• #1

Sollte ich die Ehefrau verlassen oder lieber nicht?

Hallo zusammen

Ich bin mit meinem Rat am Ende, deshalb habe ich mich hierfür entschieden. Bin dankbar über Tipps und Meinungen.

Ich, männlich 29 bin seit 5 Jahren mit meiner Frau 31 zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben nach der Hochzeit direkt ein Haus gekauft welches ich komplett neu ausbaute die letzten 2 Jahre. Vor ca. 6 Monaten ist dann zu unserem Glück unser Sohn auf die Welt gekommen. Leider ist er Nierenkrank was uns die letzten Monate einiges abverlangte 6 Wochen Spital etc.

Wir konnten immer miteinander sprechen obwohl dann eher ich mit ihr sprach und sie zuhöhrte. Wir sind immer realistisch mit der Ehe umgegangen, haben aber gesagt dass wir es miteinander versuchen. Wir hatten vor der Hochzeit einigemale richtigen Streit. Meist wegen kleinen, unwichtigen Dingen und Missverständnissen. Wir reden Oft an einander vorbei und verstehen uns falsch. Wenn ich ein Spass mache und es ungezwungen und lustig meine wird sie sehr sauer. Vieleicht nicht wie die Faust auf das Auge. Habe auch schon oft versucht dies anzusprechen, kam nicht gut an. Ebenfalls haben wir auch schon besprochen dass wir uns das Sorgerecht bei einer Scheidung teilen würden 50/50 da uns die Kinderzeit beiden sehr wichtig ist. Liebe meinen Sohn und werde ihm immer ein guter Vater sein.

Nun bin ich an der Situation angelangt in der ich nicht mehr glücklich bin in der Ehe. Zu Hause ist alles so wie sie es gerne hätte. Ich fühle mich wie Gast bei mir selber. Alles hängt, liegt, steht wo sie es will. Habe vor der Partnerschaft 6 Jahre alleine gelebt. Habe dann vor ein paar Wochen angefangen intensiv darüber nachzudenken eine eignene Wohnung zu suchen um zu tun und zu lassen, was ich und mein Sohn will.

Zu allem dazu kommt noch dass ich vor ca. 3 Wochen eine Frau 39 geschieden mit Kinder kennengelernt habe, in die ich mich ab der ersten Sekunde verknallt habe. Sie lässt die Dinge wie sie sind und ist unkompliziert und direkt. Na ja kling blöd, habe aber noch nie eine wie sie kennengelernt. Wir haben jetzt eine Affäre und ich möchte Sie gerne weiter kennenlernen. Wollte das meiner Frau nicht antun...

Ich möchte gerne ausziehen, überlasse ihr das Haus und suche mir eine Wohnung in der nähe. Dann nehme ich meinen Sohn 2 Tage unter der Woche zu mir. Aus finanzieller Sicht haben wir nur das Haus was für mich aber okay ist.

Was denkt ihr? Handle ich übereilt? Was würdet ihr tun? Dazu ist zu sagen, dass ich immer noch Gefühle habe für meine Frau und sie deshalb nicht zu arg verletzen will ich mir jedoch keine Zukunft mehr vorstellen kann/will. Habt ihr ähnliches erlebt?

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung...
 
  • #2
Was willst du jetzt?
Absolution? Du hast Dich doch schon entschieden!
Kenne das aus der Kinderklinik.
Männer verlassen alle ihre Frauen mit kranken Kindern. Für die Frau zählt nur noch zu funktionieren und das Kind und der Mann fühlt sich vernachlässigt und erträgt das sowieso alles nicht.
Hauptsache, Du hast Spaß! Hau rein!
Schon alleine, dass du in der Überschrift schreibst "die Ehefrau" zeigt, dass du keinen Funken mehr für sie empfindest. So gesehen hast du sie schon lange verlassen, denn du hast gar keinen Zugang mehr zu ihr.
Allerdings frage ich mich, wieso du dir mit 29 eine 39jährige mit 2 Kindern aussuchst. Für die bist du nur ein Frühstückshappen.
 
  • #3
Hmmmmmm ........
Eine Trennung war also schon Thema zwischen deiner Ehefrau und dir? Ist sie denn ebenso unglücklich? Wären deine Pläne finanziell zu stemmen?
Du hast schon einmal gehandelt, ohne genau hingeschaut zu haben. Ich denke, du solltest dir darüber klar werden, was DU damals falsch gemacht hast, bevor du wieder alles über den Haufen wirfst.
 
  • #4
Das ist alles sehr viel auf einmal und ziemlich durcheinander. Beim Lesen ist mir nur folgendes aufgefallen:
1. Widerspruch:
Du hast noch Gefühle für deine Frau und willst sie nicht verletzen, aber gleichzeitig hast du schon mal eine Affäre angefangen. Ich frage dich: Wie kann man eine Frau mehr verletzten?
2. Widerspruch:
Im Falle einer Trennung wollt ihr/du das 50/50 Modell bei der Kinderbetreuung. Da ist es mit 2 Tagen unter der Woche nicht getan, besonders nicht bei einem Baby, das auch noch krank ist. Vor allem, wenn deine Frau auch noch was für ihre Rente tun will, wird das nicht reichen. Da solltest du dir schon mal Gedanken über Tagesmutter bzw. Kinderkrippe machen (Kostenfaktor).

Zu Hause ist alles so wie sie es gerne hätte. Ich fühle mich wie Gast bei mir selber. Alles hängt, liegt, steht wo sie es will.
Frage: Warum hast du dich bei der Einrichtung des Hauses nicht bei einigen Dingen durchgesetzt bzw. mit deiner Frau Kompromisse geschlossen. War es dir vorher egal oder sogar recht, dass du nichts damit zu tun hattest, aber auf einmal stört es dich? Darüber kann man doch reden und es ließe sich auch jetzt nch ändern.

Wir reden Oft an einander vorbei und verstehen uns falsch. Wenn ich ein Spass mache und es ungezwungen und lustig meine wird sie sehr sauer.
Du kennst deine Frau doch. Es gibt nun mal Menschen mit unterschiedlichem Humor. Das müsstest du inzwischen doch wissen und dich darauf einstellen können. Es gibt auch Menschen, die verstehen überhaupt keine Form von Ironie oder Sarkasmus und nehmen alles wörtlich und fühlen sich sofort angegriffen. Mit solchen Menschen kann man nur direkt kommunizieren.

Du willst einfach dein sorgloses Single Leben zurück. Dir wird die Verantwortung für deinen kranken Sohn, deine Frau und das Haus zu viel. Deswegen willst du alles hinter dir lassen und deswegen wirkt deine Affäre auch so stark auf dich. Sie ist locker drauf und unkompliziert. Sie lebt so wie du gerne leben möchtest bzw. sie ist so wie du gerne sein möchtest. So funktioniert das Leben aber nicht. Mal davon abgesehn kennst du sie erst seit 3 Wochen. Du weißt noch gar nicht, welche Baustellen sie im Leben hat.
Ich finde es ist allerhöchste Zeit mit deiner Frau zu reden und ihr die Wahrheit zu sagen und sie in deine Entscheidungen mit einzubeziehen. Du behauptest, sie sei dir noch wichtig. Dann behandle sie auch so. Schließlich betrifft es ihr Leben auch ganz erheblich.
 
  • #5
Guten Morgen FS,

Dein „Problem“ ist nicht Deine dominate Alte oder coole Neue sondern Du. Solange Du nicht Dein Leben selbst in die Hand nimmst und bestimmst, wirst Du Dich in jedem „Haus“ als Gast fühlen. Ich befürchte Du hast keine Ahnung und noch weniger Gefühl von Deinem „Haus“, weil Du nur im Aussen und nicht bei Dir bist. Wenn Du daran nichts änderst, bist Du in ein paar Jahren mit Deiner Neuen da wo Du jetzt mit Deiner Alten bist.

Davon unabhängig: Tue genau das was Du heute tun willst, genau wie Du es beschreibst, denn das sind Entscheidungen auf Grund Deines heutigen Seins. Vergesse dabei aber nicht, viel über Dich zu lernen und Deiner bewusst zu werden sonst wird das ein immer währender (Teufels)Kreislauf.

PS: Was und wie Du über Deinen Sohn schreibst scheint vordergründig ehrenwert zu sein, nutze ihn bitte nicht, um Deine innere Leere zu füllen.
 
  • #6
Lieber FS,

Du klingst unglaublich reif und verantwortungsbewusst, in Deinem Alter keine Selbstverständlichkeit. Es klingt überhaupt nicht danach, als würdest Du etwas übereilen. Ich denke, Du warst schon vor der neuen Frau nicht mehr glücklich. Du redest nicht schlecht von Deiner Frau, sagst nur sachlich, was Dich stört - schön! Würde jetzt schnell Nägel mit Köpfen machen und Deiner Frau sagen, dass Dein Entschluss unabhängig von Deiner Neuen in Dir gereift ist. Dies ist sehr wichtig für ihre Verarbeitung. Wünsche Dir alles Gute und beglückwünsche Dich zu Deiner Geradlinigkeit.

W30
 
  • #7
Du bist mir ja einer. Deine Frage müsste lauten - ich bin ein jämmerlicher Waschlappen, egoistisch und rücksichtslos, betrüge meine Frau, will aber meine Komfortzone nicht verlassen, deswegen muss mir zusammenreimen, dass ich sie liebe und meine Affäre bei der Laune halten, solange ich mich nicht entschieden habe, wo ich es besser haben werde.
Fakt ist - du liebst deine Frau nicht und hast sie nie geliebt. Du makierst zuhause den Helden, machst dich lustig über deine Frau und dann erdreisst du dich, sie noch dafür verantwortlich machen, dass deine Witze dämlich sind. " Eure" Gespräche bezeichnest du selber -ich rede, sie hört zu. Du armes,armes Kind - deine Frau macht zuhause alles,wie sie es will. Was bleibt ihr sonst übrig?? Das ist der einzige Bereich,wo sie noch was zu sagen hat. Was euer Kind betrifft-ich werde mir nicht anmassen, Urteile zu fällen, aber spontan würde ich sagen - deiner Frau geht eure Situation an die Nieren und weil sie selber sich nichts mehr traut, hat eures Kind die volle Ladung abbekommen.
Mein lieber Mann,was machst du eigentlich??? Bevor du hier Überlegungen anstellst, unterrichte deine Frau davon, dass du fremdgehst, ich wette- die Option, bei frau zubleiben ja oder nein würde sich schnell in der Luft auflösen. Interessant, dass du auch deinen Post so darstellst, dass Affäre nur nebenbei erwähnt wird. Fast hättet man meinen können, von dir kommt ein Satz " aber das tut nichts zu der Sache", wie es so oft von TE geschrieben wird - beiläufig die wichtigsten Sätze erwähnt.
Mein Post wäre noch böser ausgefallen - dein relativ junger Alter schreibe ich dir zugute, in Deutschland kommen die meisten Männer erst Anfang vierzig aus dem gröbsten raus.
Wenn du einen konstruktiven Rat möchtest - beende auf der Stelle die Affäre , überlasse der Frau das Haus , unterlasse ab sofort alles,was nur die kleinste Kränkung (für sie!) sein könnte, kümmere dich über besserbezahlte Stelle und noch mehr über euren krankes Kind - glaub mir, da wirst so ausgelastet , dass dein einziger Gedanke wäre endlich mal ausschlafen dürfen zu können.
Zu guter Letzt - ich bin die Ex von solchem Helden. Er ist nicht fremdgegangen, aber hat sich auch einiges erlaubt , Witze auf meine Kosten inklusive. Er hat gemeint , mich einschüchern zu können. Nun,das verhuschte Mädchen ist irgendwann mal gross und stark geworden und der Mann hat alles verloren , sein Haus,sein Geschäfft, er ist krank, hat so gut wie keine Freunde und Kinder wollen mit ihm nichts mehr zu tun haben . Du bist noch jung , aber das Leben sorgt immer für die eine oder andere Überraschung , pass auf, du wirst nicht immer auf hohem Ross sitzen können.
 
  • #8
Lieber TE,
das habt Ihr ja beide richtig in den Sand gesetzt, Heirat, Haus und dann noch Kind trotz solcher Differenzen. Wer muss das jetzt ausbaden? Na klar das Kind.
Dazu ist zu sagen, dass ich immer noch Gefühle habe für meine Frau und sie deshalb nicht zu arg verletzen
Du hast Angst vor der Auseinandersetzung die folgen wird und das gegenseitige Verletzen praktiziert Ihr schon lange, also hab die Eier nicht nur zum Fremdgehen sondern zieh einen sauberen Schlussstrich.
 
  • #9
Was willst du jetzt?
Absolution? Du hast Dich doch schon entschieden!
Kenne das aus der Kinderklinik.
Männer verlassen alle ihre Frauen mit kranken Kindern. Für die Frau zählt nur noch zu funktionieren und das Kind und der Mann fühlt sich vernachlässigt und erträgt das sowieso alles nicht.
Hauptsache, Du hast Spaß! Hau rein!
Schon alleine, dass du in der Überschrift schreibst "die Ehefrau" zeigt, dass du keinen Funken mehr für sie empfindest. So gesehen hast du sie schon lange verlassen, denn du hast gar keinen Zugang mehr zu ihr.
Allerdings frage ich mich, wieso du dir mit 29 eine 39jährige mit 2 Kindern aussuchst. Für die bist du nur ein Frühstückshappen.
Vielen Dank für Deine Meinung. ich denke es ist für dich sehr schwer einen richtigen Einblick zu bekommen mit meinem Text. Kümmere mich sehr führsorglich um den kleinen, ich stehe früh morgens auf obwohl ausschliesslich ich arbeite und ich unterstütze sie auch bei dem Haushalt. Bin wären des Spitalaufenthaltes jeden Tag zu ihnen trotz 1.5h Fahrt ein Weg! Deshalb bin ich was den kleinen betrifft nicht gleicher Meinung... Ich denka auch dass du weisst dass dies keine Rolle spiel ob 40 oder 30. das passiert einfach. liebe Grüsse und danke
 
  • #10
Hmmmmmm ........
Eine Trennung war also schon Thema zwischen deiner Ehefrau und dir? Ist sie denn ebenso unglücklich? Wären deine Pläne finanziell zu stemmen?
Du hast schon einmal gehandelt, ohne genau hingeschaut zu haben. Ich denke, du solltest dir darüber klar werden, was DU damals falsch gemacht hast, bevor du wieder alles über den Haufen wirfst.
Hey Tom, ja schon öfters auch vor der Ehe. Wir wollten nicht mehr heiraten. Nein ich habe das Gefühl dass sie spührt dass für mich etwas nicht mehr passt und sie sich deshalb im Moment auch sehr bemüht.. Finanziell kann ich die Situation gut stämmen! Wenn ich das Gefühl hätte dass es für sie auch nicht mehr passt hätte ich nicht solche Gewissensbisse. Ich denke dass es ihr sehr viel Kummer bescheren wird...
 
  • #11
Was denkt ihr? Handle ich übereilt? Was würdet ihr tun
Ja, Du handelst übereilt.
Affären sind keine Lösung, sondern ein Ventil für nicht gelöste Probleme. Und manchmal auch Flucht vor Verantwortung!
Fehleranalyse: Du hast eine Frau geheiratet, mit der es nicht passt. Das ist nunmal passiert, aber nebenbei bemerkt ebenfalls ein Resultat Deines übereilten Handelns (und das Deiner Noch-Frau).

Jetzt hast Du eine Frau kennengelernt, die bestimmte Verhaltensmuster Deiner Noch-Frau nicht besitzt, sondern unkomplizierter scheint. Das mag auf dem ersten (hormongesteurerten Blick) sein. Die Dame dürfte aber andere Baustellen mit sich herumschleppen. Und sie ist 10 Jahre älter mit 2 Kindern...

Was ich tun würde:
1) Die Affäre konsequent beenden
2) Nachdenken (auch über das was @Tom26 schreibt)
3) Wenn Trennung, dann eine Strategie aufbauen, wie ihr die Trennung (ein konkretes Projekt) sauber in die Wege leitet, damit Deine Noch-Frau und Du jeweils beide eine neue Zukunft aufbauen könnt und für den Sohn bestmöglichst gesorgt ist
4) Trennung konsequent umsetzen

Dafür brauchst Du viel Kraft und Unterstützung wichtger Menschen aus Deiner alten Familie und dem Freundeskreis. Ist aber machbar. Und in ein, zwei Jahren sieht die Welt anders aus.

Erst, wenn diese Baustellen gelöst sind, würde ich an Deiner Stelle eine neue Frau in Dein Leben lassen. Mehrfrontenkriege gehen grundsätzlich verloren.

Alles Gute!

m, 39
 
  • #12
Sie lässt die Dinge wie sie sind und ist unkompliziert und direkt. Na ja kling blöd, habe aber noch nie eine wie sie kennengelernt.
:)
Genau.
Aber zusammen gewohnt, habt ihr ja noch nicht, oder?
Von daher, kann ich dir nur sagen, dass du das in den ersten Momenten deiner Verknalltheit kaum feststellen kannst, ob das dann bei ihr anders läuft. Da stören dich dann wieder andere Dinge.
Oder hast du schon mal probiert, etwas in ihrem Wohnbereich zu verändern? Wie hat sie reagiert?

Sicher dachtest du bei deiner Frau ebenfalls zu Beginn..."habe aber noch nie eine wie sie kennegelernt".
Ich könnte mir auch vorstellen, dass du da gerade etwas einen Tunnelblick hast, zu den Entscheidungen über die Einrichtung eures Nests, aufgrund deiner Verknalltheit. Plötzlich stört dich halt alles, wo du vorher froh warst, dass du dich nicht drum kümmern musst.

Same procedure. Kind ist da, Fortpflanzungsauftrag ist erledigt, Libido flacht ab, "Freiheit" wird wieder wichtig. Kurz gesagt, mit nichts zufrieden was man endlich mal hat.
Dann werden wieder andere Frauen interessant. Ob das dann auch wirklich so hält, was es verspricht ist fraglich. Am Ende sitzen die Männer dann alleine da, sehen ihre Kidz nur zweimal die Woche. Aber Schuld ist natürlich jemand anderes. Und die Kinder leiden darunter.

Und all das fällt einem kurz nach der Geburt des ersten Kindes ein?
Naja der Lauf der Dinge eben.
 
  • #13
Ich finde deine Einstellung sehr abstoßend. Das Kind ist doch ein klitzekleines Baby und es wird ein lang andauernder anstrengender Weg.
Gerade jetzt muss man doch zusammenhalten.
Warum kannst du dir keinen Ruck geben und gemeinsam mit deiner Frau Eure Ehe retten?
 
  • #14
Hi,

sag Deiner Frau dass Du untreu bist.
Dann kann SIE entscheiden was das für sie, Euch bedeutet.

Andere Frage: kannst Du Respekt haben vor einer Frau, die sich auf einen verheirateten Mann mit krankem Kind einlässt??! Bei mir als Frau sind solche Geschlechtsgenossinnen unten durch...ich wollte niemandem den Freund,Ehrmann ausspannen und erwarte das auch von erwachsenen Frauen dies nicht zu tun.

Ihr habt beide ein Problem mit Illoyalitaet: Du bist illoyal zu Deiner Frau. Deine Affäre ist illoyal zu ihrer ahnungslosen Geschlechtsgenossin.

Warum arbeitet Deine Frau nicht? Ich finde solch Konstellation höchst ungesund. Ich finde beide Eltern sollten..ggf Teilzeit..arbeiten und sich 50 50 um Kinder kümmern. Klar bist Du da "Gast" zuhause...während sie den Anschluss an die Arbeitswelt verpasst. Sehr ungesund!!

Rede mit ihr! Sag ihr die Wahrheit!
Du bist vermutlich schneller "frei" als Dir lieb ist.
Ist wahrscheinlich besser für alle, vorausgesetzt Du stehst dazu, wirklich!!! 50:50 Kinderbetreuung (musstet Du bisher ja nicht) zu übernehmen.

Das Haus würde ich verkaufen.
Freie Zeit für den Berufseinstieg Deiner Exfrau und die Betreuung Deines Sohns ist wichtiger als n Haus.
 
  • #15
... und wieder einmal verlässt ein Mann seine Ehefrau mit krankem Kind! In meinem Umkreis bis auf einen einzigen Fall die Regel. Und immer sind die Männer so arm dran, sei es zu wenig an Aufmerksamkeit, sei es, dass zu Hause nichts mehr ist, wie es war bevor man ein Kind hatte. Das ist bei einem gesunden Kind schon so, bei einem mit Krankheit ist fraglos eine andere Belastung und Veränderung im Leben gegeben. FÜR BEIDE! Und dann flüchten die Männer zu einer neuen Frau, die alte Fau bleibt zurück in einem Sumpf von anstehenden Problemen. Wenn ich Deine Frau kennen würde, dann würde ich ihr raten, dass das Kind zu Dir kommt. Leider lassen sich bis heute verlassene Mütter die Hauptbürde oftmals immer noch, wie selbstverständlich, aufladen. Ich kenne nur zwei Gegenbeispiele und in den beiden Fällen war es ganz schnell mit der neuen Flamme des Mannes vorbei. Zur Scheidung kam es dennoch, aber die Karten bei den Verhandlungen wurden so neu gemischt.
Was mir auch immer wieder auffällt: diese Rahma-Familien. Gerade frisch geheiratet muss gleich ein Kind her und ein Haus dazu. Eine Pseudoidylle, die es so nicht gibt. Auch im Rahma-Haus zieht der Alltag ein. Und den bestehen nur gefestigte Paarbeziehungen und viele Familien start ups auf lange Sicht nicht!
w, 29
 
  • #16
Lieber FS,
es war schon sehr viel, was ihr die letzten Jahre geleistet habt. Und dazu noch das kranke Kind. Das zieht unheimlich viel Energie ab und es bleibt keine Zeit mehr, sich über die Paarsituation Gedanken zu machen.
Ich glaube ihr seid beide so ziemlich am Limit mit euren Reserven.
Jetzt wär es angesagt, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, um eurem Kind, aber auch euch beiden die Zeit zu geben, zu genesen.
Sucht euch Hilfe und lässt euch helfen.
Diese neue Frau ist nur ein Symptom für Deine Unzufriedenheit und wird nur noch mehr Unruhe in dein Leben bringen.
Sie hat selber zwei Kinder und ihre eigene Geschichte. Klar zeigt sie dir erst nur das was du sehen willst, aber auch mit ihr werden Probleme auftauchen.
Deine Gewissensbisse und deine Unsicherheiten sind ein Indikator genau hinzuschauen und erst mal die vorhandenen Baustellen zu bearbeiten.
Ich wünsche euch allen viel Glück.
Clarissa
 
  • #17
Lieber FS

Man könnte jetzt heftig den Kopf schütteln und fragen, wieso zwei Menschen heiraten, wenn die Beziehung schon vorher nicht läuft. Aber in deinem Alter habe ich ungefähr den gleichen Fehler gemacht. Wir passten eigentlich nicht zusammen, haben aber nach 5 Jahren geheiratet, obwohl wir uns vorher schon mehrmals für kurze Zeit getrennt hatten. Natürlich ging es schief. Heute kann ich meine damalige Entscheidung nicht mehr nachvollziehen.

Eure Probleme und Unterschiedlichkeit werden nicht plötzlich verschwinden. Entweder sucht ihr professionelle Hilfe. Das bringt aber nur was, wenn beide das wollen und bereit sind, an sich zu arbeiten. Oder ihr bereitet dem Schrecken ein Ende und trennt euch.

Falls du dich trennst: Bleib immer fair zu der Mutter deines Sohnes. Du hast genauso viel zum Scheitern beigetragen wie sie. Und künmere dich so gut wie nur möglich um deinen Sohn.

Übrigens hat bestimmt auch deine Neue ihre Macken. Ganz am Anfang, in der Verliebtheitsphase, ist eben vieles lockerer und leichter als in einer längeren Beziehung.
 
  • #18
Wir konnten immer miteinander sprechen obwohl dann eher ich mit ihr sprach und sie zuhöhrte. ..... Wir reden Oft an einander vorbei und verstehen uns falsch. Wenn ich ein Spass mache und es ungezwungen und lustig meine wird sie sehr sauer.
Lieber FS,
das liest sich aber nicht so, als könntet ihr miteinander reden sondern eher wie das Gegenteil - ihr konntet noch nie miteinander reden, die Ehe war immer schon von wenig Erfolgsaussichten gekrönt und nun zeigt sich, dass eure Erwartungen eingetroffen sind - es klappt auf Dauer und unter der Belastung mit dem kranken Kind garnicht.

Während sie sich bemüht, die Ehe aufrecht zu erhalten:
Nein ich habe das Gefühl dass sie spührt dass für mich etwas nicht mehr passt und sie sich deshalb im Moment auch sehr bemüht..
während für Dich schon alles klar ist:
ich immer noch Gefühle habe für meine Frau und sie deshalb nicht zu arg verletzen will ich mir jedoch keine Zukunft mehr vorstellen kann/will.
und du bereits eine neue Frau am Start hast.

Du versuchst Dich in der "wasch' mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass"-Strategie. Das hat noch nie funktioniert.
Jetzt hilft nur noch die "ich habe einen A*** in der Hose"-Strategie: ihr die Wahrheit sagen - was ihr schon vor der Ehe beide geahnt habt ist eingetreten: es geht nicht mehr miteinander. Also bleibt nur noch die Trennung und das vereinbarte 50:50- Betreuungsmodell. Das sind übrigens keine 2 Tage in der Woche sondern tatsächlich 50% der Zeit in der Woche (24 Stundentage).
Die Betreuungszeit wird nicht nach Deinem Gutdünken aufgeteilt sondern sie muss auch ihr eine auskömmliche Berufstätigkeit ermöglichen.

Finanziell kann ich die Situation gut stämmen!
Das ist die große Frage, ob Du das in der Gesamtheit kannst. Ermöglicht Deine Berufstätigkeit tatsächlich 50:50 Betreuung bei Vollzeittätigkeit oder besser bei Teilzeit?

Ihr habt ein krankes, sehr kleines Kind. Da schauen Familiiengericht und Jugendamt genau hin, wie die optimale Betreuung und Versorgung sichergestellt werden kann. Das Kind zu lieben und ein paar Wochen nach der Arbeit regelmäßig ins Krankenhaus gefahren zu sein, ist da kein ausreichender Nachweis.
Kannst Du es finanziell auch stemmen, wenn das Gericht aufgrund der Gesundheitsproblematik entscheidet, dass das Kind dauerhaft bei Deiner Frau bleibt (Du hast uneingeschränktes Besuchsrecht) und dass Du nicht nur für das Kind sondern auch lange Jahre nachehelichen Unterhalt für Deine dann Exfrau zahlen musst wegen erhöhtem, arbeitsverhinderndem Betreuungsbedarf für euer krankes Kind?

Ich glaube, das wird alles schwieriger, als Du es dir vorstellst - trotzdem rate ich Dir zur Trennung, weil es wegen deiner Unreife nichts mehr werden kann.
 
  • #19
Lieber adimati
Thomas Meyer hat ein ganzes Buch geschrieben um zu rechtfertigen, wie er sich von seiner Partnerin trennte, als sein Kind gerade vier Monate alt war. Du bist also in guter Gesellschaft und wirst genug Menschen finden, die dich zur neuen Wohnung ermuntern.
Kümmere mich sehr führsorglich um den kleinen, ich stehe früh morgens auf obwohl ausschliesslich ich arbeite und ich unterstütze sie auch bei dem Haushalt. Bin wären des Spitalaufenthaltes jeden Tag zu ihnen trotz 1.5h Fahrt ein Weg!
Du klingst, als wollest du von der versammelten Forumsgemeinde einen Orden dafür, dass du für dein eigenes Kind sorgst und ab und zu etwas in deinem eigenen Haushalt erledigst. Das ist einfach, was ein anständiger Vater tut in den Monaten, wo sein Kind klein ist und alles drunter und drüber geht. Und ja, es ist viel. Hat irgendjemand behauptet, Vatersein oder Muttersein wäre einfach, man könne nachts durchschlafen und morgen gemütlich Cappuccino schlürfen?
Immerhin hast du neben deiner grossen Fürsorge noch Zeit für eine Affäre, Zukunftsträume und Wohnungssuche gehabt. Und gedanklich bereits alles zu deinem Besten geregelt.
Gemäss deinem Plan wird deine Frau ihr Dasein nun in den möblierten Überresten eurer Ehe fristen. Vorhersehbarerweise wird die Hauptbetreuung des Kindes letztlich an ihr hängenbleiben, denn du wirst ins Feld führen, dass du ja eure Situation "stämmen" und oft abwesend sein musst. Dass sie ja das grosse Haus und den Garten hat, wo es doch für das Kind viel schöner ist. Und bei einem kranken Kind muss ein Elternteil flexibel bleiben und die Betreuungsarbeit leisten, sie wird das letztlich übernehmen und bestenfalls noch eine Teilzeitstelle finden. An den Wochenenden, wo du sie entlasten könntest, wird meist deine neue Freundin am Start sein und letztlich wird es darauf hinauslaufen, dass du dein Kind alle 14 Tage mal hast und wie ein Single mit gelegentlichem Babysitterjob lebst.
 
  • #20
Du scheinst ein Mensch zu sein, der sich von seinen spontanen Emotionen leiten lässt und wenig im Leben packen kann. Was ist denn an 6 Wochen Spital schlimm? Hast du deinen Partner schon mal 3 Jahre nicht gesehen? Also ich schon! Das ist wirklich eine andere Hausnummer!

Du überlässt ihr das Haus, aber glaub mir, es kommt eine Zeit in 5 oder 10 Jahren, da möchtest du das Haus gerne wieder, wenn es mit der neuen Frau nicht klappt.

Die neue Frau wird irgendwann wie die Alte - nervig und langweilig. Es scheint ein Problem unserer Zeit zu sein, immer nach was neuerem suchen zu wollen.

Nein, trenne dich nicht. Meditiere und mach Persönlichkeitstraining. Deine Charakterbildung ist schlecht. Du läufst vor Problemen davon. Jeder Verknalltheit geht vorbei.
 
  • #21
Nun,
2 Themen.

Was es mit der Neuen wird, das wird die Zukunft zeigen. Was ich über diese Frau denke, spielt keine Rolle. Aber wer als Frau eine Affäre mit einem verheirateten Mann mit einem kranken Baby etwas anfängt?

Auch Du solltest Dir an die Nase fassen. Dass bei dieser Situation alles schwierig ist, dass man dann zusammen halten muss, sich gegenseitig stützen und auch mal reden - wo hattest Du eigentlich Zeit und Gelegenheit, eine Frau zu treffen und zu daten?

@Tini_HH hat durchaus recht - es ist bei solchen Geschichten leider ein Klassiker, dass sich die Väter verabschieden.
Baby ist halt nicht immer frisch gebadet, frisch gepampert, lachend oder schlafend.

Nun ja, Eure Ehe ist wohl durch, von Kommunikationsproblemen bis zu den fehlenden Gefühlen.
Also jetzt Haltung und eine ordentliche Trennung, ohne Schlammschlachten.

Wichtig ist, wie bleibt Ihr Eltern ?
50/50 klingt zwar gut, aber dies ist dann wirklich wochenweise. Und ob dies im Moment realisierbar ist?
Das Kind krank, mit 6Monaten sehr klein, das braucht sehr viel Zeit und Zuwendung, auch im Krankenhaus wird man es nicht alleine lassen. D.h. Vollzeit arbeiten UND Kind wird nicht gehen, wer gerade betreut, wird voll da sein müssen.
Die Mutter arbeitet momentan nicht, noch mitten in der Elternzeit?

Du wirst eher akzeptieren müssen, dass es zumindest bis das Kind 2/3 Jahre die Mutter Vollzeit Mama ist , Du Unterhalt für sie und das Kind zahlst und das Besuchsrecht nutzt. Das kann je nach Entwicklung der Krankheit noch länger gehen.
Würde ich übrigens als Mutter von Dir verlangen, schon ohne diese Sonderkonstellation, dass Du schon fremdorientiert bist.

Evtl. Würde irgendwann eine Teilzeitlösung für Euch beide möglich sein, je nach Betreuungsbedarf.

Und Euer Haus werdet ihr wohl verkaufen müssen, und Euch beide eine neue Bleibe suchen.

@QFrederick hat Dir zu Dir selbst einen Hinweis gegeben, solltest Du lesen und mal nachdenken.

Du wirst Dich jetzt positionieren müden, und auch die unangenehmen Konsequenzen tragen.

Wenn es Dir ernst ist mit der Elternverantwortung, dann lasst Euch ggf. mit Hilfe einer Familienberatung eine Lösung finden.
Es geht um Dein Kind.

Und nochmal, ich als Mutter würde mich in dieser Situation nicht auf 50:50 einlassen.
Nicht bei einem 6 Monate alten Säugling.
Ab Kindergartenalter ist es etwas anderes.
 
  • #22
Lieber FS,

Du klingst unglaublich reif und verantwortungsbewusst, in Deinem Alter keine Selbstverständlichkeit. Es klingt überhaupt nicht danach, als würdest Du etwas übereilen. Ich denke, Du warst schon vor der neuen Frau nicht mehr glücklich. Du redest nicht schlecht von Deiner Frau, sagst nur sachlich, was Dich stört - schön! Würde jetzt schnell Nägel mit Köpfen machen und Deiner Frau sagen, dass Dein Entschluss unabhängig von Deiner Neuen in Dir gereift ist. Dies ist sehr wichtig für ihre Verarbeitung. Wünsche Dir alles Gute und beglückwünsche Dich zu Deiner Geradlinigkeit.

W30
Das sehe ich leider gar nicht so.
Oder meintest du das ironisch?
Erst dachte ich beim Lesen das gleiche, oh der arme Mann ist halt nicht glûcklich, aber wenigstens steckt keine andere Frau dahinter...
Naja...und dann lese ich, SEIT 3 WOCHEN kennt er sie, und hat bereits eine Affäre..
Herzlichen Glückwunsch! Unglaublich reif! Damit werden alle Probleme gelöst!
Sie ist so unglaublich locker, und toll und alle seine langweiligen Probleme zu Hause sind vergessen..
Sorry Lieber Fragesteller, aber du bist halt gerade einem Hormonrausch, und da wird dann alles andere auch gerne mal so schlecht geredet, um das schlechte Gewissen zu rechtfertigen!
Blabla, deine Story liest man zu hauf....
Ich denke, die anderen werden dir andere Antworten liefern, zB @QFrederick Antwort fand ich sehr passend.
Auch wenn eine Trennung unumgänglich ist, die Neue wird bestimmt nicht die Erlösug werden...
 
  • #23
Lieber FS, darüber das du hier nach Bestätigung für deine Handlung suchst, brauchen wir so denke ich, nicht groß zu sprechen.
Als Mann kann ich dir sagen, ich kann bis zu einem gewissem Grad verstehen das Frauen echt manchmal nerven können mit ihrem tun und handeln, keine Frage. Aber das geht den Frauen mit uns Kerlen kein bisschen anders.
Vor allem wenn sie gerade eine Schwangerschaft und eine Geburt hinter sich haben, können sie ganz schön giftig hier und da werden.
Dazu kommt noch ein kleines Würmchen was massive Gesundheitliche Probleme hat, dass stresst sie zudem obendrein.
Dauerfeuer an Emotionen.
Jetzt sage ich dir mal als Mann was.
Als mein Sohn in etwa dem gleichen Alter deines Sohnes war, hatten meine Frau, mein Sohn und ich eine ähnliche Zeit wie ihr.
Unser Sohn wurde zwei Jahre mit extremen Fieber durchgeschüttelt.
Seine Temperatur stieg innerhalb von zwei Stunden auf weit über Vierzig Grad. Zu jeder Tages und Nachtzeit war Alarm und tage bis wochenlange Krankenhausaufenthalte waren die Regel.
Das war für uns drei sehr anstrengend und aufreibend.
Ich hatte in dieser Zeit große Angst um meinen Sohn. Aber hatte ich mind. genau so große Angst um meine Frau. Ich hatte Sorge das sie diese Belastung ertragen muss und habe alles Mögliche angestellt um sie irgendwie zu entlasten. Der Haushalt war zu 100% mein Revier mit allem drum und dran. Alles was sie im Alltag sonst geregelt hatte war sofort mein Part. Ihre Laune die auch mal ihren freien Lauf nahm übersah und überhörte ich, auch wenn ich selbst angespannt und meinen Nerven blank lagen. Ich wusste sie war jetzt ein Dämon, was auch verständlich war. Und sie konnte gut austeilen zu der Zeit. Aber das war nicht die glückliche Frau die ich geheiratet hat, sondern eine ängstliche Mutter.
Ich habe nicht eine Sekunde " nicht" an meine kleine Familie gedacht. Keine Frau der Welt hätte mich da flashen können.
Wir hatten eine Aufgabe die es zu bewältigen galt.

Entschuldige, aber du bist für mich ein Waschlappen der sich davon stielt. Du schiebst irgend einen Mist als Grund an, wie das gestalten des Hauses. Das interessiert doch die meisten Männer ein Furz weit, wo welche Bilder hängen, oder Vasen herumstehen.
Klar darfst du deine neues Leben haben, aber stell dich erst mal deiner Verantwortung und sieh zu das du deiner Frau hilfst bis dein Sohn Gesundheitlich wieder auf dem Berg ist und deine Frau genug Kraft hat ihre gescheiterte Ehe zu verarbeiten.
Ja auch dich belastet das alles, aber deine Frau liegt am Boden und tritst noch mal drauf.
Erzähl mir bloß nix davon das die neue Frau Super Toll ist und dich versteht. Bullshit.
Guck in den Spiegel und fang endlich mal an zu kotzen, dass reinigt das Hirn.
Viel Glück, ich hoffe du sortierst dich wieder.

m47
 
  • #24
Ich bin auch der Meinung, dass die Info, dass du eine Geliebte hast, ziemlich spät in deinem Post kommt. Am Beginn des Textes habe ich mich nur gewundert, dass man heiratet, ein Haus kauft und ein Kind zeugt, wenn man schon vor der Heirat öfter wirklichen Streit hat, die Kommunikation suboptimal läuft (wenn du redest und sie nur zuhört, ist das für mich keine gute Kommunikation) und der Humor nicht passt. Passiert alles, aber ist ja auch die Frage, ob deine Frau das genauso sieht oder ob sie denkt, du bist ihr Traumpartner. Wie deutlich habt ihr darüber geredet, vor dem Kind? Vor der Heirat? Oder hast du das da anders gesehen und erst nachdem das Kind krank ist, die Beziehung dadurch belastet, eine andere scheinbar passende Frau auftaucht, ist dir aufgefallen, dass es nicht passt?
Es ist leider so wie hier schon oft angesprochen, dass die Männer sich bei kranken Kindern häufig trennen, mit einer anderen Frau einen neuen Versuch starten und die Mutter bleibt als quasi Alleinerziehende zurück. Vielleicht ist das unterbewusst biologisch motiviert, wer weiß. Aber unsympathisch finde ich es dennoch.
Aber dann am Ende noch die Info, dass du eine Geliebte hast. Du hast ein krankes Baby zuhause und noch Zeit fürs Fremdgehen? Und vor allem brauchst du dann nicht so edel zu tun. Den Partner zu betrügen, das passiert leider häufiger. Aber dann noch in dieser Situation? Sie macht sich Sorgen, die Situation ist stressig, und du fängst etwas mit einer anderen an? Ich gebe @neverever recht, das klingt nach Waschlappen. Wenn es nicht passt, sollte man sich trennen, möglichst vor einem Kind, aber auch trennen bevor man eine neue Freundin (die nach der Hormonphase sicher auch negative Seiten zeigt, wie jeder Mensch) an der Angel hat. Sowas find ich immer arm. Und die Information gehört an den Anfang von deinem Text.

w, 34
 
  • #25
Ich hab auch die Erfahrung gemacht, die Tini aus HH beschreibt. Die Einrichtung in der die Tochter meiner Freundin lebt hat u.a. knapp über 30 Dauerplätze. Meist gehe ich bei Besuchen mit und bin dort als Mann ein Exot. Mein Schatz hat mir mal erzählt, dass bei den Eltern dort lediglich fünf nicht geschieden sind. Es ist wohl tatsächlich so, gerade weil ein krankes Kind sehr belastend sein kann viele Väter, trotz heiliger Versprechungen, die Familie im Stich lassen.

Für mich ist das wirklich im Stich lassen, da je nach Schwere der Krankheit, der ET der geht sich nicht mehr im erforderlichen Umfang für die Betreuung einsetzen kann. Arztbesuche, durchwachte Nächte, ständige Verfügbarkeit, Therapiebergleitungen usw. bleiben an der Mutter hängen. Trotz Familienhilfe und Kurzzeitpflege hat die Mutter nicht mehr viel eigenes Leben, da hilft kein Schönreden.

Euer Sohn ist erst 6 Monate, was Du machst ist ungefähr so wie in der Schwangerschaft betrügen, unglaublich.

In diesem Fall bin ich mir ganz sicher, das wird Dir sowas von auf die Füße fallen, wenn Du in meinem Bekanntenkreis wärst, würde das nach so einer Aktion zur Vergangenheit gehören.
 
  • #26
... und wieder einmal verlässt ein Mann seine Ehefrau mit krankem Kind! In meinem Umkreis bis auf einen einzigen Fall die Regel. Und immer sind die Männer so arm dran, sei es zu wenig an Aufmerksamkeit, sei es, dass zu Hause nichts mehr ist, wie es war bevor man ein Kind hatte. Das ist bei einem gesunden Kind schon so, bei einem mit Krankheit ist fraglos eine andere Belastung und Veränderung im Leben gegeben. FÜR BEIDE!
Geht mir ähnlich. Man liest & sieht es immer wieder.
Langsam wird mir als Frau immer unwohler, wenn ich an eigene Kinder denke. Im Endeffekt wird man sowieso damit sitzen gelassen, wenns mal hart auf hart kommt..
Vielleicht werde ich lieber die coole Tante..

JA, Babies sind anstrengend!
JA, Babies sind noch anstrengender, wenn sie krank sind!
Was denken sich so viele Männer überhaupt, dass das Baby bei der Frau unten raus flutscht & dann ist alles so wie vorher, nur mit Mini-Mensch im Haus?
Ist ja lieb von dir, dass du dich ganze 2 Tage (!) die Woche um dein eigenes, krankes Kind kümmern willst..

Momentan gibt es ja den Thread "Wann ist ein Mann ein "richtiger" Mann?" - ja, den FS hier würde ich mal NICHT als richtigen Mann bezeichnen. Zuerst groß Baby machen & dann weglaufen.
w 26
 
  • #27
Für mich klingt das sehr klar. Du hast dich in eine andere verliebt, sogar schon was mit ihr am Laufen, konkrete Auszugspläne, “noch Gefühle“ für deine Frau (was ja klar ist, denn von heut auf morgen verschwindet nicht alles), aber bist zu Hause nicht mehr glücklich.

Hast du mit deiner Frau erstmal versucht eure Probleme zu besprechen der zu lösen, bevor du ich auf was Neues einlässt? Spiele bitte mit offenen Karten und schenke deiner Noch-Frau sofort reinen Wein ein. So hintergangen zu werden hat sie nicht verdient.

Vielleicht ist all das auch nur ein Strohfeuer und du merkst nach gewisser Zeit, dass die neue, erfrischende Frau doch nicht dauerhaft so aufregend ist wie du es dir jetzt ausmalst. Stell dir vor, dich zieht es dann zu deiner Frau zurück und die Tür ist unwiderruflich zu (was sie vermutlich eh sein wird, wenn sie von deinem Betrug erfährt).

Deine Ehe schien schon vor Geburt des Kindes und sogar bereits vor der Hochzeit nicht gut zu laufen, und nun hast du euch den Todesstoß erteilt. Eine Trennung ist daher unvermeidlich.
 
  • #28
... ach ja noch was ...

Ich möchte Dir von meinem besten Freund, gleicher Jahrgang, erzählen:

Er und seine Freundin, nicht verheiratet, gleiches Kennenlernjahr unserer Frauen, unsere älteren Kinder fast gleich alt, haben ein Kind mit Fehlbildung bekommen und sind, um diesem ein Leben zu ermöglichen und ein Stück weit zu helfen sowie zu heilen, jahrelang quer durch Deutschland von Facharzt zu Facharzt und von Klinik zu Klinik gereist. Ich habe meinen Freund 3 Monate aufgenommen und versucht ihn so gut es ging zu unterstützen, weil es von mir nur 50km zu einer der Kinderkliniken ist und von ihnen 300km, damit er jeden Tag bei seinem Kind sein konnte, weil etliche OP's anstanden. Das alles und vieles mehr ist nun über/ca. 15 Jahre her und das „Kind“ so gut es geht selbständig. Immer wenn ich an die Drei denke, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut vor Ehrfurcht und freue mich wahnsinnig, dass sie es geschafft haben.

PS: Auch(!) die Freundin arbeitet und hat immer Vollzeit gearbeitet.
 
  • #29
Hast du aber. Und dadurch Verantwortung übernommen. Das du ja "eigentlich nicht wolltest" zählt nicht. Außerdem trägst du Verantwortung für euren kleinen und kranken Säugling.
Satt dessen siehst du dich nach einer eigenen Wohnung um und beginnst eine Affäre.
Zu Hause ist alles so wie sie es gerne hätte. Ich fühle mich wie Gast bei mir selber. Alles hängt, liegt, steht wo sie es will. Habe vor der Partnerschaft 6 Jahre alleine gelebt. Habe dann vor ein paar Wochen angefangen intensiv darüber nachzudenken eine eignene Wohnung zu suchen um zu tun und zu lassen, was ich und mein Sohn will.
Ach ja, das will also der sechs Monate alte Sohn. Sei lieber dankbar, dass deine Frau die Energie aufbringt, eurer Zuhause zu organisieren. Was würdest du dazu sagen, wenn sie sich in eine Affäre flüchten würde? Dass die Situation nicht einfach ist und von dir und von deiner Frau viel fordert, liegt in der Natur der Sache. Durch eine Trennung oder Scheidung wird es auch nicht einfacher, sondern es werden zusätzliche Baustellen geschaffen.
Von daher solltest du dich jetzt mal am Riemen reißen und lernen, was Verantwortung wirklich heißt und diese auch übernehmen.
1. Als allererste Maßnahme diese Affäre mit der anderen Frau beenden! Konsequent und mit Kontaktabbruch!
2. Ehe retten und verbessern:
- Lernen zu kommunizieren. Da scheinen deine Fähigkeiten nicht besonders ausgeprägt zu sein.
Wir hatten vor der Hochzeit einigemale richtigen Streit. Meist wegen kleinen, unwichtigen Dingen und Missverständnissen. Wir reden Oft an einander vorbei und verstehen uns falsch.
Wenn ich ein Spass mache und es ungezwungen und lustig meine wird sie sehr sauer.
Denn das könnte auch mit jeder anderen Frau zum Problem werden.
- Einige Stunden Paartherapie in Anspruch nehmen, um Erwartungen an eine Beziehung zu klären und zu einer besseren Lastenverteilung in der Situation zu kommen.
- Extra-Wohnung wieder abgeben und statt dessen in Entlastung investieren (Putzhilfe, Babysitter, gesundheitliche sinnvolle Maßnahmen für das Kind, die nicht von der Krankenversicherung abgedeckt werden).
- Deinen Lug und Betrug (=Affäre) aufarbeiten.

Du hast genug Löcher zu stopfen. Mit Wegrennen in ein Single-Leben verbesserst du nichts, im Gegenteil.
 
  • #30
Liest sich wie eine Parodie im Zeitraffer. Nur leider nicht lustig.

Vor 2 Jahren geheiratet, Haus gekauft, Kind gezeugt, jetzt 6 Monate alt, vor 3 Wochen in eine andere, vermeintlich "unkompliziertere" Frau verliebt, also
Nun bin ich an der Situation angelangt in der ich nicht mehr glücklich bin in der Ehe.
Denk mal darüber nach, dass momentan das Kind im Mittelpunkt stehen sollte und nicht deine Befindlichkeit.
Du wolltest und du hast es getan, da brauchst du dir nichts schönzureden.
50/50 da uns die Kinderzeit beiden sehr wichtig ist. Liebe meinen Sohn und werde ihm immer ein guter Vater sein.
Du willst dein Kind schon nach einem halben Jahr verlassen, was weisst du denn vom Vater-Sein?
um zu tun und zu lassen, was ich und mein Sohn will.
Dein Sohn ist ein 6 Monate alter Säugling, der will essen, schlafen, kuscheln und die Windeln gewechselt kriegen. Lass gefälligst das Kind raus, wenn offensichtlich ist, dass es nur um dich geht.
Dann nehme ich meinen Sohn 2 Tage unter der Woche zu mir.
Hat deine Woche nur 4 Tage oder zählst du die Wochenenden extra?

50/50 heisst nach meiner Rechnung pro Monat 2 Wochenenden, und werktags 2 bzw 3 Tage.

Euer Kind hat durch seine Krankheit vermutlich erhöhten Betreuungsaufwand, nehm ich an. Dir ist schon klar, dass ihr beide kürzer treten werden müsst beruflich? Wenn dir das dann aber doch zuviel wird mit 50/50, und es dir lieber wäre, wenn deine Noch-Ehefrau die überwiegende Betreuung übernimmt, musst du zumindestens finanziell einiges leisten.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung...
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