• #1

Selbstfürsorge - ab wann ist es nur noch Egoismus?

Liebe Foristen, mir brennt seit langem eine Frage auf der Zunge ;) Ab wann kippt die Selbstfürsorge in blanken Egoismus?
In meinem Bekanntenkreis habe ich eine Freundin die über die letzten Jahre sehr an sich gearbeitet hat. Sie war immer sehr unzufrieden und erwartete immer zu viel von anderen (gerade in ihrer Partnerschaft). Nun achtet sie sehr bewusst und strikt auf ihre eigenen Bedürfnisse. Soweit so gut.
Nun fragte sie nach einem Treffen, aber nur unter der Bedingung, dass wir uns ohne unsere Kinder treffen, da ihr der Sinn nach "auspowern an der frischen Luft" steht und da die Kinder nur stören. Da ich das nicht anbieten konnte, teilte sie mir unverhohlen mit, dass ein Treffen mit mir dann nicht in Frage kommt.
Auch wenn ich rein rational gesehen verstehen kann warum sie sich verhält wie sie sich verhält, fühle ich mich sehr vor den Kopf gestoßen.
Hier steht ihr eigenes Bedürfnis über der "Pflege einer Freundschaft". Denn die Möglichkeit eines Treffens ist dank ihres prall gefüllten Terminplanes sowieso schon schwierig.
(Eine ähnliche Einstellung vertritt sie auch bei Themen wie: ihre offene Beziehung / das eingehen einer Affäre mit verheirateten Mann (ohne das dessen Frau informiert wird), sich frei nehmen was man eben braucht ohne moralische Ansprüche an sich selbst)

Ich hoffe mein Beispiel macht schon deutlich was mein Problem an der Sache ist. Es sind diverse Ebenen die mich stören, 1) das Gefühl aussortiert zu werden, da man ihre Bedingungen nicht erfüllen kann 2) das Verständnis unter Müttern (sie ist alleinerziehend, ich auch) 3) das Fehlen von jeglicher Empathie.
Mein Gefühl ist inzwischen: Unter dem Deckmantel der Selbstfürsorge, lebt sich der Egoismus viel ungenierter.
Ich bin aktuell tatsächlich an dem Punkt diese Freundschaft zu beenden. Da mir dieser 100%ige Fokus auf sich selbst, langsam zuwider ist.
Wie ist eure Meinung zu diesem Trend? Ab wann ist es zu viel des Guten?
 
  • #2
Das, was deine Freundin praktiziert, ist keine Selbstfürsorge, sondern blanker Egoismus. In einer Freundschaft muß es, wie in einer Partnerschaft, Geben und Nehmen sein. Ich hatte eine Freundin, die mir jeden Tag ausführlich von ihren Krankheiten berichtete und meinte, ich könne ihre Lage wohl schwer nachvollziehen, weil ich ja soo gesund sei. Als dann mein Mann starb, wurde dies mit ein paar Sätzen abgetan. Drei Tage später wurde diese Freundschaft von mir beendet. Das Gleiche rate ich dir, liebe @smartass. Diese Freundschaft ist keine.
 
  • #3
Selbstfürsorge geht ganz klar dahin, nur das zu tun, was man wirklich jetzt möchte. Von Herzen möchte. Und nicht für andere etwas tun, um den schönen Schein zu wahren oder weil man sich überreden lässt. Von daher hat sie schon recht. Vielleicht bringt sie das etwas ungehobelt rüber, allerdings sind das ganz klar auch Themen, die bei dir unbewusst oder bewusst hervorgeholt werden und die du nun anschauen darfst und an denen du arbeiten darfst. Zb. - gestehst du dir das selbe zu, das zu tun, was für dich gut ist - in jedem Moment deines Lebens (zumindest immer mehr)? Was es genau ist, sagt dir dein Gefühl dazu, was fühlst du, wenn du daran denkst.

Dazu gehört natürlich, ganz klar NEIN zu bestimmten Dingen zu sagen, die man gerade nicht möchte. Und andererseits stets drauf zu achten, alles von Herzen zu tun. Sei es, die Küche wischen oder sei es jemanden ein Geschenk zu machen. Nicht weil man muss, weil Geburtstag ist oder weil es erwartet wird, sondern weil es DICH gerade von Herzen dazu drängt. Ansonsten mach ich nichts, sogenannter Anstand interessiert mich da weniger.

Dass sie mit einem verheirateten Mann zusammen ist - ist ihre und dessen Entscheidung, da gehören immer zwei dazu. Ich würde sowas nicht verurteilen oder werten - es ist die Sache dieser zwei Menschen und sie alleine haben sich dafür zu verantworten.

Wenn es das ist, was du von Herzen möchtest - diese Person aus deinem Leben rausschmeissen - dann tu das. Eher würde ich aber meine Themen dazu bei mir selber anschauen und sie nicht verurteilen, sondern nehmen wie sie ist.
 
  • #4
Ich weiß nicht, ob der Begriff Selbstfürsorge geschickt gewählt ist. Deine Bekannte schaut, dass sie ihre Wünsche erfüllt bekommt. Sie denkt egoistisch. Selbstfürsorge würde ja bedeuten, darauf zu schauen, dass einem die Erfüllung dieser Wünsche auch gut tun. Kommt mir hier nicht unbedingt so vor.
Andererseits, was hast du mit ihr am Hut? Wenn sie sich mit dir auspowern will, sind die Kinder eventuell in diesem Fall auch "störend".
Du kannst die Bekanntschaft ja weiterlaufen lassen. Ich würde mich ihr gegenüber aber auch ähnlich hart verhalten.
 
  • #6
Nun achtet sie sehr bewusst und strikt auf ihre eigenen Bedürfnisse.
Deine Freundin betreibt keine Selbstfürsorge sondern ist schlichtweg needy. Sie ist so sehr darauf angewiesen, dass ihre Bedürfnisse gestillt werden, dass sie dafür die ihrer Mitmenschen missachtet.

Jemand der Selbstfürsorge betreibt, hat aber etwas zu geben und nimmt nicht nur.

Das kann ich aus deiner Schilderungen über sie allerdings nicht herauslesen.

Sie braucht etwas, auf eine ganz bestimmte Art und ist so unflexibel darin, dass sie dem Gegenüber nicht entgegenkommen kann, so dass eine Win-Win Situation entstehen könnte.

Das hört sich alles sehr emotional unreif für mich ein. Sie weist ein Beziehungskonzept auf, das noch sehr kleine Kinder besitzen.

Menschen sind Dinge, die ich zur Bedürfnisbefriedigung heranziehe. Aber als Erwachsener sollte man schon verinnerlicht haben, dass Menschen auch eigene Ziele und Bedürfnisse haben, die es miteinzubeziehen gilt.
 
  • #7
Wie ist eure Meinung zu diesem Trend? Ab wann ist es zu viel des Guten?
Das muss ja selber wissen. Jeder hat nur eine Lebenszeit und jeder muss wissen, wie wertvoll diese ihm ist und wie er diese gestalten möchte.

Da Du ein Problem damit hast, weißt Du klar, dass Du solche Super-Traumfrauen umgehen musst, die ihr Leben unverrückbar in die Hand nehmen.

Ihr seid nicht zusammen, wieso versuchst Du Ihr Leben zu dirigieren?

Was willst Du mit einer Frau, die sexuell mit verheirateten Männern anbändelt? Und vor allem, was geht es Dich an? Ihr seid nur Bekannte, die sich nicht mal regelmäßig trefft.

Ihr seid nicht zusammen und Dir geht es auf die Nerven, dass eine Dir eigentlich unverbindliche Frau nicht genug Aufmerksamkeit gibt und keine Zeit hat. Von sowas lässt man als Mann die Finger.

Ein voller Terminkalender ist die höflich Art, zu sagen, dass man kein weiteres Interesse hat.

Ansonsten verstehe ich Dein Problem nicht. Eine Partnersuche startet man nur ohne Kinder, denn der Partner soll ja die Nummer 1 werden, danach kommen erst Kinder, Hunde, Familie, Freunde, sonst führt man keine starke Partnerschaft, die was aushält oder stark genug für das Umfeld ist.
Die Kinder haben beim Kennenlernen daheim zu bleiben, man muss sich ja erst mal als sexuelles Paar und Erotikpartner finden. Zu viele Männer suchen in der Frau nur eine weitere, bequeme asexuelle Freundschaft, damit sie nicht alleine sind.
 
  • #8
allerdings sind das ganz klar auch Themen, die bei dir unbewusst oder bewusst hervorgeholt werden und die du nun anschauen darfst und an denen du arbeiten darfst.
Das hast du sehr schön ausgedrückt. In Sachen Selbstfürsorge sehe ich prinzipiell immer Potential zur Verbesserung. Aber ich bin realistisch, es kann nicht immer danach gehen was ich gerade möchte (von Herzen). (Beispiel, ich will auf die Couch, mein Kind an die frische Luft)

Ich finde ihr Verhalten vorrangig rücksichtslos. Und ja, hier verurteile ich natürlich.
Aber wie in jeder miesen Partnerschaft, gilt auch hier: wenn's nicht passt, sollte man es lassen und getrennte Wege gehen.
Das gehört schließlich auch zum Thema: Selbstfürsorge :)
 
  • #9
Ich denke, dass diese "Selbstfürsorge" auch zu einem gewissen Grad sich noch einpendeln müsste.

Spätestens wenn ihr (gute) Freundschaften abspringen wird sie wohl aufhorchen und ggf. ihr Verhalten ändern.

Es kann natürlich sein, dass sie jetzt andere Freundschaften braucht, welche die ähnlich kurz angebunden agieren und sich das jetzt stimmiger für ihre neue Lebensqualität anfühlt.

Ich war am Wochenende zum ausreiten verabredet und hab dem Wetter wegen schon früher starten wollen. Aber sie konnte wegen Kind und Mann erst später. Also angepasst und später verabredet. Am Ende hat sie dann zum eigentlichen Termin abgesagt, weil sie doch nicht mehr ausreiten wollte. Wird mir eine Lehre sein. In Zukunft geh ich so, wie es mir passt oder es klappt halt nicht zu zweit.
 
  • #10
Das muss ja selber wissen. Jeder hat nur eine Lebenszeit und jeder muss wissen, wie wertvoll diese ihm ist und wie er diese gestalten möchte.

Da Du ein Problem damit hast, weißt Du klar, dass Du solche Super-Traumfrauen umgehen musst, die ihr Leben unverrückbar in die Hand nehmen.

Ihr seid nicht zusammen, wieso versuchst Du Ihr Leben zu dirigieren?

Was willst Du mit einer Frau, die sexuell mit verheirateten Männern anbändelt? Und vor allem, was geht es Dich an? Ihr seid nur Bekannte, die sich nicht mal regelmäßig trefft.

Ihr seid nicht zusammen und Dir geht es auf die Nerven, dass eine Dir eigentlich unverbindliche Frau nicht genug Aufmerksamkeit gibt und keine Zeit hat. Von sowas lässt man als Mann die Finger.

Ein voller Terminkalender ist die höflich Art, zu sagen, dass man kein weiteres Interesse hat.

Ansonsten verstehe ich Dein Problem nicht. Eine Partnersuche startet man nur ohne Kinder, denn der Partner soll ja die Nummer 1 werden, danach kommen erst Kinder, Hunde, Familie, Freunde, sonst führt man keine starke Partnerschaft, die was aushält oder stark genug für das Umfeld ist.
Die Kinder haben beim Kennenlernen daheim zu bleiben, man muss sich ja erst mal als sexuelles Paar und Erotikpartner finden. Zu viele Männer suchen in der Frau nur eine weitere, bequeme asexuelle Freundschaft, damit sie nicht alleine sind.
Hab ich übersehen das es hier um Partnerfindung geht?

Ich lese den Fred so, dass es um EINE Freundschaft sich handelt...
 
  • #12
Beispiel, ich will auf die Couch, mein Kind an die frische Luft
Das kannst Du nicht vergleichen. Das Kind ist von Dir abhängig, eine Freundin nicht.
Ansonsten bin ich zu 100% der Meinung von @Lilly75 . Lass den Kontakt einfach einschlafen, wenn er Dir nicht gut tut.
In diesem Sinne: Betreibe Du Selbstfürsorge für Dich!

Am Ende hat sie dann zum eigentlichen Termin abgesagt, weil sie doch nicht mehr ausreiten wollte. Wird mir eine Lehre sein. In Zukunft geh ich so, wie es mir passt oder es klappt halt nicht zu zweit.
Ja, so etwas macht man 1 bis 2 mal mit, dann ist Ende Gelände.

ErwinM, 53
 
  • #13
Das muss ja selber wissen. Jeder hat nur eine Lebenszeit und jeder muss wissen, wie wertvoll diese ihm ist und wie er diese gestalten möchte.

Da Du ein Problem damit hast, weißt Du klar, dass Du solche Super-Traumfrauen umgehen musst, die ihr Leben unverrückbar in die Hand nehmen.

Ihr seid nicht zusammen, wieso versuchst Du Ihr Leben zu dirigieren?

Was willst Du mit einer Frau, die sexuell mit verheirateten Männern anbändelt? Und vor allem, was geht es Dich an? Ihr seid nur Bekannte, die sich nicht mal regelmäßig trefft.

Ihr seid nicht zusammen und Dir geht es auf die Nerven, dass eine Dir eigentlich unverbindliche Frau nicht genug Aufmerksamkeit gibt und keine Zeit hat. Von sowas lässt man als Mann die Finger.

Ein voller Terminkalender ist die höflich Art, zu sagen, dass man kein weiteres Interesse hat.

Ansonsten verstehe ich Dein Problem nicht. Eine Partnersuche startet man nur ohne Kinder, denn der Partner soll ja die Nummer 1 werden, danach kommen erst Kinder, Hunde, Familie, Freunde, sonst führt man keine starke Partnerschaft, die was aushält oder stark genug für das Umfeld ist.
Die Kinder haben beim Kennenlernen daheim zu bleiben, man muss sich ja erst mal als sexuelles Paar und Erotikpartner finden. Zu viele Männer suchen in der Frau nur eine weitere, bequeme asexuelle Freundschaft, damit sie nicht alleine sind.
Ich bin eine Frau und kenne sie seit ca. 10 Jahren. Deswegen kann ich ihren Lebensweg recht gut verfolgen und einschätzen. Sie ist eine gute Bekannte und da wir nicht in einem Ort leben, sehen wir uns regelmäßig aller paar Monate und haben beinah täglich Kontakt. (Wir sind Kummertanten füreinander)
Zum Thema auspowern, hier geht es um Sport / Wandern, kurzum etwas aktives das wir an der frischen Luft machen können. Ich hätte hier einen Kompromiss gesucht, der meinen Verpflichtungen und ihren Bedürfnissen gerecht wird.
 
  • #14
Sie ist so sehr darauf angewiesen, dass ihre Bedürfnisse gestillt werden, dass sie dafür die ihrer Mitmenschen missachtet.
Diesen Punkt finde ich sehr interessant, da ich das bisher noch gar nicht so gesehen habe. Sie war früher unglücklich, weil sie nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die sie von ihrem Partner brauchte.
Nun hat sie einfach die Vorzeichen getauscht. (Fokus nicht auf ihren Partner, sondern auf sich selbst)
Im Grunde hat sie das Kernproblem noch immer nicht gelöst.
Sie hält es nicht aus, das Bedürfnisse unbefriedigt bleiben.
 
  • #15
Ich hatte mal eine Freundin, die sich von mir 100% Zusage für ein Treffen in 3 Wochen, zum Essen wünschte.
Nur 100% so wie sie es wollte, konnte ich nicht geben...in dem Alter meiner Zwillinge wusste man nie ob, einer krank wurde oder der Vater kurzfristig absagte.
Und ich wollte auch nicht so gerne Essen gehen...essen konnte ich auch zuhause, also ohne Kids lieber was anderes und weniger teures erleben.

Viele Mütter konnten mich verstehen aber sie war keine. Und wenn hätte sie eine Mutter gehabt, die wahrscheinlich immer da gewesen wäre

Nur was, heute mit Abstand, ist egoistischer?
Das ich nach Ihren Regeln gehandelt hätte oder sie nach meinen?

So sehe ich es auch bei eurem Wandertag
Mit Kids wünschst Du...ohne wünscht sie und beides ist legitim.

Meine Erfahrung, wenn man da so viel hineinfühlt, ist das negative Gefühl durch ganz andere Dinge größer geworden.

Ich musste selbst damals sagen, dass ich eine "verlogene" Toleranz an den Tag gelegt habe.
Es gab ganz andere Dinge, wo mich die damalige Bekannte nervte
 
  • #16
Ich hatte mal eine Freundin, die sich von mir 100% Zusage für ein Treffen in 3 Wochen, zum Essen wünschte.
So ist das bei ihr auch. Genau deswegen hat sie diesen prall gefüllten Terminkalender.

Nur was, heute mit Abstand, ist egoistischer?
Das ich nach Ihren Regeln gehandelt hätte oder sie nach meinen?
Gilt hier nicht das Prinzip: Geben und Nehmen? Einen Kompromiss finden? Dann ist es nicht mehr egoistisch sondern sozial :)

Es gab ganz andere Dinge, wo mich die damalige Bekannte nervte
Mich nervt tatsächlich viel an ihrer Einstellung. Ich versuche ihre Sicht zu verstehen, finde es auch interessant und es erweitert meinen Horizont zu einem gewissen Teil. (Es ist ja auch ganz praktisch, Probleme aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, das klappt bei uns beiden gut- da wir so unterschiedlich sind)
 
  • #17
Wo ist der Kompromiss von Dir wenn die Kinder mitkommen?
Verstehe mich nicht falsch, ich war Alleinerziehende und wusste einfach...ich hänge bei vielem hinten dran= ich verstehe das also.
Aber warum sie?
Sie kann es organisieren...

Es muss auch bei Freunden passen!
Auch wenn man sich aus vielem raushalten sollte, ich kann zb mit niemandem befreundet sein, der sich anderen gegenüber auf Dauer unfair benimmt.

Oder in dem beschriebenen Fall passte die Esoterikerin ohne Kinder nicht zu mir, die in einer anderen Welt lebte
 
  • #18
Nun achtet sie sehr bewusst und strikt auf ihre eigenen Bedürfnisse
Solange sie die Bedürfnisse der Anderen nicht missachtet, beschädigt oder verhindert, ist es ok und m. E. sogar eine gesunde Einstellung.
Nun fragte sie nach einem Treffen, aber nur unter der Bedingung, dass wir uns ohne unsere Kinder treffen, da ihr der Sinn nach "auspowern an der frischen Luft" steht und da die Kinder nur stören.
Ich weiß jetzt nicht wie alt eure Kinder sind aber auch hier finde ich es ok. Auch Mamies brauchen eine Auszeit. Eine oder zwei Stunden in der Woche für Sport zu investieren machen fast alle Mütter, die ich kenne. Sogar meine Mutter, die aus einer anderen Kulturkreis stammt, hat eine Stunde in der Woche Spaziergang ohne uns fest eingeplant gehabt.
Da ich das nicht anbieten konnte, teilte sie mir unverhohlen mit, dass ein Treffen mit mir dann nicht in Frage kommt.
Würde sie sich nur ohne deine Kinder treffen wollen? Also nie ein Treffen mit den Kindern?
Eine ähnliche Einstellung vertritt sie auch bei Themen wie: ihre offene Beziehung / das eingehen einer Affäre mit verheirateten Mann (ohne das dessen Frau informiert wird), sich frei nehmen was man eben braucht ohne moralische Ansprüche an sich selbst)
Das ist etwas anderes und im ersten Moment für mich unsympathisch aber mir wurde gesagt, dass auch dies in der heutigen Welt keine Seltenheit ist und oft praktiziert wird.
 
  • #19
Liebe Foristen, mir brennt seit langem eine Frage auf der Zunge ;) Ab wann kippt die Selbstfürsorge in blanken Egoismus?
Ein Kriterium ist, dass man eigene Bedürfnisse rücksichtslos wirklich häufig über die anderer stellt.
Nun fragte sie nach einem Treffen, aber nur unter der Bedingung, dass wir uns ohne unsere Kinder treffen, da ihr der Sinn nach "auspowern an der frischen Luft" steht und da die Kinder nur stören. Da ich das nicht anbieten konnte, teilte sie mir unverhohlen mit, dass ein Treffen mit mir dann nicht in Frage kommt.
Kann ich nachvollziehen. Als Mutter hat sie wenig Zeit für Treffen und möchte Zeit ohne Kinder dann für sich nutzen.
Hier steht ihr eigenes Bedürfnis über der "Pflege einer Freundschaft".
„Pflege der Freundschaft“ hat ja nichts mit „Treffen mit Kindern“ zu tun, die bei Treffen immer eine gewisse Aufmerksamkeit beanspruchen.
Denn die Möglichkeit eines Treffens ist dank ihres prall gefüllten Terminplanes sowieso schon schwierig.
Dann ist doch nachvollziehbar, dass sie die wenige Zeit anders nutzen möchte.
(Eine ähnliche Einstellung vertritt sie auch bei Themen wie: ihre offene Beziehung / das eingehen einer Affäre mit verheirateten Mann (ohne das dessen Frau informiert wird), sich frei nehmen was man eben braucht ohne moralische Ansprüche an sich selbst)
Das ist für mich ein völlig anderer Kontext.
Es sind diverse Ebenen die mich stören, 1) das Gefühl aussortiert zu werden, da man ihre Bedingungen nicht erfüllen kann
Andererseits muss sie ihre Zeit eben planen, gerade als AE.
2) das Verständnis unter Müttern (sie ist alleinerziehend, ich auch)
Vielleicht würde auch Dir gut tun, mal etwas ohne Kinder zu machen?
Mein Gefühl ist inzwischen: Unter dem Deckmantel der Selbstfürsorge, lebt sich der Egoismus viel ungenierter.
Ohne Zweifel. Ich sehe hier aber eher Selbstfürsorge als Egoismus. Ich finde gesund und richtig, als Elter auch mal etwas anderes zu tun, als sich um seine Kinder zu kümmern. Und ich kann nachvollziehen, dass sie nicht nur „Mütter“, sondern einfach mal Freundinnen treffen möchte.
Ich bin aktuell tatsächlich an dem Punkt diese Freundschaft zu beenden. Da mir dieser 100%ige Fokus auf sich selbst, langsam zuwider ist.
Wie ist eure Meinung zu diesem Trend? Ab wann ist es zu viel des Guten?
Ich sehe keinen Trend😳, nur einen Fall.
 

Laleila

Cilia
  • #20
Gilt hier nicht das Prinzip: Geben und Nehmen? Einen Kompromiss finden? Dann ist es nicht mehr egoistisch sondern sozial :).
Und was "gibst" Du, wenn Du nur Dein Bedürfnis (mit Kind) durchsetzt?

Ein Kompromiss könnte sein, ein zweites Treffen, wo Ihr beide allein seid, anzubieten.

Eine meiner liebsten Freundinnen, auch alleinerziehend, sah ich jetzt schon länger nicht, weil die letzten Möglichkeiten sich zu treffen, immer mit ihrem Sohn als Begleitung gewesen wären. Ich mag den Jungen sehr, aber mir ist auch mal wieder danach nur meine Freundin zu sehen.
Danach auch gern wieder mit Sohn, wobei ich derMeinung bin, mit 14 kann man auch mal einen Abend allein sein.
Als ich 14 war, freuten wir uns über ein sturmfreies Wochenende.

Was Ihre offene Beziehung betrifft, die ist offenbar mit ihrem Partner geregelt und Ihre Affären mit den verheirateten Männern, haben diese Männer, ihren Frauen gegenüber, zu verantworten, nicht sie.

Ihr Verhalten finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich egoistisch, aber darum geht es doch auch gar nicht.
Du findest Deine Bedürfnisse in der Freundschaft nicht. Ehr erfüllt, als bist Du daran, es, auf die ein oder andere Art zu verändern.
 
  • #21
Ab wann kippt die Selbstfürsorge in blanken Egoismus?
Wenn man niemals mehr Rücksicht auf andere nimmt.

Nun fragte sie nach einem Treffen, aber nur unter der Bedingung, dass wir uns ohne unsere Kinder treffen, da ihr der Sinn nach "auspowern an der frischen Luft" steht und da die Kinder nur stören.
Das ist ja erstmal nachvollziehbar. Auch Mütter dürfen eigene Bedürfnisse haben - gerade als AE, um mal wieder aufzutanken. Darin kann ich erstmal keinen besonderen Egoismus erkennen.

Da ich das nicht anbieten konnte, teilte sie mir unverhohlen mit, dass ein Treffen mit mir dann nicht in Frage kommt.
Und was ist Dein Problem mit ihrer Entscheidung? Du kannst/willst kein Treffen ohne Kinder und sie braucht mal etwas ohne Kinder, hat ja auch nicht beliebig viel Zeit.

Darin kann ich keinen Egoismus erkennen sondern gute Selbstfürsorge. Geht mit Dir nicht was sie grad braucht, dann macht sie das ohne Dich oder mit jemand anderem.

"... teilt unverhohlen mit..." - geht noch mehr Drama? Unter Freunden/Bekannten in gleicher Lebenssituation sollte es möglich sein, seine Bedürfnisse klar zu benennen, statt rumzulügen. Lügen finde ich egoistischer und unfairer als klar zu sein.

fühle ich mich sehr vor den Kopf gestoßen.
Hier steht ihr eigenes Bedürfnis über der "Pflege einer Freundschaft".
Mit anwesenden Kindern ist Pflege der Freundschaft kaum möglich. Beide Mütter betüddeln zusammen die Kinder, statt sich miteinander zu befassen.

Warum bist Du vor den Kopf gestossen, weil sie eigene Bedürfnisse als Frau/Mensch anmeldet, statt 7/24 Muttertier zu sein. Paar mit Kindern haben ja neben den Berufsleben noch täglich einen erwachsenen Ansprechpartner, nicht nur Kinder - ander als als AE. Verstehe ich nicht, dass Du das als Betroffene nicht verstehen kannst.
 
  • #22
das Verständnis unter Müttern (sie ist alleinerziehend, ich auch)
Ich sehe das ander als Du: grad bei dir scheint das Verständnis für die Bedürfnisse von AE wenig ausgeprägt zu sein, wenn es anders ist als Deins.

Das sehe ich bei Dir genauso, wie du bei ihr.

Ich bin aktuell tatsächlich an dem Punkt diese Freundschaft zu beenden.
Ich glaube, das ist eine gute Idee. Ihr habt euch voneinander entfernt. Da passt nichts mehr.

Sie ist eine gute Bekannte und da wir nicht in einem Ort leben, sehen wir uns regelmäßig aller paar Monate.... Ich hätte hier einen Kompromiss gesucht, der meinen Verpflichtungen und ihren Bedürfnissen gerecht wird.
Warum machst Du dann so ein Theater um diesen einen Termin? Such halt einen anderen, wenn Dir am Treffen gelegen ist.

Das ist ihr Thema seit Jahren. Sie hat dies zu ihrem Projekt gemacht.
Das ist gut so, denn für viele AE findet das Leben jahrelang statt ohne an sich zu denken. Da ist es gut, sich nicht hetzen zu lassen, sondern unter dem Stichwort "Selbstfürsorge" innezuhalten und regelmäßig nach den eigenen Bedürfnissen zu schauen.

Es ist ja auch ganz praktisch, Probleme aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, das klappt bei uns beiden gut- da wir so unterschiedlich sind
Das merkt man aber nicht, dass das beim geschilderten Problem bei Dir klappt.

Gilt hier nicht das Prinzip: Geben und Nehmen? Einen Kompromiss finden?
Aber es gibt für den Termin keinen Kompromiss: sie will ohne Kinder, Du kannst nur mit. Dann muss man einen neuen Termin machen und von vornherein klären, was gemacht wird, damit beide es entsprechend organisieren können.

Und wenn beide AE das nicht hinbekommen, dann kann man sich halt nicht mehr treffen. So eine enge und wichtige Freundschaft ist das für euch beide nicht.
 
  • #23
Ab wann kippt die Selbstfürsorge in blanken Egoismus?
Ich glaube die Trennlinie ist schwimmend. Wenn einer das aber dauerhaft für sich einfordert, ohne auch mal Kompromisse finden zu wollen, ist es wohl Egoismus.
Da ich das nicht anbieten konnte, teilte sie mir unverhohlen mit, dass ein Treffen mit mir dann nicht in Frage kommt.
Finde ich OK. Ich würde dann klar kommunizieren, dass ich einen Deal erwarte. Wechselweise mal mit mal ohne Kinder z.B
Hier steht ihr eigenes Bedürfnis über der "Pflege einer Freundschaft".
Das fällt für mich unter die Rubrik zu geringe Schnittmenge. Sie will die Freundschaft pflegen aber eben nicht zu deinen Bedingungen. Mir fehlt hier dein Beitrag einen Kompromiss anzustoßen. Klare Kante: Ich achte deinen Wunsch nach Kinderfreier Freizeitgestaltung. Umgekehrt erwarte ich dann einen Termin, der Kinderfreundlich ist.
(Eine ähnliche Einstellung vertritt sie auch bei Themen wie: ihre offene Beziehung / das eingehen einer Affäre mit verheirateten Mann (ohne das dessen Frau informiert wird), sich frei nehmen was man eben braucht ohne moralische Ansprüche an sich selbst)
Das ist ne andere Kiste. Dich geht ihr moralischer Kompass nichts an. Außer er betrifft dich direkt. Dann ist es deine Entscheidung zu sagen, mit so einem Menschen, kann und will ich nicht.
1) das Gefühl aussortiert zu werden, da man ihre Bedingungen nicht erfüllen kann 2)
Kann oder Will? Auch hier ist es eher eine Frage, ob die Schnittmenge für eine Freundschaft reicht. Wenn nicht, dann verabschiede dich.
das Verständnis unter Müttern (sie ist alleinerziehend, ich auch) 3) das Fehlen von jeglicher Empathie.
Meine beste Freundin und ich haben sehr konträre Vorstellungen von Kindererziehung. Wir akzeptieren das und lassen uns hier. Ich habe entschieden nicht mehr mit ihr und unseren Kindern in den gemeinsamen Urlaub zu fahren. Sie empfindet hier einen Verlust, kommuniziert das. Ich will mich und mein Kind aber nicht weiter zu ihren Bedingungen verbiegen. Wir finden keinen Kompromiss. Das ist so. Deswegen bleiben wir aber trotzdem Freunde. Wir beurteilen uns nur im Stillen, akzeptieren die Position des anderen und müssen mit der Konsequenz leben. Sehr Wichtiger Softskill, wie ich finde.
Mein Gefühl ist inzwischen: Unter dem Deckmantel der Selbstfürsorge, lebt sich der Egoismus viel ungenierter.
Vielleicht treffen hier aber auch zwei Welten aufeinander? Eine Person sorgt gut für sich, während die andere öfter einlenkt und verzichtet. Wenn zwei so entgegensetze Pole aufeinander treffen, entsteht keine Schnittmenge.
 
  • #24
Ich bin aktuell tatsächlich an dem Punkt diese Freundschaft zu beenden. Da mir dieser 100%ige Fokus auf sich selbst, langsam zuwider ist.
Ja, ich denke Menschen die dir nicht gut tun solltest du meiden.
Hatte auch so eine Freundin, ich hätte mir am liebsten Urlaub nehmen sollen um sich mit ihr zu treffen, verstand sie nicht, dass ich das nicht wollte, wir uns besser mal nachmittags nach der Arbeit treffen können (waren Arbeitskolleginnen bis sie gekündigt hat). Hat mich angezickt „entweder du kommst jetzt oder gar nicht.“ - sie wusste genau ich arbeite und kann nicht weg.
Manchmal hatte sie solche Komplexe.

Wir Mädels mit Kindern aus unserer Clique sind da immer sehr offen wenn es um Treffen geht, unsere Devise ist eher, cool wenn man jemanden hat der aufs Kind aufpasst und wenn nicht bringt die Person das Kind eben mit 🤷‍♀️ mit Kind ist eben kein Atzenpart dingeling mehr..

Ich finde es sehr gemein wenn sie sagt nur ohne Kinder sonst gar nicht, sie ist so gar nicht kompromissbereit. Ihre Me-Time mit Sport kann sie doch wann anders erledigen oder nicht? Ihr könntet doch einfach spazieren, einen Abstecher auf den Spielplatz mit den Kindern, das Wetter war zuletzt noch richtig gut, gab paar sonnige Tage die sind doch perfekt für sowas und noch ein Vorteil: die Kids sind ausgepowert und zufrieden.

Das Leben ist viel zu kostbar und kurz, immer auf das Herz/ Bauchgefühl hören, wenn es dich warnt und du dir solche Gedanken machst wie du es gerade tust, dann lass sie wo der Pfeffer wächst - lass dich nicht aus dem Schrank holen wenn sie gerade Zeit hat und dann bestimmt sie noch alleine was ihr unternehmt, gar keine Rücksicht auf dich nimmt, nicht gewillt ist einen Kompromiss zu finden. Gerade sie als Mutter muss doch wissen wie schwer es manchmal ist jemanden zu finden der aufpasst, anstatt zu sagen wir sehen uns trotzdem weil ich dich gerne sehen möchte.. nöö will sie nicht.
Finde ich nicht sehr freundschaftlich, ziemlich daneben.

W 28
 
  • #25
Ich teile die Meinung, die zwischen deinen Zeilen auch durchschimmert: An dem Punkt, an dem man auf die Bedürfnisse anderer keine Rücksicht mehr nimmt oder ihnen sogar schadet, kippt das Ganze in Richtung Egoismus.
 
  • #26
Ich sehe das ander als Du: grad bei dir scheint das Verständnis für die Bedürfnisse von AE wenig ausgeprägt zu sein, wenn es anders ist als Deins.
Die Tatsache das ich wildfremde Menschen in einem Forum nach einer unvoreingenommenen Meinung dazu bitte, zeigt doch das ich sehr wohl bestrebt bin Verständnis zu haben. Muss ich Menschen vor den Kopf stoßen? Oder kann ich kurz abgleichen ob es einen gemeinsamen Weg gibt sich sehen zu können? Diese Gelegenheit gab sie mir gar nicht. Der Punkt für mich ist nicht, dass sie sich ohne Kinder treffen will. (Ich bin die letzte die das nicht versteht) Der Punkt für mich ist der, das ich gerade keine andere Möglichkeit habe und ihre Verbohrtheit mich schockiert hat.
 
  • #28
Ich empfinde die Diskussion hier als Sturm im Wasserglas. Deine Bekannte hat halt andere Vorstellungen vom Treffen als du. Wo ist jetzt das Problem? Du jammerst jetzt, dass sie nicht tut, was du willst, sondern dass sie macht was ihr gefällt. Das ist doch ganz exakt das gleiche, offensichtlich passt es nicht und dann muss man die Leute gehen lassen. Ich kann das Bedürfnis, sich ohne Kinder zu treffen, gut nachvollziehen, man möchte auch mal was anderes machen als ich immer um den Nachwuchs kümmern und sich unter Erwachsenen unterhalten. Nicht jeder liebt deine Kinder so wie du selbst.
 
  • #29
Vor den Kopf stoßen kann man mit solchem Kleinkram doch nur, wer empörungsbereit ist.
Dich stört das Thema Selbstfürsorge bei ihr. Schau hin, warum das so ist - schau dabei auf Dich, nicht auf sie.
Warum ist das Thema für Dich so ein rotes Tuch, dass Du "Zeitgeist" daraus machst.

Ich finde Selbstfürsorge gut (man kann nicht genug davon haben), wahrscheinlich weil ich so lange ohne gelebt habe und mir das nicht gut getan hat. Zur Selbstfürsorge gehört übrigens, nur Kontakte zu pflegen, die einem selber guttun - gilt auch für Dich.

Oder kann ich kurz abgleichen ob es einen gemeinsamen Weg gibt sich sehen zu können? Diese Gelegenheit gab sie mir gar nicht...... ihre Verbohrtheit mich schockiert hat.
Und ich frage mich, was mit Dir los ist, dass Dich die Absage eines Termins mit einer Frau (Bekannte, die Du selten siehst) derartig aus dem Lot wirft.

Ich denke Du bewertest die Beziehung zwischen euch aufgrund eurer abendlichen AE-"Kummertantenpraxis" mangeks Alternative deutlich anders als sie.

Wenn Du einen besseren Zeitvertreib hast als allabendlich Kummertantentelefonate, dann solltest Du dem dringend nachgehen. Das ist nämlich besser für die Grundstimmung als die regelmäßige Kultivierung von Kummer.

Mit positiverer Grundstimmung wirst Du solche Vorfälle wie ihre Absage mit einem Schulterzucken abtun. Bestenfalls findest Du es amüsant schrullig.

Das tut sie. Sehr ausgiebig. Mit und ohne Kind. Es ist nicht so, dass sie selten "Ausgang" hat ;)
Ach so. Das stört Dich und das willst Du verhindern durch den geforderten Kompromiss. Was Du Dir nicht organisieren kannst, soll sie auch nicht haben?

Schau auf Dich, warum Du wegen einer Nichtigkeit so aufdrehst. Du willst sie treffen zu anderen Bedingungen als sie. Für sie ist es ok, sich dann halt nicht zu treffen - Du eskalierst.
 
  • #30
Ich empfinde die Diskussion hier als Sturm im Wasserglas. Deine Bekannte hat halt andere Vorstellungen vom Treffen als du. Wo ist jetzt das Problem?
Du musst dich in diesem Wasserglas nicht aufhalten. Du siehst hier kein Problem. Ich schon. Sonst hätte ich nicht um Meinung von Fremden gebeten. Außerdem ist es allgemein ein Trend, den Fokus mehr auf sich und die eigenen Bedürfnisse zu richten. Gerade Frauen müssen das lernen. Vielleicht siehst du das nicht, dann hast du eben andere Themen als ich.
Aber ab und an ist es ratsam zu schweigen, wenn man zu einem Thema nichts zu sagen hat.
 
Top