• #1

Sind Männer heutzutage fast nur noch beziehungsscheu und polygam ?

Meine Freundin ist auf Partnersuche. Bei einem bestimmten Datingportal waren fast alle Dates entweder verheiratet, liiert oder ähnliches.
Ich bleibe erstmal alleine. Wenn ich sowas sehe, frage ich mich, ob das der Trend ist.
Wie sind euere Datingerfahrungen ?
 
  • #2
Tja, deshalb sucht man sich auch ernsthafte Portale, wie EP, aus. Aber, die Kosten halt Geld.

Ich habe meine Partenrin hier kennengelernt und wir sind seit über einem Jahr zusammen.
 
  • #3
Da draussen gibbet ne Menge Paare- eventuell sollte man mal bei sich selbst anfangen anstatt anderen den schwarzen Peter unterzuschieben!
 
  • #4
Wenn die Männer, mit denen sich Deine Freundin getroffen hat, größtenteils liiert waren, sind sie wohl eher nicht bindungsscheu. Und polygam - das mag auf eine Reihe von Männern oder Frauen zutreffen, die fremdgehen möchten, aber sicher gibt es auch noch reichlich Singles.

Eine Ferndiagnose ist schwierig. Es gibt sicher auch Frauen, die für Singles nicht interessant sind und für die dann nur vergebene Männer übrig bleiben. Ich denke, im Kern ist sowohl bei bindungsscheu als auch bei polygam auch immer das "Angebot" entscheidend dafür, ob und wie man sich binden möchte.
 
  • #5
waren fast alle Dates entweder verheiratet, liiert oder ähnliches.
Die Überschrift passt nicht zum Text. Diese Männer sind ja gebunden, aber sie suchen eine Affäre für nebenbei.
Ich weiß jetzt nicht, wo sich Deine Freundin umschaut, aber tendenziell sind auch auf "seriösen" Börsen viele (Hälfte?) gebundene Affärensucher unterwegs, was aber meistens natürlich nicht gleich sichtbar ist.
Also, beziehungsscheu sind die nicht, aber auch nicht ernsthaft polygam (alle wissen voneinander und finden es gut - selten!). Sondern es sind einfach unehrliche Affärenmänner, wie es sie zu Hauf gibt.
ErwinM, 52
 
  • #6
Meine Datingerfahrungen waren gut. Ich hatte überwiegend interessante Gesprächspartner.
Die meisten Herren gaben an Single zu sein, was ich glaube. Einer war in einer Bequemlichkeitsehe.

Das Onlinedating sehr häufig genutzt wird um einen (heimlichen) Zweitpartner zu finden, kann nicht geleugnet werden. So naiv darf man nicht sein.

Meine Liebe Daysie!
Man sollte deswegen nicht die Schultern hängen lassen oder die Flinte ins Korn werfen.
Wie der Chatpartner geartet ist findet man ganz schnell durch die direkte Frage raus! Wenn dir die Antwort nicht gefällt, klicke zum nächsten.
Es sind genug online.
 
  • #7

Extrem gut. Habe nur zwei Monate lang überhaupt gesucht.
Mit einigen geschrieben, alle nett, aber keiner, der mich umgehauen hat - bis auf einen.

Mit zweien getroffen. Der eine kam aber von vornherein nicht infrage, war mehr zu Übungszwecken und nur einmal. Von daher kann ich ihm kaum vorwerfen, dass er hauptsächlich auf Sex aus und daher beleidigt war, als ich ihm freundlich für weitere Treffen abgesagt habe.
Mit dem zweiten bin ich seit viereinhalb Jahren zusammen.

Gute Vorauswahl ist alles.
 
  • #8
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #9
Furchtbar. Deshalb date ich nicht. Ich mag dieses gegenseitige Abchecken nicht.
Bei einem bestimmten Datingportal waren fast alle Dates entweder verheiratet, liiert
Naja, die unverheirateten, unliierten sind auch nicht besser. Die Single Männer die ich kennenlerne, sind oft beziehungsscheu, wissen nicht was sie wollen, Womanizer.. Zumindest ab einem gewissen Alter nehmen die Überhand am Single Markt. Trotzdem weigere ich mich, meinen nächsten Freund auf einer PB "aufzustöbern". Es hat sowas Kataloghaftes.
 
  • #10
Männer sind nicht beziehungsscheu, sie wollen sich lediglich nicht auf eine Frau festlegen, die ihn dann irgendwann später rumkommandiert und auch noch materiell fordert und meist nach Kinder sie nicht mehr die Anfangsliebe gibt! Dann suchen Männer ganz schnell nach anderen Frauen!
 
  • #11
Daß die Situation auf den Datingportalen so ist, wie sie ist, ist einzig und allein den Frauen zuzuschreiben. Sie sind es, die jeden Trend mitmachen und "modern" und "cool" wie Männer sein wollen. Sie fühlen sich endlich "befreit" von jahrhundertealten Zwängen und begreifen nicht, daß sie in neuen Zwängen gefangen sind, nämlich in denen, nicht respektiert zu werden, weil austauschbar. Warum sollen die Männer sich anstrengen, eine Frau mit Ausdauer und Zuneigung zu erobern? An der nächsten Ecke wartet doch schon eine andere Enttäuschte, bereit, sich auf ein Abenteuer einzulassen, in der Hoffnung, daß es diesmal etwas Ernstes wird. Erst wenn die Frauen durch Schmerz gelernt haben, daß sie sich nicht abwürdigen lassen dürfen, werden die Männer sie anders behandeln. Die Frauen werden das aber nie lernen, weil sie zu oft auf Liebe hoffen wo nur der Wunsch nach einer Bettgeschichte im Spiel ist.

W, 79, die das Leben kennt, früher war es auch nicht besser, nur heuchlerischer
 
  • #12
Könnte das Tinder gewesen sein? Davon würde ich abraten, wenn man etwas Festes sucht.

Aber generell: Beim online Dating kommt das häufig vor! Hatte auch schon solche Dates.

Aber das merkt man doch über kurz oder lang fast immer.

Als Tipp: Wenn du nach ein paar Dates immer noch nicht weißt oder wissen darfst, wo der Mann wohnt, wo er arbeitet und er immer zu dir kommt, du aber nicht zu ihm nach Hause kommen darfst, dann sitzt wahrscheinlich eine Frau zu Hause. LG w32

Ich hatte mal so einen Kandidaten gedatet: Er kam immer gerne zu mir gefahren. Er wohnte in derselben Stadt, wollte mir aber nicht sagen, wo. Als ich anbot zu ihm zu kommen, lehnte er ab. Schließlich erfand ich, dass meine Cousine 4 Wichen für ein Praktikum bei mir wohnt und es daher wegen der kleinen Wohnung im Winter besser wäre, zu ihm zu kommen. Dann blockierte er mich und ich hörte nie mehr was von ihm. Von einer Bekannten der Unikinik (sein Arbeitsort) erfuhr ich später dann, dass er längst vergeben war.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Ich habe eine Freundin, eine sehr attraktive Frau, die immer wieder auf solche Typen reingefallen ist. Sie hat ein furchtbares Beuteschema und steht genau auf den Typ Mann, der eben ein fremdgehender Player ist. Leider kann ich nichts für sie tun, da muss sie schon selber drauf kommen.
 
  • #14
Meine Freundin ist auf Partnersuche. Bei einem bestimmten Datingportal waren fast alle Dates entweder verheiratet, liiert oder ähnliches.
Ich bleibe erstmal alleine. Wenn ich sowas sehe, frage ich mich, ob das der Trend ist.
Wie sind euere Datingerfahrungen ?
Meine Schwägerin hat ähnliche Erfahrungen gemacht und ist auch total enttäuscht, deshalb lässt sie nun auch die Finger vom online Dating. Sie hat einige Hobbys aber noch keinen sympathischen Mann dabei kennen gelernt (tanzen zB.), was nicht ist kann vielleicht noch werden - ich würde es ihr wünschen aber sie führt auch so alleine für sich ein erfülltes Leben, sie sucht nicht krampfhaft, lässt es eher auf sich zukommen. Hat viele liebe Freunde, das tut mir dann auch immer echt leid, alle mit Partnern oder teilweise Kindern und sie könnte sich so ein Leben auch vorstellen, eben nur mit passenden Partner.

Was ich so von Freundinnen höre ist eben auch nicht so super und schreckt mich vor sowas wirklich zurück.
Bei der einen Freundin war zuletzt ein ganz sonderbares Exemplar, es fing schon damit an, dass er in Wirklichkeit einiges kräftiger war als aus seinem Foto (war eben nicht so aktuell, aber er wäre dran sich in Form zu bekommen), dann hatten die beiden ein paar nette Dates. Hatten beschlossen es langsam anzugehen (wobei ich glaube sowas ist irgendwie sowieso Untergang, man sollte es so machen wie es sich richtig anfühlt, na ja egal, anderes Thema) und im nächsten Moment fiel er wie aus der Pistole geschossen über sie her.. natürlich hat sie ihn abgewiesen und gesagt, dass das so nicht funktioniert, man nicht sagen kann man geht es langsam an und plötzlich so reagiert. Crazy Boy.: versteh mal einer sowas… nicht in der Lage zu sagen was er wirklich möchte, kann keine Rücksicht nehmen, Birne durchgebrannt, etwas missverstanden?

Der davor hat sie hingehalten, wobei der echt richtig süß war, kam sogar viele Kilometer angereist um sie im Urlaub zu besuchen weil er sie sehen wollte (da lief noch nichts) vielleicht hat er sich durch die Aktion was erhofft.. na ja am Ende hat er sie nur warm gehalten.
Also alles nicht so toll irgendwie. Muss man Glück haben, vielleicht haben einige zu viel Zeit oder Langeweile und meinen es nicht ernst, wollen keinen Partner suchen, nur gucken oder eine Affäre suchen, weil das ja so einfach online funktioniert..

W 27
 
  • #15
Sie hat ein furchtbares Beuteschema und steht genau auf den Typ Mann, der eben ein fremdgehender Player ist. Leider kann ich nichts für sie tun, da mus
Das ist doch oft das Problem: Die unauffälligen, normalen, durchschnittlichen Männer sind den Frauen zu langweilig oder nicht anziehend genug. Genau die wären aber die richtigen Kandidaten für eine ernste Beziehung.

Stattdessen muss es oft der charismatische, spannende, extrem gutaussehende Abenteurer sein, da er ja soooooooo spannend ist. Der Normalo ist ja vieeeeeel zu langweilig. LG w32
 
  • #16
Du bist nach langer Beziehung, Jahrzehnte, großer Enttäuschung auf Partnersuche. Die Geschichte "Freundin sucht" ist durchschaubar, klassisch. Ende war Ende November. Nach einer Beziehung, in der Du Dich betrogen fühltest. Du bist verletzt. Verarbeitet ist nichts.
Warum so schnell?
Jetzt begegnet Dir überall der gleiche Typ Mann. Ein Typ Mann wie Dein Ex. Der Typ Mann, den Du erwartest zu sehen.
Das ist das Gesetz der Anziehung. Der Vorauswahl.
Es gibt andere Männer. Denen wirst Du nicht begegnen. Du wirst sie nicht wahrnehmen.

Die Analogie, sind alle Frauen ab einem gewissen Alter verbittert, enttäuscht und misstrauisch?
Genauso wenig.

Verarbeite Deine alte Beziehung, nimm Dir Zeit für Dich, mach Sachen, die Dir gut tun.
Wenn es Dir gut geht, Du mit Dir im Reinen bist, triffst Du andere Typ Männer.
Schau Dir die PBs an, wo Du suchst.
Tinder in unserer Altersklasse plus ist der Suchort für Lockeres.

Schau im realen Leben. Mit offenem Herzen. Nicht mit dem Gedanken alle Männer sind.

M, 56
2 mal das Glück wunderbarer Frauen.
 
  • #17
Ich habe eine Freundin, eine sehr attraktive Frau, die immer wieder auf solche Typen reingefallen ist. Sie hat ein furchtbares Beuteschema und steht genau auf den Typ Mann, der eben ein fremdgehender Player ist. Leider kann ich nichts für sie tun, da muss sie schon selber drauf kommen.
Gesetz der Anziehung.
Wenn einem im Leben immer A*** begegnen, hat es wenig damit zu tun, dass alle Menschen A*** sein könnten, sondern selektive Wahrnehmung + Anziehung.
Ich habe auch Freundinnen, die suchen, alle haben ein paar crazy Geschichten, sind schon Typen unterwegs. Aber nur eine greift jedes Mal daneben, bei den anderen sind es nette Dates, wird nur selten mehr, weil zwar nett, sympathisch, attraktiv, aber reicht nicht für mehr.
Ein Suchender Freund hat aber auch so ein paar ganz verrückte Stories, hätte nie geglaubt, wozu suchende Frauen fähig sind. Von Befragungslisten bis zum Angebot sich selbst als Nachtisch beim ersten Date.
 
  • #18
ich finde es nicht in Ordnung, wenn man keinen geeigneten Partner innerhalb sich vorgegebene Zeit findet, dann alle oder die meisten Männer als :

nur noch beziehungsscheu und polygam​

es ist aber immer leichte rdie andere als Schuldiger zu machen, das machen viele.

Alo auf deine Frage, ist meine Antwort NEIN.
Meine Freundin ist auf Partnersuche. Bei einem bestimmten Datingportal waren fast alle Dates entweder verheiratet, liiert oder ähnliches.
Ich bleibe erstmal alleine. Wenn ich sowas sehe, frage ich mich, ob das der Trend ist.
Wie sind euere Datingerfahrungen ?
Deine Freundin soll überdenken an welchen Portalen sie so sucht.
Wenn du erstmal alleine bleiben möchtest, dann ist das deine Entscheidung. Trend ist es nicht, aber es wird dem Männer (auch Frauen) leichter gemacht die die nur rein sexuelles Treffen suchen.

W37
 
  • #19
Meine Freundin ist auf Partnersuche. Bei einem bestimmten Datingportal waren fast alle Dates entweder verheiratet, liiert oder ähnliches.
Ich bleibe erstmal alleine. Wenn ich sowas sehe, frage ich mich, ob das der Trend ist.
Wie sind euere Datingerfahrungen ?
Richtig erkannt, da wird der Zug in Zukunft hingehen.
Die neue Bundesregierung will und wird das sogar noch forcieren und gesetzlich stützen (lt. Koalitionsvertrag), indem eine sog. "Verantwortungsgemeinschaft" eingeführt wird, die quasi eine Ehe mit einem und/oder mehr Partnern darstellt und der bisherigen Form der Ehe gesetzlich gleichgestellt wird.
Und wenn sowas schon in Gesetzesform gegossen wird, wirst Du auf Datingplattformen wohl kaum noch die dann rückständige Variante für Dating von ungebundenen Menschen finden. Wozu solte sonst dann die "Verantwortungsgemeinschaft" gut sein?

Finde dich damit ab. Möglicherweise findet Deine Freundin ja bald ihr Glück als Zweit- oder Drittfrau oder aber (weniger wahrscheinlich) als Frau für zwei oder mehr Männer. Alles ist möglich, nichts muss.

Wer das nicht möchte, spielt eben einfach nicht mit.

mMenschÜ50
 
  • #20
Das ist doch oft das Problem: Die unauffälligen, normalen, durchschnittlichen Männer sind den Frauen zu langweilig oder nicht anziehend genug. Genau die wären aber die richtigen Kandidaten für eine ernste Beziehung.
Bitte nicht schon wieder so eine Verallgemeinerung. Das mag bei dir so sein, in meinem Freundeskreis sind durchschnittliche Männer nie als langweilig oder nicht anziehend angesehen worden. Die armen Männer, die das hier lesen, bekommen ja noch den Eindruck, alle Frauen denken so.
Auch Freunde, die online gesucht haben, hatten das Problem nicht in so großem Ausmaß, und das war sogar häufig Tinder. Kommt vielleicht drauf an, wo, wie und wonach man sucht?
Ein Freund ist wieder Single mit Ende 30 und sucht nach einer Frau fürs Leben, die auch Familie will. Er sucht auch über Apps.
In meinem Freundeskreis haben sich einige online kennengelernt; schlechte Erfahrungen haben sie zwar manchmal auch gemacht, aber am Ende war dann doch der richtige dabei (davon mittlerweile drei Paare verheiratet, zwei mit Kindern).
Wenn man nicht online suchen möchte, was ich verstehe, dann kann man im realen Leben schauen. Da lernen sich immernoch die meisten kennen.
Nur, weil es "blöde" Männer gibt, heißt das ja nicht, dass alle so sind.
w, 38
 
  • #21
indem eine sog. "Verantwortungsgemeinschaft" eingeführt wird, die quasi eine Ehe mit einem und/oder mehr Partnern darstellt und der bisherigen Form der Ehe gesetzlich gleichgestellt wir
Das gibt es in anderen Ländern länger, es geht um einen Partner, ob Gegen- oder gleichgeschlechtlich.
Ein Vertrag, Ehe oder eine andere Form des Vertrages s, wird nichts ändern.
Es sind die Menschen, die verbindlich sind oder nicht.
Wenn mehr Menschen immer unverbindlicher werden wollen, spiegelt es sich in den PartnerBörsen.
Es liegt an der Altersklasse, jünger, wenn es um Familie geht, Tendenz verbindlicher, sogar mehr, je älter, desto weniger verbindlich, LAT, F+, kaum noch Ehe.
 
  • #22
Das gibt es in anderen Ländern länger, es geht um einen Partner, ob Gegen- oder gleichgeschlechtlich.
Sorry, das hast Du leider falsch verstanden. Im Koalitionsvertrag ist explizit die Entgrenzung von einem Zweiermodell.
Zitat: "Wir werden das Institut der Verantwortungsgemeinschaft einführen und damit jenseits von Liebesbeziehungen oder der Ehe zwei oder mehr volljährigen Personen ermöglichen, rechtlich füreinander Verantwortung zu übernehmen."
Das mit "um einen Partner, ob gleich oder gegengeschlechtlich" gab es in D auch schon. Jetzt kommt die Erweiterung auf die Vielweiberei. An sich ja nichts Schlechtes. Wer es sich leisten kann, oder wer so gut aussehend ist, daß die Frauen Schlange stehen, der soll von mir aus auch mehrere Frauen haben. Ich gönne es beiden Parteien.

Hat eben auch die Folge, daß aktuell schon verheiratete Männer ganz offen nach einer weiteren Frau suchen werden (und es schon tun) wie in der aktuellen Frage.

Wie gesagt, wer das nicht will, muß nicht mitspielen. Denn der Straftatbestand der Polygamie wird damit enfallen. Wer in Zukunft nicht Zweitfrau werden will, geht halt nicht mit gebundenen/verheirateten Männern aus.
So einfach ist das.

mMenschÜ50
 
  • #23
Wie gesagt, wer das nicht will, muß nicht mitspielen. Denn der Straftatbestand der Polygamie wird damit enfallen. Wer in Zukunft nicht Zweitfrau werden will, geht halt nicht mit gebundenen/verheirateten Männern aus.
So einfach ist das.
😀 Die verheirateten Männer wollen doch oft die heimliche Geliebte und keine Verantwortung für eine zweite Frau übernehmen.
Denn viele wollen das Konstrukt mit der Ehefrau nicht gefährden.
Hier kann sich ja die Frau jederzeit scheiden lassen und muss nicht wie in anderen Ländern die Zweitfrau erdulden, um nicht ins soziale Nichts zu fallen.
Zitat: "Wir werden das Institut der Verantwortungsgemeinschaft einführen und damit jenseits von Liebesbeziehungen oder der Ehe zwei oder mehr volljährigen Personen ermöglichen, rechtlich füreinander Verantwortung zu übernehmen."
Ich denke , dass hier auch Migranten dann ganz offiziell ihre Zweitfrau mitbringen können.
Dann wird einige geben, die ganz offiziell ihre Mehrfachbeziehungen auf Augenhöhe führen wollen.
Viele andere werden sich weiterhin hinter dem Rücken der Hauptbeziehung umsehen.
 
  • #24
. Wer in Zukunft nicht Zweitfrau werden will, geht halt nicht mit gebundenen/verheirateten Männern aus
Was ist da wirklich neu?
Wer nicht Affäre sein will, geht halt nicht mit gebundenen/verheirateten Menschen aus.
Nix neu.
Außer dass man andere Konstrukte legitimiert.
Laleila und ihre Partner könnten so ihr Konstrukt mit einem rechtlichen Rahmen versehen, manch andere auch.
Es wird trotzdem kein Massenphänomen, weil selten jemand teilen mag.
Haben mag man vielleicht, aber der/die andere selten teilen.
 
  • #25
Im Koalitionsvertrag ist explizit die Entgrenzung von einem Zweiermodell.
Jetzt kommt die Erweiterung auf die Vielweiberei.
Hat eben auch die Folge, daß aktuell schon verheiratete Männer ganz offen nach einer weiteren Frau suchen werden
Ein paar ganz wenige vielleicht, die meisten werden es wohl eher nicht tun, und wer es tut, wird selten Erfolg damit haben, jedenfalls nicht auf Standard-Partnerbörsen, ich erinnere nur an den Profilcheck hier des Studenten, der in seinem Profil seine Freundin erwähnt und offen nach einer polyamoren Beziehung gesucht hat -- erfolglos. Und es gab ordentlich Kritik, er wurde eher belächelt.
Es wird trotzdem kein Massenphänomen, weil selten jemand teilen mag.
Ich hatte diese neue Regelung gar nicht so mitbekommen, denke aber auch nicht, dass es Standard wird, denn es ist ja nicht unbedingt so, dass alle händeringend auf diese neue Regelung gewartet hätten und nun endlich in die Tat umsetzen können, was sie sowieso schon immer wollten. Nur weil es theoretisch die Möglichkeit gibt, heißt das ja nicht, dass alle sie nutzen (wollen). Ich z.B. kenne weder Mann noch Frau, der oder die so eine Gemeinschaft anstrebt, wer will denn wirklich eine offizielle Zweitfrau (oder -Mann) und kennt Leute, die da mitmachen würden? Ich kenne niemanden persönlich, der das richtig wollte oder jemals Interesse daran geäußert hätte, es dürfte ein paar wenige geben, aber allgemein verbreitet wird das trotzdem nicht werden, meine ich. Es ist ja auch ganz was anderes, ob man mal zwischendurch fremdgeht zur Abwechslung oder gleich eine offizielle Zweitfrau hat ... Ich bin überzeugt, selbst die wenigsten Fremdgeher würden das wollen.
w26
 
  • #26
Es gibt ja nicht umsonst den Spruch
"XY hatte schon viele Ehefrauen - war aber noch nie verheiratet".

Ist da nur XY der alleinige Übeltäter ? Oder hat vielleicht doch jede einzelne der Frauen gerne mitgemacht ?

Es wird gerne übersehen - aber auf jeden Mann, der Sex mit einer Frau hat kommt eine Frau, die mit vollem Körpereinsatz mit dabei ist. (Straftaten lasse ich mal aussen vor )
Also doch kein rein männliches Phänomen ?
 
  • #27
Ich bin überzeugt, selbst die wenigsten Fremdgeher würden das wollen.
Ne denen würde das zu kompliziert und müssten erst eine Frau suchen die eine weitere Frau in der Beziehungskonstellation duldet und so ist heimlich hintenrum eine Affäre anfangen natürlich einfacher und mit weniger Aufwand verbinden.

Ich denke die üblichen Verdächtigen bleiben beim klassischen, „monogamen“ Modell und gehen dann lieber gelegentlich heimlich mal fremd, ist doch viel unkomplizierter.

W 27
 
  • #28
Es wird gerne übersehen - aber auf jeden Mann, der Sex mit einer Frau hat kommt eine Frau, die mit vollem Körpereinsatz mit dabei ist. (Straftaten lasse ich mal aussen vor )
Also doch kein rein männliches Phänomen
Behauptet doch niemand.
Auch die wenigsten Frauen dürften ein Interesse daran haben, ihre Affäre während der Ehe zu legalisieren.
Nur als Druckmittel gegenüber Frauen, dass es ja eine legale Zweitfrau geben könnte, eignet sich die neue Ehe zu dritt hierzulande wohl nicht.
Die wenigsten führen offene Beziehungen, das Frendgehen findet heimlich statt oder zumindest nicht offensichtlich.
Und nicht umsonst verschleiern die Affärensucher ihren Beziehungsstatus zunächst, um überhaupt andocken zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #29
Ich finde deine These blöd. Auf Tinder, Badoo und sämtlichen Datingapps waren schon immer zu ca. 40% oder so Gebundene dabei. Ich habe gelesen, auf Tinder sind 42% schon vergeben. Warum das so ist? Viele suchen einen ONS/Affäre neben der Beziehung. Viele Männer gehen auch auf Tinder, wenn sie Beziehungsstress haben oder sie sich nicht so sicher sind (der Beziehung nicht so sicher sind). Viele installieren dann Tinder und schauen, was es noch auf dem Markt gibt. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie ausser swipen und Flirten auch wirklich Fremdgehen. Das ist der erste Unterschied. Der zweite gravierende Punkt ist, dass Leute, die fremdgehen wollen dass 1) Durchs Internet, am besten Datingapps/Datingportale machen und 2) durch Bordell oder 3) auf der Arbeit eine finden.

Was ist am einfachsten? Bordell oder eben Datingapp. Und wie gesagt, viele Gebundene swipen, schauen, flirten, ohne Treffen.

Und mein anderer Punkt ist dieser: Es sind viele bindungsscheue Leute dabei. Ja! Das mit dem polygam: Frauen müssen mindestens genauso polygam sein. Warum? In jeder guten Statistik und von jedem guten Paartherapeuten wirst du heute lesen, dass Frauen mehr oder genauso bzw. fast genauso oft fremdgehen. Also kannst du deine Frage genauso auf die Frauen beziehen.

Da du und deine Freundin aber enttäuscht seid und schlechte Erfahrungen habt, verallgemeinert ihr das Phänomen auf Männer obwohl es längst bekannt ist, dass Fremdgehen und Bindungsscheue genauso auf Frauen zutrifft.
 
  • #30
Zitat: "Wir werden das Institut der Verantwortungsgemeinschaft einführen und damit jenseits von Liebesbeziehungen oder der Ehe zwei oder mehr volljährigen Personen ermöglichen, rechtlich füreinander Verantwortung zu übernehmen."
Das mit "um einen Partner, ob gleich oder gegengeschlechtlich" gab es in D auch schon. Jetzt kommt die Erweiterung auf die Vielweiberei. An sich ja nichts Schlechtes. Wer es sich leisten kann, oder wer so gut aussehend ist, daß die Frauen Schlange stehen, der soll von mir aus auch mehrere Frauen haben. Ich gönne es beiden Parteien.
Als schwierig empfinde ich das nur im Hinblick auf Zwangsehen, die in bestimmten Gruppen leider doch häufiger sind als gedacht (Kollegin meiner Freundin...) und die dann auch noch legal mehrere Frauen haben können, ohne, dass die sich da überhaupt gegen wehren können. Wobei es da oft eh nur um die religiöse Ehe geht, also vielleicht machts auch keinen großen Unterschied; wird sich zeigen.
Ansonsten ist mir das wurscht, soll jeder gern machen. Ich glaube aber auch, dass das eher ein Randphänomen wird. Die wenigstens wollen Partnerschaften mit mehreren Leuten, sondern, wie hier schon gesagt wurde, nebenher heimlich fremdgehen, würden aber das gleiche nicht dem Partner zugestehen, da eifersüchtig. Hätte ich damals eine Dreierbeziehung mit meinem Freund und meiner Affäre gewollt? Oder im Nachhinein eine noch mit den Frauen, mit denen mein Freund mich betrogen hat? :D NEIN, ganz sicher nicht, keiner von uns beiden. Und auch eine rein offene Beziehung mit anderen Sexualpartnern nebenher ist ja von dem Gesetz nicht betroffen, denn dort geht es ja eben nicht um das Gleichsetzen der anderen Sexualpartner mit dem Partner. Echte Beziehungen mit mehreren Menschen werden wohl selten bleiben.
 
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