G

Gast

Gast
  • #1

Sind viele zu negativ eingestellt?

Manchmal hegt sich bei mir der Verdacht, dass hier viele einfach viel zu negativ über die Singlebörsen denken. Ich lese dies hier schon seit längerer Zeit hier im Forum und ich wundere mich jedes Mal, was manchen so alles passiert. In den 6 Monaten bei EP ist mir dies kein einziges Mal passiert. Bei allen Dates waren die Bilder der Frauen immer authentisch und auch die Angaben passten. Alle Dates basierten auf ein regelmäßiges Ping-Pong im Vorfeld und ein paar Telefonaten. Oft liest man ja hier das dies ein absolutes NOGO wäre. Manches Bashing hier wundert mich schon sehr. Meine jetzige Partnerin habe ich über EP gefunden und auch sie kann sich nur wundern was so manchen alles bei der Partnersuche so passiert.

Bin ich bzw. meine Partnerin eher eine Ausnahme oder hatten wir einfach nur Glück oder gibt es auch andere denen es ähnlich erging?

M,46 + W45
 
G

Gast

Gast
  • #2
Ich habe nicht hier aber woanders mal die Erfahrung eines gänzlich anderen Fotos gemacht. Aber ich denke mit Foren ist es so, wie mit Ärzten oder Therapeuten... da kommen hauptsächlich diese Personen hin, die Probleme haben und sie sind nicht repräsentativ für die Gesamtheit der EP-Nutzer.
Selektive Stichprobenauswahl könnte man das auch nennen ;-)

Mich freut aber sehr, dass das hier mal jemand anspricht und absichtlich Positives berichtet. Ich freue mich für euch und wünsche euch alles nur erdenklich Gute!

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich es normal finde, wenn mal solche negativen Sachen passieren und ich mich einfach gar nicht drüber aufregen würde, denn ich habe auch schon sehr nette Begegnungen gehabt.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Hm, also ich bin auch so jemand, der von der Frau als untreuer Ehemann stehen gelassen wurde ("mit jemandem wie dir paßt es nicht"). Jedenfalls hat sie das so gesehen. Tatsächlich war ich lupenreiner Single, sie hat jedoch völlig harmlose Dinge - zum Beispiel ein vergessenes Briefkastenschild mit dem Namen meiner Ex - in der negativst möglichen Weise umgedeutet.

Was ich damit sagen will: viele dieser üblen Erlebnisse, über die dann berichtet wird, sind gar keine.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Dann hast du einfach Glück gehabt! Und weil du sehr viel Glück hast, kannst du nicht nachvollziehen, wie es anderen geht. Jeder Mensch lebt nun einmal anders. Ich bin in Singlebörsen, seit es das Internet gibt, also bald +/-15 Jahre. Da sammelt man viele Erfahrungen. Ich habe sehr viele Börsen ausprobiert und häufig bei allen ein gleiches Muster erkannt. Die Leute sind entweder arg oberflächlich oder wenn man zu speziell für die Allgemeinheit ist, findet man selber keinen Partner mehr, der vor allem so ist, wie man selber ist. Ich habe im Prinzip keine NoGos, ich will nur angenommen werden wie ich bin und einen Partner mit selben Interessen. Das ist mir sehr wichtig, sonst werde ich unglücklich. Und das ist schwer zu finden. Hinzu kommt, dass ich sehr aktiv bin. In Singlebörsen sitzen die "bequemeren" Leute, die wenig ausgehen. Das passt nicht zu meinem Leben. Es haben sich über die Jahre viele Bekanntschaften, Ausgehpartner und Kontake ergeben, aber nicht die wahre Liebe. Den wahren Partner habe ich doch klassisch draußen gefunden.
Insofern ist es also gelogen, dass man in der Disko keinen Lebenspartner mehr finden würde. In meinem Bekanntenkreis haben sich alle großen Lieben so gefunden. Die Leute sind einfach internetverwöhnt.

w
 
G

Gast

Gast
  • #5
Ich glaube nicht, wie von einem Gast hier gesagt, dass in Foren nur Leute mit Problemen kommen, es kommen auch welche die einfach gerne quasseln. Negative Grundhaltung und ein auf anderen Rumgehacke kann der Deutsche ja am Besten. Liest man aber zwischen den Zeilen ergibt sich ein ganz anderes Bild. Die meisten Antworten haben Threads in denen es um Werte- und Moralvorstellungen geht oder Threads in denen es um das Aussehen, die Attraktivität geht. Darin erkenne ich schon ganz normal vernünftige Menschen, die sich Gedanken darüber machen, wie sie auf andere wirken, weil sie jemanden suchen zu dem sie gehören möchten.

Ich würde also sagen, ganz so schlimm ist es noch nicht und bei viel Negativität haben es die Freundlichen immer am Einfachsten, denn mit denen rechnet dann keiner. :)
 
  • #6
Ja, mir geht es auch so!
Mag das schon gar nicht mehr schreiben, man wirkt ja wie "bezahlt". ;)

Ich habe auch eigentlich nur Gutes zu berichten. Die Kontakte liefen so, wie man es sich eben vorstellt. Netter Austausch per mails (Nachrichten) vorab, Telefonat oder auch nicht, dann Treffen, wo ich nie erlebt habe, dass jemand nicht erschien, oder das Ganze sonstwie irgendwie negativ zu beurteilen war oder gar unangenehm wurde.

Insbesondere muss ich sagen, dass ALLE Männer an einer verbindlichen, auf die Zukunft ausgerichteten Beziehung (oder Ehe!) interessiert waren und genau danach suchten. Quote "Schürzenjäger": 0%. Quote "eigentlich vergeben": 0%.

In meiner ersten EP-Mitgliedschaftszeit lernte ich einen echten Traummann kennen, mit dem ich dann auch zusammen kam und sehr glücklich war. Es war das dritte Date (also drei unterschiedliche Kontakte mit Männern).
Leider hielt es nicht, aber die Passung war schon ziemlich phänomenal.

In meiner zweiten EP-Mitgliedschaft (3 Monate), die Mitte Dezember endete, lernte ich "kurz vor Toresschluß" wieder einen ganz tollen Mann aus meiner Nähe kennen. Wir finden uns ziemlich toll, haben uns verliebt und sind dabei, ein Paar zu werden. ;)
Schaun mer mal.

Ich finde diese Quote ziemlich prima.

Alle Kontakte waren höflich, es wurde sozialer Benimm und respektvoller Umgang gewahrt, wie man es sich vorstellt. Unlängst meldete sich ein Kontakt bei mir, mit dem es nicht so richtig funkte, obwohl wir uns sehr nett und "passend" fanden. Er ist jetzt auch fündig geworden, erkundigte sich nach meinem "status quo", wir plauderten sehr nett. Das fand ich schön, melden "müssen" hätte sich keiner mehr von uns.
Alle Kontakte legten Wert darauf, in "guter und anständiger Erinnerung" zu bleiben - auch, wenn die Wege sich nach einem Treffen wieder trennten.


Manchmal hegt sich bei mir der Verdacht, dass hier viele einfach viel zu negativ über die Singlebörsen denken.

Das denke ich auch. Wenn ich hier schon lese "da tummelt sich doch nur der Bodensatz"...!
Stimmt einfach überhaupt nicht.
Aber: Wie man in den Wald ruft...

Ich glaube, die ganzen "Zufriedenen" und "Gefundenen" schreiben hier einfach nicht, oder kaum...
 
  • #7
Drei Jahre Erfahrungen bei mehreren Singlebörsen gleichzeitig. (Bin m,52)
Fast immer schlechte oder enttäuschende Erfahrungen. Gefühlt die schlechtesten meines Lebens.

Für mich persönlich sind Singlebörsen anscheinend ungeeignet. Das muß aber längst nicht auch auf Andere zutreffen.

In einer kostenlosen Singlebörse bekam ich den Eindruck, das die meisten Frauen anscheinend seit x-Jahren dort ihr Profil stehen haben.
Eine Frau (45) nannte mir, daß sie seit fünf Jahren dort ist, aber nur falsche = nicht-passende Männer traf, und wenig Anfragen bekam. (Sie hat kein Foto drin, das ist ein großes Manko).

Meine ex-Partnerin machte mit Singlebörsen noch schlechtere Erfahrungen.
Darunter zwei ganz schwierige Männer, mit großen psychischen Problemen. (Einer in Behandlung)
Viele Männer scheinen keine Frauen mit Kinder zu mögen.
Oder haben Schwierigkeiten, ihren Sohn zu akzeptieren.

Ich kenne aber auch ein Paar, daß sich via Singlebörse gefunden hat, und seit drei Jahren zusammen ist.

Singlebörsen können helfen - aber sind nicht für Jede/n das passende Mittel.

In Singlebörsen sind m.E. auch Viele, die ansonsten (nur) Miserfolg bei ihrer Partnersuche haben.
Dieser Miserfolg hat Gründe, die aber eine Singlebörse i.d.R. nicht lösen kann.
Trotzdem sind auch solche Leute dabei.

In Singlebörsen entscheiden m.E. zu 80 % die Fotos.
Aber mich wundert, das selbst so manche gutaussehenden Frauen mit Fotos keinen Erfolg in der Singlebörse haben. (Ich kenne sie aber nicht persönlich, nur vom mailen)

Aktueller Trend: Immer mehr Frauen, ohne Fotos in ihrem Profil.
In einer kostenlosen Börse sind 80 % der Neuanmeldungen der Frauen ohne Fotos.

m.E. sind die Ansprüche der Frauen in Singlebörsen am größten.
Und die Differenz zu ihrem eigenen Angebot.

Man kann via Singlebörsen seinen Partner finden. (oder was immer man sucht)
Aber nicht Jede/r, und nicht so leicht wie es scheint.

Die Branche verdient m.E. gut daran. Insgesamt ca. 2.500 Singlebörsen via Internet lt. Presse - alleine in Dtl.
Sie verdient besonders gut an den Teilnehmern, die keinen Erfolg haben. Aber ist daran nicht schuld oder verantwortlich. Sondern das Medium Singlebörse ist so schwierig.

Den FS und seine Partnerin via SB halte ich für den kleinen Teil, der damit Erfolg hat.
Ich schätze, 90 - 95 % aller Teilnehmer haben diesen Erfolg nicht.

Man kann eine oder mehrere SB zur Partnersuche versuchen, aber sich nicht darauf verlassen. Sondern sollte gleichzeitig auch direkt suchen.

In SB schätze ich den Aufwand auf bis zu 1.000 Kontakte, und davon 104 Dates, bis man einen möglichen Partner gefunden hat. Die Meisten halten nicht so viel und so lange durch.
Auch eine Ursache. Aber eben ein Problem des Mediums - nicht der Betreiber.

Wer SB versuchen will, kann es versuchen. Aber viel Zeit, Geduld und starke Nerven haben.

Es ist m.E. wie beim Glücksspiel: Man kann Glück haben - aber sich nicht darauf verlassen.
 
G

Gast

Gast
  • #8
Ich selbst habe einige alte Fotos von Männern zu bemängeln und bei der Größe- und Gewichtsangabe waren auch einige etwas großzügig.
Ich bin seit 6 Jahren Single und war da immer mal wieder bei div. Partnerbörsen angemeldet, häufig auch nur als Basismitglied. In dieser Zeit habe ich meine Fotos alle 6 Monate aktualisiert. Wenn ich aber heute in diesen Börsen blättere, dann finde ich viele der Männer wieder, die auch schon vor 6 Jahren dort waren. Das ist nicht das Problem, aber ich frage mich, wie Männer das machen, dass sie immer noch so aussehen wie damals. Der Verdacht drängt sich mir auf, dass die Fotos damals auch schon alt waren.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Es gibt doch verschiedene Motive für den Gebrauch von Singlebörsen wie die Menschen verschieden sind.

Ich persönlich bin schon länger oder lange als Single unterwegs. Und m.M.n. ist das reale Leben dennoch der beste Weg, nur schon aus dem Grund, dass bei schriftlichem oder rein akustischem Verkehr erwiesenermassen ein grosser Teil der Kommunikation auf der Strecke bleibt. Habe dies auch schon ein paar Male erlebt.
Jedoch kann man 100 Leute befragen wie sie ihren Partner kennengelernt haben und man erhält die verschiedensten Antworten. Es gibt kein ultimatives Rezept und Singlebörsen senken die Hemmschwelle (ich bin z.B. ein sehr scheuer Mensch, obwohl mir auch schon sehr attraktive Frauen versichert haben, dass ich dies nicht sein müsste).

Das mit den Fotos ist so eine Sache. Ich habe nun einges über einem Jahr ein Profil hier, war aber lange nicht aktiv ... wollte immer wieder aktiver werden, aber die Zeit läuft halt. Meine Haarlänge entspricht nicht mehr ganz den Fotos (Rest aber schon) und ich mochte gerade keine neuen machen. Schreibe dies aber auch gleich, dass meine Haare nun einwenig länger sind. Ist nicht ideal ich weiss aber ehrlich.

Ich frage mich was man sich davon verspricht, wenn man sein Gegenüber dermassen täuscht, es kommt ja eh raus.
 
  • #10
Ich bin nach wie vor überzeugt dass sich nur ein ganz geringer Teil von Partnersuchenden in P.Börsen online finden und dann weiß man noch nicht ob das auf Dauer sein wird, ein, zwei Jahre sind ja auch nicht lang oder gar eine Ehe fürs Leben eingehen - schmunzel

Wenn zwei schreiben, juchhuuu wir haben uns gefunden, kann es nach einigen Monaten auch schon wieder juchhhuuuu vorbei sein. Somit ist dieses "finden'' immer relativ und ich würde keiner Statistik über Paarfindungen im www trauen.

In meinem Umfeld gab es einige Leute, die das einige Monate online versuchten aber letztendlich auf dem normalen Wege über Freunde oder Hobbys den Partner fanden.
Ich gehe davon aus, am Ende hat dieser Wege die höchste Erfolgsquote nach wie vor.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Dann hat euer Beuteschema wohl gestimmt und der Marktwert war gut. Nein, ganz ehrlich natürlich gibt es nicht nur schlechte Erfahrungen über Singlebörsen zu berichten. Die bei denen es geklappt hat melden sich dann eben als Erfolgsgeschichte, die bei denen es nicht geklappt hat teilen das dem Forum mit. Wenn ich jetzt das Verhältnis Forum zu Erfolgsgeschichten sehe, aber gut lassen wir das.......


w46
 
  • #12
Nachdem hier einige so ausführlich über ihre Erfahrungen geschrieben haben, versuche ich es auch:

Meine Erfahrungungen würde ich als überwiegend positiv beschreiben, was nicht bedeutet, daß daraus dann auch etwas Dauerhaftes wurde. Gescheitert sind sie nach jeweils einigen Jahren an den Entfernungen oder jeweiligen Lebenssituationen. In den Kurzzeitkontakten war die Ausgangslage etwas prekär. Die Damen fühlten sich in ihren Ehen vernachlässigt oder nicht ausgefüllt. Für die moralische und selische Unterstützung während der Scheidungen war ich gut genug, aber danach wurde ich aussortiert. Hieraus zog ich die Konsequenzen und ließ mich auf solche Rahmenbedingungen nicht mehr ein. Auch hier hätte es vielleicht besser gehen können, wenn die räumliche Distanz nicht bestehen würde.

Manchmal hat es einfach nicht gepaßt, aber das ist kein Drama, sondern das Risiko, welches man bei der Online-Findung eingeht. Worte sind immer noch was anderes als eine reale Begegnung, wo eigentlich die entscheidenden Faktoren hinzukommen. Hinzu kommt dann noch bei größeren Entfernungen allerhand Organisationskram. Die meisten waren dann noch irgendwie psychisch vorbelastet, worauf man sich im Alltag einstellen mußte, aber sich dann auch nicht unbedingt ständig einstellen will. Das bekommt man aber oftmals auch erst Monate später mit.

Es ist einfach eine echte Glückssache, auf dem vorerst nicht direktem Weg den wirklich geeigneten Partner zu finden. Ich geriet bei den wirklich zählbaren Beziehungen, die dann auch jeweils über sechs Jahre dauerten, an ziemlich eiferüchtige Frauen, die diese trotz aller Bemühungen nicht ablegen konnten.

@Herakles hat die Tendenz sehr treffend beschrieben.

Nach meinen Erfahrungen im Umfeld ist die Erfolgsquote bei Online-Kontakten sehr gering. Länger als drei Jahre hielt keine Beziehung, und das war schon sehr lang. Zunächst waren die Leute froh, überhaupt jemandem gefunden zu haben, mit dem sie sich halbwegs verstehen, aber Außenstehenden wurde schnell deutlich, daß das nicht lange halten würde.

Wer nicht beziehungssüchtig ist, geht auch an diese Dinge wesentlich gelassener heran. In der Umgebung fallen die meisten schon durch, also schaut dann alternativ online. Das Gegenstück sind die Beziehungssüchtigen, die auf diese Weise ihr Glück versuchen.

Es gibt keine zuverlässigen Statistiken über den Erfolg bei Online-Partner-Angeboten. Ich bewege mich auch eher in Foren, die nicht auf Partnersuche ausgerichtet sind und in denen man direkt Kontakte knüpfen kann. Für mich waren das alles interessante Bekanntschaften, aber spezifisch beziehungstechnisch auf der Suche bin ich nicht. Wenn es sich dann ergab, war es schön, wenn nicht, dann ok. Ich bin mir dessen bewußt, daß für mich sowieso nur 0,002% aller Frauen in Betracht kämen. Kompromisse brauche ich hier nicht einzugehen.
 
  • #13
Das mit den Fotos ist so eine Sache.....Ich frage mich was man sich davon verspricht, wenn man sein Gegenüber dermassen täuscht, es kommt ja eh raus.
Der Trick mit schönen (Profi-)fotos funktioniert immer noch. (aber nicht bei Jedem)

Der Mann verliebt sich in das Foto. Und glaubt, daß die abgebildete Frau genauso schön und wunderbar wäre, wie das Foto.
(Leider kann es dann passieren, daß diese Frau sich als das Gegenteil entpuppt.)

Evtl. gibt der Mann dann den Singlebörsen die Schuld bzw. negativ, weil man zuerst das Profil und ggf. das Foto sieht. Dabei ist er das Opfer seiner eigenen, subjektiven Wahrnehmung.
 
G

Gast

Gast
  • #14
Ich war früher in verschiedenen SB und habe überall die gleichen Erfahrungen gemacht. Unabhängig davon, welche Fotos ich drin hatte, waren wenig Männer dabei, die wirklich gute Bedingungen für den Aufbau einer Beziehung hatten. Dazu sind/waren Fotos von Männern zu sehen, wo ich mich frage, ob die nicht ein bissel überlegen, wie man sich erfolgversprechend präsentieren sollte. Mit Sonnenbrille, freien Oberkörper, Gesicht ist weggedreht, lässig vor dem Motorrad/Auto stehen usw. ist sowas von abtörnend und teilweise Teeniemässig, dass solche unpassenden Fotos ein Dating-Killer sind.

Dazu haben mich 90% getrennt lebende Männer, oder mit div. gesundheitlichen, finanziellen, psychischen Problemen angeschrieben und all diese Probleme habe ich nicht und ich will mir auch keine großen Probleme mit einem Mann ins Haus holen. Da bleibe ich lieber Single.

Dazu können viele Männer weder höflich, respektvoll, witzig sich schriftlich artikulieren, sind Kommunikations-Muffel und das ist für mich auch der Grund, warum sie es im realen Leben schon nicht schaffen, mit Erfolg eine Frau für sich zu gewinnen.

Dazu sind die Deutschen ein nörgelndes und unzufriedenes Volk, obwohl es uns doch eigentlich gut geht. Ich kenne sehr wenig Menschen, die innerlich ausgeglichen und zufrieden mit sich und ihrem Leben sind. Solche Menschen sind für mich persönlich eher Beziehugnsfähig, als die ewigen Nörgler und Unzufriedenen.

w 50
 
G

Gast

Gast
  • #15
Hallo FS,
meine Erfahrung: Ich (25w) habe mich in 3 Monaten mit ca. 15 Männern aus einer kostenlosen Singlebörse getroffen.

Jeder entsprach seinem Bild und seinen Angaben. Stimmte alles 1:1 überein.

Aber dem Einen gefiel ich nicht, der andere gefiel mir nicht. Der Eine war mir zu langweilig, dem anderen war ich zu langweilig, etc... so wie es halt ist... und dann dachte ich mir, den einen letzten Typ, Date war schon ausgemacht, schau ich mir noch an und dann mach ich mal Pause. Und zack-bumm, mit ihm bin ich nun über 1 Jahr zusammen ;)
LG
 
G

Gast

Gast
  • #16
Ich bin nach wie vor überzeugt dass sich nur ein ganz geringer Teil von Partnersuchenden in P.Börsen online finden und dann weiß man noch nicht ob das auf Dauer sein wird, ein, zwei Jahre sind ja auch nicht lang oder gar eine Ehe fürs Leben eingehen - schmunzel
.

Die Haltbarzeit von Beziehungen sind sowieso in unserer heutigen Zeit eher beschränkt und dies liegt aber nicht an den Singlebörsen, sondern am neuen Lifestyle des 21.Jahrhundert.

Dies ist doch ein Paradebeispiel dafür was der FS angesprochen hat und im Gegenzug wird dann erwähnt, dass sich im eigenen Bekanntenkreis der Großteil sich nicht im WWW gefunden hat. Erstens ist der eigene Bekanntenkreis alles, nur nicht Repräsentativ und zweitens sollte man auch bei jeder Statistik dagegenhalten wie viele überhaupt im WWW gesucht haben.
Selbst in einen positiven Thread verlieren manche halt nicht ihre Neigung um alles Negativ zu sehen. Auch so ein interessantes Relikt aus dem 21.Jahrhundert
 
G

Gast

Gast
  • #17
Man schlage doch einmal die Tageszeitung auf oder stelle die Nachrichten an.
Dort wird nicht berichtet, dass heute Millionen Männer ihre Frauen nicht erstochen haben, sondern
von einem der dies getan hat. Genauso ist es mit den anderen Nachrichten.

Ein Forum wo nur herumgesülzt werden würde wie toll das alles sei, wie glücklich man sei sich gefunden zu haben usw., wer will darin lesen? Was ist daran interessant, dass man seine Zeit damit verbringt? Die meisten Menschen gucken ja auch Krimis im TV an und kein langweiliges Harmoniegesülze. Actionfilme zeigen ja auch wie Autos spektakulär zerlegt werden und nicht wie sie störungsfrei geradeaus fahren.

So ein Forum, wo nur die posten, die sich gefunden haben, würde ich eh für Reklame des Betreibers halten oder ich würde einfach weiterklicken in ein anderes Forum, denn so etwas hat für den Außenstehenden null Unterhaltungswert. Es ist ja wohl klar, dass sich auch viele Paare online finden und glücklich sind. Davon gehe ich aus, aber warum soll ich davon lesen? Mich interessiert auch mehr der Nachbar der seine Arbeit verloren hat und sein Haus verkaufen muß als der Nachbar, der gerade wieder seine Rosen beschneidet und zu Mittag ißt. Bei jedem Klatsch ist das genauso. Man höre sich mal Klatsch an, der ist auch zu 95% negativ.
 
G

Gast

Gast
  • #18
Also ich frag mich wieder was es für jeden Individuellen Menschen bringen solll wenn Sie die Erfahrungen von anderen Lesen..

Einer hat die Frau fürs Leben gefunden, andere nicht...

Hmm..??? Was mache ich nun mit dieser Information??

Melde ich mich auch bei einer Singlebörse an oder nicht?

Komme ich zu einer besseren Entscheidung ob ich die richtige Finde wenn ich noch mehr Erfahrungsberichte von anderen Lese????

Nein, natürlich..

Ich muss mich fragen: Was bin , was kann ich, bin ich für eine Partnerbörse geeignet? Bin ich bereit auch dabei aktiv zu sein.Bin ich bereit auch Kompromisse einzugene,oder habe ich nur ein vorgefertigtes Partnerschema im Kopf..

Das sind die Fragen die zählen und nicht die Antworten von anderen.

Umso mehr ihr von der Zeit her ein Paar bleibt umso mehr werdet ihr natürlich statitisch gesehen eine Ausnahme ..

Die grosse Masse schafft es,wenn überhaupt dann nur über eine kurze Dauer als Paar zusammen zu sein.

Der Ruf von Singlebörsen hat sich in der Mehrheit eher zum negativen entwickelt..

Daher hat die "Mehrheit" als logische Konsequenz mehr Vorbehalte ..

Sie liessen den Eindruck enstehen das auf möglichst viele "Passkreterien" viele langfristig als Paar zueinander finden.

Das dies so nicht funktioniert hat zeigt sehr deutlich das diese Passungen einen gemeinsamen Weg brauchen und nicht nur augenscheinlich anfängliche Passkreterien., dann wird das schon irgendwie.

Schuld für diese Vorbehalte sind natürlich nicht Ihre Betreiber sondern die Teilnehmer.

Die Mehrheit der Singles ist doch sehr unreif was die funktionalität einer Beziehung zwischen Frau und Mann betrifft..
M47
 
  • #19
Man schlage doch einmal die Tageszeitung auf oder stelle die Nachrichten an.
Dort wird nicht berichtet, dass heute Millionen Männer ihre Frauen nicht erstochen haben, sondern
von einem der dies getan hat. Genauso ist es mit den anderen Nachrichten.

Ja und demzufolge immer noch den Motto „ Only bad news are good news“ leben.

Ein Forum wo nur herumgesülzt werden würde wie toll das alles sei, wie glücklich man sei sich gefunden zu haben usw., wer will darin lesen? Was ist daran interessant, dass man seine Zeit damit verbringt?


Also hat das Unglück bzw. Problem eines anderen für einen selber einen Unterhaltungswert. Auch eine sehr interessante These und ich finde dies schon sehr bezeichnend für unsere heutige Zeit.

Am Ende hat man eventuell selber negative Erfahrungen gesammelt oder man kennt jemanden mit negativen Erfahrungen und schon wird dieser subjektive Erfahrungswert zur Allgemeingültigkeit erklärt. Es war schon immer einfacher die Schuld von sich zu weisen und sie bei jemand anderen zu suchen. So lange man dieses Gedankengut hegt und pflegt wird sich auch nie etwas ändern. Im negativen Denken waren und sind wir Deutsche halt schon immer Weltmeister.
 
G

Gast

Gast
  • #20
Ich denke das liegt einfach an der Resonanz die jeder eingeht.

Die einen sind schlecht gelaunt,
die anderen misstrauisch
die nächsten angriffslustig
wenige sind mit sich selbst glücklich
viele wollen sich waschen aber dabei nicht nass werden
oder glauben der andere muss ... was auch immer ...
.....
und so weiter.

Das was sie ausstrahlen, kommt auf sie zurück, ist auch so eine Art Ping-Pong ;-)

Nennt man Spiegelung, Resonanz, Anziehung ....
Jeder erschafft sich seine Welt selbst und gibt den anderen meist die Schuld daran.

Ein selbst geschaffenes Dilemma, würde ich sagen.

Da euch dass alles nicht begegnet ist, super! Ihr hattet einfach die gesündere Einstellung.
 
  • #21
Ich kenne sehr wenig Menschen, die innerlich ausgeglichen und zufrieden mit sich und ihrem Leben sind.
Vielleicht, weil sie eine Beziehung/Partnerschaft/Ehe dafür nicht brauchen.

Und daher nur aktiv auf Partnersuche sind, oder eine Beziehung eingehen, wenn sie einen Partner/in wollen. Aber nicht brauchen oder "müssen".

Denn dann entstehen auch nicht diese großen negativen Einstellungen.
Sondern:"Keinen Partner/in gefunden - na und ? ... dann halt eben nicht."

Das Negative - ist nicht alleine das Pech in seiner Partnersuche.
Sondern das Negative steckt auch in ihm selber drin. Weil er meint, einen Partner/in zu brauchen oder gar haben zu müssen.

Ähnliches bei materiellen Dingen. Wo Viele meinen, etwas Bestimmtes unbedingt haben zu müssen, weil sie sonst nicht glücklich sein können.

Dabei sind die glücklichsten Menschen oft Welche, die nur relativ wenig haben.
Weil sie keine materiellen Dinge brauchen, oder nicht viel, um glücklich zu sein.

Und nicht den Stress haben, um diese materiellen Dinge zu erwerben. Denn zuviel Stress macht auch unglücklich.
 
  • #22
Naja.der Eingangsbeitrag hat ungefähr den Erkenntnisgewinn wie eine Anleitung, wie ich erfolgreich ein Ei koche.

Das eigentliche Problem beim Online-Dating ist doch nicht das non-visuelle Vorgeplänkel, sondern das reale Aufeinandertreffen. Erst hier wird entschieden, was der Vorherige eigentlich wert war. Das ist dann einfach Glück, wenn es real auch paßt, oder es haben sich da zwei zusammengerauft, um nicht allein zu sein.

Über die Singlebörsen an sich wird nicht negativ gedacht, sondern daß die Erfolgswahrscheinlichkeit nicht besonders hoch ist, wenn man mal von kurzfristigen Techtelmechteln oder Bekanntschaften mal absieht.

Einer 08/15-Anleitung wie im Eingangsbeitrag, den jeder auch so kennt, ist keine Erfolgsgarantie, zumal hier zumeist Leute suchen, die locker auf der Straße auch findet. Da ist die Erfolgswahrscheinlichkeit in Börsen, die auf bestimmte Vorlieben/Neigungen ausgerichtet sind, erheblich höher.

Einen Erkenntnisgewinn gibt es nur über Erfahrungsaustausch über Dinge, die nicht so glücklich gelaufen sind.

Ich unterhalte mich auch nicht über ein Auto, mit dem ich keine Probleme habe, sondern tausche mit mit Leuten aus, die z. B. über Probleme mit dem Modell, welches ich fahre oder zu kaufen beabsichtige, zu berichten wissen. Sicherlich ist es auch hier ermutigend, zu erfahren, daß es wenig oder keine Probleme gibt, Wenn das Fahrzeug nagelneu ist, ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, daß es noch keine Probleme gibt. Das ist vergleichbar mit einem noch mehr oder weniger verliebten Paar, was aus einem Mitteilungsbedürfnis heraus, ihre Erfolgsstory verbreitet.

Was erfährt man denn sonst aus dem Eingangsbeitrag? Praktisch nichts außer daß die beiden sich online und später offline gefunden haben und offenbar zufrieden sind. Über die Dauer des Zusammenlebens erfährt man z. B. nichts.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Die Menschen sind nicht negativ eingestellt sondern etwas vorsichtiger geworden auf Grund ihrer Erlebnisse. Wenn es bei euch geklappt hat finde ich das gut, d.h. aber im Umkehrschluss nicht dass alle bei denen es nicht geklappt hat negativ eingestellt sind. Online Dating ist nicht für jeden das Mittel der Qual:)) und wenn man so manche Erfahrungen liest ist das nicht verwunderlich.

w46
 
  • #24
@Gast 15

Also ich gehe generell nicht von www Statistiken und der Werbung - nur noch im Web wird man den richtigen Partner finden - Schmus aus, nein, ich schreibe nur ganz direkt von meinenn persönlichen Erfahrungen in meinem Bekannten- und auch Kundenkreis, denn bin kein Einzelgänger, sondern habe ein großes soziales Netzwerk, durch Vereine und meine Tätigkeit im Kundenservice.

Somit komme ich auch immer wieder auf private Gespräche, da ich festgestellt habe, das viele Leute gerne kommunikativ sind und auch mal von sich erzählen. Natürlich sind dort auch Partnersuchende dabei und über Internet und Co. wird herzhaft debattiert.

Und?
Wie erwähnt, keiner hat dort den oder die Richtige gefunden. Wenn, dann im normalen Alltag, wie sei jetzt dahingestellt, aber definitiv nicht im www.
Mich wundert es auch nicht, hier im Forum wird ja auch ganz selten darüber geschrieben, hallo, Leute wir sind jetzt seit 2 Jahren verheiratet und lernten uns vor einem Jahr online kennen.
Nö, hier wird nur über Sexabenteuer, Affären und ähnliches geplaudert.

Da frage ich mich allerdings wieder, warum dafür ins Netz gehen?

w/50
 
Top