• #1

Singlepartys - dumme Idee oder tolle Erfindung?

Wart Ihr schon einmal auf einer solchen Veranstaltung und was haltet Ihr grundsätzlich davon? Wie kann die Singleparty zum Kennenlernerfolg werden?
 
  • #2
Hmm bei uns in der Umgebung gibt es sowas leider nicht,..
Aber ich würde da sicher hingehen,... denn normal muss man sich da keine Gedanken machen, ob das Gegenüber allein ist oder nicht ;-)
 
  • #3
Ich war noch nicht auf einer Single-Party, aber halte diese Idee für sehr gut. Man weiß, woran man ist und kann durchaus unbefangen ins Gespräch kommen.
 
  • #4
Ja, ich war schon auf vielen verschiedenen Single-Partys aller Art.

Im großen und ganzen stehe ich dem nicht ablehnend gegenüber, denke aber zugleich, dass die Erfolgschancen dabei relativ gering sind.

Da gibt es zunächst die discoähnlichen Partys mit lauter Musik und meist nur wenigen gesprächsförderden Randzonen. So ähnlich war ja auch die ElitePartner-Party, die es mal in Hamburg gab. Ich kann unter solchen lauten, nur auf Optik und Ansprechen durch mutige Männer basierenden Partys wenig abgewinnen. Die normalen bis schüchternen Männer trauen sich auch da nicht, die mutigen auch da, aber diejenigen, die mutig und dennoch Single sind, sind leider oft auch komische Vögel. Für echtes Kennenlernen hat man zu wenig Rückzugs- und Gesprächsmöglichkeiten, das Ambiente ist nicht geeignet zum echten Plaudern. Das Ansprechen geschieht rein nach Optik und Äußerlichkeiten und hält sich insgesamt stark in Grenzen.

Deutlich besser finde ich da schon Partys wie Single-Tanzveranstaltungen, bei denen zumindest in einer Anfangsphase durch einen Minikurs oder so das Ansprechen erzwungen wird, sich wechselnde Paare bilden, man schon mal was zusammen erlebt hat und das wieder aufgreifen kann.

Single-Partys müssten mehr Gelegenheiten zum gegenseitigen Ansprechen bieten oder schaffen -- durch welche Aktionen auch immer, sonst verläuft sich das regelmäßig im Nichts.

Insgesamt würde ich sagen: Keine der Singlepartys hat sich für mich gelohnt; unter solchen Bedingungen finden sich keine Pärchen, die sich nicht auch in jeder anderen U30-Disco finden würden.
 
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  • #5
Wart Ihr schon einmal auf einer solchen Veranstaltung und was haltet Ihr grundsätzlich davon?

Schaulaufen und Bewerbungsgespräch in einem? Nein, danke. Ich nehme zudem an, daß auf so einer Veranstaltung auch jede Menge Affärensucher - vorwiegend männlichen Geschlechts - unterwegs sind. Solche Leute muß ich auch nicht unbedingt in meiner Nähe haben.

Lieber besuche ich Tanzkurse, da herrscht zum einen immer Frauenüberschuß, zum anderen verläuft das Kennenlernen viel ungezwungener, weil ja das Tanzen im Vordergrund steht. (m/54)
 
  • #6
Man müßte dafür eine Umgebung haben, wie Frederika schon erwähnte, wo es auch Auslaufmöglichkeiten gäbe. Z. B. eine Disko mit angeschlossenen Biergarten mit Grill.Nun gut, in der jetzt kühleren Jahreszeit wird das nicht funktionieren.
 
  • #7
Man müßte dafür eine Umgebung haben, wie Frederika schon erwähnte, wo es auch Auslaufmöglichkeiten gäbe. Z. B. eine Disko mit angeschlossenen Biergarten mit Grill.Nun gut, in der jetzt kühleren Jahreszeit wird das nicht funktionieren.
Ja, das wäre perfekt. So eine Mischung aus Tanz- und Grillparty mit Tischen, Bänken, Tanzsaal und jeder kann jeden ansprechen, weil es genug Gründe und Gelegenheiten gibt. Aufforden zum Tanzen ist immer unproblematisch und gemeinsames Essen und Trinken immer nett.

Weniger optimal als eine lässige Grillparty wäre im Winter dann vielleicht ein tolles Buffet mit Tanzparty zu kombinieren.
 
  • #8
In Münster gab (oder gibt es vermutlich noch) diese Einrichtung. "Depot". Ein riesiger Freirraum mit allem, was ein Freiluftangebot benötigt. Am hinteren Ausgang der Disko eine Grillstation und es liefen immer Leute rum, die Getränke servierten. Eine sehr unverkrampfte Atmosphäre. Ich war da gerne als ich noch in Münster lebte,
 
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  • #9
Vom Prinzip her ist es erst mal eine gute Idee, aber es kommt natürlich sehr stark darauf an wie es umgesetzt wird.

Das Entscheidende ist ja letztlich das man die Möglichkeit hat potentielle Partner kennenzulernen die man sonst nicht kennengelernt hätte, insofern schafft es einfach nur Chancen und das ist grundsätzlich positiv. Vor irgendwelchen Affärensuchern kann sich jeder Mensch sehr leicht schützen, insofern würde ich das nicht als negativen Punkt ankreiden, denn letztlich gibt es diese ja auch überall sonst. Auf einer Singleparty wird man diese wohl sogar noch leichter identifizieren können da sie sich wegen der vermeintlich großen Auswahl weniger Mühe geben werden.

Wichtig für eine gute Singleparty wäre es wenn es irgendein Programm gäbe an dem die Gäste aktiv teilnehmen um das Kennenlernen in lockerer Atmosphäre zu fördern.
 
  • #10
Das Thema ist doch ganz einfach:

1) Man suche sich an einem zentralen Ort (z. B. in Frankfurt) ein Hotel, bei dem regelmäßig ein Event stattfindet (z. B. erster Sa/ So im Monat). Es gibt z. B. im Messebereich (liegt zentral am Hauptbahnhof) Hotels, bei denen ist am WE tote hose, d. h. die würden sich über so etwas freuen,

2) Wer zum event kommt, trägt sich online ein, d. h. es wird eine Liste gemacht mit Leuten, die

a) zahlende EP Mitglieder sind
b) hinkommen

mit Chiffre .... Jeder kann so sehen wer kommt.

3) Ich würde eine eventzeit und eine sonstige Zeit definieren, eventzeit zB von Sa 20 uhr bis So 2 uhr, die Zeit davor / danach kann man für individuelle Treffen verwenden, z. B. von Anreise 15:00 Uhr bis Abreise 12:00 Uhr

4) Dann eine location bei der man sich gut unterhalten kann, Tanzfläche mit LEISER Musik ... Anstecknadeln mit Name und Chiffre für jeden, der da ist, die EP Profile derer die da sind sind ausgedruckt in Ordnern verfügbar.
 
  • #11
Single-Parties sind ok, aber knifflig wenn das Etikett "Single" drauf ist. Dann könnten sich die Party-Teilnehmer wie auf einer "Fleischbeschau" oder "Resterampe" fühlen ?
Andererseits verfehlt so eine Veranstaltung sein Ziel, wenn der Großteil gebundene Menschen sind. Man sollte gezielt Singles werben/einladen können, ohne groß das Etikett "Single".

Grundsätzlich können Parties schon erfolgreich für die Partnersuche sein, wenn sie dafür gut gestaltet sind. z.B. nicht mit der Musik-Lautstärke "tot gebrüllt" wird, sondern auch abseits davon Kontaktmöglichkeiten bietet. Früher war es z.B. die Kirmes, und eine Musikkapelle ? Der Tanzboden war und ist oft und seit langem eine Kontaktbörse. (aber Diskotheken und Clubs eher weniger, oder gerade für ONS ?)
Viel wichtiger halte ich das Thema + Musikausrichtung der Party, und welche Leute davon angesprochen werden ?

Plakat "Singleparty", wäre ich unsicher, ob ich da hin gehe ? Einerseits Chancen nutzen, andererseits peinlich. Ich würde befürchten, dort nur "Reste" zu finden = Leute, die partout keinen Partner bekommen ?
 
  • #12
Singleparties sind nicht mein Fall. Eine Mischung aus Bedürftigen und Leuten, die diese Bedürftigkeit ausnutzen wollen, inclusive derer, die immer dabei sind, aber auch nach Jahren niemanden gefunden haben, muß leider ohne mich auskommen. Einmal "Fisch sucht Fahrrad" in Berlin vor ein paar Jahren hat mir da gereicht. Es heißt nicht umsonst launig "Resterampe", wie mir einer, der seit Jahren dort hinging erläuterte, genau wie die Anfängertanzkurse von den Tanzlehrern "Gruselkabinett" genannt werden. Da gehen halt die als letzten Versuch hin, die seit Jahren nicht in der Lage sind, einen Partner zu finden.
- Spreche von meinen Erfahrungen in HH (Tanzen) und Berlin (Singleparty).
 
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  • #13
genau wie die Anfängertanzkurse von den Tanzlehrern "Gruselkabinett" genannt werden

Kluge Tanzlehrer legen das Höchstalter in den Anfängerkursen auf 45 und drücken ggf. ein Auge zu, wenn jemand zwei oder drei Jahre darüber liegt und jünger aussieht.

In diesen Kursen (ich habe mal als Herr in einem hospitiert) hat sich in der Tat das eine oder andere Paar gefunden, auch ich war schon auf dem besten Weg, mich wieder zu verbandeln, nur steckte mir die letzte Trennung halt noch zu sehr in den Knochen.
 
  • #15
Parties sind toll - mit Freunden und Bekannten und neuen Leuten. Man lernt sich schnell und einfach kennen, weil man sich von gemeinsamen Bekannten einander vorstellen lassen kann bzw. weil man über die gemeinsamen Bekannten einen sehr einfachen und unverbindlichen Gesprächseinstieg hat. Niemandem klebt ein "verzweifelt-auf-der-Suche"-Schild auf der Stirn und die Gespräche laufen erst einmal unbefangen und nicht so "zielorientiert" ab. Das mag ich.

Aber eine explizite Singleparty? Das klingt auch für mich nach Resterampe. Da versuchen Frauen, mit ein wenig Prosecco locker zu werden. Männer, die sonst auch niemanden ansprechen, werden auch nicht plötzlich mutig und beobachten die Damen auch nur aus sicherer Distanz. Und ein paar ganz gut aussehende Aufreißer säuseln auf der Suche nach dem nächsten ONS den hübschesten ausgehungerten und angesäuselten Frauen nette Komplimente ins Ohr.
Woher ich diesen Eindruck habe? Von einem guten Freund, der in seinen Singlezeiten die Berliner Singleparties (FSF) ausschließlich zur sehr bequemen Beschaffung immer neuer ONS genutzt hat.
 
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  • #16
Die Gruselkabinett-Kandidaten sind meist zwischen 30 und 45 und halt notorisch erfolglos bei der Partnersuche. (Was man ihnen oft auch ansieht oder anhört.)

Nein, da muß ich ganz energisch widersprechen, solche traurigen Gestalten sind absolut in der Minderheit. Meine Schlußballdame war ein süßes, attraktives Frauchen und absolut bindungsfähig, nur ich war es zu dieser Zeit nicht – was ich heute sehr bereue.
 
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  • #17
Woher ich diesen Eindruck habe? Von einem guten Freund, der in seinen Singlezeiten die Berliner Singleparties (FSF) ausschließlich zur sehr bequemen Beschaffung immer neuer ONS genutzt hat.

Mieze, ich bin Berlinerin und war auf diesen FSF-Partys und gehe seit geraumer Zeit wieder auf Ü30-Party und erlebe diese negtiven Erfahrungen nicht. Gut, ich gehe dort auch nur zum tanzen hin und nicht mit der Erwartung den Mann des Lebens zu finden.

Mag natürlich sein, dass ich pott häßlich bin und daher kein Mann auf diesen Partys Interesse hat, mich zu einem ONS überreden zu müssen.....,-).

Kann auch sein, dass Mann sehr schnell erkennen kann, wer leicht zu haben ist, oder wer nicht.

w 48
 
  • #18
Gerade für Tanzpartys gilt das überhaupt nicht: Die Auswahl ist eher gehoben und klasse. Von Gruselkabinett kann gar nicht die Rede sein, fast alle haben gute Berufe, sind gepflegt und ganz normal aussehend.

Auch für andere Singlepartys gilt das alles nicht: Sehr viele ganz normale Menschen werden eben auch wieder Single und ganz viele von denen haben eben wenig Möglichkeiten, neue Kandidaten zu treffen, weil Freundeskreis und Beruf eben seit vielen Jahren stabil sind. Es ist völlig natürlich, dass auch anständige, gut verdienende, sozial integrierte und gut aussehende Personen auf Singlepartys aller Art gehen. Da eine Negativauswahl a la Resterampe zu unterstellen ist einfach sachlich falsch und unnötig diffamierend.

Viele der besseren Singleverantaltungen weisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Akademikern auf, weil die eben aufgrund ihres Umfelds und Arbeitsanspruchs oftmals wenig Gelegenheiten haben, neue Kontakte zu knüpfen.

Ausgerechnet F.s.F.-Partys sind aber ja auch das untere soziale Ende der Singlepartys. Das ist einfach eine doch eher proletenreiche Veranstaltung. Hat auch nichts mit Resterampe zu tun, aber eben mit dem unterdurchschnittlichen Publikum.
 
  • #19
Mieze, ich bin Berlinerin und war auf diesen FSF-Partys und gehe seit geraumer Zeit wieder auf Ü30-Party und erlebe diese negtiven Erfahrungen nicht. Gut, ich gehe dort auch nur zum tanzen hin und nicht mit der Erwartung den Mann des Lebens zu finden. (...)

Ja, das ist natürlich eine andere Sache. Wer auf eine solche Party geht, um einfach Spaß zu haben und zu tanzen, der wird dort wahrscheinlich einfach nur Spaß haben.
Wer aber bei einer solchen Veranstaltung auf die große Liebe hofft und dummerweise auch noch Verzweiflung und Schüchternheit ausstrahlt - und solche Menschen gibt es dort ganz sicher auch - der ist ein leichtes Opfer für die garantiert anwesenden Profi-Aufreißer.
 
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  • #20
Kluge Tanzlehrer legen das Höchstalter in den Anfängerkursen auf 45 und drücken ggf. ein Auge zu, wenn jemand zwei oder drei Jahre darüber liegt und jünger aussieht.

In diesen Kursen (ich habe mal als Herr in einem hospitiert) hat sich in der Tat das eine oder andere Paar gefunden, auch ich war schon auf dem besten Weg, mich wieder zu verbandeln, nur steckte mir die letzte Trennung halt noch zu sehr in den Knochen.

Was hat denn das mit dem Alter zu tun? Ich finde das ganz schön überheblich und diskriminierend.
Viele 50 oder 60 jährige Menschen sind wesentlich weniger gruselig als 40jährige. Außerdem sollte in Tanzkursen tanzen gelernt werden und daz ist man nie zu alt. Eine Bekannte von mir ist gerade 60 geworden und wollte unbedingt Tango lernen. Nach langem Suchen hat sie überhaupt eine Tanzschule gefunden, die Singles annehmen. Sie hat dort einen Tanzpartner vermittelt bekommen, der 20 Jahre jünger ist, aber er kommt eben auch hin um zu tanzen und mehr nicht. Passt doch.
 
  • #21
Was hat denn das mit dem Alter zu tun? Ich finde das ganz schön überheblich und diskriminierend.
So war das sicherlich nicht gemeint. Richtig ist doch aber, dass man gerne mit Tanzpartnern tanzt, die zumindest grob im passenden Alter sind. Weder möchte ich in einem Tanzkurs mit Mitte 30 von einem 17-jährigen Jüngling betanzt werden noch von einem 65-jährigen Pensionisten. Zumal wenn es ein Single-Tanzkurs ist, denn die überwältigende Mehrheit bucht, um dabei jemanden kennenzulernen. Da gebietet es dann schlichtweg der Anstand, dass Tanzschulen Kandidaten im zueinander passenden Alter mischen.

Sie hat dort einen Tanzpartner vermittelt bekommen, der 20 Jahre jünger ist, aber er kommt eben auch hin um zu tanzen und mehr nicht. Passt doch.
Ausgerechnet bei Tango Argentino finde ich das eigentlich unzumutbar. Das wäre jenseits meiner Geschmacksgrenze, zumal gerade Tango auch viel gegenseitiges Körpergefühl und Sympathie voraussetzt. Also mit jedem Kerl tanze ich ausgerechnet Tango Argentino auf keinen Fall.
 
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  • #22
Na das ist ja toll das man jetzt schon ein Kandidat fürs Gruselkabinett und die Resterampe ist weil man bei der Partnersuche nicht so viel Glück hatte wie andere oder man gerade wieder Single geworden ist.
Die Möglichkeiten neue Menschen kennenzulernen ohne auf Veranstaltungen zu gehen die spezielle dafür gedacht sind, sind nun mal begrenzt. Da ist es doch nur sinnvoll solche Veranstaltungen zu nutzen.
 
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  • #23
So war das sicherlich nicht gemeint. Richtig ist doch aber, dass man gerne mit Tanzpartnern tanzt, die zumindest grob im passenden Alter sind. Weder möchte ich in einem Tanzkurs mit Mitte 30 von einem 17-jährigen Jüngling betanzt werden noch von einem 65-jährigen Pensionisten. Zumal wenn es ein Single-Tanzkurs ist, denn die überwältigende Mehrheit bucht, um dabei jemanden kennenzulernen. Da gebietet es dann schlichtweg der Anstand, dass Tanzschulen Kandidaten im zueinander passenden Alter mischen.

Aber warum sollten dann die Teilnehmer gerade unter 45 sein? Nur weil DU unter 45 bist? Schließlich gibt es gerade Ü 45 wesentlich mehr Singles als mit Mitte 30, denn da ist der Großteil sowohl Frauen als auch Männer gerade in der Familienphase, also verheiratet bzw. gebunden.
Noch etwas: Was hast du dagegen, wenn ca.1/3 der Teilnehmer Ü30 sind, 1/3 Ü 40 und 1/3 Ü 50 ? Du musst ja nicht mit den 50ern tanzen, es gibt ja auch noch 40jährige.
Was DU möchtest, ist kein Singletanzkurs sondern eine Wünsch-dir-was-Tanzkurs, in dem genau deine Altersgruppe zu finden ist. Das mag vielleicht in einer Großstadt möglich sein, ich wohne in einer 300 T. Seelen Stadt und da laufen weder reine Ü30 Tanzkurse noch Seniorentanzkurse. Da ist es meistens gemischt und das ist gut so.

Ausgerechnet bei Tango Argentino finde ich das eigentlich unzumutbar. Das wäre jenseits meiner Geschmacksgrenze, zumal gerade Tango auch viel gegenseitiges Körpergefühl und Sympathie voraussetzt. Also mit jedem Kerl tanze ich ausgerechnet Tango Argentino auf keinen Fall.

Na ja, und was machst du dann, wenn ein schmieriger, schlecht riechender Mann mit Anfang 40 in so einem Kurs ist? Also ehrlich, lieber tanze ich mit einem sympathischen 30jährigen oder einem gepflegten 70jährigen. Ich muss ihn ja nicht heiraten.
 
  • #24
Aber warum sollten dann die Teilnehmer gerade unter 45 sein? Nur weil DU unter 45
Ich habe diese Altersgrenze nicht genannt, sondern nur gefordert, dass die Teilnehmer im passenden Alter sind. Sinnvolle Gruppen sind Teilnehmer 25-35, 30-45 und 45-60 oder 60+ zum Beispiel. Da wechseln Lebensphasen, Generationen, Verhalten und für das Tanzen ganz wichtig auch der Musikgeschmack.

Du musst ja nicht mit den 50ern tanzen, es gibt ja auch noch 40jährige.
Innerhalb eines Kurses muss man quasi schon mit jedem Tanzen, gerade wenn sinnvollerweise einfach im Uhrzeigersinn weitergewechselt wird.

Also ich finde es schon sehr viel angenehmer mit Herren meiner Altersgruppe zu tanzen.

Die Tanzschulen arrangieren das ja auch quasi alle so, zumindest in Großstädten, wo genug Teilnehmer zur Einteilung vorhanden sind. Natürlich sind die Teenagerkurse und Renterkurse separat und Singlekurse immer mit Motto wie "Ü30" oder "Ü50".
 
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  • #25
Was hat denn das mit dem Alter zu tun? Ich finde das ganz schön überheblich und diskriminierend [...] Außerdem sollte in Tanzkursen tanzen gelernt werden und daz ist man nie zu alt.

Schön, wenn Du das so siehst. Tatsache ist aber, daß ohne Altersbeschränkung die Damen weitgehend unter sich wären, weil kein Herr mittleren Alters sich auf einen Single-Tanzkurs einließe, bei dem der weibliche Altersdurchschnitt um die 60 herum liegt. Und somit stünden auch die jüngeren Damen allein da.

Nein, es ist schon sinnvoll und zweckmäßig, Tanzkurse in Altersklassen einzuteilen. Ein Ü50 oder gar Ü60 Single-Tanzkurs dürfte aber auch in den Großstädten schwerlich zu finden sein.
 
  • #26
Wie kann die Singleparty zum Kennenlernerfolg werden?
Zurück zur Titelfrage: Wichtig ist, dass es irgendwie ein Programm gibt, dass was organisiert ist, damit sich die völlig unbekannten Menschen ansprechen und in Kontakt kommen. Sonst stehen doch nur alle herum. Aktionen wie Tanzen oder gemeinsames Essen an wechselnden Tischen sind da ganz gute Öffner. Außerdem ist es wichtig, laute Disco-Atmosphäre zu vermeiden und stattdessen genug Plauder- und Rückzugsmöglichkeiten anzubieten, so dass echte Gespräche und richtiges Kennenlernen stattfinden kann.
 
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