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  • #31
Bei einem Stiefvater kommt noch dazu, dass Mütter grundsätzlich im Streitfall auf der Seite ihrer Kinder stehen. Die Mütterfraktion in diesem Forum wird dir das sicher noch ausführlich erklären ;) .
Zu dieser Mütterfraktion gehöre ich nicht. Diese beiden Jungs, wären es meine Söhne, würde ich "zusammenfalten". Und als zugezogener Partner mal ein deutliches Gespräch mit allen dreien führen. Ich bin immer dafür, wenn es nicht anders geht, dass ein Paar sich zusammen eine gemeinsame Wohnung sucht, haben auch die Kinder sich zu benehmen. Da diskutiere ich nicht.
 
  • #32
Solche Konflikte kannst du lösen in dem Du dich dort etablierst. Im Moment sehen die Jungs dich nicht als Teil der Familie und grenzen dich aus. Ich denke, dass deine Situation unter "Mobbing" kategorisiert werden kann. Was macht man in so einem Fall? Sicher, man kann fliehen. Die Trennung ist eine Option. Willst du das? Wenn du dich nicht trennen möchtest, kannst du mit deiner Freundin darüber sprechen, dass Ihr zusammenzieht und die Jungs machen aus dem Haus/Wohnung eine WG? Ich glaube, dass sie das sogar total cool finden würden. Eine andere Option wäre mit den jungen Männern zu sprechen. Sage ihnen, dass sie dich ruhig fragen können, wenn sie deine Sachen benutzen möchten. Oder organisiere mit ihnen einen Männertag. Geht zusammen Fußballspielen oder klettern oder irgendwas ähnliches. Lade sie alle zu einem schönen Lokal ein. Schaffe eine Gelegenheit mit ihnen in positiven Sinne in Kontakt zu treten aber rede auch ruhig mit deiner Freundin darüber. Sie hat die Macht und kann dir helfen. Sie kann ruhig den Jungs sagen, dass sie deine Sachen ohne deine Erlaubnis nicht benutzen dürfen. Was haben sie denn von dir benutzt? Kannst du vielleicht ein Beispiel schildern?
 
  • #33
Das Problem ist 2x: es sind nicht Deine Söhne und es sind nicht Deine Söhne.

Man hat viel mehr Nerven bei seinen eigenen Kindern und das Blöde auch sofort wieder vergessen.
Ich weiß zb das einer der meinen früher auch gerne als Kleinkind Wutanfälle hatte. Da war ich nie so genervt, wie heute wenn ein Kleinkind im Flieger krakelt.

Aber man überlegt bei seinen eigenen auch nicht, wann man was sagen darf.
Einen ordentlichen Anschiss darf ich mir erlauben, haben auch die morgen vergessen.

Das mit 20 erwachsen etc seh ich bei mir und auch um mich herum grade bei Jungs nicht.
Meine beiden 20jährigen fand ich noch nie so doof und eklig wie im Moment.
Auch wenn sie im Umgang nicht beleidigend werden, wie ich es von anderen höre.
Es geht auch über den 20sten verlorenen Schlüssel, mein Fahrrad spontan im Eimer und man ist genervt aber gleichzeitig froh, dass es nichts "schlimmeres" gibt.

Man lebt sozusagen in einer Grundtoleranz und trotzdem als Team was sich jahrelang permanent neu aufbauen muss...je nach Entwicklung.

Ich bin aber auch teilweise inkonsequenter als früher, weil ich nach der "Strecke" müder bin.
Ein Partner oben drauf der "stresst" wäre etwas, was ich ggf instinktiv abwehren würde.

Aber ganz ehrlich ...die Methode würde sicher langfristig zu viel Stress zwischen den Parteien führen, nur weil ich gerade keinen Stress haben möchte.

Das geht nur mit: Sichtweisen offenlegen und Sichtweisen ändern.
Und das als erstes zwischen Dir und deiner Partnerin.
Nicht mit Kleinklein Vorwürfen, die tun immer, Du, nie etc muss raus.

Dir kann ich als Tipp geben: zeig das Du zum Team gehören möchtest und dazu gibt es immer Rechte und Pflichten.
Sprecht eure Wünsche an, wie es laufen sollte...beide.
Das ist oft einfacher

Dein Auto zb ist deins und das gab es vorher nicht
Schon deshalb muss dieser neue Punkt neu verhandelt werden.
Da zb hast Du definitiv Rechte.

Gleichzeitig muss Dir aber klar sein, dass Du eine reine Erwachsenensicht auf die Dinge hast.
Die hab ich als Mutter zb nicht, ich begleite die Entwicklung seit Jahren und erinnere mich regelmäßig, wie ich in jung war.
Mit 20 zwar durch aber eben auch Mädchen, da war die eklige Zeit früher und heftiger.
Da nimmt man auch nicht alles so persönlich.
Die denken gerade mal bis zur Schuhspitze und Mama fragen ist automatisiert.
Erziehung selbst durch Eltern in dem Alter fast auf "Aus".
Kumpels, Trainer etc sind wichtiger.
Also "vergiss" es..da jetzt als Aussenstehenden Berge versetzen zu wollen.
Und wenn Du es nicht mehr persönlich nimmst, dann wird einiges lockerer:

Geh mit weissem Stock zum lichtschalter...wie noch hell genug?
Stell den Wagen mit leerem Tank vor die Tür, Sprit kostet: Danke und Bitte
Egal was..Humor tut gut.

Aber zeig auch Kante der Partnerin gegenüber.
Frag und lamentier nicht
"Droh an" fällt ihr kein Kompromiss ein, dann setzt Du Grenzen.
 
  • #34
Lieber FS

Das Problem liegt in meinen Augen genauso an Dir, dass Du nicht für Deine Meinung einstehen kannst und Dir das alles gefallen lässt.

Ebenfalls problematisch, dass Deine Partnerin da wohl einen anderen Erziehungsstil mit ihren Söhnen lebt, als Du das handhaben würdest, wären es Deine.

Für mich liest sich das einwenig nach: Take it oder leave it. Da wirst Du nicht viel dran ändern können, ausser Du lernst, für Dich einzustehen, Deine Meinung zu vertreten, Dich zu konfrontieren und damit auch das Risiko einzugehen, dass Deine Partnerin sich gegen Dich entscheidet.

Ansonsten bin ich ganz bei @Callabria - ich hätte meine Brut schon längstens aus dem Nest gestossen in dem Alter.

Wie stelle ich mir das bei euch vor? Drei erwachsene Männer leben in einer Art WG und benutzen Bad, Klo, Sofa und Fernsehen zusammen? Dann Mahlzeit! Was denkst du, wie das stinkt, wenn drei testosterongeladene Männer sich die Wohnung zu eigen machen! Ist also nicht euer Ernst oder?
DAS frage ich mich allerdings auch!
Erzähl doch mal wie Frau sich das vorzustellen hat. Gibt's einen Haushaltsplan und alle halten sich dran? Habt ihr drei Badezimmer/Klos? Oder wie funktioniert das?
Mir kommen auch die komischsten Bilder im Kopf bei dieser Konstellation.

Alles Gute Dir!
 
  • #35
Naja, jetzt auf den Fs einzuprügeln, weil er etwas mit einer AE-Frau anfing, ist nicht konstruktiv. Genauso wenig konstruktiv sind immer die Ratschläge, alles bei jedem Problem hinzuwerfen.

Überlege Dir einfach in welcher Gemeinschaft Du leben willst und welches Verhältnis Du zu den Jungs willst. Die beiden sind erwachsen. Du wirst nicht mehr erziehen oder belehren oder bestimmen.

Es wird auf eine Art Wohngemeinschaft hinaus laufen. Entweder fügst Du Dich in die bisherige Gemeinschaft ein, oder Du gestaltest sie künftig neu nach deinen Vorstellungen mit.
Veränderung erzeugt Reibung, was aber nicht schlecht ist, denn Veränderung bedeutet auch Leben und Vitalität. Nur wenn Du Dich einbringst, wirst Du ein Teil der Gruppe, ansonsten bleibst Du der bedeutungslose Blinddarm der Mutter. Bringe Dich ein!

Vielleicht hat die Mutter als AE die Söhne angehalten, keine Stromkosten durch unnötiges Licht zu produzieren. Beim nächsten Mal bittest Du ihn einfach, das Licht wieder einzuschalten.
Wie in einer WG sprichst Du an, wie das geregelt wird, wenn Deine Sachen genutzt werden.

Und sprich das Thema nochmal bei der Partnerin an. Nutze gewaltfreie Kommunikation mit Ich-Botschaften, Zustandsbeschreibung, Wünschen. Die Wünsche sind immer schwierig zu formulieren.
A la "es macht mich richtig wütend, wenn ich beim Duschen mein Shampoo nicht nutzen kann, weil es plötzlich leer ist. Ich brauche es ( Anmerkung: als Mitglied dieser Gruppe), dass ich gefragt werde/ ausreichend Shampoo vorhanden ist / ich eigene Sachen habe kann, die andere nicht anfassen o.ä.
Sage ihr auch, dass es Dich traurig o.a. macht, wenn Dir plötzlich das Licht ausgeschalten wird, Du wegen Deiner Sachen nicht gefragt wirst. Sage was Du brauchst (z.B. dass die Partnerin Dich über Deine Sachen bestimmen lässt).

Es gibt recht gute Tipps, wie Du Teil der sozialen Gruppe werden kannst.

Hast Du vorher alleine gelebt?

Es gibt halt in einer Gruppe, sowohl in Familien als auch WGs, mehr Reibungspunkte als in einem Single-Haushallt. Das fängt bei "wo ist mein Shampoo?" an, geht über "Du solltest doch... aufräumen" bis zum Fernsehprogramm.
Andererseits hat diese Wohnform auch Vorteile, und diese schönen Seiten sollten für Dich bei weitem überwiegen.
 
  • #36
Sorry aber ich empfinde dich als sehr überempfindlich und zu egozentrisch.
Sorry aber das finde ich nicht. Das mit dem Licht ist vielleicht nur eine Lappalie. Aber einfach ungefragt fremdes Eigentum zu benutzen ist ein absolutes nogo.
da gibt es in seinem Denken manchmal kein Dein und Meins, zb. der Drucker.
Es sollte allerdings schon meins deins geben. Ich wurde zwar früher so erzogen, dass man zwar auch mal teilen soll, allerdings genauso, dass man fremdes Eigentum zu respektieren hat und davon die Finger zu lassen hat.
 
  • #37
Ich finde ein Drucker ist ein Haushaltsgerät wie jedes andere auch. Und wenn er nicht funktioniert frage ich mich, warum Du Dich nicht schon früher darum gekümmert hast. Wahrscheinlich war die Mutter als Ansprechpartner eben gerade da - was ist schon dabei?
Aber wo ist denn deiner Meinung nach die Grenze? Kinder sollen meiner Meinung nach auch lernen, dass es auch in einer Familie meins und drins gibt und man fremdes Eigentum zu respektieren hat. Man hat einfach zu fragen.

Wenn der Drucker nicht funktioniert geht das doch die Kinder nichts an. Er muss doch nicht dafür sorgen, dass er funktioniert.

Wenn man mich fragt sage ich normalerweise nie nein.

Wenn es nach für gehen würde könnte man sich an allem bedient. Dann könnte man also genauso das Auto einfach so ausleihen. Irgendwo muss es also wirklich eine Grenze geben.
 
  • #38
Mit Rumheulen und Trotzverhalten kommst Du hier auf jeden Fall nicht weiter. Respekt muss man sich verdienen.
Wünsch euch alles Gute!
Ich will euch erstmal allen danken für die ganzen Denkanstöße.
Die mir doch sehr weiterhelfen und mich zu dem Entschluss kommen lassen das Feld zu räumen.
Nicht aus dem Grund das die ihr Leben wieder haben wie es früher war. Sondern meiner Ruhe wegen.
Sowas geht doch an die Substanz.
Es ist zum scheitern verurteilt wenn Mann in eine Familie einzieht wo die Kinder das sagen haben.
Mal ehrlich, auch diese Reaktion klingt eher weinerlich. Statt mit deiner Freundin Tacheles zu reden und die Fronten zu klären, heulst du dich in einem Forum aus und beschließt nach ein paar dich bestärkenden Reaktionen, das Feld zu räumen, frei nach dem Motto, "sie werden schon sehen, was sie davon haben". Klingt nicht sehr männlich.Ich stehe weiß Gott nicht auf Machos, aber habe mehr Respekt vor Menschen, die für ihre Rechte kämpfen und nicht nur rumjammern.

w 55
 
  • #39
Hier im Forum scheint es ja jede Menge Männer zu geben, die in direkte Konkurrenz zu den Kindern einer Frau gehen wollen. Die Kinder werden immer vorgehen, egal wie alt sie sind. Wenn ein Mann in mein Leben tritt, der meint, vor ihm kommt gar nix (hatte ich mal, der ist Geschichte, da bin ich konsequent und sehr sehr schnell), ist der schneller vor der Tür als er Cheerio sagen kann. Eifersüchtige, mit mickrigem Ego behaftete Männer benehmen sich so. Man muss sich seinen Platz in der Familie erarbeiten bzw. den Platz einnehmen, der im Gefüge frei ist. Mit der Zeit kann sich das ändern, aber wenn mann daher kommt und meint, nur auf Grund seines Daseins was zu sagen zu haben, da muss ich doch lachen. Trocken lachen. FS, du kommst in ein bestehendes Gefüge, und dir passt nicht was da ist. Du solltest dich zusammenreißen. Aber du hast ja schon gesagt, dass du ausziehen willst, vermutlich das Beste. Und an all die Superschlauen, die meinen, Kinder müssen in diesem Alter ausgezogen sein: versucht mal eine günstige Wohnung, ebenso einen Platz in einer WG, in einer Unistadt zu bekommen. Viel Spaß bei der Suche.
 
  • #40
Es ist zum scheitern verurteilt wenn Mann in eine Familie einzieht wo die Kinder das sagen haben.
Nein, es ist nicht zum Scheitern verurteilt. Und ja, es ist verdammt schwer, mit "Halbgewalkten" Interessenkonflikte auszuhandeln. Selbst mit eigenen Kindern, nur da wachsen die Eltern rein und können niemandem die "Schuld" bzw. das angebliche Versagen zuschieben.

Im besten Fall ist das -rückblickend- eine gelungene Lernaufgabe, Ruhe zu bewahren, nicht zu diskutieren, mit einem "musterndem" Blick aus der Situation zu gehen, um später, wenn sich die Situation entspannt hat, jeder! mal in sich gehen konnte. Und dann wird Klartext geredet: Offen, direkt, immer mit Wertschätzung, manchmal mit Konsequenzen. Du darfst dich nicht auf ein rechthaberisches Niveau begeben, lieblos handeln. Das kann in Pubertät und Spätpubertät eine langwierige, zähe Angelegenheit werden. Vor allem, wenn Jugendliche oder junge Erwachsene sonst niemanden haben, der ihnen Grenzen setzt. Und da bin ich ganz bei dir: Es ist nicht deine Aufgabe, du musst dir das nicht antun.

Ich denke, du triffst die richtige Entscheidung. Es passt nicht, kostet unnötig Kraft. Nur bitte sieh auch deine Fehler:
1) Deine Sichtweise ist nicht immer richtig, Kompromisse auszuhandeln scheint nicht deine starke Seite zu sein.
2) Niemand hat dich gezwungen, bei deiner Freundin einzuziehen. Ihre "Jungs" waren sicher nicht begeistert. Nach dem Einzug rumjammern, diskutieren oder rechthabenwollen ist unsexy.
 
  • #41
ich habe es von Anfang an versucht es zu unterbinden mir auf den Kopf rumtanzen zu lassen. Soviel Selbstvertrauen und Charakterliche Stärke habe ich. Aber wohl auch den Leichtsinn , klappt alles schon.
Klappt eben nicht.
Ich bin kein weinerlicher Typ, nur jemand der vieles hinterfragt und in diesem Fall natürlich wie es zu solchen Situationen (Reaktionen)kommt.
Mittlerweile ist hier ja oft die Antwort gekommen, Machtverhältnisse der Jungs.
Ich sehe das auch eher umgekehrt, ich gehe mit erhobenen Hauptes. Sollen sie doch machen...

meine kurze Anekdote hab ich noch;
Angefangen hat eigentlich alles damit.
Ich war mit dem älteren allein im Haus, Festnetz tel klingelt,
Ich war grad in der Küche, Spülmaschine, Abwasch was so anfällt.
Es klingelte genau dreimal da rannte er von oben runter und blaffte mich an warum ich nicht rangehe. Ihr könnt euch nicht vorstellen in was für einem Ton. Natürlich gab es ein Wortgefecht in dem ich klar meine Meinung gesagt habe. Wie er sich zu verhalten hat.
Am nächsten Morgen als ich schon zur Arbeit war sprach er mit seiner Mutter darüber....
Abends sprach mich meine Freundin an was da los war, hab ihr die Situation geschildert.
Als Antwort bekam ich, hättest ja ans Telefon gehen können und ihr Sohn hat es bestimmt nicht so gemeint.
Keine Aussprache zwischen uns dreien wie das in Zukunft laufen soll usw.
Und genau da, hat er die Rückendeckung der Mutter verspürt. Und ich wurde zu HansWurst ;-)
 
  • #42
M.E. ist die jewelige Erziehungsphilosophie der Knackpunkt. Die eine Fraktion befürwortet die partnerschaftliche Erziehung auf Augenhöhe, wobei das Kind wie ein kleiner Erwachsener gesehen wird. Was m.E. dazu führt, dass die Kinder das Sagen haben und dadurch Rotzlöffel herangezogen werden.

Andererseits die Fraktion der "natürlichen Hierarchie", wo es zwar mal rappelt und Grenzen gesetzt werden. Jedoch die Kids damit gut auf's Leben draußen vorbereitet werden.

Ich sehe nicht, warum ich hier - wie von vielen Antwortenden gefordert - automatisch und immer zu meinem Mann halten soll.
In der Pubertät findet ein Kräftemessen statt. Davon bleibt auch (d)ein außenstehender Partner nicht verschont, zumal er unterm gleichen Dach wohnt. Wie soll er sich ein Standing erarbeiten, wenn ihm von der AE-Partnerin vermittelt wird, er habe eh nix zu melden, weil es ja nicht sein Kind ist?

Ich hatte mich auch schon mit dem erwachsenen Sohn meines Mannes gezofft. Inhaltlich hält sich zwar mein Mann auch neutral, bzw. wir sprechen später unter vier Augen nochmals darüber, wenn nötig. Allerdings steht er in der Weise hinter mir, als er mir von Anfang an klar gemacht hat, dass ich sehr wohl seinem Sohn etwas zu sagen habe und gleichberechtigt in der damaligen "Noch-WG" sei. Das gilt natürlich auch umgekehrt für meinen Mann meinen erw. Kindern gegenüber.

Es ist ja schon bei intakten Familien so, dass die Eltern möglichst an einem Strang ziehen sollten. Beide Elternteile wollen von ihren Kindern als geschätzte Autorität, bzw. Respektsperson wahrgenommen werden. Wenn jedoch der eine dem anderen in den Rücken fällt, führt das zu Gesichtsverlust, was den anderen dumm vor den Kindern da stehen lässt. Ein neuer Partner (m/w/d) hingegen hat umso mehr die A...-Karte, insbesondere wenn er seinen AE-Partner sowieso nicht hinter sich weiß.
 
  • #43
Mich würde ja die Sichtweise der anderen interessieren.
War es wirklich ein bösartiges "Dir mach ich das Licht aus, um dich zu ärgern"? Oder kam einer der Jungen in ein Zimmer, in dem aus unerfindlichen Gründen tagsüber das Licht angeschaltet war. Vielleicht kam er gerade von der Arbeit/Uni nach Hause und befürchtete, dass er es am Morgen vergessen hatte auszuschalten. Vielleicht hat er gar nicht gesehen, dass du in einer Ecke sitzt.

Die Sache mit dem Drucker ist mir auch unklar. Ist das der einzige Drucker im Haus und wird normalerweise immer von allen benutzt? Oder gibt es einen Familiendrucker im Arbeitszimmer und dein Drucker wird normalerweise nie von anderen Familienmitgliedern benutzt? Hat es einen Grund, weshalb es die ersten hundert Male ok war, deinen Drucker zu benutzen und diesmal nicht?

Falls es dir nur ums Prinzip geht und du eigentlich keinen Grund hast: es ist völlig normal, dass nach einem Jahr, nachdem man Eltern geworden ist, die Trotzphase anfängt. Die meisten Eltern starten aber mit Babys und schieben die Ursache für die Meinungsverschiedenheit auf das Kleinkind.
 
  • #44
Sorry ich bleib dabei... du wärst mir definitiv zu empfindlich.

Selbst wenn er dich anblafft, einfach ruhig bleiben und antworten, dass du die Hände im Spülwasser hattest und keine Zeit und im allgemeinen nicht sein Sekretär bist. Punkt, keine weitere Diskussion.

Du bist doch der Erwachsene und du solltest doch einen grundlegende Sicherheit und Gelassenheit in dir tragen. Du solltest über einen wütigen Teenie milde lächeln können. Ich muss gerade an die Fernsehwerbung denken, mit dem abgenervten Grufti Mädel, was bei jedem Satz die Augen verdreht.

Versuch dich doch mal in seine Lage zu versetzen ...vielleicht hat er einen wichtigen Anruf vvlt sogar seiner Angebeteten erwartet? Das ist aber sein Problem und nicht deins...

Dieses Szenario hätte ich eine Stunde später vergessen. Und wenn er es seiner Mutter erzählt und die dich darauf anspricht, bekäme sie die gleiche Antwort. So ein Drama...

Lässt du dich in deinem Job auch so rumschubsen und bist empfindlich? Man muss sich halt manchmal auseinandersetzen und die Position klären. Zu Hause, bei einem neuen Partner und in der Familie genauso wie im Job und im Rest des ganz normalen Lebens.

Vielleicht ist es deine Lernaufgabe für das Leben dich durchzusetzen und dich nicht in die Opfer Position zu begeben?

Tu was für deine Selbstsicherheit dann hebt dich sowas nicht mehr an, dann erkennst du, dass es überhaupt nicht um dich geht.
 
  • #45
Natürlich gab es ein Wortgefecht in dem ich klar meine Meinung gesagt habe. Wie er sich zu verhalten hat.
Du willst dem erwachsenen Sohn sagen, wie er sich verhalten soll? Das ist eine sehr schwierige Einstellung, so funktioniert das nicht.

Wie jemand hier sagt: Erwachsene Regeln für erwachsene Menschen.
Du sagst anderen Erwachsenen nicht, wie sie sich verhalten sollen.
Für Dich war der Vorfall mit dem Telefon eine große Sache. Andere denken darüber nicht nach.

Hast Du früher in einer Beziehung oder WG gelebt? Vielleicht macht Dir das Leben in Gemeinschaft grundsätzlich keinen Spass...
 
  • #46
Wenn der Drucker nicht funktioniert geht das doch die Kinder nichts an. Er muss doch nicht dafür sorgen, dass er funktioniert.
Sorry, aber Deine Argumentationskette ist einfach nur lächerlich. Wenn ER darauf besteht, dass es SEIN Drucker ist, und es die Kinder nichts angeht, ob der Drucker funktioniert, wer ist denn dann bitte schön für die Reparatur des Druckers zuständig? Und was bitte schön macht man mit einem Drucker im Haushalt, der nicht funktioniert? Welche weiteren "praktischen" Ratschläge hast Du denn sonst noch so auf Lager. Braucht ein Haushalt 2 Drucker, oder 3 oder 4 (also für jeden Familienangehörigen einen)? Und wenn alle die Waschmaschine der Frau benutzen, wer ist dann für die Reparatur der Waschmaschine verantwortlich? Ich finde diese kleinliche Aufrechnerei echt zum Schreien.
Ich sehe das auch eher umgekehrt, ich gehe mit erhobenen Hauptes. Sollen sie doch machen...
Mach das. Ich gehe davon aus, dass alle froh sind, wenn Du Deine Sachen (inklusive kaputten Drucker) packst...
 
  • #47
Aus vielen Posts hier entnehme ich, dass in D die autoritäre Erziehung offenbar noch sehr populär ist. Aussagen wie „die hätte ich zusammengefaltet“, „wenn du bezahlst, machst du die Regeln“, „die Kinder haben zu gehorchen“ finde ich ehrlich gesagt erschreckend und erinnern an dunkle Zeiten. Bei uns wird diskutiert und jeder darf eine Meinung haben, auch die Teenager. Wenn sie sich im Ton oder der Sprache vergreifen, interveniere ich, sonst darf alles gesagt werden. Dann werden Abmachungen getroffen und diese müssen dann auch eingehalten werden. Auf das prinzipielle Recht des Älteren/Stärkeren gebe ich gar nichts. Schliesslich sollen die Jungs eigenverantwortliche, selbst denkende Erwachsene und nicht ängstliche Jasager werden.
 
  • #48
Weshalb um aller Heiligen willen hast Du Dein Haus verkauft, ohne das Zusammenleben für längere Zeit auszuprobieren?
Das hat mich auch stutzig gemacht.
Es gibt ja mehrere Möglichkeiten
- entweder hat der grosse Reibach gewunken
- das Haus war mehr eine Ruine
- so konnte man gerade noch der Zwangsversteigerung entkommen
- es hat dir nie gefallen
- ........
Auch sind die Fragen zu den Eigentumsverhältnissen des Hauses der Freundin erlaubt. Hier könnte es sein, dass die beiden Jungs durchaus schon Anteile besitzen oder Vermächtnisse zu deren Gunsten existieren.
Die Frage inwieweit sich der FS an den Kosten beteiligt steht auch noch im Raum. Ebenso die, inwieweit die Söhne sich beteiligen. Manch junger Mann im Handwerk verdient nämlich mit 21 schon ganz ordentlich.
Die Frage, wie der FS von Anfang an auf die beiden jungen Männer zugegangen ist ..... Ja, ich habe ja ein Stieftöchterchen. Und habe im Grunde keine Probleme mit ihr. Petitessen - ok. Die gibt es überall. Allerdings würde ich den Teufel tun und ihr im Hause ihres Grossvaters Vorschriften machen wollen. Dazu kommt, dass man als der "Alte" die Pflicht hat, freundlich auf das "Küken" zuzugehen.
Ich sehe nicht, dass hier die Söhne oder deren Mutter alleine die Schuld an diesem Desaster haben.
 
  • #49
Natürlich gab es ein Wortgefecht in dem ich klar meine Meinung gesagt habe. Wie er sich zu verhalten hat.
Er ist erwachsen, du brauchst ihm nicht deine Meinung zu geigen noch ihm zu erklären, wie er sich zu verhalten habe. Warst du außer Hörweite, hättest Du ihm nicht zurufen können, dass du gerade nicht ans Telefon gehen kannst? Dass er dich anblafft zeigt schon dass er dich nicht respektiert. Wie kam es dazu?

Keine Aussprache zwischen uns dreien wie das in Zukunft laufen soll usw.
Das kannst auch du mitbestimmen, du mußt da nicht drauf warten bis was kommt von deiner Frau. Die Idee, dich etwas einzulesen in Pädagogik, Psychologie für junge Erwachsene, Eltern-Kind-Themen finde ich auch sinnvoll. Es kommt so rüber als hättest du wenig Beziehungserfahrung, vielleicht hilft dir das. Gibts bei dir in der Nähe Männergruppen oder ähnliches wo du dich austauschen könntest?

Du wirkst so wie ein Feldwebel der die Lage zu beherrschen versucht, das brauchst du aber nicht, du stehst außer Konkurrenz, du bist auch nicht der Vater, es reicht ein guter Freund für die beiden zu werden, aber da musst du ihnen Zeit geben.
 
  • #50
Meine Partnerin spielt sehr viel runter und sagt eigentlich nur ich soll mich nicht so anstellen.
Im Prinzip hat sie recht. Du stellst dich an. Du bist zu drei (fast) Erwachsenen gezogen. Glaubst du, die werden sich wegen dir ändern? Zwei von denen interessieren sich verständlicherweise überhaupt nicht für dich.
Du bist in ihr "Nest" eingebrochen. Ob sie nun in dem Alter sind, so oder so das Nest zu verlassen, sei dahingestellt. Nichtsdestotrotz ist es ihr Nest. Aufeinmal kommt da so ein Eindringling...
Also Kinder hast du defintiv nicht. Empathie gleich null.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #51
Abends sprach mich meine Freundin an was da los war, hab ihr die Situation geschildert.
Als Antwort bekam ich, hättest ja ans Telefon gehen können und ihr Sohn hat es bestimmt nicht so gemeint.
Keine Aussprache zwischen uns dreien wie das in Zukunft laufen soll usw.
Und genau da, hat er die Rückendeckung der Mutter verspürt. Und ich wurde zu HansWurst ;-)
Du wurdest nicht zu HansWurst, wegen ihrer Rückendeckung oder weil keine Aussprache stattgefunden hat.
Was soll wegen einer solchen Lappalie auch für 'ne Aussprache stattfinden?
Das macht Dich zum HansWurst.

Du wurdest angeblafft, dann blaff zurück.
Wenn sie später fragt, was los war, sag ihr das.' Er hat mich angeblafft und ich ihn auch', Punkt.

Du hast eine sehr niedrige Frustrationsschwelle.
Ich sehe das wie @Joggerin.
Dieses Szenario hätte ich eine Stunde später vergessen. Und wenn er es seiner Mutter erzählt und die dich darauf anspricht, bekäme sie die gleiche Antwort. So ein Drama...
Ich kann auch nicht verstehen, wie man sich an solchen Kleinigkeiten derart aufhalten kann.
Du machst auch auf mich einen sehr empfindlichen Eindruck!
 
  • #52
Ich halte diesen Thread und die darin geäußerten Meinungen für äußerst lesenswert - speziell für alle Menschen, die vor der Frage stehen, wie weit sie in einer Partnerschaft / Langzeitbeziehung mit einer AE-Person (gleich welchen Geschlechts) investieren wollen. Selbst (scheinbar) erwachsene Kinder können katastrophale Probleme heraufbeschwören. Deshalb sollte zwingend die Frage nach elementaren Wertegemeinsamkeiten und den Erziehungsgrundsätzen adressiert werden, BEVOR mehr oder weniger irreversible Entscheide (Beispiel hier: Hausverkauf, Zusammenziehen) getroffen werden.
 
  • #53
Dazu kommt, dass man als der "Alte" die Pflicht hat, freundlich auf das "Küken" zuzugehen.
Ja der alte @Tom26 hat es erfasst. Ich habe bereits einen Beitrag mit eigener Erfahrung erfasst, er wurde nicht freigeschaltet und das obwohl ich sehr kultiviert (finde ich) geschrieben habe. Hier die Kurzform.
Meine letzte Partnerin mit 18 J. Sohn, ein Haushalt, (mein Haus aber nur auf dem Papier). Der Sohn, ja was soll ich sagen. Benimmt sich wie ein Arschlochkind, vor allem seiner Mutter gegenüber, die sein ganzes Leben wirklich alles für den Bengel gemacht hat.
Da ich aber niemals wegsehen kann und ich nicht wollte das es eskaliert, habe ich ihn unter einem Vorwand zum Biertrinken in eine Kneipe wo er gerne mit Freunden mal hinging gelockt.
Dort nach ein paar Bieren, als die Stimmung sich etwas lockerte, sagte ich ihm mit genau diesen Worten, "Du bist ein Arschlochkind"
nachdem seine Gesichtsfarbe wieder aufklarte, erklärte ich ihm, wie sehr sein Verhalten seine Mum verletzte und vor allem Sie das nicht verdiente. Ich sagte ihm, dass ich nicht sein Vater bin und je es versuchen würde zu sein. Aber in mir einen treuen Freund finden kann wenn er mag und das ich nicht parteiisch bin und voll hinter ihm stehe, wenn er sich entsprechend Fair verhalten würde.
Ich erfuhr an diesem Abend viel von ihm und es wurde sehr sehr lang.
Noch heute trotz der Trennung von seiner Mum, sehen wir uns mind. 2 x im Jahr zu seinem und meinem Geburtstag.
Seine beeindruckensten Worte wenn es auch traurig ist.
" Du warst mir in 5 Jahren mehr Vater wie mein leiblicher in 23 Jahren."
Treibt mir immer noch etwas Pippi in die Augen.

Wir sind die Erwachsenen und müssen mit Gefühl an solche Dinge heran gehen. Ist oft vielleicht nicht einfach.
Aber Angriff stur oder totaler Rückzug sind immer schlechte Ratgeber.

m48
 
  • #54
Bei dem Vorfall mit dem Telefon würde ich vermuten, dass es in der Familie üblich ist, dass derjenige ans Telefon geht, der am nähesten dran ist. Hätte einer der jungen Männer oder die Mutter das Geschirr gespült, hätte er/sie sich die Hände abgetrocknet und wäre ans Telefon gegangen.

Warum hast du das nicht getan?
Hast du die Einstellung "wenn es wichtig ist, ruft er später nochmal an" und gehst oft nicht ans Telefon?
Benutzt du nur dein Handy und alle Festnetzanrufe sind nur für die anderen? (beim Telefon unterscheidest du genauso deins/meins wie beim Drucker?)

Ich habe den Eindruck, du separierst dich absichtlich. Für dich gibt es "Ich und die Familie meiner Freundin" statt "unsere Familie". Diese ganzen Vorfälle zeigen für mich, dass die jungen Männer dich schon völlig in die Familie integriert haben und dass die Probleme dadurch entstehen, dass du dich in eine Außenseiter-Position begibst.
 
  • #55
Da waren ja viele tolle Fragen dabei,
Warum ich mein haus verkauft habe usw.
Ja, gab richtig Kohle.
Und ja, ich leiste einen richtig guten finanziellen Beitrag.
Bin ja kein Schmarotzer.
Ich hatte 23 Jahre lang ein Beziehung.
Der Drucker -;) hatte 5 min vorher funktioniert. War danach ein funktionelles Problem.
Ich will jetzt nicht überheblich wirken.
Die Waschmaschine sowie 3/4 des Inventars gehört mir auch.
Und ich stelle mich weiß Gott nicht an. Und lass das raushängen.

Gestern Abend haben wir uns zu viert zusammen gesetzt und die grundsätzlichen Fragen geklärt.
War auch für mich ein sehr gutes und konstruktives Gespräch.
Leider herrschte dieser Ton schon immer im Haushalt und sie konnten sich nicht vorstellen das es Menschen gibt die das stört.
Alles in allem haben die Jungs von selbst gesagt das wir wieder bei null anfangen und einfach Respektvoller miteinander umgehen werden.
Wir haben alle Fehler gemacht, und die Zukunft wird zeigen ob wir daraus gelernt haben.

in diesem Sinne...
 
  • #56
Oh, das Du in Ihrem Haus wohnst, war noch nicht freigeschaltet. Das ändert die Situation, finde ich. Überlegt mal, ob Du erst mal wieder einzeln wohnst und mit Deiner Partnerin LAT lebst, bis die Söhne ausziehen.
Nicht immer ist Zusammenleben der beste Weg, denn Du bist in eine bestehende Gemeinschaft dazugekommen. Mach es Dir doch nicht so schwer.
Zu erwachsenen Kindern und Mutter dazu ziehen, wenn es nicht so gut läuft, würde ich mir nicht antun. Doch da muss man nicht verzweifeln.
Leben ist, wenn's Leben läuft! Das geht auf vielen Wegen.
 
  • #57
Ich befürworte durchaus eine Erziehung, in der die Erwachsenen/Eltern/Geldgeber das grundsätzliche Sagen haben.

Denn so läuft es auch im Leben. Der mit der höheren Position, der Macht hat oder Geld entscheidet letztlich.

Und wer kontrolliert oder sanktioniert, dass sie eingehalten werden?

Regeln wie zB. auch Gesetze machen nur Sinn und werden nur eingehalten, wenn eine Sanktion zu befürchten ist. Und diese muss von einer Autorität erfolgen.

Wie viele würden sich an Geschwindigkeitsbeschränkungen halten, gäbe es keine Blitzer und keine Strafe?

Als Erwachsener ist man Kindern ggü doch eine natürliche Autorität allein aufgrund der Lebenserfahrung.
Ich meine, es muss sich alles im Rahmen halten. Der Dreijährige ist überfordert mit der eigenständigen Entscheidung, wann er über die Straße gehen kann und der Teenie kann nicht entscheiden, ob der Familienurlaub nach Honulu geht, wenn das elterliche Budget nur den Schwarzwald hergibt.

Ein Einbeziehen ist ok, Gleichheit bei der Entscheidung nur Augenwischerei.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #58
Das hat niemand behauptet:
Aussagen„wenn du bezahlst, machst du die Regeln“
Sondern es ging um Gleichberechtigung. Wenn beide gleichermaßen zum Leben(sunterhalt) beitragen, hat m.E. auch der/die Neue ein gleichberechtigtes Mitsprache- und Gestaltungsrecht. Kann ja andererseits auch nicht sein, dass der/die Neue zum Zahlen, Handwerkliches, Saubermachen... recht ist, aber ansonsten gefälligst die Klappe zu halten und sich von etwaigen verzogenen Rotzlöffeln auf der Nase herumtanzen zu lassen hat. Da käme ich mir auch ausgenutzt vor, bzw. wäre erst gar nicht eingezogen.

Ja schon:
Ich denke auch für die Kinder ist es nicht besonders toll einen neuen Mann an der Seite der Mutter und im eigenen Haushalt akzeptieren zu müssen, insbesondere werden sie es nicht gewohnt sind, wenn die Frau seit 12 Jahren alleinerziehend ist.
Aber so gesehen, dürfte man sich erst gar nicht trennen, bzw. erst wenn die Kinder groß sind. Und eine neue Partnerschaft verböte sich von selbst. Schließlich sind die Kids eine Familie mit Vater und Mutter gewohnt.

W51 und
Rabenmutter :)
 
  • #59
Ja, meine Argumente die ich hier aufgeführt habe sind für den einen und anderen Lappalien. Es sind aber viel mehr und die Kleinigkeiten werden auf Dauer untragbar für den Betroffenen. Glauben manche wirklich von euch ich nehme alles hin und versuche mich hier nicht einzubringen. Ich verteidige meine Freundin ständig gegen böse Spitzen und freche Antworten. Auch sie hat oft darunter zu leiden. Sie sagt zu mir bei ihr geht es da rein und da raus. Schon oft sagte ich so geht das nicht. Du hast in der Vergangenheit keine Grenzen aufgezeigt usw.
Bevor ich den Beruf gewechselt habe war ich Vorarbeiter und habe viele Lehrlinge gehabt. Und fast immer hatte ich ein sehr gutes Verhältnis zu den Lehrlingen. Und genau das ist dieser respektvolle Umgang mit Menschen. Nur bei einem klappte es nicht, der Sohn vom Chef.
Es ist genau so wie es hier ist.
Es waren genau die gleichen Eifersüchteleien und Machtkämpfe weil der Chef zu mir stand ,fand sich der Sohn zurückgesetzt. Und jetzt ratet mal. Er war ebenfalls 20.
Leider gibt es aber genug die einfach resistent sind.
Ich bevorzuge nun mal die ruhige entspannt Art meine Meinung zu sagen und zu argumentieren sowie zu überzeugen. Und bin immer gut damit gefahren.
Gegen diese rotzfrechen Heranwachsen wie ich sie hier vorfinde komme ich so nicht weiter.
Da fehlt mir natürlich die Erfahrung der Kindererziehung. Und zuständig bin ich da auch nicht für.

Manche von euch sollten sich auch mal fragen, warum man durchhält und immer an das Gute glaubt. Wenn jeder gleich immer alles hinwerfen würde....
Es wäre in meinem Fall das Leichteste einfach zu gehen, ich habe es überhaupt nicht nötig mich diesen Anfeindungen auszusetzen und sorry dass ich das sage, die finanziellen Mittel mir mein neues Leben aufzubauen. Aber ich habe es gelernt vor Problem nicht wegzulaufen, sondern sie zu lösen.
Und wenn ich hier lese „ Du Weichei, versteckst dich hinter deiner Frau, bist selber Schuld, lässt es mit dir machen.“
Ich bitte euch...
Was hat das denn mit Konflikt Lösung zu tun.

Im Endeffekt geht es darum mit pubertierenden heranwachsenden Männern klarzukommen und dort geraten die eigenen Eltern an ihre Grenzen, wie soll das ein Mann schaffen der vielleicht noch als Rivale angesehen wird, weil sich die Mutter natürlich jetzt auch um den neuen Mann kümmert. Und nicht mehr immer nur für die Kinder da sein kann.
 
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  • #60
Sorry aber ich empfinde dich als sehr überempfindlich und zu egozentrisch.
Das sehe ich nicht so, ich bin auch der Meinung, dass das so nicht funktionieren kann, wenn der Partner nach den erwachsenen Kinder kommt, ist für mich eine Beziehung nicht möglich, und erst fecht geht für mich nicht ein zusammenleben, ich habe keine Lust mich in einer Beziehung ständig und einseitig anzupassen, Punkt.
 
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