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  • #1

Seitensprung - lieber offen oder heimlich?

Da ein beträchtlicher Anteil Menschen offenbar nicht monogam leben will, finde ich es wichtig, mit dieser Tatsache so umzugehen, dass am wenigsten Kollateralschäden entstehen.

Selbst habe ich in einer offenen Beziehung gelebt, deren Offenheit beiden selten genutzt wurde. Wenn, dann erzählten wir uns von unseren Eskapaden.
Anfangs, als das "offene" noch nicht klar umrissen war, meinte ich, mich künstlich empören zu müssen ("In einer guten Beziehung geht man nicht fremd"). Ich merkte dann aber, dass ich gar nichts verloren hatte.
Unsere Zuneigung war unverändert, und ehrlich gesagt brauche ich auch in einer festen Beziehung genug Zeit für mich alleine, um glücklich zu sein. Genau in der Zeit, die ich alleine genieße und nicht missen will, hat er sich Zeit für etwas genommen, was für ihn wichtig schien, nämlich diese andere Frau. Danach hatte er für uns Zeit, und ich fühlte mich nie zu kurz gekommen. Auch musste ich nie fürchten, hintergangen zu werden.
Mit dieser Art von Umgang bin ich gut gefahren. Ich bin dem heutigen Ex-Partner in keiner Weise böse und denke mit dem besten Gefühl an ihn und die gemeinsame Zeit zurück.

Es gibt bekanntlich auch Meinungen, die einen heimlichen Seitensprung als weniger verletzend ansehen. Um ehrlich zu sein, gilt das für mich nicht. Ich fände es viel schlimmer, mit einer schlichtweg erlogenen Ausrede abgespeist zu werden und zu ahnen, dass er nicht im Büro sondern bei der "Anderen" zugange ist. Ja, mir ist lieber zu hören "Ich bin heute bei ... . " Oder gar nichts zu wissen und dann zu hören, was er wirklich erlebt hat.

Welche Erfahrungen haben andere Paare gemacht?
 
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  • #2
Solange ich das Gefühl habe, dass ich nichts vermisse (Aufmerksamkeit, Zuneigung, erfüllender Sex), finde ich Ehrlichkeit in Ordnung. Schlimm ist, wenn man angelogen wird und es spürt. Und ich spüre das sofort und es ist mies.
 
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  • #3
Wenn das mit der offenen Beziehung tatsächlich und vorhersagbar so funktionieren würde, könnte ich das ähnlich sehen wie du. Das geht aber nur, wenn die "Seitensprünge" mehr oder weniger emotionslos sind und für beide Partner immer einen wesentlich niedrigeren Stellenwert haben als die eigentliche Beziehung. Sobald sich das ändert und man sich richtig verliebt, funktioniert das nicht mehr. Gefühle kann man aber nicht immer so steuern wie man gern möchte. Deshalb ist die offene Beziehung äusserst riskant. Kennst du mehr als einen Fall, wo das wirklich, aufrichtig gut gegangen ist?
 
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  • #4
Ich finde auch, dass man sich gegenseitig Seitensprünge erlauben sollte. aber ich würde davon nichts erzählen und würde auch nichts wissen wollen, wenn ich nicht frage.
Ich würde von meinem Partner erwarten, dass er es diskret macht.
 
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  • #5
Ich fände es viel schlimmer, mit einer schlichtweg erlogenen Ausrede abgespeist zu werden und zu ahnen, dass er nicht im Büro sondern bei der "Anderen" zugange ist.
Stimmt, das Verletzende am Seitensprung ist ja nicht nur die Untreue, sondern auch das Mitgefühl, das seine Ausreden beim treuen Partner auslösen. Zum Beispiel wenn einer dem anderen den Rücken frei hält und Besorgungen erledigt, die der andere wegen der Überstunden nicht schafft. Mit dem Essen wartet in dem Gefühl, daß er ja gerne pünktlich käme, wenn die liebe Arbeit nicht wäre. Wenn so etwas dann ans Tageslicht kommt, tut's doppelt weh.

Noch besser freilich wäre, man regelt die Treuefrage, bevor man sich überhaupt aufeinander einläßt. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er den anderen offen oder heimlich mit Dritten teilen will. (m)
 
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  • #6
Es soll tatsächlich Menschen geben, die miteinander glücklich sind, nicht nur ihrer Triebbefriedigung hinterherhecheln und bei dem Gedanken an 'offene Beziehung' und 'Seitensprung' Ekelpickel bekommen!

Also frühzeitig klären und dann weder offen noch heimlich.
 
  • #7
Es soll tatsächlich Menschen geben, die miteinander glücklich sind, nicht nur ihrer Triebbefriedigung hinterherhecheln und bei dem Gedanken an 'offene Beziehung' und 'Seitensprung' Ekelpickel bekommen!

[...].
so Leute hab ich auch schon mal getroffen.. das sind dann die, die dann IRGENDWAS erzählen damit sie nicht dran "schuld " sind, wenn's dann doch passiert.. weil kann ja nicht sein.. weil, primitiv, und Trieb und überhaupt.. nein danke, dann lieber offen und ehrlich "fast food sex" woanders holen wenn es aus irgendwelche Gründen mal eine Durststrecke gibt..
 
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  • #8
Meine Meinung: garkein Seitensprung - wer fremdvögeln will, muss sich trennen. Ich würde dies nicht akzeptieren und erwarte es auch von meinem Partner. Dieser Punkt MUSS vor einer Beziehung geklärt sein und man darf erwarten, dass sich beide daran halten.

Jedoch: Wer eine offene Beziehung vereinbart, darf sich nicht wundern, wenn die Offenheit genutzt wird. Dann ist es ok, weil BEIDE Parteien damit leben wollen. w/43
 
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  • #9
...wenn es aus irgendwelchen Gründen mal eine Durststrecke gibt...

das fände ich aber auch verletzend, wenn ich (w) z. B. krank wäre (wochenlang) und mein Partner würde fremdgehen.
Oder er wenn er Lust auf was "Junges und Knackiges" verspürt und dem nachgibt (wenn ich selber älter bin mit allen Begleiterscheinungen). Das würde mich verletzen. Bin ich da zu empfindlich?
 
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  • #10
Ich glaube, dass du dich da schön selbst betrogen hast.
Ich befand mich neulich in einer ähnlichen Situation und es war schlimm für mich.
Man fragt sich automatisch, wie es die beiden miteinander tun. Sind die Küsse auch so innig?
Wie und wie oft kommt sie? Wieviel Nähe gibt es zwischen den beiden?
Es ist einfach unerträglich, sich das vorzustellen. Sex ist für mich etwas sehr Intimes. Ich möchte meinen Partner nicht mit irgendjemand teilen wollen. Da wäre es für mich aus.

Und für mich ist es jetzt auch aus. Er kann es treiben, mit wem er will, aber ohne mich.
Offen oder heimlich- beides ist für mich unakzeptabel, schließlich habe ich meine Würde und meine Selbstachtung noch nicht verloren.
 
  • #11
Bei solchen Diskussionen kommt immer die Frage zu kurz: Wie geht es der Frau (dem Mann), die die Seitensprungaffäre ist? Man spricht immer von der ach so glücklichen Geliebten, die ihre Freiheiten hat, und einen Partner auf Abruf....aber ist das wirklich so, wie in den Medien gerne dargestellt? Du bist immer die 2. Geige, und einen Mann auf Abruf hast du auch nicht, wenn du fair bleiben willst und nicht zu den unmöglichsten Zeiten Anrufe tätigst....
Ein Mann fragte mich unlängst, ob ich mich mit der einzigen Multitaskingfähigkeit des Mann arrangieren könne....wenigstens war er ehrlich.
 
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  • #12
Ich (Mann) habe kein Problem zuzugeben, dass ich eifersüchtig bin. Wenn eine Frau mir sehr viel bedeutet, dann habe ich nicht das Bedürfnis, mit einer anderen Frau Sex zu haben. Tanzen geht, in einem schwachen Moment vielleicht auch Knutschen, aber mehr nicht.

Offene Beziehungen sind nach meiner Überzeugung vor allem etwas für Leute, die mit ihrem Partner nicht wunschlos glücklich sind.

Wenn ich in einer Beziehung wunschlos glücklich bin, dann würde ich das nicht mit ´nem Seitensprung auf´s Spiel setzen wollen.
Wobei zum wunschlos glücklichsein auch eine erfüllte Sexualität gehört.

m
 
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  • #13
Wenn schon Seitensprünge sein müssen, dann offen, damit der Partner/die Partnerin des Seitenspringers seine/ihre Gesundheit mittels Kondom schützen kann. Im Prinzip kann man innerhalb einer offenen Beziehung ja "eigentlich" nie auf ein Kondom verzichten, weil man sich sonst dauernd testen lassen müsste.

w/51
 
  • #14
Hallo FS,

na ja, eine "offene Beziehung war das ja auch nur zwangsweise. Schliesslich brauchtest Du nur Zeit für Dich und er hat diese dann anderweitig genutzt. Gestanden und Du hast Dich dann darauf eingelassen. Hast Du diese Freiheit dann auch für andere Männer genützt? Klingt nämlich nicht so.

Also ich würde es eher eine offene Beziehung erzwingen nennen.

Ich spreche keinem ab dass er möglicherweise damit zufrieden ist. Behauptet haben das schon einige aber ich habe noch kein Paar erlebt dass damit wirklich auf Dauer glücklich geworden ist. Kann sein dass es die gibt, allzu reichlich dürften Sie nicht sein und das ist auch Evolutionsbiologisch ziemlich logisch. Schließlich wurden damit wertvolle Überlebensressourcen aufgeteilt.

Nein, Seitensprünge sind schlichtweg nicht erforderlich, es gibt doch tatsächlich Menschen die sehr gerne Sex haben- aber nur mit der Frau die Sie lieben. Es wird hier oft so getan als wäre ich eine Art Alien aber das glaube ich einfach nicht. Dafür kenne ich zu viele Menschen die ebenso wie ich gar keine Lust auf andere Frauen haben. Und gibt's mal eine Durststrecke (Krankheit, Stress etc.) gibt's wohl nichts Respektloseres als Fremdzupoppen.

so Leute hab ich auch schon mal getroffen.. das sind dann die, die dann IRGENDWAS erzählen damit sie nicht dran "schuld " sind, wenn's dann doch passiert.. weil kann ja nicht sein.. weil, primitiv, und Trieb und überhaupt.. nein danke, dann lieber offen und ehrlich "fast food sex" woanders holen wenn es aus irgendwelche Gründen mal eine Durststrecke gibt..
Moment! Fremdpopper erzählen IMMER irgendwas. Es sind immer die anderen verantwortlich, IMMER. Auch das liegt in der Natur der Sache, es ist etwas feiges. Feige Menschen können sich selbst nicht zugestehen für einen Mist den Sie bauen auch noch ganz alleine verantwortlich zu sein.

Nochmals, auch wenn das manche hier nicht verstehen (wollen?): Es gibt Menschen die das Bedürfnis nicht haben. Es gibt Menschen die in einer Beziehung auch mal Ihren Trieb hinten anstellen können wenns grad aus nachvollziehbaren Gründen eine Durststrecke gibt. Sind die Gründe nicht nachvollziehbar sollte man den Zustand der Beziehung schleunigst überprüfen.

Daher liebe FS- Meine Antwort auf Deine Eingangsfrage: Weder noch!
 
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  • #15
Eine "offene" Beziehung entsteht meist, wenn ein Partner fremdgeht und der andere zu feige ist oder zu wenig Selbstachtung hat, sich zu trennen. Dann vereinbaren sie "gemeinsam" eine offene Beziehung zu haben. Mit Liebe hat das jedenfalls nichts zu tun. Das ist einfach nur armseelig und ich wundere mich immer wieder, wie viele Frauen ihren Mann nach Affären zurücknehmen und sich dann noch als "Siegerin" fühlen. Das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Entweder habe ich eine monogame Beziehung oder gar keine, eine offene brauche ich wie ein Loch im Kopf. Ich komme auch gut allein zurecht und muß mir derartige Demütigungen echt nicht geben.
 
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  • #16
Danke für Eure verständnisvollen wie auch kritischen Stimmen!
Tatsache, ich habe für mich keine offene Beziehung gesucht und bin immer noch der Auffassung, dass mir EIN Mann alles geben kann, was ich ersehne. Die Vorstellung vom Fremdgehen bereitet mir eher Stress, egal ob offen oder heimlich. Ich war allerdings noch nicht 25 Jahre verheiratet und schließe nicht aus, dass da auch eine Affäre die Routine prickelnd unterbrechen kann.

Ich sehe Treue nicht als etwas, was ich von meinem Partner einfordern könnte. Entweder, er will aus freien Stücken treu sein, oder ich habe die Wahl, ihn untreu als meinen Partner zu behalten. Das ist nichts, worum ich kämpfen würde. Viel zu anstrengend :)

In der beschriebenen Beziehung hatte ich eine Knutscherei und eine mehrwöchige Affäre mit einem anderen Mann. In dieser Zeit habe ich meinen Partner gar nicht gesehen.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nur in dieser ganz speziellen Konstellation so leben konnte, und dass es nur dazu kam, weil wir einander nicht alles geben konnten, was wir uns wünschten. Die Affäre entstand z.B. daraus, dass mir dieser Mann, ein Freund, im Alltag bedingungslos zur Seite stand, wo es mein damaliger Partner vorzog, seine eigenen Interessen zu verfolgen.

In meiner Würde fühle ich mich nicht beeinträchtigt. Ich habe ja einen Gewinn aus dieser Konstellation gezogen. Sie war für mich aber nur tragbar, so lange ich offen über die Eskapaden des Mannes informiert war und mich als die "Nr. 1" respektiert fühlte.
Die anderen Frauen waren wohl ebenfalls im Klaren, dass sie mit ihm ein kleines Abenteuer erleben durften und nicht mehr. So konnten sie sich frei dafür oder dagegen entscheiden.

Meine Botschaft ans Forum lautet daher: faire Kommunikation über einen Seitensprung kann die Beziehung erhalten, wenn sie es einem wert ist.
 
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  • #17
Hätte er eine Affäre so würde ich es wissen wollen und Schluss machen.
Wenn er nur einmal etwas hatte so würde ich es nicht wissen wollen. Es ist zu schmerzhaft und wenn es nur einmal war so ist der Schaden wesentlicher grösser.
Er soll damit zurecht kommen und nicht das Elend auf mich verschieben damit er sich entalstet fühlt.
w,42
 
  • #18
Liebe Fs
Die Affäre entstand z.B. daraus, dass mir dieser Mann, ein Freund, im Alltag bedingungslos zur Seite stand, wo es mein damaliger Partner vorzog, seine eigenen Interessen zu verfolgen.
........
Meine Botschaft ans Forum lautet daher: faire Kommunikation über einen Seitensprung kann die Beziehung erhalten, wenn sie es einem wert ist.
Ähem, eine Beziehung in der die schwierigen Zeiten an einen anderen abgetreten werden der dann zur Belohnung mit Ihr poppen darf? Eine solche Beziehung wäre mir keine Sekunde Wert. Eine Frau die lieber Ihr eigenes Ding macht wenn ich Unterstützung brauche? Die bräuchte nicht in andere Betten zu steigen um nicht mehr die meine zu sein.

Immer wieder spannend zu lesen was es für fremde Welten gibt....
 
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  • #19
Ich könnte es niemals, wenn ich einen Mann wirklich liebe, verkraften, wenn er fremd poppen würde! Sex ist doch etwas intimes, ganz nahes, wo man ganz so ist, wie man ist. Das Wissen, er hat das noch mit einer anderen Frau - ich würde leiden wie ein Hund.
 
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  • #20
Wenn der/die Fragesteller/-in eine solche "Vereinbarung" so vollkommen normal findet, warum dann diese Frage? Ich glaube, dass sich sehr viele Männer und Frauen etwas vormachen, ein "anders sein" nach aussen hin kommuniziert wird, im Inneren aber das Herz blutet, wenn man weiß, dass der Partner gerade in diesem Augenblick mit einer anderen Person zu Gange ist. Aber es sei jedem unbenommen, sich sein eigenes Leid zu schaffen. Man kann schon manchmal einfach nur den Kopf schütteln, was der Zeitgeist so alles bereithält, um wie gesagt „anders zu sein“ und dann nicht zu merken, dass man sich längst schon wieder eingereiht hat in eine Normalität dieser Zeit. Schade, denn echte Werte zu erleben und zu leben, ist etwas wirklich supergeiles!
 
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  • #21
Man spürt es doch, wenn der Partner fremdgeht. Eine "Beichte" sehe ich als einzige Möglichkeit, noch mit diesem Menschen in Kontakt zu bleiben. Aber mein Respekt muss sich der Fremdgeher wieder erarbeiten. Mein 100% Vertrauen bekommt er sicher nie wieder (persönliche Erfahrungswerte).

Wenn sich der beichtende Fremdgeher sehr sehr sehr anstrengt, kann vielleicht etwas Neues entstehen. Vielleicht eine Freundschaft, vielleicht irgendwann mehr. Aber so viel Anstregung bringt ein Mensch, der seinen Partner betrügt, garantiert nicht auf. Sonst hätte er sich vor "der Tat" angestrengt und keinen "Fluchtweg" aus der Beziehung als Lösung gewählt.

Zweiter Fall: ich erfahre zufällig von dem Betrug. Dann gibt es keine Chancen. Der Betrüger hat sich in meinen Augen als Mensch disqualifiziert. Vor solchen lächerlichen Witzfiguren habe ich null Respekt, egal was der Fremdgeher jetzt sagt, ich nehme ihn nicht mehr ernst.
 
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  • #22
An die FS:

Kanntest du die Frau, mit der dein damaliger Partner fremdging? Hat er dir einen Namen gesagt? Hat er über sie als Mensch gesprochen?
Das würde mich mal interessieren.
 
  • #23
Monogamie ist für mich die Basis einer Beziehung und ein Seitensprung wäre ein Trennungsgrund, ganz klar. Ich sehe da nur eine Ausnahme, wenn ich die sexuellen Bedürfnisse meines Mannes nicht erfüllen kann oder will, dann muss ich, jedenfalls wenn das länger anhält, erlauben das er sich dies woanders holt.
 
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  • #24
Ich kannte zwei von den Frauen oberflächlich, die andere von Fotos. Eine hat ihn übrigens abblitzen lassen...
Er hat mir immer viel von ihnen erzählt, wie sie sind, was sie erlebt haben und ihre momentanen Sorgen. Das fand ich sympathisch und hat mir viel Vertrauen gegeben.
Wie gesagt war dieser Partner 100% aufrichtig und hatte gar kein Interesse, irgendjemanden zu hintergehen, kalt zu benutzen oder zu verletzen. Es gefiel ihm einfach, schöne Frauen haben zu können und sich mit ihnen zu vergnügen, wenn sie den Bedingungen zustimmten.
Und das kam in 10 Jahren zweimal vor. Ich kann mir sicher sein, da er die restliche Zeit ausschließlich mit mir verbrachte. Daher bin ich ihm auch überhaupt nicht böse, und die anderen Frauen meines Wissens auch nicht.
Er war eben ein ganz besonderer "Ausnahme-Mann" :)

Die FS
 
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  • #25
Anscheinend kannst du ja mit Untreue leben oder hast Angst, den Mann zu verlieren und akzeptierst sie deshalb. Für mich wäre Untreue auf jeden Fall ein Trennungsgrund. Niemals würde ich eine "offene Beziehung" vereinbaren.
 
  • #26
Kann ja sein, dass es Fälle gibt, wo es gut geht. Herzlichen Glückwunsch. Aber ich halte es trotzdem für ein gefährliches Spiel mit dem Feuer! Zumindest mit einer gewissen Reife, geht man ja nicht mit jedem ins Bett, sondern nur mit "interessanten" Menschen. Wenn die aber schon interessant sind, können sie auch noch interessanter werden, aber vor allem. Beim Sex fließen nicht nur äußerlich Flüssigkeiten, da fließt auch einiges innerlich an (Bindungs-)Hormonen. Die kann man, auch wenn man es sich als verkopfter Mensch noch so wünscht, genausowenig steuern wie den Herzschlag. Und wenn man alles zulässt, kann auch alles passieren. Und liebe FS, wie oft hast Du die Gelegenheit in 10 Jahren genutzt?