• #1

Sind selbstbewusste, zielstrebige, durchsetzungsfähige und erfolgreiche Männer männlich?

Liest man sich auch in diesem Forum durch, was viele Frauen an einem Mann als »männlich« empfinden, stößt man immer wieder auf diese Attribute:
- beruflich erfolgreich
-selbstbewusst
- zielsicher
-durchsetzungsfähig
- willensstark
- »weiß was er will«
- Apha-Tier
- akademischer Titel
– intelligent
- (und als letztes) einfühlsam

Nun finde ich es aber sehr interessant, dass viele sehr erfolgreiche Männer genau diese Kategorien erfüllen – und trotzdem habe ich meine Zweifel, ob Frauen, die genau diese Attribute als männlich empfinden, sich von diesen Männern angezogen fühlen.
Um mal drei prominente Namen zu nennen:
Der Friedensaktivist Eugen Drewermann, der verstorbene Initiator der Flüchtlingshilfe Rupert Neudeck und der Filmemacher Werner Herzog. Alle drei entsprechen genau diesen »männlichen« Kategorien: Sie sind erfolgreich, zielsicher, willensstark, wissen was sie wollen, haben Bestseller geschrieben und zum Teil auch akademische Titel erworben.
Dennoch: Ich hege den Verdacht, dass viele Frauen mit diesen Attributen etwas ganz anderes verbinden, als sie selber sagen: »Erfolgreich, ja, aber dann doch bitte im Anzug, einen tollen Wagen fahren und abends einen teuren Wein trinken.« Willensstark, ja, aber dann bitte doch auf einem Gebiet, wo der äußere Erfolg sichtbar und herzeigbar ist (was bei einem Filmregisseur wie Herzog sicher der Fall ist, bei einem Theologen und Tiefenpsychologen wie Drewermann aber schon weniger). Der Erfolg soll nach außen sichtbar sein und damit die Aureole des Erfolgs auch auf die Frau übergehen, so mein Eindruck. »Weiß was er will« – ja , aber dann soll er bitte auch wieder nicht zu sehr wissen, was er will, denn sofern dieses Wollen irgendwie von dem Mainstream abweichend und damit nicht nach außen »herzeigbar« ist, ist so viel Individualität dann doch nicht gefragt (Beispiel: der Mann will jeden Morgen eine Stunde meditieren, weil er weiß was er will und dies für wichtig hält oder er strahlt seinen Erfolg weder durch teure Kleidung noch durch Luxus aus, wie etwa Drewermann).
Wer Herzog, Drewermann oder Rupert googelt, wird feststellen, dass diese Männer, obwohl sie alle eingangs genannten Kategorien stärker als die meisten Männer erfüllen, von solchen Frauen möglicherweise als »Weicheier« abgestempelt werden würden, würden diese ihnen unerkanntermaßen in irgendeiner Bar begegnen.–
Ich spitze natürlich meinen Eindruck sehr zu und weiß, das es alle möglichen Zwischentöne gibt – mir geht es aber um eine Tendenz. Wie beurteilt ihr meinen Eindruck – oder liege ich mit ihm falsch?
 
  • #2
von solchen Frauen möglicherweise als »Weicheier« abgestempelt werden würden, würden diese ihnen unerkanntermaßen in irgendeiner Bar begegnen.–
Du schon wieder....5 Fragen in 2 Monaten? Immer schön allgemein gehalten und doch mit demselben Inhalt: Was wollen Frauen? Gerne aber etwas abwertend: "Frauen sagen, sie wollen starke Männer, aber was soll das heissen? Die wissen doch gar nicht was sie wollen"

Wie wäre es, wenn du mal eine konkrete Frage zu deinem konkreten Fall stellst? Mir scheint, du bist etwas verloren, und wunderst dich, warum Frauen nicht auf dich abfahren, obwohl du doch all diese tollen Attribute mitbringst?

Also meine Antwort an dich: es gibt nicht "Die Frauen", ergo gibt es auch keine allgemein gültige Auffassung dazu, was eine Frau an einem Mann schätzt und ihre Auffassung von Männlichkeit.
Deine oben beschriebenen Kriterien sind einfach Punkte die von Selbstbewusstsein zeugen, welches für Männer UND Frauen sexy ist. Menschen, die sich treiben lassen, keine Ziele haben, sich bedürftig an andere hängen, weil sie mit sich nichts anzufangen wissen sind unsexy.
Wir Menschen wollen unser gegenüber ja auch irgendwo bewundern, und nicht jemanden haben, der uns wie ein Schatten folgt.
Erfolgreich, ja, aber dann doch bitte im Anzug, einen tollen Wagen fahren und abends einen teuren Wein trinken.«
Wie man dann Erfolg definiert, ist doch persönliche Ansicht. Manchen Frauen ist die Aussenwirkung (Status) des Mannes wichtig, so wie manche Männer eine Frau zum Herzeigen brauchen.

Anzug, Geld und Dominanz sind bestimmt Kriterien, die erstmal positiv ankommen, und viele Frauen beeindrucken, aber dh ja noch lange nicht, dass der Mensch dahinter mit ihnen kompatibel ist. Und ich denke, dass viele Frauen schlau genug sind, um das zu wissen.

Also, wo siehst du dich denn? Was ist dir an einer Frau wichtig? Das sollte doch für dich die relevante Frage sein?
 
  • #3
Du liegst im Großen und Ganzen richtig. Das, was Frauen von sich geben, wenn sie nach dem idealen Mann gefragt werden, ist die Schnittmenge von dem, was ihnen bewusst ist, und dem, was ihnen sagbar erscheint. Was sie wirklich wollen wird vom Unterbewusstsein bestimmt.

Es ist im Grunde genau wie mit den Kundenwünschen bei einem Produkt. Steve Jobs hat im Marketing nichts von Kundenumfragen zu einem neu zu generierenden Produkt gehalten mit folgender Begründung: "Der Kunde weiß erst, was er will, wenn er es in Händen hält." Und die Frau weiß erst, dass sie auf ihn steht, wenn er sie anspricht.

Als Generallinie kann gelten: Er soll psychisch stark sein. Lodovico Satana hat das in seinem Buch "Lob des Sexismus" eingehend beschrieben. Andere Aspekte wie die von Dir beschriebene Hypergamie der Frau treten hinzu.

Ich halte es auch für einen Grundfehler vieler Männer, sich nach den Wünschen der Frauen richten zu wollen. Der Mann richtet sich nach seinen eigenen Bedürfnissen und sucht das passende Gegenstück. So klappt das. Denn das ist psychische Stärke.

Ein Mann mit geradezu magnetischer Anziehung auf Frauen war Cesare Borgia. Er erfüllt kaum ein Kriterium, die in Frauenzeitschriften zu lesen sind.

Oder nochmal anders ausgedrückt:
"Der Verlierer tut alles mögliche und scheitert. Der Gewinner tut das Richtige und vögelt die Ballkönigin." (Sean Connery)
 
  • #4
beruflich erfolgreich
-selbstbewusst
- zielsicher
-durchsetzungsfähig
- willensstark
- »weiß was er will«
- Apha-Tier
- akademischer Titel
– intelligent
Wider mal pauschal?

Kurz und knapp
Ich erwarte von jedem Menschen, mit dem ich in eine enge Verbindung eingehe,
Selbstbewusstsein, Standing, Ein Wissen-was-man-will, eine gewisse Zielstrebigkeit,,Durchsetzungsfähigkeit, EQ, IQ und Empathie...
Dazu noch Vertrauenswürdigkeit und Integrität.

Das ist für mich weder männlich noch weiblich.
Männlich - ist für mich ein Mann, der mich sexuell anzieht...

Für die Anziehungskraft - die besteht nicht aus Einzelattributen, sondern es ist das Gesamtpaket, Ausstrahlung, Chemie

Man kann Menschen nicht katalogisieren oder in Schubladen stecken.
Ich würde alle 3 Männer nicht wollen - die Außenwirkung auf Dritte ist mir persönlich völlig egal - mir muss dieser spezielle Mensch, so wie er ist, gefallen. Mit 3 Attributen ist niemand erfasst.

W,50
 
  • #5
Ich glaube, dass Sie sich ganz bewusst dumm stellen!
Selbstverständlich assoziieren die meisten Frauen, die solche Eigenschaften an Männern schätzen, diese mit Wohlstand, Großzügigkeit und einem Leben in (gediegenem) Luxus.

Eine Frau, die sich ihre Konsumwünsche selbst erfüllen kann, bevorzugt gemeinhin hübsche, gefällige, aufmerksame und kompromissbereite Männer, also solche, die sie stärken und ihr den Rücken freihalten.
 
  • #6
Mir is das alles ziemlich wurscht.
Entscheidend ist, wie der MANN MICH BEHANDELT!
Nämlich respektvoll, verbindlich und liebevoll. Ein bisschen Intelligenz (soziale Intelligenz) wäre noch gut.

Anzugtraeger und Autofanatiker finde ich abstossend.
Status hab ich selber.

Wenn der Mann "eine Mission" hat ist das gut für die Beziehung. Wurscht ob das ein Schrebergarten ist, sportlicher Ehrgeiz oder eine Professur. Hauptsache es macht ihn zufrieden.

"Durchsetzungsstark" würd ich differenzieren: Rückgrat: ja bitte
Rücksichtslosigkeit, auf kosten anderer sich durchsetzen boder auch ausbeuten (Job o.a.): HÖCHST unattraktiv!
 
  • #7
Was du hier beschreibst interessiert mich alles gar nicht, was Frauen von den Männern mögen, interessiert mich ebenso nicht, mich interessiert nur eines, zu wissen und danach zu leben, dass ich für mich der wichtigste Mensch bin, solange ich lebe, sonst lebe ich an meinem Leben vorbei, das hat mit Egoist und mit Narzisst sein, überhaupt nichts zu tun! Mir muss meinen Selbstwert, mein Selbstbewusstsein und mein Selbstvertrauen sehr wichtig sein, ich muss für mich wissen, was mir gut tut, was ich brauche und wo meine Reise hin gehen soll. Ich gehöre keinem Mainstream mehr an, ich gehöre mir selbst an und wenn ich dazu die richtige passende Partnerin finde, die ich gefunden habe, ist das absolut perfekt. Es geht letztendlich, vielmehr um die emotionale Intelligenz neben der sachlichen Intelligenz zu ergänzen und gemeinsam auszuleben, es geht mir nicht darum, um verkopfte und fremde Konditionierungen für andere und für die Außenwelt zu funktionieren und in der Show umzusetzen, das ist schon lange nicht mehr meine Welt, sie war sie einmal! Ganz früher war ich von außen getrieben wie so viele dss sind, heute lebe ich ganz persönlich bei mir und in mir, bin frei, unabhängig, glücklich und zufrieden, für mich Lebensqualität pur!
 
  • #8
Wie beurteilt ihr meinen Eindruck – oder liege ich mit ihm falsch?
Ich denke Dein Eindruck täuscht dich nicht!
Diesen Äusseren Eindruck oder das Äusserliche Erscheinungsbild welches dann den entsprechenden Erfolg mehr oder eben auch minder wiederspiegelt, würde ich mal als "Erfolgslautstärke" bezeichnen.
Es gibt Erfolgreiche Männer, deren Erfolg ungewollt Laut ist und wieder solche deren Erfolg eher Leise ist.
Ich habe einen ehemaligen Kunden, der nun aber mehr ein sehr guter Bekannter ist, als Freund bezwichne ich selten jemand, aber wir mögen uns sehr und sehen uns Privat sehr oft seit vielen Jahren.
Dieser Mann ist ein bekannter Mathematiker, Schriftsteller.
Sein Vermögen ist annähernd umfassend wie das meine, weil auch er alles in Immobilien gesteckt hat seit 30 Jahren.
Sein Aussehen würde ich als ebenfall gutaussehend bezeichnen.
Sind wir aber gemeinsam auf Achse in unserem Umfeld, wo einige eine Ahnung haben, welchen Erfolg der jeweilige von uns hat, so heißt es doch sehr oft aus seinem Munde, warum ich ohne großes Gedöns so eine Lobby bei den Frauen habe wenn ich wollte.
Er als Wissenschaftler ist eher etwas in sich verharrend, ich bin viel mehr Kommunikativ. Er hat eher berührungsängste bei Menschen die er noch nicht kennt, ich gar nicht.
Er kleidet sich Schlicht wenn er ausgeht, ich schmeisse mich dafür gerne in Schale, nicht Anzug und Krawatte, nein der leichte Bieranzug mit ein zwei Details die im Auge jucken und gut ist.
Ich lache gerne und kann andere zum lachen bringen wenn´s passt.
Ich bin unweigerlich lauter als er.
Mein Erfolg oder mein Geschäft ist ebenfalls unweigerlich lauter als seines.Sein Erfolg wirkt sparsamer und etwas hamsternd, nüchtern und Sachlich, was nicht schlecht ist, aber halt bei vielen Frauen auch Langweilig wirkt.
m49
 
  • #9
beruflich erfolgreich
-selbstbewusst
- zielsicher
-durchsetzungsfähig
- willensstark
- »weiß was er will«
- Apha-Tier
- akademischer Titel
– intelligent
- (und als letztes) einfühlsam
Nö, für mich nicht unbedingt. Also wenn ich das "einfühlsam" mal weglasse, kenne ich ziemlich viele Männer, auf die das zutrifft, die jedoch keineswegs als männlich empfinde. Am allerwenigsten ein akademischer Titel, den empfinde ich als Ausdruck beruflichen Ehrgeizes, aber mehr auch nicht. Haben ja auch Frauen.

Ja, sie haben beruflich vielleicht viel erreicht oder auch eine Menge Geld angehäuft, aber wenn einer sein geringes Selbstwertgefühl mit einem Porsche kompensieren muss, kann ich darüber nur traurig den Kopf schütteln.

Eine gewisse rationale Intelligenz ist von Vorteil, jedoch nichts wert ohne emotionale Intelligenz.

Hier fallen mir besonders viele Beispiele ein von Männern, die beruflich wirklich was auf dem Kasten haben, aber zwischenmenschlich einfach absolute Nullchecker sind. Irgendwie seltsam oder unsicher.

Selbstbewusst heißt, sich seiner selbst bewusst zu sein, seiner Stärken und Schwächen. Das hat für mich nichts mit männlich zu tun.

Im Unterschied zu selbstsicher oder einem guten Selbstwertgefühl. Das beides finde ich männlich. Ich glaube diese beiden Eigenschaften machen für mich die Männlichkeit überhaupt aus, ursächlich für eine gute Ausstrahlung.

Wenn ein Mann die oben genannten Eigenschaften aufweist, jedoch nicht selbstsicher ist und auch kein gutes Selbstwertgefühl hat, können es die anderen Dinge nicht wettmachen.

zielsicher - kommt auf das Ziel an (Kosten/Nutzen/Erreichbarkeit) ... da sind wir ganz schnell bei weltfremden Spinnern

Und durchsetzungsstark...eine Frage des WIE, nur wer am lautesten brüllt oder andere in den Boden diskutiert, fremde Ansichten nicht akzeptiert und sich für oberschlau hält, kommt weder "alpha" und noch lange nicht männlich rüber, nur unsympathisch. Da fehlt dann die Empathie.

Männlich ist für mich auch, wer sein Leben im Griff hat, sein Auskommen hat, nicht über seine Verhältnisse lebt.

Ja letztlich auch wer männlich aussieht.

Ein ausgemergelter Spargeltarzan ist für mich auch Ausdruck eines ungesunden Körpergefühls und Selbstwertgefühls ebenso wie ein schwer Übergewichtiger. Da mangelt es an Selbstliebe.

Kurzum: ein einfacher Bauarbeiter, der sein Leben im Griff hat kann für mich daher wesentlich männlicher wirken, als ein abgedrehter Professor, dessen Gedankenwelt sich nur um sein Projekt dreht und der im Leben zu nichts zu gebrauchen ist.
 
  • #10
Der Friedensaktivist Eugen Drewermann, der verstorbene Initiator der Flüchtlingshilfe Rupert Neudeck und der Filmemacher Werner Herzog. Alle drei entsprechen genau diesen »männlichen« Kategorien: Sie sind erfolgreich, zielsicher, willensstark, wissen was sie wollen, haben Bestseller geschrieben und zum Teil auch akademische Titel erworben.
Genau, sie haben bestimmte Attraktivitätsmerkmale.Darum haben sie reichlich weibliche Fans, die genau darauf stehen und gerne mehr wären, als nur Fan. Und darum haben auch diese Männer wie jeder andere Erfolgsmann (egal für welche weibliche Interesssengruppe) so viele Affären, wie sie wollen, weil genug Frauen ihre Merkmale nachfragen un deine neue Partnerschaft, wenn eine in die Brüche ging un dsie eine neue Partnerschaft wollen. Sie sind so gefragt, dass sie alle Optionen haben - aber nicht bei jeder Frau. Mich würd keiner der 3 interessieren. Mir gefallen andere Erfolgsmänner.

Du bist ein Schlichtdenker, der beim Bild des gefragten Mannes den metrosexuellen Mittdreissiger (gut aussehend, gut gekleidet, beruflich meistens nur mäßig erfolgreich) im Kopf hat, gegen den Du erfolglos ankonkurriert und warum Du aus Frust über Deinen Misserfolg gegen die oberflächlichen Frauen wetterst.
Es gibt aber verschiedenen Ausprägungen von Erfolg und Attraktivität und es gibt unterschiedliche Interessen auf Frauenseite. Jede sucht, was sie an einem Mann attraktiv findet.

Ich hege den Verdacht, dass viele Frauen mit diesen Attributen etwas ganz anderes verbinden, als sie selber sagen
Vielleicht solltest Du weniger "verdächtigen", sondern mehr in die Breite gucken, systematisieren und analysieren - muss Mann natürlich können und Verdacht in Erkenntnis umzuwandeln.

Mal ein paar Beispiele:
Nee, wie erklärst Du Dir dann den überragenden Erfalg von schlecht gekleideten Rockstars bei Frauen, oder noch schlimmer: Harvey Weinstein, der im Bademantel die Hollywood- Hotties ins Bett kriegt.

Nee, frag mal Greta und ihre Fans, was die dazu meinen. Da sammelst Du mit dem tollen Auto reichlich Minuspunkte und selbst Dein sauteures Carbonfahrrad umwickelst Du besser mit albernen Klebestreifen, wenn Du ankommen willst.
Das ist halt ein anderer Frauentyp mit anderem Bild von einem attraktiven Mann als Formel1-Hotties.

Ich bin mir ganz sicher, dass Du sowas von falsch liegst, dass amn auch von keiner Tendenz reden kann.
Es liegt daran,, dass Du für jeden Begriff nur ein Bild hast. Die parallel existierenden 20 anderen Attraktivitätstypen nimmst Du garnicht zur Kenntnis, weil Du nur auf das Verhalten des einen Frauentyps guckst, der Dich interessiert.
 
  • #11
Wann fühlst Du Dich von einer Frau angezogen?
Ich denke mal, wenn sie zunächst ein paar optische Kriterien erfüllt. DAMIT würde ich anfangen, denn ich denke, damit fängt jede Frau an. Der Mann muss auch richtig riechen, so von den Pheromonen her.

Was ist "männlich"? "Männlich" ist "nicht-weiblich", also der Unterschied zu weiblich. Sonst ist es "menschlich" und betrifft auch Frauen.

Und dann würde ich dringend danach gehen, was an Menschen allgemein anziehend ist. Humor, Großzügigkeit, Freundlichkeit, Fürsorge (im jeweiligen gegebenen Rahmen).

Deine Attribute, die Du als "männlich" rausgefiltert hast, würden mit der Definition "nicht-weiblich" bedeuten, dass Frauen:
- NICHT beruflich erfolgreich
- NICHT selbstbewusst
- NICHT ...
- NICHT (und als letztes) einfühlsam

sind/haben. Das Alphamänneken habe ich weggelassen, weil das auch jedesmal anders definiert wird und Du sowieso schon Wiederholungen hast in der Liste, die auch beim Alphamännchen oft aufgezählt werden.

Ich weiß schon, worauf Du hinaus willst. Du denkst, dass ein Mann das alles haben sollte, um begehrt zu werden. Und da stimme ich Dir insofern zu dass eine Frau, die selbstbewusst, zielsicher, willensstark, intelligent und einfühlsam ist, gern so einen Mann hätte. Das ist aber was anderes, als "männlich" zu sein.

Die Beispiele, die Du aufgezählt hast an erfolgreichen Männern, werden auch ihre weiblichen Fans haben. Ein Abenteurer, der Gutes tut, ein total einfühlsamer Mann, der eine Frau verstehen wird, ein Regisseur, von dem ich gerade nicht weiß, was an ihm so super ist, solche Männer haben Anhängerinnen. Die siehst Du bloß nicht.

Ich hab mit Twitter nichts am Hut, also ich hab es nicht selbst gelesen, aber ich habe in diesem NDR-Podcast mit Herrn Drosten von der Moderatorin gehört, dass er Heiratsanträge bekommt per Twitter.

Wer Herzog, Drewermann oder Rupert googelt, wird feststellen, dass diese Männer, obwohl sie alle eingangs genannten Kategorien stärker als die meisten Männer erfüllen, von solchen Frauen möglicherweise als »Weicheier« abgestempelt werden würden, würden diese ihnen unerkanntermaßen in irgendeiner Bar begegnen.–
Manche Frauen fänden sie unattraktiv, so optisch oder die Stimme oder er riecht nicht richtig, ist klein, komisch gekleidet. Aber ich wette, JEDE Frau, die sich optisch angezogen fühlen würde, wäre von den Männern (erstmal) begeistert. Bei Neudeck könnte sie irgendwann denken "oh nee, der ist nie zu Hause". Bei Drewermann irgendwas anderes und bei Herzog ebenso. Also es könnten Minuspunkte der Anziehung hinzukommen. Die würden aber nicht heißen "oh, er ist ein Weichei, nein danke". Das wäre so, als würdest Du eine für Dich anziehende Frau ablehnen, weil sie irgendwas tut, was Du unweiblich findest, Motorradfahren, Fleisch grillen, große Spinnen in der Hand raussetzen.

Ich habe den Eindruck, Du hältst nach Deinen ganzen Threads Frauen immer noch für oberflächliche, stereotype, seelenlose Nichtmänner.
 
  • #12
Ergänzend möchte ich noch zu den drei benannten Herren folgendes sagen:

Ich musste alle drei googeln, kannte keinen davon.

Auf den ersten Blick finde ich keinen äußerlich attraktiv.

Männlich wirken sie hingegen schon, weil sie eine Selbstsicherheit ausstrahlen, zumindest auf den Fotos, die ich gesehen habe.

Nehmen wir mal an, sie würden alle diese Eigenschaften gleichermaßen aufweisen, wie du sie aufgezählt hast.

Hätte ich die Möglichkeit alle drei zu daten, würde ich mich für Drewermann entscheiden.

Aus dem einfachen und einzigen Grund, weil mich seine Passion interessiert, die der anderen überhaupt nicht.

Weil ich denke, dass ich mit ihm die interessantesten Gespräche führen könnte über Themen, die ich spannend finde.

Vielleicht ist er mir dann in seiner Art unsympathisch, vielleicht aber auch nicht, das würde man dann erst sehen.

Was ich damit sagen will: du kannst es nicht "den Frauen" recht machen, du kannst nicht allen gefallen, denn dann machst du nichts 100%ig, dann fehlt dir Authentizität und Leidenschaft.

Daher musst du deine eigene Passion finden, die sicher nicht jeder gefällt. Aber es gibt dann eben auch Frauen, denen sie gefällt, die dich damit spannend und interessant finden und dich kennenlernen wollen.

Für etwas zu brennen und dafür zu kämpfen, finde ich nicht unbedingt männlich aber zumindest erstmal interessant.

Ein weichgespülte Jasager ist hingegen uninteressant.
 
  • #13
Ich finde, Du zäumst das Pferdchen von der falschen Seite auf. Du machst dir Gedanken, was eine Frau über attraktive Männer denkt und wie er in der Theorie zu sein hat. Das was gesagt wird und das was im Leben passiert (mit wem ist eine Frau zusammen) sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Viele Menschen sind nicht mit dem tollen Typen/toller Frau zusammen von dem er/sie schwärmen, sondern mit dem Menschen der einfach da ist und den man kennt. Klingt profan? Ist aber so. Männer mit vielen Frauenkontakten haben i.d.R. mehr Möglichkeiten als die - Entschuldigung - Pussy, die keine Frau anspricht.

Davon einmal ab: Was eine Frau mag kannst Du weder beeinflussen noch wirst Du bei ihr landen, wenn sie dich nicht mag. Auch wenn Du alle tolle Eigenschaften der Welt hast, wenn Sie nicht auf dich abfährt, wirst Du sie nicht bekommen.

Andersherum: Wenn Du dich mit dir wohlfühlst und daraus eine Zufriedenheit abstahlst, wirkst Du anziehend. In sich ruhende Menschen haben immer eine Fangemeinde. Dafür muss man herausfinden, was man selber mag, welche Dinge man anstrebt und was man dafür tun muss und ob ich das tun will? Wie gehe ich durch das Leben, behandle ich meine Umgebung so wie ich selber behandelt werden möchte? Wenn man freundlich zu seiner Umgebung ist, bekommt man viel Wohlwollen und dieses Wohlwollen macht einen zufrieden und strahlt aus. Aktion - Reaktion. Du musst nicht immer nett sein und zu allem ja sagen, nur um Frieden zu haben. Du musst nur nett und bestimmt deine Standpunkte vertreten und das machen, was deiner Lebensphilosophie entspricht. Viele deiner Punkte oben hast Du dann automatisch.

Was die drei betrifft: Die sind nicht wichtig für dich. Die verfolgen ihre eigene Agenda. Sie sind zumindest äußerlich erfolgreich, weil sie die Dinge vertreten, die sie selber mögen und die zu ihnen passen. Das muss jeder in seinem Leben finden. Gilt für jeden Menschen.
 
  • #14
- beruflich erfolgreich
-selbstbewusst
- zielsicher
-durchsetzungsfähig
- willensstark
- »weiß was er will«
- Apha-Tier
- akademischer Titel
– intelligent
- (und als letztes) einfühlsam
Ich denke nicht, dass man dies für alle Frauen so über eine Kamm scheren kann.

Aber eines kann ich Dir mit Sicherheit sagen:
»weiß was er will« meint "Weiß, was er will und die Frau mittragen kann,oder was auch die Frau auch will".
Natürlich soll es nicht gegen ihrem Willen gehen. Sie sitzen am längeren Hebel und wissen das meist auch. Der Gesetzgeber ist immer auf ihrer Seite.

Das Alles soll von ihm "selbstbewusst, zielsicher, durchsetzungsfähig und willensstark" erfolgen.
Dominieren darf er sie sogar auch, am Besten vor allem im Bett. Dann ist es für die Frau am Einfachsten und auch am Komfortabelsten.
 
  • #15
Die parallel existierenden 20 anderen Attraktivitätstypen nimmst Du garnicht zur Kenntnis, weil Du nur auf das Verhalten des einen Frauentyps guckst, der Dich interessiert.
@SvenBln, das denke ich mir schon die ganze Zeit bei deinen Beiträgen, die immer wieder auf dasselbe abzielen, egal wie verschwurbelt du deine Fragen formulierst.

Du betonst immer sehr, kein Klischeemann zu sein, und auch keine Klischeefrau zu wollen, interessierst dich aber scheinbar nur für Frauen, die den Klischee-Alpha-Karrieremann wollen.


Als Mann suche ich eine empathische, selbstbewusste und liebevolle Frau – und selbstverständlich möchte ich ihr die gleichen Werte und Verhaltensweisen bieten.

Sondern ich suche die Beziehung auf Augenhöhe. Ganz einfach.
Klingt ja nett und das wollen sicher sehr viele Frauen. Vor allem die in deinem Alter, die schon negative Erfahrungen mit den bindungsunwilligen "Alphas" gemacht haben.

Da ich selber als Mann an wesentlich jüngeren Frauen interessiert bin und all meine Beziehungen bisher mindestens 15 Jahre jünger waren
Vermutlich liegt’s daran. Wenn du nur auf Frauen mit wesentlich weniger Lebenserfahrung stehst, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn die noch irgendwelche Hollywood-Vorstellungen im Kopf haben, wie der „Traummann“ zu sein hat.

Mittlerweile haben dir schon genug Frauen geantwortet, dass dieser Typus nicht interessant für sie ist, aber das kommt irgendwie nicht bei dir an.

Such dir doch eine "links-grün-versiffte Öko-Tussi" (nicht meine Wortwahl, aber schon öfter gelesen), die steht nicht auf Status, sondern auf Mülltrennung und Klimarettung. Ausserdem Charakter und Standing. Ich mag diese Leute sehr, solang sie nicht zu missionarisch unterwegs sind. Die haben nämlich tatsächlich Werte, abseits von Geld.

Lass mich raten. Die willst du nicht. Du willst die Frauen, die auf die Karrieristen stehen, aber kannst halt nicht so ganz mithalten beim Status.
 
  • #16
Hm Sven, sag doch einfach mal frei heraus, was dein Problem ist.
Wir sind doch hier völlig anonym.
Du findest keine Frau, richtig ?
Jedenfalls keine, die dir gefallen würde.
Beschreibe doch mal dies.
Wie bist du denn so ? Alter, Beruf, Vita, Aussehen, Freunde, Hobbies...
Welche Frauen gefallen dir ? Du weißt schon, Alter, Beruf,Vita....
Wie stellst du es an, wenn dir eine gefällt ?
Und was passiert dann ?

Ist doch besser / hilfreicher, um endlich mal voranzukommen. Du drehst dich doch im Kreis.

w 52
 
  • #17
Männlich sind an Männern eventuell ja noch andere Dinge, ein Akademischer Titel würde mir da z.B. weniger einfallen. Nicht weil jeder Mann Muskeln haben muss, aber unter den Akademikern gibt es ja auch viele Frauen.
Zum Glück muss ich keinen der drei von Dir genannten Herren googlen, um zu wissen, wer gemeint ist - wobei ich die Auswahl schon etwas witzig finde.
Dass Du aber wie selbstverständlich Herzogs Willensstärke sichtbarer und herzeigbaret findest als die eines Eugen Drewermann, sagt eine Menge über Deine Maßstäbe aus. Das sind mir zu viele Plattitüden in Deinem Text. Sowas finde ich z.B. nicht sehr männlich.
P.S. Eugen Drewermann hätte mich schon interessiert.
 
  • #18
Wie wäre es, wenn du mal eine konkrete Frage zu deinem konkreten Fall stellst? Mir scheint, du bist etwas verloren, und wunderst dich, warum Frauen nicht auf dich abfahren, obwohl du doch all diese tollen Attribute mitbringst.
Also mein »konkreter Fall« kommt in dieser Frage nicht direkt vor, da ich weder erfolgreich Filme gedreht habe (Herzog), noch Bestsellerautor (Drewermann) noch ein berühmter Menschenrechtsaktivist (Rupert) bin. Allerdings, und darauf dürfte deine Frage abzielen, steckt natürlich hinter jeder Frage eine Motivation.
Um ein Beispiel zu bringen: In meinem Bekanntenkreis beobachte ich immer wieder, dass viele Frauen (ich sage nicht alle!) genau das Gegenteil wollen von dem, was sie sagen: Also, ein Freund von mir, ist ein sehr selbständig denkender Mensch, passt auch politisch in keinerlei Raster, ist sehr offen für linke, konservative und mittige Positionen, stimmt nicht ein in Allerweltsmeinungen, ist darin eher unangepasst. Meine Beobachtung ist, dass viele Frauen mit einem Mann, »der weiß was er will«, also im Idealfall ein sehr individualistischer Mensch ist, nicht klar kommen, sobald dieser Wille nicht in die von ihnen gewünschte Richtung geht. Und diese Beobachtung habe ich auch bei den anderen von mir genannten Attributen gemacht: Es tut mir leid, bei mir bleibt der Eindruck zurück, dass tatsächlich viele Frauen gar nicht wissen, was sie nun von einem Mann erwarten oder wollen und völlig widersprüchliche Signale ausstrahlen.

Nun zu mir: Ich selber lebe sehr »minimalistisch«: 2-Raum-Wohnung, kein Auto, kein Smartphone, Fernseher seit 15 Jahren abgeschafft. Einfach aus Pragmatismus heraus: Smartphones haben mich schon immer genervt (ein altes handy tuts auch), ein Auto ist in Berlin ein Klotz am Bein, eine Wohnung mit mehr als zwei Zimmern beansprucht zu viel Zeit zum Säubern, ich habe interessantere Hobbys, Fernseher ist nervig, wenn doch das Internet da ist. – Vor ca. acht Jahren fanden die meisten Frauen meines Alters diese Lebenshaltung »zu bescheiden«, »zu weltfremd«, »zu sonderlich« – seit ca. drei Jahren höre ich von den gleichen Frauen, es sei »cool«, minimalistisch zu sein. Nur weil der Zeittrend sich geändert hat! Mich nervt diese Abhängigkeit vieler (nicht aller!) Frauen von äußeren Statussymbolen und modischen Trends, von denen sie sich offenbar auch steuern lassen in ihrem Attraktivitätsidealen, die immer mit der Zeit gehen. Manchmal habe ich den Eindruck: Sehr viele Frauen haben wenig Eigenes, Individuelles. Ich mag falsch liegen, aber mein Eindruck ist: Man trifft unter Männern sehr viel häufiger individuelle Typen, die ihr eigenes Ding verfolgen und machen, als unter Frauen.
 
  • #19
Ich habe den Eindruck, Du hältst nach Deinen ganzen Threads Frauen immer noch für oberflächliche, stereotype, seelenlose Nichtmänner.
Wenn man den berühmten Wahrheitsfunken in jedem Stereotyp aufsucht, gebe ich dir Recht. Wenn du meinst, ich hielte das Stereotyp für die Wahrheit, muss ich dir widersprechen.

Dasselbe gilt auch für Männer: Viele sind schwanzgesteuert und von Trieben dominiert, aber eben nicht alle. :)

Man kann ruhig zugeben, dass in jedem Stereotyp ein Körnchen Realität liegt. Ich habe damit als Mann keine Probleme, dies zuzugestehen.
 
  • #20
Ich mag falsch liegen, aber mein Eindruck ist: Man trifft unter Männern sehr viel häufiger individuelle Typen, die ihr eigenes Ding verfolgen und machen, als unter Frauen.
Da muss ich dir zustimmen. Es liegt aber auch an den Lebensumständen. Ich laufe bestimmt nicht jedem neuen modischen Trend hinterher, aber als AE (ohne Großeltern in der Nähe) war meine Spontanität doch sehr eingeschränkt. Mein Leben wurde durch die Bedürfnisse meiner Tochter bestimmt. Spontan verreisen geht dann eben nicht, wenn gerade keine Schulferien sind. Längere auslandsaufenthalte auch nicht. Beruflich konnte ich mich auch nicht so entfalten, wie ich wollte, denn irgendwie musste ich ja das Geld heranschaffen und den Spagat zwischen Kind und Beruf schaffen.
Diese "individuellen" Typen, die "ihr eigenes Ding" verfolgen, sind normalerweise nicht (oder nie lange) in einer Beziehung, kümmern sich nicht um ihren Nachwuchs (falls vorhanden) und die alten Eltern gehen ihnen auch am A... vorbei. Es sind meist Egozentriker oder Egoisten oder beides.
 
  • #21
Nun zu mir: Ich selber lebe sehr »minimalistisch«: 2-Raum-Wohnung, kein Auto, kein Smartphone, Fernseher seit 15 Jahren abgeschafft. Einfach aus Pragmatismus heraus: Smartphones haben mich schon immer genervt (ein altes handy tuts auch), ein Auto ist in Berlin ein Klotz am Bein, eine Wohnung mit mehr als zwei Zimmern beansprucht zu viel Zeit zum Säubern, ich habe interessantere Hobbys, Fernseher ist nervig, wenn doch das Internet da ist. – Vor ca. acht Jahren fanden die meisten Frauen meines Alters diese Lebenshaltung »zu bescheiden«, »zu weltfremd«, »zu sonderlich« –
Da hast du es doch. Denn genau das ist es was nach aussen dringt bei - vielen- ! Es ist für viele Frauen LANGWEILIG.
Du klingst dadurch wie ein verkappter Weltverbesserer, der glaubt mit seinem Minimalismus die Welt retten zu können.
Vor Jahren, noch Heute und in der Zukunft wird es ebenso sein.
seit ca. drei Jahren höre ich von den gleichen Frauen, es sei »cool«, minimalistisch zu sein. Nur weil der Zeittrend sich geändert hat!
Nein!!! Cool ist ein zeitlich begrenztes Wort, ein Marotte oder ein kurzfristiger Zustand.
Aber nicht etwas, was Frau andauernd und/oder IMMER um sich haben möchte.
Sie finden dich dann Momentan cool, weil du ein Rebell bist, du aus der Gesamtrolle fällst, es anders machst wie sie es kennen.
Aber würden sie es dauerhaft auch so wollen, würden sie es doch selbst so machen. Machen sie aber nicht.
Status macht, wenn er nicht aggresiv nach außen getragen wird, also prollen, als Sexy bewertet. Ich weiß wovon ich spreche das glaube mir mal.
Ich frage dich mal. Warum machen sich immer nur die Menschen,vor allem Männer solche Gedanken, die keinen Status haben?
Warum fragen sich immer nur die Hässlichen Vögel, wie kommt der an so eine Frau nur ran?
Warum fragen sich immer nur die Leute, wie kommt der an so einen Palast, an ein solches Auto(s) u.s.w.???
Es ist der pure Neid, sonst nichts. Dazu kommt das solche Menschen einem anderen auch sonst nichts gönnen.
Das alles mal relativ vereinfacht ausgedrückt.
Man könnte jetzt wie du, Wissenschaftliche Untersuchungen anstreben. Das Ergebniss wird auf jeden Fall das selbe sein.
NEID!!!!

m49
 
  • #22
Also, ein Freund von mir, ist ein sehr selbständig denkender Mensch, passt auch politisch in keinerlei Raster..... Meine Beobachtung ist, dass viele Frauen mit einem Mann, »der weiß was er will«.... nicht klar kommen, sobald dieser Wille nicht in die von ihnen gewünschte Richtung geht.
Du bist ja ein Herzchen. Da muss ich jetzt mal schallend lachen. Glaubst Du denn Männer kommen gut damit klar, dass die Frau eine eigene Meinung hat, die nicht in ihre Richtung geht? Nee kommen sie nicht, außer Frau spielt in ihrem Leben nur eine Rolle als abrufbare Bettgefährtin. Dann interessiert sie nicht, was Frau so redet und sie schalten auf Durchzug oder entziehen sich.

Du findest Deinen Freund gut - viele Frauen tun das nicht. Liegt an den Frauen, mit denen ihr euch umgebt.

Es tut mir leid, bei mir bleibt der Eindruck zurück, dass tatsächlich viele Frauen gar nicht wissen, was sie nun von einem Mann erwarten oder wollen und völlig widersprüchliche Signale ausstrahlen.
Es könnte ja auch sein, dass Du die Signale nicht verstehst - aber das Du einen Fehler machst oder was nicht kannst, das kommt in Deinem Weltbild nicht vor.
Ich kenne absolut keine Frau, die nicht weiß, was sie von einem Mann erwartet. Diese Erwartung unterliegt durchaus einem Wandel: Frau wird älter, sammelt Lebenserfahrungen, ihr Leben verändert sich, die Gesellschaft verändert sich. Alles das hat zur Folge, dass sich Einstellungen und Werte innerhalb eines gewissen Rahmens mitverändern - wäre fatal, wenn das nicht sio wäre.
Männer ändern sich tatsächlich weniger und genau das ist der Grund, warum Trennungen ab Mitte 40 überwiegend von Frauen ausgehen.

Vor ca. acht Jahren fanden die meisten Frauen meines Alters diese Lebenshaltung »zu bescheiden«... seit ca. drei Jahren höre ich von den gleichen Frauen, es sei »cool«, minimalistisch zu sein. Nur weil der Zeittrend sich geändert hat!
Oder weil sie für sich festgestellt haben, dass sie viel von dem Ballast nicht brauchen, mit dem sie sich noch vor ein paar Jahren das Leben zugepflastert haben.
Du hast einfach eine grauenhaft unflexible Sicht auf das Leben und auch eine negative - wie übrigens viele Männer. Sie finden sich und nur ihresgleichengut, alle anderen doof. Das ist zutiefst infantil.

Mich nervt diese Abhängigkeit vieler (nicht aller!) Frauen von äußeren Statussymbolen und modischen Trends, von denen sie sich offenbar auch steuern lassen in ihrem Attraktivitätsidealen
??? Merkst Du, dass Du Dir widersprichst? Die Frauen finden Minimalismus cool und lassen sich von Statussymbolen steuern? Ja was denn nun?
 
  • #23
Manchmal habe ich den Eindruck: Sehr viele Frauen haben wenig Eigenes, Individuelles. Ich mag falsch liegen, aber mein Eindruck ist: Man trifft unter Männern sehr viel häufiger individuelle Typen, die ihr eigenes Ding verfolgen und machen, als unter Frauen.
Hallo Sven,
danke für die Rückmeldung, so kommt man deinem "Problem" doch schon näher. Oben genanntes Zitat finde ich noch am aussagekräftigsten. Nunja, wo fange ich an? einerseits vielleicht in der Erziehung, Mädchen wird leider immer noch beigebracht: du musst gefallen, und so passen sie sich eher an, trauen sich weniger eigenes zu? zB eine Karriere verfolgen ist bei Frauen häufig noch sehr negativ angesehen.
Zudem (sagt man) dass Frauen ja auch stärkere soziale Gruppenbildung betreiben, also die typischen Freundinnencliquen, die sehr eng sind. Die sind ja weitestgehend homogen. In meinem Bekanntenkreis ist es jedenfalls so, wäre da eine von uns sehr "individuell", wäre sie wohl nicht teil der Gruppe.
Meine Beobachtung ist, dass viele Frauen mit einem Mann, »der weiß was er will«, also im Idealfall ein sehr individualistischer Mensch ist, nicht klar kommen, sobald dieser Wille nicht in die von ihnen gewünschte Richtung geht.
"individualistisch" kann man vielfach mit verschroben, stur, einzelgängerisch und wenig kompromissbereit übersetzen. Wenn ich merke, die Ziele das Mannes passen nicht zu mir, zB eine Weltumsegelung, dann ist das zwar spannend, individualistisch und irgendwo bewundernswert, aber trotzdem nichts für mich. Auch die von dir genannten politischen Ansichten sollten sich weitestgehend mit meinen decken - auch wenn meine Mainstream sind. Sonst ist man ja nicht kompatibel.
Mich nervt diese Abhängigkeit vieler (nicht aller!) Frauen von äußeren Statussymbolen und modischen Trends, von denen sie sich offenbar auch steuern lassen in ihrem Attraktivitätsidealen, die immer mit der Zeit gehen.
Naja, das Problem haben Männer aber auch - früher waren es die Schlaghosen, dann der Vokuhila, jetzt die Skinny Jeans...Wir Menschen gehen mit der Zeit, wandeln uns, lernen dazu. Und natürlich hilft das auch wieder, um dazu zu gehören.
So wie du es rausklingen lässt, scheinst du ein recht "verbohrter" (sorry kein besseres Wort gefunden) Individualist, der stur an seinen eigenen Idealen festhält, und wenig auf andere eingeht, bzw. sie für ihre "Mainstreamhaltung" verachtet. Wenn du da nicht lockerer wirst, dann wird es natürlich schwer für dich, eine Frau zu finden, die einerseits auch extrem individualistisch ist, andererseits aber mit dir kompatibel.
Wenn deine Interessengruppe übrigens immer mind. 15 Jahre jünger ist, dann klingt auch nicht nach Beziehung auf Augenhöhe, sondern mehr danach, dass du eine Frau suchst, die dich für deine spezielle Art bewundert und das zu 100% kompromisslos akzeptiert.
 
  • #24
Wenn du meinst, ich hielte das Stereotyp für die Wahrheit, muss ich dir widersprechen.
Deine ganzen Threads klingen so. Du redest über "Frauen" und nicht "diese spezielle Gruppe von Frauen", auf die Du stehst. Und Du machst Annahmen, die wirklich grob abziehbildartig sind und auf mich wirken, als hättest Du nicht zweimal nachgedacht. Z.B. auch, dass es viel mehr Coachings bei YT gibt als für Männer aus Deinem anderen Thread. Das ist eine einfache Such-Aufgabe.

Meine Beobachtung ist, dass viele Frauen mit einem Mann, »der weiß was er will«, also im Idealfall ein sehr individualistischer Mensch ist, nicht klar kommen, sobald dieser Wille nicht in die von ihnen gewünschte Richtung geht.
Es ist völlig normal, dass ein Mensch sich den Partner sucht oder eben die Partnerin, die seine Ziele ok findet. Es kommt immer drauf an, WELCHER Individualismus gelebt wird. Das ist das, was ich mit diesem grob Abziehbildartigen meine: Es scheint, Du hörst: Frau will Individualisten (keine Ahnung, welche Frauen sowas sagen, ich finde diese Aussage auch nicht intelligent), dann denkst Du "Individualist = Mann, der seine eigene Mission lebt" und wunderst Dich, dass nicht JEDER Individualist oder eben auch Spinner eine Schar Frauen hat.
Es ist doch auch einfach zu verstehen: Je spezieller der Mensch, umso weniger passende Leute gibt es.

Manchmal habe ich den Eindruck: Sehr viele Frauen haben wenig Eigenes, Individuelles.
Ich gehe mit, wenn man sagt, viele MENSCHEN haben wenig Individuelles. Jeder braucht ein paar Status-Dinge, dickes Auto, teure Reisen, tolle Karriere, eine junge Frau als Partnerin usw.. Dann gibt es die "Konsum-Lemminge" und die, die sich auf spirituellen Modeerscheinungen spezialisieren und damit prahlen wollen ...

Das sind Deine Vorurteile gegen Frauen und Du bleibst hier stehen, siehe oben YT-Coachings.

Man trifft unter Männern sehr viel häufiger individuelle Typen, die ihr eigenes Ding verfolgen und machen, als unter Frauen.
Das individuelle Ding bei Frauen ist vielleicht oft erstmal, Mutter zu werden.
Und weiterhin könnte ich genauso wie Du reden: Männer wollen überhaupt keine Individualistinnen. Mein Ex fand sowas immer egoistisch. Der wollte eine Frau, die sich in sein Leben einpasst, nicht eine, die ein Eigenleben mitbringt, bei dem er sich anpassen müsste.
Kannst Du Dir einen weiblichen Neudeck vorstellen MIT PARTNER? Der immer mitreist, wenn sie ihre Missionen verfolgt?
Schon Orchestermusikerinnen haben Probleme, einen Mann zu finden, wenn der nicht ertragen kann, dass sie abends und am WE fast nie da ist.

Und nochwas: Nur weil Du als Mann einen anderen Mann spannend findest, weißt Du noch lange nicht, wie er sich Frauen ggü wirklich verhält und abschreckend sein könnte. Die Ablehnung liegt dann an was ganz anderem als Du meinst.
 
  • #25
Ich selber lebe sehr »minimalistisch«: 2-Raum-Wohnung, kein Auto, kein Smartphone, Fernseher seit 15 Jahren abgeschafft.
Das ist sehr speziell. Es klingt auch nicht auf der Höhe der Zeit, zumindest was das Smartphone angeht, wenn man hört, dass "jeder die Corona-App haben sollte". Also es scheint normal, so ein Teil zu haben, auch aus Nützlichkeitsgründen, wenn man schnell mal unterwegs googeln will, wann welcher Zug fährt.

Vor ca. acht Jahren fanden die meisten Frauen meines Alters diese Lebenshaltung »zu bescheiden«, »zu weltfremd«, »zu sonderlich« – seit ca. drei Jahren höre ich von den gleichen Frauen, es sei »cool«, minimalistisch zu sein.
Aber als Partner wollen sie das vermutlich trotzdem nicht, denke ich mal. Sie haben von Marie Kondo gehört und schmeißen jetzt alte Klamotten weg. Die Kondo hat übrigens ein Geschäft eröffnet mit neuem Steh-Rum-Zeug. Nachdem sie die Religion "Minimalismus - schmeiß dein Zeug weg" gegründet hatte.

Mich nervt diese Abhängigkeit vieler (nicht aller!) Frauen von äußeren Statussymbolen und modischen Trends, von denen sie sich offenbar auch steuern lassen in ihrem Attraktivitätsidealen, die immer mit der Zeit gehen.
Da stimme ich Dir zu, aber das kann man doch nicht so sexistisch sehen. Das ist eine MENSCHENeigenschaft, keine Fraueneigenschaft.

Es gibt Individualistinnen, nur bist Du blind für sie. Angefangen von Greta Thunberg über linke und grüne Politikerinnen hin zu der Kapitänin Rackete, die ganzen Ärztinnen, die für die für Ä. ohne Grenzen arbeiten, die schon erwähnten Orchestermusikerinnen usw. usf..

Es gibt viel mehr Frauen als Männer, die vegan oder vegetarisch leben. Ist Dir nie so eine Individualistin begegnet, also eine, die es nicht als Modeerscheinung macht, sondern aus Überzeugung? Manche wollen in ihrer Küche nicht mal Fleisch für einen Partner braten, wäre das Dein Ding, mitzuziehen?

Oder die die Wohnung nach Feng Shui einrichten. Ist auch gerade nicht in Mode, wird aber durchaus noch gemacht.
 
  • #26
Ich spitze natürlich meinen Eindruck sehr zu und weiß, das es alle möglichen Zwischentöne gibt – mir geht es aber um eine Tendenz. Wie beurteilt ihr meinen Eindruck – oder liege ich mit ihm falsch?
Ja, Du spitzt Deinen Eindruck sehr zu. Wenn ich so Deine Beiträge lese, dann denke ich mir, dass Du in einem "Männerrechte"-Forum eigentlich besser aufgehoben wärst. Vielleicht wurdest Du generell von den Frauen dieser Welt enttäuscht und suchst deswegen jetzt mithilfe pseudowissenschaftlicher Theorien eine Erklärung für Dein Scheitern.

Mein Tipp: Grübeln und analysieren hilft hier nicht viel. Dass ist so, als ob Du tausend Bücher über Musiktheorie liest, aber nie ein Instrument in die Hand nimmst.

Denke doch mal nach: eine Frau, die von vielen Männern gewollt wird, kann hohe Ansprüche haben. Wenn Du diese nicht erfüllen kannst, dann musst Du entweder in einer niedrigeren Liga suchen oder eben an Dir arbeiten.

Es gibt Frauen, die den Benz und den teuren Wein mögen. Und ja, es gibt die Goldgräberinnen, die sich bewusst einen reichen Trottel suchen, der ihr die Handtasche finanziert, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Es gibt auch die, die einen gebildeten Mann suchen, der Messer und Gabel richtig halten kann und sich mit Musik auskennt. Andere wollen einen, der treu ist und ein gutes Herz hat (auch dann, wenn dies viele zornige Männer nicht glauben wollen).

Zum PUA-Schlagwort "Hypergamie": es gibt Frauen, die tatsächlich nach unten heiraten. In der Regel sind solche Ehen eine Katastrophe, und in der Regel ist allein der Mann mit seinem Ego daran Schuld.
 
  • #27
Sehr viele Frauen haben wenig Eigenes, Individuelles.
Ach, da gibt es schon viele Frauen, die mir schon viel zu "individuell" sind.
Meistens sogar so "individuell", dass sie hohe Schuhe, Achseln rasieren (und woanders auch) und lackierte Fingernägel eher für untergeordnete Dinge halten , aber dafür alleine (oder gerne auch alleinerziehnd) in haarsträubender Klüngelei (oder mit einer "dynamischen Wohngruppe") einen Bio- oder einen Gnadenhof, oder eben etwas adäqutes in der Stadt bewirtschaften.
Also sooo wenige alternative Ökofrauen sind das gar nicht.

Ich wundere mich, dass Du keine solche Frau kennenlernst, wo Du doch selbst ganz genau in diese Kategorie (minimalistisch, alternativ) hineinfällst.

Oder täusche ich mich, und bei der von Dir in Wirklichkeit bevorzugten Frau soll es am liebsten eben doch gerne auch die sexy-hexy-Frau mit guter Figur und weiblicher Ausstrahlung sein, welche sich aber (in nachvollziehbarer Weise) für Deinen minimalistischen Lebensstil nun gar nicht erwärmen kann, weil da der Raum für gutversorgtes (und eben auch ein wenig statusorientiertes) Leben z.B. mit Kindern, unwahrscheinlich ist ?

Dank da mal drüber nach.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Effekte größer sind, als man als Mann das in diesen Jahren selbst so einschätzt.
Ich habe da vor Jahren viel lernen müssen (sogar über die Wahl meines damaligen Autos, darüber bin ich bis heute immer noch überrascht).
 
  • #28
Ok. Da hätten wir also einen Mann, durchschnittlich aussehend, ohne Auto, ohne Smartphone, ohne Fernseher, mit kleiner Zweiraumwohnung, die spartanisch oder neudeutsch minimalistisch eingerichtet ist.

Dieser Mann ist ü40 und ärgert sich darüber, dass er kein Interesse bei 25 jährigen Frauen erweckt.

Er ist neidisch, dass andere Männer mit Status diese Frauen abgreifen und diese bösen Frauen nur auf Status stehen.

Richtig, soweit?

Also lieber Sven, ich denke dein Problem ist deine Zielgruppe, dass du für die einfach nicht gemacht bist.

Normalerweise stehen Frauen nicht auf 15 Jahre ältere Männer. Sondern eher auf gleichaltrige.

In ältere Männer verlieben sich Frauen meistens, wenn sie diese bewundern, wenn sie was im Leben erreicht haben, wie die drei von dir genannten Herren. Die haben dann eine interessante Persönlichkeit zu bieten.

In dieser Beziehung bist du offenbar niemand besonderes sondern eher Normalo?

Und dann gibt es noch die Golddiggerinnen, die auf Status stehen, der bei Männern Ü40 eher anzutreffen ist als bei gleichaltrigen.

Status hast und kannst du nicht bieten und verachtet diese Frauen.

Deinen "Nichtbesitz"willst du als hippen Minimalismus verkaufen.

Du hast also schlicht keine bzw wenn nur eine sehr kleine Zielgruppe.

Ich fürchte bei den meisten Frauen wirst du nur als etwas schräger Vogel mit überzogenen Ansprüchen wahrgenommen.

Denn als Hauptanliegen eine Frau zu suchen, die wesentlich jünger ist, spricht für extreme Oberflächlichkeit deinerseits.

Frage dich doch mal lieber, was du zu bieten hast und welcher Typ Frau das wollen könnte.

Und kein Smartphone zu haben kommt bei den meisten Frauen U30 sicherlich auch alles andere als cool oder individuell an, sondern nur altmodisch.

Sie leben doch quasi mit ihrem Handy im Internet.
Mal fix ein Foto schicken, einen Link oder eine Sprachnachricht... man da ist ja sogar meine Mutter mit 78 moderner. Das wäre selbst mir (47) zu blöd.
 
  • #29
von solchen Frauen möglicherweise als »Weicheier« abgestempelt werden würden, würden diese ihnen unerkanntermaßen in irgendeiner Bar begegnen.–
Alle diese drei Männer verfügen über Charisma und Selbstbewusstsein, haben keine Angst zu polarisieren und ihre Meinung zu sagen. Denen ist es erstens piepegal ob irgendwelche fremden Damen sie aufgrund einer Strickjacke als "Weicheier" abstempeln könnten. Die haben ganz andere Ziele im Leben. Und zweitens mal glaube ich nicht, dass sie überhaupt als "Weicheier" rüber kommen, sondern wenn schon als Einzelkämpfer.
Manchmal habe ich den Eindruck: Sehr viele Frauen haben wenig Eigenes, Individuelles. Ich mag falsch liegen, aber mein Eindruck ist: Man trifft unter Männern sehr viel häufiger individuelle Typen, die ihr eigenes Ding verfolgen und machen, als unter Frauen.
Sozialpsychologisch gesehen, scheint Frauen tendenziell die gesellschaftliche Beteiligung und Integration wichtiger zu sein. Verständlich, da Frauen historisch gesehen stark auf die Gemeinschaft angewiesen waren, an der Anzahl Kinder gemessen wurden und über kein eigenes Einkommen oder Besitz verfügten. Frauen kümmern sich statistisch gesehen mehr um andere, ob in Freiwilligenarbeit, Kinder- und Haustierbetreung, sozialen Berufen, Umweltschutz oder Betagtenbetreuung. Von daher scheint ihr Mindset vielleicht auch ein "kollektivistischeres" zu sein. Ob sie das nun weniger "individuell" macht? Das glaube ich nicht. Aber die Selbstverwirklichung wird vielleicht gelegentlich hinten an gestellt, weil sie als egoistisch empfunden wird. Jedoch beobachte ich es auch bei Männern, dass sie ihre Individualität unterdrücken, um dazu zu gehören. Der Herdentrieb scheint mir ein menschlicher Instinkt zu sein.
seit ca. drei Jahren höre ich von den gleichen Frauen, es sei »cool«, minimalistisch zu sein.
Es mag sein, dass manche Frauen ihre Meinung abhängig von Trends ändern. Das ist aber bei Männern ebenso der Fall.
Es ist eigentlich schade, dass du dich darüber ärgerst, dass andere Menschen deinen Lebensstil nun entdecken und würdigen.
 
  • #30
Nein, lieber Sven, das liegt an den Frauen, auf die Du schaust. Lass mich raten: Sitzt eine 30jährige mit Konfektionsgröße 34/36, blondierter Mähne und großem Ausschnitt am Nebentisch im Café und an einem anderen eine 48jährige mit legerer Kleidung in 40/42 und vielleicht Hängebäckchen und schon etwas dünnerem Haarschopf - auf wen konzentrierst Du Dich wohl? Und vor allem, das Verhalten WELCHER Frau muss dann wieder als allgemeingültiges herhalten?!?
Ich gebe Dir recht, dass sich die Werte ein wenig verschoben haben, dass Minimalismus heute akzeptierter, von mir aus auch nur mainstreamiger, ist als noch vor zehn Jahren. Aber dennoch ist es doch gut, dass Leute sich im Laufe ihres Lebens Gedanken machen und irgendwann andere Schlüsse ziehen und Werte setzen. Wenn Deine Lebensweise heute also sogar besser ankommt beim anderen Geschlecht, dann nutz doch die Chance, die sich da bietet!