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  • #1

Schwiegerelten mischen sich in die Namensfindung ein

Liebe Community,
ich bin schwanger mit einem Jungen und sehr glücklich darüber.
Wir sind gerade dabei, uns auf einen Namen zu einigen und meine Schwiegerelten bestehen darauf, dass er heißt wie der kürzlich verstorbene Großvater meines Mannes. Beim allem Respekt ihm gegenüber, aber den Namen an sich finde ich, ehrlich gesagt grauenhaft und sehr altmodisch (möchte ihn jetzt nicht erwähnen, da ich die Anonymität des Internets genieße).
Mein Mann selbst war anfangs total locker. Wir haben die Schwangerschaft erst relativ spät öffentlich gemacht, da ich in den letzten Jahren mehrere Fehlgeburten hatte. Aber seit seine Mutter davon weiß und ihm die Idee eingeimpft hat, besteht er ebenfalls auf den Namen.
Ich wäre zu Kompromissen bereit, ohne Frage würde ich ihn als Zweitname verwenden. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, meinen Sohn so zu rufen.
Jetzt bin ich hin- und hergerissen. Entweder ich setze mich durch und riskiere das Verhältnis zu meinen Schwiegereltern. Die Mutter meines Mannes reagiert jetzt schon patzig, wenn ich vorsichtig andeute, dass mich die Idee nicht begeistert. Oder ich gebe meinem Sohn einen Namen, hinter dem ich überhaupt nicht stehe. Wie seht ihr die Sache?
 
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  • #2
Also ganz ehrlich. Erwin, Alfons, Walter, Erich..
All das sorgt dafür, dass dein Sohn später in der Schule böse gemobbt wird. Genau so würde ich das deinen Schwiegereltern und deinem Mann auch klarmachen.. Das ist fast schlimmer als Kevin, Justin und Marvin.
Frag sie direkt, ob die Zukunft und das Wohlbefinden ihres lebenden Kindes/Enkelkindes über das Andenken des verstorbenen Großvaters gestellt werden soll.
Als Zweit- oder Drittname ist das völlig in Ordnung, aber gegen einen solchen Erstnamen würde ich mich komplett sperren und - ja, tatsächlich - auch die Beziehung zu meinen Schwiegereltern in Frage stellen. Dein Sohn ist deine Zukunft. Lege ihm wegen sowas keine Steine in den Weg!
 
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  • #3
Sind deine Schwiegereltern auch dagegen ihn als Zweitnamen zu nehmen? Das ist doch ein guter Kompromiss.
Oder den Opa-Namen als ersten und der, von dir ausgesuchte Namen als Rufname an weiter Stelle.
Ich hoffe aber, du hast keinen typischen Babynamen ausgesucht, sondern einen, den auch Erwachsenen tragen können.

Tipp von mir als Baby-Mutter: Ich habe mir auch viele Gedanken gemacht und jetzt nenne ich ihn nur "Spatzi"
 
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  • #4
EUER Leben, EUER Sohn, EURE Entscheidung.
Der Kompromiss mit dem 2ten Vornamen ist sowieso großzügig von dir finde ich.


M32
 
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  • #5
Auf gar keinen Fall sollst du deinem Sohn einen Namen geben, der dir nicht gefällt - und der vermutlich auch nicht zeitgemäß ist.
Was spricht dagegen, ihm diesen als Zweitnamen zu geben? Das wird oft so gehandhabt. Oder wollen deine Schwiegereltern und nun auch dein Mann, dass du deinen Sohn dann auch so rufst?
 
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  • #6
ich trage - neben meinem Rufnamen - noch den Namen meiner Großmutter und Mutter. In dieser Reihenfolge. Mir gefällt das.

Wenn auch dein Mann in den Namen deines Sohnes miteingebunden wird - so wie bei mir - ob dann eine Chance besteht? Die Reihenfolge kann / muss dann "ausgehandelt" werden....
 
  • #7
(möchte ihn jetzt nicht erwähnen, da ich die Anonymität des Internets genieße).

Das steht Dir zweifelsohne zu.
Aber wie sollen fremde Menschen über einen Vornamen "befinden", sich streiten oder Dich beraten, den Du nicht preisgibst. Es geht um den potentiellen Namen eines noch NICHT geborenen Kindes... wenn Du auf gute Antworten Wert legst, wirst Du schon den Namen nennen müssen...

Ich würde aber über so was wie Namen generell nicht verhandeln. Ich hab die Haltung, wer 9 Monate Schwangerschaft und dann noch die Geburt auf sich nimmt, der gebühren alle Rechte.
 
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  • #8
Ganz einfach, Du bist die Mutter, also Du bestimmst den Namen .Sonst hast Du noch im hohen Alter schlechte Erinnerungen . Bestimmen tust nur Du und Dein Mann. Egal ob es Erziehung Schulbesuch oder sonst was ist. Du musst für alles gerade stehen was Dir gelingt oder auch nicht gelingt bei der Erziehung. Alles liegt in Deiner Hand.Und unter einen nicht so tollen Namen können Kinder auch leiden.Damit beweist Du auch Stärke gegenüber Deiner Schwiegermutter.
 
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  • #9
Oh, oh - das geht ja gar nicht.
Bei meinen Kindern hat mir meine Mutter auch nahezu täglich neue Namen genannt die sie schön fänden würde.

Während einer Schwangerschaft verstarb die Großmutter meines Mannes.
Ihr Name ist wunderschön und die ganze Familie war begeistert dass unsere Tochter ihn als Zweitnamen erhalten sollte.

Der Rufname hingegen war uns im 5. Monat schon klar. Nach der Entbindung die bei mir nicht ganz so einfach ablief habe ich vor lauter Schreck und Erschöpfung den Namen nicht mehr gewusst und einen falschen angegeben. Mein Mann war zu diesem Zeitpunkt schon zu Hause und ich habe ihn heulend angerufen dass unser Kind jetzt den verkehrten Namen trägt.
Er hat nur ganz locker gemeint dass sie so heißen wollte und nicht wie ursprünglich geplant.

Also Namen ausdenken und selber bestimmen - Sie sind die Mutter und müssen sich lediglich mit dem dazugehörigen Vater einig sein. Nicht mit sämtlichen Großeltern und Anverwandten.

w,39
 
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  • #10
Bluff doch einfach mal und sag ihnen, dass du auch eine Familie hättest und als Mutter die das Kind zur Welt bringt natürlich drauf bestehst das Kind nach einem deiner Verwandten zu benennen. Ich würde da gar nicht rumdiskutieren. Das ist vor allem Sache deines Mannes und dir. Dann gibt es eben noch ein bis zwei Namen hintenan, die dann in Vergessenheit geraten.
 
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  • #11
Hi :)
Ich finde, wenn der Name so eine Wichtigkeit hat, jedoch Du Dich zugleich nicht mit ihm anfreunden kannst, ist es doch Ideal und ein Kompromiss, ihn als Zweitnamen zu wählen.
Noch dazu, wenn er vielleicht nicht traditionell sondern altmodisch ist und Basis für künftige Hänseleien.
Ich finde, der eigene Name ist etwas elementar wichtiges und sollte zu dem kleinen neuen Charakter passen - und wenn es nunmal kein Adolf, Gustav, August, Egbert ist, dann ist es so.
Und diese Verbindungen sind fürchterlich und nicht zu verstehen, wenn es nicht gerade adelig ist - und selbst diese Familien sind mittlerweile lockerer.
Es reicht, wenn in der Familie eine Person mit diesem Namen assoziiert wird.
Kein ggf. schweres Erbe für den Nachwuchs.

Bleib offen, aber standhaft.
Als Zweitname ist wirklich jedem Genüge getan.
Du willst Dich doch nicht den Rest deines Lebens - und das Kind evt. Auch!- grämen und ärgern, weil du diesen Namen nicht magst.
Da ist die Enttäuschung über das Nichtnennen geringeres Übel als ein 'falscher ' Name.

Liebe grüsse
 
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  • #12
Sag doch einfach, dass auch deine Familie einen Vorschlag gemacht hat (mit einem total doofen Namen).
Da du es nicht beiden Familien Recht machen kannst, wählst du einen ganz anderen Namen ^^
 
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  • #13
Liebe FS,

sag der Schwiegermutter klipp und klar, dass Du gut verstehst, dass sie Ideen für die Namensgebung hat, aber dass das ganz allein deine und die Sache deines Mannes ist. Sag Deinem Mann genau so klar, dass Du Euer Kind so nicht nennen willst, dass das gerne ein Zweit - oder Drittname sein kann, aber nicht der Rufname.

Ganz wichtiger Ratschalg: Deute bei Deiner Schwiegermutter nichts vorsichtig an. Sondern sei freundlich und sehr bestimmt. Frage sie ganz direkt, ob sie wirklich erwartet, dass Du Dein Kind mit einem Namen rufen sollst, der dir gar nicht gefällt? Hör mit den Andeutungen auf. Deine Schwiegermutter wird eine Zeit lang sauer sein und sich dann über das Enkelkind freuen, auch wenn es nicht wie der Großvater heißt. Wenn du dich hier nicht durchsetzt, stellst du die Weichen für alle Einmischungen des Kindes betreffend. Lass das nicht zu. Vielleicht kannst du deinen Schwiegervater mobilisieren...?? Wenn deine Schwiegermutter sauer ist, ist das ihr Problem. t und fragt. Ziehe Dich einfach etwas zurück. Auch mit Deinem Mann musst Du Klartext reden, sonst wird er zum verlängerten Arm der Schwiegermutter, unterbinde das von Anfang an. Wenn alle etwas sauer sind, musst Du das aushalten, damit ersparst du dir viele weitere Gefechte.

Dir und euch alles Liebe und eine glückliche Geburt. Wenn das Kind erstmal da ist, wird das Theater um den Namen schnell vergangen sein.

w
 
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  • #14
Liebe FS,
das Kind muss später mit dem Namen leben, nach aussen (Mobbingrisiko), aber auch in der Familie. Du bist seine wichtigste Bezugsperson und musst seinen Namen gern aussprechen wollen.
Von den Schwiegereltern würde ich mir daher keine Vorgabe machen lassen und mit Deinem Mann Klartext reden, warum Du den vorgegebenen Namen nicht willst.
Wenn Du jetzt Deinen Schwiegereltern nicht die Grenzen aufzeigst, was meinst Du, wie das weitergeht, wenn Euer Sohn erst mal da ist.
Man muss keinen Supermodenamen wählen, denn das kann auch nach hinten losgehen (Kevinismus), aber der Name sollte zeitgemäß sein. Davon solltest Du nicht abweichen. Dein Kind wird es Dir danken.
 
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  • #15
Zunächst mal haben sich die Elten und Schwiegereltern über eure Ehe raus zu halten und Punkt. Die sollen ihr Ding machen und ihr macht euer Ding. Steht dein Mann zu dir und liebt er dich, dann wird er seinen Eltern genau das klar machen, ansonsten zeigt er keinen A***in der Hose! Und es geht weiter, denn seine Eltern würden dann in der weiteren Zukunft sich noch viel mehr einmischen, sie konnten sich ja schon einmal durchsetzen, mit Erfolg und das spornt bekanntlich an. Du würdest das ein Leben lang bereuen, auch und gerade erst recht über den Tod hinaus seiner Eltern, falls du nachgeben wirst. Ich sage dir tue es nicht, du musst dich durchsetzen, mit Unterstützung deines Mannes! Liebende Eltern sind nicht so egoistisch, sich so durchzusetzen. Es ist zuerst euer Kind und dann Enkel der Großeltern. Hier schreibt ein erfahrener m/49
 
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  • #16
Setze Dich durch (auch dem Kind zu Liebe)

Auf keinem Fall darfst Du schon jetzt Deiner Schwiegermutter nachgeben. Was glaubst Du, wie oft sie sich später noch einmischen wird. Bestimmt sie dann auch den Kindergarten und später die Schule?

Entscheide mit Deinem Mann zusammen, suche einen Namen für Dein Kind der euch gefällt.
Den Namen als Zweitnamen zu nehmen finde ich einen guten Kompromiss von Dir.

Geniesse Deine Schwangerschaft und suche Deinem Sohn einen schönen Namen aus. Er wird es Dir später danken.
Alles Gute für Dich:)
 
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  • #17
Das neue Baby ist kein "Fortleben" des Großvaters, welcher SEIN Leben und SEINE Chance hatte. Es ist ein eigenständiger kleiner Mensch, dem kein Stempel aufgedrückt werden darf. Euer kleiner Junge wird sein eigenes Leben führen, wenn die Schwiegereltern einen Namen geben wollen, sollen sie gefälligst ein eigenes Kind bekommen und diesem dann ihre Vorstellungen aufdrücken, aber nicht Eurem Kind. Und nein, ich würde den Namen des Opas bei der Namenswahl NICHT berücksichtigen, wenn es ein schauderhafter Name ist. Mit Lucas (so hieß mein Opa) oder Raimund (so hieß mein anderer Opa, deswegen gab ich meinem Sohn als Drittnamen den Namen "Ramon") konnte ich mich noch anfreunden, aber solche Namen die "Gustaf" oder "Alfons" wären absolute No-Gos gewesen. Eine Idee: Gibt es den Namen des Opas noch wohlklingender in einer anderen Sprache? Aus "Wilhelm" kann man "William" machen, "aus Johann" "Juan" oder "John". Das wäre vielleicht eine Alternative zu den deutschen, mitunter recht schwerfällig klingenden Namen... Alles gute - und laßt Euch keine Stempel aufdrücken und nichts überstülpen!
 
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  • #18
Altmodische Namen sind heute nicht mehr altmodisch, sondern megatrendy! :)

Leon, Luca oder Luis sind out - Carl, Arthur, Leopold sind hip :)

Insofern kann der Name des Opas evtl. ja sogar toll sein.

Meine Schwiegereltern und Eltern und Tante und Freunde und ALLE haben sich in die NAmensfindung eingemischt!
Ich habe es einfach so gemacht, dass ich alle NAmen, die ansatzweise erträglich waren, auf eine Liste geschrieben habe.
Immer, wenn die Schwiegereltern mit "tollen" Vorschlägen kamen, sagte ich: "oh danke - der kommt auf meine Liste" - dann haben wir die Namen geordnet und die schlimmen Namen wieder gestrichen... was aber eben keiner wusste.
Wir haben den Namen erst 5 Tage nach der Geburt verkündet, haben das Kind erst einmal angeschaut und gesehen, welcher Name passen könnte.
Sag deinen Schwiegereltern nicht, dass sie sich raushalten sollen, sei freundlich und tu zumindest so, als ob du die NAmensvorschläge ernst nimmst...
Als Zweitname könntest Du den Namen ja evtl. in Betracht ziehen!?
Wenn es ein Klassiker ist, kann sich das ganz gut anhören!?

Alles Gute Euch!!

w, 40 - 2 Jungs
 
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  • #19
Ich finde es immer ziemlich schwach, dass die meisten Ehemänner sich nicht vor ihren eigenen Eltern durchsetzen können. Dein Mann soll nein sagen und nicht wie ein frommes Lämmlein daneben sitzen. Ich würde meinen Eltern was flöten, wenn sie sich irgendwo in meine Angelegenheiten einmischen würden. Kenne sowas auch gar nicht.
 
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  • #20
Du und dein Mann sollten einen Namen wählen, der euch gefällt - und zwar euch beiden. Was die Schwiegereltern sagen, ist nebensächlich. Sie dürfen Anregungen geben und Vorschläge machen, aber die Entscheidungsgewalt liegt schlichtweg bei euch. Den Namen des Großvaters als Zweitnamen zu nehmen, finde ich einen guten Kompromiss. Davon abgesehen: Das Kind bekommt wahrscheinlich schon, so wie gefühlte 99 % aller Kinder in Deutschland, den Nachnamen des Vaters, so dass er seine Namenslinie fortsetzen kann und du deine nicht. Unter diesen Umständen, dass du schon zu seinen Gunsten auf die Fortsetzung deiner Namenslinie verzichtet hast und eventuell auch deinen eigenen Nachnamen abgegeben hast, um seinen anzunehmen, sollte dein Partner zumindest bereit sein, dir ein mit seinem gleichwertiges Mitspracherecht bei der Wahl des Vornamens deines Sohnes einzuräumen, damit da ein Name bei rumkommt, der auch dir als Mutter gefällt. In einer Partnerschaft sollten beide immer gemeinsam eine Lösung finden, mit der beide zufrieden sind und nicht einer beleidigt mit dem Fuss aufstampfen, damit der andere sich fügt und man seinen Willen durchgesetzt bekommt.

w
 
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  • #21
Also ganz ehrlich. Erwin, Alfons, Walter, Erich..
All das sorgt dafür, dass dein Sohn später in der Schule böse gemobbt wird. Genau so würde ich das deinen Schwiegereltern und deinem Mann auch klarmachen.. Das ist fast schlimmer als Kevin, Justin und Marvin.

Nein, das glaube ich nicht. Ich hatte selbst schon Schüler mit solchen Namen. Auch Franz oder Helmut. Gemobbt wurden die nicht (jedenfalls auch nicht mehr als andere). Gerade so altmodische Namen sind wieder schwer im Kommen, auch wenn ich die meisten von ihnen furchtbar finde.

Aber, liebe FS, wie wäre es denn mit dem Zweitnamen? Du hast es ja selbst schon gesagt, dass du das akzeptieren würdest. Ich fände das an Stelle deines Mannes einen guten Kompromiss. Im Übrigen: Man EINIGT sich auf einen Namen. Das bedeutet, dass nicht DU DEIN Kind irgendwie nennst, oder ER SEINES, sondern IHR EUER Kind. Jeder von euch beiden hat ein Vetorecht.

m,31
 
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  • #22
Ach ja, mir ist gerade noch ein Vorschlag eingefallen: Wie wäre es, wenn du aus der Familie/den Vorfahren deines Mannes einfach einen Namen heraussuchst, der Dir gefällt und ihn als Gegenvorschlag in den Raum stellst? Du kannst ja auch gleich deutlich darauf hinweisen, dass es ein Name aus der Familie deines Mannes ist. Auf diese Weise würde das Kind einen Namen nach deinen Wünschen tragen, und deine Schwiegereltern kämen sich dabei sogar noch geschmeichelt vor, weil du dich mit ihrer Familie beschäftigt hast.

m,31
 
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  • #23
Ganz einfach, Du bist die Mutter, also Du bestimmst den Namen.

Von wegen! Mutter UND Vater haben sich auf einen Namen für das Kind zu einigen! Und für den Vater scheint ja der traditionelle Vorname in Ordnung zu sein. Dass er sich angeblich hat von seinen Eltern beeinflussen lassen ist nur die Interpretation der FS, die anscheinend beleidigt ist, weil sie den Namen nicht mag. Aber das ist halt Geschmackssache. Traditionelle Namen sind nun mal beständiger als irgend ein Modename der auch in ein paar Jahren wieder out sein kann. Da es ein Junge wird, und der Vater auch den Namen befürwortet, muss das die FS halt nun mal so hinnehmen. Beim nächsten Kind kann sie sich ja dann das Entscheidungsrecht vorbehalten.

m.
 
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  • #24
Das steht Dir zweifelsohne zu.
Aber wie sollen fremde Menschen über einen Vornamen "befinden", sich streiten oder Dich beraten, den Du nicht preisgibst. Es geht um den potentiellen Namen eines noch NICHT geborenen Kindes... wenn Du auf gute Antworten Wert legst, wirst Du schon den Namen nennen müssen...

Was soll denn das bringen? Tatsache ist, ihr gefällt der Name nicht. Es ist völlig egal wie "wir" den Namen "befinden". Ich würde nie im Leben meinem Kind einen Namen geben der mir selbst nicht gefällt. Da kann ihn die ganze Welt zum schönsten Namen der Welt erklären.

@FS
Ich würde speziell der Schwiegermutter ganz klar sagen, dass sie aufhören soll so derart darauf zu bestehen. Mach ihr klar wie empathielos ihr Verhalten ist. Sie solle sich nur vorstellen, ihre Schwiegermutter hätte sie nahezu gezwungen ihren Sohn Justin zu nennen (oder ein sonstiger Name von dem du weißt, dass sie ihn absolut nicht leiden kann).
Dir und deinem Mann muss der Name gefallen. Ich würde hier ein Machtwort sprechen: Der Name, der Großvater in allen Ehren, kommt als Erstname nicht in Frage. Punkt. Sollten sie weiterhin darauf bestehen oder diesen Thema sonstwie aufbringen, wird es auch kein Zweitname. Punkt. Du hättest dir gewünscht einen Kompromiss zu finden mit dem ALLE leben können, doch da sie mit ihrem Verhalten deutlich gezeigt haben, dass es ihnen nur darum geht ihren Willen durchzusetzen, tust du nun das gleiche. Punkt.
Deinen Mann würde ich sagen, dass es dir sehr wichtig ist, dass er den Namen seines Kindes schön findet und, dass es dir ernsthaft zu denken gibt, dass er dir gegenüber offensichtlich nicht so fühlt.
 
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  • #25
Du bist die Mutter. Der Name des Kindes muss DIR gefallen, nicht Deiner Schwiegermutter. Ich finde es eine absolute Zumutung von Deiner Schwiegermutter und von Deinem Mann, dass sie Dir einen Namen aufzwingen wollen, der Dir nicht gefällt. Was fällt denen eigentlich ein?

Ich habe selbst einen extrem altmodischen Namen und kann Dir nur raten, Dich hier vor allem auch im Interesse Deines Kindes durchzusetzen. Kinder sind grausam und altmodische Namen führen zu Hänseleien. Riskier lieber jetzt das Verhältnis zu Deiner Schwiegermutter als später das Verhältnis zu Deinem Kind, wenn es Dir dann zurecht vorwirft, dass Du Dich nicht durchgesetzt hast. Im übrigen riskierst nicht Du das Verhältnis zwischen Euch sondern sie. Sie ist diejenige, die sich unmöglich benimmt, nicht Du. Hau auf den Tisch, sei stur und wiederhole gebetsmühlenartig, dass Du die Mutter bist und Dir der Kindsname ebenfalls gefallen muss, nicht nur den anderen! Das Standesamt will die Unterschrift der Eltern, nicht die der Schwiegermutter, mach ihr das klar.

Ich kann gar nicht fassen, dass es so etwas gibt. So benimmt man sich nicht und schon gar nicht gegenüber einer Schwangeren. Völlig unglaublich, was sich manche Leute herausnehmen. Sei stark, denk an das arme Kind, das auf Dich angewiesen ist und denk auch an Dich. Egoistisch ist hier Deine Schwiegermutter, nicht Du! Ich würde gar nicht weiter diskutieren, sondern sagen: "Ich habe darüber nach gedacht und mit diesem Namen bin ich nicht einverstanden. Das kommt gar nicht in Frage. Punkt und Ende der Diskussion". Viel Glück. w 40
 
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  • #26
Ich würde den furchtbaren Namen auch nicht als Zweitnamen in Betracht ziehen. Sonst muss sich dein Sohn jedesmal schämen, wenn er seinen Personalausweis zeigen muss. So geht es mir mit meinem schrecklichen Zweitnamen. Damit kommt man sich vor als würde man Rumpelstilzchen heißen, so peinlich ist das. Ich erzähle das möglichst niemanden.
Wer einem Kind schlimme Namen gibt, gehört eigentlich verhaftet.
 
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  • #27
Von wegen! Mutter UND Vater haben sich auf einen Namen für das Kind zu einigen! Und für den Vater scheint ja der traditionelle Vorname in Ordnung zu sein. Dass er sich angeblich hat von seinen Eltern beeinflussen lassen ist nur die Interpretation der FS, die anscheinend beleidigt ist, weil sie den Namen nicht mag. Aber das ist halt Geschmackssache. Traditionelle Namen sind nun mal beständiger als irgend ein Modename der auch in ein paar Jahren wieder out sein kann. Da es ein Junge wird, und der Vater auch den Namen befürwortet, muss das die FS halt nun mal so hinnehmen. Beim nächsten Kind kann sie sich ja dann das Entscheidungsrecht vorbehalten.

m.

Meinst du nicht, dass deine Aussage etwas widersprüchlich ist? Erst schreibst du, Mutter und Vater müssen sich einigen und am Ende freiübersetzt der Vater findet den Namen gut, also hat die FS halt Pech gehabt und der Name wird genommen. Eine Einigung über den Namen sieht für mich anders aus.

#19
 
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  • #28
Bei einer Pattsituation muss eben mal der Mann ein Machtwort sprechen und sich durchsetzen. Wenn der Kleine so einen trallala Modenamen bekommt, wird nämlich sonst der Mann in seinem Kumpelkreis gehänselt. Die traditionellen Vornamen klingen i.d.R. auch männlicher und nicht so metrosexuell weichgespült.

m.
 
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  • #29
Wer das Kind austrägt und anschließend stillt - also über Monate seinen Körper hierfür zur Verfügung stellt, bestimmt auch den Namen des Kindes, PUNKT. Der Vater, der bei alledem den geringsten Anteil hat, hat in meinen Augen hier nicht viel zu sagen. So einfach ist das!
Was sind 5 Minütchen Spaß gegen 15 Monate Vollzeitpflicht (Schwangerschaft und Stillzeit)? Nichts! Ergo: Die Mutter bestimmt den Namen - und fertig!
 
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  • #30
Die meisten Ehemänner, die vor ihren Müttern immer noch brav Männchen machen, sind Memmen - wenn ich das mal so klar sagen darf. Memmen, die sich nicht und nie abgenabelt haben, immer noch "Sohn" spielen, statt das zu sein, was sie eigentlich sein sollten: MÄNNER! Aber solche Memmen sehen in ihrem Elternhaus immer noch die Primärfamilie, statt Frau und Kind als ihre Familie anzuerkennen.
Kein Wunder, dass so viele Frauen sich scheiden lassen am Ende, wenn Männe es in erster Linie seiner Mutti rechtmachen will, statt seiner Frau beizustehen...
 
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