Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

  • #1

Sollte man eine Ehe nur wegen der Kinder nicht aufgeben?

Wenn jemand nicht mehr richtig glücklich ist in seiner Ehe, aber trotzdem bleibt um die Kinder zu schützen, ist das dann die richtige Entscheidung?
 
G

Gast

  • #2
Nein, das ist es nicht. Die Kinder haben ein Gespür dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Außerdem nehmen sie die Unzufriedenheit wahr, die die Partner ausstrahlen.
 
  • #3
falsches ende der wurst. mit dem partner reden ein gemeinsames level finden, sich wieder wohl fühlen. und diese frage löst sich in wohlgefallen auf.

meschen ändern sich im laufe ihres lebens und es ist ganz klar, dass du nach ein paar jahren nicht mehr den menschen neben die hast, den du geheiratet hast bzw. ist er noch der selbe aber du ein anderer. Genau darum geht es ja bei der ehe, dass man aneinander wächst und nicht das man sich trennt weil beide seiten sich weigern sich an den anderen anzupassen. Ich frag mich für was ihr geheiratet habt. Früher hat man geheiratet um den kindern ein zuhause zu geben und um eine familie zu sein, dass kann euer grund ja nicht gewesen sein, sonst würde diese frage nicht aufkommen.
in der hinsicht bin ich konservativ, weil heutzutage muss man nicht mehr heiraten, die gesellschaft akzeptiert wilde ehen und sogar ledige mütter.
 
  • #4
Nun, erstens ist der Maßstab "nicht mehr richtig glücklich" der völlig falsche. So traurig es auch ist, so sind doch sehr viele Ehepaare "nicht mehr richtig glücklich". Viele von denen lieben sich aber noch, oder reiben sich nur an einigen Macken auf, oder haben finanzielle, gesundheitliche oder berufliche Gründe. Keine Familie mit Kindern sollte sich trennen, nur weil man "nicht mehr richtig glücklich ist".

Bei Kindern unter 16 würde ich durchaus überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, nur der Kinder wegen einen Kompromiß zu finden, der sich noch einige Jahre leben läßt. Man sollte aktiv die Probleme besprechen, auch inwieweit man ohne Trennung mehr man selbst sein kann, wenn es denn wirklich sein muß. Kinder benötigen meines Erachtens ein stabiles Elternhaus und leiden sehr unter Trennungen.

Auf der anderen Seite gibt es eben auch Fälle, in denen gar keine Liebe mehr herrscht, vielleicht sogar regelrechte Abneigung, z.B. nach Ehebruch oder häuslicher Gewalt. In solchen Fällen bringt das künstliche Aufrechterhalten der Ehe dann auch nichts mehr. Auch Kinder leiden unter permanenter schlechter Stimmung. Man muß dann abwägen, welche Situation für die Partner und für die Kinder letztlich am vorteilhaftesten ist. Pauschal kann man so etwas aber nicht sagen.
 
G

Gast

  • #5
Tja Thomas... früher war's eben ganz anders. Meine Mutter hätte meinem Vater nie verlassen können, wie denn auch? Sie hat nie gearbeitet. Und mein Vater war ein einfacher Arbeiter.
Ehrlich gesagt, ich wäre auch nie bei meinem Mann geblieben, wenns zwischen uns aus vielen Gründen nicht mehr gepaßt hätte. Wenn man(n)/frau keine Achtung mehr vor dem anderen hat, die Fetzen zu Hause fliegen, keine Liebe mehr verspürt.... meinst Du echt, daß man dann den Kindern jahrelang was vorspielen kann? Gott sei Dank habe ich so eine Situation nicht erlebt, ab wenn - dann wäre ich samt den Kindern weggewesen. Den Kindern zuliebe... und auch mir!
Die Zeiten haben sich Gott sei Dank geändert!
 
G

Gast

  • #6
das kann ich nur verneinen. Da besteht für mich überhaupt kein diskussionsgrund. Wenn man merkt, dass es einem selber schlechter geht, damit es anderen besser geht stimmt etwas nicht. Das gilt für alle Formen von Beziehungen meiner Meinung nach.
Ich glaube auch nicht dass den Kindern damit geholfen ist.
 
G

Gast

  • #7
Ich denke, eine Ehe ist es Wert auch mal Opfer zu bringen. Wenn man glaubt, daß es wieder werden kann, darf man (grade wg. der Kinder) kein Mittel unversucht lassen. Kommt man aber zu dem Schluss, daß es wirklich nicht mehr geht, muß man sich gütlich Trennen. Wenn das in Ruhe und vernünftig über die Bühne geht ist das für die Kinder sicher am einfachsten. Man hat aber nunmal gemeinsame Kinder und muß sich danach irgendwie zusammenraufen und versuchen eine freundschaftliche Basis zu finden.
 
  • #8
#4 man muss das von fall zu fall entscheiden. ich würde keinen menschen zumuten sich zu quälen aber zwischen ein bisschen verbiegen und quälen ist ein unterschied.
sich es zu leicht zu machen und die scheidung als bequemes ausstiegsszenario zu sehen finde ich auch falsch.

ich bin ohne vater aufgewachsen, das war schon mal rein finanziell kein zuckerschlecken aber ich bin groß geworden und kann sagen, mir hat es an nichts gemangelt was von bedeutung wäre. ...ausser dem vater. Nicht weil mir einer abgehen würde, ganz im gegenteil ich konnte mir das zu keinem zeitpunkt vorstellen und ich habe auch nie einen mann mit vater udg. angesprochen.
Aber trotzdem gibt es vielle mannspezifische verhaltensmuster und einstellungen die mir einfach fehlen und die ich jetzt als erwachsener mir mühsam aneignen muss. Viele haben schon gesagt du reagierst manchmal wie eine frau ..na no na.. wenn man nichts anderes kennt.
 
G

Gast

  • #9
richtig gluecklich ein leben lang, wie soll das gehen? ist es nicht schon das grøsste glueck seine kinder aufwachsen zu sehen und dabei zu sein wenn es schwierig fuer die knøpfe wird? wenn man ihnen helfen kann das es gute kerle werden?
kinder brauchen vater und mutter, wenn es nicht zur plage fuer eure wird, haltet zusammen.
 
G

Gast

  • #10
Hallo, die Frage hätte von mir stammen können. Zu welcher Entscheidung bist Du gekommen?
 
G

Gast

  • #11
ich denke, wenn es nicht mehr geht, sollte mann sogar wegen der Kinder gut überlegen ob es wirklich nicht Intelegent ist, die Ehe zu beenden.
 
G

Gast

  • #12
Ich habe durch EP viele Frauen kennengelernt deren Eltern sich trennten. Leider war an diesen der Schaden deutlich festzustellen. Die Scheidungsraten sind statistisch auffällig: 25% wenn die Eltern zusammenblieben, 42% bei Scheidung der Eltern und ca. 70% bei Patchworkfamilien.

Es gibt an sich nur wenige legitime Gründe sich mit Kindern zu trennen: Drogen, Kriminalität, Gewalt. Ansonsten ist zusammenbleiben für die Kinder immer besser.

Für mein Glück bin ich selbst verantwortlich und nicht der Partner.
 
G

Gast

  • #13
Nein, eine tote Beziehung bedeutet seine Lebenszeit mit Schall und rauch zu füllen. Das Kind wird schon erwachsen, das haben wir alle geschafft und einige davon sind sogar die besseren Partner, oder wenn es wichtig ist, erfolgreich.

Der Partner ist immer das Wichtigste, wenn dort nichts mehr ist, dann ist die Zeit gekommen, entweder neu anzufangen mit dem partner, wenn er dazu in der lage ist, was meistens nicht gut geht, oder eben seine Zeit nicht zu verlieren, denn die bekommt man nicht oben drauf.

Das Kind geht eh aus dem haus in SEIN EIGENES LEBEN. Aber du hast Jahre verbracht Leere. Das Kind hätte es auch anders prima geschafft, vielleicht ist ein anderer Mann oder Frau sogar am Ende eine Offenbarung.

Ich könnte das nicht, ich würde mein Kind nehmen, und gehen. Oder es bei meinem Partner lassen, je nach dem was für ein mensch er ist und was das Kind mehr will, das weis man ja dann.
 
G

Gast

  • #14
@11: Und ich habe wiederum zumindest während meiner Schulzeit schlimme Geschichten von Mitschülern gehört, deren Mütter sich wegen Abhängigkeit nicht vom untreuen Vater trennten. Die Kinder haben die Verhältnisse natürlich trotzdem mitbekommen. So ein schlechtes Bild von einer Ehe würde ich meinen Kindern niemals antun wollen.
 
G

Gast

  • #15
Kommt darauf an, wer nicht mehr richtig glücklich ist, bzw. wer es wem sagt.
Wenn du als FS hier im Forum posten solltest, dass Du in Deiner Ehe nicht mehr glücklich bist, würde ich dazu raten, eine Bestandsaufnahme der Ehe zu machen, evtl. mit Paartherapeut oder Mediator um zu sehen, was noch da ist.
Mit Kindern sollte man sich mehr Mühe geben, denn man bleibt auch getrennt immer verbunden.
Wenn du aber nur ein Auge auf einen Partner/eine Partnerin in einer angeblich unglücklichen Ehe geworfen hast, dann kann ich nur sagen: Vergiss es!

Nur wegen der Kinder zusammenbleiben muss nicht sein. Man hat nur ein Leben.
Aber man sollte sich nicht vorgeworfen haben, nicht gekämpft zu haben. Nicht versucht zu haben, das zurückzuholen, was einmal da war. Einfach zu gehen oder sich was Neues zu suchen halte ich für den falschen Weg!

w,39
 
G

Gast

  • #16
@11: Und ich habe wiederum zumindest während meiner Schulzeit schlimme Geschichten von Mitschülern gehört, deren Mütter sich wegen Abhängigkeit nicht vom untreuen Vater trennten. Die Kinder haben die Verhältnisse natürlich trotzdem mitbekommen. So ein schlechtes Bild von einer Ehe würde ich meinen Kindern niemals antun wollen.
Kinder sind sensibler als wir glauben. Und ein untreuer Vater ist mit Sicherheit eine Belastung auch für das Kind. Die Trennung der Eltern ist aber ungleich verheerender und nicht zu vergleichen.
 
G

Gast

  • #17
Kinder sind sensibler als wir glauben. Und ein untreuer Vater ist mit Sicherheit eine Belastung auch für das Kind. Die Trennung der Eltern ist aber ungleich verheerender und nicht zu vergleichen.
Eben, Kinder sind sensibel. Sie wünschen sich glückliche Eltern, sonst sind sie auch unglücklich - oder eben nicht sensibel. Wenn die Eltern nicht mehr harmonieren, sind Kinder mit getrennt lebenden Eltern viel besser dran als in einem Elternhaus, in dem immer unterdrückt schlechte Luft ist. Dass Vorurteil, dass "Scheidungskinder" sich schlechter entwickeln ist doch längst widerlegt. Sie sind beruflich erfolgreicher und schätzen ihr eigenes Leben zu einem größeren Prozentsatz als glücklich ein als die Kinder aus einem nur vordergründig intakten Elternhaus. Dass sie auch schneller bereit sind, eine eigene kaputte Ehe zu beenden, spricht nur für Realitätssinn und Lebenstüchtigkeit.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.