• #1

Partnerin absichern

Meine Partnerin (37) und ich (42) haben zwei Kinder (1 und 3) und leben als Familie zusammen. Grundsätzlich sind wir beide Freiberufler, ich seit einigen Jahren auch selbständig.
Wir leben in einer Haus, dass ihrer Familie gehört , zur Miete (allerdings nicht gerade günstig)
Da sie zugunsten unserer beiden Kinder (sie hatte schon zu Anfang klargestellt, ein Mann der zuhause bleibt, kommt für sie nie infrage) nur noch halbtags arbeitet, sieht sie ihre eigenen Chancen auf eine bessere berufliche Entwicklung nun vertan. Ob das bei Anwälten wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen.

Infolge der zwei Kinder wird sie natürlich gewisse Einbußen bei der Altersversorgung haben. Dies ist ihr vor einiger Zeit aufgefallen (sie hatte wohl urspünglich auch erwartet, dass ich sie heirate, doch das hatte ich nie vor), bzw. eine Freundin hat sie darauf aufmerksam gemacht.

Ich hatte ihr angeboten, für etwa 100 € (mehr ist wirklich nicht drin) im Monat für sie eine zusätzliche Rentenversicherung abzuschließen. Wegen darauf später fälliger Steuern lehnt sie das aber ab.
Statt dessen möchte sie dass wir zusammen eine Immobilie kaufen. Dabei soll i.W. natürlich ich für die Bank bürgen, da sie selbst (bis auf einen bald auszahlungsreifen Bausparvertrag) keine wesentlichen Sicherheiten und Werte einbringen kann. Die Idee ist, eine vermietbare Immobilie zu erwerben, deren Finanzierung sich durch die Vermietung hauptsächlich selbst trägt.
Sie würde mich als Miteigentümer akzeptieren, wenn ich mich per Testament verpflichte, ihr in meinem Todesfall die Immobilie zu vererben. Was haltet ihr davon ? Welche Lösung habt ihr bei Euch gefunden ??
 
  • #2
Gute Idee, aber wer soll euch die Finanzierung geben, wenn es so knapp ist, dass gerade mal 100€ für dich machbar sind für ihre Altersversorgungszulage?
Auch wenn es sich mittels Miete trägt, ohne vernünftiges Einkommen im überdurchschnittlichen Bereich wird das als Kapitalanleger nix. Kapitalanleger bist du, weil ihr vermieten wollt und nicht selber einziehen, bei Selbstnutzung wird weniger Einkommen gefordert.

Das wird auf eine Belastung der bestehenden (schuldenfreien?) Immobilie ihrerseits hinauslaufen. Und da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Bei kleinen Rücklagen ist euer Plan auch schlicht sehr (!) riskant.
 
A

Ares

Gast
  • #3
...sie hatte schon zu Anfang klargestellt, ein Mann der zuhause bleibt, kommt für sie nie infrage...

Kenne ich, eine typische Situation. Hier im Forum wird immer gerne das Argument gebracht, dass Frauen ja zu Hause bleiben müssen, das ist längst nicht immer so. Sie wollen eben einfach auch. Ihr könntet ja auch in eine eigene Immobilie ziehen, wenn sich das aus der relativ hohen Miete finanzieren lässt.

Es macht Sinn, gemeinsam Altersvorsorge zu betreiben, und die angedachte Lösung ist fair, die Immobilie würde ja beiden gehören.
Ein Testament in der Richtung macht Sinn, abgesehen davon, dass ja auch die Kinder ihren Pflichtteil haben. Umgekehrt wirst Du ja auch erben. Im Trennungsfall sollte das logischerweise hinfällig sein, dann wird gleich geteilt.
Grundsätzlich denke ich, dass von ihrem Gehalt ein angemessener Teil in die Altersvorsorge fliessen sollte, so dass sie eine volle Absicherung hat. Wenn nur 100 Euro im Monat dafür übrig sind, lebt ihr auf zu hohem Fuß. Der Betrag sichert sie sicher nicht angemessen ab.
Grundsätzlich schlau, dass Du nicht geheiratet hast.
Warum sollte eine freiberufliche Anwältin nicht die Anzahl ihrer Fälle problemlos steigern können, wenn sie wegen größerer Kinder mehr arbeiten kann?
 
  • #4
Du als alleiniger Bürge für deine Wohnung, die ihr gehören soll. Du darfst Miteigentümer sein?
Warum trittst du nicht kürzer und ihr teilt euch die Kindererziehung hälftig. Dann kann sie so viel für ihr Alter vorsorgen, wie sie möchte. So würde ich das machen.

Wenn ihr die Kinder in die Quere kommen wegen IHRER Karriere, darf sie keine kriegen.

Deine Freundin kennt sich gar nicht oder zu gut mit Possesivpronomen aus.

Das stinkt gewaltig. Dafür, dass du das gesamte Risiko tragen (und wahrscheinlich) noch etwas zuschießen sollst,
klingt sie ein wenig zu gönnerhaft.

Warum kauft ihr nicht eurer Haus zum Vorzugspreis, wenn es ihrer Familie gehört? Warum zahlt ihr viel Miete, wenn
der Vermieter und der Mieter verwandt sind?

Irgendwie klingt das alles nach Weihnachtsganz zum Ausnehmen. Die du darstellst.
 
  • #5
Ich gestehe keine Ahnung zu haben aber mein Verstand sagt mir:
  • Wenn Ihr zu Miete wohnt, hast auch Du kein eigenes Haus / eigene Werte
  • Nach Deckung aller Ausgaben zum Leben bleibt Dir höchstens 100 Euro "freies Geld" im Monat übrig
  • Deine Partnerin hat ebenfalls (bis auf den Bausparvertrag) "nichts"
  • Zwei Kinder müssen versorgt werden
  • Deine Partnerin hat nur ein Halbtags-Einkommen
Ich bezweifle, daß Euch eine Bank Kredit gibt.
Selbst wenn ja, könnten Euch ein unvorhergesehenes Ereignis (ein Mietnormade reicht) ohne weitere Reserven in Teufels Küche bringen.
 
  • #6
Herrlich, wie die Frauen abzocken. Sie müssten schon lebensmüde sein, sich auch noch eine Hausfinanzierung aufzuhalsen, für die Sie auch nach der Trennung noch bluten dürfen.
Teilen Sie Ihrer Frau mit, dass Sie für ihre eigene Absicherung schon selber sorgen müsse. Sie würden ihr schließlich schon den Luxus finanzieren, auf ihren eigenen Wunsch nicht arbeiten gehen zu brauchen. Wenn Ihre Frau die Folgen ihres eigenen Wunsches nicht tragen möchte, dann bieten Sie ihr an, dass Sie sich auch gerne hälftig an den Kosten für eine Kinderbetreuung beteiligen, um Ihrer Frau die Vollzeittätigkeit zu ermöglichen.
Es ist Ziel des Gesetzgebers, dass die teuer auf Allgemeinkosten ausgebildeten Frauen nicht einfach vom Arbeitsmarkt verschwinden und damit die Kosten der Allgemeinheit nicht wieder zurückzahlen. Insbesondere aufgrund der Demografie will der Gesetzgeber, dass Frauen wieder arbeiten gehen müssen.
Im Übrigen ist es für einen Mann ohnehin lebensmüde, nicht darauf zu bestehen, dass die Frau wieder arbeiten gehen MUSS. Denn es erinnert sich keiner mehr daran, dass das berufliches Aussetzen der Wunsch bzw. Diktat der Frau war. Es wird später jeder so darstellen, dass die Frau sich zu Gunsten des Mannes geopfert habe, weswegen der Mann dann richtig bluten darf. Die Frau bringt sich so zudem auch in die Position, dass die Kinder im Falle der Trennung nahezu sicher ihr zugesprochen werden, denn die Gerichte machen es sich hier einfach, weil es ja auch schon vor der Trennung so war, dass der Mann alles zu bezahlen hatte, so dass der Zustand einfach beibehalten wird. Es ist ein völliger Irrglaube, dass eine Frau dafür dankbar wäre, dass man ihr ihren eigenen Wunsch finanziert, nicht arbeiten gehen zu müssen.
Wenn Sie daher Ihr eigenes Leben nicht wegschmeißen wollen, dann sollten Sie schleunigst dafür sorgen, dass die Positionen sich ändern, die im Falle der Trennung für Sie schmerzhaft wären. Suchen Sie daher nach Wegen, damit Ihre Frau Vollzeit arbeiten gehen MUSS, da Sie sich selber anders nicht absichern können. Ihre Aufgabe ist es nicht, der Wunscherfüller der Frau zu sein. Ihre Aufgabe ist es nur, sich hälftig an der Versorgung der Kinder zu beteiligen.
Meine Kollegin hat i.Ü. mit 40 erst ihr Jurastudium beendet und dann steil Karriere gemacht. Der Satz, dass Ihre Partnerin die Entwicklungsmöglichkeiten verpasst habe, zeigt nur noch einmal deutlich, wie Sie von ihr verarscht werden und als Wunscherfüller und Zahldepp missbraucht werden.
 
  • #7
Ganz Ehrlich? Meine persönliche Lösung für mich, wäre ich in Eurer Situation. Ich wäre niemals in einer solchen Situation. Das hört sich nicht nach Partnerschaft an, sondern nach Geschäft. Weiter wollt ihr eine Vermietbare Immobilie erwerben ohne Kapital zu besitzen. Dann muss das aber schon ein Mega Schnäppchen sein. Auch Banken rechnen und wägen das Risiko strenger ab denn je .
Da sie zugunsten unserer beiden Kinder (sie hatte schon zu Anfang klargestellt, ein Mann der zuhause bleibt, kommt für sie nie infrage)
So kann man es auch drehen.
Ich hatte ihr angeboten, für etwa 100 € (mehr ist wirklich nicht drin) im Monat für sie eine zusätzliche Rentenversicherung abzuschließen.
Was denkst du, was du , wenn du mit 42 eine Rentenzusatzversicherung abschließt, denn in 20 Jahren heraus bekommst.?
Infolge der zwei Kinder wird sie natürlich gewisse Einbußen bei der Altersversorgung haben. Dies ist ihr vor einiger Zeit aufgefallen
Sie ist Anwältin und ihr ist das erst jetzt aufgefallen?
(sie hatte wohl urspünglich auch erwartet, dass ich sie heirate, doch das hatte ich nie vor), bzw. eine Freundin hat sie darauf aufmerksam gemacht.
Redet ihr auch über Eure Gemeinsame Zukunft? Du merkst ich stelle nur Fragen. Denn mir bleibt da ein wenig die Spucke weg. Ist das Naiv, Dumm oder nur Modern?
Sorry ich kann dir keine Antwort geben, nur einige Denkanstöße deinen Text selbst noch einmal zu lesen.
m44
 
  • #8
Nein, das mit der Immobilie würde ich an eurer Stelle bleiben lassen. So wie ich das verstehe, möchtest Du deine Freundin zur Rente möglichst gleichstellen. Immobilien sind gerade in eurer Lage mit zwei sehr kleinen Kindern äußerst riskant. Was die Bausparindustrie immer gerne unterschlägt, sind die massiven Risiken, da so etwas über viele Jahre abgezahlt werden muß und in der Zwischenzeit viele Dinge passieren können. Gerade Häuser sind bei Scheidungen Kapitalvernichter Nummer eins.

Zum anderen: Mit 100 €/Monat, was willst Du da denn abbezahlen? Eine Hundehütte? Das ist völlig unrealistisch.

Überlege doch, z.B. anstelle der Rentenversicherung einen Aktien-ETF anzusparen mit 100 €/Monat. Das ist von den Kosten in einer Onlinebank absolut überschaubar und mit den Jahren sammelt sich das Geld an. das ist unkompliziert und immer aufteilbar/übertragbar, ohne das man viel überlegen muß. Du kannst es sogar so organisieren, dass das Depotkonto für die 100 € auf ihren Namen läuft, dann fallen auch keine Steuern an, da die Beträge/Jahr als Geschenk zu gering sind. Damit wäre ein Ausgleich geschaffen, ohne dass ihr euch in Immobilienabenteuer stürzen müsst und wenn Du da 20 Jahre z.B. einzahlst oder eben solange, wie sie halbtags arbeitet, kommt da ganz gut was zusammen. Wenn sie es dann noch bis zur Rente liegen lässt, ist es aller Voraussicht ein richtig schöner Batzen Geld durch den Zinseszins.
 
  • #9
Vielleicht bin ich zu altmodisch, doch Du schreibst, ihr lebt als Familie zusammen? Dann sehe ich nun das Problem nicht in dieser Lösung, oder willst Du Dich trennen? Warum genau hattest Du nie vor, sie zu heiraten? Für mich heißt Familie, die man selbst wählt, auch Fürsorge und Verantwortung füreinander zu übernehmen. Oder verstehe ich hier etwas nicht? Fühlst Du Dich ausgenützt, oder sie sich?
 
  • #10
Ein kurioser Fall.
Erst einmal finde ich es seltsam, dass die Eltern die hohe Miete voll verlangen. Familiärer Zusammenhalt sieht anders aus.
Zweitens wird die Frau doch irgendwann das Haus erben, damit hat sie eine recht gute Absicherung. Mehr als der Großteil der Bevölkerung je haben wird. Dazu noch der bald auszahlungsreife Bausparvertrag.
Drittens ist es "sehr gnädig" von ihr, den FS als Miteigentümer zu akzeptieren, wenn er schon Bürge ist...

Zur konkreten Frage: Nichts. Sie hat in absehbarer Zeit eine Immobilie UND die Summe aus dem Bausparvertrag. Wenn das nicht reicht, kann sie sich durch klassischen Fleiß und Arbeit absichern. Sie hat mehr als die meisten zu träumen wagen. Setzen Sie Grenzen.

FS: Halten Sie die Augen auf. So fangen alle klassischen Rosenkriege an, bei denen der Mann finanziell ausgeblutet wird.
 
  • #11
Für mich hört es sich ehrlich gesagt so an, als suche sie nur einen "Dummen", der ihre Altersversorgung finanziert.
Ich finde es sehr unverschämt, sie soll gefälligst Vollzeit arbeiten um in die Rentenkasse einzuzahlen. Bürge bloß nicht für irgendetwas, am Ende stehst du eventuell mit hohen Schulden alleine da und deine Freundin ist fein raus.
Ein Kollege war in einer ähnlichen Situation und deshalb rate ich unbedingt zur Vorsicht.
Entweder du wohnst im ihren Haus weiter und zahlst ihr monatlich einen Teil der Miete, oder du suchst dir eine eigene Wohnung und sie soll selbst schauen wie sie ihre 4 Wände finanziert!
 
  • #12
Hat Deine Partnerin geprüft, ob die Kindererziehungszeiten entsprechend der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nun durch das Verasorgungswerk berücksichtigt werden ? Das muß man je nach Versorgungswerk in einer bestimmten Frist tun.

Welches Rechtsanwaltsversorgungswerk ist es und wie ermittelt es die Leistungen aus den Beiträgen ? Das ist von Land zu Land unterschiedlich.

Es gibt z. B. Versorgungswerke, bei denen kommt es drauf an, was man je Jahr in % vom jeweilgen Höchstbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung einbezahlt hat. Die Summe wird über die Jahre addiert und dann durch die Jahre geteilt. Das ist ein Faktor bei der Berechnung. Wenn frau nun in jungen Jahren Kinder kriegt und wenig einzahlt, kann sie das durch hohe Beiträge kompensiere (Mehrzahlungen) wenn die Kleinen aus dem Haus sind.

Die Bayerische Rechtsanwalts- und Steuerberaterversorgung hat z. B: ein anderes System: Aufbauend auf den Beiträgen in einem bestimmten Jahr und dem Alter im jeweiligen Jahr wird eine Rente ermittelt, die neuerdings (für Beiträge seit dem 01. 01. 2015) ohne weiteres rückwirkend durch die Anpassung des "Rentenbemessungsfaktors" gekürzt werden kann.

Was die Altersversorgung sonst angeht ... an die Bayerische Rechtsanwalts- und Steuerberaterversorgung würde ich keinen cent Beitrag zahlen - zur Not müßte man prüfen, ob man die berufliche Niederlassung nicht in ein außerbayerisches Bundesland verlegen kann (ich habe mich fundiert in die Materie eingearbeitet). Das bringt mehr als eine zusätzliche Altersversorgung für 100 € abzuschließen.

Wichtig ist aber, daß außerbayerische Rechtsanwaltsversorgungswerke eine Wartezeit von 5 Jahren haben, bis man überhaupt eine Altersversorgung kriegt (man kann aber dort Mitglied bleiben, wenn man in einem anderen Bundesland außer Bayern arbeitet).

Wichtig ist aber auch, daß sehr viele Versorgungswerke (ich glaube vaage mit Ausnahme von Berlin und teilweise Bayern) noch immer erwarten, 4,0 % Zins zu erwirtschaften. Das böse Erwachen kann noch kommen.
 
  • #13
Schwierig...
Wir leben in einer Haus, dass ihrer Familie gehört , zur Miete (allerdings nicht gerade günstig)
Nunja, das ihre Familie euch nicht kostenlos in dem Haus wohnen lässt, zumal ihr ja nichtmal verheiratet seit, sollte klar sein, den das Haus verursacht für den Eigentümer auch Unkosten, die über Mieteinnahmen finanziert werden müssen.
Habt ihr schonmal Preise verglichen?
Sollte eure Miete tatsächlich teurer sein, als gleichwertige Häuser in der Umgebung müsste man eventuell mal nachverhandeln.

Infolge der zwei Kinder wird sie natürlich gewisse Einbußen bei der Altersversorgung haben. Dies ist ihr vor einiger Zeit aufgefallen (sie hatte wohl urspünglich auch erwartet, dass ich sie heirate, doch das hatte ich nie vor), bzw. eine Freundin hat sie darauf aufmerksam gemacht.
Das liesst sich irgenwie so, als wäre sie mit ihrem Kinderwunsch spät dran gewesen und hat den erstbesten Mann genommen, der halbwegs akzeptabel ist und Kinder will, die Kinderplanung natürlich sofort ohne großes Kennenlernen umgesetzt und nun, wo die Kinderplanung abgeschlossen ist, merkt sie, das du doch nicht der richtige bist (keine heirat)...

Ich hatte ihr angeboten, für etwa 100 € (mehr ist wirklich nicht drin) im Monat für sie eine zusätzliche Rentenversicherung abzuschließen. Wegen darauf später fälliger Steuern lehnt sie das aber ab.
Macht in der heutigen Zeit kaum Sinn, da man in der Regel sogar weniger Geld raus bekommt, als man ursprünglich eingezahlt hat...
Ich würde eher zu einem Sparbuch raten und die 100€ dort monatlich einzahlen, das hat sogar den Vorteil, das das Geld kurzfristig verfügbar ist im Falle eines notfalls.
Statt dessen möchte sie dass wir zusammen eine Immobilie kaufen.
Keine gute Idee, eine Immo lässt sich nicht über Mieteinnahmen finanzieren, sonst würde ja jeder kaufen...
Geld zum abzahlen habt ihr keines übrig und die Idee mit dem vererben ergibt irgendwie keinen Sinn, was wenn die Immo bis dahin nicht abbezahlt ist, wie soll sie als AE mit Kind weiter abbezahlen? Und was ist mit der Erbschaftssteuer die sie zahlen muss (weil nicht verheiratet)?
Wie ist den das mit den Kindern geregelt (Sorgerecht)?
 
  • #14
Warum kauft ihr nicht eurer Haus zum Vorzugspreis, wenn es ihrer Familie gehört? Warum zahlt ihr viel Miete, wennder Vermieter und der Mieter verwandt sind?

Gute Frage, aber da das Haus nur ein kleiner Teil eines sehr großen Anwesens ist bester Lage ist, ergibt sich eine enormer Kaufpreis ... dieses Risiko ist mir viel zu hoch.
Einer Teilung wird ihr Vater aber sicher auch nicht zustimmen....

  • Nach Deckung aller Ausgaben zum Leben bleibt Dir höchstens 100 Euro "freies Geld" im Monat übrig
Nungut, wir leben als Familie zusammen. Im Moment bleben diese 100 € nach Abzug aller Ausgaben durchschnittlich für uns übrig;allerdings bei einem gutbürgerlichen Lebensstil.

Ich habe auch anderes Immobilieneigentum, so dass dass ich sicherlich ein Kreditangebot erhalten würde.
Haltet ihr das Risiko also für vertretbar? Was passiert im Falle einer Trennung??

Ich vermisse hier eigentlich alternative Vorschläge wie ihr Euren Partner jeweils zusätzlich absichert, damit die .

biggers Vorschlag (ich bleibe mehr zuhause) finde ich z.B. durchaus für überlegenswert.....bei Selbsständigkeit mit Mitarbeitern allerdings schwierig...
 
  • #15
Ihr könntet ja auch in eine eigene Immobilie ziehen, wenn sich das aus der relativ hohen Miete finanzieren lässt.
Der Vorschlag ist auch gar nicht dumm, darüber haben wir auch schon oft nachgedacht. Wir müssten dann halt einiges aufgeben (die Nutzung des Hofes) ....würde ich zur Not aber auch machen, immerhin geht es dabei um etwa 15-16 tsd € pro Jahr.
 
A

Ares

Gast
  • #16
Haltet ihr das Risiko also für vertretbar? Was passiert im Falle einer Trennung??

Ich vermisse hier eigentlich alternative Vorschläge wie ihr Euren Partner jeweils zusätzlich absichert, ...

'Da würde ich mal sagen: ab zum Anwalt!. Sie wird sich sicher auch beraten lassen.
Ich habe ohne Kinder geheiratet, diese Art der "Absicherung" kann ich nicht empfehlen. Eine üppige Miete, deren Ertrag sie später erbt, ist auch eine Form der Altersabsicherung.
 
A

Ares

Gast
  • #17
Wir müssten dann halt einiges aufgeben (die Nutzung des Hofes) ....würde ich zur Not aber auch machen, immerhin geht es dabei um etwa 15-16 tsd € pro Jahr.

Miete oder zu viel gezahlte Miete? Für solche Summen lässt sich im Moment schon ganz schön was finanzieren.

Ich finde es legitim, dass Deine Freundin in der momentanen Lebenssituation abgesichert werden möchte. Entweder, ihr spart, um das umsetzen zu können oder ihr ändert die Lebenssituation. Ein "gutbürgerliches" Leben auf Kosten der Rentenabsicherung eines Partners ist auf Dauer nicht so richtig sinnvoll.
 
  • #18
Gute Frage, aber da das Haus nur ein kleiner Teil eines sehr großen Anwesens ist bester Lage ist, ergibt sich eine enormer Kaufpreis ... dieses Risiko ist mir viel zu hoch.
Einer Teilung wird ihr Vater aber sicher auch nicht zustimmen....


Nungut, wir leben als Familie zusammen. Im Moment bleben diese 100 € nach Abzug aller Ausgaben durchschnittlich für uns übrig;allerdings bei einem gutbürgerlichen Lebensstil.

Ich habe auch anderes Immobilieneigentum, so dass dass ich sicherlich ein Kreditangebot erhalten würde.
Haltet ihr das Risiko also für vertretbar? Was passiert im Falle einer Trennung??

Ich vermisse hier eigentlich alternative Vorschläge wie ihr Euren Partner jeweils zusätzlich absichert, damit die .

biggers Vorschlag (ich bleibe mehr zuhause) finde ich z.B. durchaus für überlegenswert.....bei Selbsständigkeit mit Mitarbeitern allerdings schwierig...
Du wirkst mir doch ein wenig, unbedarft, sorry. Allein daß du eine Vermögensfrage in diesem Forum stellst - das ist eine Frage für einen Vermögensberater. Ich schließe mich dem Vorschreiber an, der meint, die Frau hat einen Samenspender gebraucht, und jetzt ist nicht alles so perfekt wie sie sich das vorgestellt hat.
Kümmer dich bitte um diese Fragen in der passenden Form!
 
  • #19
Der Vorschlag ist auch gar nicht dumm, darüber haben wir auch schon oft nachgedacht. Wir müssten dann halt einiges aufgeben (die Nutzung des Hofes) ....würde ich zur Not aber auch machen, immerhin geht es dabei um etwa 15-16 tsd € pro Jahr.
Also aus einer Miete 2 Wohnungen finanzieren? Wie soll sich das bitte ausgehen? Was ihr beide braucht ist ein vernünftiger Finanzberater. Oder einfach mal nur auf die Bank gehen und sich erkundigen. Rechnen könnt ihr beide nicht.
Ich verstehs noch immer nicht, sie ist Rechtsanwältin und ihr wohnt am Bauernhof? Wozu?
 
  • #20
Wir müssten dann halt einiges aufgeben (die Nutzung des Hofes) ....würde ich zur Not aber auch machen, immerhin geht es dabei um etwa 15-16 tsd € pro Jahr.
Ihr würdet 16.000 € pro Jahr sparen, wenn ihr in ein vergleichbares Haus ziehen würdet ?
Wow ! Der Vater nimmt seine Tochter ordentlich aus.
Also ich würde meiner Tochter mein letztes Hemd geben und mich nicht an ihr bereichern.

Meine Meinung zur eigentlichen Frage:
Deine Frau sollte so schnell wie möglich wieder in Vollzeit arbeiten und ihre Rente normal vorbereiten.
Wenn sie jetzt länger schwächelt, könnte das im Falle einer Trennung in die Altersarmut münden, denn dann wirst du nicht mehr so edel denken und sie bleibt auf der Strecke.
Da ihr nicht verheiratet seid, hätte sie keinerlei Schutz.

Ich denke, die beste Hilfe, die du leisten kannst, ist, ihr zu ermöglichen, richtig zu arbeiten.
Wenn sie das nicht will, ist ihr nicht zu helfen.

w 48
 
  • #21
Ich habe auch anderes Immobilieneigentum, so dass dass ich sicherlich ein Kreditangebot erhalten würde.
Haltet ihr das Risiko also für vertretbar?
Wenn vorhanden, warum nutzt Du / Ihr das denn nicht?

Willst Du Dein Immoblieneigentum wirklich im Rahmen einer "Bürgschaft" (ganz gefährliches Pflaster) aufs Spiel setzten?
Du bist in meinen Augen gerade dabei, Deine Zukunft mit ungewissem Ausgang aufs Spiel zu setzen!

Nur mal so nebenbei gefragt: Wie sieht es als Freiberufler / Selbständiger überhaupt mit Deiner Altersvorsorge aus?
 
  • #22
Nunja, das ihre Familie euch nicht kostenlos in dem Haus wohnen lässt, zumal ihr ja nichtmal verheiratet seit, sollte klar sein, den das Haus verursacht für den Eigentümer auch Unkosten, die über Mieteinnahmen finanziert werden müssen.
Habt ihr schonmal Preise verglichen?

Nein wir habe uns noch keine Objekte angesehen. Es geht gerade nur um den einzuschlagenden Weg.

Ich sehe, dass etliche nicht verstanden haben, worum es geht.

Es geht um eine Rentenausgleich dafür, dass sie zuhause geblieben ist und in den nächsten 10-12 Jahren weniger Rentenanwartschaften erhält.

Das Haus, indem wir wohnen gehört ihr (und auch mir) nicht und selbst im Sterbefall ihrer Eltern würde es ihr nur zu einem gewissen Teil gehören.
Wir suchen kein Objekt, in dem wir jetzt leben wollen, sondern eines dass ihr als Absicherung im Trennung- oder meinem Sterbefall zur Verfügung steht, da sie alleine die jetzige Miete kaum aufbringen können wird.
Und ja ich befürchte auch, dass es so etwas wie sie sich vorstellt, vielleicht gar nicht gibt.
Gedanke: Natürlich setzt sie dabei stets voraus, dass die Kinder bei ihr bleiben , wir haben aber gemeinsames Sorgerecht.

Ich gebe zu, mit Trennungsszenarien habe ich mich nie beschäftigt.
 
  • #23
Lieber FS,
selbstverständlich solltest Du etwas für ihre Altersversorgung tun, wenn ihr gemeinsame Kinder habt. 100 € im Monat reichen dafür nicht. Sinnvoller Weise klärt man sowas bevor man Kinder bekommt.
Wenn Du das nicht leistet, müssen eure gemeinsamen Kinder später dafür aufkommen, was Du Dir gespart hast. Das finde ich im Hinblick auf die Zukunft der Kinder sehr unfair, aber an sowas denkt hier keiner.

Es gibt zwei ganz einfache Rechnungen, was bei unverheirateten Paaren mit gemeinsamen Kindern fair ist:

1. beide teilen sich die Eltern- und Familienarbeit und arbeiten in beide Teilzeit. Somit ist der Verlust für die Altersversorgung fair verteilt. In eurem Fall bekäme jeder für ein Kind die Kindererziehungszeit in der Rentenversicherung gutgeschrieben. Ist Fiktion, weil man sowas vor dem ersten Kind klärt und dann macht. Das habt ihr blauäugig versäumt.

2. Du schließt eine Altersversorgung ab, die diesen Namen verdient und ihre teilzeitbedingte Versorgunglücke wirklich abdeckt. Diese Versorgungslücke befristest Du von der Geburt des ersten Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres des 2. Kindes, d.h. Du hast für 3 Jahre nachzuzahlen, abzüglich des finanziellen Vorteils, den sie durch die Kindererziehungszeiten für ihre Rente hat.
Danach kann sie für ihre Altersversorgung selber sorgen und Vollzeit arbeiten, wie die meisten anderen Frauen auch, jedenfalls wie alle Frauen, die geschieden sind. Das heißt, dass Du dann die Hälfte der Haus- und Familienarbeit leistest.
Die Versorgungslücke lässt sich einfach bestimmen: entweder zahlst Du den gleichen Betrag, den sie selber aufbringt oder Du zahlst die Differenz, die zwischen ihrem Versorgungsbeitrag (Teilzeit) und Deinem Versorgungsbeitrag (Vollzeit) besteht.
Über sowas kann man einen Notarvertrag abschließen, gerade über die zeitliche Befristung und das würde ich Dir dringend anraten, wenn ihr das Thema schon habt.

Auf das Immobilienmodell solltest Du Dich auf keinen Fall einlassen.
Wenn Du nicht mehr als 100 € zahlen kannst, müsst ihr Eure Ausgaben senken, euch zur Not eine billigere Wohnung suchen. Man kann sich nicht alles leisten. Da muss sie entscheiden, was ihr lieber ist: die hohe Miete an ihre Familie zahlen oder eine eigenen Altersversorgung bekommen. Auf nichts anderes würde ich mich einlassen.

Ob sie das Haus jemals erbt steht nicht fest. Daher kann man das nicht als ihre Altersversorgung einbeziehen.
 
  • #24
Ich kriege wirklich das K... wenn ich die Antworten hier lese!!
Was für infame Unterstellungen hier der Mutter gegenüber gemacht wird, ganz ganz schrecklich!

Eine Anwältin ist nicht dumm, es kann sehr gut sein, dass der werte Herr Fragensteller sie gemein hinters Licht geführt hat (vielleicht hat er zu viel in diesem Forum gelesen, dass Männer "bloss nicht heiraten sollen") und sie sich nun nach Alternativen umschaut, wie sie am Besten aus SEINER Lügensituation rauskommt. Sie hat doch schon einen Teilzeitjob mit 2 Kindern, ist doch klasse! Soll sie einen Ganztagsjob annehmen bei 2 so kleinen Kindern? Nein noch nicht, wahrscheinlich wird sie das auch bald wieder machen, sie scheint mir ambitioniert, aber bis dahin hat sie mehrere Jahre auch SEINE Kinder grossgezogen (inkl. Teilzeitjob und nicht nur Hausfrau). Ich lese auch nichts davon, dass sie ihm Samen gestohlen hat und alles bösartig eingefädelt hat (wie das ja Frauen grundsätzlich nach Meinung einiger hier ständig machen).

FS, reiss Dich am Riemen! Deine Frau und die Mutter Deiner Kinder verdient das Beste. Wenn sie Angst um ihre Zukunft hat dann gib ihr das Gefühl, dass sie sicher bei Dir ist und ihr gemeinsam Lösungen sucht. Sei auch ein Vorbild für Deine Kinder!
 

Laleila

Cilia
  • #25
Mein Mann schenkte mir eine Immobilie, heisst, nur ich bin ins Grundbuch eingetragen, während der Kredit ausschließlich auf ihn lief.
 
A

Ares

Gast
  • #26
Es geht um eine Rentenausgleich dafür, dass sie zuhause geblieben ist und in den nächsten 10-12 Jahren weniger Rentenanwartschaften erhält.

Dann solltest Du ausrechnen, wie viel Rentenanspruch sie vor den Kindern pro Jahr erworben hat und wie viel sie jetzt jährlich weniger erwirbt.
Genauer: wie viel hat sie pro Jahr in eine Rentenversicherung eingezahlt? Das sollte weiter eingezahlt oder angelegt werden, abzüglich dessen, was sie für die Kinder an Anwartschaften bekommt. Und wie sie dieses Geld anlegt, sollte sie sich überlegen.
Wie machst Du als Selbstständiger eigentlich Deine eigene Vorsorge? Du machst nicht den Eindruck, als ob Du Dich wirklich mal damit beschäftigt hast. Es klingt für mich eher danach, dass ihr, wie viele Selbstständige, munter das Einkommen ausgebt und nicht vorsorgt. Kann man machen, aber dann trägt man eben das Risiko.

Wir suchen kein Objekt, in dem wir jetzt leben wollen, sondern eines dass ihr als Absicherung im Trennung- oder meinem Sterbefall zur Verfügung steht, da sie alleine die jetzige Miete kaum aufbringen können wird.

Da hilft eine Risiko-Lebensversicherung, auf sie abgeschlossen. Und eine Rechtsschutz, die Erbschaftsstreitigkeiten einschließt, wenn ich die Familienverhältnisse so betrachte. Warum müsste in Deinem Sterbefall die Situation gleich bleiben, wenn es zu teuer ist?
 
A

Ares

Gast
  • #27
Was für infame Unterstellungen hier der Mutter gegenüber gemacht wird, ganz ganz schrecklich! !

Es werden keine Unterstellungen gemacht, erst recht keine infamen. Der FS schildert eine Situation und wir kennen nur eine Seite. Die Partnerin des FS möchte sich danach die Familienarbeit nicht teilen, was kann er dafür? Wenn beide zu 75% arbeiten und sich die Familienarbeit teilen würden, gäbe es kein Problem.
Natürlich muss sie abgesichert werden, aber in dem Umfang, wie sie Nachteile hat. Dazu kamen hier ein paar Ideen, die natürlich auf dem beruhen, was der FS über die Gesamtsituation schreibt.
Was ist dazu seine "Lügensituation"? Er fragt doch, wie er sie absichern kann, nicht, wie er das umgehen kann. Im Gesamttenor ist ihm hier auch nicht geraten worden, die Frau nicht abzusichern und nur seinen eigenen Vorteil zu sehen. Du kannst also den Blutdruck ganz beruhigt wieder runterfahren.

Wenn Frauen ihre Absicherung mit der Keule "Heirat" betreiben möchten, muss der Mann ja nicht mitmachen. Frauen wissen schon, warum sie den Trauschein haben möchten, Männer, warum nicht mehr. Eine Ehe hat vor 50 Jahren Sinn gemacht, heute keinesfalls. Und ich plädiere auch dafür, gesellschaftlich verstärkt Vorteile für Kinder zu gewähren und unsinnige Leistungen wie "Witwenrenten" abzuschaffen.
Besteht Bereitschaft, wirklich gleichberechtigt alles zu teilen, treten keine Probleme auf, dann ist eine Absicherung durch Heirat unnötig, weil beide kürzertreten.
 
  • #28
FS, reiss Dich am Riemen! Deine Frau und die Mutter Deiner Kinder verdient das Beste. Wenn sie Angst um ihre Zukunft hat dann gib ihr das Gefühl, dass sie sicher bei Dir ist und ihr gemeinsam Lösungen sucht. Sei auch ein Vorbild für Deine Kinder!

Was soll der Unfug ? Natürlich komme ich für meine Familie auf und ich suche mit meiner Partnerin ja gerade nach Lösungen für ihr Problem. Wen habe ich "hinters Licht geführt" ? Meine Partnerin?
(Ich werde hier keinesfalls darüber diskutieren, wie die Kinder gezeugt worden sind. Sie sind da und ich liebe sie genau wie meine Partnerin. Ob ich oder sonstwer das damals wollte oder nicht, ist egal !!!! )

n sie selber aufbringt oder Du zahlst die Differenz, die zwischen ihrem Versorgungsbeitrag (Teilzeit) und Deinem Versorgungsbeitrag (Vollzeit) besteht.

Wir machen wirklich nicht dasselbe, den Vergleich darf man so nicht rechnen, das könnte ich niemals mehr ausgleichen. Rechnen kann ich ansonsten auch, das ist hier aber nicht das Problem.

Auf das Immobilienmodell solltest Du Dich auf keinen Fall einlassen.
Wenn Du nicht mehr als 100 € zahlen kannst, müsst ihr Eure Ausgaben senken, euch zur Not eine billigere Wohnung suchen.
Ja das dikutieren wir schon lange. Aber sie möchte die Wohnlage (aber auch den Platz für Kinder und Hobbys) den ihre Familie ihr geschaffen hat hier nicht aufgeben. Ich eigentlich auch nicht (obwohl ich dort nicht gerne hingezogen bin), aber es bleibt dabei eben nicht viel finanzieller Spielraum über.
Trotzem sicherlich ein Denkansatz .... wenngleich wir gegenüber ihrem Immobilientraum auch ganz schön was hergeben, denn natürlich habe ich dort einiges an Arbeit , Zeit und auch einige finanzielle Mittel investiert.
Warum ist eine andere Immobilie denn so gefährlich, wenn ich Miteigentümer der Immobilie wäre ?
 
  • #29
Was hast du, D-RAN, denn für Angestellte, dass du immer Peitsche schwingend hinter ihnen stehen musst? ;-) Dein Laden wird nicht Pleite machen, wenn du mal pünktlich Feierabend machst um die Kinder aus dem Kindergarten abzuholen.

Denn das wäre mein Vorschlag. Fünfmal pro Woche fängst du entweder später an zu arbeiten und bringst die Kinder in den Kindergarten oder du machst früher Schluss und holst sie ab. An den Tagen kann deine Frau länger arbeiten. Vielleicht kann dann keiner von euch Vollzeit (=50 Stunden pro Woche) arbeiten, aber es ist mehr wie Halbtags.
 
  • #30
Nachtrag:

Wenn du viel Geld und sie wenig verdient, könnte es sich tatsächlich steuerlich rechnen, wenn Du sie ehelichst. Frag mal einen Steuerberater. Das Thema kommt auf euch auch dann zu, wenn es irgendwann drum geht, daß der eine die Hinterbliebenenrente des andern kriegt und auch bei Erbschaften und Schenkungen.

Natürlich kann man sich mit einem Ehevertrag absichern, aber warum dem Finanzamt Geld schenken.
 
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