• #1

Sollte man den Kontakt zur Familie abbrechen?

Was haltet Ihr von Menschen die den Kontakt zur Familie abbrechen oder zu Freunden ?
Ich habe einen Mann kennengelernt der mir in letzter Zeit näher gekommen ist und es ist in den letzten zwei Monaten zu einer "Beziehung" geworden.
Ich wollte sehr gern seine Eltern kennenlernen und seine Freunde. Er erzählte mir aber schon vorneweg, dass er ein kompliziertes Verhältnis zu seinen Eltern hat. Jetzt durch meine Frage erzählte er mir, dass er keinen Kontakt zu seinen Eltern mehr hat. Diesen hat er beendet mit Ghosting. Er hat einen Brief geschrieben, dass seine Eltern Empathielos seien und sich nie um seine Nöte gekümmert haben und damit waren seine Eltern und seine GANZE FAMILIE mit Geschwistern, Tanten, Onkeln, Großeltern für ihn gestorben. Nun erfuhr ich in dem Gespräch, dass seine Freunde relativ neu in seinem Leben sind. Eigentlich alle "Engsten" sind so um die zwei Jahre in seinem Kreis und seinen besten Kumpel hat er auch mit einem Brief und Ghosting abgespeist. Natürlich war ich neugierig und hab dahinter gehakt und er erzählte, die Person sein halt nicht vollständig für Ihn da und sei verschwunden, seitdem er in einer Beziehung gekommen sei.
Ich war erschüttert über seine Wegwerf-Mentalität und bin am überlegen, ob ich die anbahnende Beziehung beende, da ich jetzt schon weiß, wie er sich von mir trennen würde. Was denkt ihr darüber? Kämen solche Menschen für euch infrage. Ich kann mir überhaupt nicht Vorstellen, dass die Eltern oder der Kumpel das Verdient hätten. Ich habe bei solchen Menschen, die so mit anderen umgehen, total Angst, an Borderliner gekommen zu sein. Mein Albtraum schlechthin.
Dazu muss ich sagen, dass eine Bekannte von mir den früheren besten Kumpel kennt und dieser ist nach Ihrer Beschreibung ein ungemein lieber Mann der fürsorglich zu seinen Freunden, Frau und Familie ist.
Auch weiß ich, wie hässlich er über seine Exfrauen redet und sich mit Drama von Ihnen getrennt hat.
Trotzdem mich behandelt er unglaublich zuvorkommend, sehr kuschelig, sehr wortgewandt und lustig und seine neuen Freunde scheinen auch alle begeistert von ihm zu sein. Nichts weißt in den letzten Monat auf extreme hin.
 
  • #3
Bitte versuche doch mal klar zu denken: macht man das, alle, wirklich alle aus dem Leben zu schmeissen? Findest du das normal? Familie, Freunde, einfach alle? Normalerweise hat man mit Leuten, die einem nicht so liegen, losen Kontakt, aber so im grossen Stil ghosten?

Hör bitte auf, nach einer passenden Störung zu suchen. Völlig egal, wie man das nennt...es ist irgendwie krank. Ich würde mich davor schützen, an deiner Stelle.
 
  • #4
Meiner Meinung nach soll man den Kontakt zu Menschen, die einem nicht guttun, abbrechen, egal, ob es ein Freund, der Partner oder ein Verwandter ist. Wieso muss man zu Menschen halten, die toxisch sind?

Ich habe letztes Jahr den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen, weil sie mich von Kindheit an emotional vernachlässigt und immer wieder verletzt haben. Gespräche haben nichts gebracht, und nach einer erneuten tiefen Kränkung habe ich realisiert, dass sich zwischen uns nie etwas ändern wird. Deshalb habe ich die Konsequenzen gezogen. Und es geht mir sehr gut damit.

Allerdings macht es mich skeptisch, wenn jemand mit vielen Menschen Probleme hat. Meiner Erfahrung nach liegt es dann meist an der Person selber. Erinnert mich an meinen Bruder, der ADHS hat. Wenn man ihn kennenlernt, ist man begeistert von seinem Charme. Bis man ihm dann irgendwann mal widerspricht oder ihm etwas ausschlägt. Dann rastet er aus. Deshalb hat auch er keine langjährigen Freunde.

Ich würde die Beziehung jetzt nicht einfach abbrechen, wenn es gut läuft zwischen euch. Weder du noch die Foristen hier kennen die wahren Gründe für das Verhalten deines Freundes. Sei einfach aufmerksam und beobachte weiter, wie er mit dir und anderen umgeht. Und mach dir bewusst, welches Verhalten du akzeptieren kannst und was nicht. Dann kannst du immer noch die Notbremse ziehen, falls sich dein Freund als Borderliner, Narzisst oder was auch immer entpuppen sollte.
 
  • #5
Ich habe immer sehr darauf geachtet, wie mein Partner über seine früheren Beziehungen geredet hat - und war mir dabei bewusst, dass er möglicherweise irgendwann ähnlich über mich urteilen würde.

Auch wenn ich mitbekam, dass »er« so gut wie keine Freunde hatte wurde ich vorsichtig. Dass jemand mit der eigenen Ursprungsfamilie bricht, kann ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen, denn die kann man nicht selbst wählen, man wird hineingeboren. Allerdings akzeptierte ich auch hier nie hasserfüllte Gefühle.

Natürlich kannst du meine Erfahrungen und Entscheidungen nicht auf deine Vorstellungen und Wünsche übertragen. Hier musst du selbst merken, ob du die sich anbahnende Beziehung weiter ausbauen möchtest. Zuvorkommend, kuschelig und wortgewandt ist in der Anfangsphase ein leichtes Spiel - das kann sich aber schnell ändern. Die beschriebenen Verhaltensmuster aus seiner Vergangenheit würde ich nicht ignorieren.
 
  • #6
Mich würden diese Dinge extrem misstrauisch machen. Ich achte in Beziehungen sehr auf psychische Gesundheit. Das ist mir neben optischer Attraktivität das allerwichtigste. Weit vor Geld, Beruf, Status, Vermögen. Das, was du schreibst, klingt sehr ungesund. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er für die ganzen Dramen die Verantwortung trägt. Natürlich weißt du nicht, wie es sich entwickelt. Aber ich wäre an deiner Stelle sehr vorsichtig.
 
  • #7
Liebe FS,

ich habe bei diesem Mann ein schlechtes Gefühl und rate dir vorsichtig zu sein. Gerade zu Beginn können solche Männer/Menschen recht charmant und lieb sein, bis dann irgendwann mal auch du dran bist.

Hat er denn schlecht über seine Exfreundinnen geredet? So ganz kam das nicht aus deinem Text raus.

Generell bin ich dafür, dass man auch mal Freundschaften beendet, wenn sie einem nicht gut tun. Das habe ich in letzter Zeit auch gemacht und ja ich bin auch so eine, die da recht konsequent ist. Nur mach ich das nicht a la ghosting, sondern rede mit dieser Person. Bei der Familie würde ich das nie machen, weil sie mir unheimlich viel bedeutet und ich weiss, dass ich da Rückhalt habe. Persönlich finde ich es immer schlimm, wenn Kinder den Kontakt zu den Eltern abbrechen. Andererseits kann ich es auch verstehen, wenn Eltern Persönlichkeitsstörungen haben und einem nur Energie entziehen sich da abzugrenzen.

Bei Freundschaften kommt es eben darauf an wie viel mir diese Person beduetet und ob sie meine Werte verletzt. Es gibt Menschen, die haben zig Freunde und lassen sich da vielleicht mehr gefallen, sind nicht so anspruchsvoll und brechen Kontakte daher nicht schnell ab. Bei mir ist es anders, daher weiss ich auch warum dein Freund das macht. Es könnte sein, dass er sehr empathisch ist und sensibel. Dadurch ist er schnell verletzt und beendet aus Selbstschutz den Kontakt.

Mit wird von meiner Schwester des Öfteren auch vorgeworfen, dass ich sehr radikal bin und dadurch immer neu anfangen muss (Freundschaften aufbauen). Allerdings dauert meine längste Freundschaft seither 8 Jahre und das freut mich selbst. Ich bin übrigens keine Borderlinerin, aber habe da leichte Tendenzen was bestimmte Charakterzüge angeht (impulsiv, emotional, kreativ, neugierig). Vielleicht findest du ihn in dieser Beschreibung. Letzendlich handelt er aus seinem verletzten inneren Kind heraus, also nicht aus dem Erwachsenen-Ich. Da könnte er daran arbeiten, sofern er das auch einsieht.

Wichtig wäre für mich die Frage. Kann er reflektieren? Sieht er auch seinen Anteil und kann daraus lernen? Ist er empathisch oder spielt er dir nur etwas vor?
 
  • #8
Warum muss man kategorisch allen Kontakt zu Familienmitgliedern abbrechen? Es gab auch schon Zeiten in meinem Leben, da habe ich keinen Kontakt zu manchen Familienmitgliedern gehabt. Das sind dann auch mal 2-3 Jahre. Mir tat es gut und in dem Moment war es richtig. Aber das Leben ist im ständigen Fluß. Dinge verändern sich. Deswegen würde ich niemals nie sagen. Aber ja, ich denke, bei seiner Vergangenheit in Sachen Beziehungen, auch freundschaftlichen, da würde ich rot sehen. So wird er das wieder machen eines Tages. Vielleicht mit dir. Ich würde gehen, bevor es mir passiert.
 
  • #10
Ich glaube das kann man nicht pauschal beantworten. Wenn sich ein Mensch von Grund auf ändert, dann kann es schon mal sein, dass auch das komplette Umfeld weg bricht. Trennungen sind oft einschneidende Schicksalsschläge, die viel bewegen können. Wenn ein Mensch instabil wird, nicht mehr zu den alten Konditionen (im Bezug auf Muster und Strukturen) funktioniert verändert es das Gefüge. Das würde ich also nicht unbedingt negativ werten. Wenn dieser Mensch aber die Schuld ausschließlich und unreflektiert nur in seinem Umfeld oder bei seinem Ex Partner sucht, dann würde ich hellhörig werden. In meiner Wahrnehmung gehört zu einer gesunden und sauberen Aufarbeitung immer auch eine gesunde Portion Reflektionsfähigkeit. Höre auf deinen Bauch und schau genau hin, wie er mit Konflikten umgeht.
 
  • #11
Hi,

schwierig. Es gibt sehr gute Gründe mit Familienmitgliedern zu brechen, Menschen die in halbwegs gesunder Umgebung aufwuchsen können sich nicht ansatzweise vorstellen, was es bedeutet, emotional oder sexuell missbrauchende oder gewalttätig sadistische Eltern zu haben (mein Vater zum Beispiel vergewaltigte Babys). Daher weiss ich dass Menschen wenn sie ueberleben wollen ggf den Kontakt abbrechen. Auch zu Mittätern also anderen Familienmitgliedern die bei Gewalt o.a. wegsehen, bagatellisieren etc.

Oft sucht mann,Frau sich unbewusst auch wieder aehnliche Partner, innen wie der gegengeschlechtliche Elternteil. Dann kommt es auch in dem Bereich wieder zur Katastrophe. (Beispielsweise die Kinder von Alkoholikern suchen sich sehr oft wieder alkoholische Partner.. es ist halt für sie "vertraut").

Das alles schreibe ich um Dir klarzumachen, dass ein Mensch sehr berechtigt in die Situation Deines Freundes kommen kann.
Er muss es halt aufarbeiten (Therapie?)

Seine Freunde kann man sich zum Glück aussuchen. Ich weiss nicht wo ich heute waere wenn ich nicht Freundinnen als Rückhalt gehabt hätte. Ich schliesse auch schnell Freundschaft, bin umgänglich und offen. Das ist mein Familienersatz.

Meine letzte Beziehungsanbahnung hatte keine Freunde. Das hat mich sehr gewundert. Und auch beunruhigt, weil ich so das Gefühl hatte als Partnerin zuständig für alle Befindlichkeiten zu sein, während ich selbst das " verteile" zwischen Freunden und.. wenn einer da ist... dem Partner.

Rede mit Deinem Freund über Deine Ängste. Wichtig ist ob er wertschaetzend und respektvoll drauf eingeht und es ernst nimmt, oder ob er abblockt. Das sagt dann schon viel aus.

Ghosten ist eins der widerlichsten Dinge, finde ich. Wenn ich jedoch nach zahlreichen Konfliktloesungsversuchen mit Ansage! den Kontakt abbreche weil er meine psychische oder körperliche Gesundheit beeinträchtigt, ist das kein ghosten, sondern gesunde Abgrenzung und Selbstliebe.
 
  • #12
Meiner Meinung nach soll man den Kontakt zu Menschen, die einem nicht guttun, abbrechen, egal, ob es ein Freund, der Partner oder ein Verwandter ist. Wieso muss man zu Menschen halten, die toxisch sind?
Das ist genau meine Einstellung meine Erkenntnis, es gibt überall Energie Vampire und/oder Narzissten, dagegen muss man sich schützen, wer sich kostbare Energie und Zeit nehmen lässt, ist quasi selbst schuld, demonstriert, dass er auch für solche Leute genügend Energie und genügend Zeit hat. Mir sind Energie und Zeit dafür zu kostbar und deshalb zu schade. Mit Energie und Zeit muss man aushalten.
 
  • #13
Meine Freunde sind auch relativ neu. Das hat mehrere Gründe: Wir werden im jungen Alter in soziale Kreise gesteckt, mit denen wir absolut nichts zu tun haben und dort können sich nur die wenigsten weiterentwickeln, die z.B. sehr kreativ oder individuell, ehrgeizig sind oder mehr Positives aus ihrem Leben machen wollen. Die deutsche Gesellschaft fördert so etwas nicht. Man verkümmert emotional, wenn man nur bei seinen alten Saufkumpels und Ausgehfreunden bleibt.

Für mich ist es positiv zu werten, wenn jemand keine, wenige oder neue Freunde hat. Diese Person ist stark an Weiterentwicklung interessiert und bleibt nicht ewig stehen. Außerdem hat sie kein Problem mit emotionaler Unabhängigkeit. Die Person weiß, was gut und was schlecht für sie ist, hat höhere Ziele und passt auf ihr Gefühl gut auf, ohne sich betrügen oder veräppeln zu lassen.
Wie der Mann sonst noch so drauf ist, kann man so schlecht beurteilen.

Nicht jeder hatte das Glück, super Eltern zu haben. Viele Kinder wurden auch maßlos emotional missbraucht. Ist das Fremdland für dich?
Warum fragst du, ob man den Kontakt zu den Eltern abbrechen soll? Kannst du nicht differenzieren, dass es Menschen gibt, die schreckliches im Elternhaus erlebt haben?

Ich war erschüttert über seine Wegwerf-Mentalität
Gott, denkst du schlimm! Tu dir einen Gefallen: Halt den Mund vor dem Mann, das wird dich teuer zu stehen kommen, wenn du ihm sowas an den Kopf wirfst!
Das wird daher kommen, dass dieser Mann viel Enttäuschung mit Menschen erlebt hat und selber häufig weggeworfen wurde.

Zugegegen, es sind starke Persönlichkeiten, die keinen alten Freund mehr brauchen. Aber Freunde betrügen einen oft. Auch du wirst Freunde haben, die hinter deinem Rücken maßlos lästern, weil sie keine Wertschätzung vor dir haben. Aber es ist dein Bier, ob du das duldest oder das ertragen kannst. Bevor man nur noch schlecht behandelt wird, sollte man besser den Schlussstrich ziehen. In diesem Falle unterstütze ich etwas mehr Egoismus, bevor man zu Grunde geht an dieser Welt.

Neben solchen Leuten wie diesem Mann wirst du dir wenige Fehltritte erlauben können und hart um Respekt kämpfen müssen, denn die Realitiät ist doch, dass Respekt und Menschlichkeit keine Selbstverständlichkeit mehr in unserem Zeitalter ist.

Ich kann mir überhaupt nicht Vorstellen, dass die Eltern oder der Kumpel das Verdient hätten.
Dann halte dich von der Person fern! Du hast offenbar noch nichts wirklich Schlimmes im Leben erlebt und wie gesagt, es gibt Menschen, die haben Schlimmeres als du durchmachen müssen und können sich so viel Unverständnis seitens des Partners nicht mehr erlauben.

Meine Prognose: Das hat keine Zukunft. Du bist dem Mann jetzt schon eine Last mit deiner Fragerei und Grübelei, zudem die unterschiedliche Weltansicht.
 
  • #14
Schwierig. Kann der Cut mit seiner Familie und seinen exbesten Kumpel zusammenhängen? Für ihn spricht, dass er seine neuen Freunde schon zwei Jahre hält. Gegen ihn spricht, wie er seine Beziehungen beendet hat.

Allerdings würde ich einen anderen Weg als eine Trennung meinerseits gehen um diese Sorgen zu klären. Ich würde ihm von meinen Sorgen erzählen und fragen was er davon hält.

Wenn er tatsächlich die Zeitbombe ist, die du vermutest wird er dann die dramatische Trennung einleiten mit der du ja rechnest.

Reagiert er stattdessen souverän konstruktiv würde ich an deiner Stelle noch weiter gehen. Ich interpretiere deine alten Tasks so, dass du dir gewünscht hast mit deinem Ex zusammen zu ziehen und eine Familie zu gründen. Frag deinen neuen wie er zum Thema Familiengründung steht und in welchen Zeitrahmen er sich das vorstellen kann. Wenn er sich dann windet, würde ich mich deswegen und nicht wegen möglicher schlechter Charskterzüge oder Störungen trennen.
 
  • #15
Allerdings macht es mich skeptisch, wenn jemand mit vielen Menschen Probleme hat. Meiner Erfahrung nach liegt es dann meist an der Person selber.
Sehe ich anders. Solche Menschen haben sehr häufig sehr viel Energie und individuelle Qualitäten und ziehen damit auffällig häufig sehr viele schlechte Leuten, Missbraucher oder Unglück an, die sehr viele Vorteile von ihnen suchen. Meist müssen solche Leute im Verlauf ihres Lebens eine harte Lektion lernen: sehr viel selbständiger werden als normale Leute und alleine klar kommen, sonst werden sie mit ihrem guten Potenzial ständig ausgenutzt. Da ist dann eben auch keine Mutter mehr, die einen untestützt, weil diese auffällig häufig als startender Missbrauchsttäter fungiert.

Ich sage mal so, wer sich individuell im Leben entwickeln will, um zu was besserem, Größerem aufzusteigen, der wird keinerlei Hilfe von Eltern oder Freunden bekommen. Der muss da selber durch, um zu was zu kommen. Das weiß jeder, der bisschen mehr aus seinem Leben gemacht hat.
Dass sich auf diesem Weg die Gesinnung eines Menschen ändert und man anders mit seinen Mitmenschen umgeht, dürfte klar sein.

Ich glaube eher, du störst deinen neuen Bekannten, wenn du ihm jetzt auch noch ständig vorhälst, was er so falsch machst, wenn er nichts falsch macht. Er tut das, was ihm in seiner Not gut tut. Ghosting würde ich das nicht benennen und selbst wenn, dann ist es ein Phantom unserer Zeit, das nunmal dazu gehört bei manchen Menschen, die einem auf den Wecker gehen. Ich habe das bei nervigen Personen auch schon oft genug getan, um meine Seele zu schützen. Und Kumpels sind regulär wertlos, wenn sie einem in wichtigen Situationen im Stich lassen.

Vielleicht musst du noch lernen, dass nicht jeder Mensch und Kumpel auch wirklich dein Freund ist? Sowas beweist sich erst in harten Zeiten.

Wenn du das als potenzielle Partnerin anders siehst, dann ist man einfach kein Team. Was der Mann braucht, ist eine Frau, die sein Ich versteht. Viel zu viele Leute wollen da kämpfen und diskutieren. Nicht gut. Er ändert sich auch nicht. Nimm den Menschen so wie er ist oder suche dir was besseres. Immer diese Weltverbesserer sind einfach schlimm und abtörnend.
 
  • #16
Die Antwort hast du dir doch eigentlich selbst schon gegeben: So wie er seine Familie und Freunde "geghostet" hat und so schlecht wie er über seine Ex-Freundinen redet, wird er auch dich behandeln/über dich reden.
Eine wirklich hässliche Charaktereigenschaft von ihm, die mich dazu leiten würde, die Beziehung mit ihm nicht fortzusetzen.

W33
 
  • #17
@Silbermond81 , ich gebe dir recht, dass man nicht auf Krampf eine Freundschaft oder Bekanntschaft aufrecht erhalten sollte.
Trotzdem erklärt es sich mir nicht, wie man den ganzen Kontakt zur Familie abbrechen kann. Dort soll, so wie bei Dir, emotionale Gewalt geherrscht haben. Komischerweise, scheinen alle anderen aus der Familie kein Problem miteinander zuhaben und auch seine zwei Geschwister gegostet er ja, weil die beiden nicht seiner Meinung sind.
Ich habe die Vermutung, dass schnell Eltern zur Verantwortung gezogen werden für eigene Unstimmigkeiten.
Ich bin irritiert. Nicht will ich das grundsätzlich anzweifeln und jeder hat eine eigene Leidensfähigkeit, aber dennoch Familie komplett abgehakt, seinen besten Kumpel ghostet er auch. Mir klingt das so, als sucht er das Problem bei anderen und kann die Menschen nicht mit Fehlern annehmen. Vermutlich gehen seine Beziehung deswegen nie länger als zwei Jahre. Ich selbst bin mir dafür zu Schade und suche einen Menschen der besser mit Konflikten umgehen kann oder sich auch (mehr) hinterfragt.
Von seinen Ex-Freundinnen hat er nur einmal kurz mit Alkohol ziemlich weit rausgeholt und sogar da gemerkt, dass ich schockiert war.
 
  • #18
Wenn dein Freund das sogenannte „Schwarze Schaf“ der Familie war/ist, aus welchen Gründen auch immer, gab es für ihn bestimmt keine andere Lösung als den Kontaktabbruch. Wenn ich deine Frage so lese, kommt es mir zumindest so vor, als hätte er eine solche Erfahrungen gemacht. Mit Borderline hat sein Verhalten allerdings nichts zu tun!

Das schwarze Schaf wird nämlich bereits als kleines Kind von seinen Eltern und ggf. älteren Geschwistern seelisch und emotional missbraucht, die Gründe dafür sind sehr verschieden (besondere Begabung und entsprechend Neid, oder eine Behinderung, kein Wunschkind, Kind nicht so wie die Eltern es gerne hätten, Kind nicht immer brav und pflegeleicht etc.) - was aber alle schwarzen Schafe eint, ist das Schicksal, der Sündenbock einer krankhaft narzisstischen Familie zu sein (ja, so etwas gibt es NUR in krankhaft narzisstischen Familien). Was auch immer man an Zielen erreicht, es ist nichts oder nur wenig wert und sowieso nie genug, während die Geschwister für jeden gelassenen Furz in den Himmel gelobt werden. Wie klein und nichtig der Fehler auch ist, den man begangen hat, die ganze Welt geht daran zu Grunde und es gibt einen Schuldigen! Während der gleiche Fehler, von den Geschwistern begangen, höchstens ein Schmunzeln auslöst. Das macht man erstmal mit, denn als Kind ist man abhängig. Und bekommt über Jahre hinweg suggeriert, man sei sehr viel weniger wert als alle anderen. Das brennt sich richtig schön ein. Irgendwann wird es einem zu bunt, manchen mit 19, manchen mit 43, manchen mit 68 und man stellt die Beteiligten zur Rede. Da Narzissten aber gar nicht oder nur beschränkt kritikfähig sind, versuchen sie einem einzureden, man sei selbst Schuld an dieser Misshandlung. Es ist grundsätzlich nie der Narzisst, der etwas falsch gemacht oder versäumt hat - auch wenn dieser bereits erwachsen war und der „Delinquent“ noch ein Kleinkind, die Schuld/Verantwortung trägt dann eben das Kleinkind! Der Narzisst ist nämlich perfekt. Wer nach all den entsprechend peinigenden Erfahrungen auch nur einen klitzekleinen Funken Selbstliebe übrig hat, macht sich aus dem Staub und akzeptiert, dass die Familie einem außer Nahrung, Kleidung und Obdach nicht viel geben konnte und baut sich ein eigenes Leben auf, mit Menschen, die einen wertschätzen, weil man ist wie man ist.
 
  • #19
Und was die Exfrau und den früheren Freundeskreis angeht...leider ist oben geschilderte Erfahrung so traumatisierend, dass es eine jahrelange Therapie braucht, um überhaupt ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln und wertschätzende Menschen in sein Leben zu lassen. Bis man damit anfängt, gehen oft Jahrzehnte ins Land, man lernt währenddessen viele Menschen kennen. Leider ist man aufgrund seiner Prägung nicht in der Lage, diesen Menschen zu vertrauen, und das führt zu weiteren Enttäuschungen. Oft sind es aber auch Menschen, die nicht wertschätzend sind und sich zurückziehen, sobald man z.B. eine Beziehung hat - obwohl man ihnen vertraut. Solche Dinge passieren so lange, bis die seelische Wunde aus der Kindheit geheilt ist. Und das geht meistens nicht, ohne zumindest vorübergehend den Kontakt zur toxischen Familie und auch zu allen anderen abzubrechen, denn zuerst muss man wieder zu sich selbst finden. Dieser Bruch passiert dann abrupt, sobald sich das schwarze Schaf seiner undankbaren Rolle im Familiensystem bewusst wird. Das schwarze Schaf kann nichts dafür, dass es in einer psychisch kranken Familie als Sündenbock herhalten musste, aber es muss einen Weg finden, mit den Folgen umzugehen und glücklich zu werden. Als Erwachsener ist man seines Glückes eigener Schmied!

Ich an deiner Stelle würde ein offenes Gespräch mit deinem Freund vorschlagen, vielleicht erzählt er Dir, warum er den Kontakt abgebrochen hat.

Viel Erfolg!

m28
 
  • #20
Na da hast du nen schönen Vorgeschmack auf die Art wie er mit Problemen umgeht. Es wird nicht gesprochen sondern Kontakt abgebrochen, scheinbar muss auch jeder bedingungslos für ihn da sein. Klingt eher recht narzisstisch.

Natürlich hat man das Recht destruktive Menschen aus seinem Leben zu verbannen, egal ob sie Familie sind. Ohne Hintergrundwissen ist es echt schwer, mehr dazu zu sagen.

Find das Ausmaß geht leider in eine Richtung, wo ich Bedenken hätte und mir vorstellen kann du nach der schönen Beziehungszeit noch dein blaues Wunder erlebst...
 
  • #21
Ich bin prinzipiell dafür, dass man auch mal eine Beziehung beenden kann, wenn es mir damit nicht gut geht. Aber so wie du schreibst, hat er wohl ständig Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Art und Weise, die du beschrieben hast, deutet daraufhin, dass er nicht nur mit einer Person bricht, sondern seine ganze Familie mit einbezieht.

Auch schreibst du von Exfrauen, also Mehrzahl. Wie viele waren es denn? Spricht nicht für eine in sich ruhende Person. Ich bin auch geschieden und habe in den letzten Jahren einiges aus dieser Beziehung verarbeiteten müssen. Es würde mir aber nie in den Sinn kommen, meinen Exmann schlecht zu reden. Klar kommt auch mal ein lustiger Spruch, aber mit mehr würde ich mich doch selbst herabsetzen. Wäre ein totales Ausschluss Kriterium, wenn mein Partner das machen würde.

Bei manchen Schreibern, wundert mich, die kurzsichtige Denkweise. In der Verliebtheitsphase hat man zwar eine rosarote Brille auf, aber der Kopf und das Hirn sollten doch noch funktionieren. Du kannst doch nicht so naiv sein, zu denken, er würde mit dir anders verfahren,wenn es mal nicht so läuft.
 
  • #22
Wir haben hier schon in Threads, Menschen geraten den Kontakt zb zur Familie abzubrechen.

Eine Freundin von mir tut es gerade und ich habe nach der Ehe einen neuen Freundeskreis aufgebaut und direkt nach der Trennung keine Blümchen um die Beschreibung meines Ex gemacht.

Allerdings kenne ich niemand der das so salopp kühl erklärt.
Eher öffnet man sich dem Partner und erklärt was zu dem schmerzlichen Schritt geführt hat.
Selten sind es aber alle Menschen auf einmal, die abgeschnitten werden.
Ein Geschwisterteil, ein ältester Freund, ein Elternteil der zumindest im Kontakt bleibt.
Oder ein Teil, der versucht den Bruch zu kitten.
 
  • #23
Rein grundsätzlich kann es Situationen im Leben geben, in denen man den Kontakt zur Familie abbricht. Ich hatte auch jahrelang keinen Kontakt zu meinem Vater, heute hat sich das wieder gefunden. Einen Abbruch zu allem, was man an Umfeld hat, und danach klingt es hier, finde ich erklärungsbedürftig. Auch schlechtes Reden über alle Exfrauen klingt nicht gerade positiv.
 
  • #24
Auch weiß ich, wie hässlich er über seine Exfrauen redet und sich mit Drama von Ihnen getrennt hat.
Ich nehme jetzt nur diesen Punkt - ich höre immer sehr genau zu, wie sich ein Mann zu seinen Exen äußert.
Obiges ist ein absolutes K.O. Kriterium.

Zum Rest des Textes
Menschen, die auch immer nur mit absolutem Kontaktabbruch und Blockierung agieren, beweisen mir, dass sie nicht konfliktfähig sind, also auch ein Verhalten, dass ich sehr kritisch anschauen würde.

Es gibt aber trotzdem Situationen, wo dies unvermeidlich ist, auch innerhalb der Familie - manche Beziehungen sind so destruktiv, dass sie nur so zu lösen sind. Gerade - leider - zwischen Eltern und Kindern. (Eigene Erfahrung)

Schau, und fühle, bei diesem Mann genau hin, Dein Bauchgefühl schlägt Alarm, ganz sicher nicht grundlos.

W,49
 
  • #25
Sehe ich anders. Solche Menschen haben sehr häufig sehr viel Energie und individuelle Qualitäten und ziehen damit auffällig häufig sehr viele schlechte Leuten, Missbraucher oder Unglück an, die sehr viele Vorteile von ihnen suchen. Meist müssen solche Leute im Verlauf ihres Lebens eine harte Lektion lernen: sehr viel selbständiger werden als normale Leute und alleine klar kommen, sonst werden sie mit ihrem guten Potenzial ständig ausgenutzt. Da ist dann eben auch keine Mutter mehr, die einen untestützt, weil diese auffällig häufig als startender Missbrauchsttäter fungiert.

Ich sage mal so, wer sich individuell im Leben entwickeln will, um zu was besserem, Größerem aufzusteigen, der wird keinerlei Hilfe von Eltern oder Freunden bekommen. Der muss da selber durch, um zu was zu kommen. Das weiß jeder, der bisschen mehr aus seinem Leben gemacht hat.
Dass sich auf diesem Weg die Gesinnung eines Menschen ändert und man anders mit seinen Mitmenschen umgeht, dürfte klar sein.

Ich glaube eher, du störst deinen neuen Bekannten, wenn du ihm jetzt auch noch ständig vorhälst, was er so falsch machst, wenn er nichts falsch macht. Er tut das, was ihm in seiner Not gut tut. Ghosting würde ich das nicht benennen und selbst wenn, dann ist es ein Phantom unserer Zeit, das nunmal dazu gehört bei manchen Menschen, die einem auf den Wecker gehen. Ich habe das bei nervigen Personen auch schon oft genug getan, um meine Seele zu schützen. Und Kumpels sind regulär wertlos, wenn sie einem in wichtigen Situationen im Stich lassen.

Vielleicht musst du noch lernen, dass nicht jeder Mensch und Kumpel auch wirklich dein Freund ist? Sowas beweist sich erst in harten Zeiten.

Wenn du das als potenzielle Partnerin anders siehst, dann ist man einfach kein Team. Was der Mann braucht, ist eine Frau, die sein Ich versteht. Viel zu viele Leute wollen da kämpfen und diskutieren. Nicht gut. Er ändert sich auch nicht. Nimm den Menschen so wie er ist oder suche dir was besseres. Immer diese Weltverbesserer sind einfach schlimm und abtörnend.
Super Post!
Ich denke auch je mehr Qualitäten man hat und je großzügiger man damit umgeht desto höher ist die Gefahr, als "Wirt" fuer Leute zu enden. Da muss gesunde Abgrenzung gelernt werden.
Ich differenziere inzwischen unglaublich genau, wer mir gut tut. Einbahnstrassen befahre ich nicht mehr. Aber wer dann in meinem Herzen einen Platz hat, hat ihn

Für Leute die an meinem beruflichen Status oder gutem Aussehen o.a. schmarotzen wollen ohne mich als Mensch wahrzunehmen und zu schätzen ist kein Platz.
 
  • #26
Ok, die Familie konnte auch er sich nicht aussuchen - ich würde nach den Gründen fragen.
Warum er allerdings keine Freundschaften pflegen kann? Jede Ex nur noch schlimm ist? Das liegt an ihm selber, denn das sind Menschen, die er in sein Leben geholt hat.
Sich per Brief zu verabschieden ist in meinen Augen allerdings kein Ghosting.
 
  • #27
Bei manchen Schreibern, wundert mich, die kurzsichtige Denkweise. In der Verliebtheitsphase hat man zwar eine rosarote Brille auf, aber der Kopf und das Hirn sollten doch noch funktionieren. Du kannst doch nicht so naiv sein, zu denken, er würde mit dir anders verfahren,wenn es mal nicht so läuft.
Ja. Dieses Risiko ist groß. Aber auf der anderen Seite aus Angst vor dem Tod Selbstmord zu begehen, daher sich aus Angst vor so einer Trennung präventiv zu trennen, ist der beste Weg in die Beziehungunfähigkeit.

Stattdessen würde ich ihm von allen meinen Sorgen und Ängsten aber auch Wünschen (Familie) erzählen und dann sehen was passiert. Ist er tatsächlich die befürchtete dramatische Persönlichkeit erfolgt dann schnell eine Trennung durch ihn.

Meine aktuelle Bekannte ist auch sehr speziell. Bei einer Meinungsverschiedenheit über ein Verhalten ihrerseits wollte sie sich der Diskussion durch Flucht entziehen. Sie blieb aber nach dem ich sie gefragt hatte ob Weglaufen ihr Lösungsweg ist. Weglaufen war danach niemals ein Thema.
 
  • #28
@Ejscheff Ich verstehe vom Sinn her, schon was du meinst, aber bin in dem Fall der FS anderer Meinung.
Ein Partner mit so einem Päckchen an Beziehuns-Problemen, in der Familie und bei Freunden, würde bei mir alle Alarmglocken klingeln lassen. Nur weil er sich jetzt bei der FS von anderer Seite zeigt, kann Sie sein Verhalten gerade gegenüber Exen nicht leugnen. Ich finde hier zeigt sich der Charakter eines Menschen am ehesten.

Zu deinen Beziehungen habe ich hier schon einiges gelesen und auch bei deiner jetzigen, hat man das Gefühl, du willst Dir eine Partnerschaft zurecht biegen. Meines Erachtens der völlig verkehrte Weg. Wo bleibt da die Liebe und Freude. Wenn ich in einer Beziehung bin, will ich nicht erziehen, sondern will Spaß am Leben und dem Liebsten haben. Ich lache zum Beispiel sehr gerne und spiele auch gerne mal die sexy Frau, für meinen Freund. Aber ich habe auch gelernt, keine Kompromisse mehr zu machen, was eventuelle Probleme betrifft. Entweder es passt und ich und mein Partner sind glücklich oder aber ich trenne mich. Für Spielchen, ist mir meine Lebenzeit zu kostbar. War aber auch nicht immer so und ich musste das auch erst lernen. Als Beziehungsunfähig würde ich mich aber nicht bezeichnen, sondern als unfähig eine zum Scheitern verurteilte Beziehung zu führen.
LG Maria
 
  • #29
Wenn dein Freund das sogenannte „Schwarze Schaf“ der Familie war/ist, aus welchen Gründen auch immer, gab es für ihn bestimmt keine andere Lösung als den Kontaktabbruch. Wenn ich deine Frage so lese, kommt es mir zumindest so vor, als hätte er eine solche Erfahrungen gemacht. Mit Borderline hat sein Verhalten allerdings nichts zu tun!
Super Beitrag! Ich bin so ein schwarzes Schaf. Musste zig Jahre Therapie machen, vorher den Kontakt abgebrochen, um zu seelisch zu überleben und bin inzwischen halbwegs wieder gesund. Ich werde aber bis zum letzten Tag mit dem mir angetanen Trauma durch meine Mutter leben müssen. Sie hat alle Geschwister gegen mich aufgehetzt, inzwischen hat sie es auch geschafft, meine Tochter gegen mich aufzuhetzen.

Das ist keine Schuldzuuschreibung, sondern durch jahrelange Therapie bestätigte Fakten.

Ich weiss, es gibt in Deutschland viele Frauen, auch Männer, die ähnliches erlebt haben. Alles noch Folgen der letzten beiden Weltkriege in Deutschland.

W
 
  • #30
Ich nehme jetzt nur diesen Punkt - ich höre immer sehr genau zu, wie sich ein Mann zu seinen Exen äußert.
Obiges ist ein absolutes K.O. Kriterium.

Zum Rest des Textes
Menschen, die auch immer nur mit absolutem Kontaktabbruch und Blockierung agieren, beweisen mir, dass sie nicht konfliktfähig sind, also auch ein Verhalten, dass ich sehr kritisch anschauen würde.

Es gibt aber trotzdem Situationen, wo dies unvermeidlich ist, auch innerhalb der Familie - manche Beziehungen sind so destruktiv, dass sie nur so zu lösen sind. Gerade - leider - zwischen Eltern und Kindern. (Eigene Erfahrung)

Schau, und fühle, bei diesem Mann genau hin, Dein Bauchgefühl schlägt Alarm, ganz sicher nicht grundlos.

W,49
Ich bins nochmal: den Punkt mit dem Gelaestere sehe ich auch kritischer als die Kontaltabbrueche ausser er wurde belogen und betrogen von den Exen.
Man kann nach Trennung gut seinen Anteil raus arbeiten..und wenns nur war,cdass man sich selbst zu lange was vorgemacht hat oder sich in was hat reinmanipulieren lassen gegen eigenen Willen aus Naivität oder Unwissen. Ohne diese Reflexion ist eine Wiederholung des Dramas oft vorprogrammiert..