• #1

Seine Familie will und will. Findet ihr das richtig?

Hallo,
Ich bin in einer Beziehung mit einem tollen Mann, der mir sehr gut tut und mich behandelt wie seine Königin. Wir sehen uns ca. 1-3 mal in der Woche und er möchte, dass ich so langsam zu ihm ziehe. Er wohnt in der Nähe seiner Familie.
Nun ja er hat 4 Geschwister und er ist der älteste (32). Mein Problem ist, dass die ständig etwas von ihm wollen. Die sind total unselbstständig und verlassen sich auf ihn. Beispielsweise muss er sie von der Arbeit abholen, weil es regnet oder der Bus Verspätung hat usw oder irgendwohin fahren, er spielt quasi den Chauffeur, obwohl alle den Führerschein haben.
Das passiert mindestens 2x in der Woche. Selbst die verheiratete Schwester möchte rumkutschiert werden von ihm zum einkaufen beispielsweise. Oder hier mal Geld leihen, da mal was leihen und wenn man es nicht zurück bekommt, ist es doch trotz allem die Familie ist nicht schlimm.
Ist das alles aus Bequemlichkeit oder warum macht man das? Ich bin selber auch ein Familienmensch aber meine Familie würde nicht ständig etwas verlangen für Kleinigkeiten. Ich habe ihn drauf angesprochen, er gibt mir recht aber sagt auch, dass es mal schlimmer war und seitdem er eine Ansage gemacht hätte, hätte es sich geändert. Außerdem würde er das alles nicht zulassen, wenn wir zusammen wohnen würden, da man ja dann eine Familie wäre und man andere Verpflichtungen hätte sagte er. Jetzt macht er das, weil er Zeit hat.
Im allgemeinen habe ich nichts dagegen, klar hilft man sich gegenseitig wenn es dringend ist aber das ist einfach zu viel. Wenn wir uns treffen bekommt er schon Anrufe und es wird für den nächsten abend gefragt ob er sie zum xy fahren könnte. Ich bin mittlerweile total genervt davon. Wenn ich ihn mal anrufe, ist er entweder beim Arzt oder einkaufen für XY.
Bin ich egoistisch und dieses Helferverhalten ist richtig? Übertreibe ich?
Mich würden eure Meinungen mal interessieren
LG
 
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  • #2
Das würde mich auch total nerven. Lass mich raten, er kommt aus einem anderen Kulturkreis?

Ich denke nicht, dass er das ändern wird. Gerade für Südländer ist Familie alles.

Du wirst es wohl akzeptieren müssen oder dich verabschieden.
 
  • #3
Bin ich egoistisch und dieses Helferverhalten ist richtig? Übertreibe ich?

Nee, ich finde das auch zuviel des Guten.
Klar hilft man mal, klar verschenkt man auch mal was Geborgtes.
Aber ständiger Fahrdienst für Erwachsene Geschwister, weil es regnet ?

Ich kenne das Problem weniger krass von meinem Ex. Er hatte da so ein paar Freunde, speziell eine Freundin, die ständig irgendwelche Probleme hatte und seine Hilfe brauchte. Da lief definitiv nichts, da hatte ich keine Sorgen. Aber mal das Auto kaputt, Umzug, Reparaturen, etc.

Letztlich war es aber so, dass er ständig was für andere als Freundschaftsdienst tat und dadurch keine Zeit/Lust/Motivation hatte, die notwendigen Dinge bei uns zu tun.
Das war für mich das eigentliche Problem dabei.

Es gab aus meiner Sicht auch keinen Ausgleich i.S.v. 'eine Hand wäscht die andere'.

Ich glaube, er fühlte sich dadurch wichtig und gebraucht ( ein Zustand den ich selbst überhaupt nicht nachvollziehen kann, ich bin froh, wenn mich keiner braucht)

Kann natürlich sein, dass er es lässt, wenn er weniger Zeit hat und dann andere Prioritäten setzt.
Ich denke, dass kannst du nur abwarten.

Oder mal austesten, wen er stehen lässt, wenn es um gleichwichtige Dinge geht.

Was seine Familie alles will kann letztlich dahinstehen, es kommt darauf an, ob er sich abgrenzt oder nicht, es liegt nur an ihm, das zu unterbinden.
 
  • #4
Ist das alles aus Bequemlichkeit oder warum macht man das? Ich bin selber auch ein Familienmensch aber meine Familie würde nicht ständig etwas verlangen für Kleinigkeiten.
Du fragst, warum man das macht? Man macht das mit ihm, weil er das mit sich machen lässt, er nicht gelernt hat, nein zu sagen, er wurde von seiner Familie so getrimmt, dass er so zu spuren hat, Punkt.
Außerdem würde er das alles nicht zulassen, wenn wir zusammen wohnen würden, da man ja dann eine Familie wäre und man andere Verpflichtungen hätte sagte er. Jetzt macht er das, weil er Zeit hat.
Glaube nicht an Märchen, es wird sich nichts verändern, es wird noch viel dramatischer werden, wenn ihr zusammen wohnt, er ist schon so manipuliert und automatisiert, dass er anders gar nicht mehr kann, du schreibst im allgemeinen hast du nichts dagegen, dann lebe weiter so mit ihm! Ich an deiner Stelle hätte was dagegen, würde ihm die Frage stellen, was ihm wichtiger ist, seine erwachsenen Leute in der Gegend rum zu kutschieren oder mit mir Zeit zu verbringen, auch Punkt.
Bin ich egoistisch und dieses Helferverhalten ist richtig? Übertreibe ich?
Mich würden eure Meinungen mal interessieren
Ich bekomme eine kleine Wut, wenn ich schon wieder lese, dass eine junge Frau hier fragt, ob sie zu egoistisch ist, ob dieses Helferverhalten richtig ist, ob sie übertreibt, sag mal hast du keinen Selbstwert, kein Selbstvertrauen etc.?
Glaube mir, ein toller Mann verhält sich im Gesamtpaket anders, du irrst dich, deine großen Probleme sind jetzt schon hausgemacht!
Beispiel, Nikita09 schreibt in einem anderen Thread:
meine Tochter ist mit ihren fast 22 schon so unterwegs.
Aber das kann ich eben auch nur aus meiner Situation schreiben, das ist nicht die WAHRHEIT😂
Genau, da wird schon gleich widersprochen, meine Erkenntnisse sind das nicht, was hier geschrieben wird, mit der eigenen Tochter ist man verblendet, es ist in Wirklichkeit nicht so!
Wenn man hier täglich liest, so liest man ständig solche Fragen, wie die hier von FS:
Bin ich egoistisch und dieses Helferverhalten ist richtig? Übertreibe ich? Mich würden eure Meinungen mal interessieren.
Das Hauptproblem unserer Gesellschaft sehe ich darin, dass Menschen sich immer mehr über den Kopf (Bildung?) führen und steuern lassen, somit geht das eigene Bauchgefühl immer mehr weg, damit kann man Menschen sehr gut führen und steuern! Wer ein schwaches Bauchgefühl hat, und/oder sogar kein Bauchgefühl mehr hat, kann sich selber nicht mehr einschätzen und muss die einfachsten Fragen nach außen richten, weil er es für sich nicht weiß, quasi von anderen Menschen sich sagen lassen, was für ihn richtig ist, was niemals so sein kann und auch niemals so richtig ist!
 
  • #5
Ich bin in einer Beziehung mit einem tollen Mann, der mir sehr gut tut und mich behandelt wie seine Königin.
Als ich DAS gelesen habe, wusste ich schon ungefähr, was kommt. Und Bingo.

Er ist so konditioniert von früher, umsorgt alle Leute so, und damit profitiert die Partnerin auch davon, will dann aber allein die Umsorgte sein (kein Vorwurf, nur eine Ableitung, da schon öfter gelesen). Das geht "Hand in Hand". Er als ältester hat gelernt, sich zu kümmern. Egal, um wen, um Familie, um Freunde, um die Partnerin, um die Eltern. Du profitierst sozusagen von seiner Erziehung und die anderen waren zuerst da.

Klar nervt sowas. Er scheint ja schon mal eine Ansage gemacht zu haben und ich finde, dass die Geschwister auch nicht mit seiner Hilfsbereitschaft umgehen, als sei es was sehr Wertvolles, das Dein Partner ausnahmsweise macht und für das man sich sehr bedanken müsste, sondern sie nehmen es als selbstverständlich hin. Ich vermute, weil die Eltern ihm die Kinderbetreuung mit überlassen bis aufgedrückt haben früher. Passiert sehr oft bei ältesten Geschwistern. Ist ja auch schön, aber er war ja auch noch Kind mit Bedürfnissen.

Was tun? Zusammenziehen, weil er nicht hinkriegt, "nein" zusagen, finde ich jetzt den einfachsten Weg. Und ob es dann aufhört, ist auch noch die Frage.
Harten Schnitt machen? Nee, geht nicht, damit würde er die anderen vor den Kopf stoßen. Aber nett mal sagen, dass er nicht kann, weil ihr was vorhabt, und das immer öfter, müsste doch gehen. WENN er überhaupt will, vielleicht fühlt er sich auch generell gern gebraucht? Ein Kümmer-Typ auch ohne Druck von den Eltern? Oder Langeweile, da gerade ohne Arbeit oder auf Kurzarbeit oder Hummeln im Hintern wegen Home Office? Fährt er sonst arbeitsmäßig viel Auto?
Selbst die verheiratete Schwester möchte rumkutschiert werden von ihm zum einkaufen beispielsweise.
Kaufen sie dann zusammen ein oder langweilt er sich im Auto, während sie einkauft?

Von der Arbeit abholen ... kann er da nicht mal "nein" sagen? Hat was anderes vor, fertig.

Steckst Du zurück, also kommt er zu Dir später, weil er wen von der Arbeit abholen muss bzw. WILL?

Eigentlich wollte ich sagen, dass Du drauf achten solltest, nicht wie die Geschwister zu werden, also seine "Königinnenbehandlung" als richtig und selbstverständlich hinzunehmen. Aber dadurch ändert er sich nicht, sondern Du verschaffst ihm BEI DIR dann die Möglichkeit, ZU DIR "nein" zu sagen, so dass er seine Kapazitäten besser und entspannter auf die Geschwister konzentrieren kann.

Ich weiß keinen Rat.
Trotzdem fänd ich es gut, ihn im Gegenzug auch wie einen König zu behandeln, falls Du das nicht schon machst bzw. falls Du nie drüber nachdachtest und es als Partnerin selbstverständlich fandst, was er alles tut.


Mich würde sehr interessieren, seit wann ihr zusammen seid.
 
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  • #6
Vielleicht nicht fallweise "nein" sagen, sondern klare Regeln aufstellen, was ab sofort nicht mehr für die Familienmitglieder getan wird? Da könnten die beiden ja mal zurückblicken, wie es in den letzen Monaten gelaufen ist und was wirkliche "Notfälle" oder "dringende Fälle" gewesen sind. Und alles übrige wird einfach nicht mehr gemacht.
ErwinM, 51
 
  • #7
Ich bin in einer Beziehung mit einem tollen Mann, der mir sehr gut tut und mich behandelt wie seine Königin.
Nun ja er hat 4 Geschwister und er ist der älteste (32). Mein Problem ist, dass die ständig etwas von ihm wollen. Die sind total unselbstständig und verlassen sich auf ihn.
Das hängt miteinander zusammen. Wenn er nicht der wäre, der er ist, würde er sich wieder dir, noch seiner Familie gegenüber so verhalten, wie er es tut.

man kann einen Menschen immer nur ganz haben, und sich nicht lediglich seine positiven Aspekte rauspicken.
Außerdem würde er das alles nicht zulassen, wenn wir zusammen wohnen würden, da man ja dann eine Familie wäre und man andere Verpflichtungen hätte sagte er. Jetzt macht er das, weil er Zeit hat.
Klingt doch erstmal gut. Müsstest du halt dann sehen, ob dem auch so wäre.
Bin ich egoistisch und dieses Helferverhalten ist richtig?
Er selbst hat damit kein Problem, richtig ? Dann lass ihn so sein, wie er ist... Und fang nicht an ihn verändern zu wollen.

Außer du möchtest ihm das Gefühl geben, nicht der Richtige für dich zu sein. Dann kannst du ihn natürlich anfangen dafür zu kritisieren ....mit allen dazugehörigen Konsequenzen. 🤷🏻‍♀️
 
  • #8
Helfersyndrom? Nein, er wird sich nicht ändern. Vielleicht bekommt er dadurch Bestätigung, die er braucht. Vlt. kriegt er ein schlechtes Gewissen, wenn er nicht hilft. Du wirst es nicht ändern können.
 
  • #9
1.) Er grenzt sich nicht ab
2.) Er braucht die Bestätigung von außen (Mami, Papi, Geschwister), also fragiles Ego.
3.) Er selbst scheint deshalb auch nicht selbständig zu sein, denn sie brauchen sich ja GEGENSEITIG (ausgelöst durch emotionale Erpressung der Eltern/Geschwister).
4.) Ziehe NIEMALS zu einem!! Sucht euch ein NEUES GEMEINSAMES Zuhause.
 
  • #10
Ich bin in einer Beziehung mit einem tollen Mann, der mir sehr gut tut und mich behandelt wie seine Königin.
Schau Dir doch bitte nochmals alle Märchenfilme und Bücher an.
Er behandelt Dich nicht wie eine Königin.

Was Du tun kannst? Verhalte Dich wie eine Königin, fordere von ihm. Du akzeptierst nicht wenn er mit der Schwester unterwegs ist. Natürlich darf er für die Schwester den Chaffeur machen. Dann braucht er den Tag allerdings nicht mehr bei Dir auflaufen.

Also funktioniert das eigentlich wie immer, nicht labern sondern reagieren und handeln. Sonst liegt die Verwandschaft demnächst noch mit im Bett.
 
  • #11
Du fragst, warum man das macht? Man macht das mit ihm, weil er das mit sich machen lässt, er nicht gelernt hat, nein zu sagen, er wurde von seiner Familie so getrimmt, dass er so zu spuren hat,...
Zustimmung!
Es muss nicht unbedingt sein, dass es ihm was bringt für sein Ego; ich glaube, er durfte sich daheim nicht abgrenzen und muss seine Wünsche und Bedürfnisse anderen unterordnen, da arbeitet man subtil auch mit Schuldgefühlen. Er hat an sich gearbeitet und es geschafft seine Familie auf ein erträgliches Maß zurückzudrängen, aber frei von ihren Argumenten und Forderungen ist er nicht. Wird er auch nicht, nur durch eine Therapie. Er gehört zur Familie und trägt dafür Verantwortung, so wurde er erzogen. Und gerade man will nicht, das die Familie sauer ist, wenn er eingeschliffenes Dinge anders handelt oder Grenzen setzt. Das Totschlagargument bei fehlender Abgrenzung ist, dass man anfangs es zugelassen und mitgemacht hat, andere haben dadurch ein bequemes Leben und seine Hilfsbereitschaft nutzen sie aus, argumentativ ist man ihnen auch nicht gewachsen und mit Vernunft ist da schwierig beizukommen, wenn jemand von ihm was haben und erreichen will. Vielleicht sehen sie es nicht, aber wenn sich was daran ändern sollte, haben sie dafür sicherlich keine Einsicht. Du müsstest mit diesem Mann aus dem Dunstkreis und Einflussnahme seiner Familie weit wegziehen, ansonsten wirst Du seine Kämpfe führen bzw. Du der Buhmann sein, der ihn seiner Familie entfremdet.
Wenn Du selbst fordernd wirst, steckt er in einem Dilemma, erfüllt er deine Forderungen, ist seine Familie auf Dich sauer, erfüllt er ihre, dann wirst Du enttäuscht. Und ob ihr eine eigene Familie gründet oder Du zu ihm ziehst, wird das Problem nicht lösen, da der Familie das Verständnis fehlt und der Wille dazu. Das wird auf lange Sicht absehbar dann ein Tauziehen und Machtkampf, da sie für vernünftige Vorschläge nicht zugänglich sind, wie mal bei Regen selbst zu fahren oder Bus, Taxi, Regenschirm zu nehmen.
 
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  • #12
man kann einen Menschen immer nur ganz haben, und sich nicht lediglich seine positiven Aspekte rauspicken.
Ja. Das ist hier ein sehr geläufiges Problem. Die Rosinen.

Man will einen liebenden, hilfsbereiten Mann, der aber bitte nur um einen selbst kreist. Man will Aufmerksamkeiten, Verständnis, Sensibilität, Empathie, etc., ABER nur dann wenn es recht ist und nur dann wenn es die Herzensdame selbst betrifft.

Alles "Andere" ist wieder mal zu viel.
Und dann (wenn es auf die Spitze getrieben wird) wundern sich viele über vereinsamte Senioren, die aber während der Partnerschaft nur um sich selbst gekreist sind.
 
  • #13
Ja. Das ist hier ein sehr geläufiges Problem. Die Rosinen.

Man will einen liebenden, hilfsbereiten Mann, der aber bitte nur um einen selbst kreist. Man will Aufmerksamkeiten, Verständnis, Sensibilität, Empathie, etc., ABER nur dann wenn es recht ist und nur dann wenn es die Herzensdame selbst betrifft.

Alles "Andere" ist wieder mal zu viel.
Und dann (wenn es auf die Spitze getrieben wird) wundern sich viele über vereinsamte Senioren, die aber während der Partnerschaft nur um sich selbst gekreist sind.
Eigenschaften kommen immer im Paket 🤷🏻‍♀️

So wie der Macher-Typus keinen Orden für seine emotionale Empathiefähigkeit erhalten wird, so wird der familienorientierte Mann nicht gerade damit glänzen können „sein Ding“ zu machen.
 
  • #14
Er erfährt Wertschätzung durch sein Handeln so und dahinter steckt wie schon viele hier sagen sehr grosses mangelndes Selbstbewusstsein. Auch behandelt er Dich wie eine Königin weil er unbewusst! so auch auf Wertschätzung Deinerseits hofft.

Du kannst versuchen ihm aufzuzeigen welche Fehlhaltung dahinter steckt, und dass Geben und Nehmen im Einklang sein muss. Du kannst das Ungesunde daran erklären und das Unbewusste sichtbar machen.

Das alles bedarf aber viel Feingefühl , denn wenn Du nicht aufpasst, hast Du plötzlich den Aerger aller Verwandten vor Dir. Du darfst es nicht verlangen, und der Wakeupcall muss auf seine Weise geschehen. Er muss die Veränderung dann wollen von Innen heraus und so agieren dass es für ihn stimmt. Nur wenn er authentisch ist klappt es dauerhaft. Es muss ja nicht die grosse Keule sein, er kann ja damit beginnen dass er zeitlich nicht immer abkömmlich ist- auch wenn er es wäre oder sich einrichten könnte.

Ich würde selber auch gucken, dass er versucht den Mittelweg zu finden ...also nicht zu ihm sagen " ich muss immer und jederzeit den Vorrang haben, schliesslich bin ich deine Partnerin". Denkst Du, Du musst an erster Stelle stehen, weil das ein Zeichen ist dass er Dich wertschätzt und liebt? Bingo, dann hast Du das gleiche Thema für Dich.

Und meist hat man ähnliche Themen. Oder man tappt in die Falle dass der Partner das innere Manko füllen soll.
Denn so füllt man sich rundum wohl, perfekt, glücklich.

Also: Beide sich selber Wertschätzung geben und unabhängig werden vom Aussen.

Wenn er Dir was wert ist, versucht ihr beide diese Lernaufgabe.
Wenn Du mit Kompromissen nicht leben kannst, dann hast Du Deine Aufgabe erledigt und es ging nur darum ihm diese Erkenntnis zu schenken. Das ist aber viel! Und wertvoll für Beide.

Dann suche Dir jemand, der das schon kann und im Selbstwert ist: Geben und Nehmen im Einklang . Aber irgendeine Lernaufgabe kommt auch dann, das ist eben so im Leben.

Alles Gute!
 
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