• #61
An Liebe glaube ich auch nicht bei Dir, denn verliebte Männer kommen ins Schwärmen, wenn sie von ihrer Traumfrau erzählen. Du schwärmst hier in keinem Deiner Beiträge von ihr. Nur, dass Du sie liebst (warum?) und dass Du sie nicht verlieren willst. Vielleicht hast Du eher Angst, dass Dir, falls sie Dich verlässt, eine erneute stressige Partnersuche bevorsteht. Glaubhaft kommt Deine Liebe leider nicht rüber. Sagen kann Mann vieles.
Ja, dass es hier nur um ihn geht und um seine pure Angst, dass er alleine dasteht und sich auf die erneute Suche nach einer neuen Frau begeben muss mit ungewissem Ausgang, wann eine neue findet und wie es in der nächsten Beziehung wird!
Und das schreibt es sogar selbst, worum es ihm hauptsächlich
Ich muss mich nicht einmal verbiegen, denn ich liebe sie und bin ein anständiger, liebevoller Mensch, der nichts anderes möchte und braucht als Liebe und Zuneigung. Daher MUSS diese Schattenseite an mir verbannt werden. Wie auch schon richtig gesagt, ist sie dafür aber nicht zuständig. Sondern nur ich.
...“der nichts anderes und braucht als Liebe und Zuneigung“. Was ist mit deiner Freundin, braucht sie nicht das gleiche und wenn du „ein anständiger, liebevoller Mensch“ bist wie du dich beschreibst, wie erklärst du dir das:
Die habe ich leider mit meinen Allüren immer hinter dem Deckmantel der SMS ausgetragen. Und eines könnt Ihr mir glauben, ich bin auf einem Weg. Mir macht die böse Seite in mir Angst. Ich habe resigniert und erkenne mich kaum wieder - also wenn ich so gemein war.
...deine verletztenden und gemeinen SMS? Oder verbirgt sich dahinter auch nur eine grosse Angst vor Nähe und mit ihr zu verschmelzen und sich selbst darin zu verlieren? Letztlich aus Bedürftigkeit Angst vor ihr emotional abhängig zu werden? Und diese Angst vor Abhängigkeit kontrollierst du, indem du böse und gemein wirst und damit sie auf Abstand hälst? Du willst keine Trennung nur dir deine Freundin ab und zu vom Hals halten, wenn es dir zu viel und zu nah wird?

Wann bricht deine böse Seite aus? In welchen Situationen? Analysiere das mal für dich selbst und on du auch früher so resgiert hattest?
 
  • #62
Werte Mandoline. Auf Ihre Beiträge gehe ich nicht spezifisch ein, da Sie außerordentlich über das Ziel hinausgeschossen sind! Das einzig Schlimme, das ich tat, war das unzuverlässige Auftreten (=kurzfristige Absagen) und die leider kühle Art per Nachrichten. Ich habe die Frau immer behandelt wie einen Engel, und das sagt und weiß sie auch! Wir sprechen bei mir nicht von einem für seine Umwelt gefährlichen Psychopathen und Soziopathen! Ja, ich habe etwas in meinen Verhaltensmustern, das unbedingt aufgeklärt und aufgelöst werden muss. Aber Sie belieben einer maßlosen Übertreibung! Meine Freundin, so sagte sie, muss sich erst einmal wieder an die Situation gewöhnen, dass ich eben NICHT absage, etc. Dass ich ihr all die Zuwendung gebe, die ich ihr geben möchte. Das hat ihrerseits nicht mit Angst zu tun sondern gesunder Skepsis. Nur ich kann den Hebel umreißen, fertig. Und Sie, Mandoline, stellen mich hier hin, als wären mir die Gefühle meiner Partnerin unwichtig. Himmel! Ich muss Ihnen doch nicht in jedem zweiten Satz beteuern, was mir meiner Partnerin bedeutet! Sie weiß das, das ist das Wichtige. Ich habe sie nie, wirklich niemals beleidigt oder gar körperlich einen Wutausbruch. Mir kommt es fast so vor, als wird hier so viel Böses in mich hineingetragen. Ich habe hier aktiv um Rat gebeten und bedanke mich auch an all die Beteiligungen. ABER! Ich bitte auch darum, davon Abstand zu nehmen, mich als Gefahr, etc. hinzustellen, nur weil einigen Personen in ihren vorhergehenden Partnerschaften Schlimmes geschehen ist. Und wenn ich meiner Partnerin sage, ich ändere mich, zeige ihr, welche Priorität sie hat, dann mache ich das auch.
 
  • #63
Ich habe die Frau immer behandelt wie einen Engel, und das sagt und weiß sie auch!

Ahja, nun ist alles nicht so schlimm und eigentlich völlig harmlos. Natürlich. Na, dann mach doch einfach weiter so, es ist doch alles prima in Ordnung bei Dir mit winzigen Hakeligkeiten, die kaum der Rede wert sind.

Ein schönes Leben noch, vor Allem wirklich und ernsthaft für Deine Freundin.
 
  • #64
Das einzig Schlimme, das ich tat, war das unzuverlässige Auftreten (=kurzfristige Absagen) und die leider kühle Art per Nachrichten. Ich habe die Frau immer behandelt wie einen Engel, und das sagt und weiß sie auch!
...
Ja, ich habe etwas in meinen Verhaltensmustern, das unbedingt aufgeklärt und aufgelöst werden muss. Aber Sie belieben einer maßlosen Übertreibung! Meine Freundin, so sagte sie, muss sich erst einmal wieder an die Situation gewöhnen, dass ich eben NICHT absage, etc. Dass ich ihr all die Zuwendung gebe, die ich ihr geben möchte. Das hat ihrerseits nicht mit Angst zu tun sondern gesunder Skepsis. Nur ich kann den Hebel umreißen, fertig. Und Sie, Mandoline, stellen mich hier hin, als wären mir die Gefühle meiner Partnerin unwichtig. Himmel! Ich muss Ihnen doch nicht in jedem zweiten Satz beteuern, was mir meiner Partnerin bedeutet!
Finde den Fehler! Oder auch Wiederspruch! Wie kann dir
deine Partnerin so viel bedeuten und auch ihre Gefühle, wenn du ihr grundlos abgesagt hattest und sie per SMS fies behandelt hattest? Behandelt man einen Menschen so wenn man wirklich und über alles liebt? Ich glaube du bist derjenige, der Macht Spielchen mit ihr spielt und nicht umgekehrt! Du hast ohne Rücksicht auf sie getan, was du wolltest!

Auf meine Fragen hast du nie geantwortet, ob du dich immer so verhalten hat ist in den vergangenen Beziehungen oder ist das deine erste? Und ebenfalls haben wir hier keine Antwort in welchen Situationen du dich so verhältst und vor allem weshalb? Wie willst du dein Verhalten dauerhaft abstellen, wenn du nicht mal weißt, warum du dich so verhältst und du selbst schreibst, dass dir diese dunkle Seite in dir selbst Angst macht?

Das ist doch so ähnlich, wie wenn man einen Patienten der Lungenentzündung hat, versucht zu heilen, aber man kennt die Bakterien nicht, welche die Lungenentzündung verursachen. Wie willst du dann einen solchen Menschen heilen? Dann musst du zerst herausfinden welche Bakterien da sind, und das richtige Antibiotikum zu geben. Das ist mit der Psyche auch nicht anders. Nur mit einem Arzt kannst du herausfinden, warum du dich so verhältst, damit du das Verhalten ändern kannst, weil du dann die Ursache kennt.

Ja du hast es verbockt, kein Mensch lässt sich so behandeln! Es ist nur eine Frage der Zeit, wann du wieder ins gleiche Verhaltensmuster verfällst und sie dann endgültig weg ist! Deine böse Seite löst sich nicht von alleine in der Luft auf und ich frag mich, wie du sie ausmerzen willst! Da ist der Weg vorgeschlagen von @Lionne69, dich selbst mit dieser Seite zu akzeptieren, der bessere.
 
  • #65
Meine Antwort war auch keineswegs böse gemeint. Ich wollte nur, dass ich nicht per se ins dunkelste Licht gerückt werde. Ich bereue mein Verhalten zutiefst. Ihr und mir gegenüber - uns gegenüber. Klar, könnte man vorher mal darüber nachdenken über Ursache-Wirkung. Das tat ich allerdings nicht. Ihr Verhalten ist absolut nachvollziehbar, das sagte ich ihr auch. Und auch wenn das hier in meinen Texten nie so rüberkam, ist sie die Frau meiner Träume. Das würde jetzt einen zu langen Text bedeuten, würde ich Euch das aufschlüsseln. Warum ich mich dann dennoch so verhielt? Vielleicht waren es Machtspielchen meinerseits. Vielleicht wollte ich einer Enge entkommen und tat es auf falschem Wege. Zu der Frage mit den Stresssituationen: Ich behalte bei Stress einen kühlen Kopf, sie ist da wiederum ganz anders und lässt sich vom Stress vereinnahmen. Wir hatten auch eine Phase, da war sie gestresst und ließ mich das spüren, indem sie genervt war und ich mich nicht mehr so richtig willkommen, sondern eher unwillkommen und störend fühlte. So sehr dass auch ich mich emotional etwas distanzierte. Wir sprachen darüber und sie sagte, sie hat es selbst gar nicht gemerkt dass mir das so nahe geht. Sie gelobte Besserung und das trat dann auch ein. Dass ich nicht mehr der Boxsack für ihren Stress bin. Jetzt will sie mich jedenfalls weiterhin sehen. Das nutze ich auch. Ob ich in vorherigen Beziehungen so war weiß ich gar nicht mehr. Sie ist meine erste Partnerin seit vielen Jahren. Das war dann auch erstmal für mich schwierig aus meinen Trott rauszukommen, in dem ich mich allein immer bewegte. Ich hatte erstmal Schwierigkeiten mit der Verantwortung einer Beziehung. Sie sagte mir nun auch dass sie mir das geben wird was sie kann. Nicht aus einem Zwang heraus sondern gewollt. Soll heißen, dass sie mich schon wieder mal küsst oder die drei Worte aus sich heraus sagt. Sie sagte auch, sie will das nicht hinschmeißen. Sie muss sich eben, wie oben geschrieben, umgewöhnen. An meine Verlässlichkeit und dass ich zu meinem Wort stehe. Wir hatten ein schöne Wochenende. Ich gab ihr vorher zu sehr das Gefühl, nicht wirklich eine Priorität zu sein. Das war teilweise auch unbeabsichtigt von mir. Sie hat mehr erwartet als ich wusste. Nun muss ich wiederum aufpassen dass ich nicht zu „falsch“ werde. Also nicht zu anhänglich oder abhängig. Klingt komisch aber sowas merkt eine Frau ja auch, nicht wahr?
 
  • #66
Jetzt läufst Du also quasi immer auf Zehenspitzen?
Wie lange soll es funktionieren?
Die eine Richtung zuviel, die andere zuwenig?
Wichtig wäre für DICH das stimmige Maß zu finden, womit Du Dich wohl fühlen kannst.
Das Maß, dass Du von ihr bräuchtest, was Du Dir von ihr wünscht und das Maß, was Du geben kannst - ist nicht buchhalterisch gemeint, sondern rein gefühlsmäßig.

Eine gesunde Balance in Geben und Nehmen und ohne dass Ihr Euch verbiegen sollt.

Wenn Du für Dich daran arbeiten magst, mache Dir Notizen, die eine Art Tagebuch. Dort könntest Du enge Zeit täglich hinein schreiben, was lief gut, was nicht. Damit siehst Du vielleicht grundsätzliche Tendenzen, findest Bestärkungen, Erfolge wie auch kritische Punkte.

Eines sollte Dir klar werden - Verhaltensmuster sind wie Autobahnen, die Veränderung beginnt mit einem Trampelpfad.
Es dauert seine Zeit, bis die alte Autobahn zuwuchert, und aus dem Pfad eine neue Autobahn wird.
Vor allem, wenn Stress kommt, ist die alte Autobahn schnell wieder präsent.
Deswegen muss der Pfad zumindest so sein, dass Du ihn gerne gehst, Dir gefällt.
Ich hoffe, Du kannst mit dem Bild etwas anfangen.

Dein letzter Post klang gut, ich wünsche Euch wirklich, dass ihr es gut hinzukommt.
 
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  • #67
Vielen Dank, Lionne!

Das Problem ist, dass ich, wenn ich nicht aufpasse, zum Anhänglichen werde. Ich kann nämlich anhänglich sein. Also am liebsten jeden Tag sehen (,das übrigens auch immer ihre Aussage war, sie möchte mich am liebsten jeden Tag sehen), und hoffen dass sie mir schreibt. Ich muss mich da selbst finden und ggf. bremsen, dass ich nicht Gefahr laufe, sie distanziert sich noch mehr, weil ich ihr auf die Pelle rücke und sie merkt, dass das nicht der Mann ist, der er vorher war. Sie braucht auch ihren Raum. Vll. auch mal Gegenheit mich zu vermissen. Kann ja sein. Ein schmaler Grat. Ich weiß aber auch dass ich aktiv sein „muss“. Sie fragt gar nicht mehr wann wir uns sehen. Ich frage sie. Klar, von ihr kommen einige scherzhafte, leicht ironische Spitzen á la „Muss mich erstmal wieder daran gewöhnen, dass du mich sehen willst.“ usw. aber da muss ich jetzt „durch“. Vor 3 Wochen war das alles bei ihr noch anders, sagt sie. Und ich hoffe, ich kann auch in diesem Zeitraum wieder alles in ihr entfachen.
 
  • #68
Und warum hast du ihr so oft abgesagt? Und warum hast du dich auf gemeine Weise ihr gegenüber per sms geäußert?
Zum ersten schriebst du hier nur mal, es wurde dir zu eng.
Ich finde alles in höchstem Maße viel zu sehr widersprüchlich von dir.
Einmal so, einmal so.
 
  • #69
Das Problem ist, dass ich, wenn ich nicht aufpasse, zum Anhänglichen werde. Ich kann nämlich anhänglich sein. Also am liebsten jeden Tag sehen (,das übrigens auch immer ihre Aussage war, sie möchte mich am liebsten jeden Tag sehen), und hoffen dass sie mir schreibt. Ich muss mich da selbst finden und ggf. bremsen, dass ich nicht Gefahr laufe, sie distanziert sich noch mehr, weil ich ihr auf die Pelle rücke und sie merkt, dass das nicht der Mann ist, der er vorher war. Sie braucht auch ihren Raum. Vll. auch mal Gegenheit mich zu vermissen. Kann ja sein. Ein schmaler Grat

Kann es sein, dass Du doch irgendwo Angst hat, Dich einzulassen? Anhänglich zu sein klingt bei Dir wie ein Makel?
Und gleich wägst Du ab, hörst nicht ihre Aussage sondern setzt eine Interpretation dazu - um wieder selbst Distanz gegen zu setzen (sie braucht Raum für sich - hat sie es gesagt? Sie sagte, sie will Dich täglich sehen.)
Hast Du ein bestimmtes Bild, wie Du eigentlich sein solltest, z.B. wie ein "richtiger" Kerl zu den hat- und Du hast die Dich verinnerlicht, dass manche Deiner Eigenschaften nicht akzeptiert wurden? Von Eltern, Deinem früheren Umfeld, in früheren Beziehungen?
Und wenn Du diese vermeintlich negative Seite zeigt, musst Du irgendwann dann wieder beweisen, dass Du nicht weich, anhänglich, etc. bist, und haust dann mit dagegen?

Warum magst Du ihr nicht glauben, wenn sie sagt, sie möchte Dich jeden Tag sehen? Nur nach Deinen ambivalenten Verhalten traut sie Dir nicht mehr, und möchte, dass Du kommst.
Das braucht sie für ihre Gefühl der Sicherheit.

Lieber IchGlaubeDaran, nur für Dich, Du brauchst nicht antworten, auch nicht auf die obige Fragenflut, das sollen alles nur Denkanstöße sein, nicht mehr.
Wie sehr magst Du Deine weichen Seiten, wie gut kannst Du damit umgehen, Dich mal verletzlich, schwächer, "bedürftig" zu zeigen? Kannst Du dies für Dich überhaupt akzeptieren?
Definiere vielleicht mal für Dich, was für Dich ganz persönlich ein "Richtiger" Mann ist. Und notiere mal das Bild, das Du von Dir hat, mit allen Facetten, positiven, negativen, und mache mal einen Abgleich.
Vielleicht kannst Du da etwas erkennen?

Ich wage es für Frauen zu verallgemeinern.
Ein "richtiger" Mann ist nicht der testosteron gesteuerte Mann.
Es ist der Mann, der ein Standing hat, zu sich steht, dem man vertrauen kann, sich einlassen, auf den frau sich verlassen kann. Nicht mehr. Die weichen Seiten machen nicht unmännlich.

Und es macht nicht schwach, wenn man zu weichen, verletzlicheren Seiten steht, ganz im Gegenteil. Wir denken es nur oft.
 
  • #70
Also am liebsten jeden Tag sehen (,das übrigens auch immer ihre Aussage war, sie möchte mich am liebsten jeden Tag sehen), und hoffen dass sie mir schreibt.

Klingt seltsam. Du schreibst ihr seid seit über einem Jahr zusammen. Ihr habt doch bestimmt Routinen entwickelt, wann ihr euch "normal" seht. Oder war/ist eure Beziehung so lose, dass ihr jedes Treffen genau verabreden müsst?
Deine Freundin mag dich doch offensichtlich noch immer sehr. Du hast ihr eben einfach einmal zu oft eine aufs Dach gegeben. Mit diesen Auswirkungen musst du die nächste Zeit klar kommen. Deine Freundin wird sich jedoch wieder öffnen - vorausgesetzt sie hat dich noch lieb, wovon ich ausgehe, denn sonst hätte sie sich wohl getrennt. Jetzt entspann dich und mach's einfach besser.

Deine Gedanken betreffend "anhänglich sein" kann ich auch nicht nachvollziehen. Das klingt so, als ob ihr in einer Beziehungsanbahnungsphase wärt und du dir Gedanken über die richtige Dosis machen würdest. Ihr seid jedoch zusammen. Sie will dich doch. Was sollen diese Gedanken?
 
  • #71
Lieber FS,
DU HAST MIT IHR GESPIELT!
Und du hast sie gequält.
Die ganze Zeit. Hast getestet, wie weit du gehen kannst. Aus welchem Grund auch immer...
Jetzt hast du es zu weit getrieben und in ihr ist etwas zerbrochen.

Du schreibst, dass es dir Leid tut und du es wieder in Ordnung bringen willst. Und was dann? Fängst du wieder an sie zu quälen?
Menschen wie du tun das wieder und immer wieder, bis sie den anderen total zerstört haben.

Du solltest dir Hilfe suchen.
 
  • #72
Du scheinst hier irgendwie auf Teufel komm raus, Bestätigung von uns zu suchen, dass
1.) sie dich schlecht behandelt und oder
2.) die Lage aussichtslos ist, sowie
3.) Rechtfertigungen, dass du distanziert bleiben solltest.

Alle drei Punkte hast du falsch erfasst und wenn ich mich nicht irre, hat auch kein einziger Beitrag dich darin bestätigt.
Es kann natürlich sein, dass ich mich irre, aber ich habe alle deine Beiträge (das war gut von dir dich immer mal wieder zu äußern! ) darauf abgeglichen, weil ich zuerst (heute) dachte, du willst, dass sie mit dir Schluss macht (ich habe deine Liebesbeteuerungen nicht überlesen), aber so einfach ist es bei dir nicht, ich bin sicher, du möchtest sie behalten, wenngleich ich mir wünschen würde, dass du Basketballers Fragen beantwortest.

Das passt zu den Männern, die den Frauen Spielchen unterstellen, selber aber nur am Taktieren sind, also sie selber sind die Spielchenspieler, verbunden mit einem negativen Frauenbild, was sie gern bestätigt wissen wollen, es aber zu ihrem Unglück in der jeweiligen Beziehung nicht passiert.
 
  • #73
Weißt du was verrückt ist, lieber FS! Warum genießt du nicht das Gefühl anhänglich zu sein und ihre Nähe zu genießen, wenn es dir danach ist? Oder hast du Angst, wenn du dich emotional tief einlässt, verlassen zu werden?

Ganz im Gegenteil: deine Freundin wünscht sich doch das gleiche und sie würde dich sogar jeden Tag sehen vielleicht für einige Stunden! Aber durch dein Verhalten stößt du sie von dir weg und damit riskierst du selbst das Gegenteil von dem, was du erreichen möchtest - mit deinem Verhalten wirst du sie verlieren!

Und dabei ist es so logisch, wenn du dich fragen würdest: „wenn eine Frau einen Mann liebt, dann ist sie glücklich mit ihm und will glücklich bleiben, also warum sollte sie ihn dann verlassen, da sie ihn liebt? Sie wird den Mann erst dann verlassen, wenn er sich ekelhaft ihr gegenüber benimmt“. Und fast soweit hast du sie schon gebracht!

Wenn du dir noch in Erinnerung rufst, dass jeder Mensch auf diesem Planeten eine glückliche Liebes Beziehung haben will und wenn dieser Mensch diesen anderen gefunden hat, warum sollte ihn dann verlassen, wenn er doch glücklich ist?

Hast du dich jemals gefragt, warum deine Freundin sich auf eine Beziehung mit dir eingelassen hat? Du bist nicht der einzige Mann auf der Welt und sie hätte sich einen anderen aussuchen können aber sie ist mit dir zusammen! Genau das hatte ich einem Exfreund gesagt, der mich testen wollte, ob ich ihn genug liebe und der mich so gut wie nie angerufen hat! „wie konnte ich deine Gedanken lesen und wissen, dass das ein Test ist? Ich habe gedacht ich bedeute dir nichts an und du liebst mich nicht genug und ich zweifle daran und überlegte selbst die Beziehung zu beenden.

Mit diesem Spielchen von dir geht der Schuss nach hinten los, weil sie denkt: „wenn er mich liebte, wäre er nicht so ekelhaft zu mir und wenn er mich liebte würde er mich viel häufiger sehen wollen also ich habe keinen Grund bei ihm zu bleiben“

Woher soll bitteschön deine Freundin wissen, dass du Angst hast anhänglich und abhängig zu werden? Hast du keinen Mund, um mit ihr darüber zu reden und zu erzählen, was in dir vorgeht? Kaufe ihr eine Kristallkugel, dann kann sie darin deine Gedanken sehen! (Entschuldige meinen Zynismus). Also ehrlich!

Wie alt seid ihr überhaupt? Ihr klingt beide sehr jung!
 
  • #74
Ja, ich habe eine böse Seite gezeigt, die nun dazu führen kann, dass alles vorbei ist. Das Schlimme daran ist, dass ich jetzt, wo sich der eigene Nebel vor mir lichtet, erst einmal wieder spüre, wie ich diese Frau liebe.
Sorry aber das ist doch Unsinn! Das ist kein Nebel, sondern die Angst. Du realisierst gerade das du sie verlierst.
Und auch wenn die Frau @frei Recht mit ihrer Anylyse hat. Aber ich als Mann brauche die hier gerade nicht um an deiner Stelle zu erkennen was los ist. Ihr seid seit einem Jahr ein Paar und du warst in dieser Zeit sehr oft ein Piep-Arsch. Das du piepst, anstatt dein Verhalten beim Namen zu nennen, zeigt mir wie wenig du Wirklich reflektierst, wie du zu ihr warst. Sie nennt dich beim Namen (vorher warst du Ihr Schatz) und ist abweisend zu dir. Was denkst du kommt als nächstes? Das Beziehungsende. Es sei denn, du kannst sie noch einmal einlullen und sie schiebt das Ende noch etwas heraus. Aber auch das ist nur eine Frage der Zeit, bis die Beziehung dann entgültig zerbricht. Den Nebel vor Augen haben wir alle "mal". Auch schon mal zwei mal, aber so oft in der kurzen Zeit? Dreh den Spieß mal rum und versuche durch den Nebel zu sehen.
Ich erkenne mich zum Teil wieder vor einigen Jahren. Ich war ein Piep-Arsch und verstand nicht warum meine Ehe nicht mehr so lief wie ich wollte. Welch Wunder. Klar gehören zur Trennung im gleich mind. zwei Menschen dazu. Aber wenn wir uns halt als Arsch entpuppen und sei es auch nur für eine Zeit lang, dann hat der Partner irgendwann einfach auch mal die Schnauze voll davon.
So leicht ist das.
m47
 
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  • #75
Das ist eben auch meine Angst. Dass sie innerlich schon so zerrissen ist, dass sie auf ein Ende der Beziehung "hinarbeitet". Sie nannte mich gestern auch wieder "Schatz" und dass sie mich liebt. Schaute mich oft an, küsste mich. Sagt, ich kann immer kommen, wann ich will. Unangemeldet, ohne "Termin". Dennoch arbeitet mein Hirn in einer Tour. Hat sie schon jemand anderes kennengelernt? Kann ich sie nicht mehr zurückgewinnen? Das hat mit einlullen nichts zu tun. Denn ich möchte sie wieder gewinnen! Wieder so, wie es vorher war. Und vielleicht sind meine vielen Gedanken auch abstrus, aber Mandoline hat den Punkt schon etwas getroffen. Ich will mich gar nicht distanzieren, schon gar nicht als "Spielchen". Habe andererseits aber Angst, dass ich so viel Zeit, Energie, Liebe reinstecke, wohingegen sie vielleicht schon am Abschließen ist. Wobei sie mir sagt, dass sie das nicht möchte, sie mir momentan eben nur nicht alles geben kann und es für mich nicht einfach wird. Wir haben uns in den letzten Tagen so oft gesehen wie schon lange nicht mehr in einem kurzen Zeitraum. Und es war schön, ich möchte sie nunmehr auch am liebsten jeden Tag sehen, wenn ich könnte. Warum ich Angst habe, anhänglich zu wirken? Ich weiß es nicht, vielleicht habe ich da ein verschobenes Frauenbild. Sie will keinen Mann, der zu allem Ja und Amen sagt. Sondern seine eigene Meinung besitzt. So bin ich ja. Aber sie möchte halt einen Mann, der da ist. Präsent, verlässlich, zuverlässig. Also ich widerspreche mich selbst, das weiß ich. Einerseits habe ich Angst jetzt zu anhänglich zu wirken, andererseits ist das keine Anhänglichkeit sondern einfach nur dieses DA sein. Ich habe einfach nur Angst, dass sie in 1 Woche oder 2 Monaten, trotz meiner Veränderung, bemerkt, dass alles in ihr nicht mehr ausreicht. Ich hätte dann selbst dafür gesorgt, das ist klar. Aber vielleicht male ich zu sehr den Teufel an die Wand und es ist einfach so, dass sie wieder Vertrauen in meine Zuverlässigkeit gewinnen muss und sich wieder daran gewöhnen muss, dass ich da bin. Dass ich, wenn ich ihr eine SMS schreibe, nicht absage sondern sage, dass ich mich auf sie freue, etc. Letzteres jedenfalls sagte sie auch. Dass sie das Gute wieder erkennen muss. Und dazu eben die gesunde Skepsis. Wie verhalte ich mich, wenn es wieder in den Alltag geht? Auch wenn Ihr der Meinung seid, ich verfalle wieder in alte Muster, so sage ich: Nein. Wir können Meinungsverschiedenheiten haben, uns auch mal streiten. Aber aus der Kalten werde ich nicht mehr gemein oder unzuverlässig gegenüber einen Menschen sein, der mich so liebt. Und wenn ich ihr all die Liebe und Zuneigung gebe, dann ist es schon richtig: Warum wollte man dann gehen? Ich möchte ja auch nicht gehen, weil ich ihre Liebe immer spürte. Zu der Altersfrage: Wir sind beide Anfang der Dreißiger.
 
  • #76
Anfangs 30 seit ihr aber du benimmst dich als wärest du 22! Aber gut! Angst kennt kein Alter! Hast du dich schon mal gefragt, wie es dir gehen würde, wenn eine Frau dich genau gleich behandelt und du liebst sie, möchtest sie häufig sehen und mit ihr eine Beziehung führen? Hättest du nicht auch endlich die Schnauze voll und würdest vielleicht die Beziehung sogar sofort beenden?

Und jetzt hast du Angst, dass sie auf eine Trennung hinarbeitet? Sie wird sich von dir trennen, sofern du nicht analysierst, warum du ja immer wieder abgesagt hattest und warum du so gemein warst? Vermute ich richtig: Angst vor emotionaler Nähe und Abhängigkeit. Denn abhängig zu sein, bedeutet auch, sich einem Menschen ausgeliefert zu fühlen bzw. seinem Wohlwollen, seinen Launen aber trotzdem nie zu wissen, ob die Beziehung für immer und ewig ist. Diese Angst, dass sie dich auch sonst verlassen könnte, sitzt dir viel. tief in den Knochen?

So testest du deine Freundin immer wieder, ob sie trotzdem bei dir bleibt! Du möchtest spüren, dass sie dir sicher ist. Du hast dabei das Wichtigste vergessen: sie ist auch nur ein Mensch mit Gefühlen und sie möchte nicht, dass ihre Gefühle verletzt werden, wie du das auch selbst nicht möchtest.

Und wenn sie schon einen anderen gefunden haben sollte, wäre das die logische Konsequenz deines Verhaltens, weil du ihr nur Leid und Schmerzen bereitest! Niemand möchte in einer Liebesbeziehung mehr Leid erfahren und unglücklicher sein, als wenn er alleine wäre. Einmal wird sie sich trennen, weil dein Verhalten wird sich nicht von allein ändern, zumal du in deinem Unterbewusstsein tief sitzende Ängste hast oder vielleicht traumatische Verlusterlebnisse, die du als Kind oder Jugendlicher nicht verarbeitet hast. Alleine mit Willenskraft willst du das nicht schaffen, sondern mit einer Therapie, indem du auf dem Grund deines Verhaltens gehst. Zu 90 % steuert unser Unterbewusstsein unser Denken, Fühlen und Handeln! Denn wenn es dir selbst bewusst wäre (und das ist dir eben nicht), weshalb du dich so verhalten musst, dann würdest du damit sofort aufhören gerade, weil es dir bewusst geworden wäre!

Meine Vermutung: da muss etwas in der Vergangenheit gewesen sein, ein Gefühl des Verlusts oder das ein nur subjektives Gefühl Verlassen-Fühlens. Du schreibst du hättest eine gute und glückliche Kindheit aber auch mit Eltern, die physisch anwesend sind, kann man sich verlassen fühlen, wenn sie nicht emotional für das Kind da sind und es nicht unterstützen, es beachten. Dann kann man sich verlassen und einsam fühlen! Es genügt nicht einen Menschen nur körperlich an seiner Seite zu wissen!

Oder hat dich die vorherige Freundin verlassen und du diesem Schmerz entkommen möchtest, indem du auf emotionalen Abstand gehst à la: nie wieder werde ich von einer Frau abhängig und nie anhänglich, weil sie mich verlassen kann! Und das tut verdammt weh!

Das kann auch Auswirkungen auf die nächste Beziehung haben.
 
  • #77
Lieber FS, ich habe in deinem letzten Post 5 x das Wort "Angst" lesen dürfen.
Ich denke ich verstehe was dich bewegt. Du hast gemerkt das du weit übers Ziel hinaus geschossen bist und versuchst nun die Rolle Rückwärts. Das funktioniert leider nicht. Egal wie sehr wir bereuen und/oder auch bereit sind das dauerhaft zu ändern. Und genau diese Angst spürt dann auch deine Partnerin, welche einen Partner wünscht mit eigener Meinung. Das beisst sich doch gerade.
Diese Angst frisst dich ja förmlich auf und behindert dich noch dazu, deine Gedanken und dein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Du kannst noch so sehr herumlammentieren, hätte,wenn und aber.
Ist nur Gelaber!
Sei so wie du gerne sein möchtest und dich siehst. Wenn du ernsthaft dein Verhalten neu ausrichten möchtest, dann mach das. Lass dir nicht erzählen, dass Menschen sich niemals ändern. Können sie, wenn sie es wirklich wollen.
Aber mach nicht den Fehler und versuche das zu sein, von dem du weißt das sie es gerne hätte. Dann betrügst du sie und noch schlimmer, dich selbst. Und am Ende werden die Karten immer aufgedeckt, irgendwann.
Also mach es so wie du glaubst das es Richtig ist und dann schau was die Zeit bringt.
Angst ist nicht Geruchslos!
m47
 
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  • #78
Klar, von ihr kommen einige scherzhafte, leicht ironische Spitzen á la „Muss mich erstmal wieder daran gewöhnen, dass du mich sehen willst.“ usw. aber da muss ich jetzt „durch“.
Da würde ich aber schon mal was sagen. Das nervt doch, wenn es dauernd passiert, dass man wieder mit der Nase draufgestukt wird. Ich will damit nicht sagen, dass sie sich nicht so anstellen soll und wieder einlenken soll. Ihre Distanziertheit ist völlig richtig, aber mit solchen Spitzen kann man den anderen dann auch von sich wegtreiben, statt nur auf Distanz zu sein.

Das Beste ist, sich auf sein Gefühl zu verlassen, was die Nähe angeht. Sich selbst zu bremsen, finde ich in einer Beziehung nicht gut. Man muss sagen dürfen, dass man mehr Nähe will, der andere muss sagen dürfen, dass er gerade mehr Zeit für sich allein will, idealerweise, ohne dass es zu Irritationen kommt.

Denn ich möchte sie wieder gewinnen! Wieder so, wie es vorher war.
Das kannst Du Dir ja nicht so wünschen, sie wieder Dir hinterherrennend, egal, wie Du Dich verhältst.
Es sieht mir so aus, als gäbe es IMMER ein Machtgefälle, weil ihr beide nicht anders könnt. Sowas ist ja ein gängiges Muster, dass einer immer beim anderen bettelt in Hinsicht auf Zeit und Zuwendung. Kann es sein, dass Du nun denkst, Du wärst das bei euch, und es soll wieder anders werden? BEIDE müssen sicher sein wegen des anderen und sich selbst sicher sein, dass sie den anderen wollen. Nicht einer so tun, als wär ihm der Partner egal bzw. dass es wirklich so ist, dass der Partner egal ist.

Habe andererseits aber Angst, dass ich so viel Zeit, Energie, Liebe reinstecke, wohingegen sie vielleicht schon am Abschließen ist
Wieso hast Du davor Angst? Weil es sich nicht lohnen könnte? Oder hast Du eher Angst, Dich emotional einzulassen und dann ist Schluss?
So kommt man nicht zu einer guten Beziehung, wenn man haushalten will und aufrechnet. Ich finde Bilanz ziehen gut, um dann weniger Energie in Freundschaften oder Beziehungen zu stecken, aber diese Situation hast Du ja nicht, dass Du immer mehr reingesteckt hast an Energie und Zeit in Deine Beziehung, und Dich nun fragst, was eigentlich von Deiner Freundin mal kommt. Sie war es ja anscheinend, die früher viel mehr als Du gegeben hat.

Zuverlässig und liebevoll sein und trotzdem ne eigene Meinung zu haben, schließen sich auf keinen Fall aus. Man ist immer noch männlich, auch wenn man Gefühle zugibt und zeigt, dass man sich Zeit mit der Partnerin wünscht.
 
  • #79
Mandoline: Ich danke wirklich für die harten und ehrlichen Worte. Ich denke, dass der letzte Punkt zutrifft. Ich war immer der Verlassene. Nicht weil ich so gemein war sondern weil einfach die besseren Männer da waren. Ich schätze,dass ich unterbewusst genau an dem von Dir genannten Punkt war/bin.Angst, emotional abhängig/anhänglich zu sein, aus Angst vor mächtiger Enttäuschung, sollte es - aus welchen Gründen auch immer - vorbei sein.Das gibt mir nicht das Recht, mich gegenüber einen mich liebenden Menschen so zu verhalten.Ich werde diese (Bindungs)Angst ergründen /.Aber nur Leid und Schmerz habe ich ihr wiederum auch nicht zugefügt.Ja, sie ist enttäuscht und ich habe einiges an Vertrauen eingebüßt. Aber hier können manche meinen, wie sie wollen, ich mache mir etwas vor:Die allermeiste Zeit war es eine wundervolle Zeit. FÜR BEIDE! Und das werden meine Partnerin und ich besser wissen. Ich schätze, hier wird die Tragweite ein bisschen zu krass gesehen. Ich möchte mein Verhalten keineswegs und niemals entschuldigen oder abwerten - aber wir reden bei mir von keinem Narzissten, der alles und jeden emotional in Grund und Boden tritt. Ich hatte schon oft mit solchen zu tun, allein beruflich. DAS ist wirklich ein hartes Stück Arbeit. Ich bin jemand, der Ängste hat. Und daran, ich sag's gern noch tausendmal, auch wenn mir das im Moment niemand glauben mag, werde ich arbeiten!Allein für mich und nicht zuletzt für sie und unsere Partnerschaft.Und ich möchte ja bei ihr sein! Was kann ich also tun? Richtig! Bei ihr sein! Das sollte doch selbst mit meinen Ängsten kein Problem sein, mich mal ins Auto zu setzen. (schmunzelnd gemeint). Und ja @neverever, ich verstehe was Du meinst. Wenn ich jetzt "falsch" werde und unauthentisch,merkt sie das. Das bringt aber auch mir keine Punkte. Ich bin jetzt im Moment natürlich besonders vorsichtig und,wie Lionne69 schon sagte,auch etwas "auf Zehenspitzen".Das wird sich aber legen.Und auch hier vorab an manche Postings:NEIN,dann verletze ich sie nicht wieder. Ich habe Ängste,ja,bin aber kein perfider, manipulativer Mensch,der auch noch Spaß daran hat.Ich habe das alles einfach zu locker genommen und manchmal viel zu wenig über die Konsequenzen meines Verhaltens nachgedacht. Ich habe als Kleinkind mal einen Stein auf ein Auto geworfen. Schulhof halt, nicht wahr. "Komm, jetzt du!" ... nicht nachgedacht und dann..UPS!Und da liegt ja auch nicht gleich eine psychische Störung vor. Ich will's nicht runterspielen, um Gottes Willen, will's aber auch nicht allzu hoch dimensionieren.Ich fragte sie, ob sie mich noch ein klitzekleines Bisschen liebt (auch mit einem schmunzelndem Auge, wir sind da immer so) und sie erwiderte, dass sie mich mit all ihrem Herzen liebt und ich das weiß und immer gewusst habe. Und die Sorge und Angst, dass sie bspw. einen anderen Mann kennenlernen könnte, kennt sie bei mir. Sie hat diese Ängste ja ebenfalls. Menschen können sich ändern -intrinsisch oder extrinsisch.Und bei mir sind beide Einflüsse maßgebend.
 
  • #80
Hier ist schon vieles gesagt worden. Anscheinend hast du hier am Anfang gesiezt. Auch eine Möglichkeit, Distanz herzustellen.
Es kann auch sein dass ihr beide Bindungsängste habt-mit deinem abweisenden Verhalten bisher, konnte keine wirkliche Nähe entstehen. Zwei Möglichkeitem: sie hat die Schnauze voll oder du bist für sie unattraktiv, wenn du dich öffnest. Ich glaube, die dass deine Verhaltensweisen unbewusst ablaufen, aber ich gehe davon aus, dass du ein großes Problem hast, jemanden wirklich an dich heranzulassen. Ob es mit euch noch was wird, weiss ich nicht.
Aller dings solltest du wirklich schauen, was in dir los ist, denn sonst wirst du die nächste Beziehung torpedieren. Eine Frau ohne Bindungsängste würde dir vermutlich auch schnell den Laufpass geben.
 
  • #81
O.k. Dann gebe ich dir noch einen Erklärungsansatz: Partner spiegeln sich gegenseitig. Je unsicherer du wirst, desto unsicherer der Partner.

Also dieses "Fels in der Brandung"-Phänomen, dass Frauen Männer mögen, die cool bleiben und mit den Gefühlswallungen der Frau klar kommen.

Demzufolge also lieber nicht groß herumfragen und den Beziehungsstatus thematisieren sondern dein Ding machen. Und dann soll sie ´mal selbst ankommen.

Kann ja übrigens nicht sein - wenn ihr später ´mal Kinder habt - dass sie dich verlässt, weil eine SMS etwas ruppig war.
 
  • #82
Als ich Deine Beiträge so wirken ließ, kam bei mir an, dass Du der Meinung bist, Du hättest doch eigentlich gar nicht so viel gemacht, sodass Deine Partnerin so derart verletzt ist.
Das glaube ich Dir.
Mein Expartner fand meine Reaktionen auf seine Abwertungen, Sticheleien oder Unpünktlichkeiten auch übertrieben und dann kam öfter ein: Was denn, ich hab doch gar nichts gemacht! Volle Empörung.
Er spürte zum ersten Mal Gegenwind. In seiner Familie war er auch schon so, aber um ihn wieder gnädig zu stimmen, hat seine Mutter früher gekatzbuckelt und ihm was Schönes gebacken oder gekocht. Somit war für ihn klar, wenn er mich ärgert, gibt's was Schönes.
Was er stattdessen bekam, war mein Auszug, und das verstehen weder er noch seine Mutter und die finden das auch übertrieben - kindliche Prägung ist alles...
Deine Angst, die Freundin zu verlieren, ist unbegründet. Sie stirbt ja nicht. Ich hab mal im Buddhismus gelesen, dass wirkliche, wahre Liebe darin besteht, dem Partner auch sein neues Glück zu gönnen. Nun kenne ich zwar niemanden, der so selbstlos liebt, aber dass Du schon Panik schiebst, macht Dir doch Stress und etwas nnere Ruhe würde Dich wieder ins Gleichgewicht bringen. Bei Dir sehe ich Besitzansprüche, weniger Liebe. So nach dem Motto: Ich behandle Dich zwar sch..., aber ich gönne Dich auch keinem anderen.
 
  • #83
Es gibt ein buntes Spektrum von psychischen bzw. Verhaltensdefekten die dazu führen, dass Menschen sich abweisend oder aggressiv gegenüber jenen verhalten die sie eigentlich lieben. Du willst eine enge Beziehung, aus Angst diese Beziehung unkontrolliert zu verlieren bzw. in ihr dein eigenes Ich zu verlieren, zerstörst du diese Beziehung lieber selbst. Verkürzt Nähe-Distanz-Probleme.

In der Regel basieren solche Zustände auf Traumatisierungen. Es können relativ einfache Traumatisierungen sein, das Vertrauen eines Menschen wurde immer wieder missbraucht oder schwere Fälle (sadistischer, sexueller, psychischer Missbrauch, oft in der Kindheit).

Nicht immer überschreiten solche Charakterzüge die Grenze zur Krankheit oder Störung. Wenn diese Schwelle überschritten ist, ist Hilfe sowieso schwierig,

Wenn die Grenze nicht überschritten wurde, kann aber Therapie oder Paartherapie das Verhalten positiv beeinflussen. Wichtig dafür ist es aber Klarheit über die Ursachen zu bekommen. Dadurch verstehst du den Prozess der zu deinem Verhalten führt und kannst an der richtigen Stelle ansetzen. Wenn eine solche Therapie nicht die aktuelle Beziehung rettet, kann sie aber das Fundament für gute Beziehungen in der Zukunft legen.

Selbsttherapie oder die Diskussion in einer Gruppe wie dieser, ist in der Regel leider nicht ausreichend. Manche suchen auch eine Rettung via spirituellen Weg. Ob das hilft, muss jeder selbst entscheiden.
 
  • #84
Es gibt ein buntes Spektrum von psychischen bzw. Verhaltensdefekten die dazu führen, dass Menschen sich abweisend oder aggressiv gegenüber jenen verhalten die sie eigentlich lieben. Du willst eine enge Beziehung, aus Angst diese Beziehung unkontrolliert zu verlieren bzw. in ihr dein eigenes Ich zu verlieren, zerstörst du diese Beziehung lieber selbst. Verkürzt Nähe-Distanz-Probleme.

Oh Gott! Genau DAS ist es bei mir. Genau DAS fragte ich mich so oft! Ich will etwas zerstören, das ich liebe. Eben WEIL ich es liebe. Paradox, ja. Aber es ist eben ein Makel. Ich verletzte oft Menschen, die ich liebe. Freunde, Familie. Mit kleinen Worten. Ich bereute es zutiefst aber gesagt ist gesagt, getan ist getan. Ich finde mich in Deinem Post wirklich selbst wieder. Es macht mir Angst. Aber auch Hoffnung. Hoffnung, mit mir selbst einmal Eins zu werden.

Ich bin so unfassbar dankbar, was hier für ein Feedback kommt. Wirklich.
 
  • #85
Du machst dich hier noch total kaputt.
Dir wird nun klar wo es nicht passt. Nämlich in eurer Kommunikation. Es laufen jetzt schon gewisse Machtspiele und sie genießt es ja scheinbar, dass du dich ihr nun unterwirfst. (Nach allem was du ihr "angetan" hast ist das nun ihr Recht?!)
Dein Bauchgefühl sagt dir im Moment ganz klar was los ist. Aber ihr beide wollt es nicht wahrhaben, da ihr euch liebt.
Es ist so hart, sich einzugestehen, dass eine Beziehung nicht mehr funktioniert. Vor allem, wenn so viele schöne Erinnerungen dranhängen.
Du solltest für dich bald die Grenze erkennen und darauf achten, dass du dir dein Selbstwertgefühl nicht ganz zerschießt. Du bist wie du bist und mit dieser Frau kannst du dieses selbst nicht ausleben. Ich glaube, nach allem was du hier schreibst, nicht dass du ein schlechter Mensch bist.

Jeder hat irgendwie Psychische und Verhaltens- defekte. Man sollte nicht versuchen sich so zu verändern, dass es mit der Person passt, die letztendlich doch nicht zu einem passt.
Übe dich im loslassen, lerne aus dieser Beziehung und frage dich, was für ein Typ Frau zu dir passt sodass du sie gar nicht kalt und abweisend behandeln willst.
 
  • #86
Ihr braucht keine Paartherapie, sondern nur du.

Mit den Gemeinheiten testest du sie permanent, weil du nicht glauben kannst, dass dich jemand wirklich liebt. Daran musst du dringend arbeiten, weil du so nicht glücklich werden kannst. Und auch niemand mit dir.

Du kommst mir total manipulativ vor. Nicht mit Absicht, aber unbewusst.

Dieses Theater von wegen "ich hab Panik, dass sie mit einem anderen ins Bett geht", soll sie unter Druck setzen, dir das Gegenteil zu beweisen. Immer stehst du im Mittelpunkt.

Statt dass du dich jetzt einfach Mal um sie und ihre Bedürfnisse (Sicherheit, Zuverlässigkeit) kümmerst, jammerst du hier endlos über deine Befindlichkeiten.

Es wäre doch ganz einfach: sei nicht gemein zu ihr und halte Verabredungen ein. Dann wird sie dich weiter lieben.

Kein Grund so ein Drama zu veranstalten.
 
  • #87
Es ist zweierlei bei mir. Einerseits möchte und werde ich sie so behandeln wie es sich gehört. Ohne mich dabei zu groß zu verändern. Dass ich momentan etwas vorsichtiger bin, das kann ich nicht abstellen. Aber ich halte Verabredungen ein (was ja nicht so schwer ist) und bin nicht gemein zu ihr (was auch nicht so schwer ist).

Andererseits kommt auch das schon angesprochene Bauchgefühl zum Tragen. Wird es überhaupt wieder alles normal? Genießt sie es jetzt teilweise sogar, dass ich ihr "unterwürfig" bin? Ist nicht irgendwann auch mal wieder gut? Ja ich habe sie verletzt, aber muss sie jetzt stellenweise so kalt sein? Ich weiß, das wird für Euch jetzt unverständlich sein, warum ich mich sozusagen als "Opfer" sehe. Ich sehe mich gar nicht als Opfer. Aber ich hatte mal eine Partnerin, wir hatten 2-3 Monate eine Beziehungspause. Wir kamen wieder zusammen und sie war total anders, fühlte sich mir überlegen, ich war richtig unterwürfig, wollte sie nicht verlieren. Das ging so weit, dass sie am Ende mit mir machte was sie wollte. Nicht mehr ans Telefon ging, nicht auf Nachrichten antwortete und sogar zu meiner Silvesterfeier nicht erschien und auch da nicht wenigstens ans Telefon ging. Ich zog eine Grenze und machte Schluss. Es war hart, ich liebte sie, aber es folgte eines der schönsten Jahre meines Lebens. Nun ja, ich habe nun Angst, dass es hier auch so verlaufen wird. Ich muss nun einfach die weiteren Tage sehen, wie es laufen wird. Ihr zeigen, dass sie meine Freundin ist und nicht nur irgendeine Freundin. Aber ich finde, es gehören zwei dazu. Auch sie müsste sich irgendwann bewusst werden: Ja oder Nein. Und dann wenigstens ehrlich sein.
 
  • #88
Nachtrag: Würdet Ihr mir empfehlen, ihr das alles einmal zu erzählen? Warum ich ggf. so war zu ihr, dass es meine Angst ist, mich könne ja eh niemand lieben, etc.? Dass sie dann besser damit umgehen könne? Oder sollte ich jetzt einfach mit dem Thema bei ihr komplett ruhig sein und einfach nur normal weitermachen?
 
  • #89
Nachtrag: Würdet Ihr mir empfehlen, ihr das alles einmal zu erzählen? Warum ich ggf. so war zu ihr, dass es meine Angst ist, mich könne ja eh niemand lieben, etc.? Dass sie dann besser damit umgehen könne?
Hm... Ja, würde ich persönlich empfehlen. Denn wenige Menschen bringen in solchen Beziehungen ihre Gedanken, in Worte gefasst verständlich rüber. Kenne ich von mir selbst auch. In meinem Kopf hatte ich dann meistens soviel Dampf wie in einem Maserati Motor, aber an der Abgasanlage kamen nur spuren von einem Golf heraus. Natürlich kann der Schuss immer nach hinten losgehen, vor allem wenn du einen Menschen vor dir hast, der mit tiefen Gedanken wenig bis gar nichts anfangen kann. Diese sind dann auch meist Empathiebefreit. Aber bei vielen Frauen meist eher ungewöhnlich, da wir Kerle ja dafür bekannt sind, eher weniger über das zu sprechen was uns wirklich bedrückt. Also im Grund genommen hast du nichts zu verlieren. Hilft vielleicht auch dich besser zu verstehen und vor allem, dir zu glauben das du es sehr ernst meinst und deine Besserungsabsichten nicht einfach so daher gequatscht sind.
m47
 
  • #90
Ich war mal mit jemandem wie dir zusammen. Sein Ziel war es mich so zu verletzen das ich nie wieder aufstehe, mich völlig zu zerstören. Er hat meinen Schmerz genossen, sich daran erfreut und es als Treibstoff für sein Leben benutzt. Er war einfach nur niederträchtig.
 
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