• #1

Singles, wie stellt Ihr Euch Eure Traumbeziehung vor?

Ich würde gerne mal von Euch weiblichen und männlichen Singles wissen: Wenn Ihr an Eure nächste Beziehung denkt, welches Bild habt Ihr dabei im Kopf und wie stellt Ihr sie Euch idealerweise vor?

Oft kommt es ja anders als man denkt, aber mein Ideal wäre: Beide gute Jobs/gehobener Lebensstil, keine Kinder, Hochzeit vielleicht irgendwann, gemeinsame große Altbauwohnung in der Großstadt, abends mit Freunden in guten Restaurants/Bars unterwegs oder mit Rotwein auf der Couch, Begleitung des anderen zu berufsnahen Abend-Events, am Wochenende Ausflüge in Grüne, gemeinsamer Sport oder andere Unternehmungen, Haushalt gemeinsam schmeißen (ähnliches Ordnungsbedürfnis), jeder hat auch noch "eigene" Freunde und Hobbies und macht mal was alleine, viel Liebe und Begehren und natürlich Treue, Interesse an den Alltagserlebnissen des anderen, viel Kommunikation und Austausch.

Welches Leben mit Partner/in stellt Ihr Euch vor?
 
  • #2
Musste gerade sehr schmunzeln, da gibt es wenig hinzuzufügen. Wenn ich es mir aussuchen könnte sieht mein Idealbild einer Beziehung genauso aus, wie du es beschreibst.
Aber ob man das bekommt weiß ich nicht...? Ich suche schon sehr lange, und meine bisher erlebte Realität sieht leider ganz anders aus.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #3
Haha! Entschuldige bitte, aber wozu soll das gut sein?

Eine Beziehung idealisieren?

Jede Beziehung hat auch schwere Zeiten, Probleme, Streit, wieso soll ich mir jetzt Wein auf dem Balkon einer Altbauwohnung vorstellen? Den kann ich auch alleine trinken.

Es kommt oder es kommt halt nicht. Macht keinen Sinn, Beziehungen zu idealisieren.
 
  • #4
Tolle Frage. Wenn beide Geschlechter vorab mit sich im reinen sind und die Liebe als tolle Ergänzung für das gemeinsame Glück sehen. Ein starkes Team & Wir-Gefühl und weiterhin seinem eigenen Leben treu bleiben. Gegenseitige Bereicherung & Erfüllung langfristig erleben.
 
  • #5
Klasse Idee @Anita36

Für mich persönlich hängt das sehr eng mit der "Traumfrau" zusammen.
Ich, männlich, Ü50 , möchte gerne 2 Haushalte, jeder gestaltet seine Welt, in der der andere willkommen ist. Klasse wäre natürlich auch, wenns nicht allzuweit voneinander entfernt wäre. Jeder hat seinen Freundeskreis, ist aber offen dafür, die Freunde des anderen kennen zu lernen. Alltag und Beruf möchte ich gar nicht gross teilen, bei Bedarf ist Unterstützung kein Problem. Lachen, Reden, Schweigen, Ausgehen, Geniessen, gerne auch Hobby teilen, Sex, Reisen und Faul sein - alles zu seiner Zeit. Aber auch Freiraum, eigene Entscheidungen und Raum für sich. 3 Welten: Meine, Ihre und eine gemeinsame.
Meine Traumfrau ist eine facettenreiche und kluge, vielseitige Persönlichkeit. Genussmensch. Mit einem eigenen Leben und eigenen Interessen. Einem Beruf, der ihr Freude macht. Und unabhängig (auch finanziell) von mir. Klasse finde ich Frauen, die immer eine gute Figur machen - Samstag mittag im Daunenanorak zum frische Luft schnappen 2 Stunden im Schneeregen spazieren gehen mit mir - und am Abend die glitzernde Schönheit geben. Etwas Benimm, ein eigener Stil und jung im Kopf. Mit eigener Meinung bitte. Und tolerant gegenüber meinen Macken.

No- Gos gibts auch. Ideologisch und / oder religiös festgefahren, ohne eigene Meinung Parolen nachplappern, langweilig sein und anhänglich. Mangelnde Körperhygiene ( muss man leider auf die Liste setzen), ordinär. Negative Grundeinstellung und ewiges Gejammer.
Absolutes Auskriterium sind für mich : Eifersucht und dieses "Gebraucht werden / Umerziehungssyndom" sowie Moralapostel, die sich für was Besseres halten.
Was sie dafür bekommt: einen unabhängigen, nie langweiligen und humorvollen Typen, viel Freiraum, einen Querdenker, der lösungsorientiert handelt. Und auch über sich selber lachen kann
 
  • #6
Ein starker Charakter, der sein eigenes Ding macht und eine Frau mit starkem Charakter ebenso aushält. Zwei starke Menschen, die gegenseitig füreinander einstehen. Mut haben, Kinder in die Welt zu setzen, ohne alles bis ins Details zu planen. Viel Leidenschaft, Anziehung, ein aufregendes, offenes Sexleben. Ein warmer, herzlicher, mitfühlender, kinderlieber Charakter, der andere nicht beneidet, sondern in der Lage ist, sich einzubringen. Natürlich kann er auch mal ein Tief haben. Ernste Themen sollte er verstehen, sensibel, intelligent sein, auf echte Weise. Auf keinen Fall ein Mitläufer, der stets sein Fähnchen nach dem Wind weht. Er muss zuhören können und meine Gedanken ernst nehmen und verstehen. Eine tiefe, leidenschaftliche Beziehung, die auch mal anders sein darf als andere, darauf sogar noch stolz ist, ihr eigenes Ding macht.
 
  • #7
Ich glaube ich hab es schon mal erwähnt:

mein Traummann war und ist eigentlich ein Adliger. Ein adliger Mediziner wäre auch schön, weil der Beruf in unserer Familie sehr oft vorkommt.

Dazu ein Herrenhaus wäre schön mit einen Stück Land drumherum.

Wirklich integer und rechtschaffen. Jemand der mir imponiert. Aussehen sollte auch stimmen aber der Stil und der Anstand stehen an erster Stelle.

Ich würde gerne mit ihm längere Zeit in Italien verbringen wollen, in Venedig oder Rom. Ein kosmopolitisches Leben in vielen Sprachen und mit vielen spannenden Ereignissen. Botschaftsempfang, Soirees usw.

Ich hätte gerne ein mehr repräsentatives Leben als jetzt - ich fühle mich einfach wohl in eleganten Kleidern und in schicker Umgebung aber vor allem mit Menschen, die wirklich ausgesucht höflich sind & Klasse besitzen. Nichts Grobes, nichts Vulgäres, nichts Protziges.

Finde ich nie im Leben - und es ist echt schwer, denn all die normalen Männer messe ich an diesem Ideal und bin unweigerlich enttäuscht.
 
  • #8
Ich bin jetzt etwas älter und deswegen in einer anderen Lebensphase.

Aber diese Frage stelle ich mir auch.

Job, Einkommen, Hochzeit - das ist für mich nicht mehr das Wichtigste.
Mein persönlicher Standard ist gesichert, ich habe ein Auskommen, als Freiberuflerin, mit dem ich gut leben kann, mein neues Zuhause baue ich mir gerade selbst.
Schön ist, ich muss mir nichts mehr beweisen, und ich habe Zeit - das ist für mich Lebensqualität. Die Dimension Zeit vergessen zu können.
Spontan in die Berge fahren, spontan raus, Natur erleben, Momente genießen, oder wonach mir ist. Oder in ganz frühen Morgenstunden meine Arbeit erledigen (auch mal durchaus ab 4.00h), damit dann frei ist.

Und ich kann sehr gut Single, Ehe hatte ich, klassische Familie. Meine Kinder sind groß - ich bin frei, keine Verpflichtung, keine Verantwortung für andere. (Mit Einschränkung, die Bindung zu meinen Kindern ist eng, und ich bin und bleibe Mama)
Das ist Genuss, Freiheit.

Partnerschaft, dies Deine Frage, das wäre das Tüpfelchen auf dem i, wenn(!) es stimmig ist. Wenn ich hier querlese, naja, das brauche ich nicht.
Was möchte ich? Ein WIR & und die beiden ICHs, Freude, Nähe, Vertrauen, Geborgenheit, Lachen, Weinen, sich gegenseitig bereichern.
Zusammen wagen, entdecken, Paarzeiten schaffen und genießen - als jeweils eigenständiger Mensch.
Ich kann mir gut vorstellen, wieder mir einem Mann zusammen zu leben, aber nur wenn die Prämissen Nähe - Distanz Bedürfnis, Sexualität, Vertrauen, Kommunikation, Respekt, Achtsamkeit, Akzeptanz beidseitig erfüllt sind und eine ausreichende Basis an gemeinsamen Interessen, Hobbies und Werten gegeben ist.
Ich bin z.B. bergsüchtig (komme gerade von einer Tour) - ein Couchpotatoe wird mit mir nicht glücklich.

Nur - ich befürchte, damit will ich zuviel und diesem jenem zu begegnen, ist wie der 6er in Lotto. Also Single- Leben positiv verstärken, das soziale Netzwerk, Freunde, auch männliche (freu - ich habe einen passenden Bergkumpel gefunden) etc.

Die Sehnsucht nach der Schulter, einem WIR bleibt wohl, aber man kann nicht alles haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #9
Ich bin zwar nicht zu 100% Single, weil ich eine Freundschaft + habe, antworte also in Bezug auf meine nächste feste Beziehung.

Also, mein Partner sollte idealerweise ganz in meiner Nähe wohnen. Zusammenziehen kann ich mir zur Zeit bzw für die nächsten Jahre nicht vorstellen, weil ich mich so perfekt in meiner derzeitigen Wohnsituation (allein mit Kind) eingerichtet habe, aber spontane (auch Übernachtungs -) Besuche sollten kein Problem sein.

Ich stelle mir gemeinsame Freizeitaktivitäten (Ausgehen, Verreisen) vor, gemeinsame gemütliche "Gammelzeit", kompatible Freundeskreise (damit meine ich, dass jeder weiterhin seinen eigenen Freundeskreis hat, diese aber gut miteinander harmonieren) und auch bis zu einem gewissen Grad "Integration" in die Familie des jeweils anderen.

Ein zentraler Punkt ist mein Kind: Der Partner muss natürlich gut mit ihm auskommen und Verständnis dafür haben, dass mein Kind bei mir oberste Priorität hat. Und damit meine ich kein "erduldendes" Verständnis, sondern ein ganz selbstverständliches und fragloses. Deshalb wäre es wahrscheinlich gut, wenn mein Partner selbst Vater wäre. Ansonsten ist das aber kein Muss.

Insgesamt wünsche ich mir eine entspannte, heitere und undramatische Beziehung mit viel Humor, Spaß, Kompatibilität, Verständnis füreinander, Zuverlässigkeit, Zuneigung und Beständigkeit und ohne große Erwartungen, Forderungen und Zwänge.
 
  • #10
Ok, ich stelle mir vor, ich wäre 25 und single.
Darf ich mitspielen, obwohl ich in Realität längst jenseits von Gut und Böse ( von dieser Zukunftshoffnung ) bin ?

Ich bin also eine 25-jährige Frau und stelle mir meine Traumzukunft wie folgt vor:
Ich lerne einen gleichaltrigen Mann kennen, der Ingenieur ist wie ich.
Wir beide haben einen super-Job, in dem wir genug verdienen und tolle Projekte leiten, obwohl wir nicht nur Teilzeit arbeiten, sondern die auch noch sehr flexibel leisten.
Deswegen klappt es auch mit unserem einen Kind.
Wir teilen uns die Kinderzeit zu gleichen Teilen.
Wir teilen uns den Haushalt und die Kosten zu gleichen Teilen.

Wir machen viel gemeinsam und viel auch ohne den Partner.
Jeder hat seine Freunde und Hobbies und außerdem haben wir gemeinsame Freunde und Hobbies.
Wir mögen die jeweils andere Familie.
Unser Kind wird ab und zu von beiden Großelternpaaren betreut.

Wir sind nicht verheiratet und vertragen uns bestens.
Wir wohnen in einer Großstadt in einem Haus in der Innenstadt mit guter Infrastruktur. Hinter unserem Haus gibt es ein sehr kleines Gärtchen, das wenig Arbeit macht und gerade genug Platz bietet um zu grillen und für einen Sandkasten und ein bißchen Grün.
Oder ein Penthouse mit großer Dachterrasse zur gleichen Nutzung.
Wir haben Freunde, die auch Kinder haben und mit denen treffen wir uns oft.

Wenn das Kind größer ist, arbeiten wir wieder mehr und starten richtig durch. Jeder gleich.
Wenn unser Kind groß ist, zieht es aus und besucht uns oft.

Wenn wir Rentner sind, ziehen wir nach Venedig, wo uns unser Kind mit Partner ( oder ohne ) und Kindern oft besucht.

Meine Idealvorstellung.

Ich bin jetzt an der Stelle, an der das Kind auszieht und uns oft besucht.
Ich bin jetzt da, wo ich in dieser Vorstellung hinwollte, auch wenn es anders, weil unbemannt anfing.
D.h., man kann auch über Umwege glücklich werden.

w 49
 
  • #11
Mir sind Dinge wie wo wir zu Abend essen oder welchen Beruf er hat sehr unwichtig. Eine perfekte Beziehung wäre für mich eine mit einem klar bekennenden WIR von beiden Seiten. Und sehr wichtig, ein tolles Sexleben, in dem wir beide verrückt nacheinander sind. Ich wünsche mir jemand der gleichzeitig mein bester Freund und meine lebende erotische Phantasie ist. Jemand mit dem man quasi "Bonnie und Clyde" sein kann.

Ich hatte mal so eine Beziehung und dachte das wäre die Normalität. Nach einigen Jahren im undankbaren Single Pool, habe ich jetzt gelernt, dass es bei weitem keine Normalität ist. Naja vielleicht finde ich ja noch mal so etwas
 
  • #12
@Rosendame:

Also was die Empfänge auf Botschaften und abendliche Veranstaltungen angeht: Ich kann Sie aus Erfahrung trösten! Diese fühlen sich die ersten Empfänge/Abende sicher ganz spannend an. Später, nach dem x-ten Event, kommen Sie vielleicht darauf, dass der immer gleiche Sekt recht bitter schmeckt und bemerken, während Sie mit ihrem Blick über die flirrenden Dächer einer tollen sog. Metropole schweifen, dass sich ihre Gesprächspartner darin aalen sich selbst reden zu hören. Die von Ihnen erwähnte Enttäuschung könnte sich auch da schnell breit machen. Wenn Sie es richtig anstellen oder auch aufmerksam/sensibel genug sind, dann werden Sie die Menschen mit Klasse vermutlich vor allem außerhalb von Herrenhäusern und Empfängen mit dem Bundesadler o.ä. auf dem Silberbesteck entdecken. Und: für ein kosmopolitisches Leben und viele Sprachen in ihrem Umfeld müssten Sie auch nicht extra nach Rom reisen. Dennoch: die Sehnsucht und angedeutete Romantik in ihren Worten gefällt mir !
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #13
Meine Idealvorstellung? Einfach glücklich und gesund sein.

Ich denke das Wesentliche ist, dass die Chemie stimmt, dass man sich liebt und eine liebevollen und rücksichtsvollen Umgang pflegt, seinem Partner vertraut und vertrauen kann.

Dann ist es egal, ob man in der schicken Altbau wohnt oder einer kleinen gemütlichen Dachgeschosswohnung und ob der Partner adelig oder arm wie eine Kirchenmaus ist.

Die schönste Reise ist nichts wert, das schönste Haus kalt, wenn das Verhältnis zum Partner suboptimal ist.
 
  • #14
Ich stelle mir meinen Traum-Mann so vor:

Ein starkes ICH, das mit mir ist. Und mit meinem starken ICH souverän und spielerisch umgehen kann.

Stimmen müssen: Körper, Geist und Seele.

Körper: 10 cm größer als ich, sehr sportlich, männlich-muskulös. Sehr gepflegt. Sein "natürlicher" Geruch muss mich "weg-beamen". Bitte kein Rasierwasser oder Parfum! Seine Bewegung muss sportlich sein. Normal-gewichtig. Er muss gesund leben wollen, ihm muss gutes Essen wichtig sein.

Geist: intelligent, gebildet, belesen, Interesse an verschiedenen Lebens-Bereichen, Interesse an seinen Mitmenschen. Ich möchte mit ihm auch mal die Nacht durch diskutieren können! Er muss kritisch sein. Ich liebe Kritiker!

Seele: er muss empathisch sein, Menschen, Tieren und der Natur gegenüber. Er muss in seinem Leben etwas bewirken wollen auf diesem Erdball. Eine menschlichere, gerechtere Welt schaffen wollen. Er muss Kinder lieben, ihnen etwas beibringen wollen.

Mit diesem Mann möchte ich Kinder haben. Und zusammen leben. Ein Haus bräuchte ich dafür nicht, mir würde eine schnuckelige Miet-Wohnung reichen.

Wow, ganz schön hohe Ansprüche habe ich. Merke ich grad selbst beim Schreiben! Ich hoffe, ich kann den Vorstellungen meines Traum-Mannes entsprechen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #15
Eine perfekte Beziehung wäre für mich eine mit einem klar bekennenden WIR von beiden Seiten. Und sehr wichtig, ein tolles Sexleben, in dem wir beide verrückt nacheinander sind. Ich wünsche mir jemand der gleichzeitig mein bester Freund und meine lebende erotische Phantasie ist. Jemand mit dem man quasi "Bonnie und Clyde" sein kann.
Das bringt's für mich auf den Punkt, wenngleich ich denke, dass ich nie so einen Partner finden werde.
Vermutlich gibt es keine Sehnsucht, die mich in der Partnersuche so sehr antreibt, wie den Wunsch, diese innige Freundschaft zu empfinden und gleichzeitig auch zu begehren und begehrt zu werden. Wieder etwas ähnliches zu fühlen, wie bei der ersten Liebe: Diesen puren und unverdorbenen Wunsch, den anderen glücklich zu sehen und diese unverstellte Freude, einander nahe zu sein. Auch wenn das jetzt unglaublich melodramatisch klingt, habe ich doch grosse Angst, nie mehr so empfinden zu können. Ich habe Angst, selbst zynisch und von ängstlichen, berechnenden Menschen umgeben zu sein, mit denen das nicht möglich ist. Das würde ich am Ende meines Lebens mehr betrauern, als wenn die Altbauwohnung, der Kinderwunsch etc. nicht aufgegangen wären.
 
  • #16
Ich habe ein Gefühl im Herz, wie es sich anfühlen sollte...

nachhaltig, lebendig, fröhlich und verbindlich, mit Raum für Freiheiten, Gemeinsamkeiten und Entwicklung , aus ICH und DU, ein WIR zaubern und dass die Beziehung nicht nur aus Zweckdienlichkeiten besteht, sondern die Liebe im Vordergrund steht, die alles zusammenhält.

Erkannt und verstanden zu werden, mit ähnlichem Gedankengut und den Blick auf die kleinen Dinge und Schätze im Leben, die man täglich genießen kann.
Humor ohne Ende und das Spiel mit Worten gemeinsam genießen.
Durch Tiefgründige Gespräche Seelentiefe erfahren.
Tägliche. geistige und körperliche Zugewandtheit und die gemeinsame Freude, dass wir uns haben.
Geöffnete Türen, um an dem Leben des anderen teilhaben zu können.
Sich aneinander reiben und Ecken und Kanten zu charmanten runden werden lassen.
Gemeinsam die Unterschiedlichkeiten von Mann und Frau in vollen Zügen genießen und begreifen.
Verständnis für die jeweiligen beruflichen Leidenschaften und Hobbys des anderen haben.
Sich daran erfreuen, dass man sich zeigen darf, so wie man ist und sich durch den anderen selber erfahren und erkennen kann.
Zufriedenheit fühlen und zum Ausdruck bringen.
Andere daran teilhaben lassen und willkommen heißen, Familie, Freunde.
Schlechte Zeiten zusammen in Frieden und Ruhe meistern können.

Alles andere, Weltliches und Materielles ergibt sich daraus, so wie es für uns passend ist und einfügt in unser gemeinsames Leben.
 
  • #17
Meine Idealvorstellung? Einfach glücklich und gesund sein.

Ich denke das Wesentliche ist, dass die Chemie stimmt, dass man sich liebt und eine liebevollen und rücksichtsvollen Umgang pflegt, seinem Partner vertraut und vertrauen kann.

Dann ist es egal, ob man in der schicken Altbau wohnt oder einer kleinen gemütlichen Dachgeschosswohnung und ob der Partner adelig oder arm wie eine Kirchenmaus ist.

Die schönste Reise ist nichts wert, das schönste Haus kalt, wenn das Verhältnis zum Partner suboptimal ist.

Liebe Joggerin,
DANKE!!! Ich habe es irgendwie nicht geschafft, das Richtige zusammen geschrieben zu bekommen aber ich sehe es Wort für Wort wie Du. Ich habe in meiner Familie (Eltern und Großeltern) ganz verschiedene Beispiele von Ehen. Vom steinreichen Teil, Großgrundbesitzer, die arm geworden sind, nachdem mein Urgroßvater fast alles verzockt hat. Meine Oma hat meinen Opa seinerzeit geheiratet weil er eben steinreicher Erbe war, sie aus armen Haus, Tochter einer alleinerziehenden Mutter weil der Vater im 1. Weltkrieg gefallen war. Sie war wunderschön und wollte beweisen, dass sie meinen Opa kriegen kann. Als er plötzlich kein Erbe mehr war hat sie ihn nicht mehr ertragen können und viele Jahre später, da war mein Vater schon 40, hat sie meinen Opa aus dem Haus rausgeschmissen. Sie hat immer gesagt, er wäre der gütigste und tollste Mensch, den sie je kannte aber sie hat ihn nicht geliebt und der Grund, warum sie ihn genommen hat, war schon lange nicht mehr vorhanden.
Dann meine Großeltern mütterlicherseits. Mein Opa wirklich bitterarm. Seine 1. Frau gestorben weil sie schwanger war, es zu spät gemerkt hat und weil sie Kinder gehasst hat hat sie trotzdem versucht, abzutreiben mit den Worten, lieber tot als noch ein Kind. Auch meine Mutter wurde nur geboren weil sie wirklich zu spät bemerkt wurde. Er also arm, allein erziehend, 2-jähriges Kind, ging zu meiner Oma, die er ja aus der Nachbarschaft kannte. Hat ihr ehrlich gesagt, was er hat bzw. nicht hat. Sie heiratete ihn, liebte meine Mutter über alles, war bis zum Tod unser aller Engel. Mein Opa hat hart gearbeitet, sie hat ein Stück von ihrem geerbten Land verkauft und sie arbeiteten zusammen und alles wurde mehr und mehr und irgendwann hatten sie richtig viel. Die Liebe und fester Zusammenhalt waren da immer zu spüren. Vielleicht lehne ich deshalb kategorisch alle Männer mit Geld ab weil ich noch nie die Erfahrung gemacht habe, dass das Geld glücklich macht. Denn das, warum es andere Menschen glücklich macht bedeutet mir nichts. It is not about how big the house is, it's about how happy the home is.
 
  • #18
Wie interessant, die unterschiedlichen Träume zu lesen, was einen Partner oder eine Beziehung angeht. Liegt es vielleicht daran, dass man (noch) Single oder geschieden ist, weil Rosamunde Pilcher Geschichten nun mal nicht die Realität sind?
Ist es nicht so, dass es nur mit der Bereitschaft zu Kompromissen UND Abstrichen der eigenen Vorstellungen eine Beziehung geben kann?
Wäre es da nicht angenehmer, schöner und erstrebenswerter sein Leben alleine und selbstbestimmt zu leben?
 
  • #19
Ich würde gerne mit zwei oder drei Männern in einem Haus wohnen.Oder besser nur zwei, dann passen wir gemütlich und leidenschaftlich in ein Bett. Diese Männer haben unterschiedliche Charaktere. Ich koche für uns alle. Wir sitzen auch zusammen im Garten, mit Hund- ein Esel, einige Hühner und einige andere Bewohner eines privaten Kleinzoos wären auch nett. Der Garten ist wunderschön, wild, aber auch voller Blüten und gepflegt. Ich bekomme jeden Morgen zwei Gutenmorgenküsse und nachts wärmen mich zwei Männer, die ich beide liebe und sie mich. Ab und zu streiten wir uns, bald lachen wir wieder darüber. Das Leben plätschert angenehm dahin.
 
T

Toi et moi

Gast
  • #20
In jungen Jahren war für mich wichtig einige Ziele zu erreichen, heiraten, Kinder bekommen, ein Haus haben, ein anspruchsvollen Beruf ausüben. Heute Jahre danach bin ich darüber froh und dankbar. Auch wenn nicht alles 100% in Erfüllung gegangen ist, aber vieles konnte ich realisieren. Heute möchte ich eigentlich nicht viel. Ich brauche einen Partner, der zu mir hält und mich liebt und seine freie Zeit mit mir verbringen möchte, ob wir auf der Terrasse unsere Gläser schwenken und Wein schlürfen oder in irgend welchen Clubs gehen ist für mich nebensächlich. Wichtig ist auch, dass ich/wir uns zusammen weiterentwickeln können. Mein geheimer Wunsch ist jemanden zu begegnen wie Picasso. Jemand, der intellektuell so weit über mir steht, dass ich mich nicht nach 5 Sekunden langweilen muss.
 
  • #21
Ist es nicht so, dass es nur mit der Bereitschaft zu Kompromissen UND Abstrichen der eigenen Vorstellungen eine Beziehung geben kann?
Jein. Kommt darauf an, was man unter Kompromissen und Abstrichen versteht. Romantische Vorstellungen haben nichts mit unrealistischen Vorstellungen zu tun. Ein "pragmatischer Zweckbeziehungsmensch" sieht es vielleicht als Kompromiss, wenn der/die andere andere Arbeitszeiten hat als gewünscht oder in einer anderen Wohnung lebt als gewünscht. Für eine/n Romantiker/in spielt das keine Rolle, die krempeln auch schon mal was im Leben um, wenn die Gefühle stimmen. Beides ist ähnlich realistisch. Mit Floskeln wie Kompromisse schließen kommt man doch nicht weit, jeder sieht anderes als Kompromiss an und jeder hat andere Wünsche, die kompromisslos verfolgt werden, weil sie die wichtigsten sind. Ich finde vieles, was hier steht, durchaus realistisch, meine bisherigen Beziehungen entsprechen manchem, was hier geäußert wird. Man gestaltet das auch selbst mit und ist dafür verantwortlich. Wer von vornherein seine Beziehung als vernunftorientierten "Kompromiss" sehen will, behindert sich ja selbst dabei, große Gefühle aufkommen zu lassen.
 
  • #22
Ist es nicht so, dass es nur mit der Bereitschaft zu Kompromissen UND Abstrichen der eigenen Vorstellungen eine Beziehung geben kann?


.... das wäre mir piepegal ;-), denn die Abstriche und Kompromisse, müssen ja nicht negativ sein. Im Gegenteil, oft kommt es sogar noch besser, als erträumt, oder/und es bieten sich Möglichkeiten Facetten in mir zu entdecken, von denen ich vorher nichts ahnte.
Selbstbestimmt und alleine leben ist für mich ganz nett, spannender und förderlicher für mich ist das Pendant Mann.
Die Realität erschaffen wir uns selber, es liegt in unserer Hand und das nenne ich selbstbestimmt.
 
  • #23
Ist es nicht so, dass es nur mit der Bereitschaft zu Kompromissen UND Abstrichen der eigenen Vorstellungen eine Beziehung geben kann?
Natürlich ist dem so.
Wäre es da nicht angenehmer, schöner und erstrebenswerter sein Leben alleine und selbstbestimmt zu leben?
Nein, nicht zwingend, das kann ich daraus nicht schlussfolgern.
Es geht mir ja nicht darum, keine Kompromisse und Abstriche machen zu müssen.
Es geht mir darum, diese Kompromisse und Abstriche für jemanden machen zu dürfen, der das umgekehrt auch für mich tut.
Wenn die Liebe und die Kompromissfindung gegenseitig ist, dann belebt es einen und bereichert es einen auch, Abstriche zu machen. Man lernt immer Neues über das Leben, wenn man sich auf die Bedürfnisse eines anderen einlässt. Das Dumme ist, wenn man sich aus Hoffnung auf Liebe ausnutzen lässt. Die Kompromisse, die man in so einer Illusion geschlossen hat, die bereut man.
 
  • #24
Aufrichtige, gegenseitige Liebe, 100%iges Vertrauen, Begehren und Leidenschaft, gegenseitiges Kümmern und Unterstützen im Alltag, häufige gemeinsame Reisen ins In- und Ausland, körperliche Attraktivität und Anziehung auf beiden Seiten, gemeinsame Interessen in den Bereichen Film, Sport, Musik, gemeinsame Werte und Einstellungen, Sehnsucht, Freude, das gleiche Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeiten usw. usw.

Ich beschreibe gerade das, was ich seit zwei Jahren habe - und idealer kann es kaum sein. Ich muss schmunzeln, wenn ich von Herrenhaus und Adel-Soirées lesen - mit nunmehr Mitte 40 weiß ich, dass es darauf zuletzt ankommt. Die große Liebe fand ich in wesentlich ärmeren Kreisen und fühle mich reicher als je zuvor.
 
  • #25
Liebe FS,

bei Deinen Worten sehe ich mich als jungen Mann am Gartentor lehnend, die Welt liegt zu meinen Füßen, der Wind streift durchs Haar, über mir erstrahlt ein grandioser Sternenhimmel und in meinen Armen halte ich die Frau, die mich 1/4 Jahrhundert begleiten wird in einer Beziehung in etwa so wie Du es beschrieben hast.
Dies erleben zu dürfen war ein großes Glück, erfühlt mich zugleich mit großer Dankbarkeit und Schmerz und gehörte und gehört für mich selbstverständlich dazu.
Fast könnte es wieder so sein, nur mein Herz mag nicht mehr so recht, aber ich kenne den Weg und die Hoffnung ruht auf dem Ziel.

Ich würde einiges anders machen, aber dieses Miteinander nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #26
Liebe FS,
ich bin nach mehrjähriger Singlezeit erst kurz wieder verpartnert und lebe meine Traumbeziehung - nur ist der Traum ganz anders, als ich es mir vorher immer gewünscht/vorgestellt hatte.

Bei den Anforderungen an den Mann bin ich keinen Millimeter von meinen Wünschen abgerückt und das ist gut so. Ich bin schon ein paar Semester älter und da weiß man, was passt und was garnicht geht. Daher habe ich mich nicht in die Irre leiten lassen, wenn mir mal ein unpassender Mann vorübergehend gefiel. Aus diesem Grund war ich so lange allein.
Nun habe ich eine von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägte Partnerschaft, wie ich ich sie mir wünschte: mit einem klugen, humorvollen, empathischen, strebsamen und gleichaltrigen Mann, der kein Prinzipienreiter ist, sich auf eine enge Beziehung einlassen kann, nicht um seine Freiheit fürchtet. Wir genießen jede Minute, die wir zusammen verbringen, können aber auch jeder unsere eigenen Wege gehen. Es wird offen kommuniziert, Probleme werden direkt thematisiert und es gibt immer eine Lösung. Wir sind uns im Leben- und Kommunikationsstil sehr ähnlich und beide beruflich ziemlich engagiert, schätzen das auch aneinander. Ich habe das, was ich immer wollte: mein Partner ist gleichzeitig mein bester Freund und ich seiner.

Was die äußeren Rahmenbedingungen angeht, lebe ich in der Beziehung exakt das Gegenteil von dem, was ich mir als Traumbeziehung vorstellte. Ich wollte immer in der Großstadt leben, so wie ich es unter der Woche mache: in einer stylishen Altbauwohnung mitten im Inviertel. Und natürlich wollte ich mit dem Mann zusammen leben, geordnete Rahmenbedingungen haben.
Jetzt habe ich eine Fernbeziehung mit einem Mann aus einem bayrischen Dorf und es herrscht überhaupt keine Ordnung in meinem Leben.
Wir waren vor einigen Jahren schonmal zusammen und da hatte er in einer nahegelegenen Stadt eine Eigentumswohnung gekauft, weil ihm klar war, dass ich keine Dorfpflanze bin. Das Haus in den Bergen sollte im Alter unser oft genutztes Ferienhaus sein. Zwischenzeitlich hatte er aber seinen Arbeitsplatz gewechselt und dieser ist so weit von seinem Haus in den Bergen entfernt, dass er unter der Woche am Arbeitsort eine Zweitwohnung hat - weder Stadtwohnung noch Haus passen zum Arbeitsort. In knapp 2 Jahren werde ich zu ihm ziehen - die Frage ist nur, wo denn "zu ihm" ist.

Mich stört weder die Tatsache, dass ich aus der Stadt weg muss, nch dass ich weit weg muss, mich stört noch nichtmal, dass ich nicht weiß, wie wir zukünftig leben wollen - es ist trotzdem Traumbeziehung. Mit dem richtigen Mann kann ich das Leben wohl auf den Kopf stellen und es fühlt sich trotzdem gut an. Normalerweise plane ich alles vor, aber mit ihm an der Seite kann ich Unsicherheiten aushalten und Dinge geschehen lassen - Vertrauen in den Menschen und in unsere gemeinsame Lösungskompetenz.

Dass Traumbeziehung auch so gehen kann, hätte ich nicht gedacht.
 
  • #27
Meine Vorstellung einer Traumbeziehung: Ich kann alleine wohnen, mein Partner möchte ebenfalls seine eigene Bleibe behalten und dort leben. Wenn ich das Bedürfnis nach Zärtlichkeiten, intellektuellem Austausch oder anderen Gemeinsamkeiten habe, dann treffen wir uns, solange es schön ist, wunderbar ist, wir Lust drauf haben. Wenn wir uns streiten, hat jeder seinen Rückzugsort und dann darf man auch mal gerne 1 Woche lang seine Ruhe haben dort. Ich fühle mich geliebt und geborgen und sicher, er sich auch.

Ob wir in unserer gemeinsamen Zeit nun teuer wellnessen oder einfach durch den Wald stromern mit alten Klamotten und anschliessend gut essen gehen - was wir tun, ist mir piepegal, Hauptsache, ich bin gern mit demjenigen zusammen in diesem Moment.

Achja, Traumbeziehung ist es auch noch, wenn der andere auch bei Problemen immer erreichbar wäre und dies von Herzen tut, ich natürlich genau so.

Eine Beziehung, die fest ist und dennoch nicht so fest, dass sie im Alltagstrott irgendwann ersticken wird.

:)

LG
 
  • #28
Liebe Anita. Ganz ehrlich: so könnte es mir auch gefallen Und ich wünsche Dir, dass das Leben nur gut zu Dir ist.

Was ist, wenn ich älter werde oder gar krank? Wird oder würde mich mein Partner auch zur Chemo begleiten? In der Klinik besuchen oder mich noch begehren, wenn ich eine Brustamputation hinter mir habe?

Wird er auch in schweren Zeiten zu mir stehen, wenn es knapp wird, wenn man vielleicht den Job verliert, die Eigentumswohnung verkaufen muß?

Bleibt er treu, wenn eine jüngere und attraktivere Frau ihn anbaggert?

Was ist, wenn meine Eltern gebrechlich werden und ich mich mehr um sie kümmern muß? Wird er Verständnis haben oder gar mithelfen?

Anders herum habe ich mir diese Fragen auch gestellt. Und ja, ich wäre bereit, diese Szenarien auch mit meinem Partner durchzustehen. In einer Krise zeigt sich letztlich die Tragfähigkeit von Beziehungen. Bei Sonnenschein kann man mit fast jedem schöne Stunden verbringen.
 
  • #29
Einige Jahre weiter kann ich die Beiträge von @lionnel69 und @Joggerin unterschreiben.
Verheiratet gewesen, Kinder bekommen und einfach älter.

Geld,Job etc ist mir egal.
Es muss emotional passen und von den Werten.
Mir sind gemeinsame Unternehmungen wichtig, einfach weil ich unternehmungslustig bin. Gute Gespräche, Humor, Sex , Dinge miteinander gut klären können.

Ich brauche keine 24/ 7 Beziehung, zusammen leben muss ich nicht und eigene Freunde sind wichtig.
Allerdings bin ich ein Wir-Mensch: Füreinander da sein ist mir wichtig!
In Anlehnung an einen anderen Thread: sich mit seinen "Stärken" unterstützen, wenn einer Schwächen, Kummer etc.

Ich bin bereit für einen Menschen den ich liebe auch Verantwortung zu übernehmen und wünsche es mir auch umgekehrt.
Toll wenn das nie gebraucht wird.

Nur die schönen Dinge teilen, wäre für mich eine Freundschaft +.
 
T

Toi et moi

Gast
  • #30
Ich habe nochmals über deine Frage nachgedacht. Inspiriert durch den neuen Film von Jim Jarmusch kann ich mir auch folgende Traumbeziehung vorstellen:
Ich habe endlich Erfolg mit meinen Bildern, mein Freund und ich kündigen beide unsere Stellen und brechen aus unseren spießbürgerlichen, kleinkarierten Welten aus, wir lassen alles zurück, brechen alle Mauern und Grenzen, die wir uns selbst in unseren Köpfen gebaut haben, nieder. Kaufen uns ein schönes Haus an den pazifischen Ozean. Irgendwo, wo immer warm ist und die Sonne scheint. Wir richten unser lichtdurchflutete Haus so ein wie es uns gefällt, mit schönen Möbeln und eine tolle Stereo Anlage, wo wir unsere Lieblings Musikstücke hören können, wann immer wir wollen. Ich male dort meine überdimensional große Bilder und er organisiert meine vier Ausstellungen, die ich im Jahr gebe in Paris, London, New York und Basel. Er ist so wunderschön, dass alle Frauen sich in ihn sofort verlieben, er liebt natürlich nur und ganz alleine mich aber er verkauft meine Bilder an diese Frauen und so werden wir sehr reich, kaufen uns eine Yacht und machen Ausflüge finanzieren das Studium unserer Kinder in besten Unis der Welt. Unsere Kinder besuchen uns und wir besuchen sie, vielleicht bekommen wir irgendwann sogar Enkelkinder, wir besuchen unsere Künstlerfreunde und reden über unsere Ideen und Vorstellungen und diskutieren über die neue Bücher und Filme. Irgendwann steige ich in Filmgeschäft ein usw.....
Eins habe ich in meinem Leben gelernt. Die Träume können wahr werden und so träume ich weiter. Wenn ich es nicht erreiche, habe ich es wenigstens geträumt. In dem Sinne, alles Gute dir und vielen Dank für diese wunderbare Frage :).
 
Top