• #31
Ich kann nicht einschätzen ob die Großmütter übergriffig sind oder du eine Helikoptermutter. Ich finde aber du hast überreagiert. Wenn du erst mal abgestillt hast kann die Kleine doch mal bei einer Oma übernachten. Mal ein schönes Wochenende nur mit deinem Mann ist doch auch schön. Ich hätte mich manches mal gefreut, wenn ich eine Oma in der Nähe gehabt hätte. Wichtig ist es aber auch, dass man klare Regeln aufstellt. w58
 
  • #32
Ihr müsst miteinander reden! Du musst klare Grenzen setzen, aber darfst beide Omas nicht ganz dem Kind entziehen.
Als ich meine Tochter bekommen habe, hat meine Mutter mich erstmal in Ruhe gelassen und mir Zeit gegeben mich an alles zu gewöhnen.
Ich glaube wenn man eine normale Mutter hat, kann man dieses Verhalten und was es mit einem macht, nicht nachempfinden.

Dieses Verhalten tritt ja nicht plötzlich auf. Dieses Verhalten praktizieren die Großmütter ja schon ihr ganzes Leben lang mit einem selbst. Meine würde ich als extreme Rasenmäher -Helikopter Mutter bezeichnen. Oder als Narzisst oder beides. Ihr ging es gar nicht um mich oder um mein Kind später, es ging eigentlich oft nur darum, ihre Vorstellungen durchzusetzen, selbst gut da zu stehen und sich selbst auf die Schulter klopfen zu können. Alles soll nach ihrer Vorstellung und unter ihre Kontrolle laufen.

Deine Mutter vermittelt dir mit ihrem Rückzug, dass sie dir vertraut, auf deine Fähigkeiten mit dem Baby klarzukommen, gibt dir Raum und schaut auf deine Bedürfnisse.

Mütter wie meine vermitteln, dass sie dir nichts zutrauen, und dich für den Oberlooser halten. Nur sie können und wissen etwas. Was du willst, was dir angenehm sein könnte interessiert sie im Prinzip überhaupt nicht. Sie wollen sich wichtig und gebraucht fühlen. Es geht nur um sie selbst.

Ein Baby was noch gestillt wird für mehrere Tage haben zu wollen, ist dem Kind und der Mutter gegenüber rücksichtslos. Auch hier macht der Ton die Musik, es ist ein Unterschied ob die Oma das Kind haben will oder ob sie ihre Hilfe zur Betreuung anbietet.

Ebenso ist es genauso rücksichtslos, einfach heimlich in die Nähe zu ziehen, in der Hoffnung man könne dann öfters einfach bei den Kindern vorbeischauen oder das Enkelkind zu sich holen und einen Anspruch hierauf anmelden. Am besten noch im Konkurrenzdenken gegenüber der anderen Oma. Das hatte meine Mutter drauf und war eifersüchtig, wenn ich mit dem Kind zur anderen Oma ging.

Denn ich finde es alles andere als normal ein Haus zu kaufen, ohne das mit den Kindern zu besprechen. Und dass sie die Kinder einfach vor vollendete Tatsachen setzt, während die im Urlaub sind, zeigt ja deutlich, dass sie genau wusste, dass es nicht auf Zustimmung und Freude treffen würde, wenn sie ihre Pläne vorher offenbart hätte und dass die Kinder sie sicherlich davon abhalten wollen würden.

Ich denke auch der Mann der Fragestellerin wird dieses Verhalten kennen, es wird ihm mit zunehmendem Lebensalter bewusster werden und irgendwann ist dann halt einfach mal eine Grenze überschritten...

Doch ich finde es mutig von der FS wenn man diesen Schritt wagt, das eigene Haus zu verkaufen und umzuziehen.

Man muss es doch nur mal zu Ende denken, wohin es sonst führt. Eine Oma die wegen des Enkelkindes ungefragt umzieht, wird sich auch weiterhin ungefragt einmischen, Forderungen stellen.
 
  • #33
Zieh so weit wie möglich weg, damit Du die Kontakte steuern kannst und Einmischungen in euer Familienleben erschwert werden. Aber achte darauf, dass Deine Ehe nicht darunter leidet. Dein Mann scheint ein Muttersoehnchen zu sein, d.h. er ist die Sollbruchstelle in eurer Ehe. Da braucht es von Deiner Seite Geschick, Deine Interessen durchzusetzen. Ich würde nicht viel reden, sondern Fakten schaffen - Urlaube so buchen, dass Mutter und Schwiegermutter sich nicht einfach andocken können, Dinge lange im Vagen lassen.

Ach Vikky,

du hast ja immer eine sehr extreme Meinung. Die FS schreibt nichts von Muttersöhnchen, sondern vom guten Verhältnis zwischen Mutter und Sohn. Ein gutes Verhältnis habe ich auch zu meinen Eltern und mein Mann zu seinen. Das finde ich NORMAL und keinesfalls ungewöhnlich.

Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass sich das Verhältnis nach dem beiderseitigen Hauskauf abgekühlt hat. Wir reden im Forum immer davon, dass Paare lernen müssen, sich "vernünftig" zu streiten, also die Eskalation nicht weiter voranzutreiben. Genau das bekommt die FS aber nicht hin. Auf extremes Verhalten der Schwiegermutter reagiert sie ihrerseits extrem und so befindet sich die gesamte Familie in einer Abwärtspirale, die, wenn es so weiter geht, in völligem Kontaktabbruch enden wird.

Willst du das liebe FS? Den völligen Kontaktabbruch zu deinen Eltern und den Schwiegereltern? Nie wieder Kontakt? Wenn nicht, verhindere, dass die Situation weiter eskaliert. Das geht, indem man Kompromisse findet, statt auf Extreme ebenfalls mit Extremen zu reagieren. Setzt euch zusammen an einen Tisch und besprecht, was deine Vorstellungen und die Vorstellungen deiner Eltern und Schwiegereltern sind.

Btw, meine Mutter hatte ebenfalls (vor Corona) die Vorstellung, dass wir unsere Tochter im Sommer eine Woche bei Ihnen "abgeben". Dann wäre unsere Tochter auch noch kein Jahr alt. Meine Mutter meinte es nicht böse oder aufdringlich. Ich glaube einfach, sie hat in den Jahrzehnten seit ihren eigenen Schwangerschaften vergessen, wie es mit einem kleinen Kind ist.

Wir haben von der Verwandtschaft viel Babykleidung und Spielzeug zur Geburt, Weihnachten oder auch zwischendurch bekommen. Manches konnten wir gebrauchen, manches nicht. Das wanderte dann halt wenn es zu klein geworden war, ungetragen in die "Ablage". Einige Sachen hatten wir einmal an, haben ein "Beweisfoto" geschossen und es beiläufig an die Verwandtschaft geschickt. So sind alle zufrieden gestellt und wir machen trotzdem das was wir für richtig halten. Meine Mutter hatte Windeln gekauft wenn wir zu Besuch kommen sollten, obwohl wir ihr sagten, sie braucht es nicht, da unsere Tochter zu schnell herauswächst. Tja, jetzt hat sie eine Packung liegen und die ist zu klein. Ich kenne meine Mutter und hake es unter 'Selbst Schuld' ab. Warum soll ich mich darüber aufregen?
 
  • #34
@Joggerin hat das ganz toll beschrieben. Ich gehöre ja ohnehin zu den Frauen die sich nicht nach anderen Personen Wünsche richtet und deswegen kann ich auch nur hoffen das du nach deinen Vorstellungen handelst. Ich hätte damals nie und nimmer meine Kinder, wegen Omaansprüche, dort auch hingegeben. Ich finde das sehr frech.
 
  • #35
Klar ist es dein Kind. Und natürlich solltest du in einem ruhigen Gespräch die Regeln vorgeben dürfen, z. B. Welches Essen gar nicht geht, Bettgehzeit, etc.
Aber ansonsten rate ich dir dringend zur Entspannung.
Genieße es doch, dass du mit deinem Mann mal alleine essen gehen kannst, während der 2-3 Stunden passt eine Oma auf.
Warum traust du ihnen nicht?
Traust du Ihnen nicht zu, dass sie das mal für ein paar Stunden im Griff haben?
Gleich mehrere Tage ohne Not, das muss natürlich nicht sein!
Mach doch erstmal eine Stunde, wenn du zum Friseur gehst, etc.
Du wirst sie noch brauchen! Und diese Gluckenmamas, sei mir nicht böse, aber damit tut man keinem Kind einen Gefallen!
Eine Oma ist bereichernd, warum gönnst du es deinem Kind nicht??
Übergriffigkeiten würde ich freundlich, aber rigoros ablehnen.
Und warum muss Oma dich fragen, wo sie welches Haus kauft?
DIR muss es nicht gefallen, sie kauft es doch für sich!
Außerdem solltest du mal an deinen Mann denken, wegen dir verschlechtert sich deren Verhältnis.
Frage: darf dein Mann alleine mit Kind für 2 Stunden zu seiner Mutter??
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Antwort "nein" lauten würde.
Aber er ist der VATER!
Überdenke bitte nochmal die Situation, ob du nicht deutlich übertreibst.
Man muss sich nicht wie eine Glucke aufs Kind setzen, es ist schon ausgebrütet🤗
 
  • #36
Hmmm, liebe Elisa, was macht dir denn so Angst, dass du Gänsehaut kriegst und wegziehen musst?

Ich für mich kann nur sagen: Ich habe meine Grosseltern als Kind (und auch später) innig geliebt, es hätte mir was gefehlt, wenn ich sie und ihre Liebe nicht gehabt hätte. Überleg dir die Situation mal aus der Sicht deiner Tochter. Ist nicht jeder Mensch, der sich wie blöd freut über ein kleines Menschlein, für dieses ein Gewinn?

Frau 53
 
  • #37
Ich glaube wenn man eine normale Mutter hat, kann man dieses Verhalten und was es mit einem macht, nicht nachempfinden.
Ich denke auch, dass hier der Knackpunkt liegt.

Menschen, die keine Übergriffigkeit erlebt haben, vergleichen schnell mal Äpfel (stundenweise Betreuung und Aufpassen, frohsein jemanden zur Entlastung zu haben) mit Birnen (Säugling tageweise beanspruchen, heimlicher Hauskauf, um päsenter sein zu können) und drohen diese Situation zu verharmlosen.

Menschen, die Übergriffigkeit erfahren haben, hören schon mal Flöhe husten und reagieren gegebenenfalls heftig.

Ich darf mich definitiv zu Letzteren zählen, meine Mutter hat diesbezuglich viel Porzellan zertrampelt, und empfinde die "Nun habt Dich mal nicht so"-Fraktion hier ebenfalls als unsensibel und übergriffig.

Nicht nur bei diesem Thema finde ich es wichtig in Erfahrung zu bringen, was jemand wie möchte - Stichwort Hilfe zur Selbsthilfe, Respekt und Achtung - statt mit Lösungen und Ratschlägen nach eigenem Gutdünken und Vorstellungen vorauseilend ungefragt da zu sein, für die erst noch ein Problem zu schaffen ist.

FS,

ich halte das " Enkelkind" nur für den Finger in einer größeren Wunde sowohl bei Dir als auch den Omas. Besonders der gegenseitige Hauskauf, um nah bzw. fern zu sein, ist schon eine krasse Reaktion, die man sich auch erst mal leisten können darf. Generell sollte es möglich sein, die Kernfamilie zu pflegen und andere Beteiligten dazu passend sowohl einzubinden als auch abzugrenzen ohne gleich Häuser zu kaufen. Sollte dies, für beide Seiten, jedoch nicht anderes lösbar sein, ist das Ausdruck eines hohen Maßes an Unsicherheit, Hilflosigkeit und Unfähigkeit. Dann empfehle ich Dir noch empfindlichere und drastischere Maßnahmen Deinen Platz zu behaupten und anderen ihren zu zuweisen, erst Recht und gerade als Opa.

M51
 
  • #38
Nein. Diese Erfahrung hab ich nicht. Mein Verhältnis zu meiner Mutter war schon vor der Geburt meines ersten Kindes kompliziert bzw. distanziert. Meine Mutter hat daher auch wenig Einfluß auf die Entwicklung meiner Kinder nehmen können. Perfekt.
Zu dem Zeitpunkt war unsere Tochter 6 Monate alt und wurde noch von mir gestillt...
Dieser Wunsch war nun wirklich weltfremd. Wie kommt man auf die Idee?
Aber wenn vorher alles okay war, hätte ihr das im Gespräch doch einleuchten müssen, dass das daneben ist. Also war vorher doch nicht alles okay?
Die Antwort meiner Mutter war ( ist 15 Jahre her, aber ich werde es nie vergessen): " Du verwöhnst das Baby zu stark". Wohlgemerkt wir sprachen über ein 6, 7 Tage altes Baby,
Haha. Das ist nun auch völlig gaga. Aber als Nichtbetroffener natürlich lustig.
 
  • #39
Ich denke auch, dass hier der Knackpunkt liegt.

Menschen, die keine Übergriffigkeit erlebt haben, vergleichen schnell mal Äpfel (stundenweise Betreuung und Aufpassen, frohsein jemanden zur Entlastung zu haben) mit Birnen (Säugling tageweise beanspruchen, heimlicher Hauskauf, um päsenter sein zu können) und drohen diese Situation zu verharmlosen.
Es ist beides denkbar, also sowohl die übergriffigen Omas, die besser auf Abstand gehalten werden, als auch eine junge Mutter, die ängstlich keine andere Person in der Nähe ihres erstgeborenen Kindes duldet.

Es gibt mehr ängstliche Mütter als Omas, die man auf Abstand vom Enkel halten muss.
Das heißt aber nicht, dass die Omas der Fs nett sind... und daher kam meine Frage, was da los ist...

Die beschriebenen Situationen rechtfertigen es objektiv nicht, den kompletten Hausstand aufzulösen und fluchtartig wegzuziehen.

Die eine Oma macht mit den Übernachtungsbesuchen einen schlechten Vorschlag. Wegen eines schlechten Angebots bricht man aber nicht den Kontakt ab.

Die andere Oma kauft ein Haus in der Nähe. Die Schwiegermutter braucht dafür die Zustimmung der Fs nicht. Keiner der Nachbarn braucht die Einwilligung der Fs zum Verkauf oder Ankauf eines Hauses in der Nachbarschaft.
Das Verhältnis ist sonderbar, wenn zwischen Großmutter und Sohn/Schwiegertochter über über den Hauskauf nicht gesprochen wurde. Der Hauskauf ist auch sicher nicht ad-hoc innerhalb 14 Tage zu realisieren.

Also was ist da bei Euch los, liebe Fs?
 
  • #40
Liebe FS,
nur so eine Idee am Rande: bist Du hormonell und Schilddrüsenmäßig richtig eingestellt? Nach einer Geburt gibt es sowas wie eine 4-8 Monats-Hormon-Umstellung, so wurde es mir erklärt. Ich bin in dieser Zeit manchmal "die Wände hochgegangen". Halt Schilddrüsen-Überfunktion. Mein Endikronologe hat mich dann davon überzeugen müssen, nach ca. 6 Monaten mit dem Stillen aufzuhören, da die Schilddrüsen-Tabletten beim Stillen nicht gut fürs Baby sind. Ich wollte nicht, stillen hat super funktioniert für mich und meine Tochter. Aber ich musste.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin mit Dir einer Meinung, ein 6-Monate altes Baby gehört nachts nach Hause. Gegen Kinderwagen-Spaziergänge der Großeltern hätte ich aber nichts. Im Grunde auch nichts dagegen, dass die Großeltern in der Gegend wohnen. Aber der Unterschied bei mir: Bei mir mischt sich niemand an, traut es sich gar nicht. 1-2 Mal ein übergriffiges Verhalten, schon haben die verbal einen Denkzettel, der sich gewaschen hat. Zwar nett und freundlich aber fundiert und mit Begründung.
W fast 55 mit Tochter fast 16
 
  • #41
Die FS schreibt nichts von Muttersöhnchen, sondern vom guten Verhältnis zwischen Mutter und Sohn. Ein gutes Verhältnis habe ich auch zu meinen Eltern und mein Mann zu seinen. Das finde ich NORMAL und keinesfalls ungewöhnlich.
Die FS schreibt, dass ihr Mann mit ihr aus dem Stand ein entfernter liegendes Haus kauft, um sie wegen zu befrieden und die ungewünschte Nähe zu beenden - mit der Folge, dass jetzt bei ihnen der Haussegen schief hängt, weil seine Muttter mit der entscheidung unzufrieden ist.
Er ist ein Lappen, der es allen Recht machen will, was natürlich nicht geht, wenn die Dinge so sind wie bei der FS.

Alle zufrieden stellen zu wollen, ohne eine eigene Meinung zu haben und die zu vertreten sondern unzufrieden zu sein, weil so immer von mindestens einer seite Druck kommt, ist kein" gutes Verhältnis zu den Eltern" haben, sondern konfliktunfähig sein und in der folge davon immer nur in halben Lösungen zu leben.

Das Verhältnis ist sonderbar, wenn zwischen Großmutter und Sohn/Schwiegertochter über über den Hauskauf nicht gesprochen wurde. Der Hauskauf ist auch sicher nicht ad-hoc innerhalb 14 Tage zu realisieren.
Die Schwiegermutter wird sicherlich nicht innerhalb von 2 Wochen das Haus gekauft haben. Sie hatte seit die Schwangerschaft bekannt wurde (ca. 1,5 Jahre) , Zeit nach einem geeigneten Haus in der Nähe der FS Ausschau zu halten.
Sehr merkwürdig und ein deutliches Zeichen dafür, dass irgendwas ganz erheblich nicht stimmt in der Beziehung zwischen Mutter-Sohn, Schwiegermutter-Schwiegertochter, ist doch die Tatsache, dass so lange nicht über den Umzug, den Nähewunsch der Schwiegermutter gesprochen, sondern dieser als Überraschungscoup umgesetzt wurde wurde.

Selbstverständlich braucht die Schwiegermutter keine Zustimmung der FS um Umzug - die FS aber auch nicht die Zustimmung der Schwiegermutter zum Wegzug.

Keiner von uns weiß, was da wirklich los ist. Es muss aber heftig sein, wenn solche teuren, weitreichenden Entscheidungen so fix getroffen werden, begleitet von Gänsehaut-Phänomenen, bei dem Gedanken Mutter oder Schwiegermutter mit dem Kind allein zu lassen. Ursache können Nachschwangerschaftshormone sein aber auch unangenehme Erfahrungen mit beiden Omas.

Ich finde es ausgesprochen creepy, dass beide Omas "Alleinzeit" mit dem Baby einfordern und gleich noch über mehrere Tage. Warum wollen sie das Kind für sich allein haben? Was haben sie mit dem Kind vor, was keiner sehen darf?
Das sind alte Frauen, die wissen doch garnicht, ob sie noch mit einem Baby allein zurechtkommen - völlig realitätsfremd.
Das "einfordern" kann man nicht vergleichen mit sich mal 2-3 Stunden "aufpassen wünschen", um Zeit für denn Friseur, zum Einkaufen oder essen gehen mit dem Ehemann zu haben.
 
  • #42
Ich kenne das, nur war es nicht so extrem. Du hast richtig reagiert. Dein Mann sollte klar Stellung beziehen. Und Du, versuche trotzdem auch ein Türchenfür diese Frau zu geben.

AKzeptiere dass er und auch deine KInder diese Frau trotzdem mögen werden.
Aber mögen heisst nicht besitzen...!!! Solche Ansprüche darf man guten Gewissens wehren.
 
  • #43
Liebe FS,
nur so eine Idee am Rande: bist Du hormonell und Schilddrüsenmäßig richtig eingestellt? Nach einer Geburt gibt es sowas wie eine 4-8 Monats-Hormon-Umstellung, so wurde es mir erklärt. Ich bin in dieser Zeit manchmal "die Wände hochgegangen". Halt Schilddrüsen-Überfunktion
Oh yes, genau das kann ich bestätigen und ist derzeit bei mir der Fall, bzw. war.
Das ist nicht lustig, mir ging es total schlecht. Ich war müde, konnte nicht schlafen, mein Puls war mehr als doppelt so hoch wie üblich, ich hatte ein absolutes Gefühlschaos, war sehr depressiv.
Wenn du dich unruhig fühlst geh zu deinem Hausarzt und lass ein Blutbild machen. Bei mir sind die meisten Werte ok, nur der Wert der alles steuert noch nicht, die Werte waren teilweise 3,5 mal so hoch wie die Normalwerte. Der Oberarzt meinte, dass das ca. 6 Monate nach der Geburt schon mal vorkommt. Es war ein Zufallsbefund, nun darf ich alle 2 Wochen zur Blutabnahme, auch weil die Tabletten nicht so ohne Nebenwirkungen sind. 🙄
Ich sehe das genauso, den Spaziergang kann man den Großeltern überlassen, da schlafen die meisten Kinder, dann hast du 1h Zeit für dich, zum ausruhen.
Meine Ärztin sagt ich habe viel zu viel Stress und es ist so wichtig jemanden zu haben, der einen etwas unterstützt. Gönn dir mal eine kleine Auszeit, auch wenn deine Gedanken beim kleinen Schatz sein werden.
 
  • #44
Oje... Bitte hör nicht darauf, was hier geschrieben wird in Richtung Omas haben Recht und man würde ihnen das Baby nicht "gönnen". Eltern sind keine heilige Kuh und eure Tochter habt ich für EUCH bekommen, nicht für Oma eins, Oma zwei oder Tante sieben. Sie haben keinen Anspruch auf alleinige Zeit mit eurer Tochter und auch kein gemeinsames Sorgerecht mit Euch, punkt.

Hör auf dich. Auf das, was du fühlst, deine Intuition ist richtig. Ich vermute mal, das Angebot der Übernachtung war sicherlich nicht das erste ihrer Art? Ich habe lange gebraucht um Eltern und Schwiegereltern Grenzen zu setzen und würde es rückwirkend betrachtet a) schneller und b) härter, viel härter machen. Lieber einmal mit Schmerzen als Jahrelanges drum herum lavieren.

Manchmal merken Eltern nicht, dass ihr Erziehungsauftrag bei ihren eigenen Kindern endet. Und ihr seid Ihnen auch nichts schuldig, schon gar nicht eure Tochter. Wichtig ist nur, sich klarzumachen, dass Grenzen auch Konsequenzen haben und es nicht nur in eine Richtung gehen kann - ihr braucht dann eine klare Linie und müsst natürlich schauen wie ich euch den Kontakt vorstellt und welche Intensität ihr wollt.

Das mit dem Haus wäre mir auch zuviel. Ob ich gleich wegziehen würde weiss ich nicht, das geht sicherlich tiefer und braucht mehr Details, aber mal eben so "tadaaaa" zu Euch ziehen ist schon eine Ansage und ich würde das auch als übergriffig empfinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #45
Jo war es. Aber es war der einzige Spruch dieser Art. Ansonsten haben sich meine Eltern immer sehr aus der Erziehung rausgehalten und waren bei ihren Enkeln deutlich tiefenentspannter als bei meiner Schwester und mir. Zumindest meine Mutter, mein Vater war schon immer tiefenentspannt.
Ich wollte damit auch nur aufzeigen, dass der gaga Spruch der FS Mutter, das noch gestillte Kind für ein paar Tage bei sich haben zu wollen, nicht unbedingt dazu führen muss, dass die Frau für den Rest ihres Lebens komplett inkompetent ist um auf das Enkelkind aufzupassen.
W,55
 
  • #46
Leider wird die FS wohl nicht mehr antworten.

Ich habe ja auch gefragt, ob der Wunsch der beiden Omis nach Nähe zu ihrem Enkel der einzige Grund zur Gänsehaut und Umzugsplänen ist.

Liebe FS,
die paar Informationen, nach denen du gefragt wurdest, hättest du gern liefern können. So tappen die Leute hier nämlich im Dunkeln. So kann hier niemand sicher sagen, ob du völlig überzogen reagierst oder gute Gründe zur Distanzwahrung hast.

Meine Meinung dazu habe ich gesagt. Wenn die beiden Damen dir weiter nichts getan haben, finde ich es sehr schade, dass da ein möglicherweise gutes Verhältnis zerstört wird.
 
  • #47
Jo war es. Aber es war der einzige Spruch dieser Art. Ansonsten haben sich meine Eltern immer sehr aus der Erziehung rausgehalten und waren bei ihren Enkeln deutlich tiefenentspannter als bei meiner Schwester und mir. Zumindest meine Mutter, mein Vater war schon immer tiefenentspannt.
Ich wollte damit auch nur aufzeigen, dass der gaga Spruch der FS Mutter, das noch gestillte Kind für ein paar Tage bei sich haben zu wollen, nicht unbedingt dazu führen muss, dass die Frau für den Rest ihres Lebens komplett inkompetent ist um auf das Enkelkind aufzupassen.
W,55
Das unterschreibe ich zu 100 Prozent. Meine Eltern waren als Eltern eine Katastrophe.
Als Großeltern wirklich engagiert und warmherzig.
Zwei, drei Dinge musste ich vehement klarstellen und, ja, auch verbieten.
Ob die Jungs bei denen allerdings mehr Süßigkeiten bekamen oder auch mal 2 Stunden vor dem Fernseher hingen, war mir sowas von wurscht.
Die Kids waren begeistert und fuhren gerne hin.

Zwischenzeitlich hatte ich den Kontakt zu meinen Eltern über mehrere Jahre abgebrochen, weil die blöden Spielchen mir gegenüber nicht aufhörten.
Aber dass sie ihre Enkel sehen durften, wann immer sie und die Kinder wollten, weil ich wusste, dass zumindest sie innig geliebt wurden, war mir klar.
Weil man die Dinge trennen muss.
Miserable Eltern können sehr wohl wunderbare Großeltern sein.
Ja, meine Eltern durften meine Wohnung Jahre lang nicht mehr betreten. Privates habe ich nie mehr mit ihnen besprochen, nur über die Kinderthemen entstand langsam wieder ein gewisser Konsens. Und die Übergabe der Kinder an der Wohnungstür war zu Beginn gewöhnungsbedürftig, die ersten Male hatte ich Schweißausbrüche.
Aber sie liebten die Kinder innig, die sie ebenfalls und sie wurden bestens behandelt.

Es steht einem nicht zu, Enkeln die Großeltern zu nehmen, wenn sie dort gut behandelt werden.

Entspanne dich und trag deine Familienkonflikte nicht in die nächste Generation weiter.
Dein Kind wird es dir danken.

w, 53