• #61
Wie alt warst du denn, als du das Thema zwischen den beiden mitbekommen hast?
Einen genauen Zeitpunkt, wann meine Mutter mir das mal erzählt hat, weiß ich gar nicht mehr. Ob das noch vor Beginn der Pubertät war, zu Anfang oder mittendrin weiß ich gar nicht mehr.
Aber ich weiß das ich während der Trennungsphase, da war ich so 8-9 Jahre, (ich habe bei meinem Vater im Ehebett geschlafen und meine Mutter in meinem Zimmer) mitbekommen habe wie meine Mutter öfter leise weinend zu meinem Vater kam und schluchzte ob sie es nicht nochmal versuchen wollen. Und wie schäbig er sich verhalten hat, bis hin das er sie einmal sogar geschubst hat und die Tür gegen die schlug.
Das alles in Kombination hat sicherlich zu einem nicht sehr positiven Männerbild beigetragen.
 
  • #63
Naja, ich denke da kamen viele Dinge zusammen. Wir hatten unterschiedliche Vorlieben, der Beziehungsstart war suboptimal, er war sehr wettbewerbsorientiert, extrem eifersüchtig, schwaches Selbstwertgefühl, wollte aber in jeder Hinsicht von mir "angehimmelt" werden und sich überlegen fühlen, war furchtbar gekränkt, wenn ich z.B. mal keine Lust hatte usw. Im Nachhinein betrachtet ging es dabei auch garnicht um mich als Person und dass er mir unbedingt was Gutes tun wollte, damit es mir gut geht... Die ganze Beziehung war an sich ziemlich verkorkst.
 
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  • #64
Liebe FS,

das ist ein spannendes Thema. Tatsächlich kenne ich beide Seiten und meine Libido kann sehr unterschiedlich sein, je nach Partner und je nach Situation.

Bis zu meinem 30. Lebensjahr hatte ich ausschließlich kurze Beziehungen und Affären, max. 1 Jahr. Ich habe nicht geliebt und war der Überzeugung, nicht lieben zu können. Ich war jedoch oft verliebt, auf eine chemisch-hormonelle Weise und hatte phantastischen Sex, von dem ich nie genug bekam. Ein Partner vermutete, ich sei Nymphomanin. Ein anderer verweigerte sich mir irgendwann, wollte testen, ob ich ihn auch ohne Sex liebe (ich bin gegangen). Wahrscheinlich hat diese Zeit mich sexuell verkorkst, so dass ich Leidenschaft und Liebe nicht gut verbinden kann. Hemmungsloser Sex ist bei mir verknüpft mit etwas Fremden/Verbotenem und viel Projektion.

Bei 2 Männern, die ich tatsächlich geliebt habe, ohne Verblendung durch hormonelle Verliebtheit, war Sex schwieriger. Auch wenn es rein körperlich befriedigend war, bleibt mein Hirn kalt, nicht erregt, es fehlen die Leidenschaft, die Spannung. Und ja, dann fühle ich mich bedrängt. Weil das Aufregende fehlt. Das geht soweit, dass ich Berührungen und Küsse vermeide, aus Angst es könnte für ihn mal wieder nur als Auftakt für Sex gemeint sein. Und dann muss ich entweder einen Korb geben oder Mitmachen ohne zu wollen, beides nicht schön.

Vielleicht ist es bei dir ähnlich, dass du Sex in einer F+ eher genießen kannst, weil du nur Sex hast, wenn du es willst. Und nicht das Gefühl hast, immer verfügbar sein zu müssen in einer Beziehung. Ein Lustkiller. Wobei ich hoffe dass deine Sexualität nicht so verkorkst ist wie meine.

W, 36

Ich las gerade beim Stöbern durchs Forum Deinen Beitrag hier. Spricht mir aus der Seele. Könnte eine Beschreibung von mir selbst sein. Darf ich fragen - auch wenn es offtopic ist - wie es Dir damit geht, insgesamt? Wollte das nur gesagt/gefragt haben, sonst würde ich es bereuen.
Danke. Max
 
  • #65
Angeregt durch einige Nachbar-Threads würde ich gerne wissen, wer von euch sexuellen Druck in der Partnerschaft erlebt hat. Ich habe gerne Sex nur brauche ich diesen nicht regelmässig. Mein Ex-Partner konnte nicht genug bekommen und es war für ihn fast das non plus ultra und der Grund, eine Beziehung zu führen. Als ich mich deswegen von ihm trennte, konnte er dies gar nicht nachvollziehen. Wäre ich mir nicht vorgekommen wie das Mittel zum Zweck, wäre es wohl auch nicht so weit gekommen. Sex ist toll, aber für mich gehört mehr als Sex zu einer guten Partnerschaft.
Als ich wieder begann zu daten, äusserten die Herren häufig beim 2. Date, wie wichtig ihnen Sex wäre. Diese Äusserungen führten dazu, dass mein Interesse an den Herren schnell erlosch.
Nun habe ich seit ca. 2 Jahren eine F+ und ich muss sagen, es gefällt sexuell sehr gut, da ich mich nur treffe, wenn ich wirklich Lust habe und es nicht als Pflichtprogramm von mir erwartet wird. Doch auf Dauer würde ich mir natürlich schon wieder eine feste Partnerschaft wünschen, nur eben eine, die nicht vom Sex dominiert wird. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Du schreibst hier ernsthaft, daß Du Dich von Deinem Ex-Partner getrennt hast, weil er zu viel Sex wollte und "Sex für ihn der Grund war eine Beziehung zu führen". Du hattest also mit Deinem Ex eine Freundschaft +!!!
Dann hast Du, wegen der extremen Fokussierung auf Sex, Schluß gemacht und hast jetzt (wieder) eine Freundschaft +, erneut eine (Nicht-)Beziehung bei der Sex der Grund ist sie zu führen.
Und das Argument, daß man bei Freundschaft +nur Sex hat wenn man sich trifft und so der Sex nicht zuviel wird, zählt für mich nicht.

Bei Freundschaft + geht es hauptsächlich um Sex und wenn man eine vorherige Beziehung wegen der Fokussierung auf Sex beendet hat, dann begibt man sich nicht in eine Freundschaft + und setzt sich somit wieder der gleichen Situation aus vor der man zuvor davongelaufen ist.
 
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  • #67
Wir mögen beide Sex, aber brauchen ihn nicht notwendigerweise oft.
Ich hoffe, Du hast Deinen Partner dazu befragt und ihn gebeten, absolut ehrlich zu sein?
Oder ist es nur, was Du voraussetzt, daß er denkt?
Oder ist das ein königliches "Wir"?
Fakt ist, Sex hat für Frauen und Männer vor und in der Beziehung einen sehr unterschiedlichen Stellenwert.
Und das, was Du beschreibst klingt eher nach dem, was heute von einem Mann erwartet wird, wie er denken sollte.

mMenschÜ50
 
  • #68
Ich hoffe, Du hast Deinen Partner dazu befragt und ihn gebeten, absolut ehrlich zu sein?
Oder ist es nur, was Du voraussetzt, daß er denkt?
Oder ist das ein königliches "Wir"?
Fakt ist, Sex hat für Frauen und Männer vor und in der Beziehung einen sehr unterschiedlichen Stellenwert.
Und das, was Du beschreibst klingt eher nach dem, was heute von einem Mann erwartet wird, wie er denken sollte.

mMenschÜ50
Ich denke wenn sie von wir spricht meint sie auch wir.
Man muss Frauen ja nicht gleich reflexartig egoistischen Sexentzug unterstellen.
Gibt es auch, bestimmt sogar.
Aber immer gleich anzunehmen, wenig Sex = der arme Mann, ist doch ein Klischee.
Es soll Männer geben die Sex auch nicht als so wichtig betrachten, denen alles andere In der Beziehung viel wichtiger ist.
Wir haben auch sehr wenig Sex und das ist von beiden Seiten absolut ok.
Und ich finde auch nicht das man das groß Fragen muss und sich die Absolution erteilen lassen muss. Derjenige den etwas stört, In diesem Fall wenig Sex, der muss dann das Gespräch suchen und nicht umgekehrt.
 
  • #70
Äh - nein?
Beziehungsweise die Frage an dich: welcher wäre das jeweils? „Mann will immer mehr Sex“ ist m.E. ein Klischee.
Es gibt aber Durchschnittswerte und sowas wie Normalverteilung. Und da ist es einfach so, dass im Durchschnitt Frauen weniger Libido als Männer haben. Eine Aussage für ein individuelles Paar ist damit natürlich noch nicht getroffen. Leider fehlt es bei vielen an der mathematischen Grundbildung um mit Statistik umgehen zu können, dann wird von einzelnen Ausnahmen berichtet etc.
 
  • #71
Leider fehlt es bei vielen an der mathematischen Grundbildung um mit Statistik umgehen zu können,
Es gibt aber Durchschnittswerte und sowas wie Normalverteilung. Und da ist es einfach so, dass im Durchschnitt Frauen weniger Libido als Männer haben.
Mathematik hieße zunächst, die fraglichen Mengen zu definieren.
Angesprochen war „Stellenwert der Sexualität“ und nicht „Libido in der Partnerschaft“.
Der Stellenwert kann für einen Partner sehr hoch sein, gerade wenn oder weil seine Libido in Bezug auf den Partner sehr niedrig ist.
Dass Frauen generell weniger sexuelle Wesen sind, trifft sicher nicht zu.
 
  • #73
Lies mal zB female choice. Da steht viel erhellendes zu dem Thema
Ich habe das Buch nicht - steht darin, dass Frauen durchschnittlich weniger Libido haben als Männer?
Wobei das natürlich eine Definitionsfrage ist; Libido als „Lust auf Sex mit seinem derzeitigen festen Partner“, oder Libido als „theoretisch Lust auf Sex in einer Wunschsituation mit einem Wunschpartner“ - eventuell verharren Frauen zB länger auch in unbefriedigenden Beziehungen.
 
  • #74
Lies mal zB female choice. Da steht viel erhellendes zu dem Thema
Also ich habe das Buch nicht gelesen, aber eine Zusammenfassung. Soweit ich es verstanden habe meint die Autorin das sich Frauen künftig nur noch mit ihrem Wunschpartner (einem Alphamännchen) fortpflanzen. Folglich würden sich nur noch wenige Männer fortpflanzen (die die gewünschten Eigenschaften mitbringen) und alle anderen müssten anderweitig ihre Triebe befriedigen (Sexworker, Pornografie etc.)
Vermutlich ist das überspitzt, aber letztendlich klang es für mich so als würde sich um die Alphamänner eine Art Harem bilden. Wo ist das bitte nicht patriarchalisch?. Und welche moderne Frau macht das bitte mit? Zumal sie sich um die Kinder vermutlich alleine oder in der Frauengruppe kümmern müsste (das Alphamännchen ist ja mit Fortpflanzung beschäftigt).

Mich würde schon einmal interessieren, inwiefern das Buch lesenswert ist, für mich klang das ziemlich verworren.

mfg. Terra, M , 30
 
  • #75
Viele. Gibt doch genug klassische "Geliebte" die das gerne machen.

Zumal sie sich um die Kinder vermutlich alleine oder in der Frauengruppe kümmern müsste (das Alphamännchen ist ja mit Fortpflanzung beschäftigt).
Das ist das Problem. Die Biologie lässt sich eben nicht verleugnen, und sexuell attraktiv ist eben in der Regel nicht der Mann, der sich brav um die Kinder kümmert.
Nun kannn man natürlich munter weiter so tun als wäre das nicht so, das bringt aber niemanden weiter.
Angesprochen war „Stellenwert der Sexualität“ und nicht „Libido in der Partnerschaft“.
Ich habe noch niemanden getroffen bei dem das unabhängige Variablen gewesen wären. Was natürlich nicht ausschließt dass solche Leute existieren. Aber wenn man keine hohe Libido hat, hat Sex ja automatisch einen niedrigen Stellenwert. Man denkt ja nicht ständig dran, und dann sind einfach andere Dinge wichtiger. Wenn man eine hohe Libido hat und ständig daran denkt, muss die Sexualität ja irgendwie gelebt werden, und dann bezieht das automatisch die Partnerschaft mit ein.

Ich habe das Buch nicht - steht darin, dass Frauen durchschnittlich weniger Libido haben als Männer?
Ja, und nicht nur dort. Das ist allgemein Konsens. Was natürlich wiederum nichts über Einzelfälle aussagt (bin selber so ein Einzelfall. Weiblich, aber durch Asperger Syndrom was Sexualität angeht "männlich" gepolt und immer mit mehreren Affären gleichzeitig unterwegs. Weil ich gleichzeitig ehrlich bin aber seit Jahren Single. Denn treu sein kann ich auf Dauer nicht.)
 
  • #76
Viele. Gibt doch genug klassische "Geliebte" die das gerne machen.


Das ist das Problem. Die Biologie lässt sich eben nicht verleugnen, und sexuell attraktiv ist eben in der Regel nicht der Mann, der sich brav um die Kinder kümmert.
Nun kannn man natürlich munter weiter so tun als wäre das nicht so, das bringt aber niemanden weiter.

Ich habe noch niemanden getroffen bei dem das unabhängige Variablen gewesen wären. Was natürlich nicht ausschließt dass solche Leute existieren. Aber wenn man keine hohe Libido hat, hat Sex ja automatisch einen niedrigen Stellenwert. Man denkt ja nicht ständig dran, und dann sind einfach andere Dinge wichtiger. Wenn man eine hohe Libido hat und ständig daran denkt, muss die Sexualität ja irgendwie gelebt werden, und dann bezieht das automatisch die Partnerschaft mit ein.


Ja, und nicht nur dort. Das ist allgemein Konsens. Was natürlich wiederum nichts über Einzelfälle aussagt (bin selber so ein Einzelfall. Weiblich, aber durch Asperger Syndrom was Sexualität angeht "männlich" gepolt und immer mit mehreren Affären gleichzeitig unterwegs. Weil ich gleichzeitig ehrlich bin aber seit Jahren Single. Denn treu sein kann ich auf Dauer nicht.)
Ach, immer dieses Unterbrechen auf die Biologie.
Mag ja sein dass gewisse archaische Programme noch immer in uns angelegt sind. Aber wir sind auch keine triebgesteuerten Tiere mehr. Der Verstand hat sich ja auch weiter entwickelt. Und damit lässt sich der Trieb, sollte zumindest so sein, in vernünftiger und sozial Londoner Weise kanalisieren.
Biologie ist nur eine billige Ausrede, ohne Rücksicht machen zu können, was man will.
 
  • #77
Und damit lässt sich der Trieb, sollte zumindest so sein, in vernünftiger und sozial Londoner Weise kanalisieren.
Ja bei den weiterentwickelten ist das so, da sind die Männer auch nicht unmännlich wenn sie die Kinder zur Hälfte mitversorgen und nicht zu blöd sind ein Butterbrot zu schmieren oder dem Kind was anzuziehen. Die können auch ein Putzlappen in die Hand nehmen. Und sind trotzdem genau wie Frau sexuell attraktiv.

Die anderen können ja in der Entwicklung still stehen.
 
  • #79
Der Verstand hat sich ja auch weiter entwickelt. Und damit lässt sich der Trieb, sollte zumindest so sein, in vernünftiger und sozial Londoner Weise kanalisieren.
Typisches Argument der Leute mit wenig Libido um auf solche mit mehr herabsehen zu können. Du hast ja schon oft genug geschrieben dass dir paarmal im Jahr reicht. Das kannst du nicht mit jemandem vergleichen bei dem der Körper jeden Tag nach Sex schreit.
 
  • #81
Ich habe das so auch schon gehört. Ist das bei dir so? Also unabhängig davon, ob du gerade in einer Partnerschaft bist?
Ja sonst würd ich mich ja nicht mit den Leuten draußen rumärgern sondern einfach entspannt mein Leben leben. Enge Freunde hab ich genug, und langweilig ist mir auch nicht. Aber für eine feste Beziehung kommt für mich nur jemand in Frage der reflektionsfähig, intelligent, von den Moralvorstellungen her passend (Ehrlichkeit ist mir extrem wichtig, also zB Fremdgeher kommen nicht in Frage, mit denen hab ich Sex, bin aber noch nicht mal befreundet. Ich nehme die einfach gar nicht ernst. Sind aber die einzigen die zu Regelmäßigkeit bereit sind. Denn Singles die nichts festes suchen sind alle schwer gestört oder traumatisiert), vom Sex passend und dann auch noch am richtigen Punkt in der Familienplanung steht (also keine kleinen Kinder mehr hat und keine Kinder mehr will). Ich mag zwar Kinder, aber im Alltag überfordern mich kleine Kinder. Also wenn kleine Kinder vorhanden sind kann man mit mir keinen Alltag leben. Tatsächlich ist das Kinderthema das Hauptproblem in meinem Alter (werde 40 dieses Jahr). man findet einfach keinen der keine kleinen Kinder hat oder keine will.
 
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  • #82
Ja sonst würd ich mich ja nicht mit den Leuten draußen rumärgern sondern einfach entspannt mein Leben leben. Enge Freunde hab ich genug, und langweilig ist mir auch nicht. Aber für eine feste Beziehung kommt für mich nur jemand in Frage der reflektionsfähig, intelligent, von den Moralvorstellungen her passend (Ehrlichkeit ist mir extrem wichtig, also zB Fremdgeher kommen nicht in Frage, mit denen hab ich Sex, bin aber noch nicht mal befreundet. Ich nehme die einfach gar nicht ernst. Sind aber die einzigen die zu Regelmäßigkeit bereit sind. Denn Singles die nichts festes suchen sind alle schwer gestört oder traumatisiert), vom Sex passend und dann auch noch am richtigen Punkt in der Familienplanung steht
Pass vielleicht auf, dass du dir das mit dem wahllosen Sex nicht so sehr angewöhnst… mich hätte so etwas als Mann (der deine Kriterien sonst gut erfüllt), schon ziemlich hellhörig gemacht bzw. kann ich auch einfach gut eine längere Zeit auf Sex verzichten (in einer Partnerschaft gerne sehr oft) und fände es bei einer Partnerin etwas „alarmierend“, wenn sie ihr ständiges Bedürfnis so stark betont und auslebt.

Aber es gibt sicher auch genug Männer, die von „nur mal Sex haben“ auf „ernsthaft“ ganz leicht umschalten können. Ich kann das nicht bzw verliebe mich tendenziell zu schnell.
 
  • #83
Typisches Argument der Leute mit wenig Libido um auf solche mit mehr herabsehen zu können. Du hast ja schon oft genug geschrieben dass dir paarmal im Jahr reicht. Das kannst du nicht mit jemandem vergleichen bei dem der Körper jeden Tag nach Sex schreit.
Meine Libido ist völlig im normalen Rahmen.
So 1-3 mal SB die Woche ist immer drin. Also libidotechnisch ist alles im Lot. Trotzdem mache ich halt nicht so ein Gewese drum.
Gut und schön wenn jemand gern viel Sex hat, sei es ihm gegönnt.
Aber wenn der Körper jeden Tag nach Sex schreit, dann ist das schon ein bisschen merkwürdig.
Zu denken, Mensch, jetzt Sex wäre schön, ist ja was anderes als das der Körper danach schreit. Das ist dann kurz vor Sucht.
 
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  • #84
Zu denken, Mensch, jetzt Sex wäre schön, ist ja was anderes als das der Körper danach schreit. Das ist dann kurz vor Sucht.
Na, ein Psychiater an der Uniklinik meinte, das ist absolut im Rahmen und für einen Mann wäre ich normal. Keine Sucht. Und klar ist das nur in Phasen in denen ich länger ohne Sex bin. Jeden nehme ich dann auch nicht, und manchmal habe ich auch schlicht keine Zeit zu daten. Hab ja auch noch anderes zu tun.

Aber es gibt sicher auch genug Männer, die von „nur mal Sex haben“ auf „ernsthaft“ ganz leicht umschalten können.
Ich weiß ja spätestens nach ca. 1 Stunde Gespräch ob jemand für ernst oder nicht in Frage käme. Natürlich binde ich "in freier Wildbahn" das erstmal niemandem auf die Nase. Da lächle ich einfach nett und dann kommt der Mann von selber auf die Idee. Easy.
 
  • #85
Ich las gerade beim Stöbern durchs Forum Deinen Beitrag hier. Spricht mir aus der Seele. Könnte eine Beschreibung von mir selbst sein. Darf ich fragen - auch wenn es offtopic ist - wie es Dir damit geht, insgesamt? Wollte das nur gesagt/gefragt haben, sonst würde ich es bereuen.
Danke. Max
Hallo Max, über dieses Thema gab es neulich hier einen eigenen Thread "Ist funktionierender Sex wirklich DIE Basis einer Beziehung?", wo Männer und Frauen von ähnlichen Problemen berichtet haben und viele Andere, die sehr guten und befriedigenden Sex in langen Beziehungen haben. Lies doch da mal rein, vielleicht findest du hilfreiche Denkanstöße.

Insgesamt geht es mir gut! Habe das Gefühl, mich früher ausreichend ausgetobt zu haben und versuche zu akzeptieren, dass Sex in einer Langezeitbeziehung zwar anders, aber schön ist. Und andere Wertigkeiten in den Vordergrund rücken (Nähe, Intimität, Vertrauen, Liebe). Das ist ein Prozess, manchmal hadere ich dann wieder damit, nicht die gleiche Leidenschaft wie früher zu empfinden. Aber ich will dennoch nicht zurück und behalten, was ich jetzt habe.

Alles Gute dir!

Ps wahrscheinlich liest Max gar nicht mit. Ihr Anderen: Entschuldigt das ewig gleiche Thema von mir, einfach drüber hinweglesen 😅
 
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