• #1

Rational vernüftige Trennung und trotzdem komme ich nicht klar

Hallo Forum,
hier meine Geschichte: Das Verhältnis dauerte 10 Monate und begann als unverbindliche Affäre auf ihre Initiative hin. Sie, 35, AE mit 5 jähriger Tochter und relativ frisch vom Vater getrennt, der in die Arme einer Anderen flüchtete und sie mit unfertigem Haus und ihrem Traum von Famile zurücklies. Ich, m 37, kinderlos.
Nach 2 Monaten immer stärker werdender Anziehung eröffnete sie mir dass sie schnell ein zweites Kind möchte und dann ein stabiles Familienleben in ihrem Haus anstrebt. Trotz meiner Bedenken der Richtige dafür zu sein und der Absicht ihre Zeit nicht zu verschwenden haben wir uns auf eine Beziehung eingelassen.
Diese sah dann so aus dass ich mich eingeschränkt und zurück gesteckt habe, bei dem Versuch mich an ein mir völlig neues Leben mit Kleinkind zu gewöhnen, während sie ihre Tage mit Freunden, Kind und Verbindlichkeiten verplante, genauso wie sie es auch ohne mich gemacht hätte. Ich hatte die Option mich daran zu beteiligen oder eben nicht. Keine Kompromisse, keine Opferbereitschaft, keine Zweisamkeit.
Ich habe ihr so gut es ging bei ihren Verpflichtungen geholfen (was für sie selbstverständlich und nie genug war) aber immer auf meinen Freiraum gepocht, den ich brauche. Also zwei Tage in der Woche für mich. Das hat ihr gar nicht gepasst und war immer der Auslöser für Streitereien. Sie ist sehr dominant und fordernd, dass ich mir nur wie der Erfüllungsgehilfe für ihre strikten Vorstellungen vorkam, wobei sie vermutlich meinte sie könne dort mit mir weiter machen wo sie mit ihrem Ex aufgehört hat, ohne etwas dafür tun zu müssen. Ihr seht, es passte hinten und vorne nicht.
Nach mehreren Versuchen die Sache hinzukriegen waren wir uns einig dass es nicht funktioniert, obwohl sie dabei sehr viel mehr daran festhielt als ich. Sie sagte sie sei mehr als nur verliebt und ich ihr Mann fürs Leben. Wir haben es beendet, weil es so nicht mehr weitergehen konnte. Nach wenigen Wochen hab ich sie so sehr vermisst dass ich nochmal das Gespräch suchte aber ihr war das nur noch lästig. Es wäre viel passiert und es geht nicht mehr. Ich bin ihr in kürzester Zeit vollkommen egal geworden und nun plagen mich massive Selbstzweifel. Es ist jetzt 5 Monate her und ich trauere ihr immernoch nach, während sie schon meilenweit weg ist. Ich komme nicht davon los, obwohl ich weiß dass eine Beziehung unter diesen Bedingungen (nämlich ihren) nie funktioniert hätte. Vielleicht hat ja jemand ein paar Gedanken dazu.
 
  • #2
So wie du das schilderst solltest du wirklich nur ihre Wünsche nach ihren Vorstellungen erfüllen. Sei froh, dass du die los bist. Bestimmt findest du eine tolle Frau ohne Anhang!
Wenn sie zuerst von "großer Liebe" redet, und dich dann so schnell fallen lassen kann, ging es nicht um dich als Person, sondern wirklich nur um ihre Wunscherfüllung und darum, dich möglichst gekonnt dafür einzuspannen.
 
  • #3
Du hast die Dinge ja nicht einfach so für sie getan, sondern weil Du sie sehr mochtest.
Da legt sich nicht einfach ein Schalter auf gefühllos um..nicht mal wenn es andere
scheinbar gut können.

Du kannst dich nur Schrittweise entlieben....In Momenten, wenn Du etwas schönes tust und denkst....Das hätte mit ihr wieder Stress gegeben.
Oder darüber nachdenkst, dass ihr Ex wahrscheinlich auch nicht umsonst das Weite gesucht hat.
 
  • #4
Ich komme nicht davon los, obwohl ich weiß dass eine Beziehung unter diesen Bedingungen (nämlich ihren) nie funktioniert hätte.
Vielleicht, weil du nie bei ihr angekommen bist und dich nie geliebt gefühlt hast, und so schnell entsorgt wurdest.
Allerdings sind 5 Monate auch noch nicht lang, um eine große Enttäuschung und Verletzung zu verarbeiten, das dauert eben.
 
  • #5
Lieber FS, vermutlich tröstet es Dich nicht, wenn ich Dir sage, dass ich etwa 18 (achtzehn) Jahre gebraucht habe um meine Ehe wirklich zu verarbeiten?
Von meinem eigenen inneren Schlussstrich über die sich unendlich lang hinziehende organisatorische Trennung bis zu einem Moment, in dem mir ein ganzer Kronleuchter aufging und ich noch offene Dinge wirklich verstanden hatte - etwa achtzehn Jahre. Davon war ich die weitaus meiste Zeit alleine mit den Kindern, weil ich in keiner Weise offen war für eine neue Beziehung.

Es dauert einfach - je nachdem, welche Art Mensch man ist und war vorgefallen ist. Sei geduldig mit Dir, tu Dir Gutes und es wird Dir hoffentlich bald besser gehen.
 
  • #6
Diese Beziehung hört sich heftig an und nicht auf Augenhöhe. Du hast funktioniert , Dich angepasst und von ihrer Seite kam wenig bis gar nichts. Ist das die Liebe die Du Dir wünschst für Dein weiteres Leben? Kann es jetzt nach dieser Zeit sein, dass Du eine Partnerin vermisst, dass Du nicht mehr alleine sein möchtest? Da liegt es oft nahe, dem hinterher zutrauern, was man kannte und was irgendwie noch greifbar ist. Es tut auch gut an jemanden zu denken, es kann eine Leere befüllen.
Vielleicht magst Du mal in diese Richtung denken und rufe Dir in schmerzlichen Momenten die Situationen hervor, die Dich verletzt haben und wo Du einfach ein Schuhabstreifer gewesen bist.
Auch Du hast eine Frau verdient, die Dich von Herzen liebt und wo die gesunde Balance von Geben und Nehmen besteht. Alles Gute für Dich
 
  • #7
Mein letztes Dings war deinem übrigens sehr ähnlich. Alter, Kind, Dauer der Geschichte.
Wie deine Ex hätte auch ich gezwungen werden sollen, sein Leben und seine Familienvorstellungen um jeden Preis, nach einzig und allein seinen Vorstellungen umzusetzen.
Was wir wollen ist/war diesen Menschen egal!
Du solltest auf Knopfdruck der Ersatzpapa für das vorhandene Kind sein, und auf Kommando, sofort noch eines machen. Ich sollte als Heimchen am Herd und Brutkasten bei ihm angebunden werden.

Komm aus deiner Trauer raus und sei froh, dass du dir das nicht bieten hast lassen!
5 Monate nachtrauern für 10 Monate "Beziehung" ohne Zukunftsperspektive, ohne Kompromisse, ohne Respekt, sind mindestens 3 Monate zu viel!
Entwickle ein bisschen Wut darauf, dass sie so egoistisch und respektlos war/ist! Das ist der nächste Schritt zum Loslassen!

Alles Gute noch...ich versteh dich wirklich gut!
 
  • #8
... wobei sie vermutlich meinte sie könne dort mit mir weiter machen wo sie mit ihrem Ex aufgehört hat, ohne etwas dafür tun zu müssen. Ihr seht, es passte hinten und vorne nicht.
...Es ist jetzt 5 Monate her und ich trauere ihr immer noch nach, während sie schon meilenweit weg ist. Ich komme nicht davon los, obwohl ich weiß dass eine Beziehung unter diesen Bedingungen (nämlich ihren) nie funktioniert hätte. Vielleicht hat ja jemand ein paar Gedanken dazu.

Ich denke, dass sie erst einmal ihre Trennung verarbeiten muss, was 1-2 Jahre dauern wird. So lange habe ich zumindest nach meiner Trennung gebraucht.
Sie steckt noch viel zu sehr in ihrer Ehe drin und sie dachte wirklich, dass sie ihren mann einfach durch Dich ersetzen könnte. Was natürlich nicht klappt - du bist ein komplett anderer Mensch und bist auch nicht in die Vaterrolle reingewachsen - außerdem trägst du weder fürs Haus, noch für sie und das Kind eine Verantwortung.
Sie ist noch nicht reif für einen neuen Menschen mit neuen und anderen Bedürfnissen in ihrem Leben. Schon gar nicht für einen Mann, der das Familienleben nicht kennt. Sie hat bei Dir Sicherheit gesucht, wollte, dass DU den Versorger und Beschützer für ihre Familie spielst - da du dafür doch nicht so geeignet bist, bist DU jetzt uninteressant.
Und sie muss erst einmal lernen, alleine zu leben und klarzukommen.
Jetzt hast Du ihr ja gesagt, dass Du sie vermisst. Mehr kannst Du nicht tun.
Lass sie alleine - sie weiß ja, wo sie Dich findet. Ich denke, dass eine Frau ohne Kinder für Dich besser wäre - oder eine, die schon einige Jahre getrennt ist und Dich mehr zu schätzen weiß, ohne Dich verändern zu wollen - das geht immer nach hinten los.

w,41
 
  • #9
Wann immer du an sie und die Beziehung denkst und ins Zurückwünschen hineinrutschst, dann rufe dir die Streitereien ins Gedächtnis, die Verletzungen dir gegenüber, das Einschränken deiner Freiheiten, das völlige Reduzieren deiner Person auf einen Funktionierer und Wunscherfüller. Wie sich das damals angefühlt hat. Gib den schlimmen un d schmerzhaften Momenten Raum in deiner Erinnerung, nicht den schönen. Stell dir vor, wie es jetzt wäre, mit ihr und mit noch einem Kind und du nur noch ihr Sklave in jeder Hinsicht.
alles gute m/44
 
  • #10
Ich habe etwas sehr ähnliches hinter mir, bei mir hat es 7 Monate gedauert, auch diese Beziehung enstand auf ihre Initiative hin, ich habe erst länger gebraucht, um mich einzulassen.
Sie hat zwar keine Kinder, ist deutlich älter als ich, hat aber dafür jede Menge Altlasten.
Ungewollte Kinderlosigkeit,
Lieblose Ehe,
Nichtloslassenkönnen eines Mannes, in den sie sich vor ca 12 Jahren verliebte, der aber nur Sex wollte usw.
Sie behauptete zwar immer, damit abgeschlossen zu haben, aber von wegen.
Auch mir sagen alle, sei froh und such dir jemand neues, aber ich liebe sie immer noch, es fällt mir schwer, sie gehen zu lassen.
Es ist seltsam, wenn sie einen anderen hätte, dann wäre es einfacher loszulassen.
Was ich sagen will, es dauert eben, bei mir wird es nach 3 Monaten ganz langsam etwas besser, es gibt Momente, ich nenne sie "Rückfälle", in denen ich an sie denke und trauere, dann wieder andere, die ich genießen kann.
Ich meide allerdings ihre Heimatstadt und nehme beruflich keine Aufträge dort an um eben keine Rückfälle zu provozieren oder ihr auch noch zufällig zu begegnen.
Es dauert eben seine Zeit, die muß man sich zugestehen, vielleicht hilft es unter Menschen zu gehen, Freunde zu treffen, seinem Hobby zu fröhnen.
Mir hat es geholfen.
 
  • #11
Das war eine absolute Mangelbeziehung. Nach den Beziehungsdynamiken bilden sich die heftigsten Gefühle bei einer Person, wenn sie konstant emotional kurz gehalten wird. Da hat sich nie eine Sättigung ergeben. Und das bleibt auch so beim Entlieben. Aber es geht.

Lieber Fragesteller: nimm Dir mal einen Zettel und dann schreibe alles auf, was schlimm war. Das kann manchmal sehr heilsam sein.

Und dann frage Dich mal, warum sie das mit Dir machen konnte bzw. warum Du das zugelassen hast. Denn für eine ungesunde Beziehung braucht es auch ungesunde Voraussetzungen.
 
  • #12
Du hast viel von dir gegeben, aufgegeben und eingebracht.
Zurück bekommen hast du von ihr nichts.

Selber habe ich so etwas noch nie erlebt, glaube aber das dieses "nichts", diese sehr extreme, nur unterschwellige und nicht offen ausgesprochene Form der Zurückweisung nur sehr sehr schwer zur Verarbeiten ist. Für einen selber bleibt das "warum" im Raum stehen auf das man keine Antwort hat.

Du hast viel in diese Beziehung investiert - darum fällt es dir auch schwer. Sie hat eher nichts investiert - darum fällt es ihr leicht.

So wie du sie beschreibst, hat sie eine sehr fest zementierte Lebensplanung. Zweites Kind, Haus, Mann der so springt wie sie es gerne hätte...
Ich möchte sicher nicht ungerecht sein, aber für mich klingt es so als wäre die Komponente Mann die austauschbare Variable in ihrem Lebensplan. Für mich klingt es nicht danach als hätte sie einen Partner - im besten Sinne des Wortes - gesucht.

Verarbeiten, trauern, das braucht einfach Zeit.
 
  • #13
Wann immer du an sie und die Beziehung denkst und ins Zurückwünschen hineinrutschst, dann rufe dir die Streitereien ins Gedächtnis, die Verletzungen dir gegenüber, das Einschränken deiner Freiheiten, das völlige Reduzieren deiner Person auf einen Funktionierer und Wunscherfüller. Wie sich das damals angefühlt hat. Gib den schlimmen un d schmerzhaften Momenten Raum in deiner Erinnerung, nicht den schönen. Stell dir vor, wie es jetzt wäre, mit ihr und mit noch einem Kind und du nur noch ihr Sklave in jeder Hinsicht.
alles gute m/44
Das ist ein seltsamer Rat. Aber genau das hat auch mir geholfen. Wann immer ich an die guten Zeiten dachte ging es mir lange Zeit Schlecht. Habe ich an die weniger guten Dinge, die letztendlich auch zum Teil Grund für das Ende waren, so habe ich mich Anschließend wieder Schnell im Griff gehbt. Und konnte weiterleben ohne Stillstand. Und heute kann ich wieder an die guten Zeiten denken und ich schmunzele dabei. Was aber auch nicht mehr häufig vorkommt.
m45
 
  • #14
Sie ist sehr dominant und fordernd, dass ich mir nur wie der Erfüllungsgehilfe für ihre strikten Vorstellungen vorkam, wobei sie vermutlich meinte sie könne dort mit mir weiter machen wo sie mit ihrem Ex aufgehört hat, ohne etwas dafür tun zu müssen.

Die Kernaussage. Der Ex hat sie verlassen, warum, kannst Du ziemlich klar sehen. Dann hat sie schleunigst einen Ersatz gesucht, der für ihn einspringt, damit sie ihr Leben nicht ändern muss. Sie mag Dir immer noch als Idealfrau vorkommen, aber Du hast ja gesehen, wie das gemeinsame Leben dann aussieht. Es gibt genügend Frauen, die AE sind oder sogar kinderlos und sich über einen Mann wie Dich freuen, der offensichtlich Familie will.
Sie soll sich eben einen Mann suchen, der zu allem Ja und Amen sagt und allen in der Umgebung im Grunde nur leid tun kann.
 
  • #15
Es ist jetzt 5 Monate her und ich trauere ihr immernoch nach, während sie schon meilenweit weg ist. Ich komme nicht davon los, obwohl ich weiß dass eine Beziehung unter diesen Bedingungen (nämlich ihren) nie funktioniert hätte. Vielleicht hat ja jemand ein paar Gedanken dazu.
Wenn ich mich von jemandem trenne, dann geht mir in dem Moment nicht nur eine andere Person verloren. Sondern auch ein Teil von mir verschwindet, den dieser Mensch in mir geweckt hat.
Du hast dich in der Beziehung plötzlich in einer neuen Rolle erlebt: Väterlich, aufopfernd, hingebungsvoll. Das hat dir vielleicht einen Einblick in eine ganz neue Welt gegeben, dir neue Möglichkeiten des Daseins gezeigt, die du nun mit der Trennung - vorerst - wieder verloren hast.
Mir hilft die Hoffnung, dass ein neuer Mensch wieder eine neue Seite in mir wecken wird. Ich versuche, neugierig zu bleiben auf das Leben und zwinge mich immer wieder, Zukunftspläne zu schmieden und lieber im Hier & Jetzt zu sein und etwas zu verbessern, als an Vergangenes zu denken.
Was mir auch geholfen hat, ist alle Andenken möglichst in eine Kiste zu verpacken und weg zu schliessen, oder gleich weg zu geben.
 
  • #16
Hier der FS.

Vielen Dank für eure Antworten.

Ich habe die Befürchtung nur als Übergangsmann hergehalten zu haben und dass sie, wenn sie erstmal die Trennung vom Vater ihres Kindes komplett überwunden und sich etwas von ihren starren Plänen gelöst hat, eine neue Beziehung etwas entspannter angeht und dieser dann auch Raum und Möglichkeiten zur Entwicklung gibt.
Für mich bedeutet das dann wahrscheinlich zur falschen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein, denn trotz allem hat sie ganz besondere Eigenschaften und Qualitäten, die einfach perfekt sind und die sich jeder Mann nur wünschen kann.
 
  • #17
Für mich bedeutet das dann wahrscheinlich zur falschen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein, denn trotz allem hat sie ganz besondere Eigenschaften und Qualitäten, die einfach perfekt sind und die sich jeder Mann nur wünschen kann.
Nein. Du kannst dir nicht nur die Qualitäten rauspicken, die dir gefallen haben. Zu ihr als Frau gehören die anderen auch und diese Charakterzüge und Herangehensweisen verschwinden nicht einfach von selbst - egal, ob sie bereit ist für mehr als nur eine Übergangsbeziehung. Ihre Pläne mögen sich ändern und vielleicht sogar etwas weniger starr werden, aber die grundlegende Herangehensweise, den "Partner" in erster Linie als Erfüllungsgehilfen dafür zu sehen, die wird genauso wenig damit verschwinden, wie "keine Kompromisse, keine Opferbereitschaft, keine Zweisamkeit" und "sehr dominant und fordernd".
Du könntest dir jetzt für dich anschauen, warum es dich trotzdem zu so einer Frau hingezogen hat; das waren mit Sicherheit nicht allein nur die Qualitäten, die du schätzt und liebenswert fandest/findest an ihr. m/44
 
  • #18
So wie du diese Frau beschreibst so war sie
womöglich auch bei ihrem Ex Freund oder Ex Mann der sie mit dem Kind zurückliess und er in die Arme einer anderen Frau flüchtete.

War sie auch bei ihm so fordernd und kompromisslos, was die Gestaltung des Familienlebens angeht oder dass sie auch auf seine Wünsche und Bedürfnisse nicht eingegangen ist wie auf deine? Du vermisst sie jetzt aber was ist es, was du genau vermisst, ist es nur der Sex? Du hattest Zweifel schon zu Beginn und du hattest auch gemerkt, als du in ihr Haus eingezogen bist, dass es mit euch gar nicht funktionieren kann und dass du ihr - wie du gesagt hast - nur dazu geholfen hast mit deiner Hilfe ihr Leben nur nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.

Diese Frau wurde vermutlich in ihrer Kindheit und Jugend von ihren Eltern verwöhnt, so ist sie es sich gewohnt alles zu bekommen, so wie sie es will und duldet offensichtlich keine Widerrede oder Widerstände. Dass du sie verlassen hast, ist eine tiefe narzisstische Kränkung und für sie bist du offensichtlich (symbolisch gemeint) gestorben, denn ihr Verhalten zeigt mir nur ihre Egoismus (deine Wünschen Anliegen und Bedürfnisse hattest du nichts zu melden).

Ihr Ex und du seid sozusagen geflüchtet. Ich vermute du bist von dieser Frau immer noch wie besessen und kannst sie nicht loslassen und auch nicht objektiv sehen! In solchen Situationen würde mir helfen, wenn ich über eine Person mit ihren Ex Partnern rede und ich würde an deiner Stelle tatsächlich ihren Ex kontaktieren und mit ihm über sie reden, dann hast du wirklich ein realistisches Bild über diese Frau und wirst vermutlich nie wieder den Wunsch haben zu ihr zurückzugehen. Sehr wahrscheinlich würde dir ihr Ex genau das bestätigen, was du mit ihr selbst erlebt hattest ansonsten wäre er kaum zu einer anderen Frau gegangen.

Bedenke die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen ändert sich sehr schwer falls überhaupt. Und narzisstische Menschen treten sehr häufig dominant und bestimmend auf!

Lies online auch über narzisstische Persönlichkeitsstörung/Narzissmus.
 
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