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Gast

  • #1

Seit 7 Jahren nur noch Pech in der Liebe - was ist los?

Ich (w, Ende 30) bin seit mittlerweile sieben Jahre Single. In der Zeit davor hatte ich drei längere Beziehungen. Als ich 32 war endete meine letzte Beziehung und seitdem funktioniert beziehungstechnisch gar nichts mehr. Habe wirklich alles versucht und auch viele Männer kennen gelernt, online, über Freunde, bei Hobbys. Nach einigen Monaten hat sich immer rausgestellt, meist von meiner Seite, dass es für eine längere Beziehung leider nicht reicht.
Optisch ist bei mir alles im grünen Bereich. Bin über 1,70 groß, durchtrainiert, normal hübsches Gesicht und gepflegt, guten Job.
Bin offen, freundlich, lasse mir aber auch nicht alles gefallen. Bin zwar auf der Suche, aber nicht krampfhaft und ich laufe auch niemandem hinterher.
Man könnte meinen die besten Voraussetzungen um bald einen neuen netten Partner zu finden - aber es ist eben nicht so.
Ein guter Freund von mir, der außerdem Psychotherapeut ist, kann es sich auch nicht erklären und meinte, dass ich schlichtweg Pech habe.
Habe auch keine unerreichbaren Kriterien für einen möglichen Partner: er muss kein Akademiker sein, auch nicht riesengroß oder sehr attraktiv.
Jetzt bin ich schon so weit, dass ich denke ich strahle unbewusst irgendetwas negatives aus, weshalb sich die guten Männer von mir fernhalten. Aber ob das so produktiv ist? Zieht mich ja nur noch mehr runter...
Kennt jemand diese Situation?
 
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Gast

  • #2
Wenn sich mehrmals nach ein paar Monaten erst von deiner Seite herausgestellt hat, dass es nicht reicht, hast du einen Fehler gemacht. Das sagt dir dein netter Freund nur nicht. Er will es sich nicht mit dir verscherzen und bringt den Mut nicht auf, dir eine unangenehme Wahrheit ins Gesicht zu sagen.
Gut, dass du den Mut hast, dich ans Forum zu wenden! Für mich stellt es sich so dar:
Du hast dich zu schnell auf die Männer eingelassen, bevor du sicher sein konntest, dass es passt, oder du hast zu hohe Ansprüche an sie oder du kämpfst zu wenig für deine Ansprüche.
Ich würde sagen, du hast noch Glück, denn all das kannst du relativ leicht verändern :)

Menschen verändern sich in Beziehungen. Sie werden regelrecht geschliffen - meist zu ihrem Besten. Manchmal ist ein Grobschliff nötig, ein anderes Mal reicht ein Feinschliff. Die wohldosierte Schärfe eines konstruktiven Streits bewirkt oft Wunder.
Vielleicht gibt es sogar einen unter den Männern, dem du heimlich hinterhertrauerst? Ansonsten musst du dich halt wieder ins bunte Dating-Getümmel werfen, deine Antennen ausfahren und mit neugewonnener Weisheit Männer reihenweise prüfen. Man wird mit zunehmender Erfahrung sicherer, was man will und wie man es bekommt.

Viel Erfolg!

w, Psychologin
 
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Gast

  • #3
Ja, die kennen wir fast alle. Heute will fast niemand mehr eine Beziehung haben. Die Männer haben Angst und machen sich bei Worten wie "Beziehung", "Heirat", "Verantwortung" direkt in die Hose. Viele treiben sich heimlich noch auf Singlebörsen herum, weil sie wieder mal Angst haben, etwas zu verpassen, haben mehrere Beziehungen gleichzeitig am Start, weil es ihnen vollkommen egal ist, was sie Frau denkt und fühlt. Schlußgemacht wird entweder per Email oder Whatsapp.

Zum Großteil liegt dies aber an den Frauen selber. Sie lassen sich auf der Nase herumtanzen, führen desolate Beziehungen im on/ off Modus, ungeachtet dessen, was der Mann ihnen antut. Nur mit der rosa Brille bewaffnet lebt es sich am bequemsten, denn der nette Mann ist ja langweilig. Nur der gutaussehende, muskulöse Bad Boy, der der Frau Honig um den Mund schmiert wird dem unscheinbaren, freundlichen vorgezogen, nur weil die sexuelle Anziehung stärker ist. Die Karriere um jeden Preis wird der Familiengründung vorgezogen, mit 45 sitzt die Frau dann da und wundert sich, warum sie keinen mehr abbekommt. Es werden Kriterien gestellt, die unerreichbar sind "ja, er muß schon das und das sein, sonst mag ich ihn nicht" Ja gehts noch?

So läuft das nicht Mädels. Holt endlich die netten Männer aus der Freundschaftszone und laßt die Arschlochtypen endlich links liegen. Mit so einem Gejammer hätte ich kein Mitleid!
 
  • #4
Das gefühlt der hundertste Thread einer Mit-Dreißigerin, nach der sich alle nach Eigenaussage
die Finger lecken sollten, es aber niemand tut. Fakt: du bist Single

Stichwort Eigenaussage.

Vielleicht hast du wirklich "Pech". Auf ein kleinen (!) Prozentsatz Frauen trifft das sicherlich zu.

Möchtest du die Wahrheit hören oder etwas Nettes?

Woran kann es noch liegen? Falls du kein Pech hast, könnte es folgendes sein:

Du bist zu alt. Attraktivitätspeak bei Frauen 22-26 Jahre. Danach wird es nicht besser.
Egal, ob du ein hübsches Gesicht hast, schlanke Figur und gepflegt bist.
Du konkurrierst mit 25 Jahre alten Frauen mit schlanken Figuren, gepflegtem Äußeren und hübschen Gesicht. Das ist ein Fakt. Auch wenn es Frau nicht gerne hört.

(Dinge die wir hatten und wir verlieren, (Jugend) vermissen wir mehr, als Dinge, die wir nie hatten)

Es kann sein, daß du den Marktwert, den du mit 25 zweifelsfrei hattest, ins höhere Alter "mitzunehmen"
versuchst. Also "Mit 25 Jahren hat sich jeder nach mir die FInger geleckt und ich konnte mir die Männer aussuchen"

Und dann kommt der große Fall. Der Marktwert der Männer steigt (Karriere, Versorgerqualitäten),
während der, der Frauen sinkt (Alter). Und plötzlich klappt Rosinenpicken nicht mehr so gut.

Du schreibst, keiner war dir gut genug. Genau. Du hast das "Rosinenpicken" der Männer, die dir zu Füßen liegen einfach überspannt. Was mit 25 geht, geht mit 35 schon nicht mehr so gut.

Das feministische Mantra (siehe "Sex and the City") "Gleichbleibender sexueller Marktwert bei Frauen bis Mitte 40" ist Quatsch. Da wird vergessen, daß die Männer bei diesem "Spiel" auch noch ein Wörtchen
mitzureden haben. Die orientieren sich Richtung "jünger". Warum? Weil sie es können und es ihre Biologie ist.

Du hättest mit 30 dir den besten angeln sollen, den du hättest kriegen können und heiraten.
So kann Frau ihren "Marktwertverlust" kompensieren. Wenn sie einen Mann binden kann.

Deswegen wird "Wo sind nur all die guten Männer" immer von Frauen um die 30 proklamiert und nie
von 22 bis 26 Jährigen.
 
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Gast

  • #5
Ich (w, Ende 30) bin seit mittlerweile sieben Jahre Single.

..... Ein guter Freund von mir, der außerdem Psychotherapeut ist, kann es sich auch nicht erklären....

Jetzt bin ich schon so weit, dass ich denke ich strahle unbewusst irgendetwas negatives aus, weshalb sich die guten Männer von mir fernhalten.
Liebe FS,
das einzige Problem, dass Du hast ist: ca. 70% der Männer sind mit Ende 30/Anfang 40 vergeben. Sie haben sich bereits mit Mitte 20/Anfang 30 für jemanden entschieden.
Von den verbleibenden 30 % taugen etliche nichts für eine Partnerschaft, weil sie garkeine wollen oder Du willst sie nicht, weil sie so viel Altlast aus vorherigen Beziehungen mit sich rumschleppen. Aus der geringen verbleibenden Menge den passenden zu finden ist nun wirklich sehr schwierig. Wenn Du dann noch klare Vorstellungen hast, die so garnicht zu den Unverbindlichkeitsneigungen der Männer passen (keine Fernbeziehung, Zusammenleben als Paar, keine große Alters- ud Bildungsdifferenz ...) und Du davon auch nicht abweichst, dann reduzieren sich die Chancen weiterhin.

Ab Mitte 40 erscheinen bis zu 50% eines Jahrgangs sukzessive wieder auf dem Partnermarkt (geschieden). Da wird die Auswahl etwas besser, aber die Männer haben nicht alle was aus der Scheidung im Hinblick auf neue Partnerschaften gelernt.
- viele wollen sich erst mal ausleben und verlieren darüber auch die Fähigkeit, jemals wieder in einer Partnerschaft zu leben.
- andere wollen ihre Freiheit und diese auch behalten, d.h. wenn überhaupt eine Beziehung, dann eine unverbindliche Affäre. Auch diese Männer sind ja nicht das, was Du suchst.
- etliche sind wirtschaftlich so schwer belastet mit Unterhaltszahlungen oder sonstigen Problemen, dass Du entschieden musst, ob Du Sozialbetreuerin sien willst oder Partnerin.
- die meisten waren vorher nicht Dein Typ und sind es jetzt auch nicht.

Deswegen ist rein garnichts an Dir verkehrt und Du strahlst auch nichts negatives aus. Merkwürdiger Psychotherapeut, der Dir das nicht erklären kann - war wohl 'ne Matheniete.
w, 55
 
  • #6
Liebe FS

Wenn es so lange dauert und Du diejenige bist, welche die Sachlage verursacht, dann muss Dir das auf irgendeine Art in den Kram passen.. denn..

Menschliches Verhalten hat einen Zweck. Ich gehe in die Küche, um ein Glas Wasser zu trinken und nicht, meine Beine haben mich in die Küche getragen und da habe die glückliche Gelegenheit ergriffen und ein Glas Wasser getrunken.
Oder: Wenn Du wissen willst, was Du wirklich willst, dann schau, was Du tust und was das Resultat Deiner Handlungen ist.

Meines Erachtens liegt Dein Dilemma in den vorangehenden drei Beziehungen und wie Du 'in der Regel' damit umgehst. Irgendwo hat jeder einige Verhaltensmaximen im Hinterkopf, Dreisätze, einer könnte zum Beispiel lauten: Männer sind verletzend, deshalb muss ich mich von möglichen Verletzungen fern halten. Es kommt mir niemand nahe. Der letzte Satz ist dann das 'unbeabsichtigte' Ziel und Resultat.

Oder ein anderer möglicher Dreisatz: Die Männer sind von ihren Frauen abhängig, deshalb gehe ich lieber auf Distanz. Ich habe keine Beziehung.
Das trifft zum Beispiel auf mich zu.. :)

Die unangenehme Wahrheit ist, man ist seines Glückes Schmied. Wenn man sieht, dass man 'immer wieder' in dieselben Fallen tappt, dann handelt es sich um einen solchen Dreisatz, auch Lebensstil genannt. Und noch eine unangenehme Wahrheit, jeder versucht seinen Lebensstil zu bestätigen. Es ist nicht leicht, sich davon zu befreien.

Ich habe mir jetzt gesagt, nach vier Jahren ohne Beziehung und ohne Bettgeflüster, dass es Zeit wird, etwas zu riskieren.. UND, es wird Zeit, meine Erwartungen an 'die Männer' zu ändern. Habe noch keine Strategie, aber ich denke, dass ich so viele Dates haben werde, wie ich kann und dass ich es zuerst mit Freundschaft versuche.

Wünsche Dir, und mir auch, viel Erfolg!
 
  • #7
Liebe FS,
Nominell kann ich auch nichts an deinen Profil finden. Ich würde dich daten.
Ob ich dir passe steht auf einen anderen Blatt und ist nicht die Fragestellung.
Du hast recht deinen Anforderungsprofil auf realistische Parameter zu überprüfen.
Greife aber nicht zu tief, das wird ein fauler Kompromiss, damit wirst du nicht glücklich.
Eine gewisse Attraktivität leicht über den Durchschnitt solltest du anstreben,
du steigst schließlich mit dem in der Kiste.
Kann es sein dass du beim Flirten etwas aus der Übung bist ? reden wir über Unbekümmertheit.
Ich war auch längere Zeit allein. Man kommt zurecht OK, aber unterschwellig fehlt ein gewisser Schwung und man steht sich selbst im Weg, eben weil es einem wichtig ist
den Zustand ohne Partner zu beenden ( Sehnsucht nach erfüllender Zweisamkeit ).
Das kann man nicht steuern und es ist keine Krankheit. Würde mich nicht wundern,
solltest du eine tolle Beziehung beginnen, würden dich bald die Männer umschwirren wie
die Motten das Licht, man hat dann eine gewinnende Ausstrahlung.
So ging es mir nach meiner Hochzeit ( so eine Mist aber auch ) aber ich hatte ein gute Frau.
Eine wichtiges Kriterium : willst du Kinder ? wenn nicht wäre es z. B. bei mir ein KO Kriterium.
Bei anderen vielleicht auch. Lass dich nicht runterziehen, du klingst nach einen interessanten
und lieben Menschen. M 50.
 
G

Gast

  • #8
Liebe FS,

ich würde an deiner Stelle mal deine Vaterbeziehung anschauen. Oft findet sich hier die Ursache dafür, warum der Funke bei Männern nicht richtig überspringen mag :).

Ich kenne dieses Problem aus eigener Erfahrung. Mein Vater war ein schwächlicher Charakter. Automatisch projiziere ich das in fast alle Männer (es gibt sehr wenige Ausnahmen) - sicher auch zum Teil ungerechterweise. Hat lange gedauert dahinter zu kommen. Was bitte will ich mit einem vermeintlichen *Schwächling* anfangen? Also weg und der nächste Bitte. Auf Dauer ganz schön anstrengend und frustrierend, wo ich mir doch ganz tief im Herzen den Richtigen für immer wünsche :-((

w
 
G

Gast

  • #9
Die Jahre zwischen 25 und 40 waren beziehungstechnisch die schwierigsten meines Lebens.
Ich habe mit ca. Mitte 30 einen Psychotherapeuten gefragt, allerdings keinen Freund, sondern einen, den ich nicht kannte und den ich um professionellen Rat gefragt habe.
Er hat mir gesagt, dass die Jahre zwischen 30 und 40 für eine Frau, die einen Partner sucht, sehr schwierig sind. Fast alle Männer im passenden Alter sind verheiratet oder zumindest fest gebunden, haben oft kleine Kinder. Ab 40, hat der Therapeut gesagt, wird es sehr viel einfacher; das sei seine Erfahrung. Viele Männer sind dann, Mitte 40 (eigentlich leider, aber so ist es nun mal), bereits wieder getrennt oder geschieden, manche sogar verwitwet.
Es ist dir im Moment wahrscheinlich ein schwacher Trost, aber: es wird besser. Die Zeit arbeitet für dich. Mit ziemlich genau 40 hat sich die Lage sehr zu meinen Gunsten verbessert. Ich sah viel besser aus als in jüngeren Jahren, ich hatte es nicht schwer, Männer kennzulernen, die sich wirklich um mich bemüht haben.
In meinen 30ern war ich oft einsam und ziemlich ratlos.
Inzwischen bin ich wieder verheiratet.
Nein, nicht mit einem 10 oder 20 Jahre älteren Mann. Er ist 4 Jahre älter als ich.
Fast alle meine Freundinnen haben mit 40+ (wieder) geheiratet oder sind feste Partnerschaften eingegangen. Die eine oder andere ist sogar noch Mutter geworden ... ja, zum ersten Mal!
 
  • #10
Menschen verändern sich in Beziehungen. Sie werden regelrecht geschliffen - meist zu ihrem Besten. Manchmal ist ein Grobschliff nötig, ein anderes Mal reicht ein Feinschliff. Die wohldosierte Schärfe eines konstruktiven Streits bewirkt oft Wunder.
w, Psychologin

[mod]

Wer schleift hier wen? Denkt mal darüber nach liebe Forenmitglieder.

Schleifen alle an allen? Oder Frauen an ihren Männern? Oder Männer an ihren Frauen?

Für gewöhnlich "schleifen" Frauen an ihren Männer.

Das nennt sich optimerte, proaktive, Hypergamie. Ich schnappe mir den Typen, den ich maximal
mit meiner Attraktivität "an Land ziehen" kann und versuche dann während der Beziehung noch etwas
am Mann zu "tunen", um sozusagen mehr "Wert" für meine weibliche Attraktivität "rauszubekommen".

An alle Männer, das "schleifen" der Frauen bedeutet gleichzeitig nach der Pfeife der Frau tanzen.
Das bedeutet Betaisierung durch die Frau. Einziger Haken: Die Zuneigung der Frau erkaltet
und sie "muss sich ihrer Gefühle klar werden" und verläßt den Mann. Beta: praktisch beim Shoppen,
ungeeignet für die Bettkante.

Die Frauen, die schleifen, schaden sich letztendlich selbst.

m.Psychiater
 
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Gast

  • #11
Gast 2
das klingt als wenn du eine frau magst die aber so glaubst du
auf mucki typen steht.
woher willst du das genau auf alle frauen beziehen?
ich hätte keine lust auf dauer bei so einen mann
viel zu anstrengend stelle ich es mir vor wie der mit
anderen frauen runflirtet und sich anpacken lässt.
solche männer gehen doch nur fremd oder wollen fremd gehen.
man kann als frau denen doch nichts recht machen.
wieso sollten sie sonst trainieren gehen?


w[mod]
 
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Gast

  • #12
Er hat mir gesagt, dass die Jahre zwischen 30 und 40 für eine Frau, die einen Partner sucht, sehr schwierig sind. Fast alle Männer im passenden Alter sind verheiratet oder zumindest fest gebunden, haben oft kleine Kinder. Ab 40, hat der Therapeut gesagt, wird es sehr viel einfacher; das sei seine Erfahrung. Viele Männer sind dann, Mitte 40 (eigentlich leider, aber so ist es nun mal), bereits wieder getrennt oder geschieden, manche sogar verwitwet.
Bei Männer ist es vermutlich zusätzlich so, dass sie bis Mitte 40 eine Familie gründen wollen, wenn überhaupt. Da konkurriert die Frau Ende 30 je nach Alter des Mannes mit den Frauen Anfang 30. Kaum eine Chance...
Wenn Frau dann 40 wird, ist sie für die Männer Mitte 40 interessant, die keine Familie möchten. Oder schon eine haben.

m, 46
 
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Gast

  • #13
Also wer lesen kann ist klar im Vorteil! Die Fragestellerin schreibt eindeutig, dass sie mehrere Männer kennengelernt hat und dass es von ihr ausging, warum keine Beziehung entstanden ist. Demnach hat sie nicht unbedingt Probleme Männer kennenzlernen. Außerdem lese ich auch hier (also im EP-Forum) Jammerthreads von Männern oder üngeren Frauen (Ende 20). Für die meisten Frauen in den 20ern ist Elitepartner außerdem nicht der erste Anlaufpunkt, da sich hier überwiegend ältere und gut situierte Menschen mit ernsten Absichten anmelden und vielleicht im Forum mitlesen oder mitschreiben.

Aber auch in den 20ern haben Frauen Probleme und Enttäuschungen zu verkraften - das ist Fakt. Egal wie attraktiv eine Frau ist. Darüber hinaus hat Frau in jüngeren Jahren einfach mehr Auswahl, da mehr potenzielle Partner zur verfügung stehen, weil diese noch ungebunden sind und keine Familie haben. In den 30ern sieht das schon anders aus.

Jedenfalls liegt das Problem wohl an der Fragestellerin und ihrer Einstellung (zu den Männern) warum es nicht so klappen möchte mit einer Beziehung und nicht primär an ihrem Alter.

Also liebe FS, welche Männer lernst Du kennen? Vielleicht solltest Du auf einen anderen Typ Mann eingehen und offen für neue Erfahrungen sein. Vielleicht bist Du nicht souverän genug mit der Auswahl an potenziellen Partnern? Schreib doch mal auf was Dir wichtig ist bei einem Mann und worauf Du eventuell verzichten kannst - bleib dabei realistisch!. Reflektiere mal Dein vergangenes Verhalten und hinterfrage, warum es für dich nicht für eine Beziehung gereicht hat.

Viel Glück und Kopf hoch!