkennen, in welche Richtung sich das ganze bewegt. Da es mir primär um Gedankenaustausch geht und sich hieraus vielleicht so eine Art erotische Spannung aufbauen kann, ist für mich der Beziehungsaspekt sekundär. Wenn er sich ergibt, ist es schön. Wenn nicht, hat man unter Umständen eine bereichernde Freundschaft hinzugewonnen. Ich sehe das nicht so verbissen.

Insofern stellt sich die Eiligkeit nach einem Treffen auch nicht. Mit dem Vorlauf durch regen eMail-Verkehr läßt sich ein Treffen besser vorbereiten und die sich hier ergebenen Interessensschwerpunkte können beim Date vertieft und erweitert werden. Wenn man sich einander angetan ist, kommt man ohnehin nicht in Gesprächsthemennot.Es findet sich immer irgendein Thema, über das man philosophieren kann, wenn man sich gegenseitig inspirieren kann.

Gerade Frauen sind so vielseitig interessiert und wenn man selbst nicht ganz ungebildet ist, gibt es ein reichhaltiges Themenspektrum.

Der Zeitpunkt des Dates wird dadurch bestimmt, wenn die Zeit reif dafür ist.

Das Gegenargument wurde bereits angesprochen:
Wenn der eMail-Verkehr zu häufig wird und man sich immer mehr in jemandem hineinsteigert, den man real noch gar nicht kennt (Fotos sind da nur bedingt aussagefähig, es sei denn, das Gegenüber entspricht äußerlich gar nicht meinem Typ). Es ist nunmal so, daß eMail/Chat und Realtreffs zwei verschiedene Stiefel sind. Man lernt sich auf der direkten Ebene gewissermaßen "neu" kennen. Wenn so ein Treffen dann ansprechend verlaufen ist und man nicht so die Möglichkeit hat, sich regelmäßig treffen zu können, hat das geschriebene Wort noch eine weitere Dimension hinzugewonnen.

Überhaupt sollte man Treffen so sehen wie sie nur sein können: nämlich zu schauen, ob das Virtuelle auch der Realität standhalten könnte.