• #121
Liebe @pixi67 , ich bin da komplett bei Dir, ich empfinde die Aufrechnerei auch als sehr unangenehm. Das mache ich nicht, wenn ich mit Freundinnen ausgehe und schon gar nicht in einer Liebesbeziehung. Allerdings musste ich in letzter Zeit schon wiederholt feststellen, dass für Männer das Thema Geld scheinbar ganz wichtig geworden ist. So wurde ich zB beim online-Dating oft gefragt, womit ich denn genau mein Geld verdiene, wieviele Therapien ich denn in eine Woche habe usw.
Und das alles VOR einem ersten Telefonat.
Selbstredend, dass es zu dem Telefonat nicht kam, ich habe das als sehr übergriffig empfunden. Ich frage doch auch nicht, wie das Jahreseinkommen des anderen ausfällt. Vielleicht haben die Menschen, die so unterwegs sind, viele schlechte Erfahrungen gemacht, mag sein. Für mich sind das keine potentielle Partner und ich kann es absolut nicht verstehen, dass sich Menschen immer wieder auf solch schlechte Kompromisse einlassen, nur damit sie einen Partner haben. Und im Nachgang dann mit dem Jammern anfangen ...
@realwoman das kenne ich auch von meinen Eltern. Sehr vermögend, Häuser, Wohnungen alles mehr als solide, aber wenn sie früher zu mir kamen, mussten ca. 1000 km Hin- und Rückfahrt kalkuliert werden. Da wurden dann die Benzinkosten hälftig geteilt, sind seit 56 Jahren verheiratet und sprechen immer noch von „meinem“ und „deinem“ Geld. Sehr krank.
Vielleicht gehe ich deshalb etwas sorgloser mit meinem Geld um, ich spende, ich kaufe gerne, ich lasse liefern und gebe gerne Trinkgeld, wenn es passt.
Niemals wollte ich in einer Beziehung sein, in der aufgerechnet wird.
Aber wir haben ja die Wahl, auch die FS🙏
 
  • #122
Sorry ich begreife es nicht...egal wie ihr rechnet
Geht mir so ähnlich - und ich habe viele Jahre hart dafür gearbeitet, um privat nicht rechnen zu müssen. Für mich ist das Luxus, Luxus, den ich mir gerne gönne.
Dieser Luxus bleibt aber nur Luxus, wenn auch V so leben kann.

Ich sehe das ganz einfach - Wer Glück hat, sollte dieses Glück auch teilen. Denn dann bleibt das Glück, weil es sich selbst erfreut.

Klar ist das keine "wissenschaftlich fundierte Theorie". Aber auch so eine Art self fulfilling prophecy - halt zur Abwechslung mal im Positiven.

Liebe @realwoman (und auch für die FS gilt dies)
Diese ewige Rechnerei vergällt einem das gesamte Leben. Anstatt sich zu freuen, dass es einem gut geht ärgert man sich, weil der andere noch mehr hat. Wer selbst mehr haben will, muss etwas dafür tun .... daheim auf der Couch verdienen nur wenige Menschen viel Geld. Und wer aus Unzufriedenheit dem Geld hinterherjagt, der hat oft keinen Erfolg. Den im Grunde ist und bleibt Geld eine Form der Anerkennung.
 
  • #123
Liebe @realwoman (und auch für die FS gilt dies)
Diese ewige Rechnerei vergällt einem das gesamte Leben.
Deswegen verfahre ich so wie Nikita09 - ich habe entspannten Umgang zum Geld, vielleicht etwas zu entspannten, ich könnte mit Sicherheit mehr sparen, aber auch so habe ich geschafft, mit dem klar zu kommen, was ich habe und sogar was auf die Seite zu legen. Wenn ich knapp bei Kasse bin, dann schaue ich auf die Preise, wenn ich mehr habe, dann jage ich nicht jedem Euro hinterher. Ich wohne 12 min. Fußweg vom Bahnhof. Wenn ich müde bin oder kein Bock zu laufen, dann gönne ich mir eben einen Taxi. Hat meine Freundin wenig Geld, dann übernehme ich die Kosten für sie, wenn wir ausgehen. Mein Sohn hat seit neusten eine MS Diagnose bekommen, verdammt, es gibt wichtigere Dinge im Leben, als auf dem Papiergeld zu hocken. Ich komme aus dem Land, wo man im Winter +9 in der Wohnung hatte und zwei Wochen kein Wasser oder Strom stundenweise und das war noch keine schlechte Wohnung. Tut mir leid, ich habe einfach Vergleiche, WANN es den Menschen tatsächlich schlecht geht und dieses Jammer, dass der geliebte Mensch sich "ja nicht an mir bereichert oder warum soll es ihm besser gehen auf meine Kosten" ist einfach unmöglich.
Wer selbst mehr haben will, muss etwas dafür tun .... daheim auf der Couch verdienen nur wenige Menschen viel Geld
Es geht nicht darum, auf Kosten des anderes zu Leben, sondern das Leben, auch finanziell mit dem anderen zu teilen. Es gibt nun mal nicht soviele Jobs, wo ALLE gutes Geld verdienen und leitende Positionen oder ertragreiche Selbständigkeit ist nun mal im Einzelposition verfügbar, das bedeutet, dass der Rest der Mannschaft nun mal "normales" Geld verdienen wird. Sofern ich weiss sind in der Regel Männer diejenigen, die eben keine Karrierefrau wollen oder die, dauernd beruflich weg ist und entscheiden sich im Zweifelsfall für Normalverdienerin. Frauen sind auch diejenigen, die der Doppelbelastung unterliegen - Kinder UND Beruf. Während Karrieremänner ihre Frauen im Hintergrund haben, sind Karrierefrauen allein mit Kindern, weil viele Männer nicht verkraften, dass Frauen im Beruf besser sind. Und seien wir ehrlich - so wie du und Neverever drauf sind, sind die wenigsten Männer, die Mehrzahl schaut mit Argusaugen, dass Frauen ihren Job gut machen, bzw. Frauen müssen sich mehr anstrengen, um zu beweisen , dass sie genauso gut sind.
Ich denke, es geht ehe darum, dass man gewisse Entbehrungen auf sich genommen hat, es schwer hätte, "hart" gearbeitet und statt sich über Ergebnis zu freuen, wacht man, dass der Andere es genauso schwer hat. Man stellt vielleicht fest, dass harte Arbeit gar nicht nötig wäre, um genauso zufriedenstellendes Ergebniss zu bekommen und ärgert sich, dass der Andere "schlauer" ist.
 
  • #124
Und @Lebens_Lust wenn es rein um die Beantwortung der Kostenaufteilung geht.

Wenn man googelt finder man:
Eine Hausfrau kommt durchschnittlich auf 91.2 Arbeitsstunden.
Und müsste etwas über 7000€ verdienen, wäre das bezahlt.
Sollten wir da noch die 30std Job drauf rechnen?
Da er ja selbst bügelt und die Kinder wohl auch mal spülmaschine und co machen...rechne ich mal nicht mit 120std und bleib bei 90.

Der Mann hat wohl mit 40Std so viel Geld, wie die FS und so werden die Kosten 50:50 geteilt.
Die Hausarbeit aber nicht.
Der Mann arbeitet am Wochenende...ich sage großzügig, noch 20 Std mehr.
Er kommt so auf 60Std verdient aber mehr und sein Haushalt plus Essen sind gemacht.
Das Geld für die 20 behält er für sich.
Die FS hat 60Std mehr, auch weil der Haushalt mit Mann und Sohn größer ist als vorher.

Dafür bekommt sie nichts, nicht mal ein schönes Wochenende, weil Mann nicht da ist
 
  • #125
Eine Hausfrau kommt durchschnittlich auf 91.2 Arbeitsstunden.......
Sollten wir da noch die 30std Job drauf rechnen?

Liebe pixie,
da kann ich der Hausfrau aber nur dringlichst empfehlen, an ihrer extrem unterdurchschnittlichen Performance zu arbeiten und sich auf das Wesentliche zu beschränken.

Was bitte für ein Haushalt soll das sein, in dem Du 91,2 Stunden wöchentlich arbeitest? Bei einer 7-Tagewochen wären das 13 Stunden am Tag. Das ist doch ein Witz. So viel Arbeit macht kein modern ausgestatteter Haushalt einer Kleinfamilie.
Mit TZ-Job käme die FS also auf über 17-Stundentage, 7 Tage in der Woche wohlgemerkt und ohne Arbeitswege, ohne Körperpflege ohen Mahlzeiten einzunehmen, d.h. an keinem Tag in der Woche ein Minimum an Regenerationszeit, keinen Tag das Mindestmaß an Schlaf.
Merkst Du, glaubst Du selber nicht, denn wer zeitlich so ausgelastet ist, der kann hier nicht posten. Der weiß noch nichtmal, dass es das Forum gibt.

Bevor man solche Zahlen unreflektiert postet, sollte man sie durch eine kleine Umrechnung einem Realitäts-Check unterziehen, um sie/sich/die Hausfrauen nicht der Lächerlichkeit preiszugeben.

Warum auch nicht. Sie sind doch garkeine richtige Familie wie sich aus den anderen Posts ergibt. Sie sind eine etwas bessere Zweckgemeinschaft und da ist es vollkommen ok, dass er nicht sein ganzes Haben in die Haushaltskasse wirft.

Die FS muss die Arbeit besser verteilen, statt alles selber zu machen und auf sein Geld zu schielen.
Und wenn sich von der Familie keiner beteiligen will, weil ihnen die Arbeit der FS nicht so viel wert erscheint (TK-Pizza reicht ihnen), ja dann kann sie es doch aus lassen.
Wenn sie es nur macht um ihretwillen (aufwendig kochen, Fugen mit der Zahnbürste schrubben oder sonstige Absurditäten), dann ist es auch ihre Sache, ihr Hobby und genauso zu bewerten wie sein Nebenjob: sie hat nie Zeit, wegen zu viel überflüssiger Hausarbeit.

Dafür bekommt sie nichts, nicht mal ein schönes Wochenende, weil Mann nicht da ist
Ich wüsste auch nicht, was für eine gute Zeit ich mit jemandem verbringen sollte, der jede Woche über 90 Stunden im Haushalt rumpusselt. Da kann er wegsein, wenn er den Sinn und die Notwendigkeit ihres Handelns nicht einsieht.

Man hat Zeit für die Menschen, die einem wichtig sind und mit denen man eine gute gemeinsame Zeit hat, weil man anderes dahinter zurückstellen kann oder für unwichtiger/obsolet erklärt.
 
  • #126
Und @Lebens_Lust wenn es rein um die Beantwortung der Kostenaufteilung geht.

Ich würde die nicht alleine betrachten.

Eine Hausfrau kommt durchschnittlich auf 91.2 Arbeitsstunden.
Und müsste etwas über 7000€ verdienen, wäre das bezahlt.

Analog zum anderen Thread: macht doch als Frauen neben dem Mietvertrag gleich noch einen für Hausarbeit mit. Da legt ihr dann gleich mal gute 75 Euro Stundenlohn netto fest und legt den dem Mann vor. Dazu noch für jedes mal Sex branchenübliche 100 Euro die Stunde. Und dann schaust Du, wie viele Männer da mitspielen. Eine Hausfrau für 75 Euro Stundenlohn findet keinen Arbeitgeber.

Ich habe so das eine oder andere Projekt, bei dem ich wirklich gut verdiene, weil das jemand bezahlt. Meine Putzfrau nicht. Ein Kindermädchen auch nicht. Erst recht nicht, wenn sie für einen Haushalt 90 Stunden die Woche arbeitet. Dann ist sie einfach unfähig und fliegt bei der nächsten Lohnforderung raus.
Nach Deiner Rechnung ist jede Frau unterbezahlt, wenn der Mann 3000 Euro im Monat verdient und sie wegen der Kinder 1 Jahr zu Hause bleibt. Der Mann würde dann nach Deiner tollen Rechnung jeden Monat satte 25000 Euro Schulden machen und sie könnte sich nach einem Jahr ein eigenes Haus dafür kaufen. 2 Kinder, je 3 Jahre zu Hause - 1,8 Millionen.

Eine Partnerin ist nicht bezahlbar, Deine Rechnung schon von den Zahlen her kompletter Unsinn.

Ich habe jetzt schon ein paarmal geschrieben: beide haben gleich viel Einkommen für "Vollzeit". Sie 30 Stunden und die Kinder, er 40 Stunden. Das bringen beide ein, ohne aufzurechnen, wie viel jedes der Kinder isst oder wie lange es auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzt und das Licht an hat. Hier im Sinne von Kosten werden halbiert. Für mich fair.

Die Hausarbeit ist eine andere Sache. Da sollte jeder seinen Teil einbringen, die Kinder ebenso. Wie die Anteile sind, kann ich nicht beurteilen. So grob gesehen könnte das hier auf 20% für jeden rauslaufen. 60% für sie und ihre beiden Kinder, 40% für ihn und seinen Sohn. Hausarbeit, nicht Kinderbetreuung.

Er arbeitet nebenbei. Nehmen wir an, für 50 Euro pro Stunde, also weniger als eine Hausfrau. Dann sind das hier zwischen 2 und 24 Stunden im Monat. Also maximal 5-6 Stunden die Woche. Die wird sie vermutlich mit ihren Kindern zubringen und für die allen möglichen Kram regeln. Da darf er sich natürlich auch nicht beklagen. Wenn sie in gleichem Umfang zusätzlich zu ihrer Vollzeittätigkeit arbeitet wie er, wenn sie keine Kinder mehr hat, dann passt es wieder.

Aus meiner Sicht kann sie das drehen und wenden wie sie möchte: Die Verteilung der Hausarbeit ist hier nicht in Ordnung. Seine Wäsche macht er alleine. Ich an seiner Stelle würde in der Woche 3 Stunden Putzfrau bezahlen, mich mit beim Frühstück und am Wochenende beteiligen und die Diskussion ist wahrscheinlich beendet.
 
  • #127
Analog zum anderen Thread: macht doch als Frauen neben dem Mietvertrag gleich noch einen für Hausarbeit mit. Da legt ihr dann gleich mal gute 75 Euro Stundenlohn netto fest und legt den dem Mann vor. Dazu noch für jedes mal Sex branchenübliche 100 Euro die Stunde. Und dann schaust Du, wie viele Männer da mitspielen. Eine Hausfrau für 75 Euro Stundenlohn findet keinen Arbeitgeber.
Du wirst jetzt lachen: Gerald Hörhan hat öfters in seinen Videos erwähnt, das er eine Vollzeit-Wirtschafterin hat.
Die kocht, putzt, macht Einkäufe, Wäsche und was sonst noch so anfällt.
Ob sie bei ihm Wohnt und wie er das mit dem Sex regelt, weiß ich natürlich nicht.
Er könnte dir aber sicher eine Kostenaufstellung zukommen lassen
;)
 
  • #129
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Dir das Forum gerade nicht gut tut @Lebens_Lust . Du klingst von post zu post agressiver und jetzt verrechnest Du Dich auch noch.

Pauschalisierungen non stop:
Frauen verknüpfen Geld und Liebe immer wieder mal gerne.

der Berufswahl stärker darauf, dass sie ordentlich verdienen

Frau investiert keine Mühe und der Mann soll das finanziell ausgleichen.
Da wird mir echt beim Lesen übel.
Keine Ahnung wo Du Dein Frauenbild gerade aufbaust.
Ist zu Hause alles in Ordnung? Oder muss sich das Forum Sorgen machen?

Ich an seiner Stelle würde in der Woche 3 Stunden Putzfrau bezahlen, mich mit beim Frühstück und am Wochenende beteiligen und die Diskussion ist wahrscheinlich beendet.
Eher nicht, da die Probleme ganz woanders liegen und diese Haushalts-/Gelddiskussionen nur stellvertretend durchgeführt werden.
W 55
 
  • #130
Du wirst jetzt lachen: Gerald Hörhan hat öfters in seinen Videos erwähnt, das er eine Vollzeit-Wirtschafterin hat.
Die kocht, putzt, macht Einkäufe, Wäsche und was sonst noch so anfällt.
Ob sie bei ihm Wohnt und wie er das mit dem Sex regelt, weiß ich natürlich nicht.
Er könnte dir aber sicher eine Kostenaufstellung zukommen lassen
;)

Den musste ich erstmal googeln. Brauche ich nicht, das war ja Deine Idee 😊 Und wenn Du statt solchen Videos Schulfunk schaust, klappt’s auch mit den Grundrechenarten😉

Zu Singlezeiten hatte ich eine Putzfrau, die für 3 Stunden die Woche meine 120 qm sauber gemacht hat. Dazu Reinigung für Hemden und Hosen. Den Rest habe ich gemütlich nebenbei selbst erledigt. Jetzt teilen wir den Haushalt, dazu ebenfalls 3 h Perle.

Deine gegoogelten 90 Stunden sind einfach völlig abstruse Wichtigmacherei für Fabellöhne. Insgesamt 120 h Arbeit sind 5 volle Tage, einfach mal kurz nachdenken...
Wenn ich für aktuelle Homeschoolingbetreuung Rechnungen mit meinem auch real verdienten Stundenlohn stelle, ist meine Frau pleite.

Eine Beziehung funktioniert anders...
 
  • #131
7000/(91×4) @Lebens_Lust .
Das macht dann auch nur 20 Eur pro Stunde.
Jetzt bin ich mathematischer Analphabet aber stolz.😊

@pixi67 hat von Woche geschrieben.
Eine Hausfrau kommt durchschnittlich auf 91.2 Arbeitsstunden.

Sollten wir da noch die 30std Job drauf rechnen?
...rechne ich mal nicht mit 120std und bleib bei 90.

Der Mann hat wohl mit 40Std...

Alles Wochendaten. Eindeutig. Auch bei Google übrigens. Die rechnen aber wohl die normale Arbeitszeit mit rein. Dass die Zahlen so insgesamt unsinnig sind, habe ich ja geschrieben.

Eher nicht, da die Probleme ganz woanders liegen und diese Haushalts-/Gelddiskussionen nur stellvertretend durchgeführt werden.

Habe ich ebenfalls schon angemerkt. Mehrfach.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Dir das Forum gerade nicht gut tut @Lebens_Lust . Du klingst von post zu post agressiver ...

Ist das allgemeiner Eindruck oder nur Deiner?
 
  • #132
Alles Wochendaten. Eindeutig. Auch bei Google übrigens
Bei Pixie sind Wochen- und Monatsdaten verschwurbelt.
Aber meine Frau Google sagt eindeutig 91 Std./Woche und 7000 Eur/Monat.
91 Stunde pro Monat macht bei einer Voll- Hausfrau auch keinen Sinn. Wobei man sich tatsächlich über die Abstrusität dieser Zahlen streiten kann. Das macht 13 Stunden / Tag. Mmh okay bei 3 Kindern im Windelalter, wovon 2 Kinder Zwillinge sind und Nachtzeiten inkl. - dann eventuell annähernd. 20 Eur finde ich als Stundenlohn okay - zahlt aber nunmal niemand.

Ist das allgemeiner Eindruck oder nur Deiner?
Kann ich nicht beurteilen, aber Du hast vollkommen Recht. Ich hatte auch noch überlegt, ob ich ich oder wir oder das Forum schreiben soll.
Ich persönlich glaube, dass Dir und auch @ Realwoman Euer tägliches Scharmützel nicht gut tut, obwohl ich mich drüber amüsiere. Aber dies ist mein ganz persönliches Eindruck und steht auch in keinem Zusammenhang zur Frage der FS und geht mich selbstverständlich auch nichts an.
W,55
 
  • #133
Und wenn Du statt solchen Videos Schulfunk schaust, klappt’s auch mit den Grundrechenarten😉
Gestern zu viel Party gemacht? Ich hatte ja nichts gerechnet, das war jemand anderes. 🤔
Ich meinte nur, das es interessant wäre, wie dieser Gerald rechnet. Er scheint ja erfolgreich zu sein, mit seinen Modellen.

Und wenn Du statt solchen Videos Schulfunk schaust,
So so... machst du jetzt auch einen auf G.U.R.U.? Der sagt ja auch was die Frau alles machen und schauen/ nicht schauen soll?

Deine gegoogelten 90 Stunden sind einfach völlig abstruse Wichtigmacherei für Fabellöhne. Insgesamt 120 h Arbeit sind 5 volle Tage, einfach mal kurz nachdenken...
Das war auch nicht von mir.

Ist das allgemeiner Eindruck oder nur Deiner?
Meiner ist es auch, ein bisschen.
 
  • #135
Klar waren meine Rechnung verschubbelt, wobei die Zahlenangaben der Arbeitsstunden in der Höhe mehrfach im Internet gefunden wurden.

Und ja mir war klar, dass es einen Schrei durch die Natur gibt.

Und zwar durch unsere Natur

Das sind voll die 60ger würden meine Jungs sagen.

Hausarbeit und Kinderbetreuung hat weiterhin 0 Wert, teilweise auch nicht bei den Frauen.
Dafür gibt es weder Anerkennung noch "Stundenlohn".
Wir alle erkennen an, dass der Mann für die Stunden die er mehr arbeitet, Geld bekommt aber das sie am Wochenende alleine den Haushalt (kochen und co) macht, dafür steht ihr in unseren Köpfen nichts zu....niemand hat dazu gerechnet.

In den 60gern gab es nur weniger arbeitende Frauen und somit kam die "Nichtanerkennung" fast nur von Männern...jetzt sind viele Frauen nicht besser.

Ja sie hat selbst 2 Kinder und auch bei dem Alter ist Stress durch homeschooling da und wenn es "nur" ums motivieren geht. Und das hätte sie auch als AE.
Jetzt ist aber vorallem ist Haushalt größer...mehr Quadratmeter, mehr Dreck, mehr einzukaufen, mehr zu schleppen und mehr zu kochen.

Ich bin auch mehr auf die Beziehung an sich eingegangen, das gebe ich zu.

Wenn es aber für Mehrarbeit Geld gibt, dann ist ihre Frage völlig berechtigt.
Nur Mehrarbeit für den Haushalt, erkennt auch hier keiner als lohnberechtigt an...da hat sich in den Köpfen nicht viel geändert
 
  • #136
Liebe @realwoman, glaub mir ich kann sehr nachfühlen was eine solche Diagnose heisst. Mit Ach Du Sch... drück ich Dich feste.
Und auch was die Einstellung zum Geld betrifft. Zwar muss ich heute mehr drauf achten aber ich bin froh, es in jung richtig krachen gelassen zu haben.
Ich habe vor Kindern, Fernreisen gemacht...frei und ohne Luxus aber toll, gefeiert getanzt gelacht.
Kein Gefühl was verpasst zu haben und ich gedenke es in der Rente wieder zu tun. Tod habe ich doch nichts von der Kohle;-)
 
  • #137
Weil viele Männer nicht klarkommen, wenn Frau mehr verdient und wenigerverdienende Männer machen öfter ein Lenz auf Kosten der Frau inklusive Fremsgehen, als andersrum.
Ich würd da ganz pragmatisch rangehen: Die meisten Männer wählen Berufe, in denen sie später mehr verdienen (also bei den Akademikern auf jeden Fall), in Technik, IT, Management usw. Gründe sind für mich auch biologisch verankerte Interessen, aber das sei jetzt hier mal egal, da kann man sich drüber streiten. Frauen wählen viel häufiger soziale Berufe, oder Sprachen und sogar innerhalb der Naturwissenschaften die Biologie, die als Germanistik der NW gilt wegen der schlechten Berufsaussichten - da ist dann der Frauenanteil aber am höchsten. Dass man in den Berufen, in denen was konkretes hergestellt wird, mehr verdient, ist eben so, da soziale Berufe zumeist ja durch Steuern finanziert werden müssen, das ist alles problematisch, ich könnt es auch nicht lösen, aber es ist so. Da es nun aber immer viel mehr Männer mit höheren Gehältern gibt pro Generation - bei den älteren ja noch extrem viel mehr, da viele Frauen eher Hausfrauen waren - ist es wohl automatisch so, dass bei der Mehrzahl der Paare dann der Mann mehr verdient, noch vor Kindern, Teilzeit usw. Dass Frauen sich sozial nach oben orientieren und Männer manchmal Probleme mit gut verdienenden Frauen haben, kommt noch dazu, aber ich würde das nicht als die statistische Grundlage dieser Tatsache ansehen.
Bei meinen Eltern war es andersrum, meine Mutter hat nach der Wende das Geld nach Hause gebracht, hat auch einiges mehr an Rente. Ich und mein Freund verdienen genau gleich, ich bin ganz bisschen mehr. Ich hab mir über sowas nie Gedanken gemacht und hatte Partner mit viel weniger und viel mehr Geld; auch da gab es auf Männerseite nie ein Problem. Kommt sicher immer auf die Individuen an.
 
  • #138
Hausarbeit und Kinderbetreuung hat weiterhin 0 Wert, teilweise auch nicht bei den Frauen.
Dafür gibt es weder Anerkennung noch "Stundenlohn".
Wir alle erkennen an, dass der Mann für die Stunden die er mehr arbeitet, Geld bekommt aber das sie am Wochenende alleine den Haushalt (kochen und co) macht, dafür steht ihr in unseren Köpfen nichts zu....niemand hat dazu gerechnet.

Jetzt verkommt das ganze hier zum Hausfrauenjammerthread.
Zuständig fürs Geld sind beide Partner. Für die Aufteilung der Gesamtarbeit auch. Also bitte vorher rechnen, ob der die 90-Stunden-Woche bezahlen kann und nachfragen, ob er sich an der Arbeit beteiligt. Und 120 Stunden pro Woche ist natürlich schon wirklich hart.

Mir ist das hier jetzt zu blöd. Ich bin sicher keiner von denen, der den Wert von Hausarbeit in Frage stellt, aber die Diskussion ist vollkommen absurd. Ich kann mit diesem 50er-Jahre-Weltbild einfach nichts mehr anfangen.

Gründe sind für mich auch biologisch verankerte Interessen, aber das sei jetzt hier mal egal, da kann man sich drüber streiten.

Klar, die Hormone sind´s.

Ich bin dann da mal raus...
 
  • #139
Jetzt verkommt das ganze hier zum Hausfrauenjammerthread.
Die ganzen Diskussionen, wie so viele hier und dort, sind im Endeffekt für die Katz, warum? Weil keiner an die Ursache herangeht, keiner fragt sich, warum das so ist, warum es überhaupt soweit kommen konnte, PUNKT.
2 Dinge:

Erstens, wer sich mehr einsetzt und zwar dafür, Kinder zu wollen, das sind meistens die Frauen, die haben dann das größere Bündel zu tragen, auch Punkt.
Zweitens, wer sich mehr einsetzt, zusammen zu wohnen, das sind auch meistens die Frauen, die haben dann auch das größere Bündel an Arbeit zu tragen, das ist 100 Pro so, klug und weise ist man erst dann: wenn man im Vorfeld diesbezüglich sich im Klaren ist und sich das bewusst macht, um nicht hinterher wie hier nur rum zu heulen, letzter Punkt.
 
  • #140
Wie gesagt, da gibt es unterschiedliche Standpunkte. Da aber in Ländern, in denen die größte Wahlmöglichkeit herrscht und die recht gleichberechtigt sind, die Frauen eher soziale Berufe ergreifen, macht es schon Sinn. Es gibt auch Studien zu Menschen, die ihr Geschlecht wechseln und Hormone dafür nehmen, die dann von wesentlich mehr emotionalen Ausbrüchen, weniger Aggressivität usw. berichten. Ich denke, die Hormone haben einfach einen riesigen Einfluss auf uns, den wir halt gern wegreden wollen. Aber das ist ja egal; schlussendlich sagen ich ja: Frauen sind ja selbst dafür verantwortlich, wen sie als Partner wählen und was für einen Beruf sie aussuchen und auch, wenn sie Hausfrau sein wollen. Ich würde mich da nie als Opfer der bösen Männer sehen, die keine besser verdienende Frau wollen o.ä. Aber ich kenne solche Probleme im Umfeld auch nicht.
 
  • #143
Glücklicherweise bin ich keine gute Hausfrau und keine Perfektionistin und da ich weiß , dass Teilzeit nichts daran ändern würde gehe ich Vollzeit arbeiten . Und dass aber auch nur da ich als Lehrerin das Privileg habe mein Grundschulkind täglich um 15 Uhr abzuholen . Ihn nur abends zu sehen fände ich jammerschade . Und auch mein älterer Sohn braucht mich als Ansprechpartner , bei Bewerbungen , Lebensläufen . Wo ist eigentlich die FS hin? Sie scheint den Thread verlassen zu haben . Kommt euch entgegen oder lebt alleine euer Leben , das wäre meine Devise. Ich würde niemals mehr kostbare Lebenszeit verschwenden . Ab 40 sollte jeder wissen , was ihn unglücklich macht und zumindest diese Dinge verändern .
 
  • #144
Das wird vom Gehalt bezahlt. Unterhalt ist wie ich schon geschrieben habe für die Kinder da. Also so Sachen wie beispielsweise Kleidung, Klassenfahrt usw. Man kann den Unterhalt ja nicht dazu nehmen um die Miete zu bezahlen.

Ach, die Kinder essen nichts und brauchen keine eigenen Zimmer? Falsch.

Kurz: Der Kindesunterhalt ist ein Anspruch des Kindes an beide Elternteile, entsprechend ihrem Einkommen. Die Mutter muss also genauso beitragen wie der Vater. Unterhalt ist, gesetzlich geregelt, für den Lebensbedarf da, incl. Ausbildung. Das Kind soll schlicht entsprechend den finanziellen Möglichkeiten der Eltern aufwachsen. Dazu gehört Miete und Essen genauso wie eine angemessene Ausbildung.
Eine Klassenfahrt gehört nicht dazu, die gibt es ggf. extra (Sonderbedarf, ebenso Arztkosten, Brille etc.)
Das wird im Zweifel auch vom Jugendamt kontrolliert und ggf. mit bis zu 3 Jahren Knast bestraft.
 
  • #145
Weil keiner an die Ursache herangeht, keiner fragt sich, warum das so ist, warum es überhaupt soweit kommen konnte
Nicht ganz unrichtig .....
Allerdings gibt es auch hier wieder individuelle Unterschiede .....
Manche Menschen benötigen mehr Schlaf, manche Menschen nehmen sich viel Zeit für die Zubereitung der Nahrung, manche Menschen decken den Tisch sehr aufwendig, wieder andere mögen gerne viel Deko, manchen reicht sauber - andere wollen auch noch den Glanz ......

Und dann gibt es ja auch noch die Frauen, die keine Zugehfrau haben wollen. Ja, Männer sind da meist offener dafür.

Koche ich, macht mir das Spass. Und dauert dann eben auch seine Zeit. Ist das "Hausarbeit" ? Nein, denn ich könnte ja auch eine Pizza in den Ofen schieben oder Essen bestellen.

Ich persönlich möchte weder in einer Möbelausstellung wohnen müssen noch mit jemand zusammen sein, die kleinlichst jeden Handgriff und jeden Pfennig abrechnet. Das ist nicht mein Ding, ich muss mich beruflich damit befassen. Und will meine Freizeit nicht damit verschwenden.
So wenig wie mit Staubsaugen ......

Allerdings habe ich die Kompetenz, dies darzustellen. Und genau diese Kompetenz erwarte ich auch von meinem Mädel. Ähnlich mit der Grosszügigkeit. Auch keine Einbahnstrasse.
 
  • #146
Wo ist eigentlich die FS hin? Sie scheint den Thread verlassen zu haben . Kommt euch entgegen oder lebt alleine euer Leben , das wäre meine Devise. Ich würde niemals mehr kostbare Lebenszeit verschwenden . Ab 40 sollte jeder wissen , was ihn unglücklich macht und zumindest diese Dinge verändern .
FS wird ihre Gründe kennen, warum sie sich nicht mehr gemeldet hat, ich denke und vermute, sie hat sich in etwas hinein geschraubt hier, wo sie jetzt nicht mehr heraus findet!
Ja, es ist so, ich stimme dir voll 100% zu, es ist unglaublich, wie viele Menschen (ich schätze mal über 90%) sich ein Leben lang, immer wieder in ständigen Wiederholungen mit dem Thema Beziehung, einmalige, kostbare, nicht wiederholbare Lebenszeit verschwenden, einfach nur deshalb:
1. Weil sie nicht alleine sein können, weil sie sich selber über längere Zeit alleine nicht ertragen können!
2. Um nach außen dem Umfeld zu zeigen, he, ich bin kein Single, ich bin nicht alleine!
3. In der Zweckgemeinschaft sich aufhalten, um Kosten zu sparen!
4. Um den dringenden, biologisch motivierten Kinderwunsch zu erfüllen, überwiegend von Frauen!
5. Um ständig und beständig einen Partner für Sex zu haben, vielleicht steht dieser 5. Punkt an erster Stelle!
Wer unter diesen 5 Punkten, ohne echte, wahre Liebe lebt, für den wäre es wirklich besser, wenn er Single und alleine für sich bleibt, ohne diesen riesigen Aufwand zu betreiben, der immer wieder zum Frust führt!
Würden, diese Menschen diese Energien, diese kostbare, einmalige Lebenszeit für sich selber investieren, sie wären alle super erfolgreich in jeder Beziehung, auch glücklich!
Viele dieser Menschen meinen, nur die Beziehung macht Sie glücklich, ich bin völlig anderer Meinung, nur wenn du mit dir selber alleine sein kannst, mit dir glücklich, und zufrieden bist, mit dir in der Mitte lebst, hast du die beste Chance, eine glückliche Beziehung zu leben! Wenn nicht, zerbrechen die Beziehungen, auch erkenne ich kaum, draußen real, wie auch hier im Forum, dass die Beziehung eine echte, reine und wahre Liebe ist, die die Beziehung verbindet und somit stabil macht, in Guten wie in schlechten Zeiten, z. B. Krankheit etc.
 
  • #147
Hausarbeit und Kinderbetreuung hat weiterhin 0 Wert, teilweise auch nicht bei den Frauen.
Dafür gibt es weder Anerkennung noch "Stundenlohn".

Hausarbeit und Kinderbetreuung ist Privatangelegenheit der Eltern bzw. Paare. Die brauchen von außen weder Anerkennung noch einen Stundenlohn. Das Paar muss das Problem untereinander lösen und 3/5 und mehr ihres Stundenlohns müsste sie eh selber zahlen.

Darüber hinaus stimmt das auch nicht. Die Gesellschaft zahlt reichlich: Kindergeld, kostenfreie Krankenversicherung, kostenlose Kitas und Schulen, Steuerfreibeträge, 3 Jahre Rentenversicherungsbeiträge je Kind, Elterngeld, Krankengeld Kind usw.
Irgendwann muss auch mal Schluß mit der Gier sein und die Eigenverantwortung greifen: für die eigenen Kinder, Folgen der gescheiterten Ehe und Einsicht bestehen, dass nicht jeder Folgemann in die volle Familienverantwortung für eine spät in sein Leben getretene Frau sowie deren Kinder von einem anderen Mann eintreten will. Das ist das Problem der FS.

Die FS stellt sich zwar vor, dass sie von ihrem Partner gern einen Stundenlohn hätte (anteiliges zahlen nach Einkommen, wobei sie ihr Einkommen runterrechnet und gern das Einkommen aus seinem Nebenjob hätte).
Aber er sieht halt den Bedarf nicht (vermutlich weder für das Ausmaß des Stundenlohns noch für das Ausmaß an Hausarbeit. Es sind hier auch nicht seine Kinder. Sie betreut ihre Kinder quasi als Sachleistung während der Vater der Kinder dafür den Unterhalt zahlt.
Für den gemeinsam gemachten Dreck, bzw. dessen Entfernung braucht es weder Stundenlohn noch Anerkennung, sondern die Etablierung einer gemeinsamen Verantwortung und faire Aufgabenteilung - Partnercommittment und Erziehungskompetenz sind hier gefragt.

Alle Probleme der FS resultieren aus einer Tatsache: sie will einen komplett familienunwilligen Mann in die Rolle des verantwortlichen Familienvaters und Ehemanns zwingen. Das funktioniert mit ihm nicht, egal mit welchem Thema sie Bereiche seines Lebens (Vorsorgevollmacht, Geld...) okkupieren will.

Wir alle erkennen an, dass der Mann für die Stunden die er mehr arbeitet, Geld bekommt
Er hat im Gegensatz zu ihr jemanden, dem seine Arbeitsleistung eine Zahlung wert ist.
Sie arbeitet Teilzeit und könnte durch Aufstockung mehr verdienen - will sie nicht weil stressfreier, hat sie explizit gesagt.
Daraus resultiert: Erwerbsarbeit scheint sehr viel anstrengender zu sein, als ohne Leistungsdruck im Haushalt rumzupusseln. Auch hier: mit den Folgen der eigenen Entscheidungen muss man eben leben.

Es ist nicht sein Haushalt. Es ist zu 3/5 ihr Haushalt und er macht zumindest seine Wäsche selber.
 
  • #148
Die brauchen von außen weder Anerkennung noch einen Stundenlohn
Ich finde die meisten Paare hätten weniger Streit, wenn sie dem Partner Anerkennung geben.
Nichts ist schlimmer als diesen für selbstverständlich zu nehmen oder in den Wettstreit zu gehen, welche Leistung wichtiger ist.

Auch wenn hier der Eindruck entstanden sein mag, ich bin keine glückliche Hausfrau, bis auf Kochen, ist es etwas was getan werden muss aber mehr nicht.
Bei jahrelang 7 Maschinen Wäsche die Woche kann ich nur sagen, ich wechsel lieber den Syphon, als das ich bügel.
Ich finde es anstrengender als arbeiten zu gehen, deshalb habe auch ich alle zwei Wochen eine Perle.
Aber ich erkenne diese Arbeit an
Und in Beziehungen, wurden Dinge zusammen getan, Haushalt und Renovierung etc.

Die FS hofft eben auf den Ausgleich sie arbeitet am Wochenende im Haus, er auswärts und somit wäre der Laptop für alle.

Und ich gebe Dir natürlich völlig Recht (lese meine weniger provozierenden Posts)...er ist Familienunwillig, zumindest in der zweiten Runde.
Zusammen "machen" gibt's da nicht
Und ja, dafür hat die FS schon einige Zeichen bekommen, denen zu folgen wäre ratsam.
 
  • #149
Klar waren meine Rechnung verschubbelt, wobei die Zahlenangaben der Arbeitsstunden in der Höhe mehrfach im Internet gefunden wurden.

Und ja mir war klar, dass es einen Schrei durch die Natur gibt.

Und zwar durch unsere Natur

Das sind voll die 60ger würden meine Jungs sagen.

Hausarbeit und Kinderbetreuung hat weiterhin 0 Wert, teilweise auch nicht bei den Frauen.
Dafür gibt es weder Anerkennung noch "Stundenlohn".
Wir alle erkennen an, dass der Mann für die Stunden die er mehr arbeitet, Geld bekommt aber das sie am Wochenende alleine den Haushalt (kochen und co) macht, dafür steht ihr in unseren Köpfen nichts zu....niemand hat dazu gerechnet.

In den 60gern gab es nur weniger arbeitende Frauen und somit kam die "Nichtanerkennung" fast nur von Männern...jetzt sind viele Frauen nicht besser.

Ja sie hat selbst 2 Kinder und auch bei dem Alter ist Stress durch homeschooling da und wenn es "nur" ums motivieren geht. Und das hätte sie auch als AE.
Jetzt ist aber vorallem ist Haushalt größer...mehr Quadratmeter, mehr Dreck, mehr einzukaufen, mehr zu schleppen und mehr zu kochen.

Ich bin auch mehr auf die Beziehung an sich eingegangen, das gebe ich zu.

Wenn es aber für Mehrarbeit Geld gibt, dann ist ihre Frage völlig berechtigt.
Nur Mehrarbeit für den Haushalt, erkennt auch hier keiner als lohnberechtigt an...da hat sich in den Köpfen nicht viel geändert
Meine Mutter war hauptberuflich Hausfrau. Meine Schwester und ich ,wir erinnern uns immer noch sehr gerne daran, wie sie sich beklagt hat über die Masse an Arbeit, die sie zu bewältigen hatte. Wenn wir das jetzt rückblickend betrachten, können wir beide uns überhaupt nicht erklären was sie die ganze Zeit gemacht hat, außer einmal die Woche zum Friseur zu gehen. Und bis 10 Uhr zu frühstücken. Wir beide sind Alleinerziehende selbständige Frauen, beruflich erfolgreich und haben uns wirklich seltenst zurückgelehnt. Unsere Mutter allerdings andauernd, aberder Jammergrad war mindestens 100 Mal so hoch. Soviel zum Thema Hausarbeit.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #150
Hallo FS,

ich finde Eure Aufteilung im Grunde gut geregelt. Wenn Dein Partner nebenher arbeitet, was er, wenn ich es richtig verstehe, nicht unbedingt müßte, und diese Einnahmen für eigene Hobbies, etc., verwendet, Euch aber auch daran teilhaben läßt, wie Du schreibst, finde ich das so vollkommen in Ordnung.

Was mich allerdings wundert, ist, dass Ihr dort zu FÜNFT wohnt, drei erwachsene Personen und zwei Teenager, und Du scheinbar die einzige bist, die sich um den Haushalt kümmert!? Weshalb ist das so? Ihr macht alle "Dreck", Wäsche, Müll, schmutziges Geschirr, etc. Weshalb bitte bist DU die einzige, die das wegmacht? Finde ich nicht normal, ehrlich gesagt... das liest sich, als seist Du dort für alle die Hausmagd und die Putze... Willst Du das so? Weshalb packt nicht jeder bei Euch mit an? Ihr habt keine kleinen Kinder mehr, die das nicht könnten...

Ich lebe mit fünf Kindern im Alter von 7-17 Jahren in einem großen Haus, und hier packt jeder mit an! Das ist eine Selbstverständlichkeit für uns und ich finde das so auch normal. Wir wohnen ja ALLE hier und ich mußte die Kids nicht darum bitte. Selbst die Jüngste übernimmt schon kleine Aufgaben, wie Spielsachen aufräumen und sie rennt gerne mit dem Staubwedel durch's Haus, das macht sie liebend gern :)

Alle beteiligen sich hier an der Wäsche, am notwendigen Putzen, am Garten,... wir kochen jeden Abend gemeinsam frisch und das machen wir alle zusammen und sprechen dabei über unseren Tag. Ich "verdonnere" meine Kids nicht zum putzen, sie sehen ja auch die Arbeit. Und sie helfen gerne, weil sie eine Mom, die Zeit für sie hat besser finden, als eine, die sie nur mit dem Putzlappen oder dem Feudel in der Hand sehen... (ich bin natürlich auch berufstätig)

Samstags machen wir einen gemeinsamen "Großputz", das ist in ein bis zwei Stunden durch, weil ALLE gemeinsam mit anpacken, alleine wäre ich damit den ganzen Tag beschäftigt. Und danach haben wir Freizeit und machen irgendetwas Tolles zusammen. Okay, die beiden Jüngeren (7 und 9 J.) kann ich da ausnehmen, aber sie möchten auch helfen, wenn ihre drei Geschwister und ich etwas machen. Ich bin ja nicht die Hausmagd für 6 Personen... Ich denke auch, eine Putzfrau braucht man nicht, wenn man sich das Haus mit zwei weiteren Erwachsenen und zwei Teenagern teilt. Weshalb machst Du die ganze Arbeit für Euch alle ganz alleine? Wenn Eure Kinder mal ausziehen, macht ihnen ja auch niemand den Haushalt, außer sie möchten jemanden dafür bezahlen...
 
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