• #1

Partnerin bricht unerwartet Beziehung ab. Was tun?

Der Text ist ein wenig länger.

Im vorigen Jahr lernte ich meine Partnerin kennen. Vor dem ersten Treffen schrieben wir uns lange und ausführliche What's App- Nachrichten und telefonierten. Neben dem gegenseitigen optischen Gefallen, gleichem akademischen Grad und einer ziemlich krassen Sportleidenschaft erkannten wir viele Gemeinsamkeiten, wie z. B. in der Freizeitgestaltung, den gesellschaftlichen, religiösen und politischen Ansichten, einem ähnlichen Gerechtigkeitsempfinden und großen Interesse am Beruf des jeweils anderen. Wichtig zu erwähnen ist, dass wir beide im Aufbau von Partnerschaften eher zurückhaltend sind und nicht von heute auf morgen entscheiden. Das erste Treffen erwarteten wir mit großer Spannung. Unsere Erwartungen erfüllten sich und wir waren uns einig, uns wieder zu sehen. Bei all unseren Treffen hatte ich eine gewisse Unsicherheit, ja fast eine Hemmung, da ich zwar in Trennung lebe, aber noch verheiratet bin, Das wusste sie jedoch. Vor dem 2. Treffen litt sie unter großen Schmerzen. Sie bat mich trotzdem, sie zu treffen. So trafen wir uns noch zweimal, bis sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Eine Notoperation war unausweichlich. Ihr wurde unterbreitet, eventuell ernsthaft erkrankt zu sein. Wir trafen uns noch zweimal im Krankenhaus. Beim zweiten Treffen in der Klinik hatte ich den Eindruck, dass sie mit ihrem Schicksal haderte - völlig verständlich. Ich sagte ihr deutlich, dass für mich Krankheit kein Grund sei, mich zu trennen und versprach ihr, an ihrer Seite zu bleiben und für sie zu tun, was ich kann.
Einige Tage später, noch vor ihrer Diagnose, schrieb sie mir, dass wir uns besser trennen sollten, da es, wie sie es ausdrückte, bei ihr 'nicht gefunkt' hätte. Nur auf mein Drängen hin teilte sie mir kurz darauf mit, dass ihre Diagnose ernst sei, sie aber weder Mitleid noch weiteren Kontakt will. Seitdem mache ich mir weiterhin fast ständig Gedanken, so dass es mir schwer fällt, meiner Tätigkeit ohne extreme Anstrengungen zu unternehmen, mich konzentrieren zu können. Ich bin seitdem bedrückt du verunsichert. Ich bin über die Trennung hinweggekommen, aber man kann einen Menschen doch nicht einfach so fallen lassen, noch dazu in einer dermaßen ernsten Situation.
Natürlich mache ich ihr keinen Vorwurf, schließlich ist sie in einer alles anderen als normalen psychischen Situation.
 
  • #2
Wenn ich deinen Text lese fällt mir auf, dass euer Zusammenpassen rein rationaler Natur ist. Dein ganzer Text klingt so nüchtern.

Es passt so schön, weil die Gemeinsamkeiten stimmen und die Optik auch passt.

Und fehlt da nicht was? Was ist mit Kribbeln, sexueller Anziehung, Verliebtheit? Das macht doch das "Funken" aus.

Für mich für eine Beziehung wesentlicher als viele Gemeinsamkeiten. Die Andersartigkeit des Partners macht ihn gerade für mich spannend.

Ich hab viele tolle theoretisch passfähige Männer kennengelernt, aber es hat genauso nicht zwangläufig gefunkt.

Ich fürchte, deiner Bekannten geht es genauso, völlig unabhängig von ihrer Erkrankung.

Sie hat den Kontakt ja nicht kommentarlos beendet, sondern dir eine Erklärung abgegeben. Warum sollte sie ihn danach fortsetzen?

Warum glaubst du nicht einfach, was sie sagt ?

Da sagt eine Frau schonmal klar, was los ist, wird es einfach ignoriert oder pathologisiert. Unfassbar.
 
  • #3
Ihr wurde unterbreitet, eventuell ernsthaft erkrankt zu sein. Wir trafen uns noch zweimal im Krankenhaus. Beim zweiten Treffen in der Klinik hatte ich den Eindruck, dass sie mit ihrem Schicksal haderte - völlig verständlich. Ich sagte ihr deutlich, dass für mich Krankheit kein Grund sei, mich zu trennen und versprach ihr, an ihrer Seite zu bleiben und für sie zu tun, was ich kann.
Einige Tage später, noch vor ihrer Diagnose, schrieb sie mir, dass wir uns besser trennen sollten, da es, wie sie es ausdrückte, bei ihr 'nicht gefunkt' hätte.

Ich bin über die Trennung hinweggekommen, aber man kann einen Menschen doch nicht einfach so fallen lassen, noch dazu in einer dermaßen ernsten Situation.
Was meist Du damit?
Das sie Dich fallengelassen hat oder Du sie?

Wenn Du meinst sie hat Dich fallengelassen:
Doch, eine logische Reaktion. Kann ich nachvollziehen.
Eure Beziehung war von Anfang an problematisch und jetzt braucht sie erstmal alle Kraft für sich.
Du bist (noch) nicht nah genug an ihr dran, dass sie Dich in diesen Bereich lässt. Tue ihr den Gefallen und vermeide den Kontakt erstmal. Du kannst Dich ja immer noch einmal melden bei ihr.

Wenn Du meinst, das Du sie fallenlässt:
Sie hat sich von Dir getrennt, akzeptiere das. Da müssen keine Schuldgefühle sein.
 
  • #4
Ich sehe sie nicht als deine Partnerin, sondern als Geliebte. Du bist ja verheiratet und hast ein Jahr Zeit gehabt, die Scheidung durchzuziehen. Jetzt liegt sie Krank im Krankenhaus und muss sich regenerieren, da bleibt keine Energie mehr für solche Faxen mit einem verheirateten Mann und seine moralischen Sondervorstellungen.
 
  • #5
aber man kann einen Menschen doch nicht einfach so fallen lassen, noch dazu in einer dermaßen ernsten Situation.
Oh Mann, bist Du eine männliche Drama-Queen oder ein Klammeräffchen oder was?
Ihr kennt euch so gut wie gar nicht, sie hat gesagt, es hat bei ihr nicht gefunkt, außerdem ist sie schwer erkrankt. Kannst Du nicht verstehen, dass sie mit Dir nichts mehr zu tun haben möchte? Wie deutlich soll sie das noch sagen? Mir wird ganz anders ob solcher unempathischer Geschlechtsgenossen.
ErwinM, 49
 
  • #6
Lieber wossi_?,

ich möchte moralfrei antworten.

Wir können das schwer einschätzen. Zumal nun eine tragische Entwicklung begonnen hat - die alles noch belasteter macht.
Du klingst in deinem Schreiben nüchtern und sachlich - und das kann den Eindruck machen, ihr hättet alles Mögliche abgeglichen und nach "Adam Riese" hätte es doch passen sollen ... aber nun hat sich alles anders entwickelt und Du bist ratlos und verwirrt - was ich sehr gut verstehen kann.

Ich persönlich glaube NICHT, dass der ganze Wust an Schwierigem nun daher den Schubs zum Abbruch gekriegt hat, dass du deine Ehe noch nicht formal gelöst hast. Wie du schriebst, sie hat es gewusst. Man kann bei erwachsenen Menschen davon ausgehen, dass sie solche Dinge abwägen können. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, denn ich bin formal auch noch verheiratet, lebe aber seit vielen Jahren total getrennt. Bei meiner jetzigen Beziehung war das durchaus ein auch schwieriges Thema. Aber ich war einfach froh, dass der neue Mann mir zuhörte und schließlich auch erzählte, er hätte vor vielen Jahren in einer solchen Phase (also schon getrennt, aber noch nicht formal geschieden) auch eine neue Beziehung begonnen. Wir kamen schließlich aus dem Dilemma wieder raus und konnten die Beziehung richtig beginnen. Und ja - natürich beflügelt eine ernsthafte neue Beziehung die Energie, nun endlich ganz "aufzuräumen". Wenn guter Wille und sehr viel Anziehung da ist, dann wird der neue Partner/die neue Partnerin das mittragen.

Bei dir liegt alles noch mal anders. Leider ist mein Eindruck der, dass hier tatsächlich zu wenig Anziehung da ist - bzw. die Wucht der Diagnose so wirkt, dass sie erst einmal alles abbricht, was in die Zukunft weist. Vielleicht kannst du dich in eine solche Situation ja auch einfühlen? Wenn man sich mit dem Gedanken befassen muss, eventuell an der Krankheit sterben zu müssen, die bei einem gerade festgestellt worden ist, dann hat man bestimmt keine Romantik mehr übrig.

Wenn deine Seele das kann, dann schreib ihr doch, dass du akzeptierst, wenn auch sehr schweren Herzens - dasss du aber immer für sie dasein würdest, wenn sie das wollen und brauchen wird.

Alles Gute!
 
  • #7
Moralisch verkommen... voll ein Schlag ins Gesicht. Sie wollte mich sehen, ich habe ihr angeboten, sich erst einmal zu erholen.
Meine Ehe ist leider schon lange kaputt. Ansonsten hätte ich mich hier nicht angemeldet. Bitte nimm die Beleidigung zurück.
Ich sehe das auch anders, da Du schreibst, Du lebst in Trennung. Deine Noch-Ehefrau ist informiert, jeder macht seins. Ist das so?
Moralisch verkommen bist Du nicht. Du erscheinst mir sehr ernsthaft.
Das ist sehr tragisch, was Du da von Deiner Freundin schreibst, ich ahne Schlimmes.
Kann es sein, dass sie Dir das alles nicht zumuten möchte und Dich so, auf diese Art und Weise gehen lassen will? Ich glaube Dir, dass Du sie jetzt nicht alleine lassen willst, aber vielleicht will sie es gerade jetzt nicht? Lass ihr mal Zeit und Ruhe, damit sie Kraft schöpfen kann. Sage ihr vielleicht noch, dass Du immer für sie da sein wirst. Mehr kannst Du jetzt nicht für sie tun. Ganz viel Kraft für Euch beide.
 
  • #8
Im vorigen Jahr lernte ich meine Partnerin kennen.
....Vor dem ersten Treffen schrieben wir uns lange und ausführliche What's App- Nachrichten und telefonierten. ....Bei all unseren Treffen ...Vor dem 2. Treffen litt sie unter großen Schmerzen. Sie bat mich trotzdem, sie zu treffen. So trafen wir uns noch zweimal, bis sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde. ... Beim zweiten Treffen in der Klinik. .....
Hm...'im vorigen Jahr', also vor vielleicht 8 Wochen ?
'All eure Treffen' ? Wie viele waren das ? Ich habe mal mitgezählt: drei, bevor sie ins Krankenhaus kam und dann noch zwei in der Klinik.

Wossi, das ist keine Beziehung und die Frau war nicht deine Partnerin.

Einige Tage später ... dass wir uns besser trennen sollten, da es... bei ihr 'nicht gefunkt' hätte .
Du gefällst ihr nicht als Partner. Sie will dich nicht weiter kennenlernen.
Nur auf mein Drängen hin teilte sie mir kurz darauf mit...
Dennoch mag sie dich, du bist ein netter Kerl und darum hat sie dir nochmal geduldig gesagt, dass sie keinen Kontakt möchte. Sie hätte auch grob werden können, denn das, was du machst, ist ja nun nicht besonders rücksichtsvoll.
Ich bin über die Trennung hinweggekommen, aber man kann einen Menschen doch nicht einfach so fallen lassen.
Es gab keine Trennung, weil es keine Beziehung gab.
Du bist 'über sie hinweggekommen' ? Du warst schon ein bisschen verliebt, richtig ? Du hattest Hoffnung ?
Ich fürchte, hier liegt das Problem, du bist traurig, weil es nichts geworden ist. Sehr verständlich. Aber bitte, nimm dich hier zurück.
Die Frau möchte keinen Kontakt, bitte mache ihr das Leben nicht zusätzlich schwer.
Bitte entspanne dich, dein schlechtes Gewissen ist fehl am Platz.
Du läßt sie doch nicht fallen. Nochmal, ihr hattet nichts, wart nicht mal Freunde. Ihr kennt euch kaum und nur sehr kurz. Ihr habt euch nur wenige male gesehen. Das ist nichts. Selbst wenn die Telefonate schön waren.

Mache dich frei davon, ihr irgendetwas schuldig zu sein und vor allem, lasse die Frau in Ruhe.

Und noch was Klitzekleines:
Moralisch verkommen... voll ein Schlag ins Gesicht. ...Bitte nimm die Beleidigung zurück.
Ok, 'moralisch verkommen' finde auch ich etwas übertrieben, vor allem, wenn deine Frau Bescheid weiß.
Aber mit Verlaub, das ist nichts im Vergleich dazu, was hier gelegentlich gesagt wird. Und wenn die Allmächtigen nicht heftig zensieren würden, wäre es noch heftiger.
Wenn du hier mitspielen willst, darfst du nicht so empfindlich sein.
Sieh die Kehrseite der Medaille: nirgends sonst bekommst du solch ehrliche Meinungen wie hier. Echte Leute sagen dir nicht die Wahrheit.

w 51
 
  • #9
Hallo Freyfrau,

Danke! Endlich mal wer, wer hier nicht auf einen ratlosen Menschen mit erhobenem Moralfinger eindrischt.
Einige Beiträge waren nicht allein unüberlegt, sondern sadistisch. Ein Merkasva-panzer ist da sensibler als manche Schreiberlinge hier...

Es ist schwer, gefühlsgeladen gegenüber Unbekannten zu schreiben.

Sie war sehr anhänglich, mir fast zu anhänglich nach dem ersten Treffen,

Nach ihrer OP hatte ich keinen anderen Gedanken mehr als die Angst, es könnte etwas schlimmes sein.

Schon allein die Angst macht Romantik unmöglich. Aber sterben? Nein!

Ich habe es akzeptiert und ihr geschrieben. Was mich noch an sie bindet ist allein die Sorge um ihren Zustand.
 
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  • #10
Ich sehe das auch anders, da Du schreibst, Du lebst in Trennung. Deine Noch-Ehefrau ist informiert, jeder macht seins. Ist das so?
Moralisch verkommen bist Du nicht. Du erscheinst mir sehr ernsthaft.
.
Danke. Wenige, die mich hier nicht vorschnell verurteilen.

Partnerin oder nicht... das ist doch nur ein Wort. Seufz...

Verliebt? Nun ja, sie war irgendwie aktiver als ich. Ich wollte es langsam angehen. Dass schlechtes gewissen bei mir hochkam hatte ich nie vermutet, nachdem meine Ehe seit rund zwei Jahren am Boden ist.

Sie hatte mir laufend gesagt, ich hätte ihr Herz erobert et c. Dann diese Wendung. Es war schwer. Doch was mich an sie bindet sind die Sorgen um ihren Zustand. Das macht man ja wohl, wenn man einen Menschen (etwas) näher kennengelernt hat und dieser schwer erkrankt ist.

Ich bedanke mich bei allen, die verständnisvoll reagiert haben. Mein Text klingt vielleicht etwas zu rational, doch wie soll man sich Fremden gegenüber emotional ausdrücken? Vielleicht hätte ich noch mehr Einzelheiten schreiben sollen, aber das Ganze wäre noch länger geworden.
 
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  • #11
Sagen wir es so, du bist moralisch verkommen.
Was ist hier bloß los, dass die Männer hier immer derart zerpflückt werden. Wo ist er denn moralisch verkommen? Er ist getrennt und lebt in Scheidung. Sie wußte das. Dann ist sie ebenso verkommen, wenn sie sich auf "so einen " Mann einläßt.

Meinst Du mit "fallengelassen werden" Dich oder meinst Du, Du willst sie nicht fallenlassen in so einer Situation? Ist für mich jetzt nicht so ganz klar zum Ausdruck gekommen.
Ich denke, sie befindet sich in einer Phase, in der sie sich ausschließlich mit sich selber auseinandersetzen muß. Ihr kennt euch noch nicht lange, ich würde da den Mann mit meiner Krankheit auch nicht belasten wollen. Das hat immer etwas mit moralischer Verpflichtung zu tun, die ich keinem aufdrücken wollen würde. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass sie deshalb auf die Bremse tritt. Ich würde sie auch lassen, sie hat im Moment genug mit sich selber zu tun und kann sich nicht noch um Dein seelisches Heil kümmern.
Sage ihr vielleicht noch, dass Du immer für sie da sein wirst. Mehr kannst Du jetzt nicht für sie tun. Ganz viel Kraft für Euch beide.
Das finde ich eine gute Idee. Das solltest Du sie wissen lassen. Mehr kannst Du wirklich nicht tun.
Auch ich wünsche euch viel Kraft.
W
 
  • #12
Ich versuche es mal aus der Sicht der Frau.

Es gab ein paar Treffen, also der Beginn eines Kennenlernens. Sicher Sympathie , vielleicht auch ein bisschen Kribbeln. Aber eben ganz frisch.
Und dann kommt eine Krankheit, wohl etwas Ernstes.

Ich würde wohl das Ganze beenden.
Entweder sind die Gefühle sowieso noch am Entwickeln, und noch nicht stark genug, und dann wäre mir das alles zuviel.

Oder es sind zwar mehr Gefühle da, aber ich mag niemanden, der so frisch da ist, belasten, vertrauen, und noch darauf verlassen - also mir auch zuviel Stress, Belastung, statt Entlastung.
Damit verschwinden die Gefühle auch, vielleicht mit etwas Bedauern, aber dann stehen andere Sachen an - gesund werden z.B.

Sie hat Dir abgesagt, will das Kennenlernen nicht fortsetzen. Das ist der Fakt, alles andere spielt keine Rolle.
Respektiere es.

Ihr wart noch keine Partner, und fallen gelassen hat niemand irgendwen.

W,49
 
  • #13
Hallo @wossi_?

Ich kann verstehen, dass dich dieser Kontaktabbruch geschockt hat und du nun nicht so recht los lassen kannst, aber ich kann auch sie verstehen und ich werde versuchen es dir zu erklären.

Schau, ihr zwei wart euch einfach nicht nahe genug, als das sie jetzt möchte, dass du sie durch diese schwere Zeit der Krankheit begleitest.
In solch einer Lebensphase möchte man Menschen um sich haben, die Kraft geben, die einem etwas Positives geben, die man liebt, kennt und ihnen vertraut.

Das alles kannst du ihr nach den paar Treffen, bei denen du auch noch sehr zurückhaltend warst (fast schon kühl), nicht geben! Du würdest gerade Kraft kosten (weil du eigentlich noch fremd bist), statt Energie zu spenden.

Du kannst nichts dafür! Versteh das nicht falsch. Ihr habt euch einfach zur falschen Zeit kennengelernt und es ist für den Moment für sie zu wenig da, als das sie an dir festhalten möchte! Verstehst du? Es hat nicht gefunkt und jetzt hat sie andere Sorgen als eine Beziehung fortzuführen (wenn man das so nennen kann?) die ihr nichts gibt. Sie kämpft gerade (vielleicht) um ihr Leben, zumindest aber um ihre Gesundheit und braucht jetzt nicht noch zusätzlich Stress!

Schreib ihr einfach, dass sie sich jederzeit bei dir melden kann, wenn ihr danach ist und du ihr wünscht, dass sie wieder gesund wird. Und dann lass sie in Ruhe und akzeptiere ihre Entscheidung, auch wenn es dir schwer fällt. Es ist wie es ist und keiner kann was dafür!
 
  • #14
Für mich sieht es so aus, als sei in der Kennenlernphase gleich am Anfang, beim zweiten Treffen, herausgekommen, dass sie gesundheitliche Probleme hat. Das schwebte ja bei ihr über den noch nachfolgenden beiden Treffen schon, und ich denke, man kann sich bei solchen Schicksalsschlägen nicht mehr auf was anderes als sich konzentrieren.

Ich bin über die Trennung hinweggekommen, aber man kann einen Menschen doch nicht einfach so fallen lassen, noch dazu in einer dermaßen ernsten Situation.
Wenn Du meinst, dass sie Dich fallengelassen hat - naja, ich finde es verständlich in ihrer Situation, dass sie sich nicht darauf konzentrieren will, einen anderen Menschen kennenzulernen und glücklich zu machen, wenn sie gerade in so einer Krise ist.
Wenn Du meinst, dass Du sie fallengelassen hättest - hast Du ja nicht. Du respektierst ihren Wunsch, dass sie in Ruhe gelassen werden will. Was Besseres kannst Du nicht tun.
Du bist ja kein guter Freund, der sie nicht mehr als Freundin will, weil sie für ihn jetzt ne Spaßbremse wurde, sondern ein relativ Unbekannter, der auch ein Eigeninteresse verfolgt - Beziehung bekommen.

Um einem Menschen gutzutun in einer Lebenskrise muss man als quasi Fremder meiner Ansicht nach genau dieselbe/ähnliche Erfahrung machen oder gemacht haben, dass der Betroffene jemanden zum Reden hat, der genau weiß, wovon die Rede ist, oder man ist ein enger Vertrauter, also es hat sich schon viele Jahre bewährt, dass man einander helfen kann, und egal, was passiert, durch Dick und Dünn geht.
 
  • #15
Nun reibe dich doch nicht an einem Threadbeitrag, der daraufhin angelegt ist, dich zu provozieren ("moralische Verkommenheit")! Ich lese dagegen bei dir eine empathische Haltung heraus, es fällt dir schwer, einen Menschen aus deinem Leben zu streichen, der in einer Ausnahmesituation ist. Du kannst jedoch nichts mehr tun, sie hat entschieden, dass ihr der Kontakt zu dir aktuell nicht hilft. Ich wäre vielleicht noch so hartnäckig und würde schreiben, dass ich immer da wäre, wenn die Person es wünscht, auch wenn es nicht "gefunkt hat" ...aber, so etwas kann auch falsch aufgefasst werden.

Versuche, komplett mit der Geschichte abzuschließen und dir wieder und wieder zu sagen: Würde sie im Kontakt mit mir sein wollen, wäre sie es. Sie geht jedoch ihren eigenen Weg.
 
  • #16
Im vorigen Jahr lernte ich meine Partnerin kennen.
Wenn ich es richtig lese, gab es bestenfalls eine Handvoll Treffen und eine klare Aussage von ihrer Seite, dass es nicht „gefunkt“ hat. Ich sehe weder „Partnerin“ noch „Beziehung“, auch kein Interesse daran von ihrer Seite.
Lass sie also einfach in Ruhe und kümmere Dich um Deine Ehe bzw. die Scheidung.

„Moralisch verkommen“ ist nun auch wieder Unsinn bei einem getrennten Mann. Manche Forentrolle darfst Du hier nicht zu ernst nehmen...
 
  • #17
Meine Ehe ist leider schon lange kaputt. Ansonsten hätte ich mich hier nicht angemeldet. Bitte nimm die Beleidigung zurück
Ne Wossi, funktioniert hier nicht. Wer hier mitspielen will, muss auch einstecken können, ansonsten lieber keinen thread eröffnen. Hier entschuldigt sich niemand, warum auch? Jeder darf in einem Forum äussern, was er denkt, solange ihn die Moderatoren lassen. Hier herrscht Meinungsfreiheit und das macht es auch so spannend.
W,54
 
  • #18
aber man kann einen Menschen doch nicht einfach so fallen lassen, noch dazu in einer dermaßen ernsten Situation.
Hallo Wossi,
ich kann dich verstehen und auch was du meinst.
Mir war auch klar das hier einige wieder ihren eigenen Frust ablassen, aber dafür ist das Forum ja auch ebenfalls da.
Auch wenn andere hier sagen, ihr hättet keine Beziehung und du deshalb auch nicht herumheulen sollst.
Ich sehe es aber eher wie uns @HeidiBerlin .
Du hast diese Frau kennen gelernt und ihr mögt Euch, dann bekommt die Frau eine üble Diagnose gestellt und ist krank.
Jetzt bekommst du hier die Hucke voll, weil du das bist was hier andauernd so vermisst wird. DU BIST EMPATHISCH!
Du machst dir Sorgen um einen Menschen den du gern hast. Du Schufft du. Wie kannst du nur?
Wie kannst du es wagen, diese Frau "nicht" ihrem Schiksal allein überlassen zu wollen. Ihr beistehen zu wollen.
Du bist es doch noch gar nicht Wert, nach so kurzer Zeit überhaupt daran zu denken, sie trotzdem unterstützen zu wollen.

Lieber Wossi, lass dir hier nicht so einen Mist verzapfen!!!
Ich glaube auch die Frau erzählt dir das mit dem Funken nur, weil sie niemanden belasten möchte und kein Mitleid möchte. Das versteht jeder, ich zumindestens schon.
Wie die Heidi richtig geschrieben hat, bedräng sie jetzt nicht.
Sag ihr ganz klar und ernsthaft, dass sie sich deinem Beistand Sicher sein kann, wenn sie es denn wolle und du ihr ihre Zeit gern gibst.
DAs du da bist wenn sie dich braucht.

Du bist ein guter Kerl, lass dir das hier durch manche frustrierten nicht nehmen.
Ist ja echt Ätzend wie abgedreht hier manche denken.
Was soll er denn machen? Lieber das Arschloch geben dem es Scheißegal ist was mit dem Menschen los ist, denn er mag?
Wie du es machst, es ist immer falsch.

m48
 
  • #19
Wie kannst du es wagen, diese Frau "nicht" ihrem Schiksal allein überlassen zu wollen.
Ist ja echt Ätzend wie abgedreht hier manche denken.
In seinem Fühlen und denken mag der FS empathisch sein, in seinem Handeln ist er es leider nicht - er respektiert diese Frau mit ihren Wünschen nicht. Und alleine die Taten zählen.
ErwinM, 49
 
  • #20
Hallo Wossi,

nach deiner Beschreibung klingt es jetzt für mich nicht nach einer Beziehung, sondern eher Anbahnung bzw. ein paar Treffen. Danach kam dann ihre Krankheit, sodass sie einfach auch in dieser früheren Phase zurückzog. Es gibt Menschen, die wollen bei so einem Schicksalsschlag alleine stark sein und andere Menschen, die sie gerne haben nicht belasten. Vielleicht wäre es bei euch noch eine feste Beziehung geworden, aber dazu kam es nicht mehr. Jeder Mensch geht auch anders mit solchen Krisen/Krankheiten um. Selbst Paar mit langjähriger Partnerschaft überstehen diese Phase nicht immer...es gibt genügend Frauen, die sich gerade auch nach überstandenen schweren Krankheiten vom Partner trennen.

Ich denke sie wollte dich einfach nicht belasten. Akzeptiere ihre Entscheidung und gib ihr Zeit. Vielleicht kommt sie wieder auf dich zu.
Oder ist es wirklich ernst bei ihr?

Ich kann dich verstehen, du magst sie und willst sie nicht verlieren. Aber erzwingen kannst du nichts.
 
  • #21
Wenn bei ihr "der Funke" eben nicht so übergesprungen ist,wie bei Dir, dann akzeptiere ihre Entscheidung und ziehe Dich zurück.
Alles andere ist Stalking.
 
  • #22
Hallo FS
Partnerin ist viel gut früh nach so wenig tatsächlichen Treffen.
Und wie krank sie ist, weiss niemand. Manche sind es und jammern nicht und für andere kommt ein gebrochener Zehnagel einer Amputation gleich.

Falt hier ist,sie war ein Schnellstarter denn so früh so viele Gefühle ist nicht normal und du hast es nach deiner schlecht laufenden Ehe wahrscheinlich genossen, angehimmelt zu werden.

Vergiss sie, ansonsten wirst du enttäuscht sein wenn sie nach ihrer Genesung die Zeit lieber mit anderen verbringt.
Und mache erst mal deine Scheidung fertig....
 
  • #23
Du machst dir Sorgen um einen Menschen den du gern hast. Du Schufft du. Wie kannst du nur?
Wie kannst du es wagen, diese Frau "nicht" ihrem Schiksal allein überlassen zu wollen.
Nö, darum geht es nicht.

Problematisch wird es, weil er nicht akzeptieren möchte, dass die Frau ihm gesagt hat, dass sie nicht verliebt sei und es so rüberkommt, dass er diese Sichtweise der Erkrankung zuschiebt und sie und ihre Aussage somit nicht ernst nimmt.

Empathie und Hilfe angeboten zu bekommen sind schön.

Nicht schön ist es, wenn man Hilfe ablehnt und der andere dann anfängt, es aufdrängen zu wollen.

Denn oftmals sind aufdringliche Helfer nicht halb so selbstlos, wie sie sich geben. zB um Kontakt herzustellen, der ihnen sonst verwehrt wäre oder in der Hoffnung, dass ihr Helfen mit anderer Gegenleistung belohnt wird.

Das ist wiederum insbesondere bei Männern kritisch, von denen die Frau nichts will, sie aber hoffen damit eine Chance zu bekommen.

Um sich genau damit nicht auseinandersetzen zu müssen, wird die Frau den Kontakt wohl abgebrochen haben, da sie gerade andere Baustellen hat.

Hinzu kommt die Bezeichnung "Partnerin und Beziehung" nach 5 Dates, wo die meisten dies als erstes Kennenlernen bezeichnen würden.

Da kommt man nicht umhin zu vermuten, dass der FS mehr darin sieht, als es ist. Und nein lieber Fragesteller es sind nicht nur Worte... sie haben eine Bedeutung.
Sonst wäre doch auch egal ob man es als Ehe oder Affäre bezeichnet?

Mein Text klingt vielleicht etwas zu rational, doch wie soll man sich Fremden gegenüber emotional ausdrücken?
Man kann nur auf das antworten, was an Info da ist. Und wenn was Wesentliches fehlt, zieht man dann eben daraus seinen Schluss.

Das ist aber nicht der Fehler der Foristen.
 
  • #24
Natürlich ist er das auch in seinem Handeln. Er lässt sie ja nun in Ruhe, erlaubt sich hier nur um Rat zu fragen, weil ihn das sehr mitnimmt. Ist das verboten? Mir würde das wahrscheinlich genauso gehen. Mit "Fallenlassen" meint @wossi_? sich natürlich selbst. Er wird praktisch von ihr "gezwungen" sie fallenzulassen. Stimmt das so, wossi? Du willst das nicht, sie will es Dir vielleicht leichter machen damit? Keine Ahnung, was in einem Menschen vorgeht, wenn das Leben praktisch am seidenen Faden hängt. Sie braucht jetzt ihre ganze Kraft, was ich verstehe. Wäre ich in wossis Situation, ich würde ihr nochmal schreiben, dass ich immer für sie da sein werde, wenn sie es will und braucht. Er möchte sie ja nicht fallenlassen. Wie kann man hier eigentlich so kalt sein?
 
  • #25
Du machst dir Sorgen um einen Menschen den du gern hast. Du Schufft du. Wie kannst du nur?
Wie kannst du es wagen, diese Frau "nicht" ihrem Schicksal allein überlassen zu wollen. Ihr beistehen zu wollen.
Natürlich darf sich Wossi Gedanken machen, er könnte ihr auch anbieten , dass sie sich melden kann, wenn sie es möchte.

Aber das Wesentliche ist, sie hat das Kennenlernen beendet.
Wenn ich beende, möchte ich ernst genommen werden und möchte, dass es respektiert wird.
Ich möchte auch, dass man akzeptiert, dass ich mich bewusst dafür entschieden habe.
Egal wie viele sachlichen Gemeinsamkeiten existieren.

Wossi könnte evtl. eine Freundschaft anbieten, aber auch nur, wenn er es freundschaftlich meint, und nicht als Einstieg in eine Partnerschaft.

Aber grundsätzlich, nach 3Treffen ist kein Mann mein Partner.
Da denke ich darüber nach, ob evtl. mehr denkbar ist.

Mehr Treffen waren es nicht - und woran sich hier viele stören - ist der Titel
Partnerin bricht Beziehung ab.

W,49
 
  • #26
Problematisch wird es, weil er nicht akzeptieren möchte, dass die Frau ihm gesagt hat, dass sie nicht verliebt sei und es so rüberkommt, dass er diese Sichtweise der Erkrankung zuschiebt und sie und ihre Aussage somit nicht ernst nimmt.
Das KANN, MUSS aber nicht so sein. In der Liebe gibt es viele Wege und nicht alle sehen so aus, wie einige im Forum das für sich zurecht biegen!

Lieber @wossi_?, ich erzähle dir mal, wie es mir vor vielen Jahren erging: ich hatte mich unglaublich in einen Mann verliebt, er sich in mich. Wir kannten uns erst wenige Tage, landeten im Bett, es war wunderschön. Beide hatten wir keine Pläne für die Zukunft, wollten es auf uns zukommen lassen.
Nach der ersten gemeinsamen Nacht nahm ich einen Arzttermin wahr, der schon länger gebucht war: niederschmetternde Diagnose. Ich brach die frische Beziehung ab, sagte nichts von der Diagnose, erklärte überhaupt wenig und tauchte ab (ins Krankenhaus). Ich wollte die frische Liebe nicht belasten, ich wollte nicht, dass er hinterher »aus Mitleid« bei mir bleiben könnte.
Er verstand die Welt nicht mehr, versuchte über eine Freundin heraus zu finden, was eigentlich los sei. Sie sagte ihm nichts. Irgendwann kam ihm ein Verdacht. Er klapperte viele (ich lebe in einer Großstadt) Krankenhäuser ab, fand mich nach einigen Tagen und wartete geduldig stundenlang vor meiner Zimmertüre, bis man ihn zu mir ließ. Ich freute mich wahnsinnig, dass er so stur geblieben war und nach einigen Tagen kam die histologische Entwarnung.
Wir lebten fast dreißig Jahre zusammen. Und: das ist kein Märchen, auch wenn es sich fast so anhört!

Bleib dran, lieber @wossi_?, deine Freundin ist im Augenblick mit der Diagnose überlastet, sie hört nur auf ihre Vernunft, nicht auf ihr Herz. Weil es ihr einfacher erscheint. Zumindest ging es mir so, warum nicht auch ihr? Biete ihr wenigstens an, für sie da zu sein, wenn sie dich braucht, das heißt nicht, dass du sie bedrängst und von »Stalking« (@Kirovets) kann schon gar nicht die Rede sein.
Dieses Hilfsangebot würde ich auch von all meinen guten Freunden erwarten, von einer frischen Liebe sowieso, auch wenn es eine »ehemalige Liebe« sein sollte.
 
  • #27
Wenn bei ihr "der Funke" eben nicht so übergesprungen ist,wie bei Dir, dann akzeptiere ihre Entscheidung und ziehe Dich zurück.
Alles andere ist Stalking.
Vorsicht mit deiner perversen Wortwahl! Das ist gegenüber einem fast depressiven Menschen fast Gewalt. Kannst Du die brutale Wirkung deiner Worte verantworten. Auch du bist nur ein Mensch... Warum ich so scharf reagiere? Ich selber habe viele Menschen beraten, die in prekären Situationen waren, darunter auch Stalking.

Nur zur Info. Sie ist in der sich anbahnenden Bezieung für meine Begriffe fast zu forsch vorgegangen.
 
  • #28
Wäre ich in wossis Situation, ich würde ihr nochmal schreiben, dass ich immer für sie da sein werde, wenn sie es will und braucht.
Solche Versprechungen kann er doch aber eigentlich nicht machen, weil ER die Frau noch gar nicht richtig kennt und nach eigener Aussage es eigentlich zurückhaltend angehen lässt und nicht von heute auf morgen entscheidet. So sicher, dass sie die Richtige ist, kann er doch nicht sein, es ist die Krankheit, die dem Ganzen eine dramatische Wendung gegeben hat.

Die Frau will ihn nicht weiter kennenlernen, ob nun, weil sie kein Mitleid will oder weil es wirklich nicht gefunkt hat. Ich denke, bei ihr funkt gerade überhaupt nichts, weil sie sich damit auseinandersetzen muss, dass sie krank ist. Ich kenne von mir, dass der tollste Mann der Welt keine Chance hätte, wenn ich nicht offen bin, also seh ich das auch hier bei der Frau so: Sie wird sich nicht weiter um den Kontakt kümmern wollen, weil sie weiß, dass sein Bemühen vor dem Hintergrund geschieht, dass doch noch was aus der Beziehung wird. Sie hat keine Energie dafür, ihn kennenzulernen, weil sie mit sich beschäftigt ist. Also bricht sie das Ganze ab, weil sie nicht das Gefühl haben will, zur Zuneigung verpflichtet zu sein, wenn er sich jetzt ins Zeug legt.

Menschen "mit Handikap" muss man doch genauso ernst nehmen wie Gesunde, wenn sie Hilfe ablehnen oder Kontakte nicht wollen. Ich denke keinesfalls, dass hier ein Hilferuf an eine geeignete Person überhört wird. Also das Thema "kalte Gesellschaft" seh ich hier nicht.

Würde hier wirklich jemand, der von seiner ernsthafter Krankheit erfährt, von einer gerade kennengelernten Date-Person, bei der er sich noch nicht sicher ist, ob das ein Partner werden könnte, so ein Hilfs- und Beziehungsangebot machen lassen in Richtung "ich weiß, dass das mit dir schwierig werden könnte wegen deiner Krankheit, aber das ist kein Hindernis für mich"? Ohne dann das Gefühl zu haben, selbst in der Bringschuld zu sein, weil man weiß, was der andere gern will?

Es geht mir nicht um das Hilfsangebot, das finde ich gut, dass @wossi_? es gemacht hat. Er hat sich nicht zurückgezogen und niemanden fallengelassen. Aber man muss es auch respektieren, dass Hilfe nicht gewollt wird oder dass es vielleicht sogar wirklich nicht gefunkt hat.
Er hat ja nun auch noch eigene Baustellen wie die Scheidung, die Energie ziehen wird.

Ich seh hier eigentlich insgesamt keine Grundlage, dass sich eine Beziehung weiter anbahnen kann.
 
  • #29
Ich würde ihr an Deiner Stelle noch einen HANDGESCHRIEBENEN Brief ins Krankenhaus schicken (lassen). Frauen lieben handgeschriebene Briefe. Vielleicht noch Blumen dazu oder ein anderes schönes Geschenk (ein Armbändchen vielleicht oder einen schönen Ketten-Anhänger).

Lasse sie wisse, dass Du ihr viel Kraft wünschst, Du Dich für die sehr schöne Zeit mit ihr bedanken möchtest und Du Dich sehr freuen würdest, wenn sie sich wieder meldet bei Dir!

Mehr kannst Du, denke ich, erst mal nicht mehr machen.

Obwohl: Du hast ja mit Scheidung und so noch einiges "abzuarbeiten" und zu erledigen. Konzentriere Dich darauf die nächste Zeit!
 
  • #30
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich einige Teilnehmer sehr ermutigt haben. Bei all denen bedanke ich mich.
Andere jedoch zeigten eine Scheinheiligkeit, die mich erschrickt. Ich bin weder ein Stalker, noch moralisch verkommen. Wer so etwas behauptet, sollte sich aus der menschlichen Gesellschaft zurückziehen, wie auch immer das geschehen mag. Diese verletzenden Äusserungen haben meine Betrübtheit verstärkt. Damit haben die Absonderer dieser verletzenden Wortkonstrukte sich als moralisch nicht tragbar und im hohen Grade unverantwortlich erwiesen. Gebildete menschen sollten in der Lage sein, die Wirkung ihrer Worte zu überdenken.